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Zweierlei leuchtet mir nicht ein: Die Materie eines Gegenstandes, also das, was in uns eine sinnliche Empfindung auslöst, ist a posteriori gegeben - Wiaso denn des, ha? Muss nicht ein Gegenstand - plump gesagt - schon da sein, dass ich ihn empfinden kann?
nn man die Sinnlichkeit isolierend immer weiter fortschreitet, gelangt man zu den zwei reinen Formen sinnlicher Anschauung als Prinzipien der Erkenntnis a priori gibt, nämlich den Raum und die Zeit Wozu denn? Entweder hast Du sehr gerafft, oder Kant irrt - es kommt mir alles so vor, als hätte er geahnt, dass der Mensch nicht alles Sinnesreize verarbeiten kann. Salopp gesagt: Kant ist insofern nicht erhellend, als die alte Frage, ob mein Schreibtisch dasteht oder ich ihn mir nur einbilde, ungeklärt bleibt. Frei nach Biermann: Oder was?!
@fbtde
Andersrum ist das mit der Zeit und dem Raum vielleicht besser zu verstehen: Wir haben keine Sinnesorgane, mit denen wir Zeit und Raum messen, erfassen, be-greifen können.
Sie sind abstrakt in diesem Sinne - nur mit der reinen sinnlichen Erkenntnis an-zuschauen.
Ich finde das übrigens auch alles andere als glasklar - in der Hinsicht hatte ich mir von Kant etwas mehr Brillanz erwartet.
a posteriori
1. Analytische Urteile:
Der Körper ist ausgedörrt
Alle Schimmel sind weiß
Alle Leichen sind tot
Das Feuer brennt
Das sind auch Erläuterungsurteile (nichts Neues) und
Urteile apriori
nur aus der Vernunft („rein“).
2. Synthetische Urteile:
Der Körper ist schwer
Das sind auch Erweitungerungsurteile (nichts Neues) und
Urteile aposteriori
aus Erfahrung ("empirisch")
http://elsalaska.twoday.net/stories/5323615/