Elsas Nacht(b)revier

Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute
sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen. [Douglas Adams]

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Donnerstag, 18. Oktober 2007

Die Beschlusse fur alle deine probleme

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Interessanter Fund

Die online verfügbare Diplomarbeit von Aline Schulz und Marco Saviano in Tourismusbetriebswirtschaft an der FH Heilbronn zum Thema:

Religiöses Reisen in Deutschland

Update: Herrliche Stelle gefunden:
"Laut Henning174 entspricht der oft sehr exzessive Massentourismus in seiner Erscheinung mittelalterlichen Festen. In den Badeorten Mallorcas oder in Rimini mit all den Diskotheken, Bars und Kneipen herrschen ähnliche ,Zustände’ wie in historischen Wallfahrtszentren, wo Betrunkene mit einem Karren eingesammelt wurden, Gewaltexzesse an der Tagesordnung waren und der Karneval bis zu drei Monate dauerte. Dass heute Sangría aus Eimern getrunken wird, ist vergleichsweise harmlos zu Szenen, die sich während mittelalterlicher Reisen abgespielt haben sollen. Nicht nur aus diesen Gründen wurde die Wallfahrt immer
wieder kritisiert, so wie heute diese Art von Tourismus kritisiert wird."
Aus Schulz/Saviano: Religiöses Reisen in Deutschland, Diplomarbeit an der FH Heilbronn in Tourismusbetriebswirtschaft, S. 64

Darauf muss ich hinweisen!

Jochen vom word2go-Blog ist ja schon eine Weile in der Versenkung gewesen und wir wissen jetzt endlich auch, warum!

Zusammen mit seiner Freundin hatte er die wunderbare Idee, die gesamte ausbeuterische Textilbranche aufzumischen. Nicht in Form von Protest oder der unaufhörlichen Klage über die mörderische Kinderarbeit und die ökologische Verpestung in der Dritten Welt, die durch Billigproduktionen für Europa und Amerika verursacht werden - "gerade mal etwa 0,05% der globalen Textilproduktion arbeitet nach umwelt- und sozialverträglichen Maßstäben", schreibt er dazu- , sondern in dem er selbst etwas bewegt.

Das Unternehmen ist in der Anfangsphase, aber es scheint gut auszusehen:
"Schnell merkten wir auch, wie gut sich Unternehmen dafür eignen, die Idee von biologischer Produktion und fairem Handel zu transportieren. Auch weil sie ein Eigeninteresse an der Vermarktung ihres Engagements haben, helfen sie kräftig mit, ihren Kunden die Existenz einer Wahlmöglichkeit näherzubringen, was vor allem auf dem deutschen Markt extrem wichtig sein wird, denn in Sachen fairer und biologischer Kleidung hinkt der sonst so bewusste deutsche Verbraucher hinterher und glaubt größtenteils noch immer, dass er solche Klamotten nur in Weltläden und Reformhäusern erwerben kann."

Nicht nur, weil ich Jochen als Blogfreund und Kollegen schätze, sondern seine Initiative einfach ganz klasse finde, weise ich gerne an dieser Stelle noch mal drauf hin:
better merchandising - Kleidung aus Biobaumwolle, die unter gerechten Arbeitsbedingungen und zu fairen Löhnen produziert wird.

Beichten ist viel besser als Psychotherapie.

Nicht, dass ich besonders viel Erfahrung habe mit beidem, aber die Erfahrungen,
d i e ich habe, waren maßgeblich.
Vor zehn Jahren wollte ich mal wegen emotionaler Probleme eine Therapie beginnen: Vor mir saß eine glasig dreinschauende Trine, von der ich heute noch nicht weiß, wie sie es geschafft hat, einen Hochschulabschluss zu bekommen. Sie schaute nicht nur glasig, sondern mich auch völlig verständnislos an, obwohl es nun wahrhaft kein exotisches, abartiges oder völlig unmögliches Problem war, das ich vortrug. Es war eigentlich superalltäglich, würde ich mal behaupten, machte mir aber enorm zu schaffen. Besonders machte mir zu schaffen, dass ich dieses Problem überhaupt hatte. Ich hätte gerne so ein bisschen Zuspruch gehabt, aber den bekam ich nicht. Die Frau verstand mich überhaupt nicht und ich fragte mich innerlich, was sie eigentlich tun würde, wenn jemand in ihre Praxis mit einem wirklich ganz scheußlichen und abartigen Problem käme und um Hilfe bäte. Wahrscheinlich glasig gucken.

Das ist das Schöne an der Beichte: Es kann natürlich sein, dass der Priester einem auch ein bisschen glasig anstarrt, dann hat er aber einen Augenfehler oder ist kein besonders guter Beichtvater. Man spricht über sein Problem und fühlt sich damit vollständig angenommen. Man überlegt, was zu ändern sei und wird in seinem guten Vorsatz bestärkt. Am Ende wird einem zudem noch vergeben. Und der Priester schickt einem nicht noch eine Rechnung über einen Stundensatz von über 100 Euro hinterher.
Ich verstehe überhaupt nicht, wieso kein Mensch mehr beichten geht.
Dies ist ein nicht von der katholischen Kirche in Auftrag gegebener und unbezahlter Eintrag.

Edle Adresse für die Immobiliensuche

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Ganze zehn Jahre meines Lebens habe ich mich mit Immobilien beschäftigt, im Bereich Vermittlung, Neubau, Bausanierung. Dabei habe ich mit den wichtigsten Online-Plattformen für den Immobilienmarkt kooperiert. Alle bieten mehr oder weniger gut durchdachte Suchfunktionen an für Miet- und Kaufobjekte im Inland und Ausland. Mit Immowelt.de, die es schon seit 1991 gibt, hatte ich vorwiegend Ende der Neunziger Jahre zu tun und bin aus Anlass dieser Rezension wieder einmal auf die Plattform gegangen, um mich dort umzusehen. Der erste Eindruck war sehr erfreulich: Das Portal präsentiert sich übersichtlich und aufgeräumt, offenbar hat man das Erscheinungsbild modernisiert und handhaberer gemacht. Insgesamt haben die Web-Designer sorgfältig gearbeitet und den Auftritt kontinuierlich verbessert. Geblieben sind die hergebrachten Immowelt-Farben warmes Gelb und sachliches Weiß.
Die Immobiliensuche in den Kategorien Mieten und Kaufen berücksichtigt nicht nur Wohnungen, Häuser, Gewerbeimmobilien oder projektierte Anlagen, sondern bietet auch einen Überblick über Versteigerungstermine und Immobilien aus Konkursmasse - auswählbar über die Postleitzahl, die Art, den Verkehrswert und so weiter. Und weil sich schließlich nicht jeder mit dieser Materie auskennt, gibt es dazu redaktionelle Beiträge und Hinweise sowie ein Glossar. Wie überhaupt Immowelt.de großen Wert auf redaktionelle Arbeit zu legen scheint. Zu jeder Immo-Kategorie findet sich ein Ratgeberteil mit sachlich relevanten Informationen, auch zu zugehörigen Themengebieten wie Finanzierung und Investmentstrategien, Immobilienfonds, Steuern oder Fördermöglichkeiten.
In der Sparte Auslandsimmobilien listet immowelt.de für die meisten Länder praktische Hinweise zu den Gepflogenheiten dort: In Italien zum Beispiel ist ja immer eine Anzahlung zur Bestätigung der Kaufabsicht üblich, außerdem wird später im Notarvertrag ein niedrigerer Kaufpreis als der tatsächliche angegeben.
Sowohl für Anbieter als auch für Suchende bietet immowelt.de die Möglichkeit, Inserate aufzugeben. Als ehemals professionelle Anbieterin gefällt mir besonders die Möglichkeit, eine kombinierte Online-Print-Werbung zu schalten.
Immer neugierig, was sich denn in meiner zweiten Heimat, den Marken so tut, habe ich mir einige Exposes zu Häusern dort angesehen. Die Gestaltung ist übersichtlich, mit reichlich Platz für Fotos und Grundrisse, die Kontaktaufnahme zum Anbieter bequem und ohne Sucherei möglich. Was dringend fehlt, ist eine Kartenfunktion zur Lage der Immobilie, wie ich es bei einer anderen Plattform bereits gesehen habe. Nach Art der Google-Maps kann man sich die Lage des Objektes auf einer Karte oder auch auf Satellitenbild anzeigen lassen.
Weiterer Bestandteil der Plattform ist das "Immowelt-Magazin", der ausführliche redaktionelle Teil zu Themen rund um die Immobilie: Finanzierung, Versicherung, Hausbau, Mietrecht und Urteile, Umzug und Garten sind nur ein paar der Rubriken.
Tools wie Finanzierungsrechner und Online-Darlehensanfrage runden das Angebot von immowelt.de ab.
Fazit: Immowelt.de bietet nicht nur ein zurückhaltendes und dezentes Layout, sondern auch einfache Suchfunktionen, bequeme Bedienbarkeit sowie einen sorgfältig gestalteten redaktionellen Teil. Und da ich persönlich der nicht besonders neuen, aber ziemlich wahren, Ansicht bin, dass Hauskauf Vertrauenssache ist, würde ich mich als Anbieter oder Suchender auf dieser Plattform bestens aufgehoben fühlen.

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