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Elsas Nacht(b)revier

Francois Gérard: St. Teresa [d' Avila]



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Aktuelle Veröffentlichung im November-Heft Vatican-Magazin, S. 35, über die Beinhäuser von Alken und Hallstatt: Über allem aber triumphiert der Überwinder von Sünde und Tod.

Aktuelle Veröffentlichung in:
Wenn Er anklopft. 12 Bekehrungs-geschichten, herausgegeben von B. Kerz, MM-Verlag

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Donnerstag, 24. September 2009

10 Fragen an Papst Benedikt von Nina Hagen.

Fester Bestandteil des Vatican-Magazins in jeder Ausgabe sind 10 Fragen, die auch Nichtkatholiken an unseren Hl. Vater immer schon stellen wollten. Für die kommende Oktober-Ausgabe hat die frisch getaufte Nina Hagen ihre Fragen an den Pontifex formuliert. Auf Elsas Nacht(b)revier gibt es ihre Fragen exklusiv vorab und in ungekürzter Fassung.
Papa Bene ist derzeit im Aufbruch nach Tschechien begriffen, sein Privatsekretär Georg Gänswein vermutlich damit beschäftigt, den tschechischen Hoteliers, die Quartier stellen, alle Menüs auszureden, die auf Tomate-Mozzarella-Kompositionen und Pasta basieren. [Holky, bietet doch dem Hl. Vater bitte einen schönen Schweinebraten mit Knödeln und Kraut und Bier an, ja? Er ist ein alter Mann und hat Heimweh, und ihr macht doch den veprove s knedlikem noch besser als die in Bayern!] Drum gebe ich mal hin und wieder meine Antwort dazu.

Erste Frage:
Sind evangelisch Getaufte für Sie auch gleichwertige Geschwister in Christo? Oder nur die katholisch getauften Menschen ?

Liebe Nina, nochmals herzlichen Glückwunsch zu deiner Taufe, ich habe mich sehr für dich gefreut. Hättest du dich katholisch taufen lassen, wäre dem ganzen - VIELLEICHT (wie ich einräume) - eine Katechese (eine Glaubensunterweisung) vorausgegangen, in der du erfahren hättest, dass die christliche Taufe überkonfessionelle Gültigkeit hat und von beiden Konfessionen je gegenseitig anerkannt wird. Du bist mit deiner evangelischen Taufe also vollwertige Schwester in Christo des Hl. Vaters geworden. Angesichts deiner Frage 10, die ich hier nicht vorwegnehmen will, kann ich dir versichern, dass der Hl. Vater das ganz genauso sieht und froh darüber ist. Noch besser wäre es, Clemens Bittlinger würde das einmal realisieren, der übrigens gegenüber deinen Talenten, die mich schon seit 25 Jahren begeistern, ein rechter Nichtskönner, eine Nulpe und ein ziemlicher Blasebalg in Christo ist.

Jede Wette auf den Papst.

Kaum kam vor ein zwei Tagen die Meldung, dass der Papst vorhabe, England zu besuchen, da liefen die Wettbüros schon auf Hochtouren.
Bei Ruth Gledhill auf Times Online kann man nachschauen, wie die Wetten beim "Paddy Power Pope Betting" denn so stehen.

Es steht übrigens 100:1 dafür, dass der Papst nicht nur kommt, sondern auch dauerhaft in England bleibt. Echt jetzt!

Heino Ferch mit Tonsur.

Ein vergnüglich zu lesender Verriss von "Vision" findet sich auf faz.net:

"Aber daraus wird nichts. Nichts außer einer Klosterfahrt mit Kräutern, Kapuzen und Kruzifixen. Das fängt schon beim Vorspann an, der wortreich erklärt, dass die Menschen um das Jahr eintausend den Weltuntergang erwartet haben, und dann ein Kind zeigt, das den ersten Sonnenaufgang des neuen Millenniums erlebt. Soll das Hildegard sein, die erst hundert Jahre später zur Welt kam? Nein, es ist ein Symbol; nur weiß man nicht recht, wofür. Denn auch im zwölften Jahrhundert, als die kleine Hildegard ins Kloster Disibodenberg eintritt, glauben die Menschen noch an die Apokalypse, und auch an ihrer Einstellung zu ihren Körpern hat sich nichts geändert."

Genau. Ich glaube, es liegt an von Trotta. Gehofft hatte ich, dass der Film nicht einfach wie Rosa Luxemburg wird in Mittelalterkulisse und Habits und Kutten. Scheinbar ist es aber genau das geworden. Der Spät-68-er Blick auf eine starke Frau des Mittelalters, die drum auch ganz viel Ähnlichkeit mit einer Spät 68-erIN haben musste. Ein echter von Trotta halt. Vielleicht hätte sie doch besser den Arendt-Film gemacht.

geist und feuer

Wieder ein Nacht(b)revier-Kommentator, der sich selbstständig macht: Christian bloggt auf geist und feuer kunterbunt, kuriös und zwischendurch auch mal richtig schön fromm.
Willkommen!

Nach Da Vinci Code und The Lost Symbol

Noch schneller, noch thrilliger, noch baufälliger geplottet:

The Forgotten Cipher!

A long-forgotten labyrinth deep beneath the streets of Jerusalem.
A ruthless cult determined to protect it.
A desperate race to uncover the International Olympic Committee's darkest secret.

When celebrated Harvard symbologist Robert Langdon is summoned to the Shrine of the Book to analyze a mysterious ancient script—etched into the floor next to the disemboweled corpse of the head docent—he discovers evidence of the unthinkable: the resurgence of the ancient cult of the Lucifori, a secret branch of the International Olympic Committee that has surfaced from the shadows to carry out its legendary vendetta against its mortal enemy, the Vatican.

Langdon's worst fears are confirmed when a messenger from the Lucifori appears at the Dome of the Rock to deliver a fateful ultimatum: Turn over the archbishop, or one cherub will disappear from the Sistine Chapel every day. Racing against the clock, Langdon joins forces with the bosomy and quick-witted daughter of the murdered docent in a desperate bid to crack the code that will reveal the cult's secret plan.

Embarking on a frantic hunt, Langdon and his companion follow a 900-year-old trail through Jerusalem's most sacred buildings and venerable monuments, pursued by a pigeon-toed assassin the cult has sent to thwart them. What they discover threatens to expose a conspiracy that goes all the way back to Demetrius Vikelas and the very founding of the International Olympic Committee.

[via The interactice Dan Brown Plot Generator]
Probiert auch mal die Randomfunction :-)

Mit Dank an Scipio.

Hans Küng,

Mastermind und Pressesprecher der UR-FRÖDS hat inzwischen gegenüber Elsas Nacht(b)revier bekräftigt, dass sich die noch junge christliche Gemeinschaft als eine Gemeinschaft zwischen den Konfessionen sehe [wir berichteten]. Nicht nur er, so betonte Küng, sehe sich in einem schmerzhaften Spagat zwischen evangelischen kirchlichen Gemeinschaften und der römisch-katholischen Kirche. Vordergründig gehe es dabei ums Image: Die evangelische Kirche besitze weder Bindung noch Profil, die katholische Kirche dagegen zuviel Autorität, beklagte Küng, der sich somit als Mann der via mediocra moderata zu erkennen gab.
In einem privaten Gespräch nach dem offiziellen Interview räumte Küng ein, dass das Problem der katholischen Kirche im eigentlichen Sinne sei, dass er SELBST zu wenig Autorität in offiziellen Kreisen genieße, während ihn in der evangelischen Kirche lediglich ein randständiges Dasein unter vielen, beklagenswert gleichgültigen Gesinnungsgenossen erwarte.
Deshalb werde Hans Küng natürlich, entgegen dem Trend, auch nicht aus der katholischen Kirche austreten, aber gleichzeitig seine Mitgliedschaft in der UR-FRÖDS aufrechthalten. [Küng hält ebenfalls weiter an der Auffassung fest, er hänge dem christlichen Glauben an. Vieles am Apostolischen Glaubensbekenntnis sei von Vaticanum II zum Beispiel gar nicht korrigiert worden, beginnend mit der Gottessohnschaft Jesu und der Jungfrauengeburt, obwohl zahlreiche Theologen bereits wegweisende Arbeiten darüber veröffentlicht hätten. Im Grunde handle es sich dabei nur einen Beschluss, der von einem noch zu nennenden Gremium der UR-FRÖDS festgehalten, postuliert und unter seiner Federführung verbindlich festgeschrieben werden müsse]. Auf die kritische Nachfrage eines Pressekollegen, dass in ein solcher Akt noch weiter hinaus aus den christlichen Gemeinschaften katapultieren würde und wie er sich nach einer solchen Aktion noch der Akzeptanz der beiden großen Geschwisterkirchen versichern wolle, erfolgte als Antwort ein kryptisches Kopfwiegen. Ebenfalls äußerst diffizil werde sich die Frage nach Frauenordination und "Gemeinsamer Mahlfeier" gestalten. Obwohl für die UR-FRÖDS die Frauenweihe grundsätzlich nicht in Frage stehe, sie mit geöffneten Armen zur Gemeinsamen Mahlfeier einlade, ist das Angebot "vermutlich geschuldet der durchsäkularisierten Gesellschaft, so Küng, "noch nicht auf das breite Interesse gestoßen, das er sich wünsche". Ob es daran liegen könne, dass man vielleicht im Rest der katholischen Welt, also global betrachtet, mit Befremden darauf schaut, dass Vaticanum II zur Anbiederung an protestantische Gemeindschaften ausgeschlachtet werden solle? Wo stehe er in seinem Verhältnis zur Ökumene mit den Ostkirchen, etwa?
Die Ökumene mit den Ostkirchen sei ja, so ein sichtlich erleichterter Küng, überhaupt gar nicht sein Problem, sondern das Problem des amtierenden Papstes, und zwar von ähnlicher Qualität wie die Verhandlungen mit den FSSPX. Möglicherweise müsse man die Ostkirchen als protokonziliar einstufen, weiterhin seien sie ja im Missionsgebiet der UR-FRÖDS auch gar nicht in nennenswerter Quantität vertreten. Unter dem Gesichtspunkt, dass die UR-FRÖDS ja immerhin auf dem Wege zu einer Weltkirche mit deutlich eurozentristischer Prägung und einer einheitlichen Kirchensprache - Deutsch - seien, könne man diese Aufgabe zuversichtlich zurückstellen und mit Beginn etwa des vierten Jahrtausends noch einmal neu und mit frischer Kraft angehen.
Inzwischen hat die südfranzösische Stadt Avignon den UR-FRÖDS eine Immobilie überschrieben, um dieser interessanten neuen noch-nicht kirchlichen Vereinigung einen ständigen Sitz für ihr leitendes Gremium verleihen zu können.

Wir werden den Weg dieser noch jungen Gemeinschaft, die sich in ihrem protestantischen Selbstverständnis originellerweise rein auf das Vaticanum II bezieht und ihre Teilnehmerschaft bei einem noch anzuvisierenden Vaticanum III bereits angekündigt hat, weiter mit Hintergrundberichten und Dossiers begleiten.

cantare

Nein, du hast nichts...
Nein, du hast nichts übersehen, ich bin ein wenig...
ElsaLaska - 15. Dez, 11:01
Hallo Elsa
Gibt's noch weitere Fragen? Habe ich sie im Blog übersehen...
David (Gast) - 15. Dez, 10:54
Tritt in den...
Liebe Elsa, ich stimme dir, auch nachdem ich alle Kommentare...
Carsten (Gast) - 15. Dez, 08:34
Respekt!
Wann bekommt man schonmal den päpstlichen Baum...
Deus semper major (Gast) - 14. Dez, 23:29
Da wird man ja geradezu...
Da wird man ja geradezu neidisch. Aber ich will mich...
ludolph (Gast) - 14. Dez, 22:00
Doch doch Rom ist eine...
Doch doch Rom ist eine Reise wert. Und selbst im Petersdom...
ludolph (Gast) - 14. Dez, 21:50
Unser schönes Irland....
...wir sind immer im Sommer in Irland und ich mag mir...
Sarah (Gast) - 14. Dez, 17:16
Ja, Mensch...
... sorry, daß es nicht geklappt hat. Ich hätte...
alipius (Gast) - 14. Dez, 15:55

la bocca

 

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