Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Mainstreammedia quo vadis

Montag, 21. Oktober 2013

Eskalation und Weiterung. Josef Bordat zu #Limburg

>>Das letzte Mal, dass sich die FAZ so sehr auf ein Thema fixiert hat, war am 12. September 2001. Und wir sprechen von der mit Abstand besten deutschen Tageszeitung. Was hat er, Tebartz-van Elst, also getan? Er hat „Business Class“ und „First Class“ verwechselt und für eine Umverteilung von rund 30 Millionen Euro gesorgt, verteilt über mehrere Jahre. Das Geld hat er in einen Gebäudekomplex investiert, über dessen konkrete Ausgestaltung man streiten kann, der jedoch zumindest solide und werthaltig sein dürfte. Mit der Investition hat er zudem die regionale Wirtschaft gefördert. Das ist nicht die vornehmste Aufgabe eines Bischofs, aber so zu tun, als habe er das Geld in krankhafter Gier an sich gerissen, um es zu verbrennen, ist grob irreführend. Ferner: Die Frage, was man mit dem Geld sonst alles hätte machen können, stellt sich bei jeder Investition. Und auch beim Konsum. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Deutschen jedes Jahr rund 20 Milliarden Euro für Bier ausgeben, finde ich es äußerst bemerkenswert, dass die hungernden Kinder immer und nur dann herbeizitiert werden, wenn es um die Finanzen der Kirche geht. Das als Vorbemerkung.<< Hier bei JoBo.

Nein, man kann leider gar nicht streiten, weil ja die Presse, und zwar nicht nur die FAZ, sich in falschen Behauptungen ergangen ist, von denen bisher noch keine einzige richtig gestellt worden ist. Angefangen mit der sagenhaften Badewanne für 15.000 Euro, die sich nachher als komplettes BadeZIMMER herausgestellt hatte. Zum Adventskranz wüsste man auch gerne mehr, aber da wird es ganz ähnlich abgelaufen sein.
Wegen der Badewanne korrigiere ich mich aber, meine Mamma sagt, in der Tagesschau wäre es neulich richtig gestellt worden. Sie hat das auch vorgebracht, doch nun ist sie es vor unseren Bekannten, die lügt: Das könne nicht stimmen! (Wobei natürlich nicht die Tagesschau angezweifelt wird, sondern die Mamma, die was anderes sagt als das, was wochenlang in Deutschland auf die Menschen eingepeitscht worden ist.)

Wenn ich nicht gerade beschäftigt wäre mit dem Krimiprojekt, dann würde ich jetzt ein paar Leserbriefe schreiben. In ihnen kämen äußerst unschöne Vokabeln vor. Insbesondere wegen des kürzlich erfolgten Versuches, den Bischof als unter Asperger-Syndrom leidend abzustempeln. (Und selbst wenn es so wäre, gilt dann nicht, dass ein Kranker zu schützen wäre und nicht auf ihn eingetrampelt werden sollte? Nein?) Natürlich immer schön mit Fragezeichen versehen, aber Fragezeichen kann ich auch:

Wie krank ist eigentlich unsere Systempresse (?) wirklich? Wie krank sind die Deutschen wirklich? Es wird alles und jedes hinterfragt, die Abläufe des 11. Septembers, was weiß ich, jeder geriert sich besonders kritisch und nachdenklich-hinterfragend. Und dann genügt eine mediale Hetzkampagne gegen einen Menschen, um in einem Land, das vorrangig von Sozialneid, falsch verstandenem Protestantismus, Kirchenhass und Pharisäertum bestimmt wird, eine solche Meute zu entfesseln, die sich stattdessen besser an den angewendeten Methoden dieser Kampagne stören sollten, die aus der Zeitgeschichte noch hinreichend präsent sind, anstatt an einem Bischof, der ziemlich ungeschickt agiert hat, aber als Mensch gewiss nicht dadurch gekennzeichnet ist "Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation" zu besitzen "sowie von eingeschränkten und stereotypen Aktivitäten und Interessen bestimmt wird. Beeinträchtigt ist vor allem die Fähigkeit, nonverbale und parasprachliche Signale bei anderen Personen intuitiv zu erkennen und intuitiv selbst auszusenden." (Definition Asperger-Syndrom).

Wer Bischof Franz-Peter persönlich kennt, kann nur mit den Zähnen knirschen ob dieser neuerlichen Frechheit. Oder, als weitere Möglichkeit, vermutend in Betracht ziehen, dass es sich hier um die Selbstdiagnose bestimmter Pressevertreter (oder deren Munitionierer aus Kirchenkreisen?) handeln könnte? Dann sollten sie sich schleunigst alle selbst krank melden.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Ist man Relativist,

wenn man sich kritsch über die Art und Weise der "Berichterstattung" (Gänsefüßchen, weil es handelte sich ja nämlich um keine) zu Limburg äußert?
Diese kann man nämlich durchaus von ihrem auslösenden Anlass differenziert beleuchten, ohne, dass man sich deswegen verunglimpfen lassen muss.
Eugen Drewermann und Alan Posener jedenfalls zählen bestimmt nicht zu den "ordotreuen Katholiken. Wenn, dann wäre es mir ziemlich neu.
(Wegen der "durchgebrannten Sicherung" - Püttmann - bei ihnen weiß ich natürlich aber nicht Bescheid:-))

Naturgemäß haben in der Stunde der Hetzer die Leute einen schweren Stand, die die eigentliche Sachlage ergründen wollen und zur Besonnenheit und Klärung des Faktischen mahnen. Früher einmal war das die Stunde der Journalisten, auch der katholischen.
Das war früher.

>>Auch die Art der Kampagne, den vermeintlichen Verursacher von Geldverschwendung als protz- und prunksüchtiges Monster zu zeichnen, ihm geistige und seelische Gestörtheit zu unterstellen und dies wochenlang unter Verwendung der entstellendsten Photos zu unterstreichen, zeigt eindeutig, daß es hier um etwas völlig anderes geht, als den Anlaß. Ein Land, dessen Regierung Milliarden Steuergelder allein in schwarze Bankenlöcher wirft, ein Berliner OB, dessen BER Desaster täglich das verschlingt, was der Limburger Bau insgesamt höchstens kosten wird, stellt einen Provinzbischof als Verschwender an den Pranger? Immerhin hat der einen Gegenwert geschaffen, der Limburger Bau wird überwiegend ästhetisch wie architektonisch als höchst gelungen beschrieben und das örtliche Bauhandwerk bekam gute Aufträge.<<
Ganzer Eintrag hier.

Der Blogautor lobt deshalb ausführlich für ihre Besonnenheit Martin Lohmann und Dr. Alexander Kissler auf Cicero. Auch ich habe insbesondere das Interview mit Lohmann auf kath.net hier als wohltuend und bereichernd empfunden. Es wurde klar gesagt, wo der Hase im Pfeffer liegt, sowohl in Limburg und beim Bischof wie auch bei der "begleitenden" Medienhatz.
Dafür ist man dankbar in der heutigen Zeit. Zumindest bin ich es.

Nachtrag: Giovanni Kardinal Lajolo ein "ordotreuer Katholik" (das wäre noch wünschenswert), der "mit durchgebrannter normativer Sicherung" "relativiert"?

"Dass hier auch eine Medienkampagne vorliegt, ist nicht zu übersehen." O-Ton bei seinem Besuch in Limburg am 14.9.2013.

Montag, 14. Oktober 2013

Journalistischer Offenbarungseid

So, und jetzt ist gut, werte und geschätzte Kollegen. Basta aus. Wenn nicht einmal dem ARD-Korrespondenten in Rom namens Tilmann Kleinjung klar ist, dass nur und ausschließlich der Papst das Rücktrittsersuchen eines Bischofs annehmen - oder auch zurückweisen kann - der Bischof also nur anbietet und die Entscheidung des Hl. Vaters zu erwarten hat in einem solchen Moment, dann sind wohl ziemlich viele Gebühren der GEZ-Zahler verbrannt.

>>An Größenwahn kaum zu überbieten
Von Tilmann Kleinjung, ARD-Hörfunkstudio Rom

Der Bischof von Limburg hat am Wochenende verkündet: Er lege die Entscheidung über sein Amt in die Hände von Papst Franziskus. Eine Demutsgeste? Nein, im Gegenteil. Der Mann ist an Selbstüberschätzung kaum mehr zu überbieten.
Franz-Peter Tebartz-van Elst erklärt sich selbst zur Chefsache und macht damit deutlich: Nur dem Papst steht es zu, sich ein Urteil über meine Amtsführung zu bilden. Sonst niemandem. Nicht dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, der heute noch einmal seinen Mitbruder an die Tugend der Selbstkritik erinnerte. Nicht den Katholiken im Bistum Limburg, die keinerlei Möglichkeit haben, die Ausgaben ihres Bischofs zu kontrollieren oder zu beeinflussen. Und natürlich schon gar nicht den Medien.<<

Ganzer Kommentar hier.

Sorry Leute, aber SO NICHT! Und SCHON GAR NICHT für das Geld der Gebührenzahler!
Ja, Stichpunkt: Größenwahn!

Samstag, 12. Oktober 2013

Gleich zwei Pleiten für die Kollegen von den Überregionalen

Erst veröffentlichen sie angebliche Details zu einem heutigen Rom-Flug von Bischof Franz-Peter mitsamt Fluglinie und Abflugszeit (was sie versäumten, zu erwähnen, war aber noch die gebuchte Klasse, ja? Wo kommen wir hin mit solchen halbgaren Informationen?) Doch dann standen sie ratlos am Frankfurter Flughafen.

Dann versuchten sie noch, immer aus gutinformierten Kreisen natürlich, Kardinal Meisner zu instrumentalisieren, der sich bereits von dem Limburger Bischof zurückgezogen hätte. Falschmeldung.
Daran ist sehr schön abzulesen, mit welchen nägelgespickten Bandagen hier mittlerweile verbissen gekämpft wird. Rückschlüsse auf die Qualität der bisherigen Berichterstattung sind zulässig und bestimmt auch nötig.

Eine Zusammenfassung findet sich hier

[Rubrik: Wie man doofe Schafe zum Heulen wie Wölfe bringen kann]

Samstag, 10. August 2013

Heute kommt ja die Arsch-Puff-Transen-und Kunst-Show

von Kurt Krömer, in der er Matthias Matussek saublöd anmacht mit Hilfe künstlerischer Verfremdungseffekte in eine Art Anti-Talkshow-Hyperbel mit einbezieht.

Auf den Seiten der FAZ gibt es dazu einen recht gelungenen Kommentar von Oliver Jungen, mit einem traumhaften Einstieg, zu dem am Schluss wieder gekonnt der Bogen geschlagen wird.

Schön!

Dienstag, 6. August 2013

Aufregung um die FAZ

Oder besser, um Daniel Deckers.

Es geht um seinen Artikel vom 24. Juni gegen den Bischof von Limburg. Ich hatte den kürzlich auch gelesen und mir noch gedacht, vielleicht sollte Deckers ja das Metier wechseln. Im Aufbauen von schaurig-gruseliger Atmosphäre, düsteren Verweisen und kryptischen Andeutungen ist er jedenfalls besser als in objektiver Berichterstattung.
Offenbar dachte sich das die Geschäftsführerin von "Kirche in Not" auch und hat einen Protestbrief geschrieben. Frau Fenbert macht Butter bei die Fische und stellt die klare Frage:

>>Wegen der fehlenden "Neuigkeiten" bleibt von Ihrem Artikel, lässt man Ihre verächtlichen szenischen Beschreibungen einmal beiseite, daher nur einseitiger "Kalter Kaffee" übrig. Warum also schütten Sie diesen gerade jetzt über den Bischof aus? Wollen Sie Kirchenpolitik mit unlauteren Mitteln betreiben und aus diesem Kalkül heraus menschliche Existenzen vernichten?<< Ganzer offener Brief hier.

Hm. Nein, will er nicht. Er will nur seine persönliche Agenda durchdrücken, und zwar mit aller Macht und Gewalt, die ihm via die FAZ als Multiplikator zu Verfügung steht.
Und eins muss man ihm lassen: Die szenischen Beschreibungen, die Frau Fenbert erwähnt, sind nicht in dem Sinne verächtlich, aber passen gut ins Genre Mystery und Schauer.
Und genau deswegen ist Daniel Deckers vollkommen fehl am Platz bei der FAZ.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Zwiesprech beim Spiegel

Da wirft sich ein Mathias Hamann auf SpOn entrüstet in die Brust, weil der Religionswissenschaftler Michael Blume ausgespäht und - zu Unrecht natürlich - als Islamistensympathisant abgestempelt wurde.
Der große Zusammenhang: Prism und NSA.

>>Der Journalist [von den Stuttgarter Nachrichten] telefonierte mit Blume. "Er wollte mich mit Hinweis auf seine Frau und sein Kind davon abbringen, den Artikel zu schreiben." Das lässt die Berufsehre des Reporters nicht zu, die Geschichte sei "von öffentlichem Interesse". Sein Artikel über die Furcht des Verfassungsschutzes erscheint am 28. Juli 2003: "Reicht der Einfluss von Islamisten mittlerweile bis in Baden-Württembergs Regierungszentrale?", wird darin besorgt gefragt. <<

So so... Den Spiegel-Journalisten ist natürlich solcherlei Gebaren vollständig fremd, wir wissen das selbstverständlich.

[Es genügte weiland 2008 noch, einen ironischen Brief zusammen mit einer Buchsendung an "Papstkritiker" Clemens Bittlinger zu verschicken, um vom besorgten Spiegel-Autoren Peter Wensierski - aus Gründen der Berufsehre? Des öffentlichen Interesses? - als "Angehörige eines fundamentalistischen Glaubenskommandos" bezeichnet zu werden.]

Montag, 10. Juni 2013

Zum Artikel über den Eucharistischen Kongress in Köln

im KSTA von Harald Biskup ist im Kommentarbereich direkt untendrunter schon so ziemlich alles gesagt worden, was gesagt werden muss und soll. Hier klicken.

Es sind phantastische Anmerkungen, die Herr Biskup da zur Messe in der außerordentlichen Form zu machen hatte. Und es lohnt auch nicht, weiter darauf einzugehen - die Leserzuschriften haben bereits alles Relevante abgedeckt.

Außer diesem Satz hier von Herrn Biskup:
>>Es ist die selbstbewusste Heerschau eines Katholizismus einer vergangenen Zeit. Chormäntel, Spitzenrochetts und ärmellose Messgewänder verleihen dem liturgischen Gepränge etwas Museales. Frauen, die ihr Gesicht wie Spanierinnen bei der Papst-Audienz auf dem Petersplatz hinter Schleiern verhüllen, knien beim Ein- und Auszug des Klerus, angeführt vom früheren Kölner Weihbischof Klaus Dick, demonstrativ nieder.<<

Zum einen, lieber Herr Biskup, habe ich noch keine einzige Frau gesehen, die auf dem Petersplatz bei der Generalaudienz ihr GESICHT verhüllt. Nicht mal die Spanierinnen tun das, wenn Sie einfach nach "MANTILLA" googeln, dann werden Sie sehen, dass insbesondere die traditionelle spanische Mantilla eben NICHT das Gesicht verhüllt - Sie verwechseln hier irgendwie eine Religion mit einer anderen, ist das möglich?
Frau trägt die Mantilla auf dem Scheitel, die Stirn bleibt meist frei - Spanierinnen erlauben sich gerne die Nonchalance, sie auf dem Hinterkopf am Haarknoten zu befestigen und dann lang herunterfallen zu lassen. Sie verhüllen somit maximal ihren Dutt plus ihren Rücken. *erklärbärmodus aus*

Dass der Klerus oder vielmehr die Zelebranten und Messdiener eben nicht vom Bischof beim Ein- und Auszug angeführt wird, darauf haben andere schon hingewiesen.
Was das Knien betrifft, so gehe ich davon aus, dass die Mantillaträgerinnen nicht vor dem Klerus gekniet sind, sondern eventuell wohl eher vor dem Vortragekreuz oder zum Segen - genau weiß ich es aber nicht, ich war ja nicht dabei. Da Sie aber ansonsten auch eher zum Fabulieren neigen, gehe ich davon aus, dass es genau so gewesen sein könnte.
Es ist erstaunlich, dass man mit einem Artikel auf einem solchen Niveau auch noch eine zahlende Redaktion finden kann.

Dienstag, 23. April 2013

Ich bin ja dafür,

dass Cohn-Bendit den diesjährigen Theodor-Heuss-Preis freiwillig zurückgibt und dafür Wolfgang Herles nominiert wird für seinen "neuen Weg in die Demokratie", der darin besteht, in einem ZDF-Kommentar sowohl die Kritik an Cohn-Bendits Bekenntnissen zu "erotischen Spielchen" mit fünfjährigen Mädchen als "moralinsaure Wassersuppe" zu bezeichnen und im gleichen Atemzug noch den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts als "Feigling", weil der mit dieser kruden Idee, Cohn-Bendit diesen Preis zu verleihen wenig einverstanden ist und sich weigert, die Laudatio zu halten.
[Inhalte von Herles entnommen dem erstangeführten Link unten - ich erspare mir das ZDF, wo ich kann.]

Vergessen wir aber auch mal nicht die miese Volkstümelei Cohn-Bendits mit Terroristen anlässlich der Schleyer-Ermordung.

Kommentare zu dieser ganzen Farce:

Monika Metternich: Pädophilie, Politik, Preisverleihung

EMMA: Cohn-Bendit erhält den Thedor-Heuss-Preis und EMMA gratuliert nicht.

[Nein, die Linkfolge ist nicht ironisch gemeint, Alice Schwarzer hat jedenfalls in diesem Punkt Recht]

MdL Reinhard Löfflers Offener Brief

Eine Anmerkung zu Frau Leutheusser-Schnarrenberger erspare ich mir, weil sich dadurch kein direkter Zusammenhang zu einem "neuen Weg in die Demokratie" erschließen ließe.

Freitag, 8. Februar 2013

To whom it may concern.

>>Bolz: Die Menschen reagieren aber doch auf die massive Medienkampagne; die Themen werden von den Medien gesetzt. Natürlich gibt es in den vergangenen Monaten Anlass zu Kritik: die Missbrauchsskandale, der Umgang Kölner Kliniken mit einer vergewaltigten Frau, der Streit um das Gutachten von Professor Pfeiffer. Das alles ist Wasser auf die Mühlen der Medien. Das sind Themen, die sich beliebig skandalisieren lassen. Dabei ist viel Heuchelei und Häme im Spiel.

KNA: Gibt es so etwas wie einen antiklerikalen Affekt der Medien?

Bolz: Es handelt sich um ein sehr altes Phänomen. Journalisten definieren sich als Aufklärer. Und die katholische Kirche gilt schon seit dem 18. Jahrhundert als die gegenaufklärerische Macht schlechthin. Und immer, wenn sie sich gegen den Mainstream stellt und auf unzeitgemäßen Forderungen beharrt, wird dieser Affekt wieder mobilisiert. Es gibt in den vergangenen Monaten zwei Gruppen, die zum Abschuss freigegeben sind: die katholische Kirche und die FDP. Da fallen mittlerweile alle Tabus.

KNA: Die evangelische Kirche hat es da besser?

Bolz: Sie praktiziert schon seit Jahren eine bedingungslose Anpassungsstrategie an den Zeitgeist und segelt im Windschatten der öffentlichen Meinung. Dabei verliert sie aber jedes Profil.<<

Ganzes Interview auf domradio hier.

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Ich war Soldat. Und als solcher gebe ich niemandem...
Taras Sirko - 1. Sep, 18:31
@Taras
Du bist doch Soldat, oder? Nehmen wir an du bist in...
Fidelis (Gast) - 1. Sep, 16:45
Gedanken zur Sterbehilfe
Es war, wenn ich mich recht erinnere, im Sommer 1992....
Taras Sirko - 1. Sep, 12:36
@Fidelis
Wir dürfen hier zwei Fragen nicht vermischen....
Taras Sirko - 1. Sep, 10:33
"...welche Form der Euthanasie...
"...welche Form der Euthanasie perfider ist: die Ermordung...
Susann (Gast) - 1. Sep, 09:00

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