Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

"Amongst our weaponry are such diverse elements as fear, surprise, ruthless efficiency, an almost fanatical devotion to the Pope, and nice red uniforms!" [Monty Python.]



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Mittwoch, 31. Juli 2013

Zwiesprech beim Spiegel

Da wirft sich ein Mathias Hamann auf SpOn entrüstet in die Brust, weil der Religionswissenschaftler Michael Blume ausgespäht und - zu Unrecht natürlich - als Islamistensympathisant abgestempelt wurde.
Der große Zusammenhang: Prism und NSA.

>>Der Journalist [von den Stuttgarter Nachrichten] telefonierte mit Blume. "Er wollte mich mit Hinweis auf seine Frau und sein Kind davon abbringen, den Artikel zu schreiben." Das lässt die Berufsehre des Reporters nicht zu, die Geschichte sei "von öffentlichem Interesse". Sein Artikel über die Furcht des Verfassungsschutzes erscheint am 28. Juli 2003: "Reicht der Einfluss von Islamisten mittlerweile bis in Baden-Württembergs Regierungszentrale?", wird darin besorgt gefragt. <<

So so... Den Spiegel-Journalisten ist natürlich solcherlei Gebaren vollständig fremd, wir wissen das selbstverständlich.

[Es genügte weiland 2008 noch, einen ironischen Brief zusammen mit einer Buchsendung an "Papstkritiker" Clemens Bittlinger zu verschicken, um vom besorgten Spiegel-Autoren Peter Wensierski - aus Gründen der Berufsehre? Des öffentlichen Interesses? - als "Angehörige eines fundamentalistischen Glaubenskommandos" bezeichnet zu werden.]

Montag, 10. Juni 2013

Zum Artikel über den Eucharistischen Kongress in Köln

im KSTA von Harald Biskup ist im Kommentarbereich direkt untendrunter schon so ziemlich alles gesagt worden, was gesagt werden muss und soll. Hier klicken.

Es sind phantastische Anmerkungen, die Herr Biskup da zur Messe in der außerordentlichen Form zu machen hatte. Und es lohnt auch nicht, weiter darauf einzugehen - die Leserzuschriften haben bereits alles Relevante abgedeckt.

Außer diesem Satz hier von Herrn Biskup:
>>Es ist die selbstbewusste Heerschau eines Katholizismus einer vergangenen Zeit. Chormäntel, Spitzenrochetts und ärmellose Messgewänder verleihen dem liturgischen Gepränge etwas Museales. Frauen, die ihr Gesicht wie Spanierinnen bei der Papst-Audienz auf dem Petersplatz hinter Schleiern verhüllen, knien beim Ein- und Auszug des Klerus, angeführt vom früheren Kölner Weihbischof Klaus Dick, demonstrativ nieder.<<

Zum einen, lieber Herr Biskup, habe ich noch keine einzige Frau gesehen, die auf dem Petersplatz bei der Generalaudienz ihr GESICHT verhüllt. Nicht mal die Spanierinnen tun das, wenn Sie einfach nach "MANTILLA" googeln, dann werden Sie sehen, dass insbesondere die traditionelle spanische Mantilla eben NICHT das Gesicht verhüllt - Sie verwechseln hier irgendwie eine Religion mit einer anderen, ist das möglich?
Frau trägt die Mantilla auf dem Scheitel, die Stirn bleibt meist frei - Spanierinnen erlauben sich gerne die Nonchalance, sie auf dem Hinterkopf am Haarknoten zu befestigen und dann lang herunterfallen zu lassen. Sie verhüllen somit maximal ihren Dutt plus ihren Rücken. *erklärbärmodus aus*

Dass der Klerus oder vielmehr die Zelebranten und Messdiener eben nicht vom Bischof beim Ein- und Auszug angeführt wird, darauf haben andere schon hingewiesen.
Was das Knien betrifft, so gehe ich davon aus, dass die Mantillaträgerinnen nicht vor dem Klerus gekniet sind, sondern eventuell wohl eher vor dem Vortragekreuz oder zum Segen - genau weiß ich es aber nicht, ich war ja nicht dabei. Da Sie aber ansonsten auch eher zum Fabulieren neigen, gehe ich davon aus, dass es genau so gewesen sein könnte.
Es ist erstaunlich, dass man mit einem Artikel auf einem solchen Niveau auch noch eine zahlende Redaktion finden kann.

Dienstag, 23. April 2013

Ich bin ja dafür,

dass Cohn-Bendit den diesjährigen Theodor-Heuss-Preis freiwillig zurückgibt und dafür Wolfgang Herles nominiert wird für seinen "neuen Weg in die Demokratie", der darin besteht, in einem ZDF-Kommentar sowohl die Kritik an Cohn-Bendits Bekenntnissen zu "erotischen Spielchen" mit fünfjährigen Mädchen als "moralinsaure Wassersuppe" zu bezeichnen und im gleichen Atemzug noch den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts als "Feigling", weil der mit dieser kruden Idee, Cohn-Bendit diesen Preis zu verleihen wenig einverstanden ist und sich weigert, die Laudatio zu halten.
[Inhalte von Herles entnommen dem erstangeführten Link unten - ich erspare mir das ZDF, wo ich kann.]

Vergessen wir aber auch mal nicht die miese Volkstümelei Cohn-Bendits mit Terroristen anlässlich der Schleyer-Ermordung.

Kommentare zu dieser ganzen Farce:

Monika Metternich: Pädophilie, Politik, Preisverleihung

EMMA: Cohn-Bendit erhält den Thedor-Heuss-Preis und EMMA gratuliert nicht.

[Nein, die Linkfolge ist nicht ironisch gemeint, Alice Schwarzer hat jedenfalls in diesem Punkt Recht]

MdL Reinhard Löfflers Offener Brief

Eine Anmerkung zu Frau Leutheusser-Schnarrenberger erspare ich mir, weil sich dadurch kein direkter Zusammenhang zu einem "neuen Weg in die Demokratie" erschließen ließe.

Freitag, 8. Februar 2013

To whom it may concern.

>>Bolz: Die Menschen reagieren aber doch auf die massive Medienkampagne; die Themen werden von den Medien gesetzt. Natürlich gibt es in den vergangenen Monaten Anlass zu Kritik: die Missbrauchsskandale, der Umgang Kölner Kliniken mit einer vergewaltigten Frau, der Streit um das Gutachten von Professor Pfeiffer. Das alles ist Wasser auf die Mühlen der Medien. Das sind Themen, die sich beliebig skandalisieren lassen. Dabei ist viel Heuchelei und Häme im Spiel.

KNA: Gibt es so etwas wie einen antiklerikalen Affekt der Medien?

Bolz: Es handelt sich um ein sehr altes Phänomen. Journalisten definieren sich als Aufklärer. Und die katholische Kirche gilt schon seit dem 18. Jahrhundert als die gegenaufklärerische Macht schlechthin. Und immer, wenn sie sich gegen den Mainstream stellt und auf unzeitgemäßen Forderungen beharrt, wird dieser Affekt wieder mobilisiert. Es gibt in den vergangenen Monaten zwei Gruppen, die zum Abschuss freigegeben sind: die katholische Kirche und die FDP. Da fallen mittlerweile alle Tabus.

KNA: Die evangelische Kirche hat es da besser?

Bolz: Sie praktiziert schon seit Jahren eine bedingungslose Anpassungsstrategie an den Zeitgeist und segelt im Windschatten der öffentlichen Meinung. Dabei verliert sie aber jedes Profil.<<

Ganzes Interview auf domradio hier.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Daniel Bax von der taz

wurde schon einmal zum "Blindgänger der Woche" gekürt. Im Januar 2011.

Nun schreibt er weiter beharrlich gegen sein offenbar persönliches "Gespenst" von "Christenverfolgung" an, die es natürlich überhaupt gar nicht gibt in der kleinen, saturierten Welt von Daniel Bax.

Josef Bordat hat sich seinen jüngsten Beitrag in der taz mal zur Brust genommen:

>>Wenn die aktuelle Christenverfolgung, unter der etwa 100 Millionen Menschen leiden, mit unbestimmtem Artikel präsentiert wird und in spöttischer An- und Abführung erscheint (Zitat: In Warnungen vor einer „Christenverfolgung“ mischen sich auch fragwürdige Töne.), dann droht etwas, das hierzulande nicht mehr drohen sollte: die Verharmlosung eines globalen Massenmordes, der in den letzten zwanzig Jahren hunderttausenden Menschen das Leben kostete, die Verbannung eines grausamen Gegenwartsphänomens in das Reich der Fabel. Ich weiß nicht, wo der Verfasser dieses Textes [gemeint ist Bax] für gewöhnlich lebt und ob er dort Zugang zu modernen Medien hat, doch die Ignoranz gegenüber der Not von Christen im Nahen und Mittleren Osten, in Nordafrika, in Vietnam, in Nigeria, in Nordkorea und anderswo lässt nichts Gutes erahnen, zumal die Diktion des Textes ziemlich deutlich auf Verhöhnung und Verunglimpfung ausgerichtet ist ...<<

Weiterlesen hier bei Josef Bordat.

Dienstag, 22. Januar 2013

Das Zitat des Tages kommt heute vom vielgeprüften Pater Lombardi,

dem Pressesprecher des Heiligen Stuhls:

>>I am amazed by the article in the Guardian, which seems to come from someone who is among the asteroids," said Vatican Spokesperson Father Federico Lombardi in response to the article accusing the papacy of using money originally handed over by fascist dictator Mussolini in exchange for Vatican recognition of his regime and offshore tax havens to create an international portfolio worth £500 million with real estate in the UK, France and Switzerland. "These things have been public knowledge for 80 years" as a result of the 1929 Lateran Pacts regulating relations between the Italian state and the Roman Catholic Church, the spokesman added.<<

Mehr dazu dann hier auf Englisch.

Das Muster läuft immer gleich ab.

Und ja, es ist lächerlich, wegen eines Einzelfalls nun sämtliche katholischen Krankenhäuser anzufragen, ob bei ihnen etwa regelmäßig Opfer von Verbrechen auf der Straße liegen gelassen werden.
Und obwohl es immer das gleiche Muster ist, funktioniert es einwandfrei.
Nun muss sich der Geschäftsführer des katholischen Krankenhausverbandes auch noch gegen Drohungen von Politikern quer durch alle Lager (!) zur Wehr setzen, die offenbar über unsere Verfassung wenig informiert sind.

Aus einem Interview mit Thomas Vortkamp:

>>
KNA: Herr Vortkamp, haben die Ereignisse in Köln dem Image katholischer Krankenhäuser bundesweit geschadet?

Vortkamp: Natürlich hat das Ereignis bundesweit Wellen geschlagen. Und viele der katholischen Kliniken wurden angefragt, ob so etwas auch bei ihnen passieren könnte.

KNA: Wie haben Sie reagiert?

Vortkamp: Wir und unsere Mitgliedseinrichtungen haben klargestellt, dass an allen katholischen Krankenhäusern die Erstversorgung und die Spurensicherung bei Vergewaltigungsopfern sichergestellt sind. Niemand wird abgewiesen.

KNA: In Köln wurde aber doch eine junge Frau abgewiesen?

Vortkamp: Soweit uns bekannt ist, hatte im Kölner Fall eine medizinische Erstversorgung bereits stattgefunden. Und die Staatsanwaltschaft sieht derzeit keinen Anfangsverdacht - weder für eine unterlassene Hilfeleistung noch für eine Strafvereitelung durch Unterlassen, da sich das Opfer zum Zeitpunkt der Abweisung bereits in ärztlicher Behandlung befunden habe. Nichtsdestotrotz wäre die Untersuchung zum Zwecke der Spurensicherung durchzuführen gewesen. Der Klinikträger hat sich bei dem Opfer entschuldigt, dass dies unterblieben ist. <<

Und:

>>KNA: Da mischt auch die Politik kräftig mit. Es gab schon einzelne Drohungen von Abgeordneten der CDU, SPD und Grünen, dass katholische Krankenhäuser «vom Netz genommen werden» sollten.

Vortkamp: Solche Drohungen entbehren jeglicher Grundlage. Es ist lächerlich, dass jetzt manche Gesundheitspolitiker meinen, katholische Kliniken in Gänze in Frage stellen zu müssen. Kirchliche Krankenhäuser haben das verfassungsrechtlich geschützte Recht, bestimmte medizinische Leistungen wie Abtreibungen nicht anbieten zu müssen. <<

Ganzes Interview hier auf kath.net.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Laudetur Iesus Christus!

Wenn mir irgendjemand erzählen will, dass dies der katholische "Traditionalistengruß" sei, muss ich ihn leider enttäuschen - es steht nicht zu erwarten, dass Autoren wie Herr Neumaier jemals einen Beichtstuhl betreten haben, denn auch und nicht nur dort, ist es der übliche Gruß an den Eintretenden - die korrekte Antwort, für die es übrigens soweit ich informiert bin, sogar einen Teilablass gibt, lautet: In aeternam. Amen.
Gelobt sei Jesus Christus - in Ewigkeit. Amen.

Wie ich drauf komme?

Nachlesen bei Peter Winnemöller hier.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Die Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag 2013

Bei Alipius gibt es eine kurze Zusammenfassung der Aufregung rund um die "kleine Enzyklika", wie sie von Kennern der Schriften des Papstes auch gerne genannt wird.

Wunderbar demaskiert Alipius die Zitationsweise von Manfred Bruns, wer ist das überhaupt? Irgendein LGBT-Vertreter oder wie man diese Lobby nennt....:

>> Benedikt XVI. behauptet, die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften beschädige die Ehe und trüge zu ihrer Destabilisierung bei. Jeder sei aufgerufen, den Kampf gegen eine Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften aufzunehmen [soweit Bruns]

Bruns bleibt im letzten Satz im Konjunktiv und erweckt so den Eindruck, er zitiere aus dem Schreiben des Papstes. Das tut er allerdings nicht, da sich dort nirgend wo eine Formulierung wie "jeder ist aufgerufen" oder gar "Kampf gegen eine Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften" findet. Aber man kann's ja mal versuchen ... <<

Fazit bei Alipius: >>Der Papst steht klar zur Lehre seiner Kirche, welche besagt, daß eine Gleichstellung anderer Partnerschaftsformen mit der Ehe nicht läuft, und daß Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung nicht verfolgt oder bestraft werden dürfen. Das ist mir bedeutend lieber, als all jene Heulboen, die mit ihren MSM-Schleppenträgern ihre Idee von einer "besseren" Welt immer nur so weit aufblitzen lassen, wie es ihren Bedürfnissen entspricht, und sich einen Dreck um dieselben Ideen scheren, wenn sie ihrem Bulldozer im Wege stehen.<< Ganzer Eintrag hier.

Das Kursive im zweiten Satzteil scheint für gewisse Vertreter gewisser Agenden irgendwie einfach nicht zusammenzudenken sein. Ist aber nun mal eine Tatsache.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Problembär-Bistum Limburg

Endlich mal ein gelungener und fairer Artikel zum Bischofssitz-Neubau in Limburg. Und - natürlich nicht bei den "großen" zu finden, sondern in der Lokalpresse. Wie mir in letzter Zeit auch immer stärker auffällt, dass die Lokalen und Regionalen es eben nicht nötig haben, Agenden zu fahren. Sie werden gelesen - sie erhalten auch Widerspruch, aber das Ganze geht nicht dermaßen durchideologisiert ab wie bei manchen überregionalen Printmedien. Hier sitzen noch Leute, die eine eigene Meinung haben dürfen - und ich denke, die Leser wissen das durchaus zu schätzen, selbst wenn sie anderer Meinung sind und das in Zuschriften, die größtenteils einen anständigeren Tonfall haben als das, was sich so bei Welt online oder Spon in den Kommentarspalten findet.

>>Ein Bischofssitz bedingt auch angemessene Räumlichkeiten, die ja nicht nur vom Hausherren genutzt werden. Das wird ebenso gerne außer Acht gelassen wie die Kostenverteilung.
Der Neubau des Diözesanen Zentrums hat inklusive Bischofswohnung und Kapelle rund eine Million gekostet. Das ist eine Menge Geld, völlig unstrittig, doch es sind keine zehn Millionen, wie munter kolportiert wird. 4,5 der veranschlagten 5,5 Millionen Euro entfallen auf die Sicherung der historischen Mauern und der archäologischen Funde (2) sowie auf die aufwendige Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude (2,5). Diese Aufgaben werden auch die zusätzlichen Mehrkosten verschlingen. Das Bistum hätte lieber darauf verzichtet. Aber was wäre die Alternative an diesem wichtigen Standort gegenüber des Doms gewesen? Die Bauwerke einstürzen und das Gelände vergammeln zu lassen? Die Verantwortlichen haben stattdessen aus der Not eine Tugend gemacht.<<Ganzer Artikel hier.

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