Ach ja, die Unwürdigkeit der Handkommunion.
Allüberall, wieder und wieder, versichern mir Handkommunikanten, es sei ja so ein Unding, ihnen Unwürdigkeit zu unterstellen. (Ist es auch! Nur leider das Thema verfehlt. Denn die einzigen, die bei der mir bekannten in Deutschland herrschenden Praxis die Kommunion realiter unwürdig empfangen müssen, sind die Mundkandidaten).
Nach der mir bekannten Praxis ist es nämlich so, dass ich keine Kniegelegenheit bekomme, also stehen muss. Dann trete ich vor, der Austeilende ist mehr oder weniger souverän, schiebt mir seinen Finger zwischen die Lippen, weil er es nicht besser kann, ich komme ihm verkrampft entgegen - und wenn sich tatsächlich Ablehnung bis Ekel im Gesicht des Gegenübers zeigt, weil ich meine Hände nicht öffne, oder kämpfe, das Allerheiligste nicht von den Lippen rutschen zu lassen - wer braucht schon Patenen - dann hatte ich mal wieder eine Kommunion, wo ich mir sage, gerne opfere ich auf, die wiederverheiratet Geschiedenen sind zu beneiden.
Eine Erlösung dagegen, wenn Kommunionbänke aufgestellt werden (wie damals beim mittlerweile abgesetzten Pfarrer Sirch in Achenkirch).
Zu den ganzen geschilderten Verrenkungen und der Konfrontation mit dem Atem des Empfangenden kommt es dabei ja auch nur, weil eben die Stehschlange einen nötigt, dabei zu stehen. Bekomme ich eine Kniegelegenheit, das können auch die Altarstufen sein, steht der Priester über mir und legt mir das Teil ganz elegant und ohne Unannehmlichkeiten von oben auf die "pelzige, belegte und übelriechende" Zunge, ohne davon etwas direkt mitzubekommen.
Generell wäre es an diesem Punkt aber vielleicht auch mal angebracht, über die Würdigkeit der AUSTEILENDEN nachzudenken.
Ich für meinen Teil werde durch solche Äußerungen wie die verlinkten leider noch in meiner Auffassung bestärkt, dass es für mich eher von spirituellem Übel ist, eine übliche NO-Messe mit der üblichen Austeilungspraxis zu besuchen, in der sich hinterher darüber ausgetauscht wird, wie sehr man sich mal wieder vor mir geekelt hat.
Lieber gehe ich in die Alte Messe in Campocavallo, in der vor mir ein echter alter Christus steht, ich kann knien auf den Stufen, und man teilt mir in Liebe, Hingabe und Sorgfalt plus Patene aus. Noch nie hatte ich mir beim Besuch bei den Francescani dell Immacolata in Campocavallo Sorgen, weder über meine Mundflora noch über die lieblose Disposition des Austeilenden machen müssen.
Das nenne ICH dann einen würdigen Empfang.
Nach der mir bekannten Praxis ist es nämlich so, dass ich keine Kniegelegenheit bekomme, also stehen muss. Dann trete ich vor, der Austeilende ist mehr oder weniger souverän, schiebt mir seinen Finger zwischen die Lippen, weil er es nicht besser kann, ich komme ihm verkrampft entgegen - und wenn sich tatsächlich Ablehnung bis Ekel im Gesicht des Gegenübers zeigt, weil ich meine Hände nicht öffne, oder kämpfe, das Allerheiligste nicht von den Lippen rutschen zu lassen - wer braucht schon Patenen - dann hatte ich mal wieder eine Kommunion, wo ich mir sage, gerne opfere ich auf, die wiederverheiratet Geschiedenen sind zu beneiden.
Eine Erlösung dagegen, wenn Kommunionbänke aufgestellt werden (wie damals beim mittlerweile abgesetzten Pfarrer Sirch in Achenkirch).
Zu den ganzen geschilderten Verrenkungen und der Konfrontation mit dem Atem des Empfangenden kommt es dabei ja auch nur, weil eben die Stehschlange einen nötigt, dabei zu stehen. Bekomme ich eine Kniegelegenheit, das können auch die Altarstufen sein, steht der Priester über mir und legt mir das Teil ganz elegant und ohne Unannehmlichkeiten von oben auf die "pelzige, belegte und übelriechende" Zunge, ohne davon etwas direkt mitzubekommen.
Generell wäre es an diesem Punkt aber vielleicht auch mal angebracht, über die Würdigkeit der AUSTEILENDEN nachzudenken.
Ich für meinen Teil werde durch solche Äußerungen wie die verlinkten leider noch in meiner Auffassung bestärkt, dass es für mich eher von spirituellem Übel ist, eine übliche NO-Messe mit der üblichen Austeilungspraxis zu besuchen, in der sich hinterher darüber ausgetauscht wird, wie sehr man sich mal wieder vor mir geekelt hat.
Lieber gehe ich in die Alte Messe in Campocavallo, in der vor mir ein echter alter Christus steht, ich kann knien auf den Stufen, und man teilt mir in Liebe, Hingabe und Sorgfalt plus Patene aus. Noch nie hatte ich mir beim Besuch bei den Francescani dell Immacolata in Campocavallo Sorgen, weder über meine Mundflora noch über die lieblose Disposition des Austeilenden machen müssen.
Das nenne ICH dann einen würdigen Empfang.
ElsaLaska - 27. Okt, 01:32

Francois Gérard: St. Teresa [d' Avila]















