Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

"Amongst our weaponry are such diverse elements as fear, surprise, ruthless efficiency, an almost fanatical devotion to the Pope, and nice red uniforms!" [Monty Python.]



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Was vom Tage ...

Donnerstag, 23. Mai 2013

Der Heilige Vater zum Tage

>>„Die christliche Originalität ist keine Einförmigkeit!“, so Franziskus eindringlich: „Sie nimmt jeden, wie er ist, mit seiner Persönlichkeit mit seinen Charakteristiken, mit seiner Kultur, und sie lässt ihn damit, weil dies ein Reichtum ist. Doch sie gibt ihm etwas mehr: sie gibt ihm Geschmack! Diese christliche Originalität ist so schön, denn: wenn wir eine Einförmigkeit schaffen wollen – ‚alle sind wir auf dieselbe Weise gesalzen’ –, wird es sich so verhalten wie mit der Frau, die zu viel salzt, so dass man nur den Geschmack des Salzes schmeckt und nicht den Geschmack jenes mit dem Salz gewürzten Gerichts. Die christliche Originalität besteht gerade darin: jeder ist, wie er ist, mit den Gaben, die ihm der Herr verliehen hat“. <<
Quelle wie immer hier.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Generalaudienz von heute

Die Ansprache des Heiligen Vaters an die deutschen Pilger und der Tweet des Tages:

>>Ein herzliches Willkommen sage ich allen Brüdern und Schwestern deutscher Sprache. Der Heilige Geist ist in der Kirche am Werk; in ihm führt sie Christi Heilswerk heute fort. Tag für Tag wollen wir uns unser Vertrauen in sein Wirken erneuern. Lassen wir uns vom Heiligen Geist leiten, seien wir Männer und Frauen des Gebets, die mutig das Evangelium verkünden. So werden wir in unserer Welt zu Werkzeugen der Einheit und der Gemeinschaft mit Gott. Von Herzen segne ich euch alle.

Der Tweet des Tages:

Das Evangelium leben heißt gegen den Egoismus ankämpfen. Das Evangelium ist Vergebung und Frieden; es ist die Liebe, die von Gott kommt.<< Mehr dazu wie immer hier.

[Am Rande: Francesco Totti, der italienische Fußballstar, war heute ebenfalls bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz anwesend. Bild dazu siehe hier.]

Rettende Zeichen

Unter diesem Titel erschien bereits am 18. April 2013 ein interessanter Artikel von Ulrich Bahnsen in der ZEIT, wonach durch die Analyse der DNA eines Bluttropfens bestimmte Krebsarten sehr früh erkannt werden können. Der Artikel erhält aber noch eine äußerst wichtige Zusatzinformation, ich gebe hier die Einleitung wieder:

>>Die Frau war krank, aber sie ahnte nichts davon. Sorge bereitete der werdenden Mutter nur ihr ungeborenes Kind. Es schien todgeweiht. Der Test ließ kaum Zweifel zu: Im Blut der Schwangeren hatten die Mediziner mithilfe einer neuartigen, genetischen Untersuchung einen schlimmen Fund gemacht. Der Fötus, so dachten sie, trug gleich zwei überzählige Chromosomen im Erbgut: Trisomie 13 und 18, eine tödliche Kombination. Seltsam nur, dass im Ultraschallbild ein ganz normal entwickeltes Kind zu sehen war. Monate später brachte die Frau tatsächlich einen gesunden Jungen zur Welt. Erst zwei Monate nach der Geburt wurde den Medizinern klar, woher das alarmierende Ergebnis des Bluttestes rührte. Da klagte die junge Mutter über Schmerzen im Unterleib. Die Diagnose: Krebs, der bereits Metastasen gebildet hatte. Nicht überzählige Erbmoleküle des Fötus waren im Blut der Schwangeren gefunden worden, sondern abnorme Gene eines Tumors hatten den Alarm ausgelöst.<<

Vielleicht kann der Artikel im Online-Archiv der ZEIT wenigstens für Abonnenten noch abgerufen werden. Mir war es wichtig, hier den Einstieg wiederzugeben.

Dienstag, 21. Mai 2013

Aachener Friedenspreis 2013 "Schulen ohne Bundeswehr"

In dieser Sache hat mein Gastautor auf seinem Blog ein Anschreiben an die Aachener SPD und den Kreisverband der Grünen verschickt.

Ich hoffe, er hat nichts dagegen, wenn ich einen Absatz daraus als Vollzitat anführe:

>>Man kann über den Sinn und Unsinn von Inhalten einer militärischen Maßnahme durchaus streiten. Doch die Diskreditierung der Streitkräfte eines demokratischen Staates, einer im Grundgesetz verankerten Institution, ist unwürdig. Ihre Partei hat auf Bundesebene durch ihr Abstimmverhalten die parlamentarischen Voraussetzungen für die gegenwärtigen Militäreinsätze der Bundeswehr mit geschaffen. Die Bundestagsabgeordneten Ihrer Partei tragen entsprechende Mandate mit. Dass Ihre Partei auf Bundesebene Militäreinsätze befürwortet und auf Kreisebene gleichzeitig die demokratische und rechtsstaatliche Institution Bundeswehr aus öffentlichen Schulen verbannen möchte, wirkt auf mich unglaubwürdig und befremdlich. Unsere Soldatinnen und Soldaten sind keine mörderische Soldateska, keine Eroberer, denen man die Auftritte an Schulen verbieten muss, weil allein schon Vorträge über Weltkrisenherde jugendgefährdend sind. Das sollten Sie beachten.<<

Das ganze Anschreiben hier.

Schwere Vorwürfe des syrisch-katholischen Patriarchen

>>Es gehe nicht um die Förderung von Demokratie und Pluralismus, das sei "eine Lüge und Heuchelei". Die westliche Politik habe nicht auf die Warnungen hören wollen und trage daher die Verantwortung für das, was in Syrien geschieht, so der Patriarch.

Wörtlich meinte Ignatios Yousef III.: "Wir haben alle Beteiligten gewarnt, die regionalen und die westlichen Regierungen - vor allem die der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und Frankreichs -, dass diese Art von Gewalt zum Chaos führt und das Chaos zum Bürgerkrieg. Vor zwei Jahren haben diese Regierungen beschlossen, das nicht zu glauben." <<

Richtig, da waren alle noch ganz besoffen von dem großartigen "demokratischen" Aufbruch des "Arabischen Frühlings ....
Die beiden orthodoxen Bischöfe sind immer noch in der Gewalt von extremistischen Entführern.

>>Der Westen habe im Namen des "sogenannten Erwachens der Völker zur Demokratie" die Konflikte im Nahen Osten angeheizt, bedauerte der Patriarch. Die westlichen Regierungen würden nicht verstehen, wie unabdingbar Religionsfreiheit für die orientalischen Christen sei: "Die Christen im Nahen Osten sind nicht nur im Stich gelassen, sondern von westlichen Nationen, wie USA und EU, auch belogen und verraten worden.<< so der Patriarch weiter.

Ganzen Artikel hier lesen.

Sonntag, 19. Mai 2013

Mein Schreiben an den deutschen Militärbischof

Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Overbeck,
Exzellenz,

ich bin eine katholische Journalistin und habe kürzlich erfahren, dass der diesjährige Aachener Friedenspreis u.a. an "Schulen ohne Bundeswehr" gehen soll, d. h. an Schulen, welche Vertreter der Bundeswehr ausdrücklich nicht einladen, damit sie die Arbeit in den Streitkräften vorstellen und mit den Schülern über Fragen von Krieg und Frieden, Grundgesetz, politisches Mandat, Auslandseinsätze usw. diskutieren können.

Dies hat mich, nicht nur als studierte Politikwissenschaftlerin im Nebenfach (M. A.), sondern auch als Katholikin irritiert, da ich noch dazu erfuhr, dass dem Preisverleihungsgremium auch Kirchenvertreter wie der Aachener Diözesanrat, missio, misereor u. a. m. angehören.
In einem Schreiben an S. E. Bischof Mussinghoff habe ich meine Irritation formuliert. Ich füge Ihnen unten die wesentlichen Punkte dieses Schreibens zur Kenntnis ein.

Ich würde mir eine öffentliche Äußerung in Ihrer Eigenschaft als Militärbischof dazu wünschen, denn es ist für mich nicht nur sehr schwierig, eine solche Preisverleihung (mitsamt ihrer offiziellen Begründung) als Katholikin einem gläubigen katholischen oder auch evangelischen Soldaten zu kommunizieren, sondern es wird die Vorbehalte derjenigen Soldaten, die der Kirche noch fernstehen, eher bestärken, dass sie in der katholischen Kirche unerwünscht sind.
Daneben ist es meine Überzeugung, dass Intoleranz und Diskursverweigerung durch Ausgrenzung einer immerhin grundgesetzlich verankerten Institution an deutschen Schulen wenig bis gar nichts zum "Frieden" beitragen können und einer offenen, pluralistisch und demokratisch verfassten Gesellschaft nicht gut zu Gesicht stehen.
Insbesondere hätte ich es ausnehmend sinnvoll gefunden, die Behauptungen aus dem unten angeführten dritten Punkt ("Jedoch ist der Soldatenberuf keinesfalls ein normaler Beruf ..." ) im direkten kontroversen Austausch mit Schülern und mit einem Vertreter der Bundeswehr zu klären, anstatt sie anlässlich der Preisverleihung pauschal aufzustellen.

Hier die wesentlichen Punkte aus meinem Schreiben nach Aachen:

[eingefügt als Zitat die Stichpunkte des Schreibens an S.E. Bischof Mussinghoff wie hier veröffentlicht]

Grußformeln etc.

Unterschrift Barbara Wenz

Samstag, 18. Mai 2013

Mein Schreiben an den Bischof von Aachen

Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Mussinghoff,
Exzellenz,

ich bin eine katholische Journalistin und habe kürzlich mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass der Aachener Friedenspreis 2013 u.a. an „Schulen ohne Bundeswehr“ gehen soll.

Offenbar möchte man dort nicht, dass Jugendliche aus erster Hand über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten bei der Bundeswehr informiert werden und in einer nachfolgenden Diskussion über das Grundgesetz, Krieg und Frieden, politisches Mandat, Auslandseinsätze usw. eigenverantwortlich und kritisch Fragen stellen, um sich eine fundierte Meinung zu bilden.

Mein Erstaunen wuchs sich zu Befremden aus, als ich dazu noch erfuhr, dass an der Beschlussfassung zur Preisverleihung nicht nur Parteien wie SPD und Grüne, sondern auch Kirchenvertreter wie Missio und Misereor sowie der Diözesanrat Aachen beteiligt sind.

Neben der oben bereits gestellten Frage, warum man den Schülern dieser Schulen dort augenscheinlich einen demokratischen Diskurs nicht zutraut bzw. vorenthält, hätte ich zur diesjährigen Preisverleihung noch einige weitere offene Punkte anzumerken:

- Wie steht eigentlich die katholische Kirche im Bistum Aachen, der Diözesanrat und alle anderen Kirchenvertreter im Gremium zu unserer Verfassung? Zur Gewaltenteilung? Zu den anderen Organen der Exekutive? Zu demokratischen Werten wie politisch freiem Diskurs und das Recht auch von Heranwachsenden, sich über die Instanzen, auf denen sich die Bundesrepublik aufbaut, durch direkte Information eine eigene Meinung zu bilden?

- Mit der SPD und den Grünen, die ebenfalls diesem Gremium angehören und somit für die Aussperrung einer grundgesetzlich (GG 87a) verankerten Institution, die zur Exekutive eines jeden demokratisch verfassten Staates gehört, stimmen ausgerechnet Angehörige jene politischen Parteien für diesen Preis, die unsere Soldaten damals mit auf den Balkan und vor allem nach Afghanistan geschickt haben?

- Ist es nicht absurd, auf so einer Basis als Kirche überhaupt noch Militärseelsorge zu betreiben? Wie soll ich als Katholikin einem dienenden katholischen Soldaten (oder auch einem evangelischen) diese Preisverleihung eigentlich erklären? Insbesondere etwa diese Passage aus der Verleihungsbegründung: „Jedoch ist der Soldatenberuf keinesfalls ein normaler Beruf. Soldatinnen und Soldaten verzichten mit ihrem Eintritt in die Armee auf wesentliche Grundrechte, wie auf das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit und Leben. Die freie Meinungs- und Willensbildung wird beschränkt, Gehorsamsverweigerung wird bestraft.“

Meint das Gremium diese Behauptungen ernst, muss man sich als mündiger Bürger tatsächlich fragen ....

Der Hinweis, die BRD sei zu Beginn ihrer Gründung ja auch ohne Armee ausgekommen, zeigt lediglich das fehlende historische Verständnis der Preisverleiher: "Wenn diese enge Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Bildungseinrichtungen von ihren BefürworterInnen begründet wird, ist häufig von der demokratischen Tradition der Armee die Rede. Die Bundeswehr sei integraler Bestandteil unseres Staatswesens und daher sei es selbstverständlich, dass die Armee an den Schulen präsent sein müsse. Dagegen lassen sich viele Argumente anführen, z.B. die Tatsache, dass die Bundesrepublik zu Beginn ihrer Geschichte keine Armee hatte. Offenbar ist unser Staat also auch ohne eine Armee denkbar."

Sollen also die Amerikaner, Franzosen, Engländer und Russen wieder unser Land sichern und verteidigen? Möchte das Gremium dieses?

Angemerkt sei noch, dass der Text des Grundgesetzes das Wort "Streitkräfte" insgesamt 18 Mal erwähnt, und zwar in unterschiedlichen Artikeln.

Abschließend weise ich noch auf ein Zitat aus einem Kommentar meines Kollegen Klaus Kelle hin, dem ich mich inhaltlich voll anschließe: “Über die Sinnhaftigkeit der Mission darf man geteilter Meinung sein. Über die Art, wie wir mit den jungen Männern und Frauen umgehen, die für unser Land ihr Leben riskieren, nicht. Es ist eine Schande, dass mit Unterstützung etablierter Organisationen Leute dafür geehrt werden, dass sie die Bundeswehr aus dem öffentlichen Raum verbannen. Unsere Armee aus der Mitte der Gesellschaft, wie es in Sonntagsreden immer heißt. Es sollte üblich sein, dass die jungen Menschen, die für dieses Land dienen, den Rückhalt der führenden Parteien haben – Regierung und Opposition. Und unsere Soldaten verdienen Respekt für ihre Arbeit, selbst dann, wenn wir die politischen Entscheidungen ihrer Befehlshaber manchmal nicht teilen.“ (Quelle: http://www.rponline.de/politik/deutschland/kolumnen/politischinkorrekt/ein-schlag-ins-gesicht-fuer-unsere-soldaten-1.3403327)

Ich würde mir eine Äußerung von Ihnen dazu ausdrücklich wünschen und habe in dieser Sache u.a. auch den Militärbischof für Deutschland, Bischof Overbeck, angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Wenz

Sonntag, 12. Mai 2013

Es gibt unglaublich viele gute Hunde

aber diese sind die Besten der ganzen Welt...


Samstag, 11. Mai 2013

Heiligsprechung der 800 Märtyrer von Otranto

Die Zeremonie findet morgen statt. Sie war bereits unter dem mittlerweile emeritierten Papst Benedikt XVI. avisiert worden (und von mir fälschlich auf den 11. Februar verlegt worden, was letztlich nur das Datum der Ankündigung des Aktes gewesen ist.)

Zu den 800 Märtyrern von Otranto hatte ich hier schon einen Eintrag.

Jetzt hier noch der Hinweis auf einen Artikel von Sandro Magister aus dem Jahre 2007 mit dem Titel "How the Eight Hundred Men of Otranto saved Rome", in dem er einen Beitrag von Alfredo Mantovano vollzitiert, dessen Überschrift lautet "Ready to die a thousand times for Him...”
Worin auch aktuelle Parallelen gezogen werden, etwa zur Enthauptung eines amerikanischen Fernmeldetechnikers in Irak im Jahr 2004.
Der Artikel ist kenntnisreich und historisch detailliert ausgepolstert.

And now to something completely different ...

And more.

Montag, 6. Mai 2013

35 neue Rekruten der Schweizer Garde

legen wie jedes Jahr am 6. Mai heute ihren Eid auf den Schutz und die Sicherheit des Heiligen Vaters, in feierlichem Gedenken an den verheerenden "Sacco di Roma" vom 6. Mai 1527, bei dem 147 Schweizer Gardisten bei der Verteidigung des Papstes und des Vatikans mit ihrem Leben zahlten.

[Update: Laut Vatican Insider sind es 28 neue Rekruten - die Zahl 35 wurde auf Twitter genannt. Ich finde es noch heraus.]

Mein Kollege Ulrich Nersinger hat sich aus diesem Anlass ein wenig im Internet umgeschaut und in einem interessanten Artikel die verschiedenen Webseiten rund um die päpstliche Leibgarde vorgestellt:

>>Alljährlich am 6. Mai schwören die neuen Rekruten der Päpstlichen Schweizergarde in einer eindrucksvollen Feier im Vatikan dem regierenden Papst und seinen Nachfolgern „treu, redlich und ehrenhaft“ zu dienen und „wenn es erheischt sein sollte, selbst mein Leben für sie hinzugeben“. Wer sich über die Leibwache des Heiligen Vaters näher informieren möchte, kann dies bequem im Internet tun. Die Päpstliche Schweizergarde ist eine der Einrichtungen des Heiligen Stuhls, die in diesem Medium sehr stark vertreten ist.<< Weiterlesen bitte hier.

[Update II: Auch katholisches.info spricht noch von 35 neuen Gardisten. Von dort auch die Eidesformel, die ich hier zitiere:

„Ich schwöre, treu, redlich und ehrenhaft zu dienen dem regierenden Papst Franziskus und seinen rechtmäßigen Nachfolgern, und mich mit ganzer Kraft für sie einzusetzen, bereit, wenn es erheischt sein sollte, selbst mein Leben für sie hinzugeben. Ich übernehme dieselbe Verpflichtung gegenüber dem Kollegium der Kardinäle während der Sedisvakanz des Apostolischen Stuhls. Ich verspreche überdies dem Herrn Kommandanten und meinen übrigen Vorgesetzten Achtung, Treue und Gehorsam. Ich schwöre, alles das zu beobachten, was die Ehre meines Standes von mir verlangt.“

So lange es kein aktuelles Video der Zeremonie von diesem Jahr gibt - hier eins aus 2012:

cantare

@fidelis
Verstehe deinen Punkt, aber bin im Moment außerstande...
ElsaLaska - 23. Mai, 23:26
Außer dir redet...
Außer dir redet hier niemand von Nur-Muslimen...
Il capitano - 23. Mai, 23:25
Ok, ich will es mal anders...
Ok, ich will es mal anders ausdrücken: Habt ihr...
Fidelis (Gast) - 23. Mai, 23:18
Ja danke auch @fidelis
Allerdings, sehr rücksichtsvolle Täter. /sarkasmusmodus...
ElsaLaska - 23. Mai, 22:59
@Fidelis
Hm, ja ... >>Bei einem der Täter soll es...
Il capitano - 23. Mai, 22:52
@Il Capitano
Ich fand es nur bemerkenswert, als ich gelesen habe,...
Fidelis (Gast) - 23. Mai, 22:46
Du musst dazu auch nichts...
Du musst dazu auch nichts sagen. Erst mal ein wenig...
Il capitano - 23. Mai, 22:22
Ich kann dazu einfach...
sagen - bin noch viel zu erschüttert und versuche,...
ElsaLaska - 23. Mai, 22:12
Das Thema heißt...
Das Thema heißt Wahrer Heldenmut und Opferbereitschaft...
Il capitano - 23. Mai, 22:05
"Dieser britische Soldat...
"Dieser britische Soldat ist ein Auge für ein...
Fidelis (Gast) - 23. Mai, 21:29
Price Tag
Ich weiß, es ist abgegriffen, aber scheinbar...
Bee (Gast) - 23. Mai, 18:45
http://www.t-online.de/nac hrichten/ausland/id_635153 46/attentat-von-london-ang reifer-hackten-15-minuten- auf-opfer-ein.html
http://www.t-online.de/nac hrichten/ausland/id_635153 46/attentat-von-london-ang reifer-hackten-15-minuten- auf-opfer-ein.html
ElsaLaska - 23. Mai, 10:36

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