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Elsas Nacht(b)revier

Francois Gérard: St. Teresa [d' Avila]



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Aktuelle Veröffentlichung im November-Heft Vatican-Magazin, S. 35, über die Beinhäuser von Alken und Hallstatt: Über allem aber triumphiert der Überwinder von Sünde und Tod.

Aktuelle Veröffentlichung in:
Wenn Er anklopft. 12 Bekehrungs-geschichten, herausgegeben von B. Kerz, MM-Verlag

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Dienstag, 1. September 2009

Vorkonziliar geprägte Hinwendung

zu überkommenen klerikal-hieratischen Machtsymbolen einer männerdominierten Kirche?
Natürlich nicht. Die kfd Bayern hat eine an sich löbliche Postkartenaktion gestartet: Man kann an die Hersteller von Schokoladen-Weihnachtsmännern eine Postkarte schicken und fordern, dass der handelsübliche Nikolaus endlich mit authentischer Mitra und Bischofsstab ausgestattet verkauft werden soll. Der kirchlich korrekten Darstellung steht eigentlich nichts im Wege, man müsste wohl nur das Einwickelpapier umgestalten. Man könnte natürlich auch einfach überhaupt keine saisonalen Schokofiguren kaufen und das ganze Konsumgeschäft rund um kirchliche Feste, deren eigentlicher Inhalt dabei eh niemanden mehr interessiert, schlicht boykottieren.
Außerdem besteht die Gefahr, dass Bischöfin Käßmann eine Gegenkampagne startet mit der Forderung, dass die Produzenten der Schoko-Bischöfe nun zu gleichen Teilen auch Schoko-BischöfInnen herstellen müssen.
Die Aktion ist nicht gänzlich ohne Brisanz, auch in ökumenischer Hinsicht, wie ich, den Kopf hin und her wiegend, einräumen muss.

Aus dem Alltag eines Militärgeistlichen in Afghanistan.

Auf lux aeternitatis, einem Blog, das schon seit Jahren in meinen Lesezeichen vermerkt ist (und wie manch andere aus purer Trägheit noch nicht öffentlich in der Linkliste gelistet war), findet ihr einen Bericht aus dem Alltag eines Militärseelsorgers im Einsatz in Kundus und Kabul. Mich fasziniert diese Form der Seelsorge ganz besonders, da sie unter sprichwörtlich extremen Bedingungen stattfindet. Wie ich zum Teil weiß und mir zum anderen Teil gut vorstellen kann, verlangt sie besondere Hingabe. Die schon manchesmal auch durch die Taufe eines bekehrten Soldaten noch am Einsatzort Früchte getragen hat.
Letztendlich reicht es aber schon, zu wissen, dass "unsere Jungs" nicht allein gelassen sind.

Das können nur die Amis.

Priesterweihe in New York, in epischer Breite, Technicolor und Wochenschau-stylishem Off-Kommentator:



Hach!

[via Catholicism Wow.]

Katholischer Blogger in Vietnam verhaftet.

"Kirchenkreise in Vietnam rechnen unterdessen mit weiteren Verhaftungen katholischer „Blogger“, so Asianews. Der Taufbewerber hatte in seinem Blog eine verzerrte Wiedergabe der Rede angeprangert, die Papst Benedikt XVI. anlässlich des Ad-limina-Besuchs der Bischöfe Vietnams Ende Juni im Vatikan gehalten hatte. Die staatliche Presse hatte die päpstliche Verlautbarung als Kritik an der katholischen Kirche in Vietnam interpretiert. - Das Verhältnis zwischen Staat und katholischer Kirche in Vietnam ist seit längerem äußerst angespannt. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stand zuletzt die künftige Nutzung der Kirchenruine von Tam Toa in der Stadt Dong Hoi. Die lokale Verwaltung hat gegen den Willen der Pfarrgemeinde, die das von den US-Amerikanern zerstörte Gotteshaus wiederaufbauen will, mit Räumungsarbeiten begonnen, um an dieser Stelle einen Park zu errichten. Zuvor hatten insgesamt mehrere Hunderttausend Katholiken gegen die Pläne der Verwaltung protestiert. Die Miliz ging mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vor. (kap)"

[via Radio Vatikan]

[Kann jemand Vietnamesisch?

Die schmutzige Affäre um Dino Boffo.

Schon seit dem Frühjahr steht es mit dem Verhältnis Berlusconis zur katholischen Kirche nicht mehr zum Besten. Als der Ministerpräsident wegen seiner Affären mit blutjungen Frauen von sich reden machte, hoben auch mehr und mehr Kirchenvertreter den Zeigefinger. Der mildeste Tadel lautete noch, er mache sich lächerlich. Meiner Einschätzung nach hat dies die Mehrheit der Italiener nicht weiter beeindruckt, höchsten im positiven Sinne. Immerhin bewies Berlusconi noch in fortgeschrittenem Alter virilità, ein echtes Anliegen für die meisten italienischen Männer, besonders im Rentenalter. Virilità, das hat nicht unbedingt in erster Linie etwas mit "Potenz" oder "sexueller Leistungskraft" zu tun, virilità beweisen bedeutet vielmehr, noch Charme und Anziehungskraft auf Frauen zu haben, liebenswürdig sein, flirten zu können. Inwieweit es zum Ehebruch bei Berlusconi kam, kann ich nicht beurteilen, das habe ich nicht mehr verfolgt. Es ist wohl eher ein Thema, das er mit seiner Frau und seinem Priester besprechen sollte.
Nun aber hat die Auseinandersetzung eine für Italien völlig neue Qualität erhalten. Auf Il giornale, dem Hausblatt Berlusconis, erschien am Freitag ein Artikel des Chefredakteurs Feltri mit der Überschrift "Der Supermoralist", in dem Dino Boffo, seines Zeichens wiederum Chef von "Avvenire", der Zeitschrift der italienischen Bischofskonferenz, mundtot gemacht werden sollte. Boffo hatte wohl die schärfsten Attacken gegen Berlusconi geritten und wird im Artikel von Feltri als Homosexueller bezeichnet, der von einem Gericht in Terni wegen Belästigung zu 516 Euro Strafe verurteilt worden sei. Zum Beweis druckte Il Giornale ein zweiseitiges Dokument ab: Eine Seite besteht aus einem gerichtlichen Briefbogen mit dem Urteil gegen Dino Boffo, die zweite Seite ist ein anonymer Brief, der das Urteil und Boffos Homosexualität erklärt. Dieser habe ein homosexuelles Verhältnis zu einem verheirateten Mann unterhalten und die Ehefrau mehrfach durch beleidigende Telefonate etc. nötigen wollen, ihren Mann freizugeben. Ein Dokument, das praktisch an alle italienischen Bischöfe verschickt worden ist.
Dino Boffo seinerseits hat heute auf Avvenire einen Artikel veröffentlicht, der das Urteil und den anonymen Brief ebenfalls nocheinmal abbildet und versichert, es handle sich um eine Fälschung. Weiter schreibt er, dass der zuständige Ermittlungsrichter in Terni zur Faktenlage offiziell bestätigt habe, dass es zu dem vorliegenden Urteil keinerlei Bezug auf sexuelle Hintergründe gebe.
Noch bevor Boffo diese Stellungnahme veröffentlicht hatte, erklärte sich die Bischofskonferenz Italiens solidarisch und sprach ihm als Chef von Avvenire erneut das Vertrauen aus.
In dem publizistischen Krieg, der jetzt in vollem Gange ist, fragt zum Beispiel Ezio Mauro, der Chef von La Repubblica, ob man angesichts einer solchen medialen Verleumdungskampagne, die gegen eine der Regierung unbequemen Person gestartet worden ist, noch davon sprechen könne, in einer Demokratie zu leben. Er sagt weiter: Nach diesem öffentlichen Lynchmord, der an Boffo verübt worden ist, und aus dem er vermutlich nur deshalb mit heiler Haut davonkommen wird, weil die Macht der Kirche hinter ihm steht - wie soll sich derjenige gegen solche Attacken verteidigen, der die Kirche nicht hinter sich weiß?

Wir hatten heute eine Minidiskussion via Twitter dazu. Ein Einschätzung des Falles scheint schwierig. Eines jedoch ist sicher: Die Kirche Italiens kann sich nun der Unterstützung kirchenferner Berlusconi-Gegner sicher sein. Die Linksparteien in Italien und die Kirche sind sich bereits einig in ihrem Widerstand gegen die Flüchtlingspolitik der (Ultra)Rechten. Eine Allianz der Linken kann Silvio aussitzen. Eine Allianz der Linken mit der Kirche und kirchentreuen Katholiken kann er sich schlicht und einfach nicht leisten.
Ich bin gespannt, wie diese Affäre weitergehen wird.

Update: Dino Boffo, der gestern Abend nach Rom gereist war, hat heute seinen Rücktritt eingereicht. Sein langer Brief dazu ist eine einzige Anklageschrift. Für alle, die Italienisch können, hier z. B. auf tiscali.it nachzulesen (ich würde es übersetzen, aber ich hab im Moment nicht allzuviel Zeit).

Jubiläumsfeierlichkeiten in der Abtei Mariawald.

Via Exsultet kommt das Programm der Jubiläumsfeierlichkeiten für die Abtei Mariawald (500 Jahre Kloster, 100 Jahre Abtei).
Die Trappisten von Mariawald zelebrieren seit einiger Zeit nur noch im außerordentlichen römischen Ritus. Die Abtei liegt in der Nähe von Heimbach in der Eifel und das Jubiläumsprogramm liest sich sehr interessant. Es beginnt am Sonntag, den 27. September mit Terz, Wasserweihe und levitiertem Hochamt und endet am Dienstag, den 29. September mit der Vesper. Ich nehme es auch noch in die "Termine im September" auf.

Sonntag, 27. September 2009

9:40 Uhr – Terz, Wasserweihe, levitiertes Hochamt
anschl. Vortrag zur Geschichte der Abtei
13:00 Uhr – Führung durch die Abtei
14:00 Uhr – Non
anschl. bis zur Vesper eucharistische Anbetung mit sakramentalem Segen
17:15 Uhr – Vesper

Montag, 28. September 2009

9:45 Uhr – Terz, levitiertes Hochamt
anschl. Vortrag zur Geschichte der Abtei
14:00 Uhr – Non
anschl. Diavortrag
17:00 Uhr – Vesper mit sakramentalem Segen

Dienstag, 29. September 2009

9:45 Uhr – Terz, Pontifikalamt
anschl. Diavortrag
13:00 Uhr – Führung durch die Abtei
14:00 Uhr – Non
anschl. bis zur Vesper eucharistische Anbetung mit sakramentalem Segen
17:15 Uhr – Vesper

cantare

Bischof?
Nun, so häufig laufe ich ja nicht in Würzburg...
Maria Magdalena (Gast) - 29. Nov, 23:47
Danke für die Korrektur...
Danke für die Korrektur und ich muß sagen:...
str (Gast) - 29. Nov, 21:58
Verkehrte Welt
In unserer Stadt ist die "normale" Priesterkleidung...
Simona-Theresa - 29. Nov, 21:43
ich habe mal nachgesehen,...
ich habe mal nachgesehen, die kosten so um die 300...
Sarah (Gast) - 29. Nov, 15:47
Kleider...
Ionescu trifft hier natürlich den wunden Punkt...
Nikodemus (Gast) - 29. Nov, 15:19
Soutanen sind wahrscheinlich...
Dafür ist man mit zweien oder dreien zum Auswechseln...
ElsaLaska - 28. Nov, 20:16
PS: Ich will damit nicht...
PS: Ich will damit nicht sagen, dass die Priester mehr...
Sarah (Gast) - 28. Nov, 20:04
So, da ich grad das Okay...
So, da ich grad das Okay meines Rector Spiritus dafür...
Theresia-Benedicta (Gast) - 28. Nov, 15:05

la bocca

 

attenzione

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