Elsas Nacht(b)revier
Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute
sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen. [Douglas Adams]
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Die Tibetfrage...
Denn es sieht doch so aus:
Völkerrechtlich ist Tibet Teil des chinesischen Staatsverbandes, zum einen weil seine Unabhängigkeit von 1913 niemals anerkannt wurde, zum anderen, weil die Welt auch nicht vorhat, Tibet darin zu stützen. Wenn in den deutschen Medien von einer militärischen Besetzung Tibets durch China die Rede ist, ist das unrichtig, vor allen Dingen, weil und solange die deutsche Regierung sich mit der politischen Führung Chinas einig darüber ist, dass Tibet ein Teil Chinas ist und auch zu bleiben hat. Soweit mir bekannt, sieht der Deutsche Bundestag in den Unabhängigkeitsbemühungen Tibets einen Akt des Separatismus und daher werden diesbezüglich von deutscher Seite auch jegliche Unterstützungen verweigert. Das bedeutet folglich, dass China gegen Unruhen im eigenen Land mit militärischen Maßnahmen vorgehen darf. Legitimiert wird dieses Vorgehen durch Chinas staatliche Souveränität auf diesem Territorium. Das findet der Bundestag zwar scheiße, ist aber nicht bereit, seine Haltung gegenüber Tibets Unabhängigkeit zu korrigieren.
Ich meine, das ist ja auch Fakt, ich sehe dauernd weise alte Gesichter von der Landbevölkerung, die demütig und bescheiden ihren Glauben ausübt und dann bescheuerte No business no fun - Chinesengesichter im Kontrast dazu. Natürlich sind mir die weisen Alten lieber.
Da ist einfach mehr Sympathiebonus, ganz zu schweigen vom Dalai Lama, unser aller Darling. Das Problem Tibets ist eben, das alle Tibet grandios finden, aber eigentlich nicht bereit sind, wirklich was für das kulturelle Erbe zu tun - die Rohstoffressourcen hat sich ja China unter den Nagel gerissen, auch das bringt es also nicht.
Tibet geht unter, weil alle es gut finden aber mehr halt so auf der Kuschelebene.
Sie sind die Teddybären der Weltpolitik. Leider.