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    <title>Elsas Nacht(b)revier : Rubrik:Svashtaras Skite</title>
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    <dc:publisher>ElsaLaska</dc:publisher>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-19T23:42:46Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/elsalaska/images/icon.jpg">
    <title>Elsas Nacht(b)revier</title>
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  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/5699012/">
    <title>Das orthodoxe Osterfest - Beitrag von svashtara</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/5699012/</link>
    <description>Das höchste und älteste Fest in der serbisch orthodoxen Kirche ist das Osterfest. Die orthodoxen Kirchen feiern Ostern oft zu einem anderen Termin, zu dessen Berechnung wiederum der alte Kalender herangezogen wird. Das ist aber nicht der einzige Grund, weshalb die Termine differieren. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass die orthodoxe Kirche zur Bestimmung des Osterdatums immer noch dem 1. ökumenischen Konzil von Nizäa von 325 folgt, welches vorsieht, dass das christliche Osterfest am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond nach der ersten Tagundnachtgleiche des Jahres gefeiert wird, allerdings nicht vor oder zusammen mit dem jüdischen Paschafest. Sollte es mit diesem zusammenfallen, so muss das christliche Osterfest um einen Sonntag verschoben werden. Die Wurzeln des Osterfestes liegen ja auch in dem jüdischen Paschafest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrlich gesagt bin ich mir gar nicht sicher, ob die katholische Kirche sich nicht auch daran hält, mein schlaues Buch sagt, die westlichen Kirchen würden sich daran nicht mehr halten, im Netz steht, dass das 1. ökumenische Konzil von Nizäa auch für die katholische Kirche gilt und die Unterschiede in den Terminen nur aufgrund der Benutzung des julianischen Kalenders zustande kommen.&lt;br /&gt;
Es gibt seit längerem schon Bemühungen, zu einem einheitlichen Ostertermin zu gelangen, ich hingegen finde es eigentlich sehr schön, dass die Termine auseinanderfallen. Unter anderem, weil ich so natürlich zweimal feiern darf.&lt;br /&gt;
Ostern beginnt für mich mit der &lt;a href=&quot;http://elsalaska.twoday.net/stories/5699013/&quot;&gt;Fastenzeit&lt;/a&gt;, die immer mehr Menschen in Serbien und auch in anderen orthodoxen Ländern konsequent einhalten. Während dieser Zeit gehe ich auch zur Beichte. Ich beichte zweimal im Jahr, einmal vor Weihnachten, einmal vor Ostern. &lt;br /&gt;
Das ist mein erster Schritt zur Vorbereitung auf das Osterfest. &lt;br /&gt;
Mein zweiter Schritt ist immer die &lt;a href=&quot;http://elsalaska.twoday.net/stories/5595895/&quot;&gt;kleine Wasserweihe&lt;/a&gt;, die zu Hause vom Priester vorgenommen wird. Sie soll das Haus reinigen.&lt;br /&gt;
Sind Haus und Seele gereinigt, so versuche ich, mich auf das Osterfest vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Liturgie am Donnerstagabend wird die plastanica herausgelegt, ein Leinentuch, in das eine Darstellung Jesu nach der Kreuzabnahme eingestickt ist. Es wird in die Mitte der Kirche gelegt. &lt;br /&gt;
Ich gehe meist in die Liturgie am Karfreitag, um die plastanica zu sehen. &lt;br /&gt;
Am Karfreitag trauert die orthodoxe Gemeinde. Es ist ein strenger Fastentag, ich bleibe meist bei Wasser, selten auch mal Tee. Für mich bedeutet das außerdem, dass ich an diesem Tag keine Medien nutze, also auf Fernsehen, Radio, CDs, Internet verzichte, dass ich mir bewusst mache, dass Christus schließlich auch für mich am Kreuz gehangen hat.&lt;br /&gt;
Ich überdenke am Karfreitag auch meinen Lebensstil, frage mich, ob das alles so läuft, wie ich mir das gedacht habe. Die Tatsache, dass jemand Anderes so viel Leid auf sich genommen hat, damit ich heute frei leben darf, ist eine Verantwortung, die ich mir eigentlich jeden Tag klarmachen sollte, nicht nur am Karfreitag. &lt;br /&gt;
Am Ostersonntag gehe ich nüchtern zur Liturgie. Das ist zwar keine Pflicht, hat sich in unserer Familientradition so eingebürgert, und da Religion in der orthodoxen Kirche immer auch aus dem gelebten Glauben besteht, habe ich das so beibehalten.&lt;br /&gt;
Wir haben natürlich auch Ostereier, auch Schokohasen und Schokoladeneier, die werden nach der Liturgie an die Kinder verteilt.&lt;br /&gt;
Zum Ende der Liturgie grüßt der Pope die Gemeinde mit den Worten:&lt;br /&gt;
Christus ist auferstanden.&lt;br /&gt;
Und die Gemeinde antwortet mit:&lt;br /&gt;
Wahrlich ist er auferstanden.&lt;br /&gt;
Das bleibt auch über das gesamte Osterfest der Gruß der orthodoxen Christen. Wer immer mich anruft, wen immer ich treffe, ich grüße mit den Worten: Christus ist auferstanden. Und bekomme immer zur Antwort: Wahrlich ist er auferstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal zum Selbstverständnis der orthodoxen Kirche: Natürlich kennt die orthodoxe Kirche Dogmen und formulierte Glaubenssätze. Aber sie glaubt auch, dass Gott und die Menschwerdung seines Sohnes Jesus Christus ein Mysterium ist, welches durch die menschliche Logik nicht erfassbar wird. Daher ist das Evangelium keine abstrakte Lehre, die man studieren kann. Der Fachbegriff hierfür lautet übrigens Aphopatismus, sprich: die Unaussprechlichkeit. Soll heißen, dass es unmöglich ist, irgendeine Aussage über Gott zu machen.  Deshalb stützt sich der orthodoxe Glauben auch und vor allem auf die erlebte Erfahrung in den Kirchengemeinden, im Gottesdienst, in den Sakramenten und im Leben als orthodoxer Christ. Da kommen letztlich auch unsere Rituale her, an denen wir festhalten. Sie sind nicht dogmatisch, sie sind gelebt. Nur so kann ich wirklich erfahren, was Gott eigentlich in meinem Leben bedeutet.</description>
    <dc:creator>svashtara</dc:creator>
    <dc:subject>Svashtaras Skite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 svashtara</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-20T14:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/5699013/">
    <title>Die Fastenzeit - Beitrag von svashtara</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/5699013/</link>
    <description>Die Fastenzeit wird am Tag vor Beginn nach der Liturgie mit einem speziellen Fastengebet eingeleitet. Unsere Fastenzeit ist traditionell eigentlich ein Fasten mit Brot, Salz, Gemüse, Obst und Wasser. Wir enthalten uns von Fleischspeisen, Eiern, Milch, Milchprodukten und Alkohol. (Erwähnte ich schon, dass Rauchen ohnehin verboten ist...) Erlaubt ist übrigens auch Honig, was das Ganze erheblich erleichtert. Fisch und pflanzliche Fette sind ebenfalls erlaubt, aber nicht in der ersten und der letzten Fastenwoche und nicht während der Vorbereitung auf die Beichte.&lt;br /&gt;
Kinder unter sieben Jahren fasten nicht, ältere Kinder fasten nur die Woche vor der Beichte, dann aber das sogenannte &quot;weiße Fasten&quot;, bei dem Milchprodukte erlaubt sind. Das Fasten besteht aus einer körperlichen und aus einer geistigen Komponente. während dieser Zeit üben wir Enthaltsamkeit von schlechten Gedanken, Wünschen und Handlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Fasten bereiten wir uns in dieser Zeit auch auf die Beichte vor. &lt;br /&gt;
Ich beichte zweimal im Jahr, wie die meisten.&lt;br /&gt;
In der Fastenzeit suche ich mir eine Woche heraus, in der ich außerdem auf Fisch und pflanzliche Fette verzichte. In dieser intensiven Zeit bereite ich mich auf die Vergebung der Sünden vor, indem ich mir erst einmal klarmache, was ich verbrochen habe. Ich bekenne meine Sünden vor Jesus Christus und bitte ihn darum, bei Gott ein gutes Wort für mich einzulegen. &lt;br /&gt;
Vor dem Sonntag, an dem ich dann zur Beichte gehe, versuche ich, alle Missstände in meinem Leben zu klären (soweit das möglich ist), alle Streitigkeiten zu beenden (das ist enorm schwierig!!!) und alle offenen Rechnungen zu begleichen. Man will ja den Rücken frei haben und nicht gleich nach dem Beichten wieder in den nächsten Streit geraten. Schwierig war das damals vor allem in der Schulzeit, meinen Mitschülerinnen klar zu machen, dass ich mich nicht um einen geliehenen Bleistift zanken kann, weil ich am Sonntag beichten gehe.&lt;br /&gt;
Samstag Nacht vor der Beichte bin ich ab Mitternacht völlig nüchtern, also auch kein Wasser. So bereiten sich bei uns auch die Popen auf die heilige Liturgie vor, das bedeutet, dass sie ab Mitternacht vor der Liturgie immer nüchtern bleiben. &lt;br /&gt;
(Das klingt einfach, ist es aber nicht, weil die Liturgie bei uns mehr als zwei Stunden dauert. Bis ich also wieder was trinken kann, ist es meist nach halb zwei mittags ...) &lt;br /&gt;
Vor der Messe, etwa um zehn, gehe ich dann in die Kirche. Der Pope bittet mich vor die Ikone, legt mir seine Hand und die Stola über den Kopf und fragt:&lt;br /&gt;
Hast du dich auf die Beichte durch das Fasten vorbereitet?&lt;br /&gt;
Bereust du deine Sünden?&lt;br /&gt;
Vergibst du deinen Mitmenschen?&lt;br /&gt;
Dann fragt er mich, ob ich etwas sagen möchte. &lt;br /&gt;
Schließlich spricht er das Absolutionsgebet und entlässt mich mit den Worten: &lt;br /&gt;
Was du meiner geringsten Niedrigkeit bekannt hast und was du nicht zu sagen vermochtest, sei es aus Unwissenheit oder Vergesslichkeit, vergebe dir Gott in dieser Welt und in der kommenden.&lt;br /&gt;
Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass mein Pope mir die Sünden nicht vergeben kann. Das ist einer der wesentlichen Unterschiede zur katholischen Kirche. Mein Pope kann nur mit mir zusammen um die Vergebung meiner Sünden bitten, er kann sie mir aber nicht einfach erlassen. So gehe ich zumindest sehr aufmerksam durch mein Leben, weil ich mir der Vergebung meiner Sünden eigentlich nicht sicher sein kann.&lt;br /&gt;
Ebenfalls wichtig und unterschiedlich ist, dass ich meine Sünden nicht im katholischen Sinne beichten muss. Ich kann den Popen um ein Gespräch bitten, aber genauso gut kann ich es alleine mit mir ausmachen.&lt;br /&gt;
Während der Liturgie bittet der Pope dann die Menschen, die beichten möchten, nach vorne. Wir versammeln uns und sprechen zusammen das Gebet vor der Kommunion. Danach empfangen wir das heilige Abendmahl. Nach der Liturgie beglückwünscht man sich gegenseitig zur Beichte und wünscht sich den Segen Gottes. &lt;br /&gt;
An dem Tag bleibe ich noch beim Fasten, danach dürfte ich eigentlich wieder, aber wenn wir uns in der großen Fastenzeit befinden, beschränke ich mich darauf, wieder Fisch und pflanzliche Fette auf meinen Speisezettel zu setzen, bis die Fastenzeit dann endgültig gebrochen wird.</description>
    <dc:creator>svashtara</dc:creator>
    <dc:subject>Svashtaras Skite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 svashtara</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-13T15:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/5595895/">
    <title>Die kleine Wasserweihe - [Beitrag von svashtara]</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/5595895/</link>
    <description>In der großen Fastenzeit vor Ostern gibt es bei den serbisch orthodoxen Christen die Möglichkeit, den Popen zu sich nach Hause einzuladen, um die kleine Wassersegnung zu erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater Mladen rief mich einige Tage vorher an, um einen Termin abzusprechen. Da unsere Kirchengemeinde mittlerweile sehr groß und natürlich über ganz Köln verstreut ist, versuchen die Popen, die Termine mit den Mitgliedern örtlich zusammenzufassen. Früher kam dafür immer der Pope aus Düsseldorf, da hatten wir auch noch keine eigene Kirche in Köln. Wir waren einfach eine zu kleine Gemeinde. Heute gibt es eine serbisch orthodoxe Kirche in fast jeder größeren Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserweihe hat ihren Ursprung in der ganz frühen Kirchenpraxis, wobei es damals noch keine festen Regeln gab, wann und wo genau sie zu welchen Anlässen durchzuführen war, wohl aber für den Ablauf, der immer bestimmte Gebete und das Eintauchen des Kreuzes in das Wasser vorsah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kennt man in der orthodoxen Kirche zwei Arten der Wasserweihe: &lt;br /&gt;
Die große Wasserweihe, die zwei Mal im Jahr stattfinden, nämlich am Abend vor und am Tag der Theophanie am 19. Januar nach dem neuen Kalender (was nach dem alten dem 06.Januar, also euren Heiligen Drei Königen entspricht). Dieser Tag erinnert an die Taufe Christi im Jordan, weshalb die große Wasserweihe sich nicht so sehr auf das Wasser, sondern mehr auf die Segnung der gesamten Schöpfung bezieht. Sie findet in der Kirche statt, wir nehmen das geweihte Wasser mit nach Hause und halten es über das Jahr in Ehren. Benutzt wird es in großer Not, bei Krankheit oder Angst. Meine Mutter gab mir vor Prüfungen oder wichtigen Terminen immer einen kleinen Schluck davon. Heute nehme ich es bei Erkältungen, wenn ich wichtige Geschäftstermine habe oder ich gebe meinem Hund Femi einen Schuss ins Futter, wenn sie zum Impfen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Wasserweihe dagegen kann zu verschiedenen Gelegenheiten stattfinden, zum Beispiel auch am Tag des Schutzpatronenfests. Traditionell hat es sich in der serbisch orthodoxen Kirche eingebürgert, die kleine Wasserweihe zu Hause in der vorösterlichen Zeit durchzuführen, der Pope kann sie aber auch zu anderen Gelegenheiten an nahezu jedem Ort durchführen. Auch dieses Wasser bewahren wir auf, nutzen es jedoch anders. Während der großen Fastenzeit nehmen wir jeden Morgen vor dem Essen einen kleinen Schluck ein. Die Idee hinter der kleinen Wasserweihe vor Ostern ist ja gerade, dass man den größten Feiertag in einem gesegneten Haus feiert. Deshalb ist auch die Fastenzeit und die anschließende Beichte gerade vor Ostern so wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Hausaltar ist das Zentrum meines Hauses. Dort hängt die Ikone meines Familienschutzpatrons, des Heiligen Dimitri von Thessaloniki, darunter eine Ikone Christi und davor das kandilo, das Ewiglicht. Hier sang Vater Mladen die ersten Gebete der kleinen Wasserweihe. Ich hatte eine Schüssel mit Wasser vorbereitet, in die er während des Gebets  das Kreuz und den getrockneten Basilikum eintauchte. &lt;br /&gt;
Unsere Gebete sind immer alle gesungen. Früher war altkirchenslavisch die Hauptsprache der serbisch orthodoxen Kirche. Mittlerweile, scheint mir, ist es so, dass gerade Gebete, die hauptsächlich in verschiedenen Feierlichkeiten für die Mitglieder der Kirchengemeinde gesungen werden, zum Beispiel die Gebete zum Schutzpatronenfest, zur Beichte oder für die Toten, partiell in serbischer Sprache gesungen werden. Ebenso das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis, beide werden zur Liturgie von allen Anwesenden in serbischer Sprache gebetet. Die Segnung für das Haus und seine Bewohner sang Vater Mladen also in serbisch, die Gebete für den Heiligen Geist in altkirchenslavisch. Mit Weihrauch und Wasser gingen wir dann durch die Räume des Hauses, in jedem sang der Pope ein Gebet zur Segnung, bis wir wieder am Hausaltar angekommen waren.&lt;br /&gt;
Femchen hatte währenddessen leider Gartenarrest, ich hätte nicht riskieren wollen, dass sie Vater Mladen anspringt, aber auch sie wurde im Gebet nicht vergessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine wunderbare Erfahrung, die kleine Wasserweihe im eigenen Haus zu erleben. Mit ihr wird die Anwesenheit des Lebendigen Gottes einfach spürbar. Es ist schwierig, das zu erklären, aber mein Haus wird durch die Segnung für mich zu einem heiligen Ort, zu einem Platz, an dem ich mich wohlfühle, weil ich die Liebe Gottes darin spüre.&lt;br /&gt;
Das frische Wasser habe ich mittlerweile in das dafür vorgesehene Gefäß zur Aufbewahrung gefüllt, nehme jeden Morgen einen kleinen Schluck davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im anschließenden Gespräch mit Vater Mladen wies er mich übrigens auf eine besondere Veranstaltung im April hin, nämlich die Ölsegnung. Diese findet sehr selten statt, weil dazu sieben Popen anwesend sein müssen. Ich habe vage Erinnerungen aus der Kindheit daran, deshalb freue ich mich besonders darauf, sie im April mitzuerleben.</description>
    <dc:creator>svashtara</dc:creator>
    <dc:subject>Svashtaras Skite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 svashtara</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-22T08:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/5595421/">
    <title>Hausmitteilung.</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/5595421/</link>
    <description>Ich habe heute ein Gastautorenrecht auf dem Nacht(b)revier vergeben, und zwar an die Autorenkollegin svashtara, die eine in Deutschland lebende serbisch-orthodoxe Christin ist und unter der Rubrik &quot;Svashtaras Skite&quot; unregelmäßig, aber hoffentlich oft, über ihren Glauben, ihre Kirche und ihren religiösen Alltag bloggen wird.&lt;br /&gt;
Die orthodoxen Kirchen sind uns überaus fremd, sie wirken exotisch, sie haben teils andere Feste, Heilige und Riten - und dazu noch einen ganz anderen Kalender als wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass uns svashtara einen Einblick in diese faszinierende Glaubenstradition geben möchte, die die serbische Kultur und Gesellschaft so wesentlich mitgeprägt hat. Bei ihrem ersten Beitrag wird es um die kleine Wasserweihe gehe, die ihr Pope anfang der Woche vorgenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Skite ist u.a. die Bezeichnung für eine Einsiedelei, im weiteren Sinne für eine klosterähnliche Lebensgemeinschaft von Mönchen orthodoxen Glaubens.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Svashtaras Skite</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-20T11:03:00Z</dc:date>
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