Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Mittwoch, 22. Mai 2013

Sanguis martyrum - Heiliger Dismas, guter Dieb

Fr-_Emil_Kapaun

Ein Gastbeitrag von Olaf Tannenberg

Es war am 23. Mai 1951, als ein von Glaube, Liebe und Hoffnung erfülltes Menschenleben im Schmutz hinter Stacheldraht in einer finsteren Baracke endete. Fern seiner Heimat, doch aus der Mitte seiner Gemeinde heraus ging ein Mensch zu Gott, dessen Leben von tiefem Glauben, selbstlosem Opfermut und beherzter Tapferkeit erfüllt war. Nur Wenige waren bei ihm. Männer mit bleichen, bärtigen Gesichtern, mit ausgemergelten Körpern in zerschlissenem Olivgrün. Es starb als Gefangener: ein Priester mit der Haltung eines Soldaten, ein Soldat mit den Tugenden eines Priesters. Auferstanden war im selben Augenblick ein Blutzeuge Christi.

›Sankt Dismas, der gute Dieb‹ - so nannten ihn respektvoll seine Kameraden: Father Emil Joseph Kapaun, Militärkaplan im Rang eines Hauptmanns der 1. US-Kavalleriedivision (siehe Foto rechts).

Unsere heutige Folge handelt von seiner Geschichte. Denn sie ist es wert, erzählt zu werden.

Emil J. Kapaun erblickte das Licht der Welt im Jahre 1916 in der Nähe von Pilsen, Kansas. Er war der älteste Sohn einfacher und frommer Bauern mit böhmischen Wurzeln und spürte schon in jungen Jahren seine priesterliche Berufung. Seine Eltern förderten ihren Sohn, ebenso der Gemeindepfarrer, Father Sklenar, der dem jungen Mann in der schweren Zeit der Depression den Weg ins Priesterseminar bereitete.

1940 wurde der 24-jährige Emil Kapaun zum Priester geweiht und als Kaplan in seiner Heimatgemeinde Pilsen eingesetzt. Seine Liebe zur Militärseelsorge begann mit seinem Dienst als Priester der Luftwaffen-Freiwilligenbasis Herington in der Nähe von Pilsen. Vier Jahre nach seiner Priesterweihe begann er auf Anraten seines Bischofs mit der Ausbildung zum Militärseelsorger in Camp Wheeler, Georgia. Gemeinsam mit einem weiteren Geistlichen betreute er dort knapp 2.000 Soldaten.

Im April 1945 ging der Kaplan als Militärseelsorger nach Indien und Burma. Dort legte er Monat für Monat rund 3.500 Kilometer zurück, bahnte sich den Weg zu versprengten Einheiten, feierte mit seinen Soldaten die Messe, nahm ihnen die Beichte ab. Oft diente als Altar die Motorhaube seines Jeeps. Innerhalb kurzer Zeit schafften es die amerikanischen Militärgeistlichen mit ihrem eigenen Geld und den Spenden der Soldaten eine Kirche und eine Schule für Missionspriester und -ordensschwestern zu errichten. Nach seiner Beförderung zum Hauptmann im Januar 1946 und der Beendigung des Feldzugs in Burma im Mai des gleichen Jahres kehrte Father Emil mit den Soldaten in die Heimat zurück.

Zunächst übernahm Father Kapaun die Pfarrstelle in der St. John-Kirche in Spearville, Kansas. Doch dann eskalierte der Korea-Konflikt. Aus dem kalten Krieg wurde ein heißer Krieg, nun sprachen die Waffen. Father Kapaun sah seinen Platz erneut in der Militärseelsorge und mit der Erlaubnis seines Bischofs kehrte er in den Militärdienst zurück.

Der Korea-Konflikt entwickelte sich anfangs für die Mächte der freien Welt positiv und General MacArthur, neben George Patton wohl der eitelste Militärbefehlshaber der US-Geschichte, sah den Sieg bereits als erreicht an - als Maos rotes Riesenreich mit seinen Massen an Soldaten aktiv in den Krieg eingriff, um Kim Il-sungs Kommunisten die Herrschaft zu sichern.

Father Emil versah zu dieser Zeit seinen Dienst als Militärkaplan im 8. Regiment der 1. Kavalleriedivision. Stets sah man ihn an vorderster Front. Mehrfach verlor er seinen Jeep und seine liturgischen Gegenstände durch feindliches Feuer. Unermüdlich spendete er den Sterbenden das letzte Sakrament. Seinen Kameraden blieb er couragiert und gütig in Erinnerung, im September 1950 wurde er für seinen Mut mit der ›Bronze Star Medal‹ ausgezeichnet.

Zwei Monate später kam es zur verhängnisvollen Schlacht von Unsan. Das 3. Bataillon des 8. Kavallerieregiments, bei dem Father Emil sich als Seelsorger befand, geriet in die Umklammerung der zahlenmäßig weit überlegenen chinesische Truppen. Am 1. und 2. November 1950, während einer unerbittlich geführten Kesselschlacht, begab sich der Kaplan in selbstloser Pflichterfüllung von einem Schützenloch zum nächsten und spendete den umzingelten Soldaten Hoffnung und Trost. Furchtlos brachte er Verwundete in Sicherheit; wenn er sie nicht aus dem Schussfeld bergen konnte, grub er ihnen mit bloßen Händen flache Mulden, um sie so vor feindlichem Feuer zu schützen. Mehrfach lehnte Father Kapaun eine Evakuierung ab; er blieb freiwillig im infernalischen Kessel und widmete sich der Pflege der Verwundeten. Doch angesichts sehr hoher Verluste blieb bald nur noch die Wahl zwischen Untergang oder Kapitulation. So geriet das Bataillon am 2. November 1951 in chinesische Kriegsgefangenschaft.

Die Gefangenen wurden etwa 450 Kilometer weit ins Hinterland von Nordkorea gebracht. Während des strapaziösen Marsches schleppte Father Emil trotz erfrorener Füße die Tragen mit Verwundeten und verweigerte die Ablösung; in den seltenen Pausen ermutigte er die Soldaten und betete mit ihnen. Nach dem Aufenthalt in einem einigermaßen erträglichen Sammellager wurden die Gefangenen in ein anderes Lager verlegt. Dieses war ein Vorhof der Hölle. Die Baracken hatten weder Dächer noch Heizmöglichkeiten, es gab keine warme Kleidung, nicht einmal Decken - bei Temperaturen weit unter 0 Grad. Viele Gefangene erfroren im Schlaf. Von 3.000 Männern starben 1950/51 in diesem Lager mehr als 1.200 durch Kälte, Hunger oder Krankheit.

Um Nahrung und Medikamente zu beschaffen, schlich sich Father Emil nachts unter Lebensgefahr aus dem Lager. Heiliger Dismas, guter Dieb! Seine Soldaten beteten für ihn, für ihren tapferen Kaplan, der wie ein aufopferungsvoller Vater für seine Familie sorgte. Mehr noch. Er widersetzte sich höflich den Umerziehungsversuchen der Kommunisten und bestärkte seine Mitgefangenen darin, es ihm gleichzutun- er feierte die Heilige Messe und wurde schließlich wegen Ungehorsams bestraft, indem er tagelang bei frostigen Temperaturen ohne Kleidung im Freien ausharren musste.

Zunehmend schwächer geworden, verstauchte sich Father Emil eines Tages den Knöchel. Dennoch blieb er noch einige Zeit auf den Beinen. Bis es zu einer Infektion kam. Der Bataillonsarzt verordnete ihm Ruhe, nun gaben die treuen Soldaten ihrem Kaplan Gutes zurück. Sie brachten ihm Aspirin, Lebensmittel und erhitzten Steine. Doch die Infektion wuchs, Durchfall folgte, schließlich eine Lungenentzündung. Die kommunistischen Bewacher kannten kein Erbarmen und brachten ihn in das ›Krankenhaus‹, einen dunklen, schmutzigen Verschlag, den die Soldaten die ›Stätte des Sterbens‹ nannten.
Auf dem bloßen Lehmboden liegend, verbrachte Father Emil hier seine letzten beiden Lebenstage. Bevor die gnadenlosen chinesischen Wachen ihn dorthin brachten, zeigte der Kaplan erneut seine Größe: Er bat Gott um Vergebung für die Bewacher und nahm seinen Soldaten das Versprechen ab, ihrem Glauben treu zu bleiben.

Father Kapauns heldenhafte Taten sind nicht vergessen. Nicht von der Kirche und nicht von der Welt. Der unendlich tapfere und beherzte Father befindet sich derzeit im Kanonisierungsprozess; die Kirche hat ihn bereits zum ›Ehrwürdigen Diener Gottes‹ (Venerabilis Dei servus) erklärt.
Am 11. April 2013 ehrte US-Präsident Obama Father Emil post mortem mit der ›Medal of Honor‹, der Ehrenmedaille des US-Kongresses, also der höchsten militärischen Auszeichnung für Tapferkeit in den USA, die der Neffe des Geehrten, Ray Kapaun, stellvertretend entgegennahm. Father Kapaun ist seit 1961 der siebte Militärkaplan, der die ›Medal of Honor‹ erhielt.

Beten wir für diesen opfermutigen Mann. Für diesen Priester, der mit seinem leidenschaftlichen Glauben die Qualen der irdischen Hölle für die ihm Anvertrauten erträglicher werden ließ. Für diesen Soldaten, der außergewöhnlich mutig gegen Unterdrückung und Tyrannei kämpfte. Für den Gefangenen, der seinen Leidensgefährten das Joch der Knechtschaft zu tragen erleichterte. Und nicht zuletzt auch für die Christen in Nordkorea, die trotz aller Bedrohungen und Widrigkeiten heute treu ihren Glauben leben.

Mein bescheidener Bericht, der nicht annähernd die göttlich inspirierte, menschliche Größe dieses wunderbaren Mannes wiederzugeben vermag, soll mit einem mir lieben Bibelvers enden, der für Father Emil geschrieben sein könnte:

»Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben hingibt für seine Freunde.« (Joh. 15,13)
Buch_Kapaun1
Weiterführende Literatur:

Roy Wenzl, Travis Heying:
The Miracle of Father Kapaun.
Priest, Soldier and Korean War Hero.
Bestellbar via Amazon.


.

Generalaudienz von heute

Die Ansprache des Heiligen Vaters an die deutschen Pilger und der Tweet des Tages:

>>Ein herzliches Willkommen sage ich allen Brüdern und Schwestern deutscher Sprache. Der Heilige Geist ist in der Kirche am Werk; in ihm führt sie Christi Heilswerk heute fort. Tag für Tag wollen wir uns unser Vertrauen in sein Wirken erneuern. Lassen wir uns vom Heiligen Geist leiten, seien wir Männer und Frauen des Gebets, die mutig das Evangelium verkünden. So werden wir in unserer Welt zu Werkzeugen der Einheit und der Gemeinschaft mit Gott. Von Herzen segne ich euch alle.

Der Tweet des Tages:

Das Evangelium leben heißt gegen den Egoismus ankämpfen. Das Evangelium ist Vergebung und Frieden; es ist die Liebe, die von Gott kommt.<< Mehr dazu wie immer hier.

[Am Rande: Francesco Totti, der italienische Fußballstar, war heute ebenfalls bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz anwesend. Bild dazu siehe hier.]

Rettende Zeichen

Unter diesem Titel erschien bereits am 18. April 2013 ein interessanter Artikel von Ulrich Bahnsen in der ZEIT, wonach durch die Analyse der DNA eines Bluttropfens bestimmte Krebsarten sehr früh erkannt werden können. Der Artikel erhält aber noch eine äußerst wichtige Zusatzinformation, ich gebe hier die Einleitung wieder:

>>Die Frau war krank, aber sie ahnte nichts davon. Sorge bereitete der werdenden Mutter nur ihr ungeborenes Kind. Es schien todgeweiht. Der Test ließ kaum Zweifel zu: Im Blut der Schwangeren hatten die Mediziner mithilfe einer neuartigen, genetischen Untersuchung einen schlimmen Fund gemacht. Der Fötus, so dachten sie, trug gleich zwei überzählige Chromosomen im Erbgut: Trisomie 13 und 18, eine tödliche Kombination. Seltsam nur, dass im Ultraschallbild ein ganz normal entwickeltes Kind zu sehen war. Monate später brachte die Frau tatsächlich einen gesunden Jungen zur Welt. Erst zwei Monate nach der Geburt wurde den Medizinern klar, woher das alarmierende Ergebnis des Bluttestes rührte. Da klagte die junge Mutter über Schmerzen im Unterleib. Die Diagnose: Krebs, der bereits Metastasen gebildet hatte. Nicht überzählige Erbmoleküle des Fötus waren im Blut der Schwangeren gefunden worden, sondern abnorme Gene eines Tumors hatten den Alarm ausgelöst.<<

Vielleicht kann der Artikel im Online-Archiv der ZEIT wenigstens für Abonnenten noch abgerufen werden. Mir war es wichtig, hier den Einstieg wiederzugeben.

cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig....
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog...
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre...
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

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