Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


il cinguettio

ufficio

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Mittwoch, 21. August 2013

Blogregeln.

Es gibt ein paar Blogregeln, die ich selbst nicht verstehe.
Aber jedenfalls ist ein Punkt:
Wer die von mir verlinkten Artikel nicht nachliest und sich einfach mal eben so auf gut Glück übergriffig dazu bei mir meldet, wird in Zukunft gelöscht.
Danke für die Aufmerksamkeit.
Ich habe keine Lust und vor allem keine ZEIT mehr, hier euer Kasper zu sein.
Wir haben ENDLICH einen Papst, der DIALOG führt, das muss dann auch reichen.
Im Übrigen steht meine PERSON hier nicht zur Debatte.

Unheilige Wasser [4]

[Achtung! Insbesondere Mitleser aus dem Vatikan! Dieser Abschnitt enthält explizite Sprache.]

S
p
o
i
l
e
r

Zwei Tage später luden sie Dominik Siegler zur Vernehmung ins Revier. Er erschien sichtlich verkatert, unrasiert und in ungebügelten Jeans. Der Lack ist ab, dachte Kopecnik vergnügt und ließ ihn zunächst schmoren, in dem er sich mit dem Hinweis, dass sich Kollegin Findeißen ein wenig verspäten würde, mit einer mitgebrachten Akte beschäftigte und schweigend ab und an auf seine Uhr schaute. Siegler hatte Platz genommen, sprang dann aber auf und lief hin und her, bis Kopecnik ihn höflich bat, sich wieder zu setzen. Anhaltendes Schweigen, unterbrochen von Sieglers nervösem Fingergetrommel.
»Kann ich bitte etwas zu trinken haben?«
»Der Automat ist leider kaputt«, beschied Kopecnik gutgelaunt.
»Wie lange geht das denn jetzt noch! Sie haben doch mit meinen Freunden telefoniert! Was soll ich denn noch hier?« Siegler hieb mit der Hand auf den Tisch.
»Wir warten auf die Kollegin Findeißen. Sie kennen Sie ja bereits«, antwortete Kopecnik verbindlich und vertiefte sich wieder in seine Akte. Endlich waren Schritte zu hören, Hundegebell, und als die Tür von Imogen aufgerissen wurde, konnte man im Gang einen abgerissenen alten Berber entdecken, wie er seinen Schäferhundmischling zur Räson brachte.
»Sorry für die Verspätung, aber ich musste den Garibaldi noch vom Hauser-Platz vor der Jesuitenkirche abholen, da macht er seit zwei Wochen Quartier. Guten Tag, Herr Siegler!« Imogen nickte kurz und beobachtete zufrieden, wie Siegler unruhig auf den Gang hinausspähte. Dann erst schloss sie die Tür. »Es geht um Ihre letzte Begegnung mit Antonio Faneva«, setzte sie an.
»Das haben wir doch schon besprochen!« Siegler verdrehte genervt die Augen in Richtung Decke. »Ich war den ganzen Abend zuhause!«
»Den Abend, an dem Sie Antonio das Geld übergeben haben?«, hakte Imogen nach.
Siegler atmetete verächtlich aus und verschränkte die Arme. »Ich habe drei Zeugen!«
»Und eine Quittung … jaja …«, murmelte Kopecnik beiläufig.
»Eine Quittung«, nahm Imogen das Stichwort auf, »die aus dem Vorsatzblatt der Gebetsbroschüre ›Gnadennovene zum Unbefleckten Herzen Mariä‹ aus dem Myriam-Verlag stammt.«
»Ist das jetzt verboten? Gotteslästerung oder so ’n bullshit?«, brauste ihr Gegenüber auf.
»Die in der Jesuitenkirche ausliegt.« Mit diesen Worten zog Imogen einen durchsichtigen Ziploc- Beutel aus ihrer Jacke und legte sie auf den Tisch. »Und das ist das Exemplar mit dem fehlenden Vorsatzblatt. Die Ausrisskanten passen perfekt zueinander. Wir haben es vorgestern sichergestellt. In der Kirche. Und das bedeutet …«
»… dass Sie sich mit Faneva zur Geldübergabe in der Kirche getroffen haben. Und kurze Zeit später wird er tot dort aufgefunden«, erläuterte Kopecnik zuvorkommend und pflanzte sich breitbeinig hinter Sieglers Stuhl auf, um ihn, falls nötig, vom Randalieren abzuhalten. Was hieß, er würde ihn erst ein bisschen toben lassen. Und ihm dann schön sauber eine mitten in die Fresse hauen.
»Jemand hat ihm Pentobarbital verabreicht und ihn dann ins Aspersorium gesteckt. Was sagen Sie dazu?«, wollte Imogen wissen.
»Ich weiß nicht mal, was ein verficktes Aspergonum überhaupt ist!«, brüllte Siegler sie an.
Prompt rammte Kopecnik sein rechtes Knie hart gegen die Elastoplast-Stuhllehne. Siegler fiel unvermittelt
vornüber und schlug beinahe mit dem Kopf auf die Tischplatte auf.
Imogen flatterte nicht einmal mit den Lidern: »Jemand, der alle acht Bände von Deschners Kriminalgeschichte
des Christentums herumstehen hat, sollte sich schon ein bisschen besser auskennen, meinen Sie nicht?«
Ihr Kollege packte den hasserfüllt schweigenden Siegler an der rechten Schulter und drehte ihn mitsamt seinem Stuhl zu sich herum. »Als stiller Teilhaber von Pietas-Liechtenstein wissen Sie jedenfalls, was Pentobarbital ist – das Mittel der Wahl in der aktiven Sterbehilfe. Und weil Sie zufällig ein bisschen Geld brauchten, dachten Sie, euthanasieren Sie einfach den Antonio. Das Weihwasserfass war das einzig wirklich gute Versteck in Greifweite und außerdem eine schöne Pointe, das muss man Ihnen lassen!«
»Sie können mir gar nichts nachweisen. Sie haben nicht mal einen Zeugen. Und ich will sofort telefonieren!«
Kopecnik gab Imogen das verabredete Zeichen, indem er sein Sakko auszog. Ihr Tonfall wurde eindringlicher:
»Nehmen wir einfach mal an, wir hätten einen Zeugen, Herr Siegler. Nehmen wir an, jemand, der sich vielleicht Tag und Nacht vor der Kirche aufhält, weil er sonst nirgendwohin kann, hat gesehen, wie sie beide hinein gingen, aber nur einer herauskam.«
Und obwohl das überhaupt nicht verabredet war, konnte man hören, wie draußen der Köter von Garibaldi wieder lautstark ausflippte.
Kopecniks Miene blieb völlig ausdruckslos, während Imogen fortfuhr: »Dann würde Ihnen Ihr Anwalt, den Sie gleich anrufen, den vernünftigen Rat geben, alles zuzugeben. So was wird vor Gericht positiv bewertet, das wissen Sie. Sie haben es ja nicht nur des Geldes wegen getan. Faneva, ein Schwarzer, hatte eine glänzende Zukunft als Jurist vor sich, ein Stipendiat mit den allerbesten Noten, und Sie haben nicht mal das erste Staatsexamen gepackt, das hat Sie persönlich gedemütigt. Man wird das berücksichtigen.«

Sie klappte das bereitliegende Notebook auf, öffnete nachdenklich die Textverarbeitung und begann ohne Hast, ein paar Zeilen zu tippen. Dann schaute sie aufmunternd zu Siegler hinüber, der, mit wässrigen Augen, in seinem Plastikstuhl zusammengesackt war und stammelnd zu reden begann.

Kopecnik ging leise vor die Tür, um endlich doch noch Mineralwasser zu besorgen.
Garibaldi war auf der Wartebank eingeschlafen. Er rüttelte ihn sachte wach und wollte ihm 50 Euro in die Hand drücken, aber Garibaldi rückte seinen Strohhut zurecht und wies das Geld zurück: Er habe eh grad Zeit gehabt und nicht mal lügen müssen, schon okay.
Kopecnik nahm sich vor, einen großen Schinkenknochen für den Hund zu kaufen und die beiden auf der Neckarwiese zu besuchen.

Ende.

> Unheilige Wasser [3]

>> Unheilige Wasser [1]

Zuerst erschienen in Burger/Imbsweiler/Schöbel (Hrsg.): Tödliche Wasser. Anthologie zu den Heidelberger Krimitagen 2009. Gmeiner Verlag.

Unheilige Wasser [3]

Gegen vier Uhr am selben Nachmittag fuhren Kopecnik und Imogen den Berg hoch Richtung EMBL, am Bierhelderhof vorbei und zu einer Adresse im Stadtteil Boxberg, wo, wie Kopecnik herausgefunden hatte, der Eigentümer des Internetauftritts Sapere Aude wohnte, ein politisch-philosophisches Diskussionsforum – selbstverständlich offiziell ideologiefrei –, und der, ebenfalls unter dem Namen Sapere Aude, eine Stiftung zur Pflege humanistisch atheistischen Gedankenguts mit offiziellem Sitz in Frankfurt betrieb.
Sapere Aude, wie er sich auch als Teilnehmer auf seinem eigenen Board nannte, hieß in Wirklichkeit Dominik Siegler und wohnte in einem soliden, aber unschön hingebauten Einfamilienhaus mit Jägerzaun am Waldrand. Er sah blendend aus, war etwa um die Dreißig und schaute hochmütig auf den kleineren Kopecnik herunter.
Imogen klärte über die Gründe ihres Kommens auf, ihr Kollege vertiefte sich in die Betrachtung einer violett beleuchteten Plexiglaswassersäule, die dekorativ Bläschen aufsteigen ließ. Siegler zeigte sich natürlich bestürzt über die Todesnachricht, schenkte drei Gläser Ginkgo-Lychee Wellnesslimonade ein und ließ sich in einen modisch kubenförmigen Ledersessel plumpsen. Kopecnik blieb vor dem Aquarium neben Sieglers Sessel stehen, um besser auf ihn herabsehen zu können. Imogen erkundigte sich nach seinem Verhältnis zu Antonio.
»Persönlich kannte ich ihn kaum«, meinte Siegler und lehnte sich bequem in seinem Sessel zurück. »Über das
Forum halt, da war er sehr aktiv. Er diskutierte immer sachlich, differenziert und wurde nie persönlich, selbst
wenn man seinen Glauben angriff. Er war ja katholisch, aber nicht so penetrant, wie manche meinen, das vortragen zu müssen … Bitte klopfen Sie nicht gegen die Scheibe, Herr Kommissar, Sie machen die Guppys nervös!« Kopecnik fuhr zusammen und widmete sich der Inspektion von Sieglers Bücherregal.
»Außerdem haben seine Schilderungen der Zustände in seinem Heimatdorf – fehlendes sauberes Wasser, Kinder, die blind wurden wegen Parasitenerkrankungen, Greise, die an Cholera starben –, all das hat einiges bewegt. Wir haben eine netzweite Kampagne gestartet, um schnell und unbürokratisch helfen zu können – und weil wir davon überzeugt sind, dass man auch ohne an Gott zu glauben ein guter Mensch sein kann.«
Imogen verzog keine Miene, während ihr Kollege jeden der acht Bände von Deschners Kriminalgeschichte des Christentums aus dem Regal zog und wieder zurückstellte.
»Antonio wollte heimfliegen. Und vorher bei Ihnen die Spendengelder abholen, Herr Siegler. Wir haben aber kein Geld bei ihm gefunden«, meinte Kopecnik auf Höhe von Band 6.
»Ja, ich hab’s jedenfalls nicht mehr!«, beteuerte Siegler und hob abwehrend die Hände. »Moment mal«, er sprang auf und ging hinüber an eine große Korkpinnwand. »Ich hab mir von Antonio die Übergabe quittieren lassen. Hatte keinen Formularblock zur Hand, aber Beleg ist Beleg. Ich könnte Ihnen eine Kopie davon ziehen!«
»Das wäre prima, Herr Siegler. Aber machen wir’s lieber umgekehrt, die Kopie für Sie und wir geben das Original so schnell wie möglich zurück. Und wir müssten dann noch wissen, wo Sie am letzten Samstagabend gewesen sind, damit wir unsere Unterlagen vervollständigen können.«
Siegler stand Imogen mit hängenden Armen gegenüber.
Es hatte eines Proteinnachweises zur Bestimmung der Todeszeit bedurft, aber Kopecnik war nicht in Stimmung, um das diesem Amateur zu erklären.
»Sicher, der Vollständigkeit halber. Ich war hier, wir hatten am Samstagabend eine kleine private Feier, Männerabend, Sie wissen schon, haben Fußball geschaut und ein bisschen Bier getrunken, so was.«
Imogen erwiderte sein Lächeln nicht, sondern zückte ihren Notizblock. »Dann bräuchte ich nur noch die Namen und Adressen Ihrer Freunde, Herr Siegler, rein pro forma.«

Kurz darauf genehmigten sich die Kommissare je eine Bratwurst und ein Hefeweizen im Biergarten des Bierhelderhofs. Kopecnik hatte endgültig genug von Wasser und überredete seine Kollegin erfolgreich, sich anzuschließen. Außerdem hatte er es nicht eilig, in die Römerstraße zurückzukommen, wo bloß elende Herumtelefoniererei mit den drei Siegler-Freunden auf ihn wartete. Als sein Appetit auf Bier und Wurst gestillt war, schaute er wieder optimistischer auf den Fall. Was auch daran lag, dass die Kollegin einen bezaubernden Anblick geboten hatte, wie sie, mit Bierschaum auf der Oberlippe, ihm die Pommes vom Teller futterte.
»Die Quittung ist wertlos«, begann sie unvermittelt, »damit können wir gar nichts anfangen. Was meinst du?« Kopecnik nickte und nahm noch einen kräftigen Schluck aus seinem Bierglas, bevor er den unansehnlichen Fetzen gegen das Licht hielt. »Entweder die Unterschrift ist gefälscht, oder er hat ihn unterschreiben lassen, ihm das Geld wieder abgenommen und dann umgebracht. Wenn er’s war …«
»Seine Kumpels können wir auch vergessen. Die sagen alle aus, dass er den ganzen Abend zuhause war, selbst wenn er zwischendurch wegging und erst imMorgengrauen wieder kam«, ergänzte Imogen düster.
»Alles in allem nur ein Haufen Arbeit ohne Ergebnis."
Es sei denn …« Sie pickte sich noch eine kalte Pommes von Kopecniks Teller. »… es sei denn, wir hätten einen Zeugen«, ergänzte er, das Blatt hin und her wendend. »Aber wart mal, hast du das hier unten schon gesehen? Auf der Rückseite? Myriam-Verlag Burgstetten 1987?«
Imogen wischte sich Fett und Salz am Hosenbein von den Fingern. »Das ist ein Verlag von Gebetsbroschüren, wie sie immer in Kirchen ausliegen. Sieht aus wie ein Vorsatzblatt … das haben wir gleich!«,rief sie aufgeregt, zückte ihr Handy und wählte via Kurzwahl, wie Kopecnik sehr wohl bemerkte, die Nummer von Jungklaus. Sie schilderte ihm knapp das Problem und wartete dann auf seinen Rückruf.
Kopecnik überbrückte die Zeit mit einem zweiten Hefeweizen. Jungklaus erstattete kurz Bericht und Imogen bedankte sich überschwänglich. Dann blickte sie Kopecnik triumphierend an. »Das war klasse,Kollege. Die Broschüre, aus der das Vorsatzblatt stammt, lag noch aus. Jungklaus hat sie eingetütet. Kein Zeuge in dem Sinn, aber besser als gar nichts. Andiamo!«

> [Unheilige Wasser 2]

>> [ Unheilige Wasser 1 ]

"Wenn ich Frauen hassen würde ...

würde ich all diese Dinge, wenn ich die Macht dazu hätte, tun."

Ein ziemlich entlarvender Artikel. Über die Gesellschaft von heute.

Think twice.

Zwischen den Folgen von Unheilige Wasser

Ich hatte sie ja schon mal gepostet. Und was meint ihr, welche Folge stand GANZ oben, gerade da, als zum ersten Mal ein Besucher aus dem Vatikan auf meinem Blog landete?
hint: Sie ist aktuell zu dieser Zeit noch nicht wieder veröffentlicht worden. noch ein hint: Es kam - in einer "harten" Verhörszene - das F-Wort drin vor.
So peinlich.

Unheilige Wasser [II]

Im Übrigen dachte er, dass Henk ein prima Spurensicherer, aber ein ziemlich unfähiger Aufklärer war. Für die schlechte Spurenlage konnte er ja nichts. Um das Aspersorium wimmelte es von Fußspuren, darunter seinen eigenen, und natürlich waren Jungklaus’ Abdrücke am Deckel, er hatte ihn herunternehmen müssen, um nachzusehen, warum statt heiligem Wasser eklige Brühe heraussiffte. Dann noch die Todesursache Pentobarbital, ein Medikament,wie es Veterinäre zum Einschläfern von Tieren verwendeten. Oder professionelle Anbieter für aktive Sterbehilfe bei Menschen. Ominös war auch, wieso die Leiche in einem gigantischen Aspersorium deponiert worden war. Das hatte, obwohl er Henks Ritualmord-These nicht zustimmte, schon einen Anflug von religiöser Perversion.
Imogen war hinter ihn getreten und beugte sich zum Monitor. An sich schlecht für Kopecniks Konzentration, denn sie roch gut.
»Pfarrer Jungklaus hat vorhin noch mal angerufen«, sagte Imogen wie nebenher, während sie mit einem lässigen Schwung die Haare aus der Stirn nahm und mit einer Spange zusammenfasste.
»Er kommt gleich auf’s Revier. Haben wir noch Kaffee?«

Pfarrer Jungklaus stand, die Arme hinter dem Rücken verschränkt, vor einem der Fenster. Kopecnik hätte um eine neue Kaffeemaschine gewettet, dass Jungklaus um den Eindruck wusste, den seine V-förmige Silhouette machte, die von der Soutane geradezu umschmeichelt wurde.Mit mehr Lärm, als nötig gewesen wäre, stellte er das Tablett mit den drei Cappuccinotassen, Zucker und Keksen auf dem Besprechungstisch ab.
Jungklaus drehte sich erfreut um und nahm mit einer eleganten Bewegung Platz, wobei er den feinen Duft von »Acqua di Parma« verströmte.
»Ich weiß leider nicht, wo mir heute Mittag der Kopf stand«, begann er.
Imogen lächelte freundlich und reichte den Zucker.
»Der Tote war mir persönlich bekannt. Vielleicht bringt es Sie weiter, wenn ich Ihnen erzähle, was ich weiß. Viel ist es allerdings nicht.«
Imogen hielt ihm den Keksteller entgegen. Wie Eva dunnemals Adam den Apfel, befand Kopecnik mürrisch. Er nahm sich einen Stuhl, drehte die Lehne nach vorn und setzte sich rittlings darauf. Imogens Lächeln verschwand, der Geistliche schlug in einer nonchalanten Geste ein Bein über das andere.
»Antonio war ein begabter Student. Von seiner Heimatdiözese empfohlen für ein Jurastudium mit Schwerpunkt Kirchenrecht. Er blieb nach der Messe immer noch etwas länger, um zu beten, manchmal gingen wir noch einen Kaffee trinken, sonst schien er nicht viele Bekannte zu haben. Wir haben ein, zwei Mal eine Kollekte für seine Heimatdiözese gemacht. Hauptsächlich, um dringend benötigte Medikamente hinunterzuschicken. Obwohl sich eine schöne Summe ergab, war er mit den ›Almosen‹, wie er es nannte,nicht so recht zufrieden. Ich gab ihm Recht, natürlich bräuchte sein Dorf nachhaltigere Hilfe. Sauberes Wasser, mehr Brunnen, damit Krankheiten wie Bilharziose sich gar nicht erst verbreiten. Sie wissen,um was es sich bei Bilharziose handelt?«
Imogen als erfahrene Tropenreisende nickte, Kopecnik hatte von so einer Krankheit noch nie gehört und wünschte nachträglich, es wäre dabei geblieben. Jungklaus erzählte, wie die im stehenden Wasservon Reisfeldern lebenden Wurmegel sich durch die Fußsohlen von Kindern und Erwachsenen durchbohrten und kopfaufwärts wanderten, wo sie erst zu Erblindung, dann zu Hirnschäden und schließlich zum Tod führten.
»Bilharziose ist gut zu behandeln, wenn Geld für Arznei da ist«, fuhr Jungklaus fort und faltete anmutig die Hände. »Noch besser ist, man sorgt für keimfreies und unverseuchtes Wasser. Man bohrt Brunnen, das ist nachhaltige Hilfe, kostet aber eine schöne Stange Geld.«
Kopecnik, der plötzlich Durst bekommen hatte,roch misstrauisch in seine Mineralwasserflasche hinein, bevor er einen nicht sehr großen Schluck davon nahm.
»Antonio hat versucht, Spendengelder im Internet zubeschaffen.« Er schraubte den Verschluss der PET-Flasche wieder zu. »Laut seiner Browser-History war er in einem dieser politischen Diskussionsforen aktiv. Unter dem Pseudonym waterman sind an die 400 Beiträge verzeichnet. Ich hab mir vorhin mal sein Notebook angeschaut.«
Imogen schürzte die Lippen.
»Wollten wir das Notebook nicht von Yvonne untersuchen lassen?«
Yvonne hatte Informatik studiert und gehörte zu Henks Team. Kopecnik ließ sich nicht irritieren.Immerhin bildete er sich in seiner Freizeit kontinuierlich im PC-Bereich fort. Pfarrer Jungklaus wählte mit spitzen Fingern einen weiteren Keks aus.
»Er war sehr enthusiastisch.Das Internet bringe die Menschen guten Willens zusammen, einer der Moderatoren des Forums hätte aufgrund von Antonios Schilderungen über die Zustände in den madegassischen Dörfern – Kinder, die an Cholera und Bilharziose sterben – eine private Initiative im Internet ins Leben gerufen, um Geld für Brunnen zu sammeln. Ich habe eine Tombola beim nächsten Gemeindebasar vorgeschlagen, aber …«, er zuckte mit den Schultern, »Antonio schien völlig überzeugt von diesem Internetforum. In kurzer Zeitwaren an die 10.000 Euro zusammen gekommen. In ein paar Tagen wollte er Heimaturlaub machen, und jetzt das! Gott sei seiner armen Seele gnädig!«
Bei den letzten Worten senkte Imogen pietätvoll den Blick, Kopecnik jedoch sprang auf und lief genervt zum Fenster, um eine dagegensummende Fliege zu erschlagen.
Dann wandte er sich wieder an Jungklaus.
»Wenn Antonio einen Heimflug gebucht hat, wollte er bestimmt nicht mit leeren Händen in seinem Dorf erscheinen. Wir haben aber nirgendwo eine solche Summe gefunden, weder in seinem Zimmer im Wohnheim noch auf seinem Sparkassenkonto.«
Mithilfe eines Faltblattes, das über E-Commerce aufklärte und vor Phishing warnte, bugsierte er den Fliegenkadaver aus dem geöffneten Fenster. Imogen nagte gedankenverloren an ihrer Unterlippe.
»Dann sollten wir uns genau ansehen, mit wem Antonio zuletzt telefoniert oder gemailt hat … Vielen Dank, Vater Jungklaus, Sie haben uns sehr geholfen!«
Die beiden gaben sich länger als nötig die Hand und der Pfarrer ließ es sich nicht nehmen, Imogen zum Gemeindebasar nächsten Sonntag einzuladen.Kopecnik bedankte sich zerstreut bei Yvonne, die hereinplatzte, um die ausgedruckten Mails und Telefonverbindungenvon Antonio Faneva zu übergeben. Er breitete die Papiere auf der Fensterbank aus und gab vor, sich eingehend damit zu beschäftigen. Aus den Augenwinkeln bemerkte er, wie Imogen und Jungklaus angeregt plaudernd das Zimmer verließen.
Kurz darauf musste die zweite Fliege dran glauben.

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Auf breiten Wunsch nochmals - Unheilige Wasser [I]

[zuerst erschienen in "Tödliche Wasser", der Anthologie zu den Heidelberger Krimitagen 2009]

Imogen Findeißen und Ladislav Kopecnik saßen vor einladend ausgebreiteten Schüsselchen mit Petersiliensalat, geschmortem Löwenzahn und einer gigantischen Grillplatte, die nach Nelken und Zimt duftete. Zwei Tische weiter sogen amerikanische Austauschschüler selig an der Wasserpfeife, die man ihnen serviert hatte. Aus den Lautsprechern flirrte der sphärische Gesang von Oum Khalsoum.
Kopecnik langte gerade nach den Lammwürstchen, als das Handy von Imogen, ein uralter schwarzer Nokia-Knochen, losschrillte. »Verstehe, wir sind sofort bei Ihnen, Vater. Wir sitzen beim Libanesen am Theaterplatz, ganz in der Nähe. Bis gleich!«
Keine fünf Sekunden später eilten die beiden Kommissare durch das Gedränge auf der Heidelberger Hauptstraße Richtung Universitätsplatz.

Kopecnik war weder gläubig noch getauft. Er fand, dass Imogen ein ziemlich heidnisch klingender Name war. Trotzdem hatte sie beim Betreten der Jesuitenkirche routiniert Weihwasser genommen und sich bekreuzigt. Außerdem sprach sie den Pfarrer – Pater? Priester? –, der sie am Portal in Empfang genommen hatte, mit »Vater« an. Kopecnik fand das witzig: Der Mann hätte fast ihr Sohn sein können. Er lachte aber nicht. Erstens war er sich sicher, dass das in einer Kirche nicht gern gesehen wurde und zweitens insbesondere nicht, wenn es sich dabei um einen Tatort handelte.
Mit elastischen Schritten führte der blonde Bilderbuchgeistliche in der kleidsamen Soutane die beiden Kripoleute durch das Hauptschiff. Kopecnik erwartete eine in der Kirchenbank zusammengesunkene Rentnerin oder einen Obdachlosen. Alle Bänke waren jedoch leer. Pfarrer Jungklaus blieb schweigend in der Nähe eines Seitenaltars vor einem riesigen antiken Weihwasserfass stehen. Er schien die Ratlosigkeit der Beamten zu bemerken und deutete auf den Deckel des Messingfasses, der auf dem Boden lag.
»Es kam fast nichts mehr heraus, und das, was herauslief, war eine ziemlich eklige Brühe, muss ich leider sagen. Also sind wir hoch …« Er trat zurück und machte eine resignierte Handbewegung.
Imogen schluckte trocken und stieg entschlossen die dreistufige Haushaltsleiter hinauf, um einen Blick in den gigantischen Behälter werfen zu können. Kopecnik zählte nicht zu der Sorte, die innerlich schadenfroh feixen, wenn es einer Kollegin schlecht wird. Aber interessant war der Farbwechsel schon, den ihr Gesicht annahm, und – eine Geste zum Verlieben –, dann bekreuzigte sich Imogen, als wäre sie eine fromme Spanierin – und nicht der eher hochgewachsennüchterne Frauentyp Marke Zum-Pferde-Stehlen. Kopecnik, die Reihe war jetzt an ihm, trat so entschlossen auf die erste Stufe, als müsste er einen Spaten in die Erde stechen. Er war kleiner als seine Kollegin und mühte sich, über den Rand des Fasses zu spähen. Es ist das Eine, zu vermuten, dass an einem ungewöhnlichen Ort eine Leiche versteckt ist. Etwas Anderes ist es, wenn der Tote in einem halbvollen Weihwasserfass sitzt und dich – Gesicht nach oben gedreht – aus riesigen weißen Augäpfeln anglotzt.
Kopecnik hätte gerne geflucht, ahnte jedoch, dass das mindestens bei Jungklaus, wahrscheinlich auch bei Imogen, nicht gut ankäme. Stattdessen zückte er die Digicam und machte ein paar halbherzige Fotos. Als die Trittleiter sacht ins Schwanken geriet, entfuhr ihm aber doch noch ein böhmisches »Sakra!« Glücklicherweise befragte Imogen gerade den Pfarrer über die Entdeckung der Leiche und schaute nicht einmal von ihrem Notizblock auf. Die Glocke der Jesuitenkirche schlug dröhnend Viertel eins. Kopecnik hielt es für keine gute Idee, Henk von der Spurensicherung in der Mittagspause zu stören, andererseits konnten ja dann die Kollegen zusehen, wie sie die Leiche aus dem Weihwasserbehälter brächten. Deshalb rief er ohne weitere Skrupel an.

Wie zu erwarten hatte Henk die Störung seiner Mittagspause persönlich genommen. Die Bergung der Leiche hatte sich außerdem nicht gerade einfach gestaltet und endete in einer ziemlichen Sauerei. Kopecnik war froh, dass das Opfer, ein Jurastudent aus Madagaskar mit Namen Antonio Faneva, keine Angehörigen in Heidelberg hatte, die ihn noch einmal zu sehen wünschten – für ihn die erfreulichste Nachricht des Tages. Aber dann natürlich Henk, der zu einer informellen Besprechung mit einem Styroporbehältnis Sushi to go eintraf und sich auf Kopecniks Schreibtischkante pflanzte, um kauend auf Imogens Flip-Chart mit den Notizen zum Fall zu starren.
»Für misch isch die Sach klar«, meinte er schließlich, gebürtiger Kurpfälzer, »des war ähn kattolischer Ritualmord. Die Jesuuide sinn mir schoo immer suschpeckt gewese. Alleweil die jo ach immer ganz dicke mit dem Pabscht, alle Eid schwören die uff den, die gehn doch üwwer Leische …«
Imogen hatte sich genervt umgedreht und den Boardmarker mit einem Knall in die Ablage gepfeffert. »Der Heilige Vater«, setzte sie an, wobei sie die Worte Heilig und Vater extra betonte, verstummte aber, weil sie Kopecniks beschwichtigende Geste hinter Henks Rücken bemerkte. Der Mann von der Spusi grinste breit.
»Der Heilige Vater«, intonierte er, eine Tonlage höher, schraubte sich dann aber wieder runter. »G’hört die Kollegin Findeißen aach zu denne, wo jetzt Pabscht sinn … Fraue sinn da jo eh anfällisch fier. Der Jungklaus sieht aach fesch aus, dess muss ich sache. Awwer! Obacht! Weil: Zö-li-bat, uff Deutsch so viel wie: Finger weg.«
Kopecnik, in religiösen Fragen ungefähr so kompetent wie in der Quantenphysik, googelte bereits nach den Jesuiten und landete auf einer Seite mit Hilfsprojekten für die Dritte Welt: Brunnenbau für Afrika, Wiederaufforstung in Indien – Projekt Watershed –, und fand, das alles mache doch einen sehr guten Eindruck. Auf den ersten Blick jedenfalls.
»Alla! Beschdädigt nur mei These, machen viel mit Wasser, die Jesuuide … Da kanns scho mal bassiere, dass einer in selbigem landet. Außerdem waren die Fingerabdrieck vom Jungklaus uffm Bassin.«
»Aspersorium«, korrigierte Kopecnik, der plötzlich ein Faible für alles römisch-katholische entwickelt zu haben schien, »der Fachausdruck für Weihwasserbehälter lautet Aspersorium.

[weiter zu Teil II]

Schafe ohne Hirten

Das Ergebnis dieser Fragebogenaktion braucht niemanden stolz machen. Es ist schlicht und einfach das Resultat von Hirten, Priestern wie Bischöfen, die total versagt haben im Hinblick auf Katechese und Glaubensunterweisung. Ein einfacher Blick in das Evangelium sollte genügen, um zu wissen, was der Herr selbst in Bezug auf Ehe und Ehescheidung - und zwar extrem unmissverständlich - gesagt hatte.
Aber wer braucht denn auch noch Jesus und das Evangelium, wenn er wichtige Fragebogenaktionen starten kann.
(Disclaimer: Das schließt Barmherzigkeit überhaupt nicht aus. Diese aber kann eben nur erlangt werden in der Erforschung des persönlichen Gewissens und in intensivem Austausch mit einem wahrhaftigen Seelsorger. Auch diese sind ja mittlerweile Mangelware geworden. Ein - unauflöslicher - Fragebogen sowie persönliche Erfahrungen tun es eben zur Not heute auch. Kirche in Selbstauflösung - im Zeichen einer mehrheitlich falsch verstandenen Barmherzigkeit und wider die Worte Jesu Christi. Complimenti.)

>>(Würzburg) Bei einer diözesanen "Fragebogenaktion", die im Rahmen des Dialogprozesses durchgeführt wurde, sprachen sich die befragten wiederverheiratet Geschiedenen einhellig dafür aus, daß sie nach"persönlich verantworteter Gewissensentscheidung" zum Kommunionempfang zugelassen werden. Eine kirchenrechtliche Annullierung der ersten Ehe hingegen wird von der Mehrheit der Befragten abgelehnt. Ebenso findet es die Mehrheit (zwei Drittel) der Befragten nicht gut, daß die Kirche die Unauflöslichkeit der Ehe betont. Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand hatte die Aktion bei ihrem Start Anfang Mai 2013 damit begründet, daß „wir in der Diözese Würzburg Menschen mit ihren Erfahrungen selbst zu Wort kommen lassen wollen“. Die Ergebnisse der Fragebogenaktion sollen an die Deutsche Bischofskonferenz weitergereicht werden und in den bundesweiten Gesprächsprozeß einfließen. <<
Ganzer Artikel hier.

Das Grab von Ida Friederike Görres und Carl Josef Görres

auf dem Bergäcker-Friedhof in Freiburg.

Eingescanntes Foto, das mir eine Leserin des Vatican-Magazins liebenswürdigerweise anlässlich meines Artikels in der Rubrik "Geistliche Paare" über Görres und Ratzinger zugeschickt hatte.

Meine Freiburger Leser(innen)schaft würde ich bitten, vielleicht einmal eine Rose dort niederzulegen in meinem (und ihrem - der Leserschaft) Sinne.
Das würde mich sehr freuen.

IMG

Meine Leserin schrieb mir noch dazu einen Ausspruch, den Frau Görres ihr gegenüber getätigt hatte, als diese noch am Leben war; es war während einer persönlichen Begegnung:
"Frau N., ich habe einen Glauben wie ein Köhlerweib!"

Je mehr ich über die Situation der katholischen Kirche in Deutschland nachdenke, desto besser kann ich diesen Ausspruch auch nachvollziehen.

Frauendreißiger-Wallfahrt

Hoffentlich für viele im Großraum München interessant:

>>Bei uns in München findet in der Zeit vom 15. August (Maria Himmelfahrt) bis zum 14. September (Kreuzerhöhung) die Frauendreißiger-Wallfahrt statt.
In den beiden Kirchen Maria Ramersdorf und Maria Thalkirchen finden jeweils täglich ab 15:30 Rosenkranzgebet, Marienandacht, Anbetung, Rosenkranzgebet, Heilige Messe mit Kreuzpartikelauflegung statt. Ende ist ca. 19:00

Welche Tradition das in Maria Ramersdorf hat, ist hier beschrieben:
http://beiboot-petri.blogspot.de/2012/09/warum-in-munchen-seit-1684-der.html

Danke für den Hinweis.

Leserinnenpost

Heute erreichte mich via das Vatican-Magazin ein zauberhafter Brief einer Leserin, die Ida Friederike Görres noch persönlich gekannt hat - nein, noch viel mehr: Nachbarin von ihr in Freiburg war.
Der Brief war mit SCHREIBMASCHINE getippt und ihm war ein Foto von Görres' Grab beigelegt, das meine Briefschreiberin scheinbar, soweit es ihr möglich ist, hin und wieder besucht.

Das war ein großartiges Geschenk und entschädigt voll und ganz für ziemlich viel doofes und übergriffiges anonymes Kommentargut, das sich hier auf dem Blog leider manchmal findet.

Da hat sich eine Frau, in hohem Alter, wie ich vielen Details ihres Schreiben entnehme, die Zeit genommen, mir zwei liebe Seiten mühevoll auf einer alten Schreibmaschine zu tippen.
Das Foto des Grabes habe ich eingescannt - ich denke, es wird viele Leserinnen und Leser interessieren.

Der Artikel, auf den sie sich bezog, findet sich mittlerweile online hier.

Gebet für Ägypten

>>Zu einem ökumenischen Gebet für den Frieden in Ägypten rufen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und Bischof Anba Damian, Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche für Deutschland, gemeinsam auf.
Die zentrale Gebetsstunde findet am kommenden Donnerstag, den 22. August 2013, um 19.00 Uhr in der koptisch-orthodoxen Kirche St. Antonius und St. Shenouda in Berlin (Roedeliusplatz, Berlin-Lichtenberg) statt. Der Gottesdienst wird von Bischof Damian geleitet. Von Seiten der Deutschen Bischofskonferenz wird der Erzbischof von Berlin, Kardinal Rainer Maria Woelki, teilnehmen. Die evangelische Kirche wird durch Bischof Dr. Markus Dröge vertreten.<<
Von hier.

Ägypten liegt vor allem der heiligen Familie sehr am Herzen. Schließlich haben sie hier in Tagen der Not und Verfolgung Zuflucht gefunden.
Deshalb empfiehlt sich auch als privates Gebet insbesondere der Rosenkranz und die Bitte zum hl. Joseph.

Kommentar zum Tagesevangelium

Hl. Johannes Chrysostomos (ca. 345 - 407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Homilien zum Matthäusevangelium, 64,4

„Geht auch ihr in meinen Weinberg“

Es ist offensichtlich, dass dieses Gleichnis sich auf die Bekehrung der Menschen zu Gott bezieht, in jungen Jahren die einen, andere etwas später, und schließlich wieder einige erst, wenn sie alt sind. Christus tadelt den Hochmut der Erstberufenen, um sie daran zu hindern, denen der elften Stunde Vorwürfe zu machen, indem er ihnen aufzeigt, dass alle den gleichen Lohn bekommen. Gleichzeitig stachelt der den Eifer der zuletzt Gekommen an, indem er ihnen zeigt, dass sie sich den gleichen Lohn wie die Ersten verdienen können. Der Erlöser hatte gerade vom Verzicht auf Reichtum, von der Verachtung aller Güter und von den Tugenden, die ein großes Herz und Mut erfordern, gesprochen. Und deshalb sollte der Eifer einer ganz jugendlichen Seele angefacht werden. Der Herr entzündet also in ihnen von neuem die Flamme der Liebe und ihren Mut, indem er ihnen zeigt, dass selbst die zuletzt Gekommenen den Lohn des gesamten Tages erhalten…
Um noch deutlicher zu werden: Einige konnten das ausnutzen, und es war ihnen egal; sie bemühten sich nicht mehr. Den Jüngern wird klar ersichtlich, dass diese Großzügigkeit aus der Barmherzigkeit Gottes kommt. Sie allein hält fest zu ihnen, damit sie einen so wunderbaren Lohn verdienen… Alle Gleichnisse Jesu, das der Jungfrauen, des Fischernetzes, der Dornen, des unfruchtbaren Baumes, sie alle laden uns ein, unsere Tugend durch unsere Taten zu zeigen… Er ermahnt uns, ein reines und heiliges Leben zu führen. Ein heiliges Leben kostet unserem Herzen mehr als die einfache Reinheit des Glaubens, denn es ist ein beständiger Kampf, eine unermüdliche Anstrengung.

[via Evangelium Tag für Tag]

cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig....
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog...
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre...
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

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