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Francois Gérard: St. Teresa [d' Avila]



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Aktuelle Veröffentlichung im November-Heft Vatican-Magazin, S. 35, über die Beinhäuser von Alken und Hallstatt: Über allem aber triumphiert der Überwinder von Sünde und Tod.

Aktuelle Veröffentlichung in:
Wenn Er anklopft. 12 Bekehrungs-geschichten, herausgegeben von B. Kerz, MM-Verlag

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Sonntag, 25. Oktober 2009

Bemerkenswerte Schlussbotschaft der Afrika-Synode.

Sie geht auch in Richtung UNO, und vermutlich auch in Richtung der europäischen Kondomaktivisten. Radio Vatikan hat EB Schick dazu befragt:

>>Auch die Vereinten Nationen bekommen in dieser Schlußbotschaft der Synodenväter Kritik ab. Da wird klar gesagt, die UNO solle sich davor hüten, traditionelle afrikanische Werte wie die der Familie oder des menschlichen Lebens zu zerstören. Ist dieser Aufruf so nötig?

„Es gibt dieses Maputo-Protokoll, das in etlichen Passagen förderlich ist für die Entwicklung Afrikas und auch die Tradition Afrikas ernstnimmt. Es gibt aber auch darin Aufrufe, die den Menschenrechten und den Traditionen Afrikas widersprechen! Vor allem, was die Sexualität und die Familie betrifft. Nach afrikanischen Traditionen gehören Sexualität und Ehe zusammen, gehören Sexualität und Familiengründung, Kinderzeugen und –gebären zusammen, das wird dort aufgegeben. Es wird auch aufgegeben, dass der Schutz des menschlichen Lebens von Anfang bis Ende gelten muss, also von der Zeugung bis zum natürlichen Sterben. Das ist sowohl der kirchlichen Lehre als auch den Traditionen Afrikas widersprechend, und daher ist die UNO in dieser Botschaft zu Recht kritisiert worden.“ (rv)<<

Richtig interessant wird es, wenn man aus dieser Aussage probeweise ein Adjektiv herausnimmt:

>>Da wird klar gesagt, die UNO solle sich davor hüten, traditionelle afrikanische Werte wie die der Familie oder des menschlichen Lebens zu zerstören.<<

Schön isses. Und der Rest des "christlichen Abendlandes" schmeißt mit Kondomen dazu. *gg*

Gregor von Nyssa - cool.

Ich wusste gar nicht, dass Gregor von Nyssa einen solch trockenen Humor hatte. Er schreibt im 4. Jahrhundert aus Konstantinopel:

>>Menschen, die gestern noch Schneiderei und Schusterei betrieben, sind heute auf einmal Theologen geworden ... Fragst du da jemanden, was der Laib Brot kostet, so antwortet er: "Der Vater ist größer als der Sohn". Sagst du: Ich brauche eine Badezelle, so versichert er dir "der Sohn ist aus dem Nichts geschaffen". Willst du Geld wechseln, so redet er von "gezeugt" und "ungezeugt".<<

Aus einem aktuellen Interview mit Bischof Fellay

Ich sagte schon, 21. Jahrhundert ist es nicht gerade, find ich aber nicht so unglaublich schlimm, und Unfug ist es der Abwechslung halber auch gar nicht. Ich kann nichts Verwerfliches an dem finden, was Fellay hier sagt:

>>Was verbindet Sie am meisten mit der Katholischen Kirche?

Wir haben alles, was notwendig ist, um Angehörige der Katholischen Kirche zu sein. Zuallererst den Glauben, den wir von der Kirche erhalten haben und den wir bis zum Tod bewahren wollen, weil es ohne Glauben unmöglich ist, Gott wohlgefällig zu sein. Zweitens die Gnade, das Gebet und die Liturgie die uns von der Kirche zukommen, wie es der Heilige Vater sehr gut im Motu proprio ausgedrückte, indem er erklärte, daß der alte Messritus nie abgeschafft worden ist. Und schließlich, auch wenn es widersprüchlich scheinen mag, der Papst selbst und die kirchliche Hierarchie. Das Haupt der Kirche, der Stellvertreter Christi, ist die Autorität, die wir anerkennen.

Das bedeutet, daß zwischen den Traditionalisten und der Kirche alles gut läuft?

Nein. Es gibt Probleme, aber diese Probleme bedeuten nicht, daß wir jene Beziehung der Unterordnung unter die päpstliche Autorität verloren hätten.<< Ganzer Artikel auf katholisches.info

Gut, im Folgenden kommt noch der berüchtigte Fieberthermometervergleich, aber ehrlich gesagt würde ich mir mal von gewissen anderen betont angeblich katholischen Organisationen wünschen, klipp und klar zu sagen, dass sie den Hl. Vater als Autorität UND STELLVERTRETER CHRISTI anerkennen. Da warte ich ja noch darauf.*wippt mit dem Fuß*
(Weil es neulich im Kommentarbereich anklang so als ob, die FSSPX würden ja nur über den Hl. Vater herumrüsseln und nichts Ernst meinen. Ein bisschen weiter als WISIKI sind sie aber scheinbar schon. Gut für SIE.)

80ies-Ping! Ultravox.

Die Jungs von Ultravox waren von allen Pop-Bands der 80er für mich immer die Edelsten. Dafür gab es eigentlich keinen ausgesprochenen Grund, außer vielleicht, dass sie einfach "sphärischer" klangen als Spandau Ballet, abgehobener, esoterischer, tiefschürfender. Also was mir damals im zarten Alter von 16 halt als tiefschürfend erschien. Besonders beeindruckend fand ich - neben Vienna natürlich - Dancing with tears in my eyes. Das Video bediente sämtliche Ängste, die uns damals umtrieben. Die Achtziger waren bis zum Fall des Eisernen Vorhangs zutiefst angstbesetzt. Immer in Erwartung, dass irgendeiner auf den Knopf drückt, dazu noch das Unglück von Tschernobyl - und trotzdem waren wir nicht depressiv oder gelähmt oder so etwas. Obwohl das Damoklesschwert des Atomkrieges sehr real über unseren Köpfen schwebte - realer als heute, wahrscheinlicher als heute, zugleich aber KALKULIERBARER als heute, weil die Fronten festgesteckt waren und man nicht damit rechnen musste, dass irgendein Irrer vor/ hinterm Hindukusch mit illegalem Plutonium herumsaut, Israel ausrastet, Iran durchdreht, nein, es gab die Fronten USA-UdSSR.
Die Verständigung mit den Russen war nicht immer leicht, aber man ging irgendwie davon aus, dass beide Seiten trotz ihrer Claims, die sie absteckten, halbwegs guten Willens waren und hoffentlich nicht wegen irgendeinem Mist total durchdrehen würden. Diese Auffassung, dieses Lebensgefühl gerann dann auch in Sting's genialem Song "Russians". Schon damals dachte ich, wenn wir nur guten Willen zeigen, ist eine Verständigung möglich und wir bomben uns nicht aus diesem Universum endgültig hinaus, weshalb ich auch Slawistik studierte. Gorbatschow kam dann unverzüglich und so war es dann ja auch gut.

Das Video von Ultravox zu Dancing with Tears in my Eyes zeigt den Super-Gau in einem Kernkraftwerk und wie ein Liebespaar sich der sicheren Vernichtung stellt. Die Lieblingsmusik wird nochmal aufgelegt, es wird noch eine Flasche Champagner getrunken, sie lieben sich in ihren letzten Stunden, dann bricht die Katastrophe herein und der Tod kommt. Es ist eigentlich ein religiöses Video, auch wenn niemand angesichts der Katastrophe betet, sich in eine Kirche flüchtet oder ähnliches. Kurz aber ist ein katholischer Priester zu sehen, der sich eines Hilflosen annimmt.
Es zelebriert die Liebe, die angesichts des atomaren Armageddons, der anonymen Massenvernichtung auf ihr ureigenes Recht zur Individualität, zum Einzelschicksal besteht. Genau deshalb ist das Video auch so berührend. So stellte ich mir in den Achtzigern vor, dass das Ende kommen würde. [Heute stelle ich mir vor, es ereilte mich in meiner Lieblingskirche, in der ich Zuflucht suchen würde.] Das Video ist immer noch brandaktuell, denn es zeigt, wie menschenfeindlich und todbringend nicht nur die Atomindustrie agiert, die ja, abgesehen von Tschernobyl, weitgehend das Glück hatte, erstmal weiterzufunktionieren, sondern auch, wie perfide und menschenverachtend und tödlich angeblich heilbringende Technologien wirklich sind. Ultravox setzt diesem ganzen perversen technokratischen Zauber schlicht die Zelebration der Liebe zwischen Mann und Frau entgegen und gibt einer anonymen Katastrophe ein Gesicht. Das Gesicht so vieler Liebenden, die unschuldig Opfer werden. Geopfert auf dem Altar des Profits, des selbstzerstörerischen Machbarkeitswahns, letztlich der Gottlosigkeit einiger weniger, die das Antlitz der Liebe getötet haben und weiterhin töten. Das gelingt manchmal ganz gut auch ohne Kreuz.
Die Botschaft ist wert, gehört zu werden.
Schmissig kommt sie natürlich auch noch daher.

cantare

Persönliche Vorsätze...
Naja, mit einem Wort: Weniger. Möglichst enthalten...
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:28
Fastenzeit Advent
Ad Str: 1917 ist nicht ganz richtig. Schon Pius X....
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:20
Liegekreuz
Hier http://1.bp.blogspot.com/_ QL25W80JzPY/StME5VYqTAI/AA AAAAAAAx4/OC4Mt9JZ9WU/s160 0-h/Erntedank.jpg gibt...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 14:46
"Ab wann die verloren...
"Ab wann die verloren gingen wird nicht gesagt, obwohl...
str (Gast) - 27. Nov, 11:55
Ja, das stimmt. Jeder...
Ja, das stimmt. Jeder Sonntag unterbricht das Fasten....
str (Gast) - 27. Nov, 11:41
Der Süßkram...
Der Süßkram sollte sowieso erst am 25. Dezember...
str (Gast) - 27. Nov, 11:36
Früher (TM) hat...
Früher (TM) hat die adventliche Fastenzeit sogar...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 10:04
@Sarah
Woher hast du denn gehört, dass es einen zweiten...
Birgitt Kerz (Gast) - 27. Nov, 09:44

la bocca

 

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