Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

"Amongst our weaponry are such diverse elements as fear, surprise, ruthless efficiency, an almost fanatical devotion to the Pope, and nice red uniforms!" [Monty Python.]



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"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

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"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

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Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

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Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

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Wo wir grad bei waren ...

>>Es ist ein Dokument unserer Ungeduld', sagt Wolfgang Thierse, der gemeinsam mit Norbert Lammert und dem evangelischen Pfarrer Gerald Hagmann aus Bochum die Unterstützer gesammelt hat. Wie die insgesamt 23 Erstunterzeichner, unter ihnen auch Altbundespräsident Richard von Weizsäcker, Verteidigungsminister Thomas de Maizière und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, nun genau ihre Ungeduld formulieren, das will Thierse noch nicht sagen; der Aufruf soll erst am kommenden Mittwoch in Berlin veröffentlicht werden. So viel verrät er aber immerhin doch: dass man die Vision von der 'gelebten Einheit im Bewusstsein historisch gewachsener Vielfalt' vertrete. Oder wie Thierse es formuliert: 'Natürlich sind die Kirchen unterschiedlich. Aber wir fragen uns, ob diese Unterschiede die Konfessionen noch trennen müssen.'<< Weiterlesen hier.

Das zeigt, wo Ihr Polit-Oberhengste steht. Nicht in der Kirche Jeus Christi, nicht in der Demut der Gläubigen, nirgendwo. Aber ihr seid schon in der Schrift angekündigt worden, die ja euer großer und super-enormer Maßstab ist: Ich glaube, bei Timotheus.
Ihr kennt sie besser als ich - gell.

Halten wir fest: In Nahost, insbesondere Ägypten und Syrien, aber auch Irak, werden Christen aus den Kommunionbänken gebombt, Frauen vergewaltigt, Priester gefoltert. Gläubige verfolgt, massakriert und hingeschlachtet.

Herr Norbert Lammert und Herr Wolfgang Thierse im saturierten Deutschland starten zur GLEICHEN ZEIT mal wieder ein super Manifest,. das mit seinem Slogan, ich kann nichts für, ich hab den Slogan nicht erfunden, an die protestantische Nationalkirche erinnert, die sich sintemal beim Hitler-Regime angebiedert hat.

Die Bischöfe wollen sie bei ihrer Initiative vornan lassen, damit es nicht zu spitzfindig nachher wird.

Oh SIGNORE!

Es ist eine SCHANDE sondergleichen, dass diese Leute, nur weil sie Grosskopferte sind zur Papstkommunion im Olympiastadion vorgelassen wurden. Der sie auch noch entgegentrotzten!

Wir haben genug Todkranke, Behinderte, Glaubenszeugen, die es verdient hätten,beim Heiligen Vater vorgelassen zu werden! Aber nein. Lammert und Thierse, die dann ihr aufrechtes CHRISTENSEIN vor dem Hl. Vater demonstrieren durften und aller Welt zeigen, dass sie mit christlicher DEMUT rein gar nichts zu tun haben. DANKE.

Sorry, wenn mir dazu übel wird. Nehmt Euer trauriges Manifest und packt euch und macht eure eigene Kirche, aber lasst uns endlich in Ruhe. Ach ja und PS: Nehmt die Bischöfe mit, die heimlich mit euch sympathisieren. Wir brauchen sie nämlich nicht mehr. Wir brauchen Hirten, die die Herde zusammenhalten.
Andreas (Gast) - 31. Aug, 23:20

Endlich mal jemand, ...

... der das Wort "sintemal" noch kennt und nutzt. :-)

Sintemal ich dessen Wiedererweckung in diesem Falle wichtiger finde als ein weiteres ökumenischen Mischimaschimanifest vom ZdK-Zottel und dessen Anhang.

Admiral (Gast) - 31. Aug, 23:28

Yeah!

Wenn Du wütend bist, möchte ich nicht in Deiner Nähe sein. :-)

Gut gebrüllt, Löwin!

ElsaLaska - 31. Aug, 23:46

Mir ist noch nicht übel genug.

Aber DIE haben ihren Lohn schon erhalten - AMEN.

Gerd (Gast) - 1. Sep, 01:22

@Elsalaska

>>Mir ist noch nicht übel genug.<<

Vielleicht kann ich da weiterhelfen. Unser Pfarrer (kath.) hat in einer Predigt den Glauben an die Existenz des Satans und der Hölle als für ihn nicht relevant bezeichnet. Auf meine Frage, warum Jesus dann am Kreuz verblutet ist, meinte er: Unsere Erlösung ist sicher durch das Wasser der Taufe und im übrigen würde er sich mit mir ganz sicher nicht mit dieser Frage auseinander setzen. LOL!
Ich möchte aber nicht das Lammert und Co. von dieser Weisheit unserer Pfarrers in Kenntnis gesetzt werden.......
damasus (Gast) - 1. Sep, 01:33

Manifestierter Eitelkeitsexzess

oh daß sie diesen Aufschrei alle lesen möchten, die Thierse,Lammert nebst Sympathisantenszene und Mitunterschreibern !
Wahrhaftig gut gebrüllt Löwin !
Wie schön wäre es, könnte man sie so aus der bundesdeutschen Realität schreiben oder per Scherbengericht allesamt in ein 10-jähriges Exil zwingen- wie weiland die alten Athener ihre Großkopfeten.
Ostrakismus jetzt !

Zäpfelkern (Gast) - 1. Sep, 08:21

Selbst wenn sie es lesen würden

An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; / sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden / und mit ihren Ohren hören sie nur schwer / und ihre Augen halten sie geschlossen, / damit sie mit ihren Augen nicht sehen / und mit ihren Ohren nicht hören, / damit sie mit ihrem Herzen / nicht zur Einsicht kommen, / damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.

Laurentius (Gast) - 1. Sep, 10:44

Halbwissen ist schlimmer als Unwissen. Hier steht die erste Generation vor uns, die "im Geist des Konzils" nie einen fundierten kath. Religionsunterricht erhalten hat. Ob sie sich jemals mit dem kath. Katechismus näher beschäftigt haben ist eher zu bezweifeln. Sie führen das Wort "Konzil" im Mund und meinen damit das 2. Vaticanum. Wenn sie die Texte wirklich gelesen haben sollten, haben sie sich das herausgepickt, was ihnen gerade in den Kram paßt. Die wahren Schuldigen sind die, die dieses Halbwissen verbreitet haben und heute noch verbreiten.

Admiral (Gast) - 1. Sep, 11:07

> Die wahren Schuldigen sind die, die dieses Halbwissen verbreitet haben und heute noch verbreiten.

Ein Sangesbruder im Männerchor ist Religionslehrer und hört von mir diese These gar nicht gern (aber häufig). *grins*
Frischer Wind (Gast) - 1. Sep, 18:18

Paradiesische Zustände...


ElsaLaska - 1. Sep, 22:15

@Frischer Wind

Gute Arbeit!
fbtde - 1. Sep, 21:35

Bei aller Freundschaft,

werde ich, wenn ich das lese, dann doch zornig: Eine Initiative, die einmal mehr die Frage stellt, ob die Unterschiede noch trennend sein müssen, in die Nähe der Deutschen Christen zu rücken, ist sachfremd und polemisch. Und dieser Gruppe dann auch noch zu unterstellen, sie würde die aktuelle Gewalt gegen Christen hinnehmen, ist schon ein starkes Stück. Ich bin damit überhaupt nicht einverstanden - in keiner Wesie!

Il capitano (Gast) - 1. Sep, 21:36

Es gibt keine 'deutschen' Christen.
Clarissa (Gast) - 1. Sep, 23:51

...nur deutsche Katholiken...
L. A. (Gast) - 2. Sep, 00:08

Nö @Clarissa

es gibt auch Katholiken ohne deutsche Staatsbürgerschaft ;-)
Klaus (Gast) - 2. Sep, 10:51

Katholiken und Protestanten verbindet zwar - bis auf einem Punkt- das Glaubenbekenntnis. Grundlegende Unterschiede bestehen allerdings in der Sakramentenfrage, der apostolischen Sukzession und anderen. Das kann man nicht so einfach Wischiwaschi unter den Teppich kehren. In allen diesen Fragen besteht übrigens Einigkeit zwischen der röm. kath. Kirche und den Orthodoxen Christen.
ichwesen (Gast) - 1. Sep, 22:32

Die nu wieder...

Ungeduld hat bei der Kirchentrennung eine große Rolle gespielt, jetzt soll dieselbe Ungeduld offenbar die Wiedervereinigung bewirken. So funktioniert das nicht. Ich kenne Christen die sich sagen, dass die Kirchentrennung für sie keine Rolle mehr spielt. Vielleicht, so sagen sie, war dies ja auch Gottes Wille. Tja, es gibt eben beide Extreme, mir tun nur diejenigen leid, die sich die mühevolle Aufgabe machen, als evangelische und katholische Christen aufeinander zuzugehen, und einen aufrichtigen, mühevollen Dialog führen, weil ihnen die Ökumene am Herzen liegt, die aber zu ihren Überzeugungen stehen, und Unterschiede nicht einfach wegharmonisieren. Ein solches Dokument der Ungeduld ist das letzte was eine aufrichtige Ökumene wirklich braucht. Wiese maßen sich diese Leute eigentlich an, ihre eigene Lebensspanne zum Maßstab zu nehmen, innerhalb derer die Zusammenführung zu gelingen hat?? Auch ich bin ungeduldig, denn der konfessionelle Riss geht auch durch meine Familie, aber derartige Störfeuer kotzen mich mittlerweile echt an.

Il capitano (Gast) - 2. Sep, 00:01

Stimmt, leider gibt es beide Extreme ...
ElsaLaska - 2. Sep, 23:35

@ichwesen

Richtig. Ich stamme aus einer protestantischen Familie und bin katholisch konvertiert. Meine Mamma geht mit in die Hl Messe, und zwar geht sie mit sowohl in die ordentliche als auch die außerordentliche Form, natürlich ohne zur Kommunion mit vorzugehen - weil dafür hat sie ZU VIEL RESPEKT sowohl vor der katholischen Konfession als auch vor ihrem eigenen Glauben, der halt nun einmal was anderes aussagt.
Umgekehrt gehe ich auch hin und wieder in den prot. Gottesdienst mit, wenn ich in Deutschland bin. Wir diskutieren nicht, wir sind nicht ungeduldig, aber wir sind natürlich auch keine Christen "aus der Mitte der Gesellschaft" mit Prominenzpotential und satten Bezügen.
Aber selbst dann würden wir uns wohl relativ schnell darüber einig, dass es keine Einheit ohne Einheit in der Wahrheit geben kann.
ksu (Gast) - 3. Sep, 10:24

1. Warten wir ab, was in dem Papier steht (ein Papier, dass noch niemand gelesen hat, in die Nähe der Nationalkirche zu rücken, ist schon ein starkes Stück!!!)
2. Ja, der Papst ist auch Politiker und benimmt sich so. Wem das nicht passt, der sollte dafür eintreten, dass er mehr geistliches Oberhaupt ist und weniger Politiker. Das kann man aber weder Hr. Lammert noch Hr. Thierse vorwerfen...

Gerd (Gast) - 3. Sep, 12:24

KSU

>>Warten wir ab, was in dem Papier steht<<

Ich gehe jede Wette ein!

Zölibat!
Wiederverheratete Geschiedene!
Gemeinsames Abendmahl!
Sexualmoral der kath. Kirche!
Weihepriestertum für Frauen!
usw...usw....
ElsaLaska - 3. Sep, 12:39

@gerd

mich interessiert insbesondere, was man eigentlich mit dem amtierenden DEUTSCHEN Papst so vorhat.

Soll er zurücktreten aus Altersgründen - die neue deutsche Politikerkirche hat ja eigene greise Oberhäupter en masse zu bieten

oder

möchte man ihm so eine Art gönnerhaftes "Du bist zwar nicht der Stellvertreter Christi für uns und hast uns abba gar nichts zu sagen, aber wir gönnen dir noch ein paar repräsentative Aufgäbchen, damit du geistig fit bleibst" gönnen?

Eine weitere Frage, die sich mir stellt, ist, ob ein solcher QUARK überhaupt stattgefunden hätte, wenn wir derzeit einen afrikanischen oder asiatischen Pontifex hätten - meine Antwort: NEIN NATÜRLICH NICHT.
L. A. (Gast) - 3. Sep, 13:51

Das läuft definitiv auf eine National"kirche" raus. Die katholische Kirche in D soll aus der Einheit mit der Una Sancta cum et sub Petri rausgelöst und unter Gestattung eigener Folklore in den EKD - Mainstream absorbiert werden. Oder meint jemand, romtreue Katholiken, kondervative Protestanten und Orthodoxe schreien weltweit: "Au ja prima, da machen wir mit?"
Der Papst soll diesmal als verstockter Anti - Einheitspolitiker dargestellt werden, alles nur ein weiterer Baustein der permanenten "Los von Rom" Kampagne der immer gleichen unberufenen Lautsprecher
"Ökumene jetzt!" ist übler Etikettenschwindel, hier sind Kirchenspalter am Werk.
Auch ich wette, daß ich ab Mittwoch dasselbe denken werde und hüte mich auch, gegen @Gerd zu wetten!
Fidelis (Gast) - 3. Sep, 22:06

>>Die katholische Kirche in D soll aus der Einheit mit der Una Sancta cum et sub Petri rausgelöst und unter Gestattung eigener Folklore in den EKD - Mainstream absorbiert werden.<<

Ich möchte als evangelischer Christ auch mal darauf bestehen, dass der EKD-Mainstream nicht "die Protestanten" repräsentiert. Bei vielem, was die EKD so an Positionen vertritt, dreht sich mir der Magen um.

Ich finde es auch generell furchtbar, wenn sich irgendwelche Politiker in die Angelegenheiten von Kirchen einmischen. Schon deshalb würde ich niemals in eine Grosskirche eintreten, dieser Einfluss von Staat und Politik ist schädlich für den Glauben, aus meiner Sicht.
ElsaLaska - 3. Sep, 22:07

@fidelis

Hier bin ich mal wieder voll und ganz bei Dir!!!
Imrahil (Gast) - 3. Sep, 22:27

Auch bezüglich "nicht in eine Großkirche eintreten"?

Nix für ungut...
Imrahil (Gast) - 3. Sep, 22:28

Da sollte eigentlich ein haarspalt und ein /haarspalt davor stehen, in < > eckigen Klammern.

Lustig. Die werden ernsthaft geschluckt.
ElsaLaska - 3. Sep, 22:32

@Imrahil

Es ist ja wohl eindeutig, dass fidelis von "Großkirche" und nicht von einer Weltkirche sprach in dem Zusammenhang, nämlich in einem nationalen!
L. A. (Gast) - 3. Sep, 22:35

@fidelis

Ich auch in soweit:

Deswegen habe ich ganz bewußt EKD-Mainstream und nicht Protestanten gesagt und diese dann mit dem an sich blöden Adjektiv "konservativ" versehen - fast ebenso blöd wie mein "papsttreu" vor Katholiken, immerhin die Orthodoxen konnte ich einfach welche sein lassen, dafür hab ich die Anglikaner vergessen, die ich mit "hochkirchlich" qualifiziert hätte - in die Reihe derer gestellt, die sicher keine "Ökumene", in diesem Sinne verstanden, befürworten.
Clarissa (Gast) - 3. Sep, 23:43

@L.A.

Ich möchte nur anmerken, dass die hochkirchliche "Church Of England" sehrwohl mit EKD-Vertretern in der Dresdener Frauenkirche gemeinsam Abendmahl gefeiert hat.
Solche Fortschritte würde Präses Schneider sich auch mit der "römisch-katholischen Schwesterkirche" wünschen...
http://www.ekd.de/synode2011/media/audio/pk06_schneider.html

Und unser lieber, guter EB Zollitsch freut sich schon. Wenn man die überaus deutlichen Worte EB Zs an Präses Schneider zum 65. Geburtstag liest, dann merkt man, wie ernst es ihm ist...

U.a. heißt es da:
"Es ist eine wirkliche Freude, Ihnen in Gottesdienst und Tun nahe zu sein."
Clarissa (Gast) - 3. Sep, 23:45

Zu schnell ;-)

L. A. (Gast) - 4. Sep, 00:05

@Clarissa

Es gibt bei den Anglikanern aber auch ganz andere, was nicht nur die nicht unerheblichen Konvertitenzahlen zum Katholischen belegen:
kürzlich erzählte ein Passionistenpater von einem Englandbesuch, wo er umständehalber nur im Gästehaus einer anglikanischen Kirche Quartier fand, daß die dort eine strikte, schöne, ehrfürchtige Liturgie z. T mit lateinischen Chorälen feiern, wie er sie in keiner katholischen Kirche der Stadt nur annähernd vorfand, in einer Kapelle sogar regelmäßig die "tridentinische" Messe zelebrieren, ein Hochfest für John Fisher/Thomas More feiern und auch in ihren Ansichten dem Hl. Vater und der katholischen Lehre sehr nahe sind, und auch größte Probleme haben, den anglikanischen "Mainstream" irgendwie mitzutragen. Und Sie baten den katholischen Gast darum, in einer Messe die Homilie zu halten.

(die Links schau ich mir gleich an, danke!)
Imrahil (Gast) - 4. Sep, 00:31

Liebe @elsa, ich weiß jetzt nicht ob wir gerade ironisch reden oder nicht, aber: eine "Großkirche" ist hierzulande und zu dieser Zeit immer "die katholische Kirche oder eine der EKD angehörige Kirche", vielleicht mit Ausnahme der evangelisch-reformierten Kirche (weil die keine Landeskirche ist).

Wer im 4. Jahrhundert von der Großkirche spricht (die sich gegen Häresien zur Wehr setzt usw.), meint die katholische Kirche.
Clarissa (Gast) - 4. Sep, 00:55

Tröstliche Geschichte... Danke.

Aber:
"Es ist eine wirkliche Freude, Ihnen in Gottesdienst und Tun nahe zu sein."
Kann man sich vorstellen, dass EB Z das zu einem Vertreter der Pro Ecclesia Dei-Gemeinschaften sagen würde? Das muss man sich mal in Gedanken wirklich vorstellen...

Im Übrigen denke ich, dass die "Ökumene jetzt"-Forderer sich vor allem auf die eucharistische Gastfreundschaft (oder besser: gemeinsames Abendmahl) einschwören um zu zeigen, dass es "EIN gemeinsamer Glaube" ist, den man in "EINER gemeinsamen Kirche" leben will. (Mein Tipp ;-)

Ist ja auch kein Problem, wenn man seinen eigenen Glauben nicht kennt (oder nicht kennen will). Nicht umsonst fordert das II. Vaticanum, dass nur solche Leute den (offiziellen) Dialog führen sollen, die fest in ihrem katholischen Glauben stehen, die keine Kompromisse auf Kosten der Wahrheit machen und die sich auskennen.
Clarissa (Gast) - 4. Sep, 01:15

Im Juni meldete die epd:
"Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat dem Papst Anmaßung vorgeworfen. Die evangelische Kirche könne "nicht akzeptieren, dass Rom Maßstäbe dafür definiert, was Kirche ist und was nicht", sagte Schneider der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt". Das stehe weder Papst noch Bischöfen zu, "sondern allein Christus", sagte Schneider.

Hat man gehört, dass sich EB Zollitsch in irgendeiner Weise dazu geäußert hat? Jedenfalls schreibt er heute:
„Es ist mir ein Anliegen, Ihnen meine Anerkennung auszusprechen für die vielfältigen Anstöße, die Sie geben."

Ist doch irre, oder?
gerd (Gast) - 4. Sep, 09:42

@Clarissa

>>Ist doch irre, oder?<<

Es tut mir leid, aber die Feststellung des Präses Schneider ist unterste Kiste und hält zumindest einer Frage nicht stand: Wann hat Christus denn in der letzten Zeit definiert, wer oder was Kirche ist und wer oder was nicht? Ich kenne nur seinen Auftrag an Petrus. Und den hat er, vor und nach seiner Auferstehung, bekräftigt. Ist alles zu lesen im Buch der Bücher, eigentlich eine Domäne der protestantischen Theologie, (@-Protestanten) oder etwa nicht?
ksu (Gast) - 4. Sep, 09:51

@Clarissa u.a.

Ihr könnt ja mal ein alternatives Glückwunschschreiben an Präses Schneider entwerfen. Wäre ich sehr gespannt. Darin finden sich dann vielleicht Sätz wie "schade, dass Sie auf dem falschen Weg sind, wir bieten Ihnen aber als Geschenk zu Ihrem 65. Geburtstag die sofortige Heimkehr in die RKK an." ...
Gerd (Gast) - 4. Sep, 10:02

@KSU

Gerne würde ich Präses Schneider zum Geburtstag gratuliern, aber ich kenn den Mann zu wenig.
Und ein Glückwunschschreiben mit dem Hinweis auf den "falschen Weg" ist ja wohl nicht so angebracht. Zumal Präses Schneider wohl überzeugt davon ist, auf dem richtigen Weg zu sein. Das hat er ja angeblich von Christus selbst empfangen, obwohl das etwas anders überliefert ist. Aber ich lerne gern dazu. Noch mal die Frage an die Protestanten: Wo hat Christus in letzter Zeit von der richtigen Definition von Kirche gesprochen, außer zu Präses Schneider natürlich.
Ist eine einfache Frage, kannst Du auch beantworten wenn du willst.
Gerd (Gast) - 4. Sep, 10:05

Und hier mein Entwurf für ein Glückwunschschreiben an Präses Schneider:

Lieber Herr Schneider. Zu ihrem 65. Geburtstag wünsche ich ihnen alles Gute und Gottes Segen. Zu ihnen gibt es keine Alternative!
Mit besten Grüssen

Gerd
ksu (Gast) - 4. Sep, 10:17

@Gerd

Mir hat leider Christus in den letzten 50 Jahren nicht die richtige Definition von Kirche offenbart. Ich stelle allerdings auch keinen Anspruch, dass meine Kirche die einzige ist und alle anderen nur "Glaubensgemeinschaften", sondern akkzeptiere die Schwestern als Kirche.

Mit meinem Textvorschlag vom "falschen Weg" wollte ich illustrieren, dass in Glückwunschschreiben (ebenso wie in Nachrufen) eben nun mal Schöngefärbt wird. Deswegen muss man den EB nun wirklich nicht kritisieren. (Außerdem finde ich es persönlich sehr gut, was er geschrieben hat, selbst wenn er es wirklich so gemeint hätte ... :-))
Gerd (Gast) - 4. Sep, 10:31

@KSU

>>Mir hat leider Christus in den letzten 50 Jahren nicht die richtige Definition von Kirche offenbart.<<

Die richtige Definition der Kirche wurde von Christus vor ca. 2000 Jahre gelegt und ist auch für die letzten 50 Jahre gültig. Es gibt klare Anweisungen und Forderungen. "Du bist Petrus... auf den Felsen Kirche bauen...weide meine Lämmer... die Pforten der Hölle usw. Wenn Präses Schneider sich jetzt auf Christus beruft, dann hat er entweder was überlesen oder er schenkt diesem Text keinen Glauben.

>>Mit meinem Textvorschlag vom "falschen Weg" wollte ich illustrieren, dass in Glückwunschschreiben (ebenso wie in Nachrufen) eben nun mal Schöngefärbt wird.<<

In ein Glückwunschschreiben gehört nur das rein, was drauf steht. Glückwünsche! Man sollte das nicht mit (@Zollitsch) Lobhudeleien garnieren.
ksu (Gast) - 4. Sep, 10:49

@Gerd

>> Wenn Präses Schneider sich jetzt auf Christus beruft, dann hat er entweder was überlesen oder er schenkt diesem Text keinen Glauben. <<

Nein, er bezieht lediglich diesen Aufruf auf seine Kirche, ebenso wie es die RKK auf die ihre tut.
(Ich kenne all die Argumente, die jetzt kommen von der lückenlosen Weitergabe dieses Auftrags von Papst zu Papst. Die finde ich in den Worten Jesus aber nicht wirklich ...)
Fidelis (Gast) - 4. Sep, 11:14

Ich verstehe nicht wie man darauf kommt, dass Jesus mit dem "Du bist Petrus..." die Institution RKK als einzig wahre Kirche inkl. dem Papsttum der letzten 2000 Jahre gegründet haben soll.

"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dórt bin ich mitten unter euch". Das ist für mich Kirche.
Gerd (Gast) - 4. Sep, 11:38

@KSU

>>(Ich kenne all die Argumente, die jetzt kommen von der lückenlosen Weitergabe dieses Auftrags von Papst zu Papst. Die finde ich in den Worten Jesus aber nicht wirklich ...)<<

Genau so sieht es wohl Präses Schneider auch. Warum er sich dann allerdings auf Christus beruft, wenn er von "der Kirche" spricht, bleibt weiter schleierhaft weil Christus sich diesbezüglich ja nicht weiter geoutet hat. Die Frage bleibt also im Raum und ich harre der Antwort.

@Fidelis

>>"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dórt bin ich mitten unter euch". Das ist für mich Kirche.<<

"Nicht jeder der Herr, Herr ruft, taugt für das Reich Gottes."
Es reicht nicht aus, sich im Namen Jesus zu versammeln und dann gegen den Papst zu revoltieren. Das ist mitnichten Kirche und leider Alltag in Deutschland.
ksu (Gast) - 4. Sep, 13:31

@Gerd

Ich weiß nicht, welche Antwort Du von mir erwartest. Es gibt viele Stellen, in denen Jesu im NT über seine Kirche spricht, u.a. die von @Fidelis zitierte, die ich eine sehr schöne finde.
Und auch die Stelle, auf die sich die RKK beruft - mit dem gleichen Recht kann sich jede andere christliche Kirche auf diesen Auftrag berufen.
Man kann dies allerdings als Aufruf zu mehr Einheit ansehen. Also doch mehr Ökumene. Insofern warten wir mal ab, was morgen in dem Papier steht...
Gerd (Gast) - 4. Sep, 15:02

@KSU

>>Es gibt viele Stellen, in denen Jesu im NT über seine Kirche spricht, u.a. die von @Fidelis zitierte, die ich eine sehr schöne finde.<<

Das ist mir neu! Eigentlich spricht Jesus NUR über seine Kirche als er seinen Stellvertreter ernennt. Die Stelle die Fidelis zitiert gehört zu seinen Abschiedsreden. Da kann man allerlei hinein interpretieren, ganz sicher nicht, dass er da explizit von seiner Kirche spricht, vielmehr von der Gemeinschaft in seiner Kirche, die unter dem Primat des Petrus bzw. seiner Nachfolger steht.

>>Und auch die Stelle, auf die sich die RKK beruft - mit dem gleichen Recht kann sich jede andere christliche Kirche auf diesen Auftrag berufen.<<

Die RKK erkennt im Papst den Stellvertreter Christi und beruft sich, na auf welche Textstelle wohl? Das tut die evangelische Kirche nicht, sondern lehnt den Primat des Papstes ab und verbietet sich gewisse Aussagen desselben, hier durch den Amtsträger Schneider.

>>Man kann dies allerdings als Aufruf zu mehr Einheit ansehen. Also doch mehr Ökumene. Insofern warten wir mal ab, was morgen in dem Papier steht...<<

Einheit kann es nicht "mehr" oder "weniger" geben. Einheit gibt es oder es gibt sie nicht. Auf den Inhalt des Papieres steht immer noch meine Wette!
Frauenpriestertum, Zölibat, Wiederverheiratete-Geschiedene, Sexualmoral und natürlich das gemeinsame Abendmahl.
ksu (Gast) - 4. Sep, 16:00

@Gerd

Leider fehlt mir die Zeit und die Ruhe zu einer ausführlichen theologischen Diskussion. Ich finde aber an den genannten Bibelstellen keinen Hinweis, dass sich der Auftrags Jesu an Petrus an dessen (durch wen auch immer ernannte) Nachfolger quasi "vererbt". Diese Stelle würde ich gern mal lesen...
Gerd (Gast) - 4. Sep, 17:25

@KSU

>>dass sich der Auftrags Jesu an Petrus an dessen (durch wen auch immer ernannte) Nachfolger quasi "vererbt". Diese Stelle würde ich gern mal lesen...<<

Dazu braucht es keine theologische Diskussion. Es ist mit der menschlichen Vernunft sehr gut zu begreifen, dass mit dem Tod des Petrus die Kirche nicht aufgehört hat zu existieren (das wäre ja der Fall, wenn man die Schriftstelle so interpretiert wie du) und das Jesus natürlich Nachfolger gewollt hat. Das kann doch nun wirklich nicht so schwer sein, sich wenigstens da drauf zu einigen.
ElsaLaska - 4. Sep, 22:40

Das passiert halt, wenn man nur sola scriptura

macht und nicht auf die apostolische Tradition schaut, sondern sich selbst irgendwas zurecht bastelt.
KSU, dass der Bischof von Rom schon von je her und allen Zeiten eine hervorragende Stellung hat, kann man nachlesen, wenn man sich für Kirchengeschichte interessiert. Das Internet bietet das heute gratis.
Generell empfehle ich aber einfach, weil es auch dort abgedeckt wird, das Buch von Andreas Theurer: Warum werden wir nicht katholisch?
L. A. (Gast) - 4. Sep, 22:55

@Elsa

Wohl wahr!
Aber auch sola scriptura heißt es

a) Petrus
b) "meine Kirche" im Singular ;-)
ksu (Gast) - 5. Sep, 09:26

Elsa, es war @Gerd, der "sola scriptura" nach der Stelle verlangt hat, auf die sich Präsus Schneider bezieht. Er hat behauptet, dass Jesus selbst quasi das Primat des Papstes begründet habe. Und das sehe ich so nicht.

Auf die Tradition und die Kirchengeschichte berufen sich auch die Protestanten. Auch wir sind aus der Urkirche hervorgegangen. Sicher hatte der Bischof von Rom damals eine hervorragende Stellung. Aber unfehlbar war er wohl damals noch nicht, oder? Hatte er damals schon die Macht, jeden anderen Bischof einzusetzen oder abzuberufen?
Gerd (Gast) - 5. Sep, 10:29

@KSU

>>Elsa, es war @Gerd, der "sola scriptura" nach der Stelle verlangt hat, auf die sich Präsus Schneider bezieht. <<

LOL. Das ist doch der springende Punkt: auf was sich Präsus Schneider bezieht ist vollkommen unklar. Er hat nur gesagt, dass es Christus allein zusteht Kirche zu definieren, ohne eine Schriftstelle zu zitieren. Ich bin halt neugierig.

>>Er hat behauptet, dass Jesus selbst quasi das Primat des Papstes begründet habe. Und das sehe ich so nicht.<<

"Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben, alles was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein, alles was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein."

Was ist daran unverständlich? Außer, dass er nicht das Wort Primat und Papst verwendet. Wie kann man, um Gottes Willen, hier nicht erkennen, dass es Jesus um einen Stellvertreter auf Erden ging, der in seinem Namen definiert was und wer Kirche ist. Wenn mir das eine schlüssig beantworten kann, werde ich evangelisch! Versprochen!!!!
ksu (Gast) - 5. Sep, 11:33

@Gerd

>> ... "werde ich evangelisch! Versprochen!!!! <<

Na, das wäre doch mal was ... :-)
Kann aber nicht wirklich gelingen, weil jeder nur das als "schlüssig" akzeptiert, was er akzeptieren WILL. Ich finde in der Textstelle weder das Wort "Stellvertreter" noch die sehe ich die Exklusivität. Wer will heute wissen, das Jesu NUR zu Petrus in dieser Form gesprochen hat und nicht auch zu anderen Jüngern? Die Exklusivität gab es aus meiner Sicht auch in der von Elsa bemühten apostolische Tradition so nicht. Jeder Apostel hatte seine Aufgabe beim Aufbau der Kirche Jesu.
Und noch viel weniger hat Jesu Petrus beauftragt, dass er "in seinem Namen definiert was und wer Kirche ist". Kirche war die Gemeinschaft der Getauften. Und das ist sie noch immer!
Gerd (Gast) - 5. Sep, 13:22

@KSU

>>Kann aber nicht wirklich gelingen, weil jeder nur das als "schlüssig" akzeptiert, was er akzeptieren WILL.<<

Wenn Jesus von Schlüsselgewalt spricht und das explizit zu Petrus, welcher Wille kann jemanden davon abbringen diese Stelle nicht so zu verstehen wie sie gemeint ist?

>>Wer will heute wissen, das Jesu NUR zu Petrus in dieser Form gesprochen hat und nicht auch zu anderen Jüngern?<<

Die Frage erübrigt sich. Wir haben nur diese Textstelle. Sollen wir jetzt unter die Spekulanten gehen? Ist nicht dein Ernst.....

>>Die Exklusivität gab es aus meiner Sicht auch in der von Elsa bemühten apostolische Tradition so nicht. Jeder Apostel hatte seine Aufgabe beim Aufbau der Kirche Jesu.<<

Ich zitiere dich: Wer will das heute wissen? Wenn wir, deiner Meinung nach, nicht wissen was Jesus überhaupt zu Petrus und seinen Aposteln gesagt hat, wie kommst du zu solchen Ergebnissen? Weiter oben schreibst du, dass Christus dir in dieser Frage noch nix offenbart hat.
ksu (Gast) - 5. Sep, 13:59

@Gerd

Ok - lassen wir es dabei. Jeder versteht das, was er verstehen WILL...
Wahrscheinlich muss man als Katholik so argumentieren. Dabei lässt man aber verschiedene Punkte außer acht:
- Warum kommt die Stelle nur in einem einzigen Evangelium vor. Wenn sie doch so zentral ist, warum erzählt sie kein anderer Evangelist.
- Meint Jesus wirklich NUR Petrus exklusiv oder spricht er ihn stellvertretend für die Apostel an.

Wie komme ich zu meinen Ergebnissen. Indem ich - wie Elsa fordert - nicht nur auf diese eine Stelle sehe, sondern auf die apostolische Tradition. Und da finde ich wenig Anhaltspunkte für das Primat des Papstes in der heutigen Form. Das hat sich 1000 Jahre später entwickelt...
ksu (Gast) - 5. Sep, 14:31

@Gerd

Wette (auf den Inhalt des Papiers) verloren.
Schade, dass wir keinen Einsatz vereinbart haben. Z.B. dass Du evangelisch wirst, wenn keine der 5 Forderungen in dem Papier steht ... :-)
Gerd (Gast) - 5. Sep, 17:20

@KSU

>>Wahrscheinlich muss man als Katholik so argumentieren.<<

Richtig. Und als Protestant argumentiert man wie folgt:
Jesus hat das wohl so nicht gesagt (bzw. wir wissen es nicht) hätte er es aber gesagt
(was wir auch nicht wissen) dann hätte er es wohl so nicht gemeint.
Ich bin froh Katholik zu sein und wunder mich kein bischen darüber, dass die Protestanten in unzähligen Splittergruppen darüber nachdenken, was Jesus wohl gesagt hätte und was nicht, wobei sie offen lassen, es nicht zu wissen. LOL!!!!!

>>Wette (auf den Inhalt des Papiers) verloren.<<

Inhalt???? Welcher Inhalt????
Cinderella01 (Gast) - 5. Sep, 09:03

Ökumene jetzt hat einen Blog mit Kommentarfunktion!

Thomas hat gestern eine neue Website
http://kreuz-undquer.blogspot.de/
gestartet, die direkt zum Blog der Aktion "Ökumene jetzt" führt.
Die haben sogar eine Kommentarfunktion .... Es wird sicher zensiert, aber wir sollten versuchen, dort möglichst viel zu kommentieren und zu verlinken.
Elsa, dieser Beitrag würde da gut hinpassen .....

ElsaLaska - 5. Sep, 14:47

@ksu

>>Und da finde ich wenig Anhaltspunkte für das Primat des Papstes in der heutigen Form. Das hat sich 1000 Jahre später entwickelt...<<

Ach ja? Würdest du mir diese Aussage bitte anhand historischer Fakten belegen? Ich muss leider darauf bestehen, weil ich sonst den Eindruck habe, du wiederholst einfach irgendetwas, was man in deinen Kreisen halt so wiederholt, was aber dadurch leider nicht wahrer wird.

ksu (Gast) - 5. Sep, 16:03

Wofür, liebe Elsa, möchtest Du historische Fakten? Dafür, dass es wenig Anhaltspunkte für das Primat des Papstes in der heutigen Form gibt. Wie soll ich Fakten liefern, die es nicht gibt?

Abgesehen davon, dass ich kein Historiker bin, ist es auch in der Mathematik schwer, einen Beweis zu liefern, dass es etwas nicht gibt. Aber Du könntest sehr schnell den Gegenbeweis antreten, dass es solche Fakten gibt. In dem Du mir beispielsweise anhand historischer Fakten nachweist, dass der Bischof von Rom schon damals (als in den ersten Jahrhunderten) als theologisch unfehlbar galt, dass er bereits damals jeden anderen Bischof ernennen oder entlassen könnte usw. usf. Kannst Du?
Frischer Wind (Gast) - 5. Sep, 16:30

Primat des Petrus

Petrus war schon was ganz Besonderes für die junge Christengemeinde. Wenn man die Schriftstelle "Du bist Petrus..." (Mt 16,18) einmal daraufhin betrachtet, was für einen damaligen gläubigen Israeliten das Symbol des Felsens bedeutete, wird das sehr klar. Und es gibt auch noch weitere als die jetzt hier angeführten Indizien...

Leo Kardinal Scheffczyk schreibt in seiner Abhandlung über das Petrusamt ("Das Unwandelbare im Petrusamt", Morus Verlag Berlin 1971):

"Geht man auf eine solche symbolgeschichtliche Betrachtung des Felsenwortes ein ( die sich bei den forschern wie J. Jeremias, O. Cullmann, J. Ringger findet), dann empfängt dieses Wort eine einzigartige Bedeutung, die allerdings so anspruchsvoll erscheint, daß man an ihm Anstoß nehmen könnte.

Mit der Bezeichnung des Petrus als "Felsengrund" der Gemeinde und des Gottesvolkes wurde das jüdische Symbol vom kosmischen Felsen auf Petrus übertragen (19). Das Wort erinnerte den Juden an den Fels in Jerusalem, der den Tempel und das Allerheiligste trug. Dieser Fels galt dem Israeliten als der Stuhl und der Thronsitz Gottes, als Zentrum und Grundstein der Welt, aber auch als Verschlußstein der Unterwelt, der das Emporkommen der Todesmächte unterband.

Mit diesem Wort wurde nach der jüdischen Symbolsprache dem Petrus also die Stellung des kosmischen Felsens zugesprochen, die nach einer anderen alttestamentlichen Überlieferung (Is 28) dem Messias selbst zukommt. Damit wiurde ihm eine Aufgabe übertragen, die nichts Geringeres als eine Fortsetzung des Werkes des Messias selbst beinhaltete.

In dieser Symbolik fügt sich auch der Ausdruck von den "Pforten der Unterwelt" ein, deren Macht die Festgkeit des Felsens nicht brechen wird. Dabei ist vor allem an die macht des Todes und der Vergänglichkeit gedacht, die sich nach israelitischem Verständnis mit der Vorstellung vom Totenreich verknüpfte.

So gesehen, wird das Petrusamt und mit ihm die Gemeinde der Gläubigen der Macht der Vergänglichkeit entzogen und die Gründung Christi als endgültig und bleibend erklärt." Soweit Scheffczyk.


Es schließt sich eine Erklärung über die Bedeutung des anderen Bildwortes an, in dem Jesus Petrus die "Schlüssel des Himmelreiches" übergibt.

"Die sogenannte Schlüsselgewalt macht Petrus sozusagen zum menschlichen Werkzeug der Auferstehung. Er soll das Gottesvolk in das Reich der Auferstehung führen. Ebenso liegt hier der Gedanke an die Mission und an die Verkündigung nahe, mit der Petrus den Menschen Zugang zum Himmelreich verschaffen wird", so Scheffczyks Folgerung. Dann folgt eine Betrachtung der Schriftstellen Lk 22.32 (Bestärkung der Brüder im Glauben) und Joh 21,15 über das "Weiden der Lämmer und Schafe".

Kard. Scheffczyk:

"Im Lichte dieser Worte gewinnt die Primatsverheißung erst ihre eigentümliche Fülle. Sie wird nicht nur inhaltlich weiter differenziert, indem die Funktion des Petrus als verantwortungsvoller Dienst an den Brüden und an der ganzen Herde Christi gekennzeichnet wird. Sie wird vor allem in ihrem primatialen Charakter verstärkt. (...)

Daß den Aposteln insgesamt einige dieser Funktionen auch zukommen, spricht nicht gegen den Sondercharakter der Berufung des Petrus. Im Lichte des ihn allein betreffenden "Felsenwortes" wird deutlich, daß ihm eine andere Weise der Verwirkllichung der apostolischen Vollmacht zukommt: Er allein hat diese Vollmacht in der Weise der des letzten zusammenfassenden Prinzips inne. Er steht als "Hausverwalter" in besonderer Weise in der Nachfolge des Messias, der freilich allein der "Hausherr" bleibt. Aber daß ihm ein besonderes messianisches Vikariat zukommt, ist nicht zu bezweifeln. So scheut sich auch der evangelische Theologe J. Ringger nicht, Petrus als "Stellvertreter des 'heiligen Berges' Christus" zu bezeichnen ..."



Seeehr zu empfehlen, das Büchlein (nur 90 Seiten)...
ElsaLaska - 5. Sep, 17:28

@ksu

Also diskutieren wir jetzt über das Unfehlbarkeitsdogma oder über die Historizität des römischen Primats?
Der ist jedenfalls bereits vor dem Jahr 110, also für das erste Jahrhundert nach Christus ausreichend belegt, wenn etwa Ignatius von Antiochien vom "VORSITZ der Liebe" - nichts anderes meint Primat - des Bischofs von Rom spricht, den dieser innehalte.
Über die Unfehlbarkeit ist zu sagen, dass der römische Bischof von JEHER die Autorität hatte, theologische Fragen im Namen der gesamten Christenheit verbindlich zu klären und festzulegen. Das sehen wir sowohl schon bei Petrus in der Apostelgeschichte, wir sehen es auch gleich nochmals im Jahr 190 historisch belegt durch den Osterfeststreit zu Ephesus.

Man muss nicht immer so tun, als hätte die katholische Kirche sich einfach mal was zurechterfunden, aber erst 1500 Jahre später hätte ein DEUTSCHER (natürlich!) Mönch erst wirklich erkannt, was Jesus Christus wirklich wollte.
Man kann natürlich bei dieser Auffassung bleiben- und sämtliche Apostolischen Väter und Kirchenväter ignorieren - das geht natürlich. Dann aber hier keine Behauptungen mehr aufstellen, die so nicht haltbar sind!

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cantare

@Claudia
Danke für diesen ehrlichen und guten Kommentar!
ElsaLaska - 21. Mai, 13:09
Selbst wenn ich viele...
Selbst wenn ich viele Entscheidungen des Verteidigunsministeriums.. .
Claudia Sperlich (Gast) - 21. Mai, 07:36
Liebe Moralisierende
wir zitieren einfach mal Elsas Bloggerkollegen Manfred,...
Lisje Türelüre aus der Klappergasse (Gast) - 21. Mai, 00:23
Danke für die Blumen
ich finde einfach unsere Friedenstauben sollten sich...
Ester (Gast) - 20. Mai, 23:44
@ester
Es bringt dem Weltfrieden ungefähr genau so viel,...
ElsaLaska - 20. Mai, 23:05
@ester
>>aber ich finde im ganzen Neuen Testament nichts,...
ElsaLaska - 20. Mai, 23:03
In der Nachfolge Christi...
das hört sich ja so klasse an, aber gehört...
Ester (Gast) - 20. Mai, 22:55
@imrahil
Vermutlich bewundere ich Soldaten und Soldatinnen deshalb...
ElsaLaska - 20. Mai, 21:58
Ich wollte mich eh ab...
Ich wollte mich eh ab Freitag zurückziehen. Diese...
Il capitano - 20. Mai, 20:01
@fidelis
Du, beschwer dich halt einfach bei den Politikern,...
ElsaLaska - 20. Mai, 19:52
@il capitano
Sei doch nicht immer so empfindlich ... :D
ElsaLaska - 20. Mai, 19:40
Ne, also jetzt hast du...
Ne, also jetzt hast du mich für die nächsten...
Il capitano - 20. Mai, 19:39

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