Hassprediger?
Bischof Overbeck hat eine Predigt anlässlich der Soldatenwallfahrt nach Lourdes gehalten. Er ist nämlich nicht nur Bischof von Essen, sondern auch der deutsche Militärbischof. In dieser Eigenschaft sprach er vor den Soldaten und Soldatinnen und zu diesem Anlass gab es auch ein Interview, das auf domradio nachzulesen ist.
>>KNA: Wie bewerten Sie die Auslandseinsätze von Soldaten?
Overbeck: Oberste Priorität hat, dass Soldaten Gewalt nur im äußersten Notfall und vor allem verantwortungsvoll einsetzen. Mit einem festen Glauben lassen sich solche Entscheidungen gewissenhafter treffen. Soldaten setzten sich für den Frieden ein und verteidigen das Recht und die Würde anderer - das ist zu befürworten. Sie stehen für das Weltgemeinwohl.<<
Was daran nun hasspredigen sein soll, erschließt sich mir nicht, aber für die humanistischen Nachtkappen von "Religionsfrei im Revier" (kein Link, kein Bock) scheint es jedenfalls auf der Hand zu liegen, dass dies eine Anzeige wegen "Volksverhetzung" (sic!) nach sich ziehen muss.
Eine weitere inkriminierte Passage ist diese hier, das war zur Soldatenwallfahrt nach Lourdes: "die „Anwendung von Gewalt bedürfe eines gefestigten Gewissens und eines klaren Charakters sowie Gottvertrauens“.
Ja, du liebes kleines fliegendes Spaghettimonster *schlägt die Hände über dem Kopf zusammen* .... Der Mann ist Militärbischof und spricht zu SOLDATEN. Soldaten, die dafür ihren Kopf hinhalten, dass Religionsfrei im Revier friedlich weiter vor sich hinspinnen träumen dürfen. Im Namen von Demokratie, Menschenrechten und Menschenwürde, denen sich ja, so der Vorwurf, nun Bischof Overbeck dermaßen renitent entgegenstellen würde, weil er seiner Aufgabe als oberster Militärseelsorger in Deutschland nachkommt.
Wenn ich mir das ausdenken müsste - ich könnte es nicht erfinden.
Josef Bordat hat dazu zwei lesenswerte Einträge verfasst, in denen er diese ganze Farce ziemlich fundiert und philosophisch angehaucht beleuchtet. Einmal hier und einmal hier.
Mehr und Bessres kann ich auch nicht dazu sagen.
>>KNA: Wie bewerten Sie die Auslandseinsätze von Soldaten?
Overbeck: Oberste Priorität hat, dass Soldaten Gewalt nur im äußersten Notfall und vor allem verantwortungsvoll einsetzen. Mit einem festen Glauben lassen sich solche Entscheidungen gewissenhafter treffen. Soldaten setzten sich für den Frieden ein und verteidigen das Recht und die Würde anderer - das ist zu befürworten. Sie stehen für das Weltgemeinwohl.<<
Was daran nun hasspredigen sein soll, erschließt sich mir nicht, aber für die humanistischen Nachtkappen von "Religionsfrei im Revier" (kein Link, kein Bock) scheint es jedenfalls auf der Hand zu liegen, dass dies eine Anzeige wegen "Volksverhetzung" (sic!) nach sich ziehen muss.
Eine weitere inkriminierte Passage ist diese hier, das war zur Soldatenwallfahrt nach Lourdes: "die „Anwendung von Gewalt bedürfe eines gefestigten Gewissens und eines klaren Charakters sowie Gottvertrauens“.
Ja, du liebes kleines fliegendes Spaghettimonster *schlägt die Hände über dem Kopf zusammen* .... Der Mann ist Militärbischof und spricht zu SOLDATEN. Soldaten, die dafür ihren Kopf hinhalten, dass Religionsfrei im Revier friedlich weiter vor sich hin
Wenn ich mir das ausdenken müsste - ich könnte es nicht erfinden.
Josef Bordat hat dazu zwei lesenswerte Einträge verfasst, in denen er diese ganze Farce ziemlich fundiert und philosophisch angehaucht beleuchtet. Einmal hier und einmal hier.
Mehr und Bessres kann ich auch nicht dazu sagen.
ElsaLaska - 24. Mai, 19:43




















