Elsas Nacht(b)revier



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"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

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"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

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"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

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Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

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"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

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"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

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"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

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Hassprediger?

Bischof Overbeck hat eine Predigt anlässlich der Soldatenwallfahrt nach Lourdes gehalten. Er ist nämlich nicht nur Bischof von Essen, sondern auch der deutsche Militärbischof. In dieser Eigenschaft sprach er vor den Soldaten und Soldatinnen und zu diesem Anlass gab es auch ein Interview, das auf domradio nachzulesen ist.

>>KNA: Wie bewerten Sie die Auslandseinsätze von Soldaten?
Overbeck: Oberste Priorität hat, dass Soldaten Gewalt nur im äußersten Notfall und vor allem verantwortungsvoll einsetzen. Mit einem festen Glauben lassen sich solche Entscheidungen gewissenhafter treffen. Soldaten setzten sich für den Frieden ein und verteidigen das Recht und die Würde anderer - das ist zu befürworten. Sie stehen für das Weltgemeinwohl.<<

Was daran nun hasspredigen sein soll, erschließt sich mir nicht, aber für die humanistischen Nachtkappen von "Religionsfrei im Revier" (kein Link, kein Bock) scheint es jedenfalls auf der Hand zu liegen, dass dies eine Anzeige wegen "Volksverhetzung" (sic!) nach sich ziehen muss.
Eine weitere inkriminierte Passage ist diese hier, das war zur Soldatenwallfahrt nach Lourdes: "die „Anwendung von Gewalt bedürfe eines gefestigten Gewissens und eines klaren Charakters sowie Gottvertrauens“.

Ja, du liebes kleines fliegendes Spaghettimonster *schlägt die Hände über dem Kopf zusammen* .... Der Mann ist Militärbischof und spricht zu SOLDATEN. Soldaten, die dafür ihren Kopf hinhalten, dass Religionsfrei im Revier friedlich weiter vor sich hin spinnen träumen dürfen. Im Namen von Demokratie, Menschenrechten und Menschenwürde, denen sich ja, so der Vorwurf, nun Bischof Overbeck dermaßen renitent entgegenstellen würde, weil er seiner Aufgabe als oberster Militärseelsorger in Deutschland nachkommt.

Wenn ich mir das ausdenken müsste - ich könnte es nicht erfinden.

Josef Bordat hat dazu zwei lesenswerte Einträge verfasst, in denen er diese ganze Farce ziemlich fundiert und philosophisch angehaucht beleuchtet. Einmal hier und einmal hier.
Mehr und Bessres kann ich auch nicht dazu sagen.
Caruso Canary (Gast) - 24. Mai, 21:26

;-)

Diese Vollpfosten werden weder Sie noch Josef Bordat verstehen. Wir können uns das abschminken. Diese Menschen wird man nicht da abholen können, wo sie stehen, weil es gefährlich wäre, sich derart weit ins Unwägbare hinauszubegeben (obwohl? - mit Gottvertrauen ...)

Sarah (Gast) - 24. Mai, 22:04

Schafft Gewalt Frieden?

Guten Abend,
Natürlich brauchen die meisten Soldaten einen festen Glauben, um wirklich das durchstehen zu können, was man Tag für Tag im Krieg erlebt. Selbst wenn es ein Krieg für den Frieden ist - oder ein Krieg, der zumindest den Frieden propagiert - ich finde, jeder Mensch bekommt von solch einen Grauen und solch einer Gewalt tiefe psychologische Schäden. Vielleicht hat sich Overbeck ein wenig falsch ausgedrückt: Soldaten als Zeichen für das Weltallgemeinwohl. Welche Soldaten? Von der NATO? Den USA? China? Russland? ...
Soldaten stehen immer für Krieg. Ich bin der Ansicht, auch wenn ich dem mit der Religiösität zustimme, dass Gewalt immer Gegengewalt erzeugt. Der wirkliche Frieden kann wahrscheinlich nur geschaffen werden, in dem man für Gerechtigkeit sorgt, und die Ursachen von Kriegen beseitigt. Aber Gerechtigkeit ist leider ein Wort, dass im menschlichen Egoismus viel zu kurz kommt...
Liebe Grüße

Il capitano (Gast) - 24. Mai, 22:33

Viele Soldaten

haben keinen Glauben oder gehören zumindest keiner Religionsgemeinschaft an. Ihnen werden vielmehr seitens ihrer Befehlshaber, im Fall der Bundeswehr das Parlament, mit Einsatzregeln ausgestattet, denen der vorherrschende und anerkannte gesellschaftliche Wertekonsens und die jeweilige Rechtsordnung zugrunde liegt. Somit dient der Soldat den ihm vermittelten Werten, die in Deutschland christlichen und humanistischen Ursprungs sind. Die Militärseelsorge entscheidet hierbei nicht über Krieg und Frieden, sondern betreut in geistlicher Hinsicht gläubige Soldaten.

Ein Soldat, der katholisch ist, wird nicht vom katholischen Militärbischof in den Einsatz geschickt, sondern von seinem Parlament. Somit ist auch das Parlament verantwortlich. Für Krieg, Frieden und meinetwegen Gerechtigkeit. Doch was ist Gerechtigkeit? Hierzu bekäme man von tausend Menschen tausend Antworten. Es gibt die Gerechtigkeit Gottes, die soziale Gerechtigkeit, die Selbstgerechtigkeit ...

Schafft man nun den Krieg einfach einseitig ab, entstünde schnell, welch Wunder, ein Krieg. Wehrlosigkeit hat in der Geschichte zahlreichen Völkern und Staaten ein jähes Ende bereitet. Nun muss man allerdings jeden Krieg oder kriegsähnlichen Einsatz differenziert betrachten. Es gibt keine allgemeingültige Regel, wann ein bewaffneter Einsatz gerechtfertigt oder ungerechtfertigt ist.

Wenn ich den Hunger in einem Krisengebiet bekämpfen will, muss ich eben unter Umständen Gewalt anwenden, um nicht irgendwelche Milizen zu füttern. Oder ich verzichte auch in diesem Fall auf militärische Gewalt und lasse die betroffenen Menschen verhungern. Eine Welt ohne Krieg ist das Ideal. Die Wirklichkeit sieht anders aus. In der Wirklichkeit gibt es Soldaten, und diese Soldaten haben auch eine Seelsorge verdient.
Imrahil (Gast) - 24. Mai, 23:19

Nun, eine allgemeingültige Regel, wann ein Krieg gerechtfertigt oder ungerechtfertigt ist, gibt es schon... die ist halt nicht ganz so einfach.

Aber Finger weg vom Argument "eine Welt ohne Krieg ist das Ideal; die Wirklichkeit sieht anders aus". (Siehe mit ähnlichen Argumenten Chesterton, How not to do it (nämlich mit Kommunisten zu argumentieren)). Auch Gerechtigkeit gibt es (wenngleich die Aussage, sie komme im menschlichen Egoismus viel zu kurz, erst mal nicht viel beinhaltet, zumindest wüßte ich nicht was, nd genauer zu umschreiben wäre).

Frieden ist ein Ideal (das heißt nicht Wunschtraum). Frieden (im politischen Sinn) ist aber nicht das einzige Ideal (da fangen gewissermaßen die Schwierigkeiten schon an), was die ethische und völkerrechtliche Diskussion unter dem Schlagwort "Intervention" behandelt. Und von vornherein erlaubt uns ein Ideal nicht, einfach so zu tun, als würde ein anderer das besagte Ideal etwa nicht bedrohen. Wenn ein Feind einfach mit Gewalt bei mir einmarschiert, dann tue ich dem Frieden einen Dienst und keinen Schaden, wenn ich ihn (unter Inkaufnahme seines Todes) kampfunfähig schieße, und begehe dabei auch keine Sünde - wäre dies den Soldaten etwas mehr bekannt, statt daß immer der Kriegsdienst als böse gilt, dann gäbe es vielleicht auch nicht ganz so viele psychische Traumata... (nicht gar keine; schrecklich genug ist das definitiv).

Was dagegen völlig aus der Luft gegriffen ist, ist erstens das Postulat, daß Gewalt immer Gegengewalt erzeugt. Deutschland ist in beiden Weltkriegen besiegt worden, hat aber kein Verlangen gehabt nach Gegengewalt, vor allem nicht nach dem zweiten Weltkrieg; und teilweise vorhandene Gelüste nach dem ersten Weltkrieg (die aber trotzdem schwach genug waren, daß trotz 6 Jahren natsoz. Indoktrination der Beginn des zweiten Weltkrieges die Deutschen völlig entsetzt und geschockt waren) ist ausschließlich auf, berechtigte oder nicht, Unzufriedenheit mit dem Versailler Vertrag zurückzuführen, nicht die Niederlage an sich. Frankreich ist 1812ff. von ganz Europa besiegt worden, hat aber keinerlei - keinerlei - Verlangen nach Gegengewalt gehabt.

Zweitens daß die Herstellung von Gerechtigkeit (was auch immer im einzelnen) und die Beseitigung der Ursachen des Krieges (was auch immer im einzelnen) zu Frieden führen würde... sofern nicht, ich ergänze, eine schlagkräftige Streitmacht bereitsteht, um für die Gewährleistung dieses Friedens Kriege zu führen. Ich sage nicht, daß die Menschen schlecht sind (von der Erbsünde mal abgesehen); ich darf aber vielleicht als Analogie und als Erfahrung aus meinem Grundwehrdienst, daß es auch bei einer grundsätzlich positiven Einstellung eine *sehr* große Hilfe ist, dieser erstens leidlich gerecht zu werden und sie zweitens nicht zu verlieren, wenn man weiß, daß auf Befehlsverweigerung ein paar Jahre Gefängnis stehen (auch das ist Gewalt).
ksu (Gast) - 25. Mai, 18:07

@Imrahil

Sry, aber das ist Blödsinn, was Du schreibst.
"eine allgemeingültige Regel, wann ein Krieg gerechtfertigt oder ungerechtfertigt ist"
Wie sieht die denn wohl aus? Warum wurden 1980 die Taliban unterstützt, als sie gegen den Sozialismus (böse!!!) kämpften? Und heute führen wir gegen die gleichen Taliban (die haben nicht geändert, die waren 1980 schon genauso!!) plötzlich einen gerechten Krieg.
Warum mussten die Menschenrechte gg Vietnam oder Kuba verteidigt werden, gegen China aber nicht?

Warum haben wir jahrelang mit den arabischen Machthabern Geschäfte gemacht, jetzt unterstützen wir den "gerechten (Bürger-)Krieg" in den Ländern, die genau diese Machthaber stürzen wollen. Später werden wir merken, dass (möglicherweise sogar durch demokratische Wahlen) andere Leute an die Macht kommen, die auch nicht gerade demokratisch sind.

Nein, mein Lieber, diese Rechtfertigung sind IMMER die Machtinteressen der jeweils herrschenden. Alles andere ist Augenwischerei.
Imrahil (Gast) - 25. Mai, 18:45

Mit der besagten allgemeingültigen Regel, die nicht so ganz einfach ist, habe ich das Konzept des gerechten Krieges gemeint, wie Du sehr wohl weißt... Und mit allgemeingültig habe ich auch kein Anwendungsprinzip gemeint, das einem mit zwei Sekunden Überlegung "hier Krieg, hier Frieden" sagt, wenn man nur die allermindeste Draufsicht auf die Sachlage hineinsteckt...

>>Warum wurden 1980 die Taliban unterstützt, als sie gegen den Sozialismus (böse!!!) kämpften?

Einen Punkt hast Du ja schon genannt... sie haben gegen den Sozialismus gekämpft, der gemäß offiziellem Programm immerhin die nichtsozialistischen Staaten erobern und die Freiheit beseitigen wollte! Eine falsche Ideologie noch obendrein! Ein wichtigerer Punkt ist, daß er in Afghanistan damals tatsächlich die Freiheit beseitigt hat. Außerdem waren das wohlgemerkt nicht die Taliban, sondern die Mudschahedin, zu denen damals die Taliban als ein Teil dazugehörten.

>>Und heute führen wir gegen die gleichen Taliban (die haben nicht geändert, die waren 1980 schon genauso!!) plötzlich einen gerechten Krieg.

Wir beteiligen uns heute auf Bitten der legitimen Regierung Afghanistans, hervorgegangen aus einer auf traditionell afghanische Weise herbeigeführten Staatsverfassung (nachdem die vorherigen tatsächlichen Machthaber Afghanistans, die Taliban, den Angriff der al-Qaida gegen die USA unterstützt haben und hernach besiegt worden sind), am Bürgerkrieg derselben afghanischen Regierung gegen Aufständische.

>>Warum mussten die Menschenrechte gg Vietnam oder Kuba verteidigt werden, gegen China aber nicht?

Ein Krieg gegen Kuba ist mir nicht bekannt. Die legitime Regierung Südvietnams (jawohl, das war sie) hatte um diese besagte Hilfe gebeten, als Nordvietnam es erobern wollte. Bei China ist das zunächst einmal so nicht der Fall, China wollte Taiwan (oder sonstwen) nicht erobern.

Davon einmal abgesehen ist Intervention, sofern sie unter ohnehin allerschärfsten Bedingungen überhaupt denkbar ist, immer auch eine Frage des Möglichen. Wenn China jetzt in greuliche Unterdrückung seiner Untertanen verfallen würde (in weit größerem Ausmaß als momentan tatsächlich der Fall), würden wir es trotzdem nicht angreifen. Aus dem banalen Grund, daß es Atombomben und Millionen Soldaten hat. Daß in der Kriegs- und Friedens-Frage nicht nur ein gänzliches "immer Frieden!"-Prinzip und auch nicht ein grundsätzliches "unsere Werte mit dem Schwert verbreiten"-Prinzip vorherrscht, sondern neben noch einer Vielzahl von anderen Überlegungspunkten auch (auch!) militärische Gesichtspunkte, lehrt uns übrigens der Heiland selbst (Lk 14,31f).

>>Warum haben wir jahrelang mit den arabischen Machthabern Geschäfte gemacht, jetzt unterstützen wir den "gerechten (Bürger-)Krieg" in den Ländern, die genau diese Machthaber stürzen wollen.

Weil die Revolution (so der richtige Name) damals eben noch nicht ausgebrochen war.

>>Nein, mein Lieber, diese Rechtfertigung sind immer die Machtinteressen der jeweils Herrschenden. Alles andere ist Augenwischerei.

Nein, die Rechtfertigung ist immer ein komplexer Entscheidungsprozeß von komplexen Entscheidungsträgern (Menschen), woran sowohl tugendhafte als auch offen lasterhafte als auch heuchlerische Gründe beteiligt sein können, auch mehrere davon. Alles andere ist Simplifikation, die nur das sehen will, was sie einmal als Schlagwort aufgeschnappt hat ("Kriege entstehen immer wegen der Machtinteressen der jeweils Herrschenden"), und deshalb auch nur das sehen kann, hingegen aber eine wirkliche Draufsicht auf die Dinge nicht hinbekommt.

Ich sage übrigens nicht, daß ich eine solche wirkliche Draufsicht hinbekomme. Ich tue nicht mehr als mit meinen beschränkten Kenntnissen hauszuhalten, versuche aber zumindest, für weitere Kenntnisse offen zu sein und nicht einfach in einem ohnehin nicht abänderbaren Vorurteil gefangen zu sein.

Sollte ich übrigens zu persönlich geworden sein, tut mir das leid.
ksu (Gast) - 26. Mai, 11:25

@Imrahil

"... seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen"
Es wird sich immer eine "legetime Regierung" finden, die um Hilfe ruft. Auch die Russeb wurden 1979 von der Regierung der Demokratischen Republik Afganistan um Hilfe gerufen...
Die sozialistiscchen Staaten wollten laut offiziellen Programm NICHT die nichtsozialistischen Staaten erobern, sondern sie waren davon überzeugt, dass in diesen Staaten früher oder später eine sozialistische Revolution ausbrechen wird. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Die offizielle Staatsdoktrin der DDR sprach immer von Frieden in Europa als dem höchsten Gut. Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg - das war dort jedem Grundschüler in Fleisch und Blut übergegangen. Dafür wurde als notwendig erachtete, dem Westen, der nach fester deren Überzeugung den Sozialismus auslöschen und die Freiheit der Arbeiter besiegen wollte, ein militärisches Gleichgewicht entgegenzustellen. So waren die russischen SS20 in der DDR nach offizieller Lesart nur eine Reaktion auf amerikanische Pershings in Westeuropa.

Was ich zeigen will:
Jeder Staat biegt sich seine Sicht so zu Recht, dass genau sein Krieg gerechtfertigt ist und die Freiheit verteidigt. Eine unabhängige und allgemeingültige Regel wird man nicht aufstellen können, nicht mal in unserer westichen Welt. Weil selbst die Ausgangsinformationen von den Herrsch3enden so lange manipuliert werden, bis sie passen (siehe Irakkrieg). Die "Achse des Bösen" wird vom Präsidenten sehr willkürlich festgelegt...
Imrahil (Gast) - 26. Mai, 15:05

Ich protestiere hiermit dagegen, daß Du sachlicher Diskussionsbeiträge meinerseits in einen mir übrigens nicht ersichtlichen Zusammenhang mit dem unter Lügen verbrecherisch begonnenen Angriffskrieg des ns-regierten Deutschlands gegen Polen in Verbindung bringst.

So kann man nicht miteinander reden.
L. A. (Gast) - 26. Mai, 16:20

@Imrahil 15 Uhr 05

Habe Eure Diskussion verfolgt, und verstehe Deinen Protest bestens!

Generell kurz zum Thema: ja, ein allumfassender Frieden ist ein schönes Ideal. Da es aber immer Krieg gab und gibt, ist es eben nur zu begrüßen, wenn es in den Armeen Soldaten, höhere Offiziere und politische Entscheidungsträger gibt, die im Ernstfall diszipliniert und von festen moralischen Prinzipien geleitet sind, so wie es der Militärseelsorger fordert. (fragt z. B. mal eure älteren Bekannten, wie das Kriegsende 1945 in der britischen und im Vergleich dazu in der sowjetischen Besatzungszone erlebt wurde) Die Angriffe auf ihn sind infam, idiotisch und absurd.

Alles weitere, hast Du lieber Imrahil sehr differenziert und umfangreich dargelegt.
Dank für die Mühe!
ksu (Gast) - 26. Mai, 17:22

Und ich protestiere dagegen, dass jegliches Beispiel aus der Zeit zwischen 33 und 45 sofort einen Sturm der Entrüstung auslöst!

Die Mechanismen der NS Diktatur sind mit jeder anderen Diktatur vergleichbar. Mindestens 80 % der Deutschen waren ehrlich davon überzeugt, dass sie einen gerechten Krieg führen, dass wirklich "zurückgeschossen" wird. Warum darf ich das nicht als Beispiel dafür anführen, dass jede Regierung ihre Kriege als "gerechtfertigt" verkauft. Ohne diese Rechtfertigung kann man einen Krieg nicht führen.

Ich finde, das muss man sagen dürfen. Schließlich habe ich weder Dich noch Deine Diskussionsbeiträge mit den Nazis in irgendeine Verbindung gebracht.
ksu (Gast) - 27. Mai, 10:09

@Imrahil

Durch die NS Empörung ist das eigentlich Wesentliche überlagert worden: Wie begründet man einen Krieg so, dass das eigene Volk glaubt, er sei gerecht?

1. Man findet eine "legitime Regierung", die um Hilfe ruft. Ich sehe hier z.B. keinen Unterschied zwischen dem Vietnamkrieg und Afganistan 1979.
2. Wenn 1. nicht klappt, dann fälscht man Beweise einer angeblichen Bedrohung. Ob man jetzt eigene Soldaten in fremde Uniformen steckt und ein eigenes Ziel angreifen läßt, oder "Beweise" für nicht existierende Massenvernichtungswaffen fäscht, ist dann auch kein großer Unterschied...

Ich weiß, dass man mit reinem Pazifismus in unserer Welt auch nicht weit kommt. Z.B. hat die NATO in Ex Jugoslawien einen ganz guten Job gemacht, ein sehr komplizierter gewaltsamer Konflikt wurde auch durch Einsatz von Gewalt ganz vernünftig gelöst. Trotzdem ist die Auswahl der ethnischen Konflike, für die wir in den Krieg ziehen, subjektiv. Beispiel: Trotz des Volkermordes an den Kurden vor nicht mal 100 werden die Kurden auch in der Türkei nach wie vor unterdrückt (die sind ja auch ziemlich links - da kann man schon mal ein Auge zudrücken). Keine NATO sorgt für eine Lösung dieses ethnischen Konfliktes in ihrem Mitgliedsland ...
Imrahil (Gast) - 27. Mai, 14:45

@ksu, Du darfst Beispiele anführen soviel Du willst, aber Du hast - wie Du sehr genau weißt - das Beispiel nicht als Beispiel angeführt, sondern mit der offensichtlichen Wirkung eines Totschlagargumentes ein Zitat aus Hitlers Rede im Reichstag zu Beginn des 2. Weltkrieges Deiner Antwort (für die ich im übrigen danke) vorangestellt. Ich bin der letzte, der gegen ein Beispiel - also gegen Sätze wie "so wie es z. B. auch bei der Vorgehensweise der NS-Regierung im Jahre 1939 der Fall war, als das und das passierte" - aus der NS-Zeit etwas einzuwenden hat, solange es Beispiel bleibt und nicht, wie bei Dir allerdings objektiv der Fall, als Totschlagargument zur Diskreditierung der Gegenposition. Soweit zur Erklärung meines "man kann so nicht reden", was genau so gemeint war, also: wenn Du mich zum Verstummen bringen willst, verstumme ich halt. Daß ich daneben auch "protestiert" habe, liegt daran, daß man bei Angriffen dieser Art nun einmal auch persönlich etwas dünnhäutig ist. Klarstellung angenommen.
Imrahil (Gast) - 27. Mai, 14:46

@L. A., danke für Deinen moralischen Beistand.

(Captcha vorher war übrigens: lefts. :-) :-) )
Imrahil (Gast) - 27. Mai, 15:53

Daß das eigentlich Wesentliche überlagert worden ist, ist richtig; aber das eigentlich Wesentliche ist nicht: Wie begründet man einen Krieg so, dass das eigene Volk glaubt, er sei gerecht? Das ist bloß eine Technik, die Du gebrauchst, um Deinen Standpunkt zu illustrieren, aber es ist nicht das Wesentliche, auch nicht von Deinem Standpunkt aus gesehen.

Das eigentlich Wesentliche ist, holla die waldfee!, die gute alte Frage, ob es objektive Wahrheit gibt und diese grundsätzlich erkennbar ist. Diese ist, unter welchen Prämissen auch immer (!), ziemlich leicht zu beantworten, und zwar positiv.

Daß "jede Regierung ihre Kriege als gerechtfertigt verkauft", habe ich gar nicht bestritten. Es stimmt zwar nicht, wozu ich gleich noch etwas sagen werde, aber auch das allein aus Korrektheitsfetischismus und nicht um meinen Standpunkt zu unterstützen. Denn darum geht es mir gar nicht. Es gibt aber nun einmal einen essentiellen Unterschied zwischen einem "gerechten Krieg" und einen "von einer Kriegspartei", z. B. derjenigen, die ich mal salopp "unsere" nennen könnte, "für gerecht gehaltenen Krieg". Was wiederum *nicht* heißt, daß man gewissermaßen masochistisch davon ausgehen müßte, die unsere Seite müßte immer Unrecht haben. Die Argumente sind als solche zu prüfen; daß das nicht einfach oder gar eine Banalität wäre, ist klar.

Gerade daß kriegführende Regierungen sich meist in der Tat bemühen, ihren Krieg als gerecht darzustellen, beweist dies, denn sie würden sich ja nicht bemühen, ihrem Krieg ein bedeutungsloses Etikett zu verpassen.

Man kann auch ersehen, daß auch diese in der Tat notwendige Unterscheidung zwischen einem gerechten Krieg und einem von uns für gerecht gehaltenen Krieg an der Praxistauglichkeit des ersteren Konzeptes nichts ändert. Hwd. Johannes Messner, der sich einmal mit der Frage auseinandersetzt, weist z. B. darauf hin, daß genau dieses Konzept vom Weltgewissen des Jahres 1939 effektiv angewendet worden ist: Es war damals allen klar, daß Hitler der verbrecherische Angreifer war.

So, jetzt ein paar einzelne Punkte:
>> Jede Regierung verkauft ihre Kriege als gerechtfertigt.
hier nur die Korrektur, mit der ich eigentlich weiter nichts aussagen will: Friedrich der Große hat seine drei schlesischen Kriege offen aus Annexionsgier und "weil ich ein schlagkräftiges Heer hatte" geführt. Dschingis Khan soll ähnlich vorgegangen sein. Bismarck hat den 1866er Krieg nicht oder zumindest nicht wirklich begründet (ja, damals war Österreich im Recht). Kanzler Bethmann Hollweg hat im September (?) 1914 vor dem Reichstag immerhin für einen immerhin entscheidenden Teil der Entstehung des Ersten Weltkrieges, den Bruch der belgischen Neutralität, von einem Unrecht gesprochen, das wiedergutgemacht werden müsse ("aber jetzt ist Krieg und da gilt es nur, sich irgendwie durchzuschlagen", was natürlich ein Unding ist).

>>Die Mechanismen der NS Diktatur sind mit jeder anderen Diktatur vergleichbar.

Vergleichbar ist so gut wie alles, aber wenn Du damit so etwas wie ähnlich meinst, dann meine ich das eher nicht.

>>Mindestens 80 % der Deutschen waren ehrlich davon überzeugt, dass sie einen gerechten Krieg führen, dass wirklich "zurückgeschossen" wird.

Nr. 1 könnte richtig sein, Nr. 2 ist es nach allen mir bekannten Informationen nicht. Interessanterweise ist das ein Unterschied; es könnte tatsächlich auch im Volk ein Gefühl der Gerechtigkeit des Polenfeldzugs vorhanden gewesen sein, das dann auf falsche Prinzipien zurückzuführen wäre (das würde jetzt hier zu weit führen). Daß aber "zurückgeschossen wird" (im Sinne der Gleiwitz-Inszenierung), glaubte man damals - nach meinen Informationen (hast Du bessere?) - nicht.

>>Ich sehe hier z.B. keinen Unterschied zwischen dem Vietnamkrieg und Afganistan 1979.

In Afghanistan sind die Sowjets zuerst einmarschiert und haben danach den von ihnen eingesetzten Präsidenten das Hilfegesuch schreiben lassen. (Doch, das war so.)

>>Trotzdem ist die Auswahl der ethnischen Konflike, für die wir in den Krieg ziehen, subjektiv.

Das habe ich auch nicht bestritten. Das ist auch an sich nicht problematisch; es sei denn man postuliert, daß - übertragen gesprochen - ein Bergsteiger, dessen zwei Kameraden abstürzen und der nur einen retten kann, beide dem Tod überlassen müßte, damit er sie nur ja gleichbehandelt.

>>Die sozialistiscchen Staaten wollten laut offiziellen Programm NICHT die nichtsozialistischen Staaten erobern, sondern sie waren davon überzeugt, dass in diesen Staaten früher oder später eine sozialistische Revolution ausbrechen wird. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Du vergißt, daß es durchaus auch offiziell die Doktrin der marxistisch-leninistischen Parteien war, das Ausbrechen der besagten Revolution nach Möglichkeit herbeizuführen und beim Ausbrechen der besagten Revolution diese auch in ihrem Sinne durchzuführen. Womit nicht gesagt sei, daß diese Parteien grundsätzlich immer konkrete Umsturzpläne ausarbeiteten (weswegen sich ja das BVerfG mit dem Verbot auch so schwer tat), dennoch aber ist das im Prinzip als feindliches Wirken des Sozialismus gegen die konventionellen Obrigkeiten zu werten (und ein überzeugter Marxist-Leninist wäre zumindest ad intra der erste, der das so sehen würde).

Und wenn zum Beispiel eine Revolution ausgebrochen ist und, sagen wir, die Herrschaft über die Hauptstadt und den Hauptanteil der Bürokratie errungen hat und sich vor diesem Hintergrund zur "Regierung" ausruft, während sich auf dem Lande die konventionelle Obrigkeit noch halten kann - wäre es dann nicht auch offiziell die Politik des Sozialismus gewesen, dieser Regierung (Ausrichtung auf die SU und nicht etwa Jugoslawien vorausgesetzt) natürlich auch mit Truppen beizustehen?

Im übrigen hat man, vielleicht weil man sich den Wunsch nach einem anderen, besseren Gesellschaftsaufbau auf Grund von histomaterialistischem Scheuklappendenken gar nicht vorstellen konnte, Konterrevolution offen für verbrecherisch (und jedes Abweichlertum für Konterrevolution, was auch innersozialistisch eigentlich, außer als despotischer Auswuchs des Kadersystems, unerklärlich ist) erklärt. Und folglich die DDR 1953, Ungarn 1956, Tschechoslowakei 1968, Afghanistan 1979 militärisch niedergeschlagen.

>>Die offizielle Staatsdoktrin der DDR sprach immer von Frieden in Europa als dem höchsten Gut.

Die muß weder mit dem marxistisch-leninistischen System als solchem noch mit den Weisungen der Sowjetunion unbedingt identisch sein. Ich halte die DDR-Führung insofern für ehrlich; einen Atomkrieg auf deutschem Boden werden die nicht unbedingt gewollt haben.

Gleichzeitig darf man nicht ganz außer acht lassen, daß das Schlagwort "Frieden" eben auch (auch!) ein Propagandamittel (Propaganda macht man nur mit Dingen, die auch an sich gut *sind*, nur damit ich nicht mißverstanden werde) des Ostblocks war, um vom Westen nicht gestört zu werden. Die Benennung prokommunistischer Kleriker als "Friedenspriester" oder die Friedensinitiativen (weiß jetzt leider den genauen Namen nicht), an denen die Russisch-orthodoxe Inlandskirche maßgeblich beteiligt war, kommen ja schließlich auch nicht von ungefähr.

>>die Freiheit der Arbeiter besiegen

die weder Streikrecht noch, es sei den kontraprinzipiell, den eigentlichen Sinn der Arbeit (das Privateigentum) kannte... but I disgress.
ksu (Gast) - 27. Mai, 17:59

jede Menge spannende Themen ...

... die leider wie so oft schon einzeln den Rahmen sprengen...

Die "Grundfrage der Philosophie". Ist die Weltz erkennbar, oder gibt es eine absolute Wahrheit. Geben tut es die sicher, wir Christen nennen sie Gott. Vollständig erkennbar ist sie nach meiner festen Überzeugung gerade nicht.

Aber - auch wenn Dich das vielleicht nicht beruhigt: In meiner Schulzeit in der DDR wurde im Philosophieunterricht die Frage nach der Existenz und der Erkennbarkeit der Wahrheit genauso vehemment bejaht. Nur die Wahrheit war eine andere ... :-)

Afganistankrieg: Ich weiß nicht, woher Deine Informationen zum zeitlichen Ablauf stammen, meine Informationen stimmen mit Wikipedia überein und sagen hier etwas anderes:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetische_Intervention_in_Afghanistan
Aber auch die historische Wahrheit ist eben nicht absolut. Das merkt man besonders deutlich, wenn man eine Sache persönlich deutlich anders erlebt hat, als sie in der späteren Geschichtsschreibung dargestellt wird.

Und: Ja, die Kommunisten glaubten WIRKLICH daran (jedenfalls am Anfang), dass die Arbeiter im Westen sich selbst befreien werden. Diese Bewegung wurde selbstverständliche unterstützt, aber eben gerade nicht mit Intervention oder Atomwaffen. Warum soll ich einen riskanten Krieg anzetteln, wenn mir "die Beute" irgendwann von selbst in den Schoß fallen wird... Und Steikrecht? War im Sozialismus a priori unnötig und deshalb verboten: Hier war die Arbeiterklasse ja die herrschende Klasse, die konnten ja nicht gegen sich selbst streiken. (Haben die Angestellten beim DGB eigentlich eine Gewerkschaft, die den Arbeitgeber bestreikt... :-)?)

(Entgegen Deiner Aussage gab es im Sozialismus sehr wohl Privateigentum. Man konnte ein Mofa haben, einen Trabi, einen Wartburg oder sogar einen Lada. Eine Datsche und sogar ein Eigenheim. Es gab nur kaum noch Privateigentum an Produtionsmittel - das ist aber ein feiner Unterschied)

Aber wie gesagt, jedes dieser Themen führt weit über die Möglichkeiten dieses Kommentarbereichs hinaus...
Imrahil (Gast) - 27. Mai, 18:56

>>Vollständig erkennbar ist sie nach meiner festen Überzeugung gerade nicht.

Du weichst aus. Es geht nicht um die Vollständigkeit - bitteschön, wer von einer vollständigen Erkenntnis der Wahrheit ausgehen müßte, dem mangelt es an gesundem Menschenverstand und außerdem widerspricht er der christlichen Lehre! (Der Geist Gottes - und nur Er - erforscht die Tiefen Gottes.) Es geht um die völlig andere Frage, ob man (vollständige, wenn Du so willst) *Sicherheit* über die Wahrheit einer Ja-Nein-Antwort auf eine präzise Entscheidungsfrage prinzipiell erhalten kann.

>>In meiner Schulzeit in der DDR wurde im Philosophieunterricht die Frage nach der Existenz und der Erkennbarkeit der Wahrheit genauso vehemment bejaht.

Das beruhigt mich schon. Stört mich übrigens auch nicht, daß die für Wahrheit gehaltene Auffassung (von Dir unscharf "Wahrheit" genannt) eine andere war. Das ist halt so; daß Menschen irren, ist jetzt ehrlich gesagt nichts so sonderlich Neues. (Daß grundsätzlich auch die, die nicht irren, noch verkürzte Sichtweisen haben können und es nicht ganz ausgeschlossen werden kann, daß ihnen gewisse Gedanken der Irrenden dabei weiterhelfen können, sei am Rande erwähnt.)

Nochmal zu den Angriffen des Kommunismus (bei Afghanistan, der aber nicht der einzige war, widerspricht mir die Wikipedia nicht). Erstens gehst Du nicht auf die konkret geschehenen Angriffe des Kommunismus ein, auch nicht auf das von mir geschilderte Bürgerkriegsszenario. Zweitens: die Unterstützung, von der Du auch sprichst, ist - zumindest da der Kommunismus selbst immer feierlich bekannt hat, den konventionellen Obrigkeiten feindlich gegenüberzustehen - selbst ein feindlicher Akt.

Was das Privateigentum angeht: erstens hat meines Wissens die Theorie tatsächlich auch das Eigentum am Konsumgegenstand in unvorstellbarer Zukunft prinzipiell abschaffen wollen; zweitens (was wichtiger ist) lebt der Mensch nicht nur vom Brot, mit dem wirklich wichtigen Privateigentum, für das man eigentlich arbeitet, war tatsächlich das an möglicherweise auch produktiven Gütern gemeint. Warum das so wichtig ist, ist hier aber nicht der Platz (siehe dazu mW Hilaire Belloc, The Servile State, usw.)
Imrahil (Gast) - 27. Mai, 18:58

"Du weichst aus" war zur Abwechslung mal nicht als Vorwurf gemeint, sondern nur als Hinweis darauf, daß Du hier wohl, ehrlich (ich zweifle das nicht an), meinst, es gebe nur die Alternativen "vollständige Wahrheitserkenntnis" und "keine konkrete Wahrheitserkenntnis (immerhin haben wir aber unseren Glauben)".

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cantare

Tauben, überall...
... nur Tauben *argh* - gesegnete Pfingsten!
Andreas (Gast) - 19. Mai, 20:51
@clamormeus
Sicher! ;-) Dir ebenfalls ein frohes Pfingstfest!
Il capitano - 19. Mai, 20:35
Sicher?
Prognose: Eher zahlt eine Bloggerin mit Geleitschutz...
clamormeus (Gast) - 19. Mai, 20:11
@Elsa
Hey, das ist sinnvolle Arbeitsteilung ;-)
Il capitano - 19. Mai, 19:28
@il capitano
TSE!
ElsaLaska - 19. Mai, 19:26
@Elsa
Okay, ich übernehme dann die Dirnen :-)))
Il capitano - 19. Mai, 19:24
@il capitano
Ich sag mal so: Ich gehe weiterhin zu den Zöllnern/Soldaten...
ElsaLaska - 19. Mai, 19:23
@Elsa
Warten wir, also die weniger GUTEN CHRISTEN (TM), mal...
Il capitano - 19. Mai, 19:15
@il capitano
Grazie. Mir ist es wirklich langsam wurscht, weil...
ElsaLaska - 19. Mai, 19:11
@il capitano
Ich denke langsam, dass wir vermutlich einfach nicht...
ElsaLaska - 19. Mai, 19:07
@Elsa
Dann sind wir eben die schlechten Christen und nicht...
Il capitano - 19. Mai, 19:06
@Fidelis
Ich denke, bei der Bewertung der Wehrmacht würden...
Il capitano - 19. Mai, 18:56

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