In brennender Sorge.
Es geschieht wirklich selten bis nie, dass ich ein Gefühl in Richtung so leise Scham bekomme, nur weil ich katholisch bin. In letzter Zeit ist das aber der Fall. Da haben wir Bischof Ackermann, der laut einem Artikel in Der Welt den Hl. Vater lieber nicht um den Ablass zu einem besonderen Anlass für die Gläubigen, wie die Heilig-Rock-Wallfahrt ihn wohl durchaus darstellt, bitten möchte, um die ökumenischen Beziehungen nicht zu konterkarieren. Ist die Ökumene unser spiritueller Führer oder der Heilige Vater? Kann es überhaupt - wenn man die besonderen Bemühungen Benedikts im interkonfessionellen und interreligiösen Bereich in Betracht zieht, hier einen Widerspruch geben??? Das frage ich mich ernsthaft.
Dann die Fehlentscheidung von Bischof Zdarsa mit dem Publikationsverbot für Pfarrer Oblinger in der Jungen Freiheit - einer Zeitung, für die immerhin auch Leute wie der Bundestagsabgeordnete Norbert Geis und Alexander von Stahl, ehemaliger Generalbundesanwalt schreiben - und die zwar rechtskonservativ zu verorten ist, aber ganz sicher nicht in der rechtsradikalen Schmuddelecke.
Natürlich geht es nicht um die politische Ausrichtung dieses Blattes. In Wirklichkeit geht es darum, was Pfr. Oblinger explizit geschrieben hat. Zum Beispiel hier.
Und das war wohl einigen reformkatholisch bewegten Mitlesenden mal wieder zu wenig reformkatholisch. Drum hurtig im Ordinariat ein bisschen Stimmung gemacht, auf die angeblich politisch fragwürdige Ausrichtung der Jungen Freiheit hingewiesen - und fertig ist die Laube. Während unsere "protestantisch veranlagten" Priester frei und ungehemmt von irgendwelchen bischöflichen Zensuren ihre Propaganda in den Mainstreammedien von sich geben dürfen.
Nun protestiert sogar der Papstbiograph Peter Seewald gegen diese völlig unverständliche wie gleichzeitig allzu durchsichtige Maßnahme. Ich möchte nicht protestieren, ich möchte unsere Bischöfe nur bitten, ihre Positionen ein weiteres Mal zu überdenken. Mittlerweile scheinen Leute, die mit der katholischen Kirche und dem katholischen Glauben wenig bis gar nichts am Hut haben, mittels Stimmungsmache sogar unsere Ordinariate und letzlich die Entscheidungen unserer Bischöfe beeinflussen zu können.
DAS ist der Punkt, der wirklich besorgniserregend ist, und nicht die Entscheidungen unserer Oberhirten, die eventuell noch einmal überdacht und revidiert werden können.
Ich brauche wohl nicht hinzuzufügen, dass sich das von DBK-Seite vorgetragene angeblich dringliche Anliegen eines "Dialoges auf Augenhöhe" durch solche von fragwürdigen Dritten herbeiprovozierten bischöflichen Kawumm-Entscheidewohl von selbst erledigt hat konterkariert wird.
Dann die Fehlentscheidung von Bischof Zdarsa mit dem Publikationsverbot für Pfarrer Oblinger in der Jungen Freiheit - einer Zeitung, für die immerhin auch Leute wie der Bundestagsabgeordnete Norbert Geis und Alexander von Stahl, ehemaliger Generalbundesanwalt schreiben - und die zwar rechtskonservativ zu verorten ist, aber ganz sicher nicht in der rechtsradikalen Schmuddelecke.
Natürlich geht es nicht um die politische Ausrichtung dieses Blattes. In Wirklichkeit geht es darum, was Pfr. Oblinger explizit geschrieben hat. Zum Beispiel hier.
Und das war wohl einigen reformkatholisch bewegten Mitlesenden mal wieder zu wenig reformkatholisch. Drum hurtig im Ordinariat ein bisschen Stimmung gemacht, auf die angeblich politisch fragwürdige Ausrichtung der Jungen Freiheit hingewiesen - und fertig ist die Laube. Während unsere "protestantisch veranlagten" Priester frei und ungehemmt von irgendwelchen bischöflichen Zensuren ihre Propaganda in den Mainstreammedien von sich geben dürfen.
Nun protestiert sogar der Papstbiograph Peter Seewald gegen diese völlig unverständliche wie gleichzeitig allzu durchsichtige Maßnahme. Ich möchte nicht protestieren, ich möchte unsere Bischöfe nur bitten, ihre Positionen ein weiteres Mal zu überdenken. Mittlerweile scheinen Leute, die mit der katholischen Kirche und dem katholischen Glauben wenig bis gar nichts am Hut haben, mittels Stimmungsmache sogar unsere Ordinariate und letzlich die Entscheidungen unserer Bischöfe beeinflussen zu können.
DAS ist der Punkt, der wirklich besorgniserregend ist, und nicht die Entscheidungen unserer Oberhirten, die eventuell noch einmal überdacht und revidiert werden können.
Ich brauche wohl nicht hinzuzufügen, dass sich das von DBK-Seite vorgetragene angeblich dringliche Anliegen eines "Dialoges auf Augenhöhe" durch solche von fragwürdigen Dritten herbeiprovozierten bischöflichen Kawumm-Entscheide
ElsaLaska - 20. Jan, 20:50


















Völlig richtig.