Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

"Amongst our weaponry are such diverse elements as fear, surprise, ruthless efficiency, an almost fanatical devotion to the Pope, and nice red uniforms!" [Monty Python.]



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"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Evangelium

Montag, 6. Mai 2013

Das Evangelium zum Tage

Evangelium nach Johannes 15,26-27.16,1-4a.

Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt.
Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten.
Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.

Sonntag, 5. Mai 2013

Das Evangelium zum Tage

Evangelium nach Johannes 14,23-29.

Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.
Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.
Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.

Dienstag, 22. Januar 2013

Tagesevangelium und Kommentar.

Evangelium nach Markus 2,23-28.

An einem Sabbat ging er durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab.
Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten.
Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten - wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab?
Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.
Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.

Kommentar zum heutigen Evangelium :

Papst Benedikt XVI.
Apostolisches Schreiben „Sacramentum caritatis“ §72 (© Liberia Editrice Vaticana)

„Der Herr über den Sabbat“: Die von Christus gebrachte Befreiung

Diese radikale Neuheit, die die Eucharistie in das Leben des Menschen hineinträgt, ist dem christlichen Bewußtsein von Anfang an offenbar geworden. Die Gläubigen haben sofort den tiefen Einfluß wahrgenommen, den die Eucharistiefeier auf ihren Lebensstil ausübte. Der hl. Ignatius von Antiochien drückte diese Wahrheit aus, indem er die Christen als diejenigen bezeichnete, „die zur neuen Hoffnung gelangt sind“, und er stellte sie als diejenigen dar, die „sonntäglich leben“ (iuxta dominicam viventes). Diese Formulierung des großen antiochenischen Märtyrers hebt die Verbindung zwischen der eucharistischen Realität und der christlichen Existenz in ihrer Alltäglichkeit klar hervor. Die charakteristische Gewohnheit der Christen, sich am ersten Tag nach dem Sabbat zu versammeln, um die Auferstehung Christi zu feiern, ist – nach dem Bericht des heiligen Märtyrers Justin – auch das Faktum, welches die Lebensform bestimmt, die durch die Begegnung mit Christus erneuert ist.
Die Formulierung des hl. Ignatius – „sonntäglich leben“ – unterstreicht auch den paradigmatischen Wert, den dieser heilige Tag für jeden anderen Tag der Woche besitzt. Er zeichnet sich nämlich nicht aufgrund der bloßen Unterbrechung der üblichen Tätigkeiten aus, wie eine Art Parenthese im gewöhnlichen Rhythmus der Tage. Die Christen haben diesen Tag immer als den ersten Tag der Woche empfunden, weil an ihm das Gedächtnis der von Christus gebrachten radikalen Neuheit gehalten wird. Darum ist der Sonntag der Tag, an dem der Christ jene eucharistische Form seines Lebens wiedererlangt, nach der ständig zu leben er berufen ist. „Sonntäglich leben“ heißt, im Bewußtsein der von Christus gebrachten Befreiung zu leben und das eigene Dasein zu entfalten als Selbsthingabe an Gott, damit sein Sieg durch ein von innen her erneuertes Verhalten allen Menschen gänzlich offenbar werde.

[via Evangelium Tag für Tag]

Montag, 16. Juli 2012

Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen.

Evangelium nach Matthäus 10,34-42.11,1.

Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist - amen, ich sage euch: Er wird gewiß nicht um seinen Lohn kommen.
Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen.

Sonntag, 3. Juni 2012

...

Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Basilius (um 330 - 379), Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer
Homilie über den Glauben, 1-3

>>Wer Gott liebt, hat niemals genug von ihm; von Gott zu sprechen ist aber ein Wagnis, denn unser Geist entzieht sich einem so großen Unterfangen... Je näher man Gott kennt, desto tiefer erlebt man die eigene Unzulänglichkeit. So war es bei Abraham, so war es auch bei Mose. Sie konnten Gott schauen, wenigstens soweit es einem Menschen möglich ist, und doch hielt sich sowohl der eine wie der andere als den Geringsten von allen. Abraham sprach von sich als „Staub und Asche“, und Mose glaubte, dass sein Mund und seine Zunge schwerfällig seinen (Gen 18,27; Ex 4,10). Er stellte in der Tat fest, dass seine Zunge die Größe dessen, den sein Geist erfasste, nur unzulänglich wiedergeben konnte. Wir sprechen ja von Gott nicht als von dem, der er ist, sondern als von dem, den wir fassen können.

Wenn du etwas von Gott sagen oder hören willst, dann lass deine leibliche Natur, deine leiblichen Sinne beiseite... Erhebe deinen Geist über alles Geschaffene, betrachte das Wesen Gottes. Es ist da, unveränderlich, ungeteilt ein unzugängliches Licht, ein leuchtender Glanz, begehrenswerte, unvergleichliche Schönheit, wovon die Seele verwundet ist, sie aber nicht in rechte Worte fassen kann.

Da sind Vater, Sohn und Heiliger Geist... Der Vater ist der Ursprung von allem, die Ursache dessen, was ist, die Wurzel alles Lebenden. Aus ihm strömen Leben, Weisheit, Kraft, das mit dem unsichtbaren Gott vollkommen identische Abbild: der von Vater gezeugt Sohn, das lebendige Wort, das Gott ist und beim Vater war (1 Kor 1,24; Hebr 1,3; Joh 1,1). Durch die Bezeichnung „Sohn“ erkennen wir, dass er von gleichem Wesen ist. Er ist nicht geschaffen auf eine Anordnung hin, sondern leuchtet unaufhörlich aus seiner eigenen Substanz heraus, ist in Ewigkeit vereint mit dem Vater, ihm gleich an Güte, ihm gleich an Macht, hat Anteil an seinem Ruhm... Und wenn unsere Erkenntnis von irdischen Leidenschaften gereinigt sein wird und alle wahrnehmbare Geschöpflichkeit verlässt, wie ein Fisch, der aus der Tiefe zur Oberfläche auftaucht und ihm die Reinheit seiner Erschaffung wiedergegeben wird: dann wird unsere Erkenntnis den Heiligen Geist dort erreichen, wo der Sohn ist und wo der Vater ist. Der Geist, der seiner Natur nach von gleichem Wesen ist, besitzt auch alle Güter: Freundlichkeit, Redlichkeit, Heiligkeit, Lebendigkeit... So wie Brennen mit Feuer zu tun hat und Leuchten mit Licht, so kann man dem Heiligen Geist nicht absprechen, dass er heiligt oder lebendig macht, dass er die Güte und Gerechtigkeit ist. <<

[via Evangelium Tag für Tag]

Donnerstag, 17. Mai 2012

Kommentar zum Tagesevangelium

Johannes Tauler (um 1300-1361) Dominikaner in Straßburg
Predigt Nr. 20, die 3. zur Himmelfahrt

«Wohin ich gehe, den Weg dorthin kennt ihr»

„Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen“... Die Glieder des Leibes Christi müssen ihrem Herrn, ihrem Haupt, folgen, der heute in den Himmel aufgestiegen ist. Er ging hin, um einen Platz für uns vorzubereiten (Joh 14,2), uns, die wir ihm nachfolgen, damit wir wie die Braut des Hohenliedes sagen können: „Zieh mich her hinter dir“ (1,4)...

Wollen wir ihm nachfolgen? Wir müssen auch den Weg bedenken, den er uns dreiunddreißig Jahre lang aufgezeigt hat: einen sehr bitteren Weg der Armut und Entäußerung. Wenn es uns gelingen soll, mit ihm emporzukommen über alle Himmel, müssen wir den ganz gleichen Weg gehen. Auch wenn alle Lehrer verstorben und alle Bücher verbrannt wären, fänden wir in seinem heiligen Leben immer genügend Belehrung; denn er selber ist der Weg, er und kein anderer (Joh 14,6). Lasst uns also diesen Weg gehen.

Wie der Magnet Eisen anzieht, so zieht der liebenswürdige Christus alle Herzen an sich, die er berührt hat. Das von der Kraft des Magneten erfasste Eisen wird über seine natürlichen Möglichkeiten hinausgehoben, es folgt dem Magneten und wird von ihm emporgezogen, was ganz gegen seine Natur ist. Deshalb lassen alle, die tief in ihrem Herzen von Christus berührt sind, alle Freude und alles Leid los. Sie sind über sich selbst zu Christus erhoben...

Wenn man nicht berührt wird, darf man das nicht Jesus zuschreiben. Gott berührt, gibt Anstöße, mahnt und liebt alle Menschen gleich; er will sie unterschiedslos haben; aber auf sein Tun, auf seine Mahnungen und seine Geschenke wird sehr unterschiedlich reagiert, sie werden auf sehr ungleiche Weise entgegengenommen... Wir lieben und wollen etwas, was nicht Er ist; deshalb werden die Geschenke, die Gott jedem Menschen unaufhörlich anbietet, bisweilen nicht angenommen... Aus dieser seelischen Einstellung können wir uns nur befreien mit mutigem und entschiedenem Einsatz und mit einem aus dem Herzen aufsteigenden aufrichtigen und hartnäckigen Beten.

[via Evangelium Tag für Tag]

Montag, 6. Februar 2012

...

Evangelium nach Markus 6, 53-56.

Sie fuhren auf das Ufer zu, kamen nach Gennesaret und legten dort an.
Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort.
Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Tragbahren zu ihm, sobald sie hörten, wo er war.
Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Teresa von Avila (1515-1582), Karmelitin, Kirchenlehrerin
Der Weg der Vollkommenheit, Kap. 36

Alle, die ihn berührten, wurden geheilt

Als Jesus in dieser Welt weilte, heilte eine einfache Berührung seiner Kleider die Kranken. Warum also sollten wir zweifeln, so wir denn Glauben haben, dass er auch zu unseren Gunsten Wunder wirkt, wo er doch so innig mit uns verbunden ist in der eucharistischen Kommunion? Warum schenkt er uns nicht, was wir von ihm erbitten, wo er doch bei sich zu Hause ist? Seine Majestät zahlt seiner Gewohnheit nach nicht schlecht für die Gastfreundschaft, die man ihm in unserer Seele gewährt, wenn man ihn gut aufnimmt. Bereitet es euch Pein, unseren Herrn nicht mit den leiblichen Augen betrachten zu können? Sagt euch, dass es uns augenblicklich einfach nicht zusteht...
Doch sobald unser Herr sieht, dass eine Seele von seiner Gegenwart profitiert, enthüllt er sich ihr. Sie wird ihn wohl nicht mit den leiblichen Augen sehen, doch er wird sich ihr in gewichtigen inneren Empfindungen offenbaren oder auf viele andere Weisen. Bleibt also wohlgemut bei ihm. Verliert keine so günstige Gelegenheit, wie es die Stunde nach der Kommunion ist, um eure Belange anzusprechen.

[via Evangelium Tag für Tag]

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Das Magnifikat

ist heute das Evangelium zum Tage. Es ist ein wertvoller Bestandteil des katholischen Gebetsschatzes, insbesondere als fester Bestandteil der Vesper, dem Abendgebet der Kirche.

Hier sein Wortlaut aus Lukas 1, 46-56:

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und läßt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Dieser Lobpreis Mariens ist von allen bedeutenden Komponisten vertont worden. Ich habe hier eine schöne, vermutlich nicht so bekannte Version von Giovanni Francesco Anerio aus dem frühen 17. Jahrhundert gefunden. Gesungen vom Collegium Vocale Liebfrauen, begleitet vom Flötenensemble „Flautando".



Und beim Münchner Kirchenradio gibt es dazu heute einen hörenswerten Kommentar von Msgr. Michael Fuchs, Generalvikar von Regensburg.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Kommentar zum Tagesevangelium

>>Wer ins Himmelreich kommen will..., muss den Willen meines Vaters im Himmel erfüllen

Jahr um Jahr vergeht die Zeit lautlos, und die Ankunft des Herrn kommt jeden Augenblick näher. Wenn wir doch nur so, wie er sich der Erde naht, dem Himmel näherkommen könnten! Liebe Brüder, bittet ihn um den Mut, ihn in aller Aufrichtigkeit zu suchen. Bittet ihn um glühenden Eifer..., bittet ihn um das, was die Schrift „ein gutes und aufrichtiges“ oder ein „lauteres Herz“ nennt (Lk 8,15; Ps 101,2). Fangt jetzt unverzüglich damit an, ihm mit der ganzen Kraft eures Herzens zu gehorchen. Das kleinste Quentchen Gehorsam wiegt mehr als gar kein Gehorsam...

Ihr sollt sein Angesicht suchen (Ps 27,8); ihn suchen kann man nur durch Gehorsam. Alles, was euer Stand von euch verlangt, ist Gehorsam... Tun, was er verlangt, bedeutet, ihm gehorchen, und ihm gehorchen bedeutet, ihm näher kommen. Alles, was wir aus Gehorsam tun, bringt uns ihm näher. Er ist nicht fern, obwohl es uns so scheinen mag; er ist ganz nahe hinter der Wand des Materiellen. Himmel und Erde sind nichts als ein Vorhang zwischen ihm und uns; der Tag wird kommen, an dem er diesen Vorhang zerreißt und sich uns zeigt. Und dann wird er uns den Lohn geben, der davon abhängt, wie wir auf ihn gewartet haben. Haben wir ihn vergessen, wird er uns nicht kennen; aber „selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt“ (Lk 12,37)... Auf diese Weise bekommt jeder von uns seinen Anteil. Es ist schwer, ans Ziel zu gelangen, aber schmerzlich zu scheitern. Das Leben ist kurz, der Tod gewiss und die zukünftige Welt ewig.<<

Sel. John Henry Kardinal Newman
via Evangelium Tag für Tag

Mittwoch, 23. November 2011

Zum ganz still werden - Evangelium zum Tage

Man wird euch um meines Namens willen den Gerichten der Synagogen übergeben, ins Gefängnis werfen und vor Könige und Statthalter bringen.
Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können.
Nehmt euch fest vor, nicht im voraus für eure Verteidigung zu sorgen;
denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, so daß alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können.
Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern, und manche von euch wird man töten.
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehaßt werden.
Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden.
Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.

cantare

@Lisje
Wobei ich dieses Zitat immer in diesen Zusammenhängen...
ElsaLaska - 21. Mai, 22:36
Dringende Aufgaben des...
Ist denn dem ehrwürdigen Patriarchen klar, was...
thysus - 21. Mai, 22:31
Barbara, ich habe Dir...
Barbara, ich habe Dir in meinem Blog geantwortet, wegen...
Ralf ofs (Gast) - 21. Mai, 22:28
Ausnahmsweise sei es...
Ausnahmsweise sei es dir erlaubt ;-)
Il capitano - 21. Mai, 21:45
@Claudia
Danke für diesen ehrlichen und guten Kommentar!
ElsaLaska - 21. Mai, 13:09
Selbst wenn ich viele...
Selbst wenn ich viele Entscheidungen des Verteidigunsministeriums.. .
Claudia Sperlich (Gast) - 21. Mai, 07:36
Liebe Moralisierende
wir zitieren einfach mal Elsas Bloggerkollegen Manfred,...
Lisje Türelüre aus der Klappergasse (Gast) - 21. Mai, 00:23
Danke für die Blumen
ich finde einfach unsere Friedenstauben sollten sich...
Ester (Gast) - 20. Mai, 23:44
@ester
Es bringt dem Weltfrieden ungefähr genau so viel,...
ElsaLaska - 20. Mai, 23:05
@ester
>>aber ich finde im ganzen Neuen Testament nichts,...
ElsaLaska - 20. Mai, 23:03
In der Nachfolge Christi...
das hört sich ja so klasse an, aber gehört...
Ester (Gast) - 20. Mai, 22:55
@imrahil
Vermutlich bewundere ich Soldaten und Soldatinnen deshalb...
ElsaLaska - 20. Mai, 21:58

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