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    <title>Elsas Nacht(b)revier : Rubrik:Best of Benedict XVI</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>ElsaLaska</dc:publisher>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:date>2025-06-03T09:17:12Z</dc:date>
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    <title>Elsas Nacht(b)revier</title>
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  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022553323/">
    <title>Interview mit Benedikt XVI. - Vollständiger deutscher Text</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022553323/</link>
    <description>Mit einer Einleitung von Dr. Armin Schwibach gibt es das ganze Interview nun auch auf kath.net zum Nachlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Bei dem Interview handelt es sich um einen historischen Text: die erste Wortmeldung des Emeritus als Professor für Theologie, der in die Zeit seiner Studien und theologischen Forschung zurückkehrt. Aber nicht nur: vor allem die Jahre als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre bieten Benedikt XVI. die Möglichkeit zur Präzisierung wichtiger theologischer Reflexionen. Benedikt XVI. äußert sich auch zum Pontifikat seines Nachfolgers Franziskus und zur Zentralität der Barmherzigkeit im Lehramt des Papstes, indem er die Kontinuität mit der Lehre Johannes Pauls II. unterstreicht und die weiterführende Dimension erhellt. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass sich ein Vorgänger auf dem Stuhl Petri zu wesentlichen Inhalten des Lehramtes seines Nachfolgers äußert.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier also zum &lt;a href=&quot;http://www.kath.net/news/54456&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel mit dem Interview im Wortlaut.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-21T13:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022552813/">
    <title>Interview mit Benedikt XVI. im Osservatore Romano</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022552813/</link>
    <description>Das Interview erschien am Mittwoch in italienischer Sprache. Bei Radio Vatikan deutsche Sektion gibt es eine Zusammenfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;„Vater und Sohn sind eins, und darum ist auch ihr Wille intrinsisch ein einziger. Wenn der Sohn am Ölberg mit dem Willen des Vaters ringt, dann nicht, weil er eine grausame Verfügung Gottes akzeptieren müsste, sondern weil er die Menschheit ins Innere des Willens Gottes hineinziehen will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort auf die Frage „Warum das Kreuz und die Sühne“ könne man, so fährt Benedikt XVI. fort, „heute auf neue Weise formulieren“. Das „unglaublich schmutzige Ausmaß des Bösen“ in der Welt lasse sich „nicht einmal durch Gott“ einfach für „nichtexistent erklären“, sondern müsse „gereinigt“ und „überwunden“ werden. Die frühen Christen hätten „gewusst, dass angesichts der Übermacht des Bösen nur eine unbegrenzte Liebe, eine unendliche Sühne Genüge tun kann“. „Sie wussten, dass der gekreuzigte und auferstandene Christus eine Macht ist, die sich der des Bösen entgegenstellen und die Welt retten kann. Und auf dieser Basis konnten sie auch den Sinn des eigenen Leidens als in die leidende Liebe Christi hineingenommen verstehen, als Teil der erlösenden Kraft dieser Liebe.“&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein wichtiges Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Darauf habe zum Beispiel „die wohlbekannte These Karl Rahners von den anonymen Christen“ zu antworten versucht; in ihr „fällt das Christliche mit dem Menschlichen zusammen, und in diesem Sinn ist jeder Mensch, der sich selbst akzeptiert, Christ, auch wenn ihm das nicht bewusst ist“. Diese Theorie sei zwar „faszinierend“, aber sie vernachlässige „das Drama des Umkehrens und der Erneuerung, die im Christentum zentral ist“. Für „noch weniger akzeptabel“ erklärt der emeritierte Papst die Vorstellung, alle Religionen seien „jede auf ihre Weise“ Heilswege und könnten deswegen gewissermaßen für „gleichwertig“ gehalten werden. Diese Vorstellung werde „der Größe der Frage“ in keiner Weise gerecht.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Zusammenfassung &lt;a href=&quot;http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/17/barmherzigkeit,_s%C3%BChne,_glauben_interview_mit_benedikt_xvi/1216070&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-17T18:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022471262/">
    <title>Kommentar zum Tagesevangelium</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022471262/</link>
    <description>Benedikt XVI., Papst von 2005-2013&lt;br /&gt;
Predigt während der Eucharistiefeier auf dem Marienfeld, XX. Weltjugendtage, 21/08/05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonntag gehört die Eucharistie. Am Ostermorgen haben zuerst die Frauen, dann die Jünger den Auferstandenen sehen dürfen. So wussten sie von da an, dass nun der erste Wochentag, der Sonntag, sein Tag ist, der Tag Christi. Der Tag des Schöpfungsbeginns wird zum Tag der Erneuerung der Schöpfung. Schöpfung und Erlösung gehören zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist der Sonntag so wichtig. Es ist schön, dass in vielen Kulturen heute der Sonntag ein freier Tag ist oder gar mit dem Samstag ein sogenanntes freies Wochenende bildet. Aber diese freie Zeit bleibt leer, wenn Gott nicht darin vorkommt.&lt;br /&gt;
Liebe Freunde! Manchmal ist es vielleicht im ersten Augenblick unbequem, am Sonntag auch die heilige Messe einzuplanen. Aber Ihr werdet sehen, dass gerade das der Freizeit erst die rechte Mitte gibt. Lasst Euch nicht abbringen von der sonntäglichen Eucharistie, und helft auch den anderen, dass sie sie entdecken. Damit von ihr die Freude kommt, die wir brauchen, müssen wir sie natürlich auch immer mehr von innen verstehen und lieben lernen. Mühen wir uns darum – es lohnt sich. Entdecken wir den inneren Reichtum des Gottesdienstes der Kirche und seine wahre Größe: dass da nicht wir selber uns allein ein Fest machen, sondern dass der lebendige Gott selbst uns ein Fest gibt.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[via &lt;a href=&quot;http://evangeliumtagfuertag.org/M/DE/&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Evangelium Tag für Tag&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2015-09-04T22:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022456951/">
    <title>Benedikt XVI. über die Musik</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022456951/</link>
    <description>&amp;gt;&amp;gt;Vielleicht ist es richtig, an dieser Stelle die Grundfrage zu stellen: Was ist das überhaupt – Musik? Was ist ihr Woher und was ist ihr Wozu? Ich denke, man könne drei Ursprungsorte der Musik ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ein erster Ursprung ist die Erfahrung der Liebe. Wenn Menschen von der Liebe ergriffen wurden, ging eine andere Dimension des Seins auf, eine neue Größe und Weite der Wirklichkeit. Und die drängte auch zu einer neuen Weise sich auszudrücken. Poesie, Gesang und Musik überhaupt sind ganz von selbst durch dieses Getroffensein, durch dieses Eröffnetsein einer neuen Dimension des Lebens entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ein zweiter Ursprungort der Musik ist die Erfahrung der Trauer, die Berührung durch den Tod, durch Leid und die Abgründe des Daseins. Auch hier eröffnen sich, nach der anderen Seite hin, neue Dimensionen der Wirklichkeit, die mit dem Reden allein nicht mehr beantwortet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Endlich der dritte Ursprungsort der Musik ist die Begegnung mit dem Göttlichen, die von Anfang an zum Menschsein gehört. Hier erst recht ist das ganz Andere und Große da, das im Menschen neue Weisen hervorruft sich auszudrücken. Vielleicht kann man sagen, daß in Wirklichkeit auch in den beiden anderen Bereichen – Liebe und Tod – uns das göttliche Geheimnis berührt und in diesem Sinn insgesamt das Angerührtwerden von Gott Ursprung der Musik ist. &amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner Rede anlässlich der Verleihung zweier Ehrendoktorwürden (Krakauer Universität und Krakauer Musikhochschule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze Rede hier bei&lt;a href=&quot;http://www.kath.net/news/51227&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt; kath.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unnötig zu erwähnen, dass es mehr als auffällig ist, dass diese Ehrungen aus Polen - und nicht etwa aus Deutschland -  kommen, obzwar das freilich nicht weiter verwundert.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2015-07-04T18:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022453807/">
    <title>Fernsehansprache Benedikt XVI. am 16. April 2008 an das russische Volk</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022453807/</link>
    <description>Liebe Bürger der Russischen Föderation,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin dankbar für die Einladung, mich an Euch zu wenden und Euch meinen herzlichen Gruß auszusprechen, und ich nehme gerne die Gelegenheit wahr, die Wertschätzung, die Zuneigung und die Achtung auszudrücken, die der Nachfolger Petri und die Katholische Kirche seit jeher Euren Völkern und der Russisch-Orthodoxen Kirche gegenüber hegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Russland ist ein wahrhaft großes Land: in seiner territorialen Ausdehnung, seiner langen Geschichte, seiner erhabenen Spiritualität, seinem vielfältigen Kunstschaffen. Im vergangenen Jahrhundert wurde der Horizont Eures edlen Landes, wie der anderer Gebiete auf dem europäischen Kontinent, vom Schatten des Leidens und der Gewalt verdunkelt. Doch diese wurden durchkreuzt und besiegt vom glänzenden Licht so vieler orthodoxer, katholischer und andersgläubiger Märtyrer, die in der Unterdrückung durch schreckliche Verfolgungen gestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe zu Christus bis zum Martyrium, die ihnen gemeinsam ist, erinnert uns an die drängende Notwendigkeit, die Einheit der Christen wiederherzustellen, eine Pflicht, der sich die Katholische Kirche unwiderruflich verpflichtet fühlt. In diese Richtung bewegen sich die Katholische und die Russisch-Orthodoxe Kirche. Ich erinnere mich gut, dass beim II. Vatikanischen Konzil eine Delegation des Moskauer Patriarchats anwesend war, und ich habe die Kontakte mit der Russisch-Orthodoxen Kirche, die sich daran anschlossen, mitverfolgt. In den letzten Jahren haben sich diese Kontakte vor allem zwischen den Gläubigen, den Priestern und Bischöfen intensiviert. Und dann der interreligiöse, interkulturelle Dialog, der eine weitere vorrangige Aufgabe der Katholischen und ich wage zu sagen, auch der Russisch-Orthodoxen Kirche, ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bewusstsein der geistlichen Gaben, deren Verwalter sie sind, und unter fester Bewahrung ihrer eigenen Identität, sind die Christen eingeladen, die Begegnung mit den Nachfolgern anderer Religionen zu suchen und mit ihnen einen fruchtbaren Dialog in der Liebe und in der Wahrheit zu etablieren. Deshalb bitte und wünsche ich mir, dass die tausendjährige russische Kirchenerfahrung weiterhin das christliche Panorama bereichert, im Geist ehrlichen Dienstes am Evangelium und am Menschen heute. Und jetzt ein Gruß in russischer Sprache [Original auf Russisch gesprochen]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich sehr darüber, mich in russischer Sprache an das Volk und die Regierung dieses großen und mir so teuren russischen Landes zu wenden. Herzlich grüße ich unsere lieben orthodoxen Brüder, insbesondere Seine Heiligkeit, den Patriarchen von Moskau und ganz Russland, und die katholischen Bischöfe sowie ihre Gemeinden. Allen wünsche ich Frieden und Wohlergehen und gegenseitige Liebe, und ich rufe auf Sie alle den Segen Gottes herab.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2015-06-28T12:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022379997/">
    <title>Weihnachtsansprache an die römische Kurie 2010</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022379997/</link>
    <description>Meine Herrn Kardinäle,&lt;br /&gt;
verehrte Mitbrüder im bischöflichen und priesterlichen Dienst,&lt;br /&gt;
liebe Brüder und Schwestern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Freude komme ich zu dieser traditionellen Begegnung mit Ihnen, liebe Mitglieder des Kardinalskollegiums und Vertreter der Römischen Kurie und des Governatorats. Von Herzen begrüße ich jeden einzelnen, angefangen bei Kardinal Angelo Sodano, dem ich für die Worte der Ergebenheit und der Verbundenheit sowie für die freundlichen Glückwünsche danke, die er im Namen aller an mich gerichtet hat. Prope est jam Dominus, venite, adoremus! Wie eine einzige Familie betrachten wir das Geheimnis des Immanuel, des Gott-mit-uns, wie der Kardinal Dekan gesagt hat. Gerne erwidere ich die Glückwünsche und möchte allen, einschließlich der Vertreter des Heiligen Stuhls in aller Welt, aufrichtig danken für den kompetenten und großherzigen Beitrag, den ein jeder für den Vicarius Christi und für die Kirche leistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Excita, Domine, potentiam tuam, et veni” – so und mit ähnlichen Worten betet die Liturgie der Kirche wiederholt in den Tagen des Advents. Es sind Gebete, die wohl in der Zeit des untergehenden Römischen Reiches formuliert worden sind. Die Auflösung der tragenden Ordnungen des Rechts und der moralischen Grundhaltungen, die ihnen Kraft gaben, ließ die Dämme zerbrechen, die bisher das friedliche Miteinander der Menschen geschützt hatten. Eine Welt war im Untergang begriffen. Häufige Naturkatastrophen verstärkten noch diese Erfahrung der Ungeborgenheit. Es war keine Macht in Sicht, die dem hätte Einhalt gebieten können. Um so dringender war der Ruf nach Gottes eigener Macht: daß er komme und die Menschen gegen all diese Drohungen schütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Excita, Domine, potentiam tuam, et veni.” Auch heute haben wir vielfältigen Anlaß, in dieses adventliche Beten der Kirche einzustimmen. Die Welt ist mit all ihren neuen Hoffnungen und Möglichkeiten doch zugleich bedrängt von dem Gefühl, daß der moralische Konsens zerfällt, ohne den die rechtlichen und politischen Strukturen nicht funktionieren, so daß die Kräfte, die zu ihrer Verteidigung aufgeboten werden, zum Mißerfolg verurteilt scheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Excita – das Gebet erinnert an den Ruf zum Herrn, der im sturmgeschüttelten und dem Untergang nahen Boot der Jünger schlief. Als sein Machtwort den Sturm gestillt hatte, tadelte er die Jünger, daß sie so wenig Glauben hatten (Mt 8, 26 par.). Er wollte sagen: In euch selbst hat der Glaube geschlafen. Dasselbe wird er auch zu uns sagen. Auch in uns schläft der Glaube so oft. So bitten wir ihn, daß er uns aus dem Schlaf eines müde gewordenen Glaubens aufwecke und dem Glauben wieder Macht gebe, Berge zu versetzen – das heißt den Dingen der Welt ihre rechte Ordnung zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Excita, Domine, potentiam tuam, et veni”: Dieses Adventsgebet ist mir in den großen Bedrängnissen, denen wir im vergangenen Jahr ausgesetzt waren, immer wieder in die Gedanken und auf die Lippen gekommen. Wir hatten mit großer Freude das Jahr des Priestertums begonnen, und wir durften es auch gottlob mit großer Dankbarkeit beenden, obwohl es so ganz anders verlaufen ist, als wir erwartet hatten. Es ist uns Priestern und den Laien, gerade auch jungen Menschen, wieder bewußt geworden, welches Geschenk das Priestertum der katholischen Kirche darstellt, das uns vom Herrn anvertraut worden ist. So ist uns wieder bewußt geworden, wie schön es ist, daß Menschen im Namen Gottes und mit Vollmacht das Wort der Vergebung aussprechen dürfen und so die Welt, das Leben ändern können. Wie schön es ist, daß Menschen das Wort der Verwandlung sprechen dürfen, mit dem der Herr ein Stück Welt in sich hineinzieht und sie so an einer Stelle in ihrer Substanz umwandelt. Wie schön es ist, Menschen vom Herrn her in ihren Freuden und Leiden, in den großen wie in den dunklen Stunden des Lebens beistehen zu dürfen. Wie schön es ist, im Leben nicht dies oder jenes zum Auftrag zu haben, sondern einfach das Menschsein selbst – das Helfen dazu, daß es auf Gott hin offen werde und von Gott her gelebt. Um so mehr waren wir erschüttert, gerade in diesem Jahr in einem Umfang, den wir uns nicht hatten vorstellen können, Fälle von Mißbrauch Minderjähriger durch Priester kennenzulernen, die das Sakrament in sein Gegenteil verkehren, den Menschen in seiner Kindheit – unter dem Deckmantel des Heiligen – zuinnerst verletzen und Schaden für das ganze Leben zufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist dabei eine Vision der heiligen Hildegard von Bingen in den Sinn gekommen, die in erschütternder Weise das beschreibt, was wir in diesem Jahr erfahren haben. „Im Jahre 1170 nach Christi Geburt lag ich lange krank danieder. Da schaute ich, wach an Körper und Geist, eine Frau von solcher Schönheit, daß Menschengeist es nicht zu fassen vermochte. Ihre Gestalt ragte von der Erde bis zum Himmel. Ihr Antlitz leuchtete von höchstem Glanz. Ihr Auge blickte zum Himmel. Bekleidet war sie mit einem strahlendhellen Gewand aus weißer Seide und einem Mantel, besetzt mit kostbaren Steinen. An den Füßen trug sie Schuhe aus Onyx. Aber ihr Antlitz war mit Staub bestreut, ihr Gewand war an der rechten Seite zerrissen. Auch hatte der Mantel seine erlesene Schönheit verloren, und ihre Schuhe waren von oben her beschmutzt. Mit lauter, klagender Stimme schrie sie zum hohen Himmel hinauf: Horch auf, Himmel; mein Antlitz ist besudelt! Trauere, Erde: mein Kleid ist zerrissen! Erzittere, Abgrund: meine Schuhe sind beschmutzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter sprach sie: Im Herzen des Vaters war ich verborgen, bis der Menschensohn, in Jungfräulichkeit empfangen und geboren, sein Blut vergoß. Mit diesem Blut, als seiner Mitgift, hat er mich sich vermählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wundmale meines Bräutigams bleiben frisch und offen, solange die Sündenwunden der Menschen offen sind. Eben dieses Offenbleiben der Wunden Christi ist die Schuld der Priester. Mein Gewand zerreißen sie dadurch, daß sie Übertreter des Gesetzes, des Evangeliums und ihrer Priesterpflicht sind. Meinem Mantel nehmen sie den Glanz, da sie die ihnen auferlegten Vorschriften in allem vernachlässigen. Sie beschmutzen meine Schuhe, da sie die geraden, das heißt die harten und rauhen Wege der Gerechtigkeit nicht einhalten und auch ihren Untergebenen kein gutes Beispiel geben. Dennoch finde ich bei einigen das Leuchten der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hörte eine Stimme vom Himmel, die sprach: Dieses Bild stellt die Kirche dar. Deshalb, o Mensch, der du das schaust und die Klageworte hörst, künde es den Priestern, die zur Leitung und Belehrung des Gottesvolkes bestellt sind und denen gleich den Aposteln gesagt wurde: ‚Geht hinaus in die Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!’ (Mk 16, 15)“ (Brief an Werner von Kirchheim und an seine Priestergemeinschaft: PL 197, 269ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesicht der Kirche ist in der Vision der heiligen Hildegard mit Staub bedeckt, und so haben wir es gesehen. Ihr Gewand ist zerrissen - durch die Schuld der Priester. So, wie sie es gesehen und gesagt hat, haben wir es in diesem Jahr erlebt. Wir müssen diese Demütigung als einen Anruf zur Wahrheit und als einen Ruf zur Erneuerung annehmen. Nur die Wahrheit rettet. Wir müssen fragen, was wir tun können, um geschehenes Unrecht so weit wie möglich gutzumachen. Wir müssen fragen, was in unserer Verkündigung, in unserer ganzen Weise, das Christsein zu gestalten, falsch war, daß solches geschehen konnte. Wir müssen zu einer neuen Entschiedenheit des Glaubens und des Guten finden. Wir müssen zur Buße fähig sein. Wir müssen uns mühen, in der Vorbereitung zum Priestertum alles zu versuchen, damit solches nicht wieder geschehen kann. Es ist dies auch der Ort, all denen von Herzen zu danken, die sich einsetzen, den Opfern zu helfen und ihnen das Vertrauen zur Kirche, die Fähigkeit, ihrer Botschaft zu glauben, wiederzuschenken. Bei meinen Begegnungen mit Opfern dieser Sünde habe ich immer auch Menschen getroffen, die mit großer Hingabe den Leidenden und Geschädigten zur Seite stehen. Es ist Anlaß, dabei auch den vielen guten Priestern zu danken, die die Güte des Herrn in Demut und Treue weitertragen und mitten in den Zerstörungen Zeugen sind für die unverlorene Schönheit des Priestertums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der besonderen Schwere dieser Sünde von Priestern und unserer entsprechenden Verantwortung sind wir uns bewußt. Aber wir können auch nicht schweigen über den Kontext unserer Zeit, in dem diese Vorgänge zu sehen sind. Es gibt einen Markt der Kinderpornographie, der irgendwie von der Gesellschaft immer mehr als etwas Selbstverständliches angesehen zu werden scheint. Die seelische Zerstörung der Kinder, in der Menschen zum Marktartikel gemacht werden, ist ein erschreckendes Zeichen der Zeit. Von Bischöfen aus den Ländern der Dritten Welt höre ich immer wieder, wie der Sextourismus eine ganze Generation bedroht und sie in ihrer Freiheit und Menschenwürde beschädigt. Die Apokalypse des heiligen Johannes rechnet es unter die großen Sünden Babylons, das heißt der gottlosen Riesenstädte der Welt, daß sie mit Leibern und mit Seelen Handel treiben und sie zur Ware machen (Apk 18, 13). In diesem Zusammenhang steht auch das Problem der Droge, die mit wachsender Gewalt ihre Polypenarme um den Erdball streckt – sichtbarer Ausdruck der Diktatur des Mammons, der den Menschen pervertiert. Alle Lust wird zu wenig, und die Übersteigerung in der Lüge des Rausches wird zur Gewalt, die ganze Regionen zerfleischt und dies im Namen eines fatalen Mißverständnisses von Freiheit, bei dem gerade die Freiheit des Menschen untergraben und schließlich vollends aufgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterlesen &lt;a href=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/december/documents/hf_ben-xvi_spe_20101220_curia-auguri_ge.html&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2014-12-23T12:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/876866545/">
    <title>Kommentar zum Tagesevangelium</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/876866545/</link>
    <description>&amp;gt;&amp;gt;Joseph Kardinal Ratzinger (Papst Benedikt XVI.)&lt;br /&gt;
Der Gott Jesu Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist – christlicher Glaube fügt hinzu: Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist – dreifaltig-eins. Ein verlegenes Schweigen umgibt in der Christenheit weithin diesen ihren Mittelpunkt. Hat die Kirche sich damit nicht zu weit vorgewagt? Sollten wir nicht lieber so Großes, so Unzugängliches in seiner Unzugänglichkeit belassen? Kann solches überhaupt etwas für uns bedeuten? Nun, gewiss, dieser Satz ist und bleibt Ausdruck der Andersheit Gottes, der unendlich größer ist als wir, all unser Denken und Sein überschreitet. Aber wenn er uns gar nichts zu sagen hätte, wäre sein Inhalt nicht offenbart worden… Was also heißt das? Beginnen wir an der Stelle, an der auch Gott begonnen hat. Er nennt sich Vater. Menschliche Vaterschaft darf eine Ahnung geben von dem, was er ist. Aber wo es Vaterschaft nicht mehr gibt, wo wirkliche Vaterschaft als ein nicht bloß biologisches, sondern zugleich menschliches und geistiges Phänomen nicht mehr erfahren wird, da wird auch die Rede von Gott dem Vater leer…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Vaterschaft nur noch entweder als biologischer Zufall ohne menschlichen Anspruch oder als Tyrannis erscheint, die man abwerfen muss, da ist etwas am Grundgefüge des Menschseins verletzt. Zur Gänze des Menschseins bedarf es des Vaters in jenem wahren Sinn… als Verantwortung für den anderen, die ihn nicht beherrscht, sondern ihn freigibt zu sich selbst: als Liebe, die den anderen nicht vereinnahmen möchte … sondern ihn für seine innerste Wahrheit will, die in seinem Schöpfer ist. Solches Vatersein ist freilich nur möglich unter der Voraussetzung der Annahme des eigenen Kindseins. Die Bejahung des Jesuswortes „Nur einer ist euer Vater, der im Himmel“ (Mt 23,9), ist die innere Voraussetzung dafür, dass Menschen auf rechte Weise Vater sein können…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen freilich auch dies hinzudenken: Die Tatsache, dass Gott in der Bibel primär unter dem Bild „Vater“ erscheint, schließt doch das andere mit ein, dass auch das Geheimnis des Mütterlichen in ihm seinen Ursprung hat … Er [der Mensch] ist nicht „Bild Gottes“ (Gen 1,27) als Abstraktion – das führt nur wieder zu einem abstrakten Gott. Er ist es in seiner konkreten Wirklichkeit, und die ist Beziehung. &amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[via &lt;a href=&quot;http://www.evangeliumtagfuertag.org/&quot;&gt;Evangelium Tag für Tag&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2014-05-13T12:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/706569123/">
    <title>An die Teilnehmer der internationalen Tagung für Militärbischöfe</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/706569123/</link>
    <description>Aus der Ansprache vom 22. Oktober 2011:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Das Soldatenleben eines Christen muß in der Tat auf das erste und größte der Gebote, das Gebot der Gottes- und der Nächstenliebe, bezogen werden, weil der christliche Soldat dazu berufen ist, eine Synthese zu verwirklichen, durch die es möglich sein soll, aus Liebe, das heißt durch die Erfüllung des »ministerium pacis inter arma«, also des bewaffneten Friedensdienstes, auch Soldat zu sein. Ich denke besonders an die Übung der Nächstenliebe bei dem Soldaten, der den Opfern nach Erdbeben und Überschwemmungen ebenso wie den Flüchtlingen dadurch hilft, daß er seinen Mut und seine Fähigkeiten den Schwächsten zur Verfügung stellt. Ich denke an die praktizierte Nächstenliebe des Soldaten, der an ehemaligen Kriegsschauplätzen unter persönlichem Risiko zum Entschärfen von Minen verpflichtet wird, sowie auch an den Soldaten, der im Rahmen von Friedensmissionen durch Städte und Gebiete patrouilliert, um zu verhindern, daß sich Brüder gegenseitig töten. Es gibt so viele Männer und Frauen in Uniform, die ganz vom Glauben an Jesus erfüllt sind, die die Wahrheit lieben, die den Frieden fördern wollen und sich als wahre Jünger Christi dazu verpflichten, ihrer Nation dadurch zu dienen, daß sie sich für die Förderung der grundlegenden Menschenrechte der Völker einsetzen. In diesen Rahmen gehört die Beziehung von humanitärem Recht und Militärseelsorgern, denn eine tätige Zusammenarbeit zwischen humanitären Organisationen und religiösen Verantwortlichen entfaltet fruchtbare Energien, um die Härten der Konflikte zu lindern. Vor den Augen aller wird in den von Kriegen hervorgerufenen schrecklichen Verwüstungen häufig die Menschenwürde geschmäht und der Friede erschüttert.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze Ansprache &lt;a href=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/october/documents/hf_ben-xvi_spe_20111022_ordinariati-militari_ge.html&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2014-03-03T08:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/524895672/">
    <title>Papst Benedikts Brief an den atheistischen Mathematiker Piergiorgio Odifreddi</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/524895672/</link>
    <description>Ein Auszug, dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von Armin Schwibach auf kath.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Wenn über das Böse in der Kirche nicht geschwiegen werden darf, so darf aber auch die große Lichtspur der Güte und der Lauterkeit, die der christliche Glaube die Jahrhunderte hindurch gezogen hat, nicht verschwiegen werden. Man muß erinnern an die großen und reinen Gestalten, die der Glaube hervorgebracht hat – von Benedikt von Nursia und seiner Schwester Scholastika zu Franz und Klara von Assisi, zu Teresa von Avila und Johannes von Gott, zu den großen Heiligen der Nächstenliebe wie Vinzenz von Paul und Camillus von Lellis bis hin zu Madre Teresa und zu den großen edlen Gestalten im Turin des 19. Jahrhunderts. Auch heute gilt, daß der Glaube viele Menschen zu selbstloser Liebe, zum Dienst für die anderen, zur Wahrhaftigkeit und zur Gerechtigkeit führt. Auch Ihnen kann nicht unbekannt sein, was durch den Dienst der Kirche und ihrer Gläubigen an selbstloser Hilfe für die Leidenden geschieht. Würde man wegnehmen, was durch diese Motivation getan wird, so würde weithin ein sozialer Zusammenbruch erfolgen. Nicht verschweigen darf man endlich, was der Glaube der Welt an Schönem geschenkt hat: Das ist nirgends so sichtbar wie in Italien. Denken Sie auch an die vom Glauben inspirierte Musik, vom Gregorianischen Choral über Palestrina zu Bach, Mozart, Haydn, Beethoven, Bruckner, Brahms usw. &amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Schreiben findet sich &lt;a href=&quot;http://www.kath.net/news/43292&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2013-10-18T15:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/453143922/">
    <title>Regensburger Rede</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/453143922/</link>
    <description>Man hat sie selten im Originalwortlaut gelesen -natürlich. &lt;br /&gt;
Nichts ist lästiger als die Wahrheit, und nichts bringt mehr Geschrei, Verwirrung, Lüge und Mord und Totschlag hervor, als wenn jemand die Wahrheit spricht. &lt;br /&gt;
Eigentlich sollte man die Rede in der Wahrheit also Christen per se verbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde (διάλεξις  – Kontroverse) kommt der Kaiser auf das Thema des Djihād, des heiligen Krieges zu sprechen. Der Kaiser wußte sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen – es ist wohl eine der frühen Suren aus der Zeit, wie uns ein Teil der Kenner sagt, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten – später entstandenen – Bestimmungen über den heiligen Krieg. Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von „Schriftbesitzern“ und „Ungläubigen“ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, für uns unannehmbar schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“.[3] Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut”, sagt er, „und nicht vernunftgemäß, nicht „σὺν λόγω” zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann...&quot;.[4]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der entscheidende Satz in dieser Argumentation gegen Bekehrung durch Gewalt lautet: Nicht vernunftgemäß handeln ist dem Wesen Gottes zuwider.[5] Der Herausgeber, Theodore Khoury, kommentiert dazu: Für den Kaiser als einen in griechischer Philosophie aufgewachsenen Byzantiner ist dieser Satz evident. Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit.[6] Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R. Arnaldez, der darauf hinweist, daß Ibn Hazm so weit gehe zu erklären, daß Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und daß nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Götzendienst treiben.[7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle tut sich ein Scheideweg im Verständnis Gottes und so in der konkreten Verwirklichung von Religion auf, der uns heute ganz unmittelbar herausfordert. Ist es nur griechisch zu glauben, daß vernunftwidrig zu handeln dem Wesen Gottes zuwider ist, oder gilt das immer und in sich selbst? Ich denke, daß an dieser Stelle der tiefe Einklang zwischen dem, was im besten Sinn griechisch ist, und dem auf der Bibel gründenden Gottesglauben sichtbar wird. Den ersten Vers der Genesis, den ersten Vers der Heiligen Schrift überhaupt abwandelnd, hat Johannes den Prolog seines Evangeliums mit dem Wort eröffnet: Im Anfang war der Logos. Dies ist genau das Wort, das der Kaiser gebraucht: Gott handelt „σὺν λόγω”, mit Logos. Logos ist Vernunft und Wort zugleich – eine Vernunft, die schöpferisch ist und sich mitteilen kann, aber eben als Vernunft. Johannes hat uns damit das abschließende Wort des biblischen Gottesbegriffs geschenkt, in dem alle die oft mühsamen und verschlungenen Wege des biblischen Glaubens an ihr Ziel kommen und ihre Synthese finden. Im Anfang war der Logos, und der Logos ist Gott, so sagt uns der Evangelist. Das Zusammentreffen der biblischen Botschaft und des griechischen Denkens war kein Zufall. Die Vision des heiligen Paulus, dem sich die Wege in Asien verschlossen und der nächtens in einem Gesicht einen Mazedonier sah und ihn rufen hörte: Komm herüber und hilf uns (Apg 16, 6 – 10) – diese Vision darf als Verdichtung des von innen her nötigen Aufeinanderzugehens zwischen biblischem Glauben und griechischem Fragen gedeutet werden.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Dokument also&lt;a href=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060912_university-regensburg_ge.html&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt; hier.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2013-08-20T19:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/342795294/">
    <title>Aus der Rede Benedikts XVI. vor dem Plenum der Vereinten Nationen</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/342795294/</link>
    <description>am 18. April 2008:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;»Jeder Staat hat die vorrangige Pflicht, seine eigene Bevölkerung vor schweren und wiederholten Verletzungen der Menschenrechte zu schützen, wie auch vor den Folgen humanitärer Krisen, die sowohl von der Natur als auch vom Menschen verursacht werden. Wenn sich herausstellt, dass die Staaten nicht in der Lage sind, einen solchen Schutz zu garantieren, steht es der internationalen Gemeinschaft zu, mit den von der Charta der Vereinten Nationen (…) vorgesehenen rechtlichen Mitteln einzugreifen.« &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mantra von den inneren Angelegenheiten lehnte Benedikt ab. Wo die Menschenrechte dauerhaft&lt;br /&gt;
missachtet werden, darf die Staatengemeinschaft intervenieren.&lt;br /&gt;
Radikalpazifismus ist das nicht.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen entnommen aus Alexanders Kisslers: Papst im Widerspruch. Pattloch-Verlag.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-09T14:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/305133587/">
    <title>Die letzte Generalaudienz vom 27. Februar 2013</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/305133587/</link>
    <description>Die für mich wertvollsten und schönsten Stellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Ich spüre, daß ich alle im Gebet trage, in eine Gegenwart, welche die Gegenwart Gottes ist, in die ich jede Begegnung, jede Reise, jeden Pastoralbesuch hineinnehme. Alles und alle nehme ich in das Gebet hinein, um sie dem Herrn anzuvertrauen, damit wir seinen Willen ganz erkennen, in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt, und damit wir ein Leben führen können, das des Herrn und seiner Liebe  würdig ist, und Frucht bringen in jeder Art von guten Werken (vgl. Kol 1,9-10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick herrscht in mir eine große Zuversicht, denn ich weiß – wir alle wissen –, daß das Wort der Wahrheit des Evangeliums die Kraft der Kirche, ihr Leben ist. Das Evangelium läutert und erneuert, es bringt Frucht, wo immer die Gemeinschaft der Gläubigen es hört und die Gnade Gottes in der Wahrheit und in der Liebe aufnimmt. Das ist meine Zuversicht, das ist meine Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich am 19. April vor fast acht Jahren eingewilligt habe, den Petrusdienst zu übernehmen, hatte ich die feste Gewißheit, die mich immer begleitet hat: diese Gewißheit, daß die Kirche lebt und zwar aus dem Wort Gottes. Wie ich schon mehrmals erzählt habe, vernahm ich in meinem Innern diese Worte: „Herr, warum verlangst du das von mir, und was verlangst du von mir? Es ist eine große Last, die du mir auf die Schultern legst, aber wenn du es von mir verlangst, werde ich auf dein Wort hin die Netze auswerfen, in der Gewißheit, daß du mich leiten wirst, auch mit all meinen Schwächen.“ Und acht Jahre danach kann ich sagen, daß der Herr mich wirklich geführt hat, er ist mir nahe gewesen, täglich habe ich seine Gegenwart wahrnehmen können. Es war eine Wegstrecke der Kirche, die Momente der Freude und des Lichtes kannte, aber auch Momente, die nicht leicht waren; ich habe mich gefühlt wie Petrus mit den Aposteln im Boot auf dem See Gennesaret: Der Herr hat uns viele Sonnentage mit leichter Brise geschenkt, Tage, an denen der Fischfang reichlich war, und es gab Momente, in denen das Wasser aufgewühlt war und wir Gegenwind hatten, wie in der ganzen Geschichte der Kirche, und der Herr zu schlafen schien. Aber ich habe immer gewußt, daß in diesem Boot der Herr ist, und ich habe immer gewußt, daß das Boot der Kirche nicht mir, nicht uns gehört, sondern ihm. Und der Herr läßt sie nicht untergehen; er ist es, der sie lenkt, sicherlich auch durch die Menschen, die er erwählt hat, denn so hat er es gewollt. Das war und ist eine Gewißheit, die durch nichts verdunkelt werden kann. Und das ist der Grund, warum mein Herz heute voll Dankbarkeit gegenüber Gott ist, weil er es der ganzen Kirche und auch mir nie an seinem Trost, seinem Licht, seiner Liebe hat fehlen lassen.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Bei den Pastoralbesuchen, den Begegnungen, den Audienzen, auf den Reisen habe ich immer große Aufmerksamkeit und tiefe Zuneigung gespürt; aber auch ich war unterschiedslos allen und jedem zugeneigt mit jener pastoralen Liebe, die das Herz jedes Hirten ist, vor allem des Bischofs von Rom, des Nachfolgers des Apostels Petrus. Jeden Tag habe ich jeden von euch mit väterlichem Herzen ins Gebet mit hineingenommen.&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß dann mein Dank alle erreicht: das Herz eines Papstes weitet sich für die ganze Welt.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Ich gehe nicht vom Kreuz weg, sondern bleibe auf neue Weise beim gekreuzigten Herrn. Ich trage nicht mehr die amtliche Vollmacht für die Leitung der Kirche, aber im Dienst des Gebetes bleibe ich sozusagen im engeren Bereich des heiligen Petrus. Der heilige Benedikt, dessen Name ich als Papst trage, wird mir da ein großes Vorbild sein: Er hat uns den Weg für ein Leben gezeigt, das aktiv oder passiv ganz dem Werk Gottes gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke allen und jedem auch für den Respekt und das Verständnis, mit dem ihr diese so wichtige Entscheidung aufgenommen habt. In Gebet und Besinnung werde ich den Weg der Kirche weiterhin begleiten, mit jener Hingabe an den Herrn und seine Braut, die ich bis jetzt täglich zu leben versucht habe und die ich immer leben möchte. Ich bitte euch, vor Gott meiner zu gedenken und vor allem für die Kardinäle zu beten, die zu einer so bedeutenden Aufgabe gerufen sind, und für den neuen Nachfolger des Apostels Petrus: Der Herr begleite ihn mit dem Licht und der Kraft seines Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbitten wir die mütterliche Fürsprache der Jungfrau Maria, der Mutter Gottes und der Kirche, daß sie jeden von uns und die ganze kirchliche Gemeinschaft begleite; ihr vertrauen wir uns an, in tiefer Zuversicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Freunde! Gott leitet seine Kirche, er stützt sie immer, auch und vor allem in den schwierigen Momenten. Verlieren wir niemals diese Sicht des Glaubens, die die einzig wahre Sicht des Weges der Kirche und der Welt ist. Möge in unserem Herzen, im Herzen eines jeden von uns immer die frohe Gewißheit herrschen, daß der Herr uns zur Seite steht, uns nicht verläßt, uns nahe ist und uns mit seiner Liebe umfängt. Danke! &amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzer Text der letzten Generalaudienz &lt;a href=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/audiences/2013/documents/hf_ben-xvi_aud_20130227_ge.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Best of Benedict XVI</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-02T12:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/285825641/">
    <title>Der letzte Angelus mit Benedikt XVI.</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/285825641/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;Letzterangelus1&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/Letzterangelus1.png&quot; height=&quot;280&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;Letzterangelus2&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/Letzterangelus2.png&quot; height=&quot;281&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Du bist nicht allein! Auch ich bin bei Dir!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;letzerangelusnonseisolo&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/letzerangelusnonseisolo.png&quot; height=&quot;290&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankesplakate in allen Sprachen der Welt - und ich habe noch ein Transparent entdeckt, aber kein Foto davon: &quot;Tu sei dolce Cristo in terra&quot; - Du bist der süße Christus auf Erden (ein Zitat der hl. Caterina von Siena)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;letzterangelusgraziepadre&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/letzterangelusgraziepadre.png&quot; height=&quot;282&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;letzerangelusfenster&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/letzerangelusfenster.png&quot; height=&quot;285&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Nachdem der Herr seinen Jüngern sein Sterben und seine Auferstehung angekündigt habe, biete er ihnen eine Vorwegnahme seiner Herrlichkeit. Die Gegenwart von Mose und Elijas – Vertreter des Gesetzes und der Propheten – sei mehr denn je bedeutsam: die gesamte Geschichte des Bundes „ist auf ihn, den Messias, ausgerichtet, der einen neuen ‚Exodus’ vollbringt“. Das Eingreifen Petri repräsentiere den unmöglichen Versuch, diese mystische Erfahrung festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre, die sich aus der Betrachtung dieses Evangeliums ergebe, lasse vor allem den Primat des Gebets erkennen, ohne das die Nächstenliebe zum Aktivismus werde. In der Fastenzeit lerne der Christ, dem Gebet die rechte Zeit zu geben. Des weiteren bedeute Beten nicht, sich von der Welt zu isolieren, wie dies Petrus auf dem Berg Tabor tun wollte. Das Gebet „führt auf den Weg zurück, zum Handeln“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Liebe Brüder und Schwestern, ich fühle, wie dieses Wort Gottes in diesem besonderen Augenblick meines Lebens an mich ergeht. Der Herr ruft mich, den ‚Berg hinaufzusteigen’, mich noch mehr dem Gebet und der Betrachtung zu widmen. Doch dies bedeutet nicht, die Kirche zu verlassen, im Gegenteil. Wenn Gott dies von mir fordert, so gerade deshalb, damit ich fortfahren kann, ihr zu dienen, mit derselben Hingabe und mit derselben Liebe, mit der ich es bis jetzt getan habe, aber auf eine Weise, die meinem Alter und meinen Kräften angemessener ist.“&amp;lt;&amp;lt; &lt;br /&gt;
Ganze Zusammenfassung des Angelus wie immer&lt;a href=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=40252&quot;&gt; hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotos kommen via &lt;a href=&quot;https://twitter.com/ASchwibach&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Armin Schwibachs Twitter-Account&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vermutlich letzte, vielleicht auch vorletzte Tweet Benedikts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benedikt XVI @Pontifex_de&lt;br /&gt;
In diesen besonderen Tagen bitte ich euch, für mich und für die Kirche zu beten und wie immer der Vorsehung Gottes zu vertrauen.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-24T13:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/285825034/">
    <title>Zitat zum Tage</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/285825034/</link>
    <description>&amp;gt;&amp;gt;Glauben ist nichts anderes als in der Nacht der Welt die Hand Gottes berühren und so – in der Stille – das Wort hören, die Liebe sehen.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Schlussansprache zu den Fastenexerzitien der römischen Kurie 2013 von Benedikt XVI.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=40244&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Ganzer Text hier.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-23T14:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/271004835/">
    <title>Audienz für die Kardinäle in der Sala Clementina, 22. April 2005</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/271004835/</link>
    <description>&amp;gt;&amp;gt;3. Verehrte Brüder, meine ganz persönliche Dankbarkeit gilt euch für das Vertrauen, das ihr in mich gesetzt habt, als ihr mich zum Bischof von Rom und zum Hirten der Gesamtkirche gewählt habt. Es ist ein Akt des Vertrauens, der für mich eine Ermutigung darstellt, dieses neue Amt mit noch tieferer Gelassenheit anzugehen. Denn ich bin überzeugt, außer auf die unverzichtbare Hilfe Gottes auch auf eure großzügige Mitarbeit zählen zu können. Ich bitte euch, laßt es nie an eurer Unterstützung für mich fehlen! Auch wenn mir einerseits die Grenzen meiner Person und meiner Fähigkeiten bewußt sind, weiß ich andererseits nur zu gut um das Wesen des Auftrags, der mir anvertraut wurde und an dessen Erfüllung ich mit innerer Hingabe herangehen will. Hier geht es nicht um Ehren, sondern um einen Dienst, den es mit Einfachheit und Bereitwilligkeit zu leisten gilt, in der Nachfolge unseres Meisters und Herrn, der nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen (vgl. Mt 20,28), und der beim Letzten Abendmahl den Jüngern die Füße gewaschen und ihnen aufgetragen hat, dasselbe zu tun (vgl. Joh 13,13–14). Es bleibt mir und uns allen zusammen daher nichts anderes übrig, als den Willen Gottes von der Vorsehung anzunehmen und unser Bestes zu tun, um ihm zu entsprechen, indem wir uns bei der Erfüllung der jeweiligen Aufgaben im Dienst an der Kirche gegenseitig helfen. &amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze Ansprache &lt;a href=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/april/documents/hf_ben-xvi_spe_20050422_cardinals_ge.html&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
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    <dc:date>2013-02-21T13:57:00Z</dc:date>
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