Das kann man natürlich im Jahre 2003
ganz harmlos geschrieben haben, wenn man nachher im Januar 2010 einen Riesen-Missbrauchsskandal am Hals hatte im Jesuitenkolleg:
>>Ließen sich, was den Zusammenhang von Erotik und Spiritualität angeht, Firmung bzw. Konfirmation als Initiationsritus in das „Erwachsensein vor Gott“ sinnlicher und leibhaftiger gestalten?"<<
Der Text thematisiert "heilige Sexualität": "Es ist jedoch zu betonen, daß für christlich-westlich sozialisierte Menschen ein kritikloses Übernehmen etwa tantrischer Praktiken und Rituale dazu führen kann, sich regressiv in der „kosmischen Sexualität“ zu verlieren und so statt vermeintlicher Entgrenzungen doch wieder in einer neuen Begrenztheit zu landen."
Ich glaube, dass für "christlich"-westlich sozialisierte Menschen ein regressives Schwafeln über kultischen Sex, Tempelprostitution, die hochnotpeinliche Suche nach erotischen Elemente für den "Initiationritus" "junger Erwachsener" (leben wir auf Trobriand oder sowas?) nicht nur in neue Begrenztheiten führen kann, sondern auch in eine Zone, die nicht mehr nur unter Lächerlichkeit fällt, sondern auch unter gefährlichen Unfug. Ich persönlich glaube nicht, dass man des Missbrauchproblems im eigenen Orden dadurch Herr wird, dass man möglichst losgelöst über heidnischen kultischen Geschlechtsverkehr schreibt und mehr Erotik bei der Firmung von Minderjährigen in unserer Kirche einfordert. Aber natürlich ist der Text aus 2003. Damals konnte ja noch niemand auch nur LEISE ERAHNEN ... .
Winziges PS: Selbst Tantra-Sex ist HETERO. Und könnte von daher vielleicht nicht ganz ins Köglersche Konzept passen. Bitte unbedingt bedenken.
Agnes Lanfermann / Heinrich Pompey (Hg.),
Auf der Suche nach dem Leben begegnet dir Gott,
Grünewaldverlag Mainz 2003, 148-158
>>Ließen sich, was den Zusammenhang von Erotik und Spiritualität angeht, Firmung bzw. Konfirmation als Initiationsritus in das „Erwachsensein vor Gott“ sinnlicher und leibhaftiger gestalten?"<<
Der Text thematisiert "heilige Sexualität": "Es ist jedoch zu betonen, daß für christlich-westlich sozialisierte Menschen ein kritikloses Übernehmen etwa tantrischer Praktiken und Rituale dazu führen kann, sich regressiv in der „kosmischen Sexualität“ zu verlieren und so statt vermeintlicher Entgrenzungen doch wieder in einer neuen Begrenztheit zu landen."
Ich glaube, dass für "christlich"-westlich sozialisierte Menschen ein regressives Schwafeln über kultischen Sex, Tempelprostitution, die hochnotpeinliche Suche nach erotischen Elemente für den "Initiationritus" "junger Erwachsener" (leben wir auf Trobriand oder sowas?) nicht nur in neue Begrenztheiten führen kann, sondern auch in eine Zone, die nicht mehr nur unter Lächerlichkeit fällt, sondern auch unter gefährlichen Unfug. Ich persönlich glaube nicht, dass man des Missbrauchproblems im eigenen Orden dadurch Herr wird, dass man möglichst losgelöst über heidnischen kultischen Geschlechtsverkehr schreibt und mehr Erotik bei der Firmung von Minderjährigen in unserer Kirche einfordert. Aber natürlich ist der Text aus 2003. Damals konnte ja noch niemand auch nur LEISE ERAHNEN ... .
Winziges PS: Selbst Tantra-Sex ist HETERO. Und könnte von daher vielleicht nicht ganz ins Köglersche Konzept passen. Bitte unbedingt bedenken.
Agnes Lanfermann / Heinrich Pompey (Hg.),
Auf der Suche nach dem Leben begegnet dir Gott,
Grünewaldverlag Mainz 2003, 148-158
ElsaLaska - 12. Jun, 20:56






















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