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Francois Gérard: St. Teresa [d' Avila]



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Aktuelle Veröffentlichung im November-Heft Vatican-Magazin, S. 35, über die Beinhäuser von Alken und Hallstatt: Über allem aber triumphiert der Überwinder von Sünde und Tod.

Aktuelle Veröffentlichung in:
Wenn Er anklopft. 12 Bekehrungs-geschichten, herausgegeben von B. Kerz, MM-Verlag

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Donnerstag, 16. November 2006

Das Farnese-Komplott [146]

Für Autos war immer noch kein Durchkommen, dafür war die Ponte Vittorio Emmanuele voller Pilger auf dem Weg zur città del Vaticano. „Evviva Pietro secondo!” skandierten sie, machten Fotos oder telefonierten lautstark mit den Daheimgebliebenen. Die Stadt summte, als stünde sie unter Strom. Ich bewegte mich im Zickzack, um schneller voranzukommen und warf einen sehnsüchtigen Blick nach oben, wo Helikopter kreisten, um den Luftraum zu überwachen. Bis zur Kapelle der Schweizer Garde, in der ich mich mit Lorenzo in knapp 45 Minuten treffen wollte, war es noch ein gutes Stück Weg. Die ausgelassene Stimmung auf den Straßen unterschied sich deutlich von der Laune, die in Biancas Wohnung geherrscht hatte – offensichtlich war die Prophezeiung des Malachias bei den Touristen und Einwohnern Roms kein Thema.

Zunächst war ich froh gewesen, unter freiem Himmel zu sein und einfach loslaufen zu können, aber je näher ich meinem Ziel kam, desto intensiver begann ich darüber nachzudenken, was ich Lorenzo eigentlich sagen wollte. Spätestens seit seiner Assistenz während des Konklaves und seinem Auftritt auf der Loggia des Petersdoms lag seine wahre Bestimmung für mich auf der Hand. Der neue Papst war ein Farnese, die Verflechtungen dieser Familie und ihre uralte Tradition ließen es schlichtweg nicht zu, dass einer der ihren sich vor der Pflicht davonstahl und einer abseitigen Idee wie der Eröffnung einer Trattoria oder der Niederlegung sämtlicher kirchlicher Ämter nachhing. Mit den Schüssen in Lourdes war eine Ära zu Ende gegangen, weltpolitisch gesehen und auch ganz privat. Ich glaube nicht daran, dass Lorenzo sich den Mechanismen, die seither zu greifen begannen, vollständig entziehen wollte – oder konnte.
Die Kirche San Martino degli Svizzeri duckte sich außerhalb der vatikanischen Mauern im Schatten des Apostolischen Palastes und erglühte im Schein der Abendsonne in einem warmen Terracottarot. Einen kurzen Moment lang befürchtete ich, das Portal sei verschlossen, aber die schwere Holztüre schwang mit einem protestierenden Jaulen auf und entließ mich in das düstere, weihrauchgeschwängerte Innere. Instinktiv strebte ich dem Altar des Sankt Martin zu, vor dem ein paar Dutzend Kerzen in schwarzen, gußeisernen Halterungen brannten und den Fürbitten der Gläubigen Nachdruck verleihen sollten. Ich glitt in eine der unbequemen Bänke und versuchte die Nonne zu ignorieren, die hinter mir halblaut ein Gesätz des Rosenkranzes betete.
„Entschuldigung Signora, ich glaube, Sie warten auf jemanden, der in diesem Leben nicht mehr kommt!“, flüsterte eine vertraute Stimme an meinem Ohr.
„Was-“ Ich hatte mich halb umgedreht und schaute direkt in das Gesicht von Schwester Elisabetha. Ihre Augen waren winzig klein hinter den dicken Brillengläsern und sie blinzelte nicht. Das war die letzte Wahrnehmung, die ich hatte, bevor meine Welt mit einem dumpfen Schlag und einer Explosion von Schmerz hinter meinen Augen zu versinken begann.

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Diese Google-Maps sind sowas von bescheuert.

Man brummt irgendwie herum und immer wenn man vergrößert, logo, verschiebt sich das ganze Bild, so dass man erst wieder zurück muss, verkleinern, dann den Bildausschnitt wieder ansteuern, so dass er vielleicht diesmal in der Vergrößerung doch noch miterfasst wird und ich weiß nicht wie oft ich einfach im OFF gelandet bin mit dieser idiotischen Funktion. Das einzig gute daran ist, dass man die Google Maps NICHT AUCH NOCH nach Gebrauch irgendwie patent gefaltet zusammenfalten muss, sonst hätte ich wohl schon das Notebook aus dem Fenster geworfen. Ich bin SEHR unbegabt im korrekten Zurückfalten von Karten. Ich habe schlicht auch keinen Nerv dazu.

Seit gestern Abend

SCHRUNZT irgendetwas, und ich kann nicht ausmachen, was es ist. Gestern Abend schien es aus dem Kamin zu kommen, vorhin sah es so aus, als würde der Nachtfalter SCHRUNZEN, der außen an der Fensterscheibe entlangflatterte - jetzt bin ich durch das ganze Kaminzimmer gekrabbelt, Fenster auf, raushorchen, Fenster wieder zu, IN den Kamin horchen, Tür zum Gästezimmer auf, lauschen wie ein Luchs, nichts. Es schrunzte unbeirrt weiter. Immerhin habe ich die Quelle letztendlich ausgemacht: Es schrunzt in dem Korb mit Kleinholz NEBEN dem Kamin. Und jetzt sitze ich also Auge in Auge mit diesem Korb und grusle mich.

Heute war ich bei Ikea.

Die sind in Italien (für Deutsche) besonders interessant, weil man dort Wiener Würstchen und Gravad Lachs und Matjes (!) und eine richtig geile Mehrkornbrotmischung (in der Packung mit Wasser auffüllen, schütteln, backen, fertig) und SENF und all sowas kriegt.
Es ist praktisch unmöglich, ohne Kerzen raus zu gehen, weil Kerzen in den italienischen Supermärkten sauteuer sind.
Endlich hab ich einen Ascheimer aus Blech, mit so Norwegersternen am Rand einpunktiert, sieht schön aus (jedenfalls im Vergleich zu dem Behelfsplastikeimer vorher). Und solche Glaslaternen, wo man eine Kerze reinstellt, hab ich jetzt auch. Das Problem ist nur, wenn ich sie vors Haus hänge, sieht sie ja keiner, ich ja auch nicht.
Lustig ist das Restaurant. Natürlich alles italianisiert. Es gibt zwar diesen marinierten Lachs und die Krabbenbrötchen und die Köttbullar, aber natürlich auch Teller mit Mozarella und Schinken und Bressaola mit Rucola und Parmesan - und eine mächtige Sandwichbar. Und natürlich zwei Sorten Tagesnudeln mit einer roten und einer weißen Soße, klar. Überall steht das gute Meersalz rum und Olivenöl und Aceto, wie man es halt hierzulande gerne auf den Tisch stellt.
Ist ja eigentlich klar, es ist ja ein italienischer IKEA.
ABER WARUM ICH EIGENTLICH SCHREIBE!!!

Armando ist wieder zu Hause, und er hat sogar schon einen Spaziergang machen können, hat mir sein Sohn heute Morgen im Olivenhain erzählt!
Wow! Ich bin SO FROH.

cantare

Persönliche Vorsätze...
Naja, mit einem Wort: Weniger. Möglichst enthalten...
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:28
Fastenzeit Advent
Ad Str: 1917 ist nicht ganz richtig. Schon Pius X....
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:20
Liegekreuz
Hier http://1.bp.blogspot.com/_ QL25W80JzPY/StME5VYqTAI/AA AAAAAAAx4/OC4Mt9JZ9WU/s160 0-h/Erntedank.jpg gibt...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 14:46
"Ab wann die verloren...
"Ab wann die verloren gingen wird nicht gesagt, obwohl...
str (Gast) - 27. Nov, 11:55
Ja, das stimmt. Jeder...
Ja, das stimmt. Jeder Sonntag unterbricht das Fasten....
str (Gast) - 27. Nov, 11:41
Der Süßkram...
Der Süßkram sollte sowieso erst am 25. Dezember...
str (Gast) - 27. Nov, 11:36
Früher (TM) hat...
Früher (TM) hat die adventliche Fastenzeit sogar...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 10:04
@Sarah
Woher hast du denn gehört, dass es einen zweiten...
Birgitt Kerz (Gast) - 27. Nov, 09:44

la bocca

 

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