24 Stunden, nachdem das Vatikan-Blog deaktiviert wurde.
Eine gewaltige Solidaritätswelle wogt durch die Blogosphäre. Wilder Kaiser kreiert ein offizielles Banner in den vatikanischen Farben, das auf das internationale und fünfsprachig geführte Protestblog linkt und sogar in der irakischen und chinesischen Bloggerszene kursiert.
L'Espresso bringt eine Sonderausgabe über Weblogs, mit Bildern von Don Giorgio, wie er sich gerade kraftvoll und geschmeidig beim Schwimmsport stählt. Chi bringt eine Sonderausgabe über Don Giorgio mit Bildern, wie er sich gerade kraftvoll und geschmeidig etc. und einem kleinen Screenshot vom Vatikan-Blog - leider chiuso derzeit. Napoletano fordert in einem Interview mit dem Corriere della sera, der Heilige Vater solle weiterbloggen. In Deutschland verdrängt die Deaktivierung des Vatikanblogs Peter Handke aus den Feuilletons, der sowieso nichts darin zu suchen hatte. Angela Merkel zeigt sich tief betroffen und entschuldigt sich in einer offiziellen Mail für Guido Westerwelle. Und Alice Schwarzer. Außerdem für den Zweiten Weltkrieg und für Österreich. Für sich selbst.
Antideutsche Töne kommen auf, ein ernster diplomatischer Zwischenfall droht - vor allem als Schumacher auch noch das nächste Rennen verliert. Der italienische Außenminister empfängt in einem Meeting, das live übertragen wird, den apostolischen Nuntius. Der deutsche Botschafter am Heiligen Stuhl sendet Benedetto einen Katzenbildband, um ihn anzuspornen. Der Dalai Lama schickt eine Soliadresse und erklärt, das Vatikanblog sei die numero uno auf seiner blogroll.
Don Giorgio ist ohne Unterbrechung online mit Elsa.
Don Giorgios Beichtvater legt sein Amt nieder.
Jürgen Klinsmann kündigt an, die Weltmeisterschaft bestreiken zu wollen, falls Benedetto nicht weiterbloggt.
Sämtliche Fußballmannschaften schließen sich, einige sofort, manche eher zögernd, dem Aufruf an.
Die ganze Welt starrt wie gebannt auf die URL, die deaktiviert wurde und klickt alle zwei Minuten auf "Bildschirm aktualisieren".
Don Giorgio legt zufrieden die wohlgeformten Beine auf den Schreibtisch und schenkt sich ein riesengroßes, eiskaltes, herrlich schäumendes Hefeweizen ein.
L'Espresso bringt eine Sonderausgabe über Weblogs, mit Bildern von Don Giorgio, wie er sich gerade kraftvoll und geschmeidig beim Schwimmsport stählt. Chi bringt eine Sonderausgabe über Don Giorgio mit Bildern, wie er sich gerade kraftvoll und geschmeidig etc. und einem kleinen Screenshot vom Vatikan-Blog - leider chiuso derzeit. Napoletano fordert in einem Interview mit dem Corriere della sera, der Heilige Vater solle weiterbloggen. In Deutschland verdrängt die Deaktivierung des Vatikanblogs Peter Handke aus den Feuilletons, der sowieso nichts darin zu suchen hatte. Angela Merkel zeigt sich tief betroffen und entschuldigt sich in einer offiziellen Mail für Guido Westerwelle. Und Alice Schwarzer. Außerdem für den Zweiten Weltkrieg und für Österreich. Für sich selbst.
Antideutsche Töne kommen auf, ein ernster diplomatischer Zwischenfall droht - vor allem als Schumacher auch noch das nächste Rennen verliert. Der italienische Außenminister empfängt in einem Meeting, das live übertragen wird, den apostolischen Nuntius. Der deutsche Botschafter am Heiligen Stuhl sendet Benedetto einen Katzenbildband, um ihn anzuspornen. Der Dalai Lama schickt eine Soliadresse und erklärt, das Vatikanblog sei die numero uno auf seiner blogroll.
Don Giorgio ist ohne Unterbrechung online mit Elsa.
Don Giorgios Beichtvater legt sein Amt nieder.
Jürgen Klinsmann kündigt an, die Weltmeisterschaft bestreiken zu wollen, falls Benedetto nicht weiterbloggt.
Sämtliche Fußballmannschaften schließen sich, einige sofort, manche eher zögernd, dem Aufruf an.
Die ganze Welt starrt wie gebannt auf die URL, die deaktiviert wurde und klickt alle zwei Minuten auf "Bildschirm aktualisieren".
Don Giorgio legt zufrieden die wohlgeformten Beine auf den Schreibtisch und schenkt sich ein riesengroßes, eiskaltes, herrlich schäumendes Hefeweizen ein.
ElsaLaska - 8. Jun, 10:40
Ich hätte gern die exklusiven