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Priesterjahr 2009/2010














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Was vom Tage ...

Freitag, 20. November 2009

Das einzige,

was der Macher dieser beeindruckenden Bildershow vergessen hat, ist eine Untertitelung, welche Ordenstracht genau eigentlich zu sehen ist. Und was ist das auf 5:49?



[via Sponsa Agni]

Dienstag, 17. November 2009

"Ich bin noch niemandem begegnet,

der an die Wirklichkeit des Übermenschen geglaubt hätte". Der Philosoph Robert Spaemann im Interview mit dem Rheinischen Merkur. Ein sehr nachdenklich machendes Interview, in dem Spaemann nicht nur auf Dawkins und Sloterdijk eingeht, sondern auch darüber spricht, was der Blick auf Jesus Christus bei ihm verändert hat.
Alles.

Melissa Scarlett

LG007PriestIncenseWeb

ist eine katholische Fotografin/Graphikdesignerin und hat auch das Catholic-Priesthood-Poster im Matrixstil entworfen, das sich links in der Seite bei mir findet.

Für das laufende Priesterjahr hat sie zwei Poster gestaltet, die sie auf ihrer Homepage TrueScarlett.com vorstellt. Eines davon ist dieses hier rechts.

Wer das Matrix-Poster oder eines der beiden Poster zum Priesterjahr in voller Größe haben möchte, kann es auf ihrer HP bestellen.










.

Orthpedia - Das orthodoxe Portal.

dilettantus in interrete hat sich gar nicht dilettantisch angestellt und weist auf dem "Thomas sein Abendland"-Blog auf Orthpedia hin, ein Portal, das in bewährter Wiki-Manier in deutscher Sprache über den orthodoxen Glauben informiert, der Schwerpunkt scheint russisch-orthodox zu sein.

Leider mussten die Macher vor ein paar Tagen auch eine hässliche Attacke von Internet-Vandalen überstehen, konnten aber alle Seiten wieder rekonstruieren. Deo gratias!

Im Zusammenhang mit den Arbeiten am Buch tauchte bei mir auch die Frage auf, wie man eigentlich Ikonen genau verehrt. dilettantus hat gerade dazu einen Artikel von Orthpedia zitiert (leider ohne Direktlink dorthin). Ich bin mal ganz faul und zitiere ihn ebenfalls:

>>Wie man eine Ikone küssen soll. Wenn es sich um eine Ikone des Erlösers handelt, küsst man die Füße Christi. Wenn es ein Brustbild ist, werden die Hände geküsst, wenn nur das Antlitz dargestellt ist, z. B. auf dem nicht von Menschenhand geschaffenen Bildnis Christi, wird der Rand des Tuches geküsst, auf dem das Antlitz Christi dargestellt ist. Genauso andächtig küsst man die Ikonen der Gottesmutter und der Heiligen. Das Gesicht des Heilands, der Gottesmutter und der Heiligen darf nicht geküsst werden.

Auf einer Ikone können mehrere Heilige dargestellt sein, es genügt jedoch, sie einmal zu küssen, um die anderen Gläubigen nicht aufzuhalten und den Anstand in der Kirche nicht zu verletzen.

Wenn Sie die Darstellung der Kreuzigung Christi, heilige Reliquien oder eine besonders verehrte Ikone der Gottesmutter küssen, können Sie vorher auch niederknien (Proskynesis). Wenn viele Leute anstehen und es für einen solchen Kniefall keinen Platz gibt, seien Sie nicht enttäuscht: Sie können ein anderes Mal eine Proskynesis machen, jetzt aber verbeugen Sie sich nur in Gedanken bis zum Boden, denn der Herr sieht alles. Wenn sehr viele Menschen vor einer Ikone stehen, bemühen Sie sich, nicht länger als notwendig vor der Ikone zu bleiben. Denken Sie immer an die anderen, welche die Ikone ebenfalls küssen möchten.

Wenn Sie für die Gesundheit Ihrer Verwandten oder Freunde beten wollen, können Sie eine Kerze zu einer beliebigen Ikone des Heilands, der Gottesmutter oder eines anderen Heiligen stellen.

Wenn Sie für die Seelenruhe eines Verstorbenen beten möchten, müssen Sie eine Kerze auf den Tisch für die Verstorbenen (kanun) stellen. Dieser Tisch steht in der Regel im westlichen Teil der Kirche unweit des Eingangs. Auf ihm stehen ein Kreuz (eine Darstellung der Kreuzigung Christi) und viele Kerzen.

Nachdem Sie die heiligen Ikonen verehrt haben, können Sie Bekannte begrüßen und ihnen zum Festtag gratulieren, wenn gerade kein Gottesdienst stattfindet. Es ist aber wünschenswert, dass nur über geistliche und kirchliche Themen gesprochen wird, Irdisches und Alltägliches sollte außerhalb der Kirche bleiben. Wenn Ihnen eine Frage gestellt wird, seien Sie geduldig und helfen Sie. Stören Sie die anderen aber nicht im Gebet, lenken Sie sie nicht vom Gottesdienst ab und verschieben Sie das Gespräch, wenn es möglich ist, auf einen Zeitpunkt nach dem Gottesdienst. <<

Orthpedia ist ein wunderschönes und bereits sehr umfangreiches Projekt; das Surfen dort fördert echte Perlen zutage. Via das Portal wird auch eine Pilgerreise zum Berg Athos angeboten, an der alle ernsthaften Interessierten egal welcher Konfession teilnehmen dürfen (vermutlich aber nur Männer).

Sonntag, 15. November 2009

Zufallsfund.

Momentan recherchiere ich gerade über irgendeinen Vorläuferauftrag für meine Hauptheldin im historischen Strang, den sie mit Bravour erfüllt hat, damit ihr der wesentliche, der entscheidende Auftrag (der natürlich so weit schon völlig klar ist), anvertraut werden kann. Bei dem Vorläuferauftrag müsste es um irgendein Schriftstück, eine Reliquie, einen Gegenstand gehen, der dem Erzpriester des damals noch als Bauruine herumstehenden Petersdoms, Franciotto Kardinal Orsini, am Herzen liegen könnte. Bis jetzt habe ich noch keinen blassen Schimmer, obwohl ich wie verrückt google nach irgendwelchen Schriftstücken oder Reliquien, die um das Jahr 1526 hätten relevant sein können. Zweck dieses Vorläuferauftrages soll einfach nur sein, dass das riesige Vertrauen, welches in die Heldin wegen des entscheidenen Auftrages gesetzt wird, plausibel gemacht werden kann.
So weit, so schlecht.
Wie immer findet man dann dennoch einen Haufen interessantes Zeugs, welches zwar überhaupt nicht weiterhilft, aber Erwähnung auf dem Blog finden könnte.
Dazu gehört auch dieser Artikel "Sakrileg unter der Lupe" - der Autor befasst sich ziemlich genial mit den Behauptungen, die Dan Brown in "Sakrileg" aufstellt. Nun rangiert "Sakrileg" tatsächlich unter den Büchern, die ich ganz gern gelesen habe, auch wenn es in Brown-typischer Manier mit dem Plot nach 2/3 des Buches rapide abwärts geht. Ich will auch freimütig zugeben, dass ich das zugrundeliegende Sachbuch von Bagent-Leigh über den "wahren Gral" in meiner Esoterik-Phase gelesen habe und furchtbar schlüssig fand.
Nun ist es ja mit allem nicht so einfach, und insbesondere ist der Umgang mit der Geschichte des Christentums nicht einfach. Obwohl es genügend seriöse Quellen gibt - sie werden halt einfach nicht gelesen. Vermutlich weil die Wahrheit drinsteht, und nicht irgendein sexualmagisch-feministisch-verschwörungstheoretischer Quark.
Als ich den Artikel zuendegelesen hatte, stellte ich fest, dass niemand anders als Michael Hesemann ihn geschrieben hat, dessen Jesus-Buch gerade auf meinem Nachttisch liegt.
Und weil er so glasklar ist, möchte ich ihn an dieser Stelle gerne verlinken.
Und weil wir es auch neulich von den vielen Millionen Frauen hatten, die als Hexen verbrannt worden sein sollen. Bei Dan Brown sind es fünf Millionen. Hesemann hat auch dazu was zu sagen.

Samstag, 14. November 2009

Für den langanhaltenden Frische-Kick.

TridentineRite

[via David Iannis Miniatures]

Freitag, 13. November 2009

Gut gefallen

hat mir die Wirkung meiner Leseraktion, die eigentlich von Bea, deutsche Expat in Nashville, USA, ursprünglich angestoßen wurde. Sie fragte mich via Twitter, ob es schöne Rosenkränze in Italien gäbe und ich versprach ihr einen aus Loreto, dem zweitwichtigsten Wallfahrtsort Italiens mit dem Haus der Hl. Familie aus Nazareth.
Angeregt davon bot ich als Leserservice also an, geweihte Loreto-Rosenkränze zu besorgen und zu verschicken, gegen eine kleine Spende an eine wohltätige/katholische Organisation. Es wurden dann letztlich über zwanzig Interessenten, die mittlerweile ihre Rosenkränze haben sollten.
Bea war sehr glücklich, als der schlichte Rosenkranz aus Holzperlen - wie sie ihn sich gewünscht hatte - eintraf.
Gestern hat sie mir auf Twitter ein Foto eingestellt, das ein elegantes und sehr würdiges Etuibehältnis für diesen Rosenkranz zeigt, den ich ihr aus Italien besorgte, dort weihen ließ und während eines kurzen Aufenthaltes in Deutschland versendet hatte. Eine ihrer Töchter hat sich ins Zeug gelegt und dieses bezaubernde Behältnis genäht.
Ich will es euch nicht vorenthalten:

IMG_3662_0487

Donnerstag, 12. November 2009

Vorschau auf die Novemberausgabe des Vatican-Magazin.

Guido Horst präsentiert uns wieder die Themen für die aktuelle Ausgabe des Vatican-Magazin.
Und das kommt - es ist schließlich November - diesmal recht spooky daher:

>>"„Tod, wo ist Dein Stachel?“ – möchte man meinen, wenn man das Novemberheft des VATICAN-magazins aufschlägt. Eingerahmt von einem Editorial über den heiteren Umgang der Christen mit dem Tod und einem Badde-Bild, das die Friedhofsinsel San Michele vor Venedig im schönsten Licht der Sonne zeigt, präsentiert sich die neue Ausgabe überaus novembermäßig. Da wären etwa die Reliquien im Foto-Essay: das Händchen der heiligen Katharina von Siena, das Füßchen der heiligen Teresa von Avila, das Herz des Pfarrers von Ars, die Zunge des heiligen Antonius von Padua. Und noch einiges mehr aus den Reliquien-Schätzen der katholischen Kirche – mit einer einleitenden Begründung, warum Reliquien immerzu reden und warum sie materialisierte Erinnerung an das Heilige und die Heiligen sind. Knochen zu Hauf gibt es auch auf den Fotos von Bernd Leicht über die Beinhäuser in Alken an der Mosel und Hallstatt im Salzkammergut, sinnenfreudig kommentiert und vorgestellt von Barbara Wenz. Grinsend grüßt der Sensenmann, Halloween auf katholisch.

Der Heidelberger Exeget Klaus Berger mokiert sich über die Zölibats-Diskussion, sie sei schlechthin jämmerlich, so könne es nicht weiter gehen. Natürlich gebe es die schreiende Ödnis des Pfarrhauses und die für einen Intellektuellen geradezu beleidigende Einsamkeit in der Freizeit – von der Fixierung mancher Priester auf die eigene Mutter einmal ganz abgesehen. Aber Jesus Christus habe schon gewusst, warum er von den „Eunuchen um des Himmelreichs willen“ sprach – der Zölibat widerspreche jeder bürgerlichen Logik.

Kess und frech kommt Alexandra Linder daher, nicht nur auf dem Cover, sondern auch mit ihrer Titelgeschichte über den Lebensschutz. Von den Toten zu den Lebenden erweckt leistet ihr dabei der vor zehn Jahren verstorbene evangelische Theologe und Ratzinger-Freund Martin Hengel argumentativen Beistand.
Esther Maria Stallmann berichtet über das Kirchenhopping in Berlin, auch die katholisierenden Anglikaner sind ein Thema. Ganz nebenbei hat Papst Benedikt ein völlig neues Modell der Ökumene in die Welt gesetzt. Ohne Jesus Christus macht der arbeitsfreie Sonntag überhaupt keinen Sinn, meint Monika Gräfin Metternich, ein ehemaliger Hochgradfreimaurer enthüllt die Geheimnisse dieses verschrobenen Männerbundes und auch sonst ist das neue VATICAN-magazin wieder bunt und lesenswert.
Gespeist haben die Macher der Zeitschrift diesmal in der römischen Trattoria „Il Miraggio“ in Trastevere – als sie am Ende nur noch über Päpstin Margot (Käßmann) lästerten, waren sie offensichtlich schon blau."<<

[Das Novemberheft ist zum Ende dieser Woche bei den Abonnenten, ab Mitte nächster Woche in Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich oder auch, wenn nicht ausliegend, so im Zeitschriftenhandel bestellbar.]

Dienstag, 10. November 2009

Vergnügliche Kolumne

von Michael Coren auf der Ottawa Sun:

>>I just can't keep it in. I know I shouldn't boast but, well, as a Roman Catholic I simply have to. We've won. I mean, we actually have won. The church founded by Christ has become the one and only institution hated by assorted Marxists, maniacs and misanthropes.<<

Eine großartige Dankesrede an Richard Dawkins, die New York Times und all unsere anderen Lieblinge.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Katholisch werden.de

Nikodemus macht auf seinen Unzeitgemäßen Betrachtungen ein paar Anmerkungen zum Internetauftritt von Katholisch-werden.de
Es ist eine Seite, die ich auch hin und wieder besuchte, um mich über die rein praktischen Aspekte eines Eintritts zu informieren.
Obwohl auch ich den Auftritt für tatsächlich optimierbar halte, Nikodemus nennt zum Vergleich die wirklich ansprechende, warmherzig gemachte Seite www.catholicscomehome.org, kommt katholisch werden.de bei mir dennoch nicht ganz so schlecht weg, auch wenn ich Nikodemus' Gedankengang ansonsten gut nachvollziehen kann. Unter dem Menüpunkt "Motive" finden sich immerhin sehr gute Beweggründe, die ausschlaggebend für einen Eintrittswunsch werden können:

"Es gibt theologisch motivierte Konvertiten, die in der katholischen Kirche die ursprüngliche und eigentliche Kirche sehen und für [die] der Beitritt zur katholischen Kirche ein Schritt zurück zu den Quellen ist.

Das Papsttum und das in ihm gegebene Leitungs- und Lehramt ist für viele eine Antwort auf ihren Wunsch nach Einheit, Klarheit und Verbindlichkeit. Bei anderen ist es die Kraft und die Sinnlichkeit der Liturgie und die Vitalität selbst noch von Resten der Volksfrömmigkeit, von der sie sich angezogen fühlen und in der sie beheimatet sein möchten.

Oft sind es einfach auch die Zufälle des Lebens, die zu diesem Schritt motivieren: Schlechte Erfahrungen und Enttäuschungen in den bisherigen Gemeinden, Unbehagen an einem politischen Engagement ihrer Kirche, das sie nicht mittragen wollen; persönliche Differenzen; umgekehrt können die Faszination eines konkreten Papstes, der Umzug in eine katholische Gegend oder die Einheirat in eine katholische geprägte Familie den Wunsch begründen, katholisch werden zu wollen.

Oft ist paradoxerweise gerade das für Christen anderer Konfessionen an der katholischen Kirche motivierend, was Katholiken ihrerseits an ihrer Kirche stört und den Übertritt in einer andere christliche Kirche als erstrebenswerte Alternative erscheinen lässt." Quelle: katholisch-werden.de

Als Lektorin würde ich jedoch das "zurück" bei dem "SCHRITT zurück zu den Quellen" streichen. Dann klingt es noch positiver ("Rückkehr zu den Quellen" zum Beispiel). Außerdem fand ich das Einstiegsphoto immer ganz schrecklich, es erzeugt bei mir irgendwie Flutkatastrophenstimmung und man ist wirklich nicht in Katastrophenstimmung, wenn man nach Hause kommen will, im Gegenteil. Man flieht vor der Katastrophe ja heim in die sicheren Wände. Insofern ist catholicscomehome.org die positivere, emotional ansprechendere Seite.
Bei den Kollegen aus Übersee rechnet man sogar mit Katholiken, die andere dazu ermutigen wollen, "nach Hause zu kommen" und es gibt einen eigenen Menüpunkt, was man dafür tun sollte und kann: I'm Catholic, I'd like to help.
Warum bei katholisch-werden.de nicht?

Glücklicherweise kommen einen ja die meisten Wiegenkatholiken mit unendlicher Geduld und Freude und Liebe entgegen, wenn sie wissen, dass man konvertieren will oder konvertiert ist.
Dafür bin ich auch ausdrücklich sehr dankbar.

cantare

Desperate Housewives
bei uns sehen sie es nicht, aber sie tun so als wären...
Sarah (Gast) - 20. Nov, 19:40
Na siehste ... *gg*. Du...
Na siehste ... *gg*. Du hast dich wacker gehalten!...
ElsaLaska - 20. Nov, 19:40
Ja, sie isst diesen Kram...
Ja, sie isst diesen Kram und schaut Desperate Housewifes...
Theresia Benedicta (Gast) - 20. Nov, 19:28
...
Das schlimme ist, dass diese Herrschaften trotz ihrer...
Heriger (Gast) - 20. Nov, 18:59
Yupp, das hatte man damals...
Yupp, das hatte man damals so. :-) Freut mich, wenns...
ElsaLaska - 20. Nov, 18:02
Ich muss zugeben,
mir hat es selbst Spaß gemacht beim Wiederanschauen!...
ElsaLaska - 20. Nov, 18:01
Blitzsauberer Return!
Ich fand das Lied damals auch klasse (find's eigentlich...
alipius (Gast) - 20. Nov, 16:22
Dass sich viele Weiberfeinde...
Dass sich viele Weiberfeinde im konservativen und im...
Mcp (Gast) - 20. Nov, 14:22

la bocca

 

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