<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://elsalaska.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/">
    <title>Elsas Nacht(b)revier : Rubrik:Italien Blog</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>ElsaLaska</dc:publisher>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-21T22:29:09Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/elsalaska/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6054487/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6041534/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6040493/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6038516/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6035130/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6033245/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6031945/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6030645/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6028518/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6025599/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/6013182/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/5982637/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/5972925/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/5947410/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://elsalaska.twoday.net/stories/5915478/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/elsalaska/images/icon.jpg">
    <title>Elsas Nacht(b)revier</title>
    <url>http://static.twoday.net/elsalaska/images/icon.jpg</url>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6054487/">
    <title>Sapori d&apos;autunno.</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6054487/</link>
    <description>Ich muss jetzt mal ein bisschen wieder die Italiener demontieren. Da wird mir ein Fest angekündigt unter dem Motto &quot;Die Geschmäcker/Aromen des Herbstes&quot;, ja, mann, da denke ich mir: Ein Vin brulee wird drin sein, also ein Glühwein, möglichst schwarz-violetter Lacrima mit sizilianischen Zitronenscheiben, der Duft gerösteter Maroni wird über den Kirchturm und die Schwalbenschwanzzinnen des Rathauses wabern, vor dem wahrscheinlich schon Friedrich II. von Hohenstaufen gelagert hatte - es muss überall nach Trüffeln duften, Porchetta, das geröstete Spanferkel mit Knoblauch und wildem Fenchel gefüllt darf auch nicht fehlen - und was preisen sie an jeder zweiten Bude als die absolute Spezialität des Hauses an?&lt;br /&gt;
Crespella mit Nutella. Also eine Art Nutella-Crepes. (Ende der Demontierung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Puglia-Stand darf nicht fehlen. Scheinbar sind die Apulier die einzigen Italiener, die vernünftiges Brot backen können. Riesige goldbraune Laibe türmen sich da, ich verlange ein Stück und frage, ob es auch frisch sei, weil ich ja nicht draufrumtatschen kann, um die Weichheit zu prüfen. Der Standinhaber ist in seiner Ehre verletzt. Es folgt eine riesenlange Rechtfertigungsrede, das an diesem Stand selbstverständlich alles frisch sei, ich müsse nur mal die Oliven probieren und was ich denke, was er hier verkaufen würde? Selbstverständlich nur das Beste vom Allerbesten, frisch wie der junge Tag aus Apulien. Ich hebe beschwichtigend beide Hände, die Handflächen dem empörten Verkäufer zugekehrt und ziehe eine Grimasse des verspäteten und reuevollen Respektes. Ein halbes Kilo riesenhafte schwarze und grüne Oliven nehme ich mit, durchsetzt mit grünen und roten kirschförmigen, fies aussehenden Peperoni. Dazu längliche feine Rotweinzwiebeln, alles habe ich probieren dürfen vorher. Am nächsten Stand einen halben lonzo, einen Lachsschinken vom Schwein aus Norcia. Wurstwaren aus Norcia kann man jederzeit und unbesehen kaufen, probieren darf ich trotzdem und ich frage lieber nicht nach der Güte der angebotenen Waren, obwohl es angebracht wäre, weil aus dem Rüssel des ausgestopften Wildschweinkopfes, welcher malerisch am Stand aufgehängt ist, ein Spinnweb mit einer toten Fliege drin runterhängt. &lt;br /&gt;
Nur Vin Brulee, Glühwein ist nirgends aufzutreiben, vermutlich ist einfach noch nicht die Saison, es den Italienern noch nicht kalt genug, die doch schon seit das Thermometer unter 18 Grad gefallen ist - 18 plus wohlgemerkt - nur noch in schwarzen Daunensteppjacken mit Pelzkragen anzutreffen sind. &lt;br /&gt;
Letzten Endes kapitulieren wir vor der Winterverweigerung im Lande und trinken keinen heißen &quot;Punch&quot;, sondern einen &quot;Spritz&quot;, Prosecco mit Aperol und Soda und Eis. Aufmerksam serviert als aperitivo mit Kartoffel Chips, Tortilla Chips und Salsa zum Tunken und Knabbern. Mamma flirtet mit zwei hübschen kleinen Mädchen am Nebentisch und stößt ihren neuen Gehstock  im Takt zur MTV-Scheppermusik aus dem Flachbildschirm auf den Boden, fast geht sie als italienische padrona durch.  &lt;br /&gt;
Morgen gehen wir zur Nachbarin und als nächstes schleife ich sie in die italienische Hl. Messe. Wär doch gelacht, wenn ich sie nicht italianisiert bekäme.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T21:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6041534/">
    <title>Widerstand gegen Straßburg!</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6041534/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://tn-news.blogspot.com/&quot;&gt;Bea in Tennessee&lt;/a&gt; hat auf diesen &lt;a href=&quot;http://elsalaska.twoday.net/stories/6040493/&quot;&gt;Eintrag von mir&lt;/a&gt; sofort reagiert und mir eine Mail geschickt, in der sie folgendes Banner vorschlägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;249&quot; alt=&quot;BannerBea&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elsalaska/images/BannerBea.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;125&quot; alt=&quot;BannerBea1&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elsalaska/images/BannerBea1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;93&quot; alt=&quot;BannerBea2&quot; width=&quot;150&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elsalaska/images/BannerBea2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich ebenfalls gegen das Urteil ausspricht und für das Kreuz eintreten möchte, kann es sich kopieren und mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankeschön, Bea!!!</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-13T13:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6040493/">
    <title>Bilder zum Widerstand gegen das Kruzifix-Urteil.</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6040493/</link>
    <description>Ich suche schon seit Tagen nach einem schönen Blogbanner zur italienischen &quot;Hände weg vom Kruzifix&quot;- Protestbewegung, damit ich meine Teresa von Avila wieder links oben platzieren kann, bin aber noch nicht fündig geworden. Was ich gefunden habe, will ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten. Zunächst eine berühmte Karikatur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;giann400-550&quot; width=&quot;291&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elsalaska/images/giann400-550.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sie haben noch einmal für Barrabas entschieden&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flyer, den die Studentenvereinigung der rechtsextremen Forza Nuova-Partei gestaltet hat *schröcklich-schaurig*:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;320&quot; alt=&quot;crocefissols&quot; width=&quot;226&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elsalaska/images/crocefissols.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir bringen das Kreuz zurück in die Klassenzimmer! Wir verteidigen unsere Wurzeln!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Flyer der Gioventù Italiana, auch nicht gerade ausgesprochene politische Mitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;VolantinoCrocefisso&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elsalaska/images/VolantinoCrocefisso.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Verteidigt Souveränität, Identität, Tradition!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bleibt es bei meinem San Damiano-Kreuz erstmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kann niemand ein schönes Banner zweisprachig gestalten, um unsere Solidarität auszudrücken? Nein? Ich hab doch keine gescheite Bildbearbeitung]</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-12T20:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6038516/">
    <title>Aus einem Interview mit Rocco Buttiglione,</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6038516/</link>
    <description>Präsident der christdemokratischen Udc, einer der vier Präsidenten der italienischen Abgeordnetenkammer, mit Guido Horst aus der Tagespost vom 10. November 2009:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt;&gt;&quot;Wenn der Menschenrechtsgerichtshof das Urteil bestätigt, hängt man dann in Italien die Schulkreuze ab? Was wird geschehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht viel. Wir werden dieser Dame die 5000 Euro zahlen - und Schluss. Und statt der Kruzifixe könnten wir ja in den Schulen große Meisterwerke unserer Kunst aufhängen, mit großartigen Darstellungen der Kreuzigung. Dagegen werden die Straßburger Richter wohl nichts haben.&lt;br /&gt;
[Das kommt als nächstes dran, fürchte ich. Irgendwann verbietet ein europäisches Gericht noch die Existenz des Vatikans ...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in Italien hebt die Politik oft die Laizität des Staates und seiner Institutionen hervor. Welche Bedeutung hat das Kreuz in den staatl. Schulen, für welche Werte steht es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Werte des Gewissens, dass man nach seinem Gewissen handeln soll. Für die Liebe - da ist ein Mensch, der sein Leben für seine Freunde hingegeben hat. Viele glauben, das war Gottes Sohn, andere nicht. Darauf jedenfalls haben wir unser nationales Bewusstsein aufgebaut. ... Wenn in einer Schule eine bedeutende Minderheit von Juden oder Muslimen wäre, hätten auch sie das Recht, Symbole ihres Glaubens aufzuhängen. Warum nicht. Doch jetzt hat man uns verboten, das Kruzifix aufzuhängen. Hier geht es nicht um die Bewahrung der Freiheit, sondern um ein Verbot.&quot;&lt;&lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Heute in der Bar an der Tanke, Gespräch mit der nussbraunen, superjungen, supergestylten Barfrau mit dem besten aperitivo-Sortiment derzeit. Ich deute auf das aushängende Kruzifix und frage augenzwinkernd:&lt;br /&gt;
Und? Bleibt es? &lt;br /&gt;
Ich hatte sie ehrlich gesagt nicht unbedingt so eingeschätzt, als sei sie fromme Katholikin oder halte sich über Politik auf dem Laufenden. Doch sie wusste sofort, von was ich sprach:&lt;br /&gt;
Na klar bleibt es. Bei UNS bleibt es auf jeden Fall. Die sollen machen was sie wollen. Wir Barleute haben gleich gesagt, wenn es aus den Schulen raus muss, dann treten wir dafür ein. Das Kreuz ist das Symbol Italiens, und diese Verrückten aus Strasbourg werden das nicht ändern. Das ist doch nicht normal.]</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-11T17:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6035130/">
    <title>Bischof Chlemon Warduni</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6035130/</link>
    <description>zum Kruzifix-Urteil, ein Artikel aus der Tagespost vom 7. November 2009, S. 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Warduni bezweifelte, dass Christen im Irak eine große Hilfe von Europäern erwarten könnten, die von sich aus die Symbole ihrer geschichtlichen und religiösen Tradition entfernen:&lt;br /&gt;
&apos;Wir kämpfen jeden Tag für die Anerkennung unserer Religions- und Kultfreiheit, während manche in Europa diese Rechte leugnen&apos;, sagte der Bischof [Warduni]. &lt;br /&gt;
Padovese [der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz] sprach von einer Doppelstrategie des Straßburger Richterkollegiums. So habe an dem Urteil in Straßburg auch ein türkischer Richter mitgewirkt [meines Wissen war es eine RichterIN - Anm. Elsa]; in der Türkei selbst sei islamischer Religionsunterricht auch für Nichtmuslime verpflichtend, unterstrich Padovese. &apos;Ich frage mich, von welcher Art Religionsfreiheit oder Respekt vor der Identität man sprechen kann, wenn in diesem Gericht ein Mitglied sitzt, in dessen Land die Religionsfreiheit nicht voll respektiert wird&apos;, sagte der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Soweit mal wieder alles klar auf der Andrea Doria ...]</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T20:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6033245/">
    <title>Von der Gnade in den kleinen Dingen.</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6033245/</link>
    <description>Eine Kommentatorin schreibt, sie würde sich als Evangelische ganz besonders für den katholischen Glauben interessieren und hätte einen Übertritt erwogen, letztlich konnte sie sich aber nicht dafür entscheiden, weil sie sich möglicherweise etwas mehr darunter vorgestellt hatte, als die gerade vor Ort ansässige katholische Gemeinde ihr bieten konnte. Wenn ich es recht verstanden habe, wünschte sie sich einen feierlicheren, einen mehr zu Gott hin ausgerichteten Gottesdienst - und das ging mir fast genauso. Ich fühlte mich aus verschiedenen Gründen vom katholischen Glauben angezogen, aber einen großen Stellenwert nahm sicherlich die in meinen Augen erhebendere Liturgie ein. Wenn man so denkt und so fühlt, angezogen auf der einen Seite, abgestoßen dann wieder von den Verhunzungen, der Banalität, der lieblos gefeierten Messe im (un)ordentlichen Ritus, gerät man manchmal an den Rand der Verzweiflung. &lt;br /&gt;
In den Heimathafen wollte man zurückkehren, wo man doch auf allen Sieben Meeren herumgeirrt ist. Und da gab es die exotischsten Frauen, die fantastischsten Trinksitten, die schillerndsten Menschen - ein einziges buntes Abenteuer. So muss es im Heimathafen letztlich auch sein, denkt man sich, und dann kommt man heim und wird mit labbrigem Smorrebröd und kaltem Kaffee abgespeist. &lt;br /&gt;
Zunächst: Es gibt sie, die stupende Schönheit der katholischen Kirche, ihre verzaubernde Mystik und tiefgründige Spiritualität, ihre verschiedenen liturgischen Formen, die die Engel im Himmel in ihrem Lobgesang verstummen lassen, weil man großartiger und ehrwürdiger Gott nicht preisen kann.&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche ist die eine Kirche mit den hervorragendsten Wundern, den unglaublichsten Heiligen, den scharfsinnigsten Philosophen und den amüsantesten Schriftstellern.&lt;br /&gt;
Es ist manchmal genug, sich darüber klar zu sein und dann ganz demütig, ganz ohne Eigenwillen eine Gemeindemesse zu besuchen, die mir von all dem überhaupt nichts vermitteln will, sondern nur die Versicherung bereithält: Du bist zwar in einer brillanten Gemeinschaft voller außerordentlicher Heiliger und exorbitanter Sünder gelandet, aber heute machen wir mal Bratkartoffeln. Da schickt dich der Heilige Geist in eine winzige Kirche mitten auf dem Feld. Über dem Altar ist eine Wandmalerei zu sehen, links ein Traktor und ein Bauer, der mit der Sichel in der Hand Ähren erntet, rechts ein Bauernpaar mit seiner kleinen Tochter, Schüsseln und Korbflasche mit Wein auf dem Tisch, an dem ein Priester in Soutane zu Gast ist. &lt;br /&gt;
Viele Witwen und Witwer sind da, und ein Damentrio mit Gitarre, das so bezaubernd italienische fromme Lieder singt, in denen dauernd von Sternen, vom Gesegnetsein, vom Brot und Wein und vom &quot;Signore&quot; die Rede ist. &lt;br /&gt;
Das Kirchlein ist gesteckt voll und die Matrone neben mir kann sich nur mit beiden Armen aufgestützt und schwer atmend in die Bank stellen, aber sie steht und kniet, wo es angebracht ist und sie kann alle Antworten, auch das ganz große Glaubensbekenntnis, auswendig aufsagen. &lt;br /&gt;
Gegenüber, ganz hinten, sitzen die Witwer. Sie haben ein Auge auf alles, was in der Kirche passiert. Ich finde beim Eintreten den Weihwassernapf nicht, sofort ist einer der rüstigen alten Herren lächelnd bereit und bedeutet mir, wo er angebracht ist. Viele Kommunionkinder sind da, alles ist so ein bisschen leger und nach der Entlassung der Gemeinde schmettert der Priester direkt noch &quot;Buona domenica!&quot;, ganz unliturgisch, und die Gemeinde wie ein Mann zurück &quot;GRAZIE!&quot;, als sei das das vorgeschriebene Responsorium.&lt;br /&gt;
Ich trete hinaus ins wundervolle Herbstlicht, und ich weiß, ich hatte mal wieder einen jener katholischen Momente im Leben, die eben nicht nur aus Rosenweihrauch, Scholagesang und kniender Mundkommunion mit Patene bei der außerordentlichen Messe an Pfingsten bei den Francescani dell&apos;Immaculata bestehen. &lt;br /&gt;
Aber ich gebe zu, in Italien gelingt das oftmals besser als in Deutschland.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-08T19:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6031945/">
    <title>Um auch mal Bruder Paulus zu zitieren:</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6031945/</link>
    <description>&gt;&gt;Wie wir Menschen uns auch organisieren: Es braucht das Zeichen des Kreuzes, damit es das Fenster anzeigt, das alle geschlossenen Denksysteme brauchen, um menschlich zu bleiben. Ein Staat, der in seine Amtsräume ein Kreuz hängt, macht sich die Demut zu eigen, niemandes Weisheit letzter Schluss sein zu können. Lehrer, die unterm Kreuz unterrichten, bedeuten ihren Schülern, dass es noch andere Sichtweisen gibt auf die Dinge, die sie unterrichten, als jene, die sie bewusst oder unbewusst mitunterrichten. Und der Richter, zu dem der Angeklagte blickt, braucht das Kreuz über sich, da es auf eine Gerechtigkeit verweist, die kein Urteil dieser Welt geben kann.&lt;br /&gt;
Die Gemeinwesen des Abendlandes haben ihre Werte aus der Botschaft des Kreuzes empfangen. Diese zu verkünden, ist Aufgabe derer, die ihr Glauben schenken. Die Werte, die daraus folgen, sind auch ohne diesen Glauben gültig. Deren Zeichen ist das Kreuz. Wer es verbannen will, sollte gut befragt werden, welche Freiheit er damit in Anspruch nimmt. Es ist jedenfalls nicht jene, die der Staat sich bewahrt, der Respekt vor dem Kreuz hat. Er hilft sich damit, demütig zu bleiben und niemals Gottes Stelle vertreten zu wollen.&lt;&lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle Bruder Paulus Terwitte: &lt;a href=&quot;http://www.theeuropean.de/paulus-terwitte/im-kampf-gegen-jede-ideologie&quot;&gt;The European&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-07T20:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6030645/">
    <title>&quot;Das Kreuz vertritt alle Menschen. Aber auf welche Weise? Niemand - vor Jesus...</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6030645/</link>
    <description>&quot;Das Kreuz vertritt alle Menschen. Aber auf welche Weise? Niemand - vor Jesus - hat gesagt, dass die Solidarität mit den Menschen im Mittelpunkt unserer Existenz stehen muss und dass es allen zustoßen kann, dass sie verkauft, verraten, gequält und für die eigene Überzeugung getötet werden. &lt;br /&gt;
Es scheint mir, dass es gut ist, dass unsere Jugendlichen und die Kinder das von den Schulbänken an wissen. &lt;br /&gt;
Jesus Christus hat das Kreuz getragen. Alle - Katholiken, und die, die sich diesem Glauben nicht verbunden wissen - tragen wir die Last eines Unglücks, wir werden Tränen vergießen und versuchen, nicht zusammenzubrechen. Das sagt uns das Kreuz. &lt;br /&gt;
Es sagt es allen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natalia Ginzburg, 1916-1991, italienische Schriftstellerin aus jüdischer Familie, Kommunistin.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T20:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6028518/">
    <title>Widerständige Christen.</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6028518/</link>
    <description>Nach dem Kruzifix-Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Strasbourg hat Italien reagiert.&lt;br /&gt;
Die Italiener waren schon immer kreativer als die Deutschen, wenn es um das Formulieren von Widerstand und um die Veranstaltung subversiver Aktionen ging. &lt;br /&gt;
Wenn Strasbourg sagt, es dürfen keine Kruzifixe im öffentlichen Raum hängen, dann gibt es für Italiener darauf nur eine einzige Antwort: NOCH MEHR Kruzifixe im öffentlichen Raum. &lt;br /&gt;
[Abgesehen davon, dass das Urteil vollständig lächerlich ist - an den öffentlichen Straßen steht alle hundert Meter ein Kreuz, ein Bildstock oder eine Madonnina.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die Kulturschaffenden machen mit. Hier ist die Fassade des Bellini-Theaters in Catania zu sehen. Der Superintendent Fiumefreddo hat dort aus Protest ein Kreuz anbringen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;265&quot; alt=&quot;bellini-th-catania&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elsalaska/images/bellini-th-catania.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[gesehen auf &lt;a href=&quot;http://blogsicilia.it/&quot;&gt;blogsicilia.it&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten Italiener stellt das Urteil einen Angriff auf ihre kulturelle Identität, ihre Traditionen und natürlich auf ihren Glauben dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei &lt;a href=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24447&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; gibt es dazu einen lesenswerten Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Ich hatte mein Hauskruzifix auch abgehängt, solange Mieter hier zu Gast waren und habe es jetzt anlässlich des Urteils rausgesucht und feierlich wieder aufgehängt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: Der Bürgermeister von Loreto hat einen kommunalen Erlass vorgesehen, der entgegen des Urteils aus Strasbourg die Kreuze in den Schulen belassen wird. Pieroni ist der Meinung, dass das Kreuz nicht nur ein religiöses Symbol sei, sondern vielmehr einen Teil der kulturellen Identität und Geschichte Italiens darstelle.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T14:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6025599/">
    <title>Langsam</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6025599/</link>
    <description>aber sicher komme ich an. Es war ein bisschen schlimm mit der Rückreise am Sonntag. Erstmal habe ich alle Feiertage verpasst, aber wenigstens den Angelus und die Messe am Sonntag mithören können im Autoradio - dank Radio Mater (ich dachte, die heißen Radio Maria, aber gut). Am Montag warf mich ein Kreislaufproblem aufs Lager - alles ein bisschen viel. Mamma ist dabei mit ihren 76 Jahren, die drei Katzen (Mimi, Benjamin, Enzo), der Rasul, wir alle wollen hier über Weihnachten bleiben. Trotz allem konnte ich mein Schreibpensum einhalten, aber jetzt ist das Warmwasser in der Küche ausgefallen. Nicht dramatisch, aber ärgerlich, weil hiesige Handwerker hier im Elferteam auftreten und alle erstmal ziemlich rumpalavern, rauchen, telefonieren und alles Mögliche machen müssen, nur nicht, sich um das konkret vorliegende Problem zu kümmern. &lt;br /&gt;
Als nächstes steht Aqualagna auf dem Programm, die riesige Trüffelmesse, danach die Alte Messe in Campocavallo, davon habe ich Mamma bereits vorgeschwärmt. Zwischendurch Loreto - ja ich muss da immer wieder hin. Es ist so sensationell, es ist so exorbitant, Loreto ist einfach, ja, ich kann es nicht beschreiben. &lt;br /&gt;
Viel Zeit hatte ich nicht, um mich online umzusehen, aber das &lt;a href=&quot;http://commentarium.de/2009/11/02/mund-und-kelchkommunion/&quot;&gt;Statement von Martin&lt;/a&gt; hat mich jedenfalls enorm gefreut. &lt;br /&gt;
Daneben war es gut, zur Stammbar zu gehen und einen Cappu zu trinken, dazu ein Brioche con crema, im Supermarkt-Discount duften die Tomaten noch richtig nach Tomate und ich habe ein Bündel bildschönen Mangold gekauft, um morgen ein Essen mit Krabben, Pinienkernen, Rosinen, Olivenöl und Knoblauch plus Reis damit zu zaubern.&lt;br /&gt;
Life is good. Vorerst.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-03T19:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/6013182/">
    <title>Ich überlege gerade, was schlimmer ist.</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/6013182/</link>
    <description>Dass das Pilgerrestaurant mit Kaffeebar neben dem Santuario in Manoppello zu hat - oder dass die Scientology sich dort ansiedeln wollen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=24341&quot;&gt;Kath.net veröffentlicht die Adresse des Bürgermeisters&lt;/a&gt;. Ich denke, ich schick ihm eine Protestnote zu BEIDEM.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-27T12:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/5982637/">
    <title>Berlusconi verliert seine Immunität.</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/5982637/</link>
    <description>Einen sehr guten Kommentar dazu, der circa zu 80 Prozent meine eigene Einschätzung der Situation wiedergibt, habe ich auf den Seiten des Handelsblatt gefunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/warum-berlusconi-unersetzlich-bleibt;2466597&quot;&gt;Warum Berlusconi unersetzlich bleibt&lt;/a&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerspruch aber bei der pauschalen Behauptung zu Korruption in Italien. Die italienische Gesellschaft funktioniert völlig anders als die deutsche, man tauscht sich öfter und intensiver miteinander aus, es wird viel mehr miteinander gesprochen, sich Zeit füreinander genommen. Deshalb würde ich das lieber etwas neutraler bezeichnen. Schon im antiken Rom gab es das so genannte &quot;Klientelwesen&quot; und im Allgemeinen würde ich sagen, ist man einfach gesellschaftlich vernetzter. Empfehlungen finden meist mündlich statt, man redet miteinander, berichtet ein Anliegen oder ein Problem und der jeweilige Gesprächspartner kennt fast immer einen Dritten, der das Problem lösen kann. Dass ein solches System der Vernetzung wiederum tatsächlich anfälliger ist für Korruption, liegt in der Natur der Sache. Nur miteinander zu reden und sich gegenseitig helfen zu wollen, ist aber noch nicht gleich Korruption. Es gibt also Abstufungen, die man wahrnehmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komisch auch der Satz, Italiener seien zwar katholisch, aber keine Moralisten. Das stimmt zwar in dem Sinne, aber die katholische Kirche ist nicht in erster Linie eine Moralinstanz, auch wenn es von außen so aussieht.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-08T19:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/5972925/">
    <title>Messina versinkt in einer Schlammlawine</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/5972925/</link>
    <description>Nach einem katastrophalen Schlechtwettereinbruch auf Sizilien graben die Hilfskräfte verzweifelt im Schlamm nach weiteren Überlebenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher starben 19 Menschen, 34 sind vermisst, 75 verletzt und 400 obdachlos geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es zu der Seite mit &lt;a href=&quot;http://video.corriere.it/?vxSiteId=404a0ad6-6216-4e10-abfe-f4f6959487fd&amp;vxChannel=Dall%20Italia&amp;vxClipId=2524_db0128de-af7d-11de-8f80-00144f02aabc&amp;vxBitrate=300&quot;&gt;Videoberichten von der Unwetterkatastrophe von Corriere della Sera&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Hier die &lt;a href=&quot;http://www.corriere.it/gallery/Cronache/vuoto.shtml?2009/10_Ottobre/messina/1&amp;1&quot;&gt;Fotostrecke&lt;/a&gt; dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ... &quot;Berlusconi in arrivo&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Vor einem Monat hatten wir hier in der Region auch wieder einen starken Erdstoß. Die Erde bebt hier weiter. Wenigstens sieht es mit dem Wetter noch ganz passabel aus.]</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-03T09:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/5947410/">
    <title>Päpstliche Pfarrei Sant&apos; Anna</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/5947410/</link>
    <description>Die Kirche nahe bei einem der Eingänge in den Vatikan, der Porta Sant&apos;Anna, stellt sich auf ihren wunderschön gemachten &lt;a href=&quot;http://www.santanna.va/&quot;&gt;Internetseiten &lt;/a&gt;vor, die leider momentan nur auf Italienisch zu haben sind, dafür aber mit zahlreichen Fotos.&lt;br /&gt;
Für deutsche Besucher habe ich einfach schnell mal den Gottesdienstplan der Kirche übersetzt - es muss ja nicht immer eine Messe im Petersdom sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten sind vormittags von  5:45 - 12:00 und nachmittags von 16:00 - 19:30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühmessen an Wochentagen jeweils  6:00, 7:00 (mit Laudes), 8:00, 9:00. Rosenkranz um 17. 30. Abendmesse dann 18.30 im Sommer, 18.00 im Winter, mit Vesper.&lt;br /&gt;
Jeden Freitag um 17 Uhr Stille Anbetung für die Familie, jeden ersten Freitag im Monat 17 Uhr Stille Anbetung um Berufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Sonn- und Feiertagen findet Hl. Messe statt zu folgenden Uhrzeiten:  6:00, 7:00, 8:30, 10:00, 11:00, 12:15&lt;br /&gt;
und nachmittags eine Messe in Englisch um 15. 30 Uhr. Rosenkranz um 17.30. Abendmesse wie an den Wochentagen.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-18T12:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/5915478/">
    <title>Die schmutzige Affäre um Dino Boffo.</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/5915478/</link>
    <description>Schon seit dem Frühjahr steht es mit dem Verhältnis Berlusconis zur katholischen Kirche nicht mehr zum Besten. Als der Ministerpräsident wegen seiner Affären mit blutjungen Frauen von sich reden machte, hoben auch mehr und mehr Kirchenvertreter den Zeigefinger. Der mildeste Tadel lautete noch, er mache sich lächerlich. Meiner Einschätzung nach hat dies die Mehrheit der Italiener nicht weiter beeindruckt, höchsten im positiven Sinne. Immerhin bewies Berlusconi noch in fortgeschrittenem Alter virilità, ein echtes Anliegen für die meisten italienischen Männer, besonders im Rentenalter. Virilità, das hat nicht unbedingt in erster Linie etwas mit &quot;Potenz&quot; oder &quot;sexueller Leistungskraft&quot; zu tun, virilità beweisen bedeutet vielmehr, noch Charme und Anziehungskraft auf Frauen zu haben, liebenswürdig sein, flirten zu können. Inwieweit es zum Ehebruch bei Berlusconi kam, kann ich nicht beurteilen, das habe ich nicht mehr verfolgt. Es ist wohl eher ein Thema, das er mit seiner Frau und seinem Priester besprechen sollte. &lt;br /&gt;
Nun aber hat die Auseinandersetzung eine für Italien völlig neue Qualität erhalten. Auf Il giornale, dem Hausblatt Berlusconis, erschien am Freitag ein Artikel des Chefredakteurs Feltri mit der Überschrift &quot;Der Supermoralist&quot;, in dem Dino Boffo, seines Zeichens wiederum Chef von &quot;Avvenire&quot;, der Zeitschrift der italienischen Bischofskonferenz, mundtot gemacht werden sollte. Boffo hatte wohl die schärfsten Attacken gegen Berlusconi geritten und wird im Artikel von Feltri als Homosexueller bezeichnet, der von einem Gericht in Terni wegen Belästigung zu 516 Euro Strafe verurteilt worden sei. Zum Beweis druckte Il Giornale ein zweiseitiges Dokument ab: Eine Seite besteht aus einem gerichtlichen Briefbogen mit dem Urteil gegen Dino Boffo, die zweite Seite ist ein anonymer Brief, der das Urteil und Boffos Homosexualität erklärt. Dieser habe ein homosexuelles Verhältnis zu einem verheirateten Mann unterhalten und die Ehefrau mehrfach durch beleidigende Telefonate etc. nötigen wollen, ihren Mann freizugeben. Ein Dokument, das praktisch an alle italienischen Bischöfe verschickt worden ist. &lt;br /&gt;
Dino Boffo seinerseits hat heute auf Avvenire einen Artikel veröffentlicht, der das Urteil und den anonymen Brief ebenfalls nocheinmal abbildet und versichert, es handle sich um eine Fälschung. Weiter schreibt er, dass der zuständige Ermittlungsrichter in Terni zur Faktenlage offiziell bestätigt habe, dass es zu dem vorliegenden Urteil keinerlei Bezug auf sexuelle Hintergründe gebe. &lt;br /&gt;
Noch bevor Boffo diese Stellungnahme veröffentlicht hatte, erklärte sich die Bischofskonferenz Italiens solidarisch und sprach ihm als Chef von Avvenire erneut das Vertrauen aus.&lt;br /&gt;
In dem publizistischen Krieg, der jetzt in vollem Gange ist, fragt zum Beispiel Ezio Mauro, der Chef von La Repubblica, ob man angesichts einer solchen medialen Verleumdungskampagne, die gegen eine der Regierung unbequemen Person gestartet worden ist, noch davon sprechen könne, in einer Demokratie zu leben. Er sagt weiter: Nach diesem öffentlichen Lynchmord, der an Boffo verübt worden ist, und aus dem er vermutlich nur deshalb mit heiler Haut davonkommen wird, weil die Macht der Kirche hinter ihm steht - wie soll sich derjenige gegen solche Attacken verteidigen, der die Kirche nicht hinter sich weiß?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten heute eine Minidiskussion via Twitter dazu. Ein Einschätzung des Falles scheint schwierig. Eines jedoch ist sicher: Die Kirche Italiens kann sich nun der Unterstützung kirchenferner Berlusconi-Gegner sicher sein. Die Linksparteien in Italien und die Kirche sind sich bereits einig in ihrem Widerstand gegen die Flüchtlingspolitik der (Ultra)Rechten. Eine Allianz der Linken kann Silvio aussitzen. Eine Allianz der Linken mit der Kirche und kirchentreuen Katholiken kann er sich schlicht und einfach nicht leisten.&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt, wie diese Affäre weitergehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: Dino Boffo, der gestern Abend nach Rom gereist war, hat heute seinen Rücktritt eingereicht. Sein langer Brief dazu ist eine einzige Anklageschrift. Für alle, die Italienisch können, &lt;a href=&quot;http://notizie.tiscali.it/articoli/politica/09/09/03/lettera_dimissioni_boffo_555.html&quot;&gt;hier z. B. auf tiscali.it nachzulesen&lt;/a&gt; (ich würde es übersetzen, aber ich hab im Moment nicht allzuviel Zeit).</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Italien Blog</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-01T16:32:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://elsalaska.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
