Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Der Anfang der Unterwerfung

Ein SAT1-Kommentar spricht es aus, doch die Unterwerfung war schon vorher in vollem Gange.

Was Frau OB Reker da nun produziert hat, ist ein harter Schlag ins Gesicht jedes Opfers, jeder Bürgerin - biodeutsch oder mit ausländischer Abstammung - und jeder Touristin, die sich in Köln frei bewegen möchte.

Es ist der Gipfelpunkt einer, nein, FARCE kann man schon nicht mehr sagen, es fehlen einem die Worte angesichts dieses ganzen Desasters, dieser politischen Unfähigkeit - dieser UNTERWERFUNG unter Täterhorden, die in Köln ansässige Frauen, Frauen mit Migrationshintergrund und Touristinnen aus dem Ausland dermaßen erniedrigt haben.

Und es gibt in der öffentlichen Debatte ein paar, vornehmlich deutsche Männer, die sich mit ihren relativierenden Äußerungen in meinen Augen selbst entwürdigt haben. Pfui Deibel.

Meinen riesengroßen Dank an:

Alle Männer, die versuchen, Opfer wertschätzend zu behandeln und nicht weiter zu traumatisieren, die Verbrechen nicht weiter zu relativieren und zu beschönigen, und FRAUEN, die zwar keine Opfer sind, aber sich eine HALTUNG in der Öffentlichkeit dazu erlauben, mit aller Vehemenz hier virtuell wenigstens zu unterstützen. Danke, Jungs, und sowieso danke an die Türsteher von Köln, St. Pauli und anderswo, und alle, die wirklich etwas unternommen haben, um gejagten Frauen Zuflucht und Schutz zu bieten.
Jürgen (Gast) - 6. Jan, 18:49

...et altera pars

Ich weiß, dass Verlinkungen in Blogs nicht gerne gesehen sind, aber diese beiden Links erlaube ich mir mal zu setzen, weil sie von ebenfalls ernsthaften, seriösen und gescheiten katholischen Bloggern kommen und im allgemeinen Empörungshype über Henriette Reker sich mal neben sich selber stellen:

https://jobo72.wordpress.com/2016/01/06/eine-armlaenge-zurueckhaltung/
http://echoromeo.blogspot.de/2016/01/kollektiv-in-den-falschen-hals.html

Was ziehe ich daraus? Dass man es auch anders sehen kann als der Kommentator von SAT 1. Und deshalb so wenig ein "Linker" oder "Unterwerfler" sein muss, wie Claus Strunz ein "Rechter" ist.

ElsaLaska - 6. Jan, 18:52

@Jürgen

Da täuschen Sie sich. Verlinkungen sind hier äußerst gerne gesehen - aber nicht auf KATHOPOST, PI, Kopp oder sonstwelche Seiten - ich erweitere nämlich gerne meinen Horizont.
Bleibe aber bei meiner Meinung.
Supersansa (Gast) - 6. Jan, 20:55

Ungeschickt

Die Tipps von Reker sind ja prinzipiell nicht falsch - aber Zeitpunkt und Art ihrer Verkündung waren so unpassend wie nur sonst was.
Sehr ungeschickt, die "Armlänge Abstand" - die betroffenen Frauen hätten sicher liebend gern mehr als eine Armlänge Abstand gehalten, allein es kann die Beste nicht in Frieden leben, wenn es der böse Antanzer nicht will...
Noch viel ungeschickter, das Ganze in diesem Forum zu bieten - wenn sie schlau gewesen wäre, hätte sie gesagt: "Das ist jetzt nicht unser Thema, Frauen müssen die Möglichkeit haben, überall in die Öffentlichkeit zu gehen, ohne spezielle Verhaltensmaßrgelen zu treffen, Aufgabe der Polizei, öffentliche Ordnung sicherzustellen, hat nicht funktioniert, so sorry."
Für mich ist das mehr blöd gelaufen als ein Anfang der Unterwerfung - zumindest hoffe ich das.
ElsaLaska - 6. Jan, 21:19

@supersansa

Ich bin etwas allergisch gegen Tipps - als ich nach Syrien einreiste, empfahl mir mein Arabistik studierender Freundeskreis, mir einen Ehering zu besorgen, um mich als verheiratete Frau kenntlich zu machen und dazu noch, Kopftücher und knöchellange Röcke mitzunehmen. Ich kam ganz gut mit diesen Maßnahmen durch, weil ich auch noch jedem Typen, der mich abküssen wollte, klar machte, dass ich Kinder habe. Weshalb es wohl nur beim Bussi machen blieb. Nochmal in aller Klarheit - ich liebe Syrien und die wunderbaren Syrer, die ich kennenlernen durfte und ich habe dort wundervolle Erlebnisse gehabt.
Nur, ich konnte mich als Frau eben nur halbwegs frei bewegen, weil ich mich "anständig" gekleidet hatte und dazu noch einen Ehemann und viele Söhne erfand, um halbwegs als Gesprächpartnerin/MENSCH akzeptiert zu sein (ANDERS natürlich bei den Christen in Damaskus, wo Frauen traditionell ein wenig freier sind und auch größtenteils kein Kopftuch tragen in der Öffentlichkeit - oder vielmehr waren...)
Same in Marokko, aber noch krasser, weil die Marokkaner natürlich mehr Tourismus haben.
Kurz und knackig auf den Punkt gebracht - in Nordafrika gelten europäische Frauen, die sich nicht gemäß gewissen inländischen Verhaltensregeln geben, also in Spaghettiträgershirt durch den Basar bummeln, schlicht als Huren. Das ist nun mal so. Das habe ich so erlebt.
Es ist nun aber ein ganz krasser Unterschied, ob ich mich in einem nordafrikanischen Land aufhalten möchte und mich deshalb den Gegebenheiten selbstverständlich versuche anzupassen, oder ob ich in Köln am Hauptbahnhof anlande, um ein wenig zu bummeln.
Es geht mir darum: Ich MÖCHTE VON FRAU REKER keine Tipps erhalten, wie ich mich in Köln zu verhalten habe, als bereiste ich Kuwait oder TeheranCity.
Das ist für mich völlig grotesk! Ich möchte in Deutschland eine Situation haben, in der ich mich - wie eigentlich gehabt - völlig normal auf der Straße bewegen kann, und nicht gleich vergewaltigt werde, wenn ich einen fremden Mann mit der Schulter streife.
Das kann es doch echt nicht sein, wir sind hier nicht Ägypten, wir sind nicht in Syrien, wir sind nicht in Marokko! Und selbst dort ist das ja auch nicht der Fall, also Übergriff wegen Schulterstreifens!
Wieso jetzt ABER in DEUTSCHLAND?
Supersansa (Gast) - 6. Jan, 23:07

D'accord

Ich bin da wirklich voll uns ganz bei Ihnen, dass DAS SO NICHT GEHT, und dass man auch nicht nur einen Fingerbreit Boden hergeben darf, wenn es um zivilisatorische Errungenschaften geht. Ich habe vor einigen Jahren ehrenamtlich mit Flüchtlingen gearbeitet, und die Haltung gegenüber Frauen, die Sie beschreiben, saß auch bei denen tief.

Ich hab mich wirklich gefragt, wie eine Frau Reker schafft, dermaßen taktlos und auch ungeschickt zu agieren, und ich kann das nur für einen Fehler halten, der wohl unterläuft, auch wenn er das nicht sollte.
Ich meide solche Massenveranstaltungen prinzipiell und hatte auch auf dem Oktoberfest schon ein mulmiges Gefühl und würde mich ähnlich verhalten, wie Reker das unguterweise in diesem Kontext vorgeschlagen hat - let's face it, alkoholisierte Typen am Oktoberfest muss ich auch nicht um Mitternacht um mich herumhaben.
Und ja, danke an alle, die in der Situation geholfen und Sicherheit vermittelt haben - auch die Polizei, soweit es der möglich war.
Felicitas von Brück (Gast) - 6. Jan, 23:17

@supersansa:

Danke für Ihren unaufgeregten Kommentar. So sehe ich das auch: Henriette Rekers öffentliche Aussage war ein Musterbeispiel für "gut ist nicht gleich gut gemeint" oder: Richtiges zum falschen Zeitpunkt gesagt wird falsch. Nicht mehr und nicht weniger. Ich glaube deshalb, wie Sie es schreiben, auch noch nicht, dass dies den Anfang einer "Unterwerfung" im Houellebec'schen Sinne markiert. Jedenfalls hoffe ich das nicht.

Im Übrigen, auch wenn wir uns jedenfalls im Internet inzwischen offenbar in einem Mainstream bewegen (und da nehmen sich Linke und Rechte gar nichts, sondern treffen sich einmal mehr in schöner Eintracht), der "den Politikern" alles abgrundtief Böse zutraut, kann ich nur um Gnade für unsere Politiker ersuchen. Sie müsse in Windeseile den Medien in "eins dreißig" flotte, substantielle Statements geben. Wie soll eine Oberbürgermeisterin das machen, zu einem Zeitpunkt, wo noch kein einziger der Täter ermittelt war, sondern nur die Aussage der anzeigenden Frauen da war, die Männer hätten nordafrikanisch arabisch ausgesehen?

Was an dem heutigen Shitstorm gegen Henriette Reker unangenehm aufstösst: die Frau lag noch vor wenigen Woche im Koma, weil ein deutscher Mann (!) kraft ihrer Beseitigung durch Messerstiche Deutschland und das christliche Abendland retten wollte. Daran hat heute offenbar kein Mensch mehr gedacht. Und selbst wenn man ein solches Bedenken als Gutmenschen-Getue abtut: Frau Reker ist erst wenige Wochne im Amt. Bis vor wenigen Jahren galt mal das ungeschriebene Gesetz der "100 Tage-Schonfrist". Aber das ist seit der Herrschaft des Facebook- und Twitter-Maulheldentums auch eliminiert.
ElsaLaska - 6. Jan, 23:20

@Felicitas

Gerade weil Frau Reker selbst ein Opfer geworden ist, habe ich mich doch umsomehr über ihre weisen Ratschläge verwundert gehabt.
Theodred (Gast) - 7. Jan, 01:56

100 Tage keine Vorkomnisse?

Oder 100 Tage keine Notwendigkeit zu aggieren?
Entschuldigung, aber die 100 Tage Schonfrist sind eine Tradition des Alltagsgeschäftes. Hätte Sie den Polizeichef nicht erkannt, wäre ins falsche Büro eingezogen, hätte zuerst einmal einen völlig ungeeigneten Kandidaten in ein wichtiges Amt berufen oder ähnlichen Kram, ja DANN wäre Schonung angesagt.
Aber nicht, wenn ein Knaller losgelassen wird, der mittlerweile über hundert Opfer offiziell zu vermelden hat, bei dem eine offensichtlich sehr große Zahl Menschen mal eben eine rechtsfreie Zone schuf und sogar Polizisten zu Opfern machten.
Krisen sind von keiner politisch-sozialen Schonfrist inbegriffen - und das galt schon immer so.

Auch der Hinweis, dass "keiner" an den Anschlag gedacht hat, ist sehr merkwürdig. Eine (weibliche) Reaktion aus meinem Umfeld: wenn sie doch den Ratschlag mit der Armeslänge ausgibt und Frauen sich so schützen könnten - warum hielt sie damals den Arm nicht ausgestreckt?
Und das ist eine zwar sehr düstere und makabere Reaktion, aber eine deren Antwort klar ist. Anders als behauptet ist dieser Hinweis Müll. Ja, er findet sich in manchem Ratgeber - wenn es um unerwünschte aber nicht gewaltätige Zudringlichkeit geht. Um Menschen, die den Wink mit dem Zaunpfahl nicht kapieren. Nicht um Vergewaltiger, nicht um solche wie jene auf dem Bahnhofsplatz.
Wenn Sie mit vorgehaltener Waffe ausgeraubt werden und die Polizei sagt ihnen bei der Anzeige: ja. hätten Sie mal den Rat befolgt und die Brieftasche nahe am Körper getragen, dann hätte sie auch keiner geklaut - würden Sie das als "Guter Rat zur falschen Zeit" bezeichnen?

Und so wenig, wie Sie auf den Hinweis, dass der Attentäter ein deutscher aus fremdenfeindlichen Motiven war verzichten können, so sehr wird sich bemüht den kulturellen Hintergrund und den Grund der hiesigen Anwesenheit kleinzureden. Von daher war dies ein schlechtes Beispiel.


@supersana: den Oktoberfestvergleich fand ich bereits bei Frau Kaddor geschmacklos, relativierend und unangebracht. Ja, dort laufen viele Besoffene rum. Alkohol und sein Konsum sind Grund, Anlaß und Beschäftigung auf diesem Fest. Nur deshalb wird dorthin gefahren. Und obwohl es regelmäßig EINZELNE Personen gibt, die dort grapschen oder sogar vergewaltigen, wird dies weder toleriert noch verheimlicht. Im Gegenteil, das Thema Belästigung und Vergewaltigung wird in den Zeitungen Jahr für Jahr groß gebracht und die Polizei steht bereit. Ahndung folgt meist ohne Aufforderung und ohne eine Meldung wie "Silvester verlief friedlich und in fröhlicher Atmosphäre" wie in Köln geschehen. Die Presse muss auch nicht genötigt werden zu berichten. Beispiel?
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.im-abstand-von-einer-stunde-koreanerin-35-zweimal-am-kotzhuegel-vergewaltigt.25388085-68c5-42fa-b938-d4a0473bce74.html
Der Münchner Bürgermeister käme darüber nie auf den Gedanken solche Verhaltensregeln aufzustellen - geschweige denn darüber zu reden, dass die Mode der nicht wirklich traditionellen Dirndl manchen "fremden Besucher" zu "Missverständnissen" verleiten könnte.
Frauen müssen sich nicht im Pulk oder in männlicher Bewachung bewegen - selbst wenn sie nackt umherlaufen wie vor einigen Jahren ein C-Sternchen deren Namen mir bereits wieder entfiel. Keine Gruppe besoffener Bayern oder Schwaben fällt über sie her.

Nochmal: in Köln sind dutzende (!) von Männern einer bestimmten Herkunft über mindestens 120 Frauen hergefallen - auf einem öffentlichen Hauptverkehrsplatz, während Silvester und unter den Augen der Polizei.
Wo bitte ist denn da eine Parallele in den Situationen?
Hier werden Äpfel mit Erdbeeren verglichen.

Und über die mangelnde Empathie der Frau Reker und vieler anderer Beteiligter gegenüber den Opfern werde ich nicht mit müde mich aufzuregen.
ksu (Gast) - 7. Jan, 12:35

@Felicitas, Elsa

Ich finde es unglaublich, dass Frau Reker so etwas sagen kann. Gerade mit Ihrer jüngsten Vergangenheit. Da hat ihr die #Armlaenge nämlich auch nichts genutzt.

Man stelle sich vor, damals hätte Frau Reker jemand öffentlich geraten, doch in Zukunft etwas mehr Abstand zu Fremden zu halten. Den #Aufschrei möchte ich mir nicht ausmalen...
Supersansa (Gast) - 7. Jan, 17:16

Ich vergleiche ja nicht das Oktoberfest u Köln sondern erzähle von dem mulmigen Gefühl, das ich in fast jeder Menschenmenge habe. Herrn Superstars geht das übrigens als mann auch so, so meiden wir massenaufläufe jeder Art. Der wahre Skandal in Köln war für mich neben der Überforderung der Polizei die Tatsache, dass über die Herkunft der Täter ewig herumgedruckst wurde. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, potentielle Opfer so genau wie möglich zu warnen, vor wem sie sich in acht nehmen sollen. Und wenn es nordafrikanische Täter sind, dann ist das klar und deutlich zu kommunizieren!!!
Marco Gallina (Gast) - 7. Jan, 23:25

Wen's interessiert...

... auf der Welt findet sich das Original-Protokoll der Polizei.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article150729450/Das-Protokoll-zur-Koelner-Chaos-Nacht-zum-Nachlesen.html

Da stehen auch so nette Sachen drin wie:

"Zerreißen von Aufenthaltstiteln mit einem Grinsen im Gesicht und der Aussage: Ihr könnt mir nix, hole mir Morgen einen neuen."
clamormeus - 7. Jan, 01:04

Nein. Tut mir leid, das sagen zu müssen. Der Post des sonst geschätzten Jobo wie auch der auf Echo Romeo sind in dem Fall völlig daneben, besonders letzterer, schon wegen des Anfangs "Wir sind es gewohnt draufzuhauen".

Und selbst, wenn man mangelnde Souveränität bei wohlmeinenden Motiven als Grund des bürgermeisterlichen Fauxpas annehmen mag: dies könnte die Bürgermeisterin -und nur diese- bitte selbst richtigstellen.

Was geht hier eigentlich über die tatsächliche Ungeheuerlichkeit der Sylvesternacht hinaus eigentlich ab? Behandeln wir jetzt jeden in herablassender Psychotherapeutenpose "verständnisvoll", der in seinem Amt Mist baut? Und machen ihn, weil, wir ja bloß nicht negativ urteilen wollen, -oder sollen dürfen?-mit diesem "Verständnis" vollends zum Deppen, nur um ihn nicht in einer rein konkreten Angelegenheit kritisiert zu haben?

Dürfen wir nicht mal mehr erwarten, daß einer in seinem Job -Bürgermeister in einer Großstadt ist nicht irgendeiner- gefälligst dessen Anforderungen gewachsen ist? Und einen - hoffentlich nur handwerklichen- Fehler beanstanden?

Bin gerade froh, daß sich ausländische Zeitungen quer durch Europa und in den USA dazu etwas weniger allverstehender und damit menschlicher geben.

ElsaLaska - 7. Jan, 01:15

@clamormeus

Nachdem ich mir den Blogpost auf Echoromeo reingezogen habe - vergeudete Zeit.
Jobo lese ich nicht mehr.
Peter Friedrich (Gast) - 7. Jan, 07:17

Wenn ich mir es recht überlege, dann sehen wir die - gewissermassen vollendeten - Auswirkungen des von deutscher "konservativer" Seite beschriebenen "Familien"-Ideals zur Zeit in Köln und anderen Orten, eine Art schonungsloser Regression in unsere eigene soziokulturelle Vergangenheit.
Noch vor 20 Jahren haben sich beispielsweise die heutigen deutschen Beschreier einer angeblichen "Gender-Ideologie" genauso schreiend und tiefideologsch dagegen gewehrt, daß in Deutschland die Vergewaltigung in der ehelichen Beziehung unter Strafe gestellt wird. Frauen waren also unter bestimmten Gegenheiten sexueller Willkür hilflos ausgeliefert. (Noch länger davor wurden etwa Homosexuelle psychiatrisiert, mit Elektroschocks gefoltert oder schlimmeres etc). Für diese gesellschaftliche Gruppe stellt die "Familien"-Ideologie mancher Einwanderer in ihrer schlimmsten Form eigentlich das Idealbild dar, ein Spiegelbild ihrer - mehr oder weniger unterschwelligen - eigenen Wünsche.
Die psychologischen Hintergründe sind längst durchlitten, beschrieben und belegt, der unendlich mühsame und noch andauernde Weg aus dem Dünkel von Sexismus und struktureller Gewalt wird aber aus manchen religiös/konservativen Kreisen heraus beschämenderweise immer noch hämisch gemacht. Und zwar in Schlüsselbegriffen und Schlagworten wie "Gender-Ideologie", "Political correctness", "Frühsexualisierung", "Gutmensch" etc.
Vom grausamen Problem sexueller Not in all seinen Formen (siehe Köln!), das seit Jahrtausenden die Menschen geißelt und sich immer wieder seinen Weg über die religiöse Schiene bahnt, wird peinlicherweise abgelenkt, indem man etwa künstlich zum Problem stilisiert, daß Kinder und Jugendliche zumindest in der Schule selbstverständlich erfahren sollen, daß es verschiedene gleichwertige Formen partnerschaftlicher Liebe gibt.

Theodred (Gast) - 7. Jan, 11:02

Haben Sie es jetzt?

Wie billig ist das denn? Nicht nur, dass Sie den gleichen Kommentar auf verschiedenen Blogs der Ihnen offensichtlich verhassten Andersdenkenden einstellen, sie tun dies auch noch mittels copy paste. Und inhaltlich gilt, was ich auch bei mir antwortete: über hundert gedemütigte, belästigte, begrapschte und vergewaltigte Frauen dazu zu benutzen, ja zu missbrauchen, über einen unlogischen und riesigen Bogen auf das Jahr 1997 zurück zu kommen und die Widerständler gegen eine Gesetzesreform mit heutigen Familienbefürwortern in einen Topf zu werfen - unterirdisch.
Tun Sie nicht so, als ginge es Ihnen um Frauen, um Menschen. Sie missbrauchen an dieser Stelle, tanzen fröhlich auf dem Schreckensbild, welches sich da entfaltet hat.
Unglaublich und selbstgerecht.
ElsaLaska - 7. Jan, 11:16

@Theodred

Danke für den Hinweis. Kommentare von Copy&PasteTrollen werden von mir künftig gelöscht, sofern ich etwas davon erfahre. Also Herr Friedrich, die nächsten zwei Mausklicks bei mir können Sie sich und uns ersparen - Sie fliegen raus.
Defendor (Gast) - 7. Jan, 14:15

@Herr Friedrich:

Ich sehe einmal davon ab, dass Ihr seltsamer Beitrag hier völlig "off topic" ist. Aber wenn Sie schon den damaligen (ich sage klar: berechtigten!) Widerstand gegen die Schaffung eines Straftatbestandes "Vergewaltigung in der Ehe" hier heranziehen, dann sei daran erinnert, dass dieser Widerstand mitnichten nur von irgendwelchen "Dunkelkatholiken" ausging, sondern von der gesamten Deutschen Bischofskonferenz, an deren Spitze damals, man höre und staune, der für Sie sicherlich ganz unverdächtige Bischof Lehmann stand.

Es gab und gibt von der katholischen Ehelehre her gar keine andere Möglichkeit, als sich einem derart herbeikontruierten und von einem, man muss es klar so sagen, liberalen Zeitgeist aufdiktierten Stratftatbestand zu widersetzen. "Vergewaltigung in der Ehe" ist ein klassischer Widerspruch in sich selber. Und in wirklich katholischen Ehen ohnehin eine unmögliche Möglichkeit.

Und mit der Frauenjagd von Köln hat das sowieso rein gar nichts zu tun.
cassian (Gast) - 7. Jan, 13:50

dieser "Einsatzerfahrungsbericht" eines Polizisten

hört sich an, als sei es nicht "bei uns" passiert.
in diesem Fall finde ich es wichtig, daß eine Zeitung diesen Bericht genau so brimgt.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article150729450/Das-Protokoll-zur-Koelner-Chaos-Nacht-zum-Nachlesen.html

Abendländer (Gast) - 7. Jan, 13:50

Einmal mehr wird bei Roland Tichy hervorragender Klartext zur Sache gesprochen:
http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/das-ist-kein-terror-gegen-frauen/

Miles Christi (Gast) - 7. Jan, 14:37

Sehr guter Text, danke für den Hinweis! Eine ausgezeichnete Argumentationshilfe gegen die "Frauenrechtlerinnen", die jetzt auch aus ihren Löchern gekrochen kommen und versuchen, den Terror von Köln im Sinne ihrer linken Agenda auszuschlachten.
Da kann man gar nicht so viel essen, wie man k... muss.
ElsaLaska - 7. Jan, 15:24

@Abendländer

Die Frau hat recht. Ich habe Nordafrika-Erfahrung, und zwar langjährige. Ich musste mich enorm an die Erwartungen der Gesellschaft dort anpassen und es hat mir nicht gefallen. Und was mich enorm gestört hatte besonders in Marokko, war, dass ich als Frau europäischer Herkunft einen nichtgeachteten Status hatte - unvornehm ausgedrückt, Frauen aus Europa werden dort für Huren gehalten, aus einer Sichtweise einer Gesellschaft, in der alleinstehende Frauen fast ein Ding der Unvorstellbarkeit sind - eine Frau hat verheiratet zu sein und möglichst fruchtbar zu sein. Da man mir meine europäische Herkunft ansah, war ich Gegenstand der üblichen Straßenanmacherei - auch das ist gewöhnungsbedürftig - und obwohl ich mich bemühte, mich vor allem in der Kleidung anzupassen und mein Haar auch nicht offen zu tragen. Dennoch kam es nicht zu tätlichen Übergriffen, weil das, jedenfalls auf der Straße und in der Öffentlichkeit, sofort eine Horde hilfsbereiter einheimischer Männer auf den Plan gerufen hätte, die den/die Angreifer zusammengeschlagen hätten, und zwar ohne große Fragen. Mein Hilfeschrei hätte völlig ausgereicht.
Ein wichtiger Punkt ist dazu sicher auch der Alkohol. Der ist eben in Marokko und Syrien überhaupt nicht frei verfügbar - und in Deutschland tatsächlich an jeder Ecke.
Allerdings habe ich schon an anderer Stelle gelesen, dass der Alkoholkonsum praktisch relativierend benutzt worden ist. Nun ja, führen wir halt die Prohibition wieder ein...
Danny Wilde (Gast) - 7. Jan, 16:09

ein Wort zu Frau Reker

Grüße an die Hausherrin, komme zum ersten Mal hierher, via Klonovsky + LePenseur... die Links in den Kommentaren halt. ;-)

Bereits gestern also hat Frau Reker öffentlich um Verzeihung gebeten. Und zwar, bevor die letzten Erregungen hier verfasst wurden. Das sollte man vielleicht nicht außer acht lassen.

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand war ihr einziger (und eigentlich auch schwerer) Fehler, auf der PK (und dabei insgesamt zu unvorbereitet) eine vom Kölner Polizeipräsidenten vorgefasste Punkteliste abzulesen. In welcher die berühmte Armlänge vorkommt.

Jener Polizeipräsident wird Frau Reker aller Voraussicht nach noch weiterhin Kuckuckseier ins Nest legen. Er ist für Neusprech maximus bekannt; u.a. existieren Weisungen an seine Polizisten wie auch an das Ordnungsamt, die juden- und israelfeindliche Hetze eines strengriechenden Ekelpaketes auf der Domplatte nicht nur zu dulden, sondern dergestalt zu unterstützen, dass, wenn z.B. dieses Individuum Ordnungswidrigkeiten und Straftatbestände begeht und Bürger das zur Anzeige bringen wollen oder dem illegalen Zustand abhelfen wollen, das unterbunden wird: "können wir nichts machen" (Streife nach Notruf und anschl. Präsidiumsfunk), "sind soeben vom Polizeipräsidenten angerufen worden - da machen wir nichts" (tel. Ordnungsamts-Auskunft). (Quelle: Tapfer im Nirgendwo)

Die ersten Verlautbarungen / Pressemeldungen über die ruhige und ereignislose Silvesternacht kamen ebenfalls vom Pol.-Präs. Köln.

Wer nun den so ganz anders lautenden Einsatzbericht der Silvesternacht liest, kann, mit dem o.g. Wissen, den Subtext (nackte Wut) zwischen den Zeilen gut erkennen.

Also mag der neuen OB die 100-Tage-Frist zugestanden werden - es werden harte und schwere Tage für sie werden, aber ihren ersten großen Fehler hat sie ja bereits zugegeben. Wäre schön, wenn sie ihren Besen rausholen würde. Zum großen Kehren.

ElsaLaska - 7. Jan, 16:26

@Danny Wilde

Ebenfalls beste Grüße!

Vielen Dank für Ihre Wortmeldung und den Hinweis auf Frau Rekers Entschuldigung - ich habe dazu diesen Link mal auf die Schnelle gefunden, den ich sehr gerne hier setze:

http://kurier.at/politik/ausland/weiter-als-eine-armlaenge-koelns-oberbuergermeisterin-henriette-reker-entschuldigt-sich-fuer-verhaltensempfehlung/173.710.332

Damit ist das Thema dann auch für mich abgeschlossen. Zu meiner Kritik an diesen Äußerungen stehe ich weiter, aber Entschuldigung ist für mich selbstverständlich annehmbar - wobei ich aber auch kein Opfer in Köln bin.
Auf Frau Reker kommt im Hinblick auf den bevorstehenden Karneval/die Fassenacht noch einiges zu. Auf die Kölner Einwohner allerdings auch, wie scheinbar auf die Einwohner vieler deutschen Großstädte derzeit.
Ich selbst habe eine geplante kurze Rückreise, um noch diverse Formalitäten in Deutschland zu erledigen, auf nach Karneval verschoben. Schien mir aktuell sinnvoll.
Ja, schauen wir mal, ob es einen Kehraus geben wird.
Danny Wilde (Gast) - 7. Jan, 17:13

@elsalaska

... sorry nochmal, ich muss das Thema doch erneut aufgreifen. Grad geht auf welt.de die Post ab - der Teppich hebt sich: und die Kölner Polizeiführung kriegt's richtig fett, verdientermaßen.

Reker! Der Schmutz kommt jetzt raus!! Kehren bitte!!!

Disclaimer: Die Unfähigkeit des Kölner Polizeipräsidiums, nichts Neues unter der Sonne übrigens, mag zum Teil mit dem weit verbreiteten vorauseilenden wie eingebildeten Gehorsam begründet werden können. Wie es ja auch viele, wenn nicht die meisten, Medienschaffenden treiben, und das durchaus nicht nur in Deutschland.

Wenn der Pol.-Präsi von Köln jetzt ausgerechnet deswegen sein Amt verliert, was zu hoffen ist, dann zeigt sich, wie stets in der Menschheitsgeschichte, dass am Ende nur Haltung und Geradlinigkeit zählt. Schleimerei und es der Obrigkeit recht machen, nicht.

Er sollte in die Asylbearbeitung versetzt werden. Direkt zu den Menschengeschenken.
clamormeus - 7. Jan, 17:23

Schließe mich @Elsa an.

Aber wie gesagt, nur Fr. Rekers selbst konnte das zu tun.
Supersansa (Gast) - 7. Jan, 19:15

Danke!

Vielen Dank für diesen Link und auch den Link auf Robert Tichy - die Überlegungen in Letzerem erscheinen mir bedenkenswert, und ich bin sicher, dass sehr viele Unterstützer, aber auch Gegner, der Merkelschen Migrationspolitik diesen Aspekt nicht auf dem Schirm haben.
Der Bericht auf welt.de macht mich sehr sprachlos und extrem wütend. Ich stelle fest, dass ich doch zuerst mal die Version des Polizeipräsidenten - nordafrikanische Trickdiebe - geglaubt habe, und fühle mich massiv ver...hohnepiepelt. Die Tatsache, dass jegliche mögliche Teilnahme von "Flüchtlingen" so lange und so lautstark abgeleugnet wurde, lässt darauf schließen, dass da mehrere Ebenen versuchen, sich politisch zu retten. Ich kann nur sagen: was für eine SCHANDE. Die einzige vernünftige Reaktion wäre, die Leute auszuweisen, und zwar sowas von zackig. Aber das wird ja wieder nicht gehen, weil,schluchz, Flüchtlinge. Die Frauen, tja, irgendwer muss für die Sünden des Imperialismus geradestehen, Pech gehabt. *bittere Ironie off.
Theodred (Gast) - 8. Jan, 00:04

Einen Moment

Die Pk gibt es zum ansehen. https://www.youtube.com/watch?v=KRzfSx-I-3o&app=desktop
Ab Minute 16 fragt die Journalistin nach dem Vorlesen des "Maßnahmepaketes" nochmal nach bestimmten Präventivmaßnahmen.
Frau Reker liest da, nach mehrstündiger Beratung mit "Fachleuten", nichts ab. Sie reagiert direkt. Und das, wenn man sich die Aussagen der Opfer die Frau Reker zu diesem Zeitpunkt 100% bereits kannte, schlicht bescheuert und im schlimmsten Sinne verhöhnend sind. "Es gibt immer einen Weg eine Mindestdistanz zu halten?"... abgelesen?

Es wirkt nicht so, als sei sie auf der Suche nach solchen Informationen.
Ihre "Entschuldigung" lautet ja im Wortlaut so:
"Auf unserem gestrigen Krisentreffen haben wir ein Maßnahmenpaket gegen menschenverachtende Gewalttaten beschlossen, wie sie in der Silvesternacht am Hauptbahnhof geschehen sind. Die Stadt kann unter anderem einen kleinen Beitrag leisten, indem sie auf das bereits vorliegende Angebot hinweist, das Ratschläge für Mädchen und Frauen bereitstellt, welche Verhaltensweisen in solchen Situationen bewährt sind. "

Erstmal bis hierhin. "In solchen Situationen bewährt". Das stört Sie nicht, und auch Dich nicht, Elsa? Hier wird Verantwortung abgeschoben, indem behauptet wird, es gäbe Ratgeber für solch eine Situation.
BITTE BITTE BITTE nehmt diese Ratgeber zur Hand. Die sind für Situationen wie "audringlicher Verehrer auf einer Feier" oder "Einzelne Vergewaltiger greifen an" - sowas wie in Köln hatten wir bisher hier in Deutschland nur im Kriegszustand - der letzte ist 70 Jahre her.
Und wenn ein Krisentreffen als "Maßnahmenpaket" der Stadt gegen Gewalttaten mit "Hinweis auf vorliegendes Angebot" daherkommt - dann ist das in etwa so, als würde auf Luftangriffe mit dem Hinweis reagiert, es sei eine Broschüre für Hochwasserkatastrophen ausliegend.
Der Dame geht es nicht darum, einen Fehler einzugestehen, sondern sich zu rechtfertigen und Schuld abzuwälzen.

"Auf diese weist übrigens auch die Opferschutzorganisation Weißer Ring hin." So sehr ich die Mitarbeiter vom Weissen Ring für ihren einmaligen Einsatz um Verbrechensopfer verehre - auch diese haben sowas noch nicht erlebt und können daher da keine angemessenen Ratschläge geben.

"Es sind selbstverständlich die Täter, die die Polizei mit aller Härte des Rechtstaats verfolgen muss. Sollte ich eines der Opfer durch meine Äußerung verletzt haben, dann tut es mir aufrichtig leid."
Auf etwas selbstverständliches muss man nicht hinweisen - aber man macht es und bemüht sich nicht statt dessen um die "Differenzierung der Gruppe". Frau Reker hat nicht nur Herrn Albers als Quelle. Sie kann die Berichte einsehen und mit Menschen sprechen, mit Opfern, mit Beamten, mit Zeugen. Wenn dann eines ihrer ersten anliegen ist zu behaupten, man habe keine Informationen über die Täter, wisse aber bereits es seien keine Flüchtlinge - so ist das sich widersprechender Blödsinn der dann durch die Polizisten und ihre Festnahmen von Tag 1 an widerlegt ist. Und dann wird die Sache zum Täterschutz.

Und nach all der Aufregung, all den Kommentaren und den deutlichen Protesten und Ansprachen kommt keine Entschuldigung. Eine Entschuldigung lautet "es tut mir leid, dass ich dies oder jenes getan habe". Sie aber nutzt den Konjunktiv und die Einzahl - bei einem Textbeitrag sind solche Worte nicht mit Spontanität zu begründen. "Sollte ich EINES der Opfer (....)". Sie HAT. Sie sprach, und für den Moment lassen wir die Absicht mal dahingestellt, von "Abstand wahren". Von "Armeslänge" und einer "immer existierenden Möglichkeit", sie nahm das Wort Missverständnisse in den Mund. Welche Vergewaltigte sollte sowas denn bitte NICHT als beleidigend sehen, welche Frau die bereits heulend von Beamten abgewiesen werden musste wird sich hier nicht erneut im Stich gelassen fühlen? Welche Botschaft soll das vermitteln als "selbst schuld, hättet euch anders verhalten müssen"?

Und sie endet erneut mit Abschiebung der Schuld. Das Land ist es. Mehr Polizei. Nun gut, sie kann wirklich nichts für die NRW-Polizeizustände. Aber sie sprach mit Jäger und mit Merkel. Sie weiß, wie es aussieht. Wo nichts ist, da kann nichts gegeben werden. Und mehr als Überstunden bis zum umfallen können die Beamten trotzdem nicht leisten. Aber noch etwas weiß sie: Beamte reagieren wenn etwas passiert IST. Sie verhindern es nicht.

Ich bin absolut dabei, dass Reker da nicht die Schuld an den Zuständen trug, die dazu führten und Albers dafür und das Nachspiel zu gehen hat. Aber das Nachspiel, das ist Albers, Reker und die Medienwelt.

Und nebenbei: schon vorher hat sie sich daneben ausgedrückt. Erstreaktion: Besucher sollen sich nicht ängstigen müssen. Sprich: alle Opfer waren Besucher oder der Tourismus soll nicht leiden? Bestimmt nicht so gemeint, aber saudumm.
Danach "Kölner und Kölnerinnen sind Opfer geworden"... Kölner? Nunja, mit Böllern beschossen, von den Frauen und Freundinnen abgedrängt und vielleicht auch beklaut - aber der Aufreger ist die sexuelle Gewalt. Alles andere haben wir gelernt still zu ertragen.
Danny Wilde (Gast) - 8. Jan, 10:51

@Theodred

"Frau Reker hat nicht nur Herrn Albers als Quelle. Sie kann die Berichte einsehen und mit Menschen sprechen, mit Opfern, mit Beamten, mit Zeugen."

Sie haben vollkommen recht, und so meinte ich das auch, dass ihr größter Fehler war, sich nicht rechtzeitig genügend selbst informiert zu haben.

Überhaupt trifft Ihr ausführlicher Beitrag den Punkt gut, und steht im Grunde nicht im Widerspruch zu meinen Ausführungen. Ich gebe allerdings zu, dass meine Abneigung gegen den Pol.Präs. (ich werde seinen Namen nicht nennen, aus Abscheu) aus guten (und genannten) Gründen größer ist; is ne lange Geschichte, und ich selbst bin ein Kind dieser Stadt, allerdings seit längerem im Exil im Ruhrpott.

Frau Reker hat noch die Chance, die Führung in dem korrupten Saustall Verwaltung Köln zu übernehmen. Die Herausforderung ihres speziellen Amtes ist tatsächlich noch weit größer als die (im Vergleich dazu, man muss sagen: moderat) dampfende Silvesterk*cke.

Die Ereignisse vom HBf könnten einem OB mit dicken Eiern im Gegenteil sogar die Chance wie die machtmäßigen Mittel in die Hand geben, in der eigenen Verwaltung radikal aufzuräumen, und bei den Fischköpfen zu beginnen: Edda Koch. Na ja, glaub ich selbst nicht... ;-)

Ihre Performance bis jetzt lässt jedenfalls nichts Gutes hoffen, aber es ist ja Luft nach oben. Gebt ihr 100 Tage. Danach mobbe ich mit Vergnügen mit.

Ihre Betrachtungen zu den durchsetzungsmäßigen Optionen der Polizei (wie z.B. in den USA) teile ich grundsätzlich ebenfalls. Sowas kann natürlich nicht plötzlich vollzogen werden. Wäre aber wieder etwas für nen weiblichen Ed Koch.

Da ich beruflich ein paar grundsätzliche Insiderinformationen besitze, darf ich Ihnen (vielleicht nix Neues) verraten, dass der erfolgreiche Gebrauch der Schusswaffe für den betreffenden Polizisten das sichere Karriereende bedeutet.

Besonders in NRW, wo die natürliche Aufgabe der kasernierten Einsatzhundertschaften (neben dem Ordnerdienst bei Fußballspielen) das Weglasern von 5-15km/h zu schnellen Autofahrern auf 4-spurigen Ausfallstraßen ist, zur großen Freude der entsprechenden Beamten, die sich ihren Beruf und ihre Berufung zum Dienst am Bürger sicher immer genau so vorgestellt hatten.

Es würde mich nicht sonderlich wundern, wenn das auch genau der Grund dafür ist, dass zu wenig (Landes-) Polizei am HBf war. In den letzten Jahren waren stets Silvester und Karneval des Jägers liebstes Revier.

Der öffentliche Zeigefinger sollte also nicht nur auf Albers zeigen (oops.... ich hab das böse Wort gesagt), sondern auch auf seinen Minister. Auf den ganz besonders.
Theodred (Gast) - 8. Jan, 12:48

@Danny Wilde

Ich bin dabei, wenn ein Politiker in den ersten 100 Tagen "handelsüblichen" Mist baut, zu sagen: lass in oder sie erstmal eingewöhnen.
Anders sieht das aber bei grundlegenden Fähigkeiten und Krisenmanagment aus. Und da hat Frau Reker nunmal völlig versagt. Eine zweite Chance in Krisenzeiten zu geben geht stets auf Kosten derer, die das Versagen ausbaden müssen.
Wenn wir 100 Tage warten, dann wäre das der 28.2. - nach Karneval. Wenn die Ereignisse von Silvester sich wiederholen - und diese Chance besteht nach allgemeiner Ansicht, wenn die Strassen von Köln voller alkoholisierter Menschen sind und weil nichts adäqutes unternommen wurde, dann ist dies ebenfalls dem Duo Albers-Reker anzurechnen. Ich persönlich bin nicht zu dem Risikospiel mit dem Einsatz von Menschenleben bzw. -unversehrtheit bereit.
Da dies aber nunmehr weniger als 50 Tage sind und ein demokratischer Prozess in Gang gesetzt werden muss, um einen fähigen Interimsregenten zu finden, ist nun Eisenbahn angesagt.

Die Information ist nicht neu, trotzdem Danke und sehr gut, dass Sie es betonen. In meinem Umfeld gibt es mehr als einen Polizisten, wenn auch viele davon bereits a.D. Diejenigen, mit denen ich sprach, bedauern die Kollegen. Sie wissen aber auch, dass ich der Ansicht bin, dass es in der Hand der Polizisten liegt, Widerstand gegen politischen Druck und political correctness zu leisten. Wie in New York nach der Ermordung der beiden Officer im Dezember 2014, als der Bürgermeister nicht hinter sondern anklagend vor ihnen stand.

Und was unsren Jäger angeht, so ist dies mein Albers, wenn ich einmal Ihr Verhältnis aufgreifen darf. Daher stimme ich Ihnen da aus vollstem Herzen zu. Ich möchte keine Werbung machen, aber auch meinem Blog ist er ein öfter wiederkehrender Name - und ich bin nach wie vor der Meinung, dass es wenige solche arroganten Demokratie- und Grundgesetzfeinde, solch menschenverachtende Politiker in Deutschland gibt, wie ihn.
Miles Christi (Gast) - 8. Jan, 13:49

Jäger-Albers

Sowohl Jäger wie auch Albers sind altgediente Sozen, Genossen also. Das ist das Ergebnis von 50 Jahren Herrschaft der Linken in NRW, die nach so einer langen Zeit natürlich alle wichtigen Posten in Politik und Verwaltung mit ihren Leuten besetzt haben. Der Unterschied zur Ex-DDR ist da nur noch ein gradueller, insofern alle 5 Jahre Schein-"Wahlen" anberaumt werden, deren Ergebnis aber stets schon vorher feststeht.

Das erklärt vielleicht noch nicht alles, aber vieles. Die Gnossen, längst domestiziert von Mutti, müssen alles tun, was den "Flüchtlingen" nützt.
Kyrill (Gast) - 7. Jan, 21:05

Mein Kommentar zu dem Reker-"Desaster" lautet kurz und bündig:

Frau Reker war die OB-Kandidatin von CDU und Grünen.
Es kann nicht anders sein, als dass sich diese Parteien granatenmäßig in ihr getäuscht haben und einem genialen Trojaner der AFD auf dem Leim gegangen sind.
Frau Reker muss in Wahrheit AFD-Frau sein - eine grandiosere Steilvorlage hat sie der AFD nicht liefern können als mit ihrer Ermahnung.

Super, Henriette, bitte weiter so! Dann ist die AFD bald nicht mal mehr ne Armlänge vom Kanzleramt entfernt. :-)

Martin (Gast) - 7. Jan, 21:24

@Kyrill

Sie lassen es geschickt offen, ob Sie diese sophistische These ernst meinen, also aus Nähe zur AFD, oder sarkastisch. Ich für mein Teil hoffe eher Letzteres.

Ansonsten halte ich es mit dem Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz, einem coolen Hanseaten und Vernunftmenschen, der zu Köln (und den Silvesterausscheitungen, die es auch in seiner Stadt gab) lakonisch feststellt: "Mich interessiert nicht, wo diese Leute herkommen. Mich interessiert, wo sie jetzt sind."
Bingo! Die Polzei ist am Zug. Und hat jede Menge Chancen, ihre Scharten von Silvester auszuwetzen.
ElsaLaska - 7. Jan, 21:31

@Martin

Mal jetzt ganz unabhängig von dem sonstigen Inhalt Ihres Kommentares, es ist nur so, ich höre das ja nun öfter von wegen, die Polizei müsse und könne jetzt ja im Nachhinein etcetera.
Nein, kann sie nicht. Oder wie stellen Sie sich Ermittlungen nach dieser Lage nun genau vor?
Martin (Gast) - 7. Jan, 21:36

@Elsa:

Ich bin, vermutlich wie Sie auch, kein Polizeifachmann und kann das nicht beurteilen.
Aber wenn man immer wieder erlebt, wie aus mit 70.000 Mann gefüllten Fußballstadien, manchmal erst nach Wochen, einzelne gewalttätige Hooligans ermittelt und ihrer Strafe zugeführt werden können, dann habe ich einfach das Vertrauen in die Polizei und Ermittlungsbehörden, dass ihnen ähnliches jetzt auch gelingt.
Warten wir's ab.
ElsaLaska - 7. Jan, 21:43

@Martin

Es handelte sich hierbei aber nicht um irgendwo fest ansässige Hooligans, sondern um Leute, die ihre vorläufigen Ausweisscheine vor den Augen der Bundespolizei zerrissen und sagten, morgen besorgten sie sich eben neue - und andere wohl noch dazu.

Nein, ich bin keine Polizeiexpertin, aber ich kann mir insoweit mal ungefähr Pi mal Daumen ausrechnen, dass die Ermittlungen vermutlich ins Leere laufen werden.
Martin (Gast) - 7. Jan, 21:50

@Elsa:

Weiß man das wirklich schon?? Über den "Status" der Domplatten-Hooligans scheint doch noch ziemlich wenig bekannt zu sein? Keine kann bisher sagen, ob es relativ frische Flüchtlinge waren, oder überwiegend schon länger Ansässige aus der sog. Antanzer-Szene der Trickdiebe, oder eingeschleuste IS-Leute oder oder.
ElsaLaska - 7. Jan, 21:55

@Martin

Man weiß es. Die Bundespolizei hat dazu klar ausgesagt - ich sehe keinen Grund, an den Aussagen von Bundespolizisten, die im Einsatz vor Ort waren, zu zweifeln.

Zunächst mal hier:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article150735341/Die-meisten-waren-frisch-eingereiste-Asylbewerber.html

Und dann eben, sehr gravierend auch, hier:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koeln-das-steht-im-internen-polizeibericht-zur-silvesternacht-a-1070837.html
ElsaLaska - 7. Jan, 22:01

@Martin

Und ein sehr persönliches PS:
Wenn man die Fotos und Videos der verzweifelten und geschundenen Frauen gesehen hat, dann sollte man sich wohl besser solche relativierenden Bezeichnungen wie "Hooligans" verkneifen. Hooligans mögen Gewalt. Aber zum größtenteil und vorwiegend untereinander.
Dieser MOB mochte explizit GEWALT gegenüber Frauen, man hat sie umzingelt, herumgezerrt und sexuell belästigt, "zum sexuellen Amüsement".
Damit will ich nicht Gewalt von Hooligans relativieren, die ich auch abscheulich finde.
Aber Sie sollten Ihre Wortwahl dann doch nochmal überdenken dazu.
Martin (Gast) - 7. Jan, 22:15

@Elsa:

Danke für den sprachlichen Hinweis. Ich habe den Gebrauch des "H-Worts" ganz und gar nicht relativierend gemeint. Hooliganismus, dazu muss man kein Fußballfan sein, ist seit Jahren längst nicht mehr auf Schläger-Folklore miteinander verabredeter "Fan"-Gruppierungen vor dem Stadion beschränkt. Auch hierzu ist "Köln" das Schibboleth. Jeder weiß, was vor gut einem Jahr die "HogeSa" in Köln angerichtet hat. "Ho" steht für, naja, das ist ja bekannt.
Danach sah es dort teilweise aus wie Armaggedon. Und das war nicht aus Spaß am pseudovirilen Rumraufen, sondern hatte einen ernsten Background. Auch damals wurden übrigens Frauen sexuell angegangen. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass die Empörung darüber nur annähernd so groß gewesen wäre.
ElsaLaska - 7. Jan, 22:21

@Martin

Der Grad der Empörung ist der Tatsache geschuldet, dass man tagelang versucht hat, die Übergriffe von Immigranten/Asylbewerbern/Wie immer man das nennen will auch/ versucht hat, zu vertuschen.

Und ich werde mich gewiss jetzt nicht auf eine Diskussion über Gewalt hier, dort, in der Familie, bei Schützenfesten, beim Oktoberfest einlassen.
Diese Gewaltorgie war absehbar - im Gegensatz zu "alltäglicher Gewalt". Jeder hat es gewusst, was kommt, zumindest jeder, der noch Eins und Eins zusammenzählen konnte. Oder meinen Sie, die Bundespolizei würde völlig ohne Not an den Spiegel weitervermitteln, dass da ein Straftäter sich erklärt hatte, er sei ja von Merkel eingeladen worden? Normalerweise nicht. Aber was ist schon noch normal in Deutschland.
Abendländer (Gast) - 7. Jan, 22:32

@Martin:

Sie sind offenbar auch einer dieser gutmenschlichen allesverstehenwollenden Toleranztrunkenen.

Dann lassen Sie sich einfach mal sagen, mit Worten von Alesander Gauland, einem der letzten authentischen Konservativen in der Politik hierzulande:
"Die Toleranz ist die letzte Tugend auf dem Weg einer Nation in den Untergang."
ElsaLaska - 7. Jan, 22:40

@Abendländer

Sie enttäuschen mich bitter. Natürlich ist dieses Wort nicht von Gauland. Machen Sie sich bitte wenigstens die Mühe und suchen Sie einen Griechen dazu raus.
Supersansa (Gast) - 7. Jan, 23:13

@Elsa

"Oder meinen Sie, die Bundespolizei würde völlig ohne Not an den Spiegel weitervermitteln, dass da ein Straftäter sich erklärt hatte, er sei ja von Merkel eingeladen worden?"

Bitte WIE????
ElsaLaska - 7. Jan, 23:16

@Supersansa

Jetzt lesen Sie halt mal meine Verlinkungen! Aber bitte, extra nochmals:

>>Der Bericht listet einige Beispiele für konkrete Erlebnisse von Polizisten auf:

Beamte wurden demnach durch enge Menschenringe daran gehindert, zu Hilferufenden vorzudringen
Ein Mann wird zitiert: "Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln! Frau Merkel hat mich eingeladen."
Zeugen wurden bedroht, wenn sie Täter benannten.
Menschen zerrissen dem Bericht zufolge vor den Augen der Polizisten Aufenthaltstitel, grinsten und sagten: "Ihr könnt mir nix, hole mir morgen einen neuen." Ob es sich um echte Dokumente handelte und um welche Art von Dokumenten, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Erteilte Platzverweise wurden ignoriert; Wiederholungstäter in Gewahrsam zu nehmen, war aufgrund fehlender Kapazitäten nicht möglich.
Nach Gleissperrungen wegen Überfüllung seien Leute einfach auf das Nebengleis und dann über die Schienen wieder auf den gesperrten Bahnsteig gegangen.
Beim Einsteigen in Züge gab es körperliche Auseinandersetzungen, es galt das "Recht des Stärkeren".<<

Link weiter oben. AUF DEN SPIEGEL.
Supersansa (Gast) - 7. Jan, 23:22

@Elsa

Entschuldigung, ich wollte Ihnen keine Arbeit machen - ich hatte Ihren Link übersehen, bin dann selbst fündig geworden und wollte den Link jetzt hier posten. Was Sie natürlich oben schon getan haben.

Oh Mann. Ich glaube auch, dass man diese Infos lieber gerne nicht unbedingt an der Öffentlichkeit sehen wollte.
Naja, vielleicht ist das Teil des geheimen Merkelschen Plans - Ankurbelung der Wirtschaft durch mehr Zustrom zu Selbstverteidigungskursen, Verkauf von Pfefferspraysf usw.
Das Traurige ist, dass wahrscheinlich nicht mit der Härte reagiert werden kann, die nötig wäre, um ein klares Signal zu setzen, dass wir einen solchen Mob hier nicht brauchen.
ElsaLaska - 7. Jan, 23:30

@supersansa

Ist schon okay, kann ja mal passieren. Ich bin auch nicht immer up to date.

Aber HÄRTE? Woher? Was kann man ausrichten gegen einen widerwärtigen Drecksmob?
Man bräuchte Polizisten, die mit Schlagstöcken und Hunden reingehen ( ging nicht, wegen Silvester, Hunde sind da zu nichts zu gebrauchen, die Mannstärke aufzustocken wurde verweigert - keine Kapazitäten!), Gas hätte auch die Opfer getroffen. Wasserwerfer sowieso. Da geht nur Mann gegen Mann - aber die Polizisten, die jetzt von Anders und de Maiziere gemassregelt werden, hätten das vermutlich ganz gerne gemacht. Während ihre Vorgesetzten ein splendides Silvester in einem Ohrensessel an der Ostsee hatten.
Supersansa (Gast) - 7. Jan, 23:41

@Elsa

In der Situation war sicher nicht mehr viel zu machen - so beschämend es ist, dass sich die Polizei darauf zurückziehen muss, eine Gasse zu bilden und Frauen da sicher durchzugeleiten, soweit möglich. Jetzt stünden Ausweisung + Abschiebung an, das wäre hoffentlich als "Härte" auch für kriminelle Asylwerber erkennbar. Bloß das wird's nicht spielen -> siehe Aufenthaltstitel zerreißen und "ich hol mir einen neuen"...Nein, die Leute haben wir an der Backe. Ich glaube nur, die Deutschen sind dermaßen duldsam, dass Frau Merkel und ihre Truppe genauso sinnbefreit weitermachen werden wie bisher.
Theodred (Gast) - 8. Jan, 00:14

@supersana

Die Polizei hätte mehr machen können - wenn man sie ließe. In den Berichten der Beamten findet sich eine Stelle, in der eine heulende Frau von Beamten "gerettet" (so der Wortlaut) wird. Sie schluchzt, dass man ihr den Slip vom Leib gerissen habe. Der Beamte bedauert: die beiden Freundinnen konnten sie nicht erreichen und mussten sich vor den Böllern zurückziehen.

Die "Staatsmacht" ist nicht Willens das Ultimative zu unternehmen, um Frauen in den Klauen dieser Bestien (und ja, Menschen die sowas tun werden in meinen Augen zu Bestien) zu befreien. Die Beamten haben Waffen. Wenn sie angegriffen werden, wenn Menschen durch reine Körperkraft nicht mehr rauszuholen sind, dann ist die Zeit gekommen, härtere Maßnahmen zu ergreifen.
Bevor ich zusehe wie eine Frau oder gar mehrere vergewaltigt und möglicherweise ermordet werden...
In den USA ist ein Angriff auf einen Beamten oder eine Gefahr für einen Unschuldigen Grund, bis zum äußersten zu gehen - und das wird hierzulande verteufelt.
Lieber opfern wir die Frauen, bevor wir den Tod eines Kriminellen in Kauf nehmen...
Hicesthodie (Gast) - 8. Jan, 11:01

Bravo!

Sehr guter Schlußsatz!
So ist es, wir müssen unsere gutmenschenhafte Armaphobie, die uns die linksgewirkten Dauervergangenheitsaufarbeiter erfolgreich eingetrichtert haben, endlich überwinden.
Gegen solches Gesocks hilft nur entschlossener Gebrauch der Schusswaffe.
Wo bleibt eine deutsche NRA?? Ich und sehr viele wären sofort dabei!
Theodred (Gast) - 8. Jan, 12:35

@Hicesthodie

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: auch für mich ist der Schusswaffengebrauch das ultimative, das letzte Mittel. Zu unterscheiden ob man sich bedroht FÜHLT und einer existerenden, realen Bedrohung ist da elementar.
Aber Beamte sollten dazu in der Lage sein und in der geschilderten Situation wäre es gerechtfertigt gewesen.

Es gibt eine deutsche NRA, sogar mehr als eine. GRA, prolegal, Forum Waffenrecht und andere mehr.
Die Gesetzeslage sieht hierzulande aber schlicht anders aus. Nachdem die Terroristen der RAF mit illegalen Waffen und Bomben Angst und Schrecken verbreitet haben, hat der Staat Waffen per se erstmal verboten, man benötigt nun eine Erlaubnis.
In den USA ist es andersherum, da sind Waffen erstmal erlaubt, aber man kann die Erlaubnis verlieren - Ausnahmen sind die Kriminalitätsschwerpunkte wie Washington DC und New York - wo strenge Waffengesetze zwar die extremen und landesrekordhaltenden Mord- und Gewaltraten nicht reduzierten, aber den Medien gefallen.
Marco Gallina (Gast) - 8. Jan, 00:24

In Italien derweil...

Ich weiß, es könnte etwas am Thema vorbei sein, aber in Italien zumindest - was bedeutet: wohl auch in anderen europ. Ländern - scheint der Vorfall sich relativ tief eingefressen zu haben, und für nicht weniger Aufsehen zu sorgen (wie Elsa mal anmerkte: man ist dort bei solchen Sachen weitaus sensibler).

Langes Telefonat heute mit der Verwandschaft, was "bei uns" los sei (ich lebe ja nicht weit von Köln entfernt). Das Video, das von Corriere und "Presse" erstellt wurde, scheint bereits recht bekannt zu sein:

http://video.corriere.it/abusi-massa-colonia-racconto-vittime-ci-toccavano-ovunque/a2ae0928-b51d-11e5-8efc-b58ffc8363b9

Zu Aufsehen/Entsetzen hat wohl auch der Umstand geführt, wie hilflos man reagiert hat - insbesondere vonseiten der deutschen Männer. Zitat: wenn "die das bei uns versuchen" gäbe es Tote; was man durchaus ernst nehmen kann. Auch wenn wir "im Norden" sicherlich nicht dasselbe Vendetta-Gefühl haben wie die Sizilianer, aber da gibt es sehr inniges Ehrgefühl.

iGing - 8. Jan, 18:00

"Zu Aufsehen/Entsetzen hat wohl auch der Umstand geführt, wie hilflos man reagiert hat - insbesondere vonseiten der deutschen Männer."

Das ist ein extrem heikler Punkt. Meiner Wahrnehmung nach reichen die Reaktionen von Männern vom Bedauern über die eigene Hilflosigkeit - die wiederum dem dichten Gedränge auf dem Domplatz geschuldet gewesen sein mag - bis hin zu "Was, verlangt man jetzt etwa wieder von uns, dass wir die Frauen beschützen sollen?"

Ich hatte vor Jahren viel mit Immigranten zu tun, und alle bemerkten als erstes, dass die Männer hier "ihre Frauen nicht beschützen". Jung und emanzipiert wie ich war, hatte ich für solcherlei Sichtweise kein Verständnis und erklärte ihnen, dass eine Frau im Allgemeinen hier keinen besonderen Schutz braucht bzw. ggf. Frauen sich hier durchaus selbst beschützen können.

Die jüngsten Ereignisse belehren mich eines Besseren. Die Zeit scheint vorbei zu sein, wo man durch selbstbewusstes, gleichgültiges oder schroffes Auftreten die bewusste Armlänge Distanz wahren oder herstellen konnte. Auch ein einzelner Mann wäre damit überfordert, einer ganzen Gruppe gegenüber standzuhalten, und hätte auch früher, als die Männer die Frauen noch beschützen zu müssen glaubten, gegen eine ganze Gruppe eher keine Chance gehabt.

Deshalb sehe ich nach den Ereignissen von Köln tatsächlich die Politik, den Gesetzgeber, die Exekutive in der Pflicht, einen Systemfehler auszumerzen; denn hier hatte man es nicht mehr mit persönlicher Unfähigkeit von Individuen zu tun. Verantwortungs- und Entscheidungsträger jedoch, die den Eindruck machen, als hätten sie noch nie mit einer anderen Mentalität zu tun gehabt als ihrer eigenen und als hätten sie überhaupt noch nie Kontakt zu Menschen in anderen (arabisch-orientalischen) Ländern gehabt, erfüllen mich nicht gerade mit Zuversicht, dass das gelingen wird.
ElsaLaska - 8. Jan, 18:12

@iGing

Sie sprechen da zwei mir selbst sehr wichtige Punkte an:
Gegen einen solchen Mob haben einzelne Männer kaum eine Chance, und seien sie noch so wehrhaft oder bewaffnet oder was auch immer.
Das muss man ganz realistisch sehen und deshalb gehen mir die Aufrufe zu mehr "Zivilcourage" auch so auf die Nerven. Wenn es die Bundespolizei nicht schafft, dann kann das auch kein Ziviler, er sei denn vielleicht Chuck Norris.
Marco Gallinas Aussage verstehe ich natürlich anders, er hat schon aus seiner Sichtweise recht und wollte vor allem schildern, wieso man es in anderen Ländern nicht ganz so rational-kühl ansieht, wenn Frauen derart belästigt werden, sondern das durchaus als Mann sehr persönlich nimmt und nehmen kann, was ich im Sinne der konstruktiven Zusammenarbeit der Geschlechter auch ganz gut finde - aber im konkreten Fall hätte das eben auch alles nichts genutzt.

Der zweite Punkt ist, wie dämlich man eigentlich bei den Verantwortungs- und Entscheidungsträgern ist. Wie Sie absolut richtig anmerken: Offensichtlich hat niemand von denen, zuallerletzt natürlich die Kanzlerin, wohl interkulturelle Kompetenzen in islamisch-arabisch dominierten/nordafrikanischen Staaten erworben. Wozu übrigens nicht das gepflegte Abhängen in einem abgeschotteten Ressort in Agadir oder an einem tunesischen Strand zählt, sondern ein Lauf durch Damaskus - gut, geht ja nicht mehr - oder durch eine beliebige Stadt kleinere marokkanische Stadt, zur Not täte es auch Kairo. NIX, die haben einfach NICHTS begriffen, die glauben wirklich, in Essaouira oder Aleppo fröne die Zivilgesellschaft dem Hobby Genderismus und man treffe sich dort wohl in Diskussionszirkeln zur sexuellen Selbstverwirklichung der Frau.
Und das ist das eigentlich völlig irre dran.
Marco Gallina (Gast) - 8. Jan, 18:31

@IGING

Elsa hat schon ziemlich genau getroffen, was mein Anliegen war (man könnte es ja geradezu unheimlich finden, wie gut Elsa mich versteht, aber vermutlich wäre ich ansonsten nicht hier; liegt wohl daran, dass sie genügend Kontakt mit Italienern hat und dadurch auch mit der Mentalität).

Ansonsten ist auch einer meiner, bereits schon bedrückenden Gedanken, wie hier einige wohl wieder einen Kampf der Geschlechter konstruieren wollen, obwohl das Verhältnis zwischen Mann und Frau ja schon genügend vorbelastet ist. Das habe ich auch anderswo schon so geäußert.

Man nehme es mir nicht übel, aber ich wurde bereits wegen "Sexismus" vor langer Zeit angeschwärzt, nur, weil ich als Kavalier die Bücher einer jungen Frau tragen wollte. Es ist leider eine Bestätigung, dass derselbe, emanzipierte Pseudofeministinnentyp derjenige ist, der in dieser Debatte auf höchst merkwürdige Weise schweigt, oder gar von allgemein patriarchalischen Strukturen in Deutschland spricht, die aufgebrochen werden müssten.
ElsaLaska - 8. Jan, 18:46

@Marco

Nur keine complimenti! :-)

Es ist nun mal so - ich kann mich als Frau nicht effektiv schützen, wenn mich ein Mann tätlich angreift, weil ich einfach nicht über die entsprechenden Körperkräfte verfüge. Das habe ich selbst erlebt, das ist Tatsache, das ist Realität. Genauso ist es eine Erfahrung und eine Realität aus meinem Leben, dass sich beherzte Männer hinter mich stellten und nicht schulterzuckend dachten: Geht mich auch nix an. Sondern das ganz äußerst verdammt persönlich genommen haben.
Übrigens zum Teil auch muslimische Männer.
Und deshalb habe ich es nicht nötig, herumzulaufen, und jedem zu erklären, wie wahnsinnig frei und selbstbewusst und stark ich bin - weil es eben im Ernstfall nicht so ist. Jede Frau, die etwas anderes sagt, wird hoffentlich nicht einstmals eines Besseren belehrt.
Ich bin stattdessen froh und dankbar über Männer, die Einsatz bringen, die Einsatz zeigen, die Verantwortung übernehmen, die meine Sache zu ihrer eigenen Sache machen, als greife man sie selbst an.
Ich habe auch meine Stärke, aber die liegt eben woanders. Zum Beispiel in der Stärke, ein herzliches Danke dafür zu sagen, dass es diese Männer gibt, die sich für Hilfebedürftige und Wehrlose einsetzen, als ginge es um ihr eigenes Leben.

Ein anderes Thema ist nun wiederum, wieso es in Deutschland nun für viele Frauen, aber nicht erst seit neuestem, doch jetzt eben mit einer völlig neuen Qualität, so unsicher geworden ist. Hier hat IGing genau den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich würde das "Christentum" von Frau Merkel mittlerweile als eine Art totalitäres Christentum betrachten. Es war jedem von vorneherein klar, wozu das alles führen würde. Außer Angela Merkel natürlich (wohinter man eigentlich mittlerweile ein Fragezeichen setzen könnte.... ). Wenn man die Leute, die hereinkommen, nicht befragt, woher sie kommen und wieso sie kommen, worin ihre Notlage besteht usw. - was übrigens wohl von den Grünen vehement abgelehnt wird? - dann kommt eben bei einer Zahl von fast einer Million irgendwann ein Sexmob dabei heraus. Das klingt scheiße, ich weiß. Weil es scheiße ist. Man muss schon einen sehr robusten Charakter haben, über die besondere Ausprägung dieser Christlichkeit möchte ich mich jetzt nicht mehr ausbreiten, um dabei noch als Verantwortungsträger ruhig schlafen zu können.
ElsaLaska - 8. Jan, 16:11

@Immaculata
Sie dürfen hier gerne kommentieren und Ihre Meinung sagen, so lange diese nicht andere beleidigt, was für deutsche Politiker ebenso wie für eingebürgerte Deutsche mit Migrationshintergrund gilt und auch für ausländische Gäste, die sich in diesem Land aus welchen Gründen auch immer aufhalten, ob aus Businessgründen oder aus einer Notlage heraus.
Die anderen bitte auch nicht beleidigen. :-)
Aber was ich hier gewiss nicht dulden werde, sind irgendwelche Agitationen und Aufrufe zur Teilnahme an Demos in egal welcher politischen Stoss-Richtung, dafür ist dieses Blog gewiss nicht gedacht.
gleiches gilt für ex oriente lux mit seiner Aufforderung an fremdländische Staatsoberhäupter, Deutschland zu annektieren. Sind Sie noch ganz dicht?

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