Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

"Amongst our weaponry are such diverse elements as fear, surprise, ruthless efficiency, an almost fanatical devotion to the Pope, and nice red uniforms!" [Monty Python.]



elsalaska[at]tiscali[punkt]it

Aktuelle Veröffentlichungen

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


il cinguettio


Follow Elsa_Laska on Twitter

ufficio

Du bist nicht angemeldet.

la cucciola

Freitag, 4. Mai 2012

Mr. Zuckerberg.

>>Konto derzeit nicht verfügbar. Dein Konto ist derzeit aufgrund eines Seitenproblems nicht verfügbar. Wir rechnen damit, dass das Problem in Kürze behoben wird. Bitte probiere es in ein paar Minuten erneut.<<

Letzte Warnung. Ich KANN so nicht die WELT retten! Vor allem wenn die paar Minuten nun schon Stunden andauern!

Sonntag, 29. April 2012

"Tag des Generalinquisitors".

Im Rahmen meiner persönlichen Initiative "partnerschaftlich-Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" habe ich festgestellt, dass es einige bewährte und engagierte Männer in der katholischen Kirche gibt, die sich zum Amt des Generalinquisitors berufen fühlen würden - aber leider! - es gibt dieses Amt nicht.
Doch die BERUFUNG ist da!
Und Rom ignoriert dies mit menschenfeindlicher und unerträglicher Hartnäckigkeit!
Deshalb starte ich hiermit die Aktion "Tag des Generalinquisitors".
Er wird künftig mit persönlichen Zeugnissen, völlig ohne bunte Pappplakate, aber mit bewegenden Podiumsdebatten und Workshops am 30. Juli gefeiert werden, dem Todestag des Konrad von Marburg.
Die Initiative "Tag des Generalinquisitors" setzt sich nebenzu selbstverständlich auch für die überfällige Kanonisierung von Konrad von Marburg als ehemaligem und enorm verdienstvollen Großinquisitor für Deutschland ein.

Caterina-von-Siena-Tag.

Heute ist nicht nur der Gedenktag der heiligen Caterina von Siena, heute ist auch noch "Tag der Diakonin", deren Schutzpatronin die heilige Caterina angeblich sei. ZdK/kfd/kdfdp/kpd lo vult!

Das hier irgendwas nicht zusammenpassen kann, wenn man sich bei einem Aufruf zum Ungehorsam gegen eine päpstliche Weisung ausgerechnet auf eine Frau bezieht, die in verschiedenen Formulierungen immer wieder und wieder deutlich das Thema "Wer gegen den Papst aufsteht, erhebt sich gegen den, dessen Stelle er vertritt" [gemeint ist explizit Jesus Christus, ich merke das auch nur aus Gründen der Vorsicht an] variiert hat, liegt klar auf der Hand.

Mit brennender Neugier und steigendem Befremden, sozusagen, habe ich mich in die vergnügliche, neuerliche Lektüre der Briefe der heiligen Caterina gestürzt, um einem der größten Mysterien des zeitgenössischen Gremienkatholizismus auf die Spur zu kommen.

Ich habe die Lösung des Rätsels gefunden. Und es ist eine wahre Sensation. Ein echte Bombe. Ein Knüller. Wirklich!

Hier mein Fund. Der sechste Brief an Papst Gregor XI. in Avignon.

>>Lernt also vom wahren Vater und Hirten! Denn Ihr seht, daß jetzt die Zeit gekommen ist, Euer Leben für die Schäflein hinzugeben, die ihre Hürde verlassen haben. Ihr müßt sie sie suchen und zurückgewinnen mit Geduld - und mit Krieg, das heißt durch einen Kreuzzug gegen die Ungläubigen. Ihr dürft also nicht länger schlafen, sondern müßt aufwachen, und dieses Banner mutig erheben .... O welche Freude wäre es, zu sehen, wie das christliche Volk den Ungläubigen die Würze des Glaubens bringt! Denn mit dem Licht würden sie vollkommen werden, gleich einer neuen Pflanze. Und sobald sie der heilige Geist erwärmt und erleuchtet durch den heiligen Glauben, würde der Frost des Unglaubens verdrängt werden, und sie brächten neue Blüten und Früchte der Tugend hervor im mystischen Leib der heiligen Kirche. Mit dem Duft ihrer Tugenden würden sie dann dazu beitragen, die Laster und Sünden, die Überheblichkeit und Unkeuschheit auszurotten, die heute in der Christenheit überhandnehmen - vor allem bei den Prälaten, Hirten und Verwaltern der heiligen Kirche, die zu Schmarotzern und Verschlingern der Seelen wurden und sich nicht bekehren, sondern VERkehren. ... Ich bitte Euch dringend, dass ihr ihnen (den italienischen aufständischen Stadtstaaten) gegenüber zu einer heiligen List greift - nämlich zur Güte, von der ich Euch gesagt habe. Das wird dann bei ihnen wie ein Feuer der Liebe wirken und wie glühende Kohlen, die Ihr auf ihre Häupter ladet. Auf diese Weise werdet Ihr beides gewinnen: sie selber und auch ihre materiellen Mittel als Hilfe im Kreuzzug gegen die Ungläubigen.<<

Die Gremienkatholiken planen gar nicht den Aufstand gegen Rom! Nein!
Sie planen heimlich einen Kreuzzug ins Heilige Land!
Da wäre ich von allein nie drauf gekommen!

Donnerstag, 15. März 2012

Die Freiburger Antifa

möchte auf ihrer Homepage gerne über brennende Kirchen berichten und sich in naher Zukunft möglichst auch an der "Glut eines niedergebrannten Gotteshauses wärmen können".
"Gotteshaus" meinte hier natürlich nicht Synagoge oder Moschee, sonst wäre die Entscheidung der Freiburger Staatsanwaltschaft eventuell ganz anders ausgefallen - und man hätte motivierter in Island nach Rechtshilfe nachgesucht, wo der Server der Freiburger Antifa-Homepage steht.

Der Freiburger Antifa könnte theoretisch geholfen werden.

Wir nehmen diese formschöne paradrop-church (Luftlandekirche) von unseren orthodoxen Geschwistern:
171826540

leihen uns aus der Grabeskirche kurz die Grabkammer, in der alljährlich zu Ostern heiliges Feuer vom Himmel fällt und sich dank der Wirkmacht des Heiligen Geistes darin von selbst entzündet.



Installieren diese in unserer paradrop church. Und werfen sie über Freiburg Flughafen ab.
Und - was passiert? Pünktlich zu Karsamstag diesjahr fiele eine brennende Kirche vom Himmel.

Ein Wunschtraum würde wahr!

Leider durch menschliches und technisches Versagen DIREKT über dem Sitz der Freiburger Antifa. Die Freiburger Staatsanwaltschaft ermittelt. Intensiv, eifrig, in alle Richtungen, und fordert Rechtshilfe von Jerusalem, Island, den Molukken, Moskau, dem Heiligen Stuhl, vom Mond und von Teheran an.
q.e.d.

Dienstag, 6. März 2012

Einladung des ZdK zum 98. Katholikentag in Mannheim (2)

Wie versprochen im Wechsel jetzt:

Hier spricht Alois Wolf in seiner Videobotschaft eine inspirierende Einladung - ganz besonders an alle Christen aus den neuen Bundesländern und auch Nichtchristen - aus, den neuen Aufbruch zu wagen.

Die Gefahr,

dass dieses Blog gerade zu international wird, ist hoch. Zu viel Englischsprachiges, zu viel Kirchenkampf in den USA, zu viele Bischöfe und Kardinäle mit coj .., hm, courage, wollte ich sagen, zu viel Einsatz gegen Abtreibung und Kindsmord, gegen ein politisches System, das kaltlächelnd die Religionsfreiheit für Christen beschneidet, während es sich bei Angehörigen anderer Religionen vielmals für die Strapazen entschuldigt.

Deshalb eine kleine Video-Werbeeinblendung vom deutschen Zentralkomittee der Katholiken mit einer herzlichen Einladung zum Katholikentag 2012 in Mannheim: "Einen neuen Aufbruch wagen!"

Sonntag, 4. März 2012

Dystopisch?

Ein Leser hat mich via Mail auf einen Artikel von Fr. Longenecker aufmerksam gemacht. Dankeschön. Er trägt den Titel "The coming persecution" und wurde auf seinem Blog veröffentlicht.

>>Many Catholic priests, after all, agree with the Episcopal doctrines and are in favor of married priests, women's ordination and homosexual marriage. Furthermore, the majority of the Catholics in the pews have no real problem with these things, and they see the sense of the government's re-organization of the religious life of the country. They never did like the noisy 'neo con' Catholics with their constant harping on about abortion and being homophobic and obsessed with sex. The government's solutions, it will be agreed, will bring peace to the whole situation. Common sense will prevail.<<

>>To be sure, there is a certain lack of edge--a certain softness, but they were like that before the changes happened. Dulled by a happy consumerism, and satiated with the American Dream, these Catholic schools and parishes and universities haven't minded too much that the Pope has been quietly marginalized by the State. They were never too keen on him anyway, and now that things have settled down it's all for the best.<<

Ich habe gleich Lust bekommen, selbst so was zu schreiben. In einem solchen Text kämen dann die BDKJ vor, wie sie Klimabilanzen statt Bibeltexte verlesen und die kfd, die sich umbenennen würde in "Katholische Priesterinnen Deutschlands", kpd.

Aber ich muss mich gar nicht anstrengen, es gibt einen ziemlich genialen Text von Hans-Urs von Balthasar, der dieses Genre aufs Beste bedient - besser könnte ich es auch nicht machen (obwohl die kpd leider nicht drin vorkommt, das war meine eigenen Idee.)

Hier ist jedenfalls von Balthasar mit "Wenn das Salz dumm wird":

Der wohlgesinnte Kommissar: Genosse Christ, kannst du mir einmal klaren Wein einschenken darüber, was mit euch Christen los ist? Was wollt ihr eigentlich noch in unserer Welt? Worin seht ihr eure Daseinsberechtigung? Was ist euer Auftrag?
Der Christ: Zunächst einmal sind wir Menschen wie andere auch, die am Aufbauwerk der Zukunft mitarbeiten.
Der Kommissar: Das erste glaube ich dir, und das zweite will ich hoffen.
Der Christ: Wir sind nämlich seit neuestem "weltoffen", einzelne von uns haben sich sogar ernsthaft "zur Welt bekehrt"
Der Kommissar: Das scheint mir ein verdächtiges Pfaffengerede. Wäre ja noch schöner, wenn ihr, "Menschen wie andere auch", euch erst noch zu einem menschenwürdigen Dasein zu bekehren hättet. Also zur Sache. Warum seid ihr noch Christen?
Der Christ: Wir sind heute mündige Christen, wir denken und handeln in eigener sittlicher Verantwortung.
Der Kommissar: Will ich ebenfalls hoffen, wenn ihr euch schon als Menschen ausgebt. Aber ihr glaubt doch irgendwas Besonderes?
Der Christ: Das ist nicht so wichtig, auf das epochale Wort kommt es an, der Ton liegt heute auf der Nächstenliebe. Wer den Nächsten liebt, der liebt Gott.
Der Kommissar: Falls er existieren würde. Aber da er nicht existiert, liebt ihr ihn eben nicht.
Der Christ: Wir lieben ihn einschlußweise, ungegenständlich.
Der Kommissar: Aha, euer Glaube hat also keinen Gegenstand. Wir kommen weiter. Die Sache klärt sich.
Der Christ: Ganz so einfach ist sie allerdings auch nicht. Wir glauben an Christus.
Der Kommissar: Auch schon gehört von dem. Aber scheints weiß man historisch verflixt wenig von ihm.
Der Christ: Zugegeben. Praktisch nichts. Darum glauben wir weniger an den historischen Jesus als an den Christus des Kerygmas.
Der Kommissar: Was ist das für ein Wort? Chinesisch?
Der Christ: Griechisch. Es heißt die Verkündigung der Botschaft. Wir fühlen uns vom Sprachereignis der Glaubensbotschaft betroffen.
Der Kommissar: Und was steht denn in dieser Botschaft?
Der Christ: Es kommt drauf an, wie man von ihr betroffen wird. Sie kann einem die Vergebung der Sünden zusprechen. Das war jedenfalls die Erfahrung der Urgemeinde. Sie muß dazu angeregt worden sein durch die Ereignisse um den historischen Jesus, von dem wir freilich nicht genug wissen, um sicher zu sein, daß er ...
Der Kommissar: Und das nennt ihr Konversion zur Welt. Ihr seid ja die gleichen diffusen Dunkelmänner wie eh und je. Und mit solch diffusem Geschwätz wollt ihr am Aufbau der Welt mitarbeiten!
Der Christ (spielt seinen letzten Trumpf): Wir haben Teilhard de Chardin! Er hat in Polen eine große Wirkung!
Der Kommissar: Haben wir selbst schon. Brauchen wir nicht erst von euch zu erwerben. Aber schön, daß ihr endlich auch soweit seid; tut bloß noch den mystischen Krimskrams hinaus, der hat mit Wissenschaft nichts zu tun, dann können wir uns miteinander über die Evolution unterhalten. Auf die andern Geschichten lasse ich mich nicht ein. Wenn ihr davon selber so wenig wißt, seid ihr nicht weiter gefährlich. Uns spart ihr damit eine Kugel. Wir haben in Sibirien sehr nützliche Lager, dort könnt ihr eure Menschenliebe beweisen und tüchtig an der Evolution mitarbeiten. Es wird mehr dabei herauskommen als auf euren deutschen Kathedern.
Der Christ (etwas enttäuscht): Sie unterschätzen die eschatologische Dynamik des Christentums. Wir bereiten das kommende Reich Gottes. Wir sind die wahre Weltrevolution. Egalité, liberté, fraternité: das ist ursprünglich unsere Sache.
Der Kommissar: Schade, daß andere die Schlacht für euch schlagen mußten. Nachträglich ist es nicht schwer, dabei zu sein. Euer Christentum ist keinen Schuß Pulver wert.
Der Christ: Sie sind bei uns dabei! Ich weiß wer sie sind. Sie meinen es ehrlich, sie sind ein anonymer Christ.
Der Kommissar: Nicht frech werden, Junge. Auch ich weiß jetzt genug. Ihr habt euch selber liquidiert und erspart uns damit die Verfolgung. Abtreten.

[Herzlichen Dank an st.michael-online.de, von denen ich das übernommen habe.]

Donnerstag, 1. März 2012

Wie uns die anderen sehen - wie wir uns selbst sehen.

Was wir tatsächlich tun.

Aus der beliebten Reihe auf Facebook:

Traditional-Catholics

Donnerstag, 16. Februar 2012

Mehr als irritiert

betrachte ich mittlerweile das vorläufige Ergebnis der Debatte um Pater Schmidbergers Äußerungen in einem Interview mit Dr. Armin Schwibach für kath.net.
Abgesehen davon, dass ich es nach wie vor begrüße, dass man dem Distriktoberen der FSSPX Deutschland Raum gegeben hat, um ein interessantes und lesenswertes Interview zu geben - es haben sich lediglich in seiner Antwort auf die erste Frage strittige Punkte aufgetan, die man durchaus kontrovers diskutieren kann. Unter anderem ist das auch hier auf diesem Blog geschehen.
Die FSSPX, die ja sonst so viel auf Tradition hält, ist jetzt allerdings nicht mehr amused, weil P. Dr. Lugmayr von der Petrusbruderschaft eine Gegenstellungnahme veröffentlicht hat.
Nach meinen Vorstellungen würde das Ganze jetzt so weiterlaufen, dass man in der guten alten scholastischen Tradition eine Antwort veröffentlicht, die auf Augenhöhe geschieht.
Nun scheint aber leider die weibische Emotion (die ich liebend gerne ausschließlich meinem Geschlecht vorbehalten sehen möchte) über den kühlen Intellekt die Oberhand gewonnen zu haben bei FSSPX Deutschland.
Auf den deutschen Seiten findet sich jedenfalls folgend übertitelter Eintrag:
"Ist kath.net ein "Unsinn-Portal"?
Gut, das bezieht sich auf eine von P. Dr. Lugmayrs getätigte Äußerung - aber ginge es vielleicht 'ne Spur cooler? Ich meine, wenn man sich im Recht befindlich glaubt, sollte das ja möglich sein.
Daneben dann ein Kopfgeldjäger-Bild von Dr. Armin Schwibach, der das "Verbrechen" begangen hat, ein informatives, kompetentes und durchaus(!) empathisches (!) Interview mit dem Distriktoberen zu führen.
Es geht bunter weiter, vermutlich, weil Fassnacht ist.
Als nächstes bekommen wir einen Text eines Jura-Studenten (WilhelmTheodorFriedrich? Nein, er heißt Anton Löhmer) präsentiert, der wiederum eine Entgegnung auf P. Dr. Lugmayr sein möchte.
Zu lesen ist da unter anderem: "Wenn also den Konzilstexten, in welchen von Ökumene und der Heilswirksamkeit anderer Religionen die Rede ist, kein klarer Traditionsbruch vorgeworfen werden kann, so ist doch nicht von der Hand zu weisen, daß sie bewußt offen sind für eine Theologie, welche die Heilsnotwendigkeit der Kirche de facto leugnet und sich in den theologischen Schriften prägende Konzilstheologen – insbesondere in der berühmten Lehre Karl Rahners über das „anonyme Christentum“ – eindeutig nachweisen läßt."
Da sage ich mal: So what? WENN also den Konzilstexten kein klarer Traditionsbruch vorgeworfen kann, worüber möchte dann die FSSPX eigentlich noch diskutieren? Dass die Konzilsdokumente für alles Mögliche offen - also nicht ganz dicht sind? Ja, das haben wir jetzt allerdings auch schon bemerkt: Sie stellen keinen klaren Traditionsbruch dar, aber bieten eine preiswerte Möglichkeit, in seinem eigenen Starrsinn zu verharren.
Und SO kann nur jemand argumentieren, dem das Lehramt mal kurz wurscht ist. Wie wurscht das der FSSPX leider zu sein scheint, kann man auch hier ersehen, wenn Herr Löhmer schreibt:
>>Zwar ist das traditionelle katholische Staatsideal unter den gegenwärtigen Umständen weit von der Realität entfernt – doch unsere Aufgabe als Katholiken besteht gerade darin, die Diskrepanz zwischen Ideal und Realität in der heutigen Zeit schlichtweg auszuhalten und treu im Glauben zu verharren, notfalls über Jahrhunderte, anstatt unsere Ideale mit untragbaren theologischen Argumenten gewaltsam an die Realität anzugleichen. <<

Mit Verlaub .... Was hat denn das alles denn nun recht eigentlich mit unserem Glauben zu tun? Und wie darf man "untragbare theologische Argumente" verstehen? Was möchte denn ein JURA-Student dem Herrn Professor Ratzinger, der dazu noch PAPST ist, da vormachen?

Leute! Brüder! Und ... Schwestern! Bei allem Wohlwollen - so besser nicht.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Zum Thema "ANKSTFREI IN KIRCHE"

Ein wunderbarer Beitrag von Marcus mit dem c auf seinem Blog:

>>Ich möchte wieder angstfrei in eine Sonntagsmesse gehen können und zwar überall in Deutschland und nicht nur in ausgewählten Pfarreien, und die Messe so erleben, wie sie die liturgische Gesetzgebung vorsieht und wie es das Recht der Gläubigen ist und nicht der Hobbyregisseur vor Ort jedes Mal eine Neuinterpretation inszeniert und als Verteidigung dieses vermeintlichen Rechts einen Vorsteherstreifen über dem Meßgewand trägt.

Ich will endlich angstfrei ein vom Papst ausgerufenes Jahr des Glaubens begehen können, ohne mich fürchten zu müssen, welche Sabotage am Inhalt der Botschaft des Papstes aus Ordinarien, mit Kirchensteuermitteln finanzierten Verbänden und lokalem Personal geplant und durchgeführt wird, um die Erneuerung der Gläubigen im Glauben, die der Papst wünscht, zu hintergehen, um weiter die Agenden der Umbau von Kirchenstrukturen und Glaubensinhalten zu forcieren.

Ich will wieder angstfrei die Frage stellen können und von den Aufsehern (Episkopen) beantwortet bekommen, wenn jemand seine häretischen Theorien unter das Kirchenvolk streut, ob das mit dem katholischen Glauben überhaupt vereinbar ist, und nicht mit einer Pseudodebatte überzogen werden, ob die Frage nach der Vereinbarkeit mit dem katholischen Glauben eine intrinsisch unchristliche Frage sei.<<

Ganzer Eintrag hier.

cantare

noch einen Hölderlin,...
An die Unerkannte (gekürzt) Kennst du sie, die...
Johannes (Gast) - 16. Mai, 17:37
Auf dem Film aus N-R....
Auf dem Film aus N-R. wimmelt es geradezu von BloggerkollegInnen.
johannes (Gast) - 16. Mai, 07:48
Hw. Jolie rockt!
Und das sage ich gern jedem, der es hören will....
Gertie (Gast) - 15. Mai, 22:43
Schade, dass sie den...
Schade, dass sie den hochwürdigsten Herrn Prälat...
sophophilo (Gast) - 15. Mai, 22:23
Hölderlin Nachtisch???...
Hölderlin Nachtisch??? Aber dennoch, gern ;-)...
L. A. (Gast) - 15. Mai, 21:14
Traurig schön. Oder...
Traurig schön. Oder schön traurig.
Il capitano (Gast) - 15. Mai, 20:15
schnief!
und zum Nachtisch bitte einen Hölderlin.
Johannes (Gast) - 15. Mai, 19:43
@ Gast es stimmt!
Ich habe hier neben mir eine Printausgabe des Programms...
Ester (Gast) - 15. Mai, 19:26
Schade
Oh schade. Wäre sehr gern bei der heiligen Messe...
Johannes (Gast) - 15. Mai, 18:37
Tja, so isses.
Eine heilige Messe als "geistliches Angebot" (stimmt...
@Ester (Gast) - 15. Mai, 18:37
@all
Ja wirklich herzlichen Dank allen für die schöne...
ElsaLaska - 15. Mai, 17:20
Beuys versucht auf durchsichtige...
Beuys versucht auf durchsichtige Weise, die Rede vom...
Damian (Gast) - 15. Mai, 17:06

Follower auf Facebook

la bocca

 

attenzione

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this topic

twoday.net AGB


About Elsa
All time favourites
Blogozesanes
Breviarium Romanum
Christenverfolgung
Cooperatores veritatis
Das Farnese-Komplott
Deutschland pro Papa
Disclaimer
Dossier UR-FRÖDS
Elsa fragt-Leser antworten
Evangelium
Frag Elsa
Gebetszettel
Hausmitteilungen
Heilige Orte
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren