Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

"Amongst our weaponry are such diverse elements as fear, surprise, ruthless efficiency, an almost fanatical devotion to the Pope, and nice red uniforms!" [Monty Python.]



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"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

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"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

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"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

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"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

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"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

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Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

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Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Elsa auf Twitter

Hallo Verfassungsschutz.

Wenn ich in letzter Zeit so die Meldungen aus Deutschland verfolge, fällt mir ein Wort auf, das ich tatsächlich nicht mehr hören kann: Salafisten.

Hier ein Link ausnahmsweise zur Bild-Zeitung. Da steht Klartext: "Islamist sticht zwei Polizisten nieder".

Offenbar war das bei der FAZ und bei der Morgenpost nicht so, aber ich kann das nicht beurteilen. Jedenfalls fühlte Vera Lengsfeld von der Achse des Guten sich bemüßigt, mal sachte anzumerken:

>>Als ich die Berichterstattung über die Ausschreitungen der Salafisten in Bonn, bei denen drei Polizisten durch Messerstiche schwer verletzt wurden, hörte (gestern in der Tagesschau)und las, heute in der FAZ und in der Morgenpost, fühlte ich mich an unselige DDR-Praktiken erinnert. Man musste sich in der Kunst des zwischen den Zeilen Lesens erinnern, um zu erfahren, was wirklich vorgefallen ist.<<

Noch ein Zitat von Frau Lengsfeld:

>>Es ist noch nicht lange her, da wurde der Papst in unserem Land von einer Minderheit mit kritischen, teils beleidigenden, Plakaten begrüßt. Niemand wurde deshalb des Extremismus verdächtigt und kein Katholik zog messerschwingend gegen die Papstgegner los.
Die, nennen wir es neutral, Nachsicht, mit der islamistische Extremisten von unseren Medien behandelt werden, hat mit fairer Berichterstattung nicht mehr viel zu tun. Im Gegenteil. Sie wird nicht nur von den Salafisten als Ermunterung verstanden werden, unserer offenen Gesellschaft ihre intoleranten Maßstäbe zu oktroyieren.
Wer den Anfängen wehren will, muss auf eine objektive Berichterstattung in den Medien drängen. <<

Denn man tau, Deutschland!

Zur Ergänzung noch ein Link:

>>Ein Kommissar aus Duisburg soll aus dem Polizeidienst entlassen werden, weil er als überzeugter Salafist gilt. Der 31-Jährige, gegen den ein Disziplinarverfahren läuft, wurde bereits vorläufig des Dienstes enthoben. Das berichten die Zeitungen der WAZ-Gruppe (Dienstagausgaben).<< Weiterlesen hier.
Il capitano (Gast) - 7. Mai, 23:37

FAZ und Morgenpost wissen vielleicht nicht wie ein Islamist aussieht ...

ElsaLaska - 7. Mai, 23:43

Vermutlich nicht.

Aber die beiden schwerverletzten Polizisten werden es jetzt jedenfalls wissen.
Il capitano (Gast) - 7. Mai, 23:46

Ja, leider!

ElsaLaska - 7. Mai, 23:52

Vielleicht kommen die ja auch mal irgendwann zu Wort.

In unseren SUPEROBJEKTIVEN, OBERNEUTRAL berichterstattenden deutschen Medien.

Il capitano (Gast) - 7. Mai, 23:57

Eher nicht.

Darauf legen unsere deutschen 'Qualitätsmedien' keinen Wert ... :-/
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 06:06

BILD dir eine Meinung?

Liebe Elsa,

bevor in der Blogoszese nun die BILD zum neuen Leitmedium aufgerufen wird, ein Link zu einem Artikel der FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/versuchter-polizistenmord-islamist-in-untersuchungshaft-11742440.html

Viele Grüße
Morgenländer

ElsaLaska - 8. Mai, 11:57

@Morgenländer

Nein, die BILD wird nicht zum Leitmedium erhoben. Darum geht es nicht. Der Link zur BILD kam mir nur zufällig als erstes unter die Augen hier. Danach einer zur Berichterstattung vom WDR. Da klafften Welten.

Und da das einige FB-Freunde geäußert haben, die u. a. auch mit Medien zu tun haben, und nicht alleine die Frau Lengsfeld, kam dieser Eintrag dann zustande. Aber eigentlich kam er hauptsächlich deshalb zustande, weil ich das Wort mit S nicht mehr hören kann ....
Wie Du außerdem bemerken wirst, stammt die BILD-Meldung vom gleichen Tage, also vom Tage der Ausschreitungen. Die von dir verlinkte FAZ-Meldung nicht.

Die schwer verletzten Polizisten und ihre Angehörigen sind in meinen Gebeten.

Viele Grüße
Elsa
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 13:36

@Elsa

Liebe Elsa,

die FAZ hat auch schon am Wochenende über den Vorfall berichtet, aber - anders als BILD, die sind sich ja immer selbst genug - die Entscheidung des Haftrichters abgewartet, bevor sie Details zum Tatverdächtigen veröffentlicht haben.

Viele Grüße
Morgenländer
L. A. (Gast) - 8. Mai, 14:21

Um was es geht es hier jetzt eigentlich?
Um das große Gück, nach der Lektüre eines Dutzend etablierter Zeitungen evtl. einen oder zwei halbwegs objektiver Berichte zu finden, oder um einen haßgetriebenen Mob, der mit brutaler Gewalt auf alles losgeht, was ihm nicht paßt?

Um zwei Dutzend unterbelichteter Karikaturenwedler (mit gerichtlicher Erlaubnis), oder um Polizeibeamte, die um Leib und Leben fürchten müssen, nur weil sie ihren Job machen?

Auch als Nicht - DDRler verstehe ich die Assoziationen von V. Lengsfeld bestens.
Und während lt. SpOn die Salafisten im Web für heute in Köln zur "Rache an der Polizei" aufrufen, ruft der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister zur Demo - nein, nicht für den Rechtsstaat oder gegen Gewalt gegen Polizisten- sondern gegen ProNW auf samt Gedenken für die "Opfer des Faschismus".

Jedenfalls: der Staat möge bitte künftig alle hier um die Chance bringen, zu wissen, wie so ein Salafist aussieht, unter Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel!

Auch mein Gebet ist bei den verletzten Polizisten!
Und ich hoffe, daß es heute keine weiteren geben wird.
ElsaLaska - 8. Mai, 14:35

@L.A.

Danke für die klaren Worte ...
Weiß man schon was über die aktuelle Lage in Köln?
L. A. (Gast) - 8. Mai, 14:51

@Elsa

Lt. "Express" - Liveticker alles noch friedlich zum Glück, nur ein paar Festnahmen von Salafisten.
nerone (Gast) - 8. Mai, 08:58

Ich fürchte Frau Lengsfeld liest selektiv.
In einer Facebook-Diskussion zu dem Thema echauffierte sich eine Teilnehmerin am Sonntagmittag darüber, dass die Muslimenverbände sich nicht distanzieren würden. Am Montag war es dann so weit.
Ich bin gespannt, ob die letzten Gewaltakte und der schlechte Stil des NRW-Innenministers die Karikaturen verbieten zu wollen (was für ein Demokratieverständnis) nicht das Zeug zu einer kleinen Debatte haben. Ich bin gespannt.

ElsaLaska - 8. Mai, 12:07

@nerone

Nun, die Forderung kommt ja immer, dass die Muslimenverbände sich distanzieren sollen, meist tun sie es auch bei derlei gravierenden Vorfällen. Aber das interessiert mich eigentlich nicht. Ich habe gestern das Video von einem der führenden Köpfe dieser Gruppierung gesehen, und darin äußert er sich ganz öffentlich und frei darüber, dass ihm das Grundgesetz, sagen wir mal in meinen eigenen Worten, äußerst unrelevant vorkomme.
Was hat so jemand eigentlich noch in D zu suchen, frage ich mich.

Ich bin übrigens gegen Mohammed-Karikaturen, genauso wie ich gegen Madonnenskulpturen mit Kondom über dem Kopf bin, die unter Kunst "firmieren" wollen. Ich finde, man braucht diese Karikaturen nicht öffentlich herumtragen und stolz auf seine Meinungsfreiheit und Aufgeklärtheit zu sein. Andere mit voller Absicht zu beleidigen hat für mich nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. Aber das ist ein anderes Fass, das brauchen wir hier nicht aufmachen ....
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 13:49

Was hat so jemand eigentlich noch in D zu suchen?

Liebe Elsa,

um wen handelt es sich denn?

Ibragim Abou-Nagie und Pierre Vogel, deren Videos im Netz kursieren, sind beide Deutsche.
ElsaLaska - 8. Mai, 13:53

Um die nicht,

aber wie schön für sie ...
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 14:22

"aber wie schön für sie ..."

Islamischer Extremismus ist halt keine rein 'orientalische' Angelegenheit; das wird leider von vielen - leioder auch von Frau Lengsfeld - oft übersehen.
ElsaLaska - 8. Mai, 14:25

@morgenländer

Nein, es gibt genügend europäische radikalisierte Konvertiten, das ist mir schon auch klar.
Ich finde halt nur, sie wären in Saudi-Arabien irgendwie am Besten aufgehoben. Das ist alles.
L. A. (Gast) - 8. Mai, 14:48

Ist doch völlig wurscht, unter welcher Flagge und unter welchem religiösen, politischen oder hedonistischen Deckmäntelchen das "Gesetz der Straße" wütet und mit Gewalt gegen Andersgesinnte vorgeht.
Auch deutsche Staatsbürger unterliegen dem Strafgesetz, die kann man halt nur nicht aus dem Land verweisen.
ElsaLaska - 8. Mai, 14:54

@L.A.

Nun, mir als Frau ist es nicht ganz so wurscht .... Von den Lebensauffassungen der Hedonisten fühle ich mich wenigstens nicht bedroht.
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 14:54

Ich weiß nicht wo das Problem liegt. Wenn es Menschen gibt, die den Salafismus toll finden, haben sie alles Recht der Welt sich dort niederzulassen, wo sie ihren Glauben ordentlich ausleben können. Deutschland ist allerdings weder historisch noch kulturell ein salafistisches Land, da die Bestrebungen dieser islamischen Randgruppe außerhalb des Grundgesetzes stehen. In diesem Sinn sollte jeder mal kurz nachdenken, für wen oder was er hier eine Lanze bricht. Meinetwegen kann man an den Weihnachtsmann glauben, aber dieser Glaube wird zur Gefahr, wenn er Gewalt als Normalität anerkennt.

Somit schließe ich mich Elsas Aussage an, Salafisten jedweder Staatsbürgerschaft sollten sich dorthin bemühen, wo sie willkommen und anerkannt sind. Hierzulande sind sie es nicht.
L. A. (Gast) - 8. Mai, 15:10

ich dachte u.a. gerade an das nette Event neulich in London. Manchen macht es einfach so Spaß, Passanten halb tot zu schlagen, zu plündern, zu rauben, zu zündeln kaputtzumachen... ganz ohne behaupteten höheren Zweck.
Aber stimmt schon, die sind nicht so nachhaltig...
wollte nur vollständig sein.

Und klar: es gibt auch andere Hedonisten ;-)
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 15:24

"Hierzulande sind sie es nicht."

@El Capitano:

"Deutschland ist allerdings weder historisch noch kulturell ein salafistisches Land, da die Bestrebungen dieser islamischen Randgruppe außerhalb des Grundgesetzes stehen."

Da hierzulande Religionsfreiheit gilt, ist es unerheblich, welchem Glauben die Mehrheit der deutschen Bevölkerung heute oder in der Vergangenheit angehörte. Folgte man diesem Argument, wäre das christliche Abendland heute noch immer heidnisch, denn seinem Ursprung nach stammt das Christentum aus dem Nahen Osten.

Und verfassungswidrige Bestrebungen allein genügen noch nicht einmal zum Verbot politischer Parteien.

In meinen Augen haben die Salafisten, wie jede andere (mir noch so unsympathische) religiöse Gruppierung das Recht, ihren Glauben zu leben und für ihn zu werben.

Wenn sie allerdings Straftaten begehen - noch dazu solche, bei denen Menschen zu Schaden kommen - , greifen die Strafgesetze, die für jeden gelten.

"In diesem Sinn sollte jeder mal kurz nachdenken, für wen oder was er hier eine Lanze bricht."

Der Salafismus kann mir gestohlen bleiben, die brandtsiftenden Biedermänner von pro NRW allerdings auch.
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 15:33

Die Religionsfreiheit schließt nicht das Bestreben ein, die Rechtsordnung eines Staates abschaffen zu wollen. So gilt der Codex Iuris Canonicus nur für interne Angelegenheiten innerhalb der katholischen Kirche, während die Forderung nach Einführung der Scharia, wie die Salafisten es anstreben, ALLE Bewohner eines Staates betrifft. Diese Bestrebungen sind durch die Religionsfreiheit nicht gedeckt. Den Salafisten geht es nicht darum ihren Glauben zu leben oder für ihre Sache zu werben, sondern mit jedweden Mitteln ein Kalifat zu errichten.
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 15:44

@Il Capitano

Die Salafisten sind hierzulande ein winziges Splittergrüppchen und keine Gefahr für die verfassungsmäßige Ordnung; weder sollte man sie durch zuviel öffentliche Aufmerksamkeit aufwerten, noch sollte immer gleich nach staatlicher Repression gerufen werden, wo schon die Darstellung ihrer Ziele genügt, um sie zu desavouieren.
ElsaLaska - 8. Mai, 15:48

@morgenländer

Der Verfassungsschutz sieht das zum Glück etwas anders ... :-)

http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_islamismus/salafistische_bestrebungen/
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 15:50

@ Morgenländer

Lesen Sie einfach die Verfassungsschutzberichte des Bundes und der Länder, dann werden Sie vielleicht erkennen, welche Gefahr der Salafismus für unsere Rechtsordnung und die Gesellschaft darstellt. Dies hier aufsatzmäßig erörtern zu wollen, wäre mir zu zeitraubend. Ignoranz wäre gegenüber dieser Gruppierung, von deren Handlungen sich selbst ihre gemäßigten Glaubensgeschwister distanzieren, ein absolut falscher, ja gefährlicher Ansatz.
ElsaLaska - 8. Mai, 15:51

@il capitano

Oh - CROSSPOSTING;-) *lacht
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 15:54

@Elsa

Wenn ich dich nicht hätte, müsste ich jetzt selbst nach den Verlautbarungen des Verfassungsschutzes googlen.

Also danke sehr ;-)
Imrahil (Gast) - 8. Mai, 16:00

Den Salafisten geht es schon darum, ihren Glauben zu leben... was halt ein bißchen ein komischer Glaube ist. Ohne hier allzu große Fässer aufmachen zu wollen, aber der Wahrheitsfrage kommt man nicht aus. Es war es ja auch einmal Teil einer Rechtsordnung (im positivistischen Sinn), die Bürger zu einer förmlichen Loyalitätsbekundung mittels Verbrennung eines Weihrauchkörnchens vor einem Bildnis des legitimen Staatsoberhaupts zu verpflichten.

Auch die Christen wollen mit Recht die Rechtsordnung 1. in einer Weise formen, die von der Welt draußen wenn auch zu Unrecht als spezifisch christlich angesehen wird (Naturrecht), 2. auch in einer spezifisch religiösen Weise beeinflussen, wenn auch ( :-) ) mit nachweislichem Nutzen für die Gesellschaft (Sonntagsschutz, gesellschaftliche Ehrenstellung der kirchlichen Autoritäten). Es ist allerdings so, daß das eben nachweislich gut ist.

Übrigens: das katholische Recht besteht dem eigenen Anspruch nach nicht nur für Katholiken, sondern auch für ehemalige Katholiken (ja, die gibt es, auch offiziell, siehe Pius XII.: Mystici corporis).
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 16:11

Es gibt schon einen Unterschied zwischen der Mitformung einer Rechtsordnung einerseits und der Ersetzung einer Rechtsordnung andererseits. Die bevorzugte Rechtsordnung der Salafisten kann man sich in Saudi-Arabien anschauen, bspw. bei einer Enthauptung nach dem Freitagsgebet.

Es ging hier um die Frage der Religionsfreiheit. Und dieses verfassungsmäßige Recht erlaubt nun mal die Ausübung der Religion, die Werbung für eine Religion, Rechte an Eigentum und interner Klärung bestimmter juristischer Obliegenheiten. Nicht zur Religionsfreiheit gehören Eingriffe in die Staats- und Rechtsordnung. Dies wird allerdings von den Salafisten anders gesehen. Diese Gruppierung verharmlosen zu wollen ist daher recht blauäugig.
Imrahil (Gast) - 8. Mai, 16:38

Ja, das ist (vermutlich) der juristische Gehalt der fraglichen Abschnitte des Grundgesetzes nebst Ausführungsgesetzen.

Zur Religionsfreiheit als philosophischem Prinzip muß aber mindestens auch gehören, daß man all das tun darf, was Gott befohlen, und all das unterlassen darf, was Gott verboten hat. Gott braucht vor dem Staat nicht halt zu machen; daß er das im Bereich des tatsächlich Geschehenen, soweit die meisten praktischen Rechtsfragen mit materiellen -folgen betroffen sind, möglicherweise getan hat(wenn man das überhaupt so sagen kann), steht auf einem anderen Blatt.

Auch die katholische Kirche hat schon, und könnte noch, Gesetze für non obligans in conscientia erklären (wenn auch nie ohne Grund), was ein Staat - davon, daß er diese schleunigst aufheben muß, einmal abgesehen - nicht ohne Grund für eine massive Einmischung in die Rechtsordnung halten kann.

Ich verstehe das "verharmlosen" jetzt nicht als Vorwurf an mich, aber trotzdem: für Verharmlosen bin ich absolut nicht. Was ich sagen will, ist Folgendes:

1. Die Aussage "Religionsfreiheit ermächtigt nicht zum Verstoß gegen Gesetzes" (die auch logisch folgt, wenn man "Gesetz" durch das scheinbar nur die bedeutendere Dinge umfassende "Rechtsordnung" ersetzt; identisch Dein "RF erlaubt nur etc." ) ist ein trojanisches Pferd und das essentielle Prinzip des römischen Heidentums der letzten Jahrhunderte vor der konstantinischen Wende; sie reduziert die Religionsfreiheit praktisch auf die ohnehin bestehende Gedankenfreiheit, sofern nicht die Güte oder Faulheit des Gesetzgebers teilweise noch entgegensteht.

2. Richtig ist aber: "Religionsfreiheit besteht nicht für den Angriffe auf die Rechtsordnung ab bestimmter Schwere." Insbesondere halte ich nicht viel von der modischen Herabwürdigung: "Das sind ganz gewöhnliche Kriminelle und müssen als solche behandelt werden." Nein; auch die RAF waren keine ganz gewöhnlichen Kriminellen; sie waren Rebellen, gegen die sich der Staat wehren mußte. (Wer hier das Wort "Feindstrafrecht" heraushört: *Im üblicherweise gebrauchten Sinn*, d. h. dem einer verschärften Bestrafung, oder gar maßnahmenstaatlichen Beweisführung, bin ich dagegen.)

Gewisse Konflikte müssen eben im Kampf ausgetragen werden (alle staatlichen Repressalien, einschließlich vorbeugender Maßnahmen durch den Verfassungsschutz, sind in gewissem Sinne Waffen) - aber das Gesetz, das ggf. Repressalien anordnet (und die Beschäftigung des VS mit dem Salafismus als potentiell gefährlich ist bereits eine Repressalie), ist in einem solchem Fall Kombattant. Nicht Schiedsrichter, denn der Schiedsrichter muß von beiden Seiten anerkannt worden sein.
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 18:01

@Elsa und Il Capitano

"Der Verfassungsschutz sieht das zum Glück etwas anders ... :-)"

Ja, das ist mir bekannt. Der VS lebt bekanntlich davon, überall Gefahrenherde zu erkennen, die dringendst der Observation durch ihn bedürfen.

Ich meine, der Inlandsgeheimdienst sollte zunächst mal erklären, was ein hessischer VS-Mann während seiner Arbeitszeit privat in einem Internet-Café zu suchen hatte, in dem just in diesem Augenblick das letzte NSU-Opfer ermordet wurde.
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 18:20

@ Morgenländer

Das Bundesamt für Verfassungsschutz listet auf:

- rund 26.000 Rechtsextremisten
- rund 32.000 Linksextremisten
- rund 37.500 extremistische Islamisten
- rund 25.000 extremistische Ausländer

Anscheinend halten sie die drei letztgenannten Positionen für eine reine Erfindung der Behörden.
Nun gut, das ist ganz allein Ihre Angelegenheit.
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 18:47

@Il Capitano:

"Anscheinend halten sie die drei letztgenannten Positionen für eine reine Erfindung der Behörden."

Sie scheinen zu vermuten, dass ich sturzbetroffen bei jeder 'Demonstration gegen Rechts' dabei bin ;-)

So schnell kann's gehen, dass man politisch (falsch) verortet wird, nur weil man sich weigert, jeder Sau nachzulaufen, die gerade durchs mediale Dorf gejagt wird.

Erinnern Sie sich noch, woran das letzte Verbotsverfahren gegen die NPD gescheitert ist? Richtig, an den zahllosen VS-Leuten in Führungspositionen der Partei.

Bei den Linksextremisten und -terroristen der 70er Jahre war das übrigens ganz ähnlich. Und bei den Salafisten?
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 19:08

@ Morgenländer

Die Kooperationsbereitschaft rechter Extremisten mit dem Verfassungsschutz ist nun mal sehr ausgeprägt. Bei den Islamisten sieht die Sache indes anders aus. Hier ist die Erlangung von Erkenntnissen wesentlich schwieriger, zumal die wenigsten Beamten arabische Schriftzeichen lesen können. Mehr noch, während der Verfassungsschutz NRW ganze Ordner über die türkisch-nationalistischen Grauen Wölfe (keine Islamisten) verwalten, findet die gleiche Organisation im Bericht des Bundesamtes gar keine Erwähnung. Die deutschen Neonazis zu unterwandern ist eben einfacher. Deswegen sind sie allerdings nicht mehr oder weniger gefährlich als andere Extremisten.

Was ist aber in Bonn geschehen? Wer ging auf wen los? Es waren Salafisten, die etwa 30 Polizisten verletzten, mehrere davon schwer. Was sagt deren Dienstherr jetzt? Dass in der Neonaziszene zu viele V-Leute tätig sind? Dass es zu diesen Ausschreitungen kommen konnte, ist an sich schon erstaunlich, da jeder halbwegs begabte Einsatzleiter die Gewaltbereitschaft bestimmter Gruppen kennt und die entsprechend notwendigen Kräfte und Mittel bereithält. Doch womit nicht gerechnet wurde, ist das erlebte Ausmaß der Aggression und Gewaltbereitschaft. Hier nun zu behaupten, die Neonazis wären ein größeres Problem als die Salafisten, ist eine ziemlich einseitige Betrachtung.
L. A. (Gast) - 8. Mai, 19:26

@Imrahil

Steinwürfe auf Polizisten (und Zivilisten), Messerattacken, die militante Nichtakzeptanz des Rechts auf öffentliche Meinungsäußerung anderer sind aber primär gewöhnliche kriminelle Akte.
(ebenso waren dies die Morde, Entführungen, Bankraube der RAF)

Je mehr man dies mit den dafür vorgesehen Strafrechtsinstrumenten unterbinden kann, desto besser. Jede Art unpräziser "Gesinnungsjustiz" zur Abwehr birgt immer ihrerseits ebenfalls die Gefahr der Aushöhlung der Freiheit der Einzelnen.

Bei den Salafisten kommt noch dies hinzu: wenn man physische Gewalt gegen "Beleidiger" des "Propheten" als ein zu zwingend zu befolgendes göttliches Gebot betrachtet, (und damit Hinnahme einer als Beleidigung empfundenen Äußerung verwerfen *muß*) ist die grundlegende Diskrepanz zur hiesigen Rechtsordnung in der Tat ein den allgemeinen Frieden gefährdendes Politikum.
In der Konsequenz können dann nämlich im Extrem alle Nicht -Muslime als "Beleidiger des Propheten" angesehen werden, die es zu bestrafen gilt (und dies ist auch Praxis in Ländern, wo man die Salafisten nicht daran hindert, man kann sich darüber z.B. gut im Gespräch mit Kopten ein Bild machen, die trotz aller Verfolgungen ein sehr differenziertes Muslimenbild haben).
Pierre Vogel u.a. spricht von der "Beleidigung des Propheten" als "rote Linie".
Ein Christ (wie auch ein Atheist) kann aber Mohammed nur wahlweise als Lügner oder als Irrenden betrachten. Dies kann ein Muslim durchaus als Beleidigung auffassen. Wenn daraus nun folgt, daß es legitim und geboten ist, Gewalt gegen die "Beleidiger" anzuwenden, halte ich ein staatliches Vorgehen gegen Salafisten auch mit dem Ziel der Zerschlagung für berechtigt.

Der philophische Wahrheitsfindungsversuch würde auch dadurch nicht beeinträchtigt ;-)
Imrahil (Gast) - 9. Mai, 02:17

Danke für die Antwort. Nun: Taten, die einer Rebellion dienen und nach der der Rebellion eigenen Logik auch zweckmäßig sind, sind eigentlich in der Hauptsache Rebellion und nichts anderes. Denn nicht weil die Taten kriminell sind, sind sie falsch, sondern umgekehrt. Der Staat braucht hier nicht zu tun, als wäre nicht gewesen und es würde sich einfach um gewöhnliche Kriminalität handeln (zumal der Name "gewöhnlicher Krimineller" in der Regel als Schimpfwort gedacht ist und als solches tatsächlich eigentlich unberechtigt ist).

Daß die einschlägigen Normen freilich die Strafe bestimmen, ist juristisch klar und auch sonst zweckmäßig.

Und ja: es handelt sich hier um, legitime, Gesinnungsjustiz. Auch bei einem Bankraub der RAF; denn gemäß der der RAF eigenen Gesinnung war der Bankraub ganz berechtigt.
gerd (Gast) - 8. Mai, 20:06

>>Denn man tau, Deutschland!<<

Es fällt mir schwer zu glauben, dass in Deutschland noch irgendeine Instanz, die Kirchen eingeschlossen, den Salafisten und anderen extremen Zeitgenossen auch nur den Hauch einer Abwehr entgegen bringen kann. In einem Land wo täglich 1000 Kinder im Mutterleib umgebracht werden, soll sich denn wer auf Grundrechte und Toleranz berufen? Das Gelaber von einer offenen Gesellschaft die von den intoleranten Salafisten oktroyiert wird schlägt auf die scheinbar so offenen Gesellschaft zurück, die schon längst die Türen, für z.B. ungeborene Kinder mit Downsyndrom, die Türen zu geschlagen hat. Tun wir, (mich eingeschlossen) doch nicht so, als hätte diese Räuberbande von Staat vor Gott und den Menschen noch eine Legitimation. Die Angriffe der Salafisten sind doch erst der Anfang von einem Ende, welches schon lange in Gang ist und der Schrecken der mit ihm einhergeht können wir in der ganzen Tragweite gar nicht ermessen.

L. A. (Gast) - 8. Mai, 21:21

qGerd

also auch wenn auch nicht allzu viel dafür spricht gegenwärtig: ich halte gesellschaftliche Haltungen nicht für unumkehrbar. (die Hellenen z.B. haben behinderte Kinder in den nächstbesten Abgrund geworfen)
Und für diese Umkehr soll auch aus christlicher Sicht geworben werden dürfen, ohne daß einem gleich irgendeine Horde wahlweise als ungläubigem Affen , reaktionärem Dunkelkatholik oder sonstwas ungestraft die Zähne einschlagen darf.
Umgekehrt krieg ich keine Sünde aus der Welt, indem ich den Propagandisten den Mund verbiete, ich verteidige nur das Recht, sie widerlegen oder auch Gehör bei anderen finden zu dürfen.
Und verwahre mich gegen alle, die dieses Recht abschaffen wollen.
Trotz allem, es gibt noch eine ganze Menge zu verteidigen.
Und natürlich könnten die offiziellem Vertreter der Kirche hier allem möglichen vieles entgegensetzen, sie müßten es halt erstmal wollen und/oder entschieden tun.
ElsaLaska - 8. Mai, 21:23

@L.A. und auch gerd.

Dazu gibt es einen ziemlich herausragenden aktuellen Beitrag von Magdi Cristiano Allam .... Blog ich vermutlich noch.
ElsaLaska - 8. Mai, 20:11

@Morgenländer

>>So schnell kann's gehen, dass man politisch (falsch) verortet wird, nur weil man sich weigert, jeder Sau nachzulaufen, die gerade durchs mediale Dorf gejagt wird.<<

WIE meinen, bitte?
Als jetzt ist das mediale Dorf an allem schuld, weil sich ein Problem, bei der (für mich allerdings unnötigen) Demo von Pro NRW erwiesen hat? Nämlich die massive und äußerst skrupellose Gewaltbereitschaft von in Deutschland lebenden Salafisten? Und die Notwendigkeit, hier Maßnahmen zu ergreifen, die ich mal unter dem Stichwort ZERO TOLERANCE zusammenfassen würde.
Es geht hier tatsächlich NICHT um Religionsfreiheit! Sondern um dreifachen versuchten - und fast gelungenen Polizistenmord.
Das ist kein Pappenstiel!
Und bevor Du dich über das "mediale Dorf" beklagst, mit dem du wohl aktuell mein Blog und die Achse des Guten meinst, schau dich doch mal im "medialen Dorf der Salafisten" um, und der Wohlfühlfaktor für dich mit meinem Blog wird rasant ansteigen.

Und die Jungs von Pro NRW können dreihundertmal DANKE sagen, dass es "nur" mal wieder die Polizisten erwischt hat und nicht die Leute, die die Karikaturen herumgezeigt haben....
Also, weißt ....

Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 21:49

@Elsa

"Bevor Du dich über das 'mediale Dorf' beklagst, mit dem du wohl aktuell mein Blog und die Achse des Guten meinst"

Nein, an dein Blog hatte ich nun gerade nicht gedacht; eher an SPON und BILD und Focus, die - vielleicht, weil momentan NSU-Flaute herrscht - umsatzssteigernd eine neue Bedrohung herbeiphantasieren.

Die Messerattacke auf die Polizisten, um auch dies noch zu sagen, ist eine üble Straftat; aber nicht jede gefährliche Körperverletzung begründet nun gleich eine Gefährdung unseres Gemeinwesens.

Auch erinnere ich mich nicht, auf der 'Achse des Guten' etwas über den Polizistinnenmord in Heilbronn gelesen zu haben; ach, richtig, das waren ja die 'falschen' Extremisten.
ElsaLaska - 8. Mai, 21:57

@morgenländer

Achso. Na gut, da stehen ja BILD und Focus et al. mitsamt dem Verfassungsschutz nicht alleine da ...
Der Bundesinnenminister macht sich da auch so ein paar Sorgen.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article106262914/Friedrich-sieht-in-Salafisten-Keimzelle-des-Terror.html

Wenn Du dich entsinnst, waren es übrigens islamistische Terroristen, die in Deutschland residiert haben, die für den Anschlag aufs WTC verantwortlich waren (irgendwelche anderen Theorien dazu verfolge icih persönlich jedenfalls nicht... ) mit über 3000 Toten. Von Madrid mal nicht zu reden usw... Und nicht die NSU. Von daher wäre es mir sehr recht, wenn also SOWOHL die einen wie die anderen Extremisten konsequent und fest im Auge behalten werden würden.
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 22:04

@ Morgenländer

Bravo, außer der NSU sind also alle Bedrohungen frei erfunden, damit die Medien ein paar Artikel zu schreiben haben. Die bisherigen, gottlob vereitelten Anschläge sind dann vermutlich Phantasien der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden.

Muss es erst einen von Islamisten verübten Terroranschlag mit Toten und Verstümmelten geben, damit manche Mitmenschen bereits sind, auch Nicht-Neonazi-Gefährder zur Kenntnis zu nehmen?

Ich kann es wirklich kaum fassen.
ElsaLaska - 8. Mai, 22:24

Soviel zur erfundenen Bedrohung:

Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 22:39

@Elsa und Il Capitano

Liebe Elsa,

das Bundesinnenministerium als Dienstherr des BfV ist kaum als eigenständige Quelle anzusehen, oder täusche ich mich da?

Lieber Capitano,

ich muss mich sehr missverständlich ausgedrückt haben - mir geht es weder darum, salafistische Gewalttäter zu exkulpieren, noch darum, einzig die NSU zu einer relevanten Gefährdung zu erklären; aus welchen ideologischen Motiven Gewalttäter handeln, ist mir völlig gleichgültig.

Ich wehre mich aber dagegen, dass ein Inlandsgeheimdienst - dessen Geschichte eine von Pleiten, Pech und Pannen ist - von seinem Totalversagen (wenn es denn das ist und nicht etwas Schlimmeres) ablenkt, indem er eine lächerlich kleine Gruppe von gewaltbereiten Extremisten zur nationalen Gefahr stilisiert.

Noch etwas: Tag für Tag geschehen in Deutschland Dutzende von Gewalttaten mit tödlichem Ausgang, die nur in einem totalitären Polizeistaat zu verhindern wären. Und selbst in einem solchen Staat wäre 'Prävention'vermutlich eine Illusion.

Das wissen die Sicherheitsbehörden auch genau; wenn gleichwohl ständig von 'Prävention' geredet wird, dann weil sich unter diesem Deckmantel Behördeninteressen durchsetzen lassen, die anders schwer durchsetzbar wären.
ElsaLaska - 8. Mai, 22:49

@morgenländer.

Es geht nicht um die Eigenständigkeit der QUELLE, es geht darum, dass es mir einfach mehr als Recht ist, wenn von behördenseite hier robust agiert wird. Und es tut mir leid, wenn ich deine Einschätzung nicht teile, aber von winzig kleinen Splittergruppen kann SEHR große Gefahr ausgehen. Mindestens dann, wenn ich oder meine Angehörigen nachher bei einem widerwärtigen Attentat betroffen sind.
Es geht hier nicht um "nationale Gefahr", sondern um die Sicherheitslage in Deutschland. Dafür braucht es nur ein paar Hanseln wie damals die RAF, um sie effektiv zu beschädigen und für öffentlichen Mord und Totschlag zu sorgen.
Darauf habe zumindest ICH keine Lust. Insbesondere, weil dieser Islamisten-Kram auch hier in Italien um sich greift.
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 22:50

@ Morgenländer

Entschuldigung, diese angeblich lächerlich kleine Gruppe ist zahlenmäßig stärker als Al-Kaida. Vielleicht darf ich Ihnen sagen, dass die Taliban, die noch immer weite Gebiete in Afghanistan beherrscht, über ganze 6000 bis 8000 Kämpfer verfügt, die allerdings ausreichend sind, um gewaltige Schäden zu verursachen.

Über die Arbeitsweise des Verfassungsschutzes sind Sie anscheinend im Detail informiert. Denn ich für meine Person kann und will dieser Behörde kein Totalversagen unterstellen. Dass täglich Gewalttaten geschehen ist richtig, dennoch arbeitet die Polizei oft genug präventiv, zumindest beratend.

Sie stellen diesem Staat und dessen Behörden ein Zeugnis aus, das zunehmend jeder Beschreibung spottet. Das wird langsam peinlich. Daher mein Rat: Gehen Sie künftig zu allen Demos gegen Rechts, aber lediglich zu diesen, dann sind Sie nämlich unter Freunden, die ebenfalls nur auf einem Auge sehen wollen/können/dürfen.
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 23:20

@Elsa und Il Capitano

@Elsa:

Du hast Recht, auch kleine Gruppen - sogar Einzelne, wie etwa die Morde in Norwegen oder der Amoklauf in Erfurt zeigen - können großes Unheil anrichten. Nur sehe ich keine wirksamen Methoden polizeilicher Prävention, jedenfalls nicht innerhalb eines Rechtsstaates.

@Il Capitano:

Offenbar habe ich mich doch nicht missverständlich ausgedrückt; Sie nehmen einfach nicht zur Kenntnis, was ich schreibe.

Wie Sie auf die Idee kommen, mir sei der 'Kampf gegen Rechts' ein Herzensanliegen, ist mir unerfindlich; vor ein paar Monaten meinte ein anderer Kommentator noch, ich stünde in der 'ganz rechten Ecke' ;.-)

"Über die Arbeitsweise des Verfassungsschutzes sind Sie anscheinend im Detail informiert. "

Nicht besser als jeder, der die Arbeit dieser Bundes- und Landesbehörden in den letzten Jahrzehnten beobachtet hat.

"Sie stellen diesem Staat und dessen Behörden ein Zeugnis aus, das zunehmend jeder Beschreibung spottet. Das wird langsam peinlich. "

Habe ich mit einem Wort Kritik an 'diesem Staat und seinen Behörden' geäußert? Die Polizei macht ihre Arbeit, wenn man sie denn ihre Arbeit machen lässt und keine sachfremden Erwartungen an sie heranträgt, ausgezeichnet. Die Aufklärungsquote bei Morden und anderen Gewaltdelikten etwa ist konstant hoch.

Ausgesprochen skeptisch bin ich aber hinsichtlich der Geheimdienste, deren Nutzen in meinen Augen arg begrenzt ist.

Und noch skeptischer bin ich hinsichtlich der Aufregungs- und Empörungsindustrie (auch 'Medien' genannt), die ein Bild der Wirklichkeit zeichnet, dass mit der Welt, in der wir leben, täglich weniger zu tun hat.
Il capitano (Gast) - 8. Mai, 23:28

@ Morgenländer

Es kann ja nicht mein Problem sein, in welche Ecke Sie von einem anderen Kommentator gestellt wurden. Ich kann hier nur wiederholen, dass es sich bei den Salafisten nicht um ein winziges Grüppchen von harmlosen Bürgern handelt, sondern dass von ihnen ein Gefährdungspotential ausgeht. Die 29 verletzten Polizisten in Bonn können Ihnen das sicher viel besser erläutern. Hier aber zu behaupten, es wird seitens der Medien nur Aufregung erzeugt, ist einfach nur lächerlich.

Außerdem sind wir hier beim Thema Salafismus. Allgemeine Debatten über die innere Sicherheit finden sicherlich auch irgendwo Platz. Aber hier? Dieses Blog heißt nun mal nicht 'Elsas Polizei(b)revier'.

Gute Nacht.
Morgenländer (Gast) - 8. Mai, 23:49

@El Capitano

"Ich kann hier nur wiederholen, dass es sich bei den Salafisten nicht um ein winziges Grüppchen von harmlosen Bürgern handelt" - wer hätte behauptet, die Salafisten seien harmlos? Ich jedenfalls nicht.

"Außerdem sind wir hier beim Thema Salafismus." Ja, ich auch. Aber ich nehme mal an, dass Sie Salafisten in erster Linie aus der medialen Berichterstattung kennen, und schon wird's komplizierter, als man meinen möchte.

"Dieses Blog heißt nun mal nicht 'Elsas Polizei(b)revier'." Das ist doch mal ein nettes Wortspiel.

Und nun wünsche ich Ihnen ebenfalls eine gute Nacht.
Il capitano (Gast) - 9. Mai, 00:01

@ Morgenländer

Eine Enttäuschung habe ich noch für Sie:
Ich sehe sie beinahe täglich, die Salafisten.
Quasi vor der eigenen Haustür.
Ebenso die Grauen Wölfe.
L. A. (Gast) - 9. Mai, 00:08

äh @Morgenländer

woher rührt denn die eigene Kenntnis von Salafisten?

Die meine z. B. speist sich - neben dem Offensichtlichen- auch aus Zeugnissen sowohl christlicher als auch muslimischer Orientalen, die sich eben genau wegen der Aktivitäten von Salafisten und deren Brüder im Geiste in deren Heimat eher lieber hier aufhalten.

Darf man noch mit einer fundierten Widerlegung des hier persönlich, behördlich oder publizistisch gegen Salafisten vorgebrachten rechnen, oder reicht es, daß vielleicht ja möglicherweise irgendwie falsches Zeugnis über sie abgelegt worden sein könnte,weil man ja nix genaues immer nix weiß und alles ja immer anders könnte als es scheint, außer bei dem , was selbst verteidigen möchte, versteht sich?!
Morgenländer (Gast) - 9. Mai, 06:37

@Il Capitano und L.A.

@El Capitano:

"Ich sehe sie beinahe täglich, die Salafisten.
Quasi vor der eigenen Haustür."

Hm, aber begründet dies ein eigenes Wissen um diese Gruppierung und die Fähigkeit, ihr Bedrohungspotential einigermaßen korrekt einzuschätzen? Ich wäre da skeptisch.

@L.A.:

"Woher rührt denn die eigene Kenntnis von Salafisten?"

Wie auch Sie kenne ich Salafisten nur aus deren eigener Propaganda, aus der medialen Berichterstattung und aus Gesprächen, die ich mit muslimischen Freunden und Bekannten über diese Gruppierung geführt habe.

Ich arbeite seit mehr als fünfzehn Jahren haupt- und ehrenamtlich mit Flüchtlingen und Einwanderern - die meisten von ihnen Muslime: aus Nord- und Westafrika, der Türkei, dem Nahen Osten, dem Iran, Afghanistan und Pakistan.

Es werden wohl mehr als tausend sein, mit denen ich in diesen Jahren in engeren oder weniger engen Kontakt gekommen bin - Intellektuelle und Analphabeten, Städter und Bauern, Sunniten und Schiiten, Traditionalisten und Anhänger eines 'modernen Islam', fromme Leute und Nenn-Muslime; anständige Menschen und Schurken. Anhänger des Salafismus waren nicht darunter (nicht dass ich darüber unglücklich wäre).

Nach dem, was sie aus ihrem eigenen Erleben (in Moscheen und Teestuben, beispielsweise) berichten, gibt es durchaus Gründe, die Radikalisierung unter vielen jungen (meist männlichen) Muslimen mit Sorge zu betrachten.

Wofür es aber m.E. keinen Anlass gibt ist, dies gleich zu einer Bedrohung unseres Gemeinwesens zu stilisieren.

Dieses wird nicht m.E. weniger von Salafisten und Neonazis bedroht, als von einer katastrophal falschen Politik, der es gelungen ist, in wenigen Jahrzehnten eine Staatsverschuldung von zwei Billionen Euro zu 'erwirtschaften', die Aussöhnung der europäiischen Völker zu gefährden und durch kurzsichtige Interventionen weltweit den Hass auf 'den Westen' zu schüren.

Just my two cents.
ElsaLaska - 8. Mai, 23:33

@morgenländer.

>>Und noch skeptischer bin ich hinsichtlich der Aufregungs- und Empörungsindustrie (auch 'Medien' genannt), die ein Bild der Wirklichkeit zeichnet, dass mit der Welt, in der wir leben, täglich weniger zu tun hat.<<

Das ist zwar richtig, aber hier empören sich die Medien ja auch meist ein wenig einseitig. Um nichts weiter ging es. In dieser Welt gibt es nunmal so Typen wie die NSU und solche wie die Salafisten. Und sie sind allesamt eine Bedrohung. Vermutlich habe ich in den Medien aber bislang mehr über NSU gesehen als über Salafisten. Bis zu diesem Zeitpunkt jedenfalls.

Dass es Behörden und Menschen gibt, die sich darum kümmern, finde ich jedenfalls erfreulich. Sie scheinen einen guten und effektiven Job zu machen - und da kann in den Medien berichtet werden, was will. Letztlich kommt es auf den guten Job an. Nämlich unschuldige Menschen beschützen. Da die Salafisten derart offen agieren, ist das auch leichter als bei anderen potentiellen Straftätern. Und viel aufzubauschen GIBT es nun eben auch gar nicht mehr, man muss sich nur die Videos reinziehen.
Mir hat das neulich ECHT gereicht. (Der Typ, den ich weiter oben meinte, fliegt übrigens raus aus Deutschland, hab ich vorhin grad gesehen. Gut so.)

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