Elsas Nacht(b)revier

Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen. [Douglas Adams]

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Traumbotschaften

Mittwoch, 23. April 2008

*üäh*

Die Traumbotschaft von dieser Nacht lautet, dass Tom Cruise als Oberhaupt der Scientology-Irren Daimler-Chryler und Mannesmann in seine Hände bringt und die Produktion von Pkws einstellt. Sein trust werde ausschließlich nur noch Militärfahrzeuge und Lkws produzieren. (Dreimal darf man raten, warum - um sich auf den Krieg vorzubereiten, in dem Scientology die Weltherrschaft anstrebt).
Igitt, das ist NOCH schlimmer als paneuropäische Säkularkirche ...

Ich glaube, ich kaufe mir doch jetzt mal lieber zur Sicherheit wirklich einen Chrysopras.

Dienstag, 22. April 2008

Ich habe von einem Stein

Chrysopras-kgeträumt - ich pflege nicht von Steinen zu träumen, deshalb verwundert es mich, den ich mir aus einer Auswahl von anderen, alle an Lederbändchen befestigten, heraussuchte. Er war fast faustgroß und hatte noch natürliche Bruchkanten. Seine Farbe war milchig-hellgrünlich, wie Waldmeistersofteis, undurchsichtig. Genau wie der nebenan. Und es hieß im Traum, es sei ein Chrysolith. Jetzt habe ich mal nachgeschaut, Chrysolithe sehen überhaupt nicht so aus wie der Stein aus meinem Traum. Sie sind olivgrün und transparent.
(Gerade nochmal gründlich nachgeschaut ... Ich habe RICHTIG geträumt, aber mich beim Aufwachen falsch erinnert. Der Stein im Traum war beschriftet mit Chrysopras, und hey, das stimmt jetzt doch genau überein.)

Bin ich die Reinkarnation der Heiligen Hildegard von Bingen? Ich meine, woher weiß ich denn, wie ein Chrysopras auszusehen hat- im Traum?

Samstag, 27. Oktober 2007

Enorm,

was im Traum alles möglich ist. Ich geriet irgendwie in ein Waldgebiet, zusammen mit anderen Leuten, das völlig von Stechmücken durchseucht war und wachte von den vielen Stichen auf, die ich erhielt.
Danach lag ich im Bett und es juckte überall, dass ich lange nicht mehr einschlafen konnte. Wenn sich jetzt noch Quaddeln gebildet hätten, dann wäre das eine schöne Lektion in Sachen Psychosomatik gewesen.

Sonntag, 7. Oktober 2007

Ich habe eine brandneue Software auf meinem PC

installiert, mit der sich Filme ansehen lassen, wenn man nur auf den Avatarnamen des jeweiligen twoday-Users klickt.
(Okay, das ist nicht brandneu, aber ich habe es halt so geträumt. Jedenfalls also in Verbindung mit den Avatarnamen ist es sicher neu).
Beim Anklicken von Zucker geriet ich in eine alte Filmaufnahme aus den Siebzigern, ein kleines Mädchen mit roten Zöpfen (und merkwürdigerweise einem Damenbart *gg*) und glockenheller Stimme sang ein zu Herzen gehendes Lied vor einer idealen, romantischen Landschaftskulisse, vielleicht so ähnlich wie damals Heintje. "Es ist eine Aufnahme aus ihrer Kindheit, wahrscheinlich war sie ein Kinderstar im Osten, und sie will uns nichts aktuelleres zeigen, um anonym zu bleiben", dachte ich und klickte weiter auf Alsos Threpsoneires' Film, der sich mächtig ins Zeug gelegt hatte. Er spielte, sang und tanzte mit höchst lebensechten Puppen zusammen, lieferte sich lustige Dialoge mit ihnen und war überhaupt sehr unterhaltsam. "So kenne ich den ja gar nicht", dachte ich, und freute mich. Als ich auf rosmarins Avatar klickte, kam nur von twoday generierte Zufallsbilder aus ihrem Weblog. "Typisch, rosmarin hat es entweder noch nicht geblickt, dass sie sich selbst in einem Filmchen vorstellen kann oder sie ist mal wieder zu chaotisch dafür."
Bei einem anderen Avatar, den ich nicht kannte, tat sich ein dreidimensional begehbares Weblog auf (ebenfalls eine neue, brandheiße Sache: das Weblog wird für die Besucher zum virtuellen Raum): Hier war es eine bunt möblierte Studentenbude, durch die ich durchs Fenster einsteigen musste, und in der viele alte PC-Monitore herumstanden, auf denen die zu lesenden Texten flimmerten. Außerdem, statt der embedded music-Dateien, ein richtiger alter Radiokasettenrekorder, auf dem sich die favourite playlist des Bloginhabers befand und den man auch richtig manuell bedienen konnte. So ganz geheuer war es mir in diesem Drei-D-Blog nicht, denn ich kannte ja denjenigen nicht so wie Zucker oder rosmarin.

Montag, 2. Juli 2007

Die Abkürzung KSK

steht für Kommando Spezialkräfte, eine Sondereinsatztruppe des Heeres.
Heute Nacht habe ich geträumt, dass ein unglaublich überladener, verdreckter und schrottiger dunkler Kombi mit dem Nummernschild KSK-irgendwas, mir rückwärtsfahrend in einem Kreisel entgegenkam und mich dann auch noch rammte (ich in meinem guten alten Mercedes Kombi). Jetzt gibt es ja a) überhaupt keine Notwendigkeit, in einem Kreisel rückwärts zu fahren, weil es ja ein KREISEL ist, man also sowieso am Einfahrtspunkt wieder anlangt, wenn man nur beharrlich weiter im Kreise fährt und b) ist es sicherlich so, dass die KSK-Typen nicht auch noch ihren eigentlich geheimen Status auf Nummernschildern vermerken.
Das ergibt keinerlei Sinn.

Dienstag, 15. Mai 2007

Eine Art Bahn ... in einer Schlucht.

Man kletterte da hinauf, dort gab es eine Art Einstiegsmöglichkeit in Sitze auf Schienen, wie bei einer Geisterbahn, die einem durch das schlimmste Stück der Schlucht tragen sollten, hindurch. Es war wichtig, dies auch zu tun, denn die Freunde erwarteten das. Also keine wirkliche Notwendigkeit, nur sozialer Zwang.
Es hatte geregnet und die Einfuhrbahnen des Gefährtes, überwölbt von Grotten und Felsendomen, standen unter Wasser. Unter schwarzem Wasser. Was kein Problem sei, wie der Bergführer meinte, man würde schon rechtzeitig wieder auftauchen, sicher, eine unangenehme Situation, so im Dunkel und ohne Licht, nicht wissend, ob der Atem das aushalte, aber ansonsten, jeder wäre noch durchgekommen, das sei alles kein Problem.
Man solle die erste Etappe ausprobieren, die ginge ja noch nicht unter Wasser, alles ganz bequem.
Ich probierte die erste Etappe aus und fand mich wieder zwischen ungemein spitzen Felsen und schwappendem Wasser. Da durch?
Nie. Aber Umkehr gab es nicht. Gut dann, so hieß es, würde man eben in dieser Zwischenstation verrotten oder darauf warten müssen, dass der Wasserspiegel sank.
Danach von Rasul geträumt, dem die Augen aus dem Kopf gesprungen waren und über die Fliesen kullerten.
Er war tot.
Mein Vater richtete ungerührt sein ihm zugewiesenes Fach im Bad ein.

Ich denke, das ist ein Hinweis darauf, lieber drei Mal anstatt nur zwei Mal täglich in den Pool zu gehen und ernsthaft zu schwimmen und dass es pasta fredda gibt mit einer deutlichen Knappheit an Bier.

Dienstag, 10. April 2007

Die ganze Nacht nicht geschlafen

wegen Kreuzschmerzen, und jedesmal, wenn ich in einen kurzen Schlummer fiel, einen zwanghaften Traum zu einer Pflanze geträumt, die ich am Ende des Traumfetzens identifiziert hatte, dann aufgewacht mit dem Gebot: Merk dir den Namen! Dann wieder eingeschlafen und dieselbe Pflanze wieder gesehen - Namen schon wieder vergessen, und dass circa 10 Mal hintereinander, so etwas verheißt zwar einen wundervollen Tagesanfang bei Sonnenaufgang um halb Sechs in aller Früh, aber es bedeutet gleichzeitig sauschlechtes Karma für meine Mailbox am Abend.
Daneben habe ich mir überlegt, betreibe ich die Pflanzenidentifizierung vielleicht doch zu zwanghaft?

Sonntag, 1. April 2007

Heute Nacht habe ich geträumt

dass ich ins Internet gehe und auf meinem Nachrichtenportal zu lesen steht, dass Benedetto gestorben ist :(

Hoffentlich nur ein Hinweis darauf, dass mein Weißwein alle ist.

Dienstag, 30. Januar 2007

Immer wieder inspiriert und beeindruckt

bin ich von zuckerwattes konsequent geführtem Traumtagebuch (hier nur ein Beispieleintrag) und wie ich so sinniere, fiel mir doch der allererste Traum überhaupt ein, an den ich mich erinnern kann. Ich werde wohl drei oder vier Jahre alt gewesen sein. Es ist ja überhaupt interessant, wenn man sich überlegt, bis wohin man zurückschreiten kann in der Erinnerung. Von wo ab das Bewusstsein wirklich einsetzt. Vorher war man ja nur ein krähendes Etwas mit körperlichen Bedürfnissen. Ab der ersten Erinnerung, dem ersten erinnerten Traum wird es ernst.
Inwiefern, hab ich allerdings nie ergründet.

Jedenfalls mein erster erinnerter Traum war ein Alptraum und spielte - wo sonst - in der Schlosserwerkstatt meines Vaters. Ein fürchterlich düsteres, von Öl und Antirostspray durchtränktes Gelass, das immer hätte umgebaut werden sollen. Zu einem Wohnzimmer. Damals hing noch eine uralte Drehmaschine unter der Decke, die über riesige beigefarbene Keilriemen (?) lief. Das ganze Haus bebte, wenn gedreht wurde.
Dabei habe ich das nie als bedrohlich empfunden, es war ja meine zweite Heimat. Ich durfte Giftflaschen sortieren, Nägel einschlagen, Werkzeug sortieren, Skizzenblocks bekritzeln, mit diesen flachen, breiten Zimmermannsbleistiften, die mit dem Messer geschärft werden.
Also weiß der Deibel, wieso ich darüber alpträumte.

Die Werkstatt wurde von einem anderen Mann gekapert, mein Vater war weit und breit nicht mehr in Sicht. Er stellte Eisenkäfige mit dicken Gitterstangen darin auf und ich fragte mich, zu welchem Zweck. Und vor allem nahm ich wohl schon als Kind wahr, dass das hier nicht die ursprüngliche Bestimmung der Werkstatt, sondern eine Zweckentfremdung war. Nun gut, in diesen Käfigen also hielt er bunte Wellensittiche. Grüne, blaue vor allem sind mir in Erinnerung. Und ich dachte noch: Was ist das für ein Scheißkerl, setzt die Vögel da rein.
Aber der Hammer kam erst noch. Er nahm vor meinen Augen einen Packen Zeitungspapier, zündete ihn an und warf das brennende Papier zu den Vögeln in den Käfigen, die daraufhin elendig umkamen.
Das war wohl mein erster Alptraum in meinem ganzen Leben.

Im Nachhinein, entschlüsselt, interpretiere ich das so, dass ich diese verdammte Werkstatt hätte renovieren lassen sollen, einen Durchbruch zur Küche hin machen und ein geschmackvolles Loft darin einrichten sollen.

Dann hätten aber wiederum die Schwalben keine Nistmöglichkeit mehr, für die jedes Frühjahr extra Türen und Fenster geöffnet werden. Wenn das Frühjahr besonders kalt geraten ist, wird auch mal fürsorglich geheizt/der Ofen angezündet.
Merkwürdigerweise passen die schwarz-weißen Schwalben hervorragend da hinein.

Die bunten Exoten dagegen in Käfigen geschlagen und ausgeräuchert, eben nicht.

Hm.

Donnerstag, 11. Januar 2007

Wenn man davon träumt

die Geliebte eines vatikanischen Klerikers zu sein - Renaissancezeit - und sich deshalb im apostolischen Palast hinter allerlei Tapetentüren versteckt halten muss, kurz drauf in der Jetztzeit einer Gruppe von Muslime, die sehr ungehalten in den Straßen einer deutschen Kleinstadt stehen und mürrisch wissen wollen, wo denn jetzt noch ein Restaurant aufhat, den Weg erklärt, Rasul durchgeht und fast von einem LKW erwischt wird und man danach weiterträumend auf ein (nicht existentes) Weblog einer Ethnologin surft, mit der man mal befreundet war, und die dort über einen westafrikanischen Spezialkult mit Elementen aus dem Yoga und der Aztekenreligion bloggt, inklusive Kommentaren von Don Parrot *gg*, dann ist das ein Hinweis darauf, dass einem ein deutsches Geldinstitut eine üble Falle stellen will und man desentwegen Mail vom Rechtsanwalt erhält.

Warum das so ist, wüsste ich auch gern.

Edit: Es könnte aber auch einfach ein Vorzeichen für NEBEL IM TAL sein.

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