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    <title>Elsas Nacht(b)revier : Rubrik:Was vom Tage ...</title>
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    <dc:publisher>ElsaLaska</dc:publisher>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:date>2026-08-17T19:37:46Z</dc:date>
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    <title>Elsas Nacht(b)revier</title>
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  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/4153777/">
    <title>Ein Posting aus alten Tagen</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/4153777/</link>
    <description>[10. August 2007, 16:20 Uhr]&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;8 Meter 57 am Pegelstand Maxau, &lt;/b&gt;dort ist, direkt unter der Rheinbrücke, eine Staumauer mit Schutzwand. Ich kann mich noch daran erinnern, wenn Hochwasser war, als Kind, sind wir oft hin und Papa hat mich hochgehoben und auf die Mauer gesetzt, damit ich den Rhein sehen konnte. Heute mussten Mama und ich auf Steinplatten steigen, um drübersehen zu können. Gegenüber auf der badischen Seite stehen die Ü-Wägen der Fernsehsender. Der Fluss ist hoch und gelb von der Ackererde, die er gestohlen hat und mit sich forträgt. Es gießt weiter wie aus Kannen und Kübeln.&lt;br /&gt;
Natürlich sind Schaulustige vor Ort, aber ich empfinde das nicht als Katastrophensucht. Wir haben immer schon mit dem Fluss gelebt, meine Mama sogar vor dem Krieg direkt dort am Ufer, der Vater meines Großvaters war Brückenwart. Schon immer haben wir uns versammelt, wenn Hochwasser war oder Deichbruch drohte, um dem Fluss ins geschwollene Angesicht zu blicken und ihm zu zeigen, dass wir auch noch da sind und es uns mit ihm, trotz ihm und auch, dank ihm, gibt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update:&lt;a href=&quot;hthttps://hochwasser.rlp.de/flussgebiet/oberrhein/maxau&quot;&gt; Pegelstand Maxau (Oberrhein) am 17. August 2026: &lt;b&gt;3 Meter 13&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2026-08-17T19:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022712477/">
    <title>Und einer geht noch- zwei Frauen machen eine klare Ansage</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022712477/</link>
    <description>Die italienische Ministerpräsidentin Georgia Meloni und ihre Amtskollegin in Dänemark, Mette Frederiksen, Dänemark, haben die Schnauze voll (wie übrigens die allermeisten von uns seit frühestens 2015).&lt;br /&gt;
Zu diesem Anlass möchte ich gerne eine Anekdote posten, ein Wortwechsel zwischen mir und meinem Lieblingspizzabäcker aus Neapel (derzeit 48 Grad plus, und mach dann mal den Pizzaofen... ).&lt;br /&gt;
Im Prinzip ging es eigentlich gar nicht um Obszönitäten, sondern um die diversen (ich lerne, dieses Wort zu lieben, ehrlich!) Essensgewohnheiten von Italienern und Deutschen. Ich meinte halt so relativ beschwingt, in Bezug zu Abendessen, weil ich es hasse, irgendwas nach 19 Uhr Normalfall (radikaler ist Marokko, da gabs zu Heiligabend strikt erst um 24 Uhr essen, warum, kann ich mir bis heute nicht erklären, weil die ja Musulmanen sind und jetzt nicht grad an das Fastengebot vor Weihnachten halten, egal.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging um das Abendessen, das die Deutschen ja eher früher als später zu sich nehmen.&lt;br /&gt;
Sag ich: Gli tedeschi sono sempre i primi! - Die Deutschen sind ja immer die Ersten  - wenn man das aufs Abendessen bezieht. Mein braver neapolitanischer Pizzabäcker hatte das - warum auch immer- sexuell konnotiert. (Das ist übrigens sehr schön in Italien: Sie machen schöne Frauen für ihr Leben gern an und verteilen Komplimente mit  der Gießkanne, sogar an meine greise und bildhübsche Mutter, sobald sie die Cafebar für einen aperitivo betrat. Ist doch okay!  &lt;br /&gt;
Und  da sagt mein Pizzabäcker als Replik: Ma! Gli italiani hanno sempre i  coglioni!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das war mein Tribut an zwei originär europäische Frauen mit coglioni, die einmal dezidiert Klartext geredet haben, jenseits des üblichen politischen Hickhacks von wegen lächtsrinks bullshit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um Europa, um unsere Frauen und Kinder, tatsächlich auch um deren LEBEN, unsere Leben, um unsere Gesellschaft, die einstmals funktioniert hatte, ich kann mich noch sehr gut erinnern,  um unser Erbe, und ich hab da jetzt 10 Jahre lang zugesehen, habe in meiner unmittelbaren Umgebung Gewalterfahrungen (Danke, Mamma Merkel! ) gemacht, die mich psychisch mehr als angefasst haben, kenne Menschen, die erfolgreich eingewandert  sind mit Papieren, die nicht auf den1.1 20xx datien,  und jetzt ist bei mir endgültig Ende Gelände.  Aber sowas von. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen, die anderer Meinung sind, steht der Weg nach Marokko übrigens, ein nettes Urlaubsland, ich hatte mal ein komfortables Haus in Essaouira, total und gänzlich offen, sie müssen nicht mal schwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&amp;lt;&amp;lt;Besonders gravierend ist es, wenn illegale Migranten – die kein Recht haben, sich in unseren Ländern aufzuhalten – Gewaltverbrechen begehen, in den Drogenhandel verwickelt sind oder für sexuelle Gewalt verantwortlich sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die europäischen Bevölkerungen erwarten verständlicherweise, dass ihre Politiker handeln. Viel zu lange haben vor allem die einfachen Bürger einen viel zu hohen Preis für unkontrollierte Einwanderung gezahlt.“„&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind beide stolz auf das christliche kulturelle Erbe Europas und wollen es schützen. Wir erwarten von denen, die in unsere Länder kommen und Europa zu ihrer Heimat machen wollen, dass sie unsere Werte respektieren und nicht versuchen, uns eine Lebensweise aufzuzwingen, die wir nicht wollen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir halten dies für den richtigen Weg, um Europa und unsere gemeinsamen Werte zu schützen. Und wir glauben, dass Millionen von Europäern diese Überzeugung teilen.“&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.welt.de/politik/ausland/article6a79a07197ee93b7ce8549d4/migration-millionen-teilen-diese-ueberzeugung-meloni-und-frederiksen-veroeffentlichen-gemeinsame-erklaerung.html&quot;&gt;https://www.welt.de/politik/ausland/article6a79a07197ee93b7ce8549d4/migration-millionen-teilen-diese-ueberzeugung-meloni-und-frederiksen-veroeffentlichen-gemeinsame-erklaerung.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2026-08-11T17:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022712476/">
    <title>Für heute also nur der Hinweis, dass die einst von mir geschätzte musikalische Kapelle...</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022712476/</link>
    <description>Für heute also nur der Hinweis, dass die einst von mir geschätzte musikalische Kapelle Massive Attack auf offener Bühne eine Palästinenserflagge gezeigt hat (es wäre ja auch mal viel zu originell gewesen, das Renaissancegemälde Jüngstes Gericht aus Beaune zu zeigen), aber gut, O tempora, o mores. &lt;br /&gt;
Und zwar Tempi, die einen Mores lehren können, so to say. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, wie auch immer, man hat Massive Attack verhaftet und ausgewiesen, in Singapur. Selbstverständlich sind die Konzertanten traumatisiert, es sei eine &quot;surreale Erfahrung&quot; gewesen, hoffentlich gab es genug Sozialpädagogen, um dieses Störgefühl zu beheben.&lt;br /&gt;
Und nun, es gibt eine Steigerung von &quot;surreal&quot;, nämlich, auf ein sattes Rave in der israelischen Wüste zu gehen, frohgemut, frohgestimmt, Dreadlock holiday, Miniröcke galore, Metall im Gsicht, divers bis zum Gehtnichtmehr, weil - das ist dort VOLL in Ordnung (für mich in dem Falle auch) und dann von der Bühne im besten Falle evakuiert, im schlechtesten Falle als IS-Geisel genommen werden, zuschauen, wie die Frauen und Männer unter deinen Fans massakriert, gefoltert und vergewaltigt, entführt und verschleppt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ganz ehrlich und offen gesagt  für die Methode Singapur.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2026-08-11T16:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022712473/">
    <title>Hôtel-Dieu  in Beaune (F)</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022712473/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;BeauneHotelDieu1&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/BeauneHotelDieu1.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;BeauneHotelDieu2&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/BeauneHotelDieu2.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;IMG-20260802-WA0009&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/IMG-20260802-WA0009.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;IMG-20260802-WA0005&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/IMG-20260802-WA0005.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;IMG-20260802-WA0007&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/IMG-20260802-WA0007.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besuch der gemütlichen, sehr französischen kleinen Altstadt von Beaune mitsamt des bezaubernden Spitals Hôtel-Dieu aus dem 15. Jahrhundert hat mich überaus beeindruckt und sehr nachdenklich gemacht. (Stammleser wissen, dass ich eigentlich eher italophil bin, an meinem Wohnsitz in Deutschland nur 10 km von der französischen Grenze bin). (Lieber hätte ich Tschechien nebenan, aber das wäre dann ein komplett anderer Lebenslauf geworden. Ich glaube, es ist alles gut, so wie es ist. Jedenfalls habe ich per Flusskreuzfahrt nicht nur die Saone (ja, circonflex-Akzent, ist aber mühselig rauszusuchen), sondern auch die Rhone befahren, das unfassbar außerirdisch schöne Avignon samt Papstpalast besichtigt, den einen oder anderen Ricard getrunken - nein, das ist keine Werbung, sondern eine persönliche Präferenz. Pernod kann kein Mensch trinken, am Anwesen des Herrn Ricard in der Camargue vorbeigefahren, in dem schnuckeligsten kleinen Wallfahrtsort aller Zeiten, nämlich St. Maries-de-la-Mer ein gekühltes Getränk auf Anisbasis genossen und so weiter. Also alles, was die KI nicht kann.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu Beaune. Es handelt sich hier um ein Gebäude und einen Stift aus dem 15. Jahrhundert, gegründet und erbaut von einem äußerst wohlhabenden katholischen Ehepaar, in dem ein fantastisches Gemälde mit brillanter Farbgebung vom Jüngsten Gericht hängt und hing, ganz vorne am Altar, damit es die - übrigens aufopferungsvoll gepflegten Sterbenskranken, die man von der Straße aufsammelte  - stets vor Augen hatten (Ja, das Mittelalter war so schlecht nicht, vielleicht sogar humaner als wir heute. Von aktiver Sterbehilfe war da noch nicht die Rede, jedenfalls, wenn man nicht gerade Waldenser oder Muselmane war und die heiligen Stätten okkupiert und die dortig ansässigen Christen malträtiert hatte. &lt;br /&gt;
Die Babyklappe haben die Christen auch erfunden (RICOLA!), ich glaube, die erste wurde in Santo Spirito in Rom installiert, denn, die Christen zeichneten sich nicht nur den Auferstehungsglauben auf, sondern auch dadurch, dass sie ihre Kinder nicht umbrachten wie es die Heiden zu tun pflegten, wie man heute noch in der Didache, auch Zwölf-Apostel-Lehre genannt, einer grundlegenden Schrift der Urchristen nachlesen kann: &quot;Das zweite Gebot der Lehre aber (heißt): 2. „Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen“, du sollst nicht Knaben schänden, du sollst nicht Unzucht treiben, „du sollst nicht stehlen“, du sollst nicht Zauberei treiben, du sollst nicht Gift mischen, &lt;b&gt;du sollst nicht das Kind durch Abtreiben umbringen und das Neugeborene nicht töten (&lt;i&gt;this one goes out to Möchtegern-Verfassungsrichtern in der Neuzeit&lt;/i&gt;, &lt;/b&gt;„du sollst nicht begehren nach deines Nächsten Gut“. )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu Beaune. Man ist ja geneigt zu denken, dass im Hohen Mittelalter irgendwie alles nur ein einziges shithole war. Mitnichten. Wenn eine Zeit wirklich finster war, dann die heutige. Und wenn ich einen Ort nennen sollte: Karachi). Na gut, natürlich auch Nordkorea.&lt;br /&gt;
Das Ehepaar, dass dieses Armenhospiz in Beaune errichtete und betrieb für Gotteslohn, war nicht nur christlich, sie liebten sich über alles. Und das haben sie auch verewigt mit einem gigantischen Wandteppich, in dem das Wort &quot;SEUL(L)E&quot; (altfrz. für: einzig), ein Stern und eine Taube dabei, das von dieser großartigen Liebe zwischen Nicolas Rolin und Guigone des Salins noch heute zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Bilder aus dem großen Saal gepostet, in diesem lagen praktisch wie in Schlafwagenkabinen mit diskreten Vorhängen davor, die sterbenskranken Armen. Es war freilich intendiert, dass sie stets vor sich vorne am Altar das wunderschöne farbenprächtige Polyptychon von Rogier van der Weyden vor Augen hatten. Zur Rechten (links im Bild) Jesu die Barmherzigen, zu seiner Linken die Sünder und die Hölle. &lt;br /&gt;
Ich weiß, dass will natürlich heute so niemand mehr, aber es könnte mir Schlechteres passieren, als dieses wundervolle Altarbild in meinen letzten Stunden vor Augen zu haben (als da wären Bärbel Bas, Strack-Zimmermann, Angela Merkel, Robert Habeck, Annalena Baerbock, Friedrich Merz, Olaf Scholz, Ursula v.d. Leyen, Margot Käßmann...  - Aufzählung nicht abschließend.) &lt;br /&gt;
Dabei fällt mir gerade eine Episode ein aus Mamas letzten Tagen. Sie lag ja mitnichten in einem kuscheligen Privatabteil mit purpurroten Samtvorhängen, sondern in einem ordinären Kreiskrankenhaus, bis ich befand, Schluss, Aus, Basta! Das war ein absolut uninspiriendes 6-Frauen-Zimmer, da aber gerade EM oder WM oder was war, waren zumindest die Stationsschwestern sehr inspiriert und hatten ihre Empfangstheke mit Fähnchen verziert. Am Fenster in einem Bett lag eine gar nicht mal so alte Frau, die nie Besuch bekam und unaufhörlich greinte, jammerte und vor sich brabbelte. Meine Mama hatte ihre Ecken und Kanten, aber sie wäre nicht meine geliebte Mama gewesen, wenn sie nicht irgendwann den Tussen mit den Deutschlandwimpeln mal gesagt hätte: Der Frau da am Fenster geht es sehr schlecht, können Sie nicht etwas unternehmen? Die sehr junge Angesprochene zuckte mit den Schultern und erwiderte: Ja, die Frau stirbt halt grad. Und ging wieder raus, rauchen oder Wimpel aufhängen, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
Was sind das für Menschen? &lt;br /&gt;
Was ist das für eine Gesellschaft, und was kommt als Nächstes? Kannibalismus? Sex mit Leichen auf Umzügen?&lt;br /&gt;
Man weiß es nicht.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2026-08-11T14:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022708606/">
    <title>Mein neues WELT-Abo, mein Salafistenniveau, die Kleidervorschriften im Petersdom...</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022708606/</link>
    <description>Der neue große Vorsitzende der deutschen Bischöfe (ich bin irgendwie auf dem Stand Zollitsch ausgestiegen mit der Verfolgung der Nachrichten dazu), also heißt Georg Bätzing, dessen Name mir freilich geläufig war. &lt;br /&gt;
Aber nicht, weil er so interessante Sachen erzählen kann oder gar begabt in spiritueller Unterweisung ist.&lt;br /&gt;
Bätzing hat geradezu in schicksalhafter Weise - es muss sich praktisch um Kismet handeln - mit meinem brandneuen WELT-Abo zu tun, welches ich enthusiastisch abgeschlossen habe, um mich endlich einmal umfassend in Deutschland informieren zu können. Eigentlich aber mit einem nichtabgeschlossenen Abo für den &quot;Stern&quot;. Denn Bruder Bätzing hat eben jenem Organ just ein Interview gegeben, dessen Inhalt hinter der Bezahlschranke auf willige Leser harrt. &lt;br /&gt;
Ein lieber Freund und Kollege hatte mich darauf hingewiesen. &lt;br /&gt;
Zeitgleich hatte er mir auch einen Kommentar dazu geliefert, der mich einmal mehr darin bestätigte, die Äußerungen deutscher Bischöfe weiträumig zu meiden. &lt;br /&gt;
Der (launige)  Kommentar meines Kollegen Peter Winnemöller zum genannten Interview wird wie üblich in der Rubrik &quot;Montagskick&quot; auf dem katholischen Internetportal kath.net am kommenden Montag um 12 Uhr freigeschaltet. &lt;br /&gt;
Dennoch habe ich - Neugier, dein Name ist Weib - natürlich auf stern.de gesucht und bin fündig geworden. In Form eines Fotos. Die Bezahlschranke kam mir insoweit einmal tatsächlich entgegen. Ich sparte dank ihr Lebenszeit. Denn das Porträt unseres verehrten Oberhirten deutscher Provenienz erspart jegliche Lektüre. Bruder Bätzing wird von dem begabten Porträtisten in Denkerpose abgelichtet, die melancholische Handhaltung am Kinn - Daumen und Zeigefinger beinahe grüblerisch an der Lippe und den Bischofsring dabei in unnachahmlicher Nonchalance bedeutungsvoll im Bild - verheißt intellektuelle Kompetenz im Verein mit zärtlicher Nachdenklichkeit. Von einem solchen Porträt können Menschen wie David Precht, Magnus Striet, Mickey Rourke oder Friedrich Merz nur träumen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.stern.de/gesellschaft/bischof-georg-baetzing---die-glaeubigen-erwarten-veraenderungen--36039634.html&quot;&gt;Allein - das Kreuz ist weg. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin selbst oft genug Trägerin aufwendiger Halsketten mit überdimensionierten, pfundschweren Anhängern gewesen - ich weiß: Die Dinger stören allenthalben: Klar, du gehst in die Disko und so, orderst einen Drink, beugst dich vor: RUMMS! Das Ding landet ziemlich uncool und klirrend und platschend in deinem Cocktailglas. Peinlich! Kannste nach Hause gehn. Pickel kriegen. Und dann haste ja noch nichtmal einen Bischofsring!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof Bätzing aber hat - und das ist genial! - eine Brusttasche an seinem Hemd. Und die ist praktisch dafür wie gemacht, um überdimensionale hinderliche Anhänger an der Halskette bescheiden und dezent unterzubringen! Aufgräumt und gut is! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist das eigentlich nur aus praktischen Gründen aufgefallen und weil ich das Problem - Anhänger platscht in Getränke oder Essen -  nur zu gut kenne. Und es hat ja auch nichts gemeinsam mit dem radikalen Ablegen der Brustkreuze der Brüder Marx und Bedford-Strohm anno tobak 2016 in Jerusalem. Und hier kommt jetzt mein neues WELT Abo ins Spiel, denn eines sei klar gesagt: 2016 hätte ich die WELT gewiss nicht abonniert. Immerhin bescheinigte man dort den Gläubigen, die das Ablegen der Kreuze ausgerechnet in Jerusalem (Kreuzigungsstätte) und ausgerechnet durch deutsche Klerikale monierten, Salafistenniveau. &lt;br /&gt;
Es ist 10 Jahre her, also was solls. Zudem hatten sie halt gerade keine Brusttaschen am Hemd. Der Artikelschreiber war jünger als ich, schon damals, und brauchte das Geld. Da er nicht gläubig ist oder war, vermute ich mal, kann man davon ausgehen, dass das Zeigen eines Kreuzes für ihn sehr schwer von capé ist. Möglicherweise war er aber einmal inzwischen auf einer Studienreise nach Saudi-Arabien oder Pakistan. Die Salafisten sind natürlich die Jungs, die sich zwar nicht um die Kleiderordnung im Petersdom scheren, dafür aber auf den von ihnen kontrollierten Straßenzügen, und auch ziemlich allergisch auf das Kreuz reagieren. &lt;br /&gt;
Ich hatte es ja schon mal gesagt weiter unten hier: Wenn man nix weiß, ist man grad wie dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Petersdom ist übrigens Weltkulturerbe und ein heiliger Ort. Und man muss nicht mal die Schuhe ausziehen, um reinzukommen, geschweige denn sein Brustkreuz in die Hemdtasche stecken.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte das eigentlich versöhnlich ausklingen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gelingt mir nicht, wenn ich daran denke, dass einfache Gläubige weltweit für das Tragen eines Kreuzanhängers verbrannt, gefoltert, abgeschlachtet und ermordet werden.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2025 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2025-09-19T13:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022707353/">
    <title>Interview mit Christian Spaemann zum Rosenkranz</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022707353/</link>
    <description>Inzwischen ist auch mein Interview mit dem katholischen Psychotherapeuten und Psychiater Christian Spaemann &lt;a href=&quot;https://www.die-tagespost.de/kirche/spiritualitaet/ein-sicheres-seil-mit-dem-man-sich-durchs-leben-hangelt-art-263721&quot;&gt;online auf &quot;Die Tagespost&quot; einzusehen.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;BW: In den vorliegenden Studien [zum Rosenkranzgebet -Anm. Elsa] ist zumeist die Rede davon, welche Auswirkungen sich auf Körper und Psyche des Individuums ergeben beziehungsweise einander bedingen. Gibt es in Bezug auf den Rosenkranz nicht noch etwas darüber hinaus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Spaemann: Das aufrichtige christliche Gebet bleibt nie in der Immanenz von Körper und Psyche stecken. Wenn wir auch nur einen winzigen Bruchteil an Bewusstsein dafür entwickeln könnten, dass jeder von uns von Ewigkeit her gewollt ist, aus Liebe erschaffen wurde, und dazu berufen ist, sich mit dem ewigen Gott zu vereinigen; wenn uns bewusst wäre, dass wir keine Angst vor dem Tod haben müssen und im Sterben in die andere Welt hinüberwechseln wie von einem Zimmer ins andere, dann würden wir vor Freude platzen. An diesen winzigen Bruchteil kommen wir nur über die Stille heran. &amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interview hat mir große Freude gemacht. Ich bin ja ausgebildete Yogalehrerin und habe mich mein ganzes Leben lang mit Spiritualität befasst. &lt;br /&gt;
Mir ist die Gefahr der Vermengung christlicher Spiritualität mit östlichen Weisheitslehren überaus bewusst. &lt;br /&gt;
Aber tatsächlich haben religiöse Gedanken und Praktiken der meisten Weltreligionen - ich kenne wohl nur eine Ausnahme - viel miteinander gemeinsam.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2025 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2025-07-03T09:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022706873/">
    <title>Stehblues</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022706873/</link>
    <description>Kennt das noch  irgendeiner?&lt;br /&gt;
Also das Prinzip geht so:&lt;br /&gt;
Du stehst - angezogen!- deinem Partner gegenüber und nimmst ihn in den Arm. Es erschallt eine typische Musik, zu meiner Zeiten war das Dire Straits oder Pink Floyd. &lt;br /&gt;
Jetzt ziehst du deinen Partner (m/w/d) - ich  bevozugte und bevorzuge konservativ und traditionell m - enger an dich. In dieser Haltung kann man natürlich  nicht gerade lateinamerikanisch tanzen, auch ein Walzer ist schwieriger. Also tritt man eben eng  auf der Stelle und hält sich ebenso eng..&lt;br /&gt;
Mit dieser Kuschelstrategie haben wir den Kalten Krieg durchgestanden. (!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/DPL_SV3n7IU?si=oA3wlnWHrPCXfPqr&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/EMRJT2ebvAk?si=2GG6ErEiB_bgPq7P&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2025 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2025-06-01T16:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022706844/">
    <title>Im Zeichen des Löwen</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022706844/</link>
    <description>Das Pontifikat des Vorgängers von Leo XIV. erlebte ich als eine Art intellektuelles Vakuum. Nun muss nicht jeder Papst gleich ein Thomas von Aquin sein, er sollte sich aber mit ein wenig Umsicht auf das Amt bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiritualität kann sich in viele Richtungen ausprägen: In jemandes wissenschaftlicher Arbeit, in jemandes Dienst am Nächsten, in jemandes Lobpreis und Gebet, in jemandes Hingabe durch Gesang oder Sorge um die notleidenden Lebenden oder hingeschiedenen Toten. &lt;br /&gt;
Welches Zeichen hatte Franziskus den ihm Anvertrauten gesetzt? &lt;br /&gt;
Über mich senkt sich diesbezüglich ein gnädiges Vergessen. Ich glaube, ich habe ab und seit &quot;Buona sera&quot; einfach weggehört. Nun leb(t)e ich in Italien, es ist ein Gruß, der mir üblicherweise in der Cafébar entgegenschallt. Und sogar dort ist man noch umsichtiger und benutzt häufig ein ebenso wertschätzendes wie legeres &quot;Salve!&quot;.&lt;br /&gt;
Gut. Man sollte die Leute auch nicht nach dem ersten Eindruck bewerten. Aber wenn ein Papst als Allererstes einmal den österlichen Friedensgruß des Evangeliums benutzt, anstatt ... ach, ich erspare es mir und uns.&lt;br /&gt;
Jedenfalls also - ich war gerade auf Fehmarn im Camper. Versuchte, ein Temperaturgefälle von plus 30 zu plus 10 zuzüglich eines Orkanausläufers zu verkraften. An jenem Nachmittag war Sonne und relativ windstill und ich hatte mir einen Fischweck zu Gemüte geführt (ein Fischbrötchen, würde der Fehmarner sagen, aber ich bin Südpfälzerin). Bismarckhering. Zwiebel? fragte der kompetent wirkende Verkäufer in Burg, so eine Art Hauptstadt von Fehmarn. &quot;Aber unbedingt!&quot;, sagte ich. Kann es einen Heringsweck ohne Zwiebeln geben? In meinem Universum nicht.&lt;br /&gt;
Ich saß also gerade in der Sonne und hatte nur zur Vorsorge den Livestream zum Schornstein der Sixtinischen Kapelle aktiviert und nebenzu laufen. Rom war mir grad sowas von egal, und ich rechnete überhaupt nicht mit irgendeinem Ergebnis.&lt;br /&gt;
Und dann kam der weiße Rauch.&lt;br /&gt;
Und ich war schlagartig hellwach. Wie? Jetzt schon? Was? Ich rieb mir die Augen, das konnte doch gar nicht sein. Ich glaube, ich bin zu meinem Campingnachbarn gerannt und habe ihm das Handy gezeigt mit der Frage: &quot;Ist der Rauch jetzt echt weiß? Schwarz? Oder weiß? Sehen Sie das auch?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;weisser-Rauch&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/weisser-Rauch.jpg&quot; height=&quot;279&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na gut. Kurze Zeit später - und nicht etwa nach gefühlten STUNDEN wie das letzte Mal - zeigte sich ein Mann mit sehr feinen Gesichtszügen auf der Loggia - und nicht etwa im Nachthemd oder einer fantastischen Kukulle - sondern korrekt angezogen.&lt;br /&gt;
Und er nannte sich Leo XIV. Ich begann langsam darüber nachzudenken, ob der Bismarckhering vielleicht nicht mehr ganz frisch gewesen war. &lt;br /&gt;
Aber es war so! Und so saß ich am Weststrand von Fehmarn - nach Westen wird üblicherweise das Evangelium verlesen, weil der es besonders nötig hat :-) - und es war der Tag der Erscheinung des Erzengels Michael auf dem heiligen Berg auf Gargano nach dem römischen Kalender, ein Heiligtum, das ich bereits besucht hatte vor zig Jahren. &lt;br /&gt;
Der Name allein schon - da stellte sich endlich wieder ein gläubiger Mann demütig in die Reihe seiner Vorgänger, angefangen bei Leo dem Großen bis hin zu Leo XIII., anstatt sich den Namen eines unserer großartigsten und demütigsten Heiligen, der übrigens auch in anderen Weltreligionen tief verehrt wird, anzueignen, und der sowieso niemals irgendwas mit Papst oder Klerus oder Hierarchie im Sinn hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Roman-Catholic Church proudly presents Leone, der 14. seiner Art&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;273&quot; alt=&quot;Leo14&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/Leo14.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2025 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2025-05-31T12:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022377067/">
    <title>Eine Friedhofsgeschichte</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022377067/</link>
    <description>Dieser Eintrag ist natürlich mittlerweile veraltet und überholt. &lt;br /&gt;
Die geschilderte Begebenheit ist es aber nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschah zu einer Zeit, als die Russen noch als &quot;antiliberal, antiwestlich, eigensüchtig-unökumenisch, nationalistisch, regimetreu&quot; [ja, die Aneinanderreihung gefällt mir, ich kann sie gar nicht oft genug zitieren] galten, dass ich mit meiner Mamma nach Leningrad flog. Leningrad hatte gerade seinen alten Namen abgelegt und nannte sich wieder St. Petersburg, kurz &quot;Pieter&quot;. &lt;br /&gt;
Es gibt viel zu sehen in Leningrad, man verzeihe mir, wenn mir der alte Name immer noch geläufiger über die Tasten fließt. Aber von allen Sehenswürdigkeiten wollte ich besonders das Grab von F. M. Dostoevskij  [nicht irritieren lassen, der Mann spricht sich &quot;Dostojewskij&quot; im Deutschen aus, aber die wissenschaftliche Transkription betrachtet das anjotierte e als selbstverständlich] besucht haben. Er ruht auf dem Tichwiner Friedhof, der zum imposanten Komplex des Alexandr-Nevskij-Klosters gehört. Man musste damals Eintritt zahlen, wenig Geld eigentlich, denn es liegen dort noch andere Berühmtheiten und die alten Grabmäler sind sehenswert und müssen erhalten werden. &lt;br /&gt;
Ich erstand bei einer uralten Bäuerin ein paar mickrige rote Nelken, mehr Blumenschmuck gibt es halt nicht. &lt;br /&gt;
Mamma und ich hielten uns an der Hand und betraten, nachdem wir den Obulus bei der Deschurnaja gezahlt und uns nach der Lage des Grabes erkundigt hatten, das Gelände. &lt;br /&gt;
Und dann stand ich vor Dostoevskijs Grablege. Es war ein besonderer Moment, ein Gänsehautmoment in meinem Leben. Aber leider, wie es immer so ist, gerade dann, wenn ich wirklich EIN MAL hingerissen bin, gibt es einen Tumult. &lt;br /&gt;
So auch diesmal. &lt;br /&gt;
Zwei sehr junge Leute, es waren wohl Studenten, überrannten die Deschurnaja einfach, ohne Geld  für Eintritt zu bezahlen. Ihr Ziel war mein Ziel. Sie wollten, Nelken in der Hand, zu Dostoevskij. Es gab ein furchtbares Gezeter, die jungen Leute blieben unbeeindruckt, sie stellten sich neben mich und legten sorgfältig ihre Blumen nieder. Dann kam die herbeigerufene Polizei und führte sie ab. Es war ihnen egal, sie hatten das getan, was sie hatten tun wollen. &lt;br /&gt;
Danach bin ich hinüber in die Klosterkirche, die damals praktisch nur noch aus musealen Gründen betrieben wurde, und habe Mütterchen mit Kopftuch die Ikonen verehren sehen. &lt;br /&gt;
Das war 1988. &lt;br /&gt;
Diese Menschen hatten damals bereits über siebzig Jahre atheistische Diktatur hinter sich.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2023 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2023-03-12T13:54:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022478598/">
    <title>Kardinal Robert Sarah</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022478598/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;463&quot; alt=&quot;priester_sarah&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/priester_sarah.jpg&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bild:&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Während eines Aufstandes der venezolanischen Guerilla-Organisation Fuerzas Armadas de Liberación Nacional in der Hafenstadt Puerto Cabello klammert sich ein sterbender regierungstreuer Soldat an den Priester Luis Padillo, während ringsherum Kugeln von Scharfschützen einschlagen.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
Quelle: Wikipedia und &lt;a href=&quot;http://www.worldpressphoto.org/collection/photo/1962/world-press-photo-year/h%C3%A9ctor-rond%C3%B3n-lovera&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2016-06-04T18:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554681/">
    <title>Mutter Angelica, R.I.P</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554681/</link>
    <description>Die Gründerin des  erfolgreichen US-amerikanischen katholischen Fernsehsenders EWTN ist an Ostersonntag in hohem Alter von 93 Jahren verstorben. Mutter Angelica gehörte den Franzikaner-Klarissen von der ewigen Anbetung an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zitat von ihr machte vor einigen Jahren auch die Runde in den diversen Blogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Ich habe die Nase voll von eurer liberalen Kirche ... eurem ichbezogenen Gebet, eurer erdhaften Spiritualität. Ich habe die Nase voll von euren &quot;Aufbrüchen&quot;, denn das erste, was von einem solchen Auf-Bruch zurückbleibt, ist ein Loch, in das wir alle hineinfallen. Ich habe die Nase voll von euren Theologen, die nichts anderes tun, als spalten und zerstören... Sie wissen, wie schrecklich schweigsam wir loyalen Katholiken in all diesen Jahren gewesen sind...wir haben eure Ansichten über Gott nun dreißig Jahre lang [fünfzig sind es jetzt, mit Kirche 2011 - Anm. Elsa] runtergeschluckt. Ihr habt keinen Gott, kein Dogma, keine Glaubenslehre und keine Autorität. Ich empöre mich über eure Versuche, den Katholizismus der Kleinen, Armen und Älteren zu zerstören. Eure Katechismen sind so verwässert, dass sie nichts anderes mehr besagen, als &quot;liebe deinen Nächsten&quot;. Nein, zuerst muss man Gott lieben! Ihr habt mitgeholfen, dieses Land heidnisch werden zu lassen, weil ihr keine Spiritualität besitzt, die anziehend ist.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaja, auch andere Katholikinnen können ranten. Sogar Ordensschwestern.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-28T11:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554393/">
    <title>Zwei schöne russisch-orthodoxe Seiten</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554393/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://de.bogoslov.ru/&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Bogoslov.ru &lt;/a&gt; - Das Wort Gottes (Bog - Gott, slov - Wort) bringt mehrsprachig Artikel zum russisch-orthodoxen Glauben auf hohem Niveau, und zwar in den Sparten Bibelwissenschaft, Theologie, Geschichte, Liturgie, Religion und Welt und diverser Geisteswissenschaften. Wenn man auf die deutsche Fahne rechts oben in der Leiste klickt, kommt man an die deutschen Übersetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://rublev.com/&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Rublev &lt;/a&gt;ist leider nur auf russisch zu haben und bringt die Ikone zum Tage, das Gebet zum Tage, die Fastenvorschriften und das Evangelium zum Tag. Außerdem den alten und neuen Kalender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der russisch-orthodoxen Kirche herrscht übrigens noch Fastenzeit, Ostern ist, weil man dem julianischen Kalender folgt, heuer am 1. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das finde ich eine merkwürdige Koinzidenz, denn wir hatten das seltene Zusammentreffen, dass bei uns Karfreitag mit der Verkündigung zusammenfiel und das russische Osterfest also nun mit dem Festtag des heiligen Josef.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-26T17:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554250/">
    <title>Passend zum Tage - Dávila</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554250/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;500&quot; alt=&quot;davila&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/elsalaska/images/davila.jpg&quot; height=&quot;500&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-25T20:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554235/">
    <title>Nigerianische Armee befreit 829 Boko-Haram Geiseln</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554235/</link>
    <description>Eine sehr gute Nachricht aus Nigeria, und da gute Nachrichten rar geworden sind, durchbreche ich meine Karfreitagsruhe, um sie zu teilen. Ich freue mich für die befreiten Geiseln und hoffe, dass sie ihre schlimmen Erlebnisse verarbeiten und wieder ein normales Leben führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;&amp;gt;Die nigerianische Armee hat nach eigenen Angaben 829 Geiseln aus den Händen der Islamistengruppe Boko Haram befreit. In der Region Kala Balge hätten Soldaten „22 Terroristen“ getötet und 309 von ihnen festgehaltene Geiseln befreit, teilte ein Armeesprecher am Donnerstag mit. An einem anderen Ort seien 520 Geiseln befreit worden, nachdem sich Soldaten ein Feuergefecht mit den Entführern geliefert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei seien drei Boko Haram-Mitglieder getötet und ein weiteres festgenommen worden, teilte der Armeesprecher mit. Die Islamisten entführen regelmäßig Frauen und Kinder, um sie als Kämpfer, Diener oder Sexsklavinnen zu einzusetzen.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzer Artikel &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/armee-829-geiseln-in-nigeria-aus-gewalt-von-boko-haram-befreit-14144490.html&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2016 ElsaLaska</dc:rights>
    <dc:date>2016-03-25T18:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554114/">
    <title>Karfreitag</title>
    <link>http://elsalaska.twoday.net/stories/1022554114/</link>
    <description>&amp;gt;&amp;gt;Das fortschreitende Zusammenbrechen der Natur gibt dem übernatürlichen Licht und dem göttlichen Leben mehr und mehr Raum. Es bemächtigt sich der natürlichen Kräfte und verwandelt sie in vergöttlichte und vergeistigte. So vollzieht sich eine neue Menschwerdung Christi im Christen, die mit einer Auferstehung vom Kreuzestode gleichbedeutend ist. Der neue Mensch trägt die Wundmale Christi an seinem Leibe: die Erinnerung an das Sündenelend, aus dem er zu seligem Leben erweckt ist, und an den Preis, der dafür gezahlt werden musste. Und es bleibt ihm der Schmerz der Sehnsucht nach der Fülle des Lebens, bis er durch das Tor des wirklichen leiblichen Todes eingehen darf in das schattenlose Licht. So ist die bräutliche Vereinigung der Seele mit Gott das Ziel, für das sie geschaffen ist, erkauft durch das Kreuz, vollzogen am Kreuz und für alle Ewigkeit mit dem Kreuz besiegelt.&amp;lt;&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus &quot;Kreuzeswissenschaft&quot;, Edith Steins Gesamtausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ganzen Karfreitagsmeditation der Karmeliten online&lt;a href=&quot;http://us6.campaign-archive1.com/?u=7c9d2aa0ecc1fde64fd44bc67&amp;amp;id=52c357bb00&amp;amp;e=88a8ed65bd&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt; hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>ElsaLaska</dc:creator>
    <dc:subject>Was vom Tage ...</dc:subject>
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    <dc:date>2016-03-25T08:06:00Z</dc:date>
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