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Elsas Nacht(b)revier

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Aktuelle Veröffentlichung im November-Heft Vatican-Magazin, S. 35, über die Beinhäuser von Alken und Hallstatt: Über allem aber triumphiert der Überwinder von Sünde und Tod.

Aktuelle Veröffentlichung in:
Wenn Er anklopft. 12 Bekehrungs-geschichten, herausgegeben von B. Kerz, MM-Verlag

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Dossier UR-FRÖDS

Freitag, 20. November 2009

Su-per.

Theresia Benedicta hat uns ein Gespräch mit einer Kommilitonin - ich wünsche, sie wäre es nicht - dokumentiert, in dessen Verlauf wir Aufklärung darüber erhalten, was genau es eigentlich mit ernsthaft betriebener Ökumene auf sich hat. Tiefschürfende theologische Thesen galore!
Fazit: Der Papst ist böse und Theresia gemein, weil sie so fromm ist.
Wundervoll.
Isst sie zufällig auch noch diese Hipp-Babynahrung aus dem Glas? Manche jungen Frauen machen das und irgendwie könnte ich mir das sehr gut vorstellen.

Dienstag, 13. Oktober 2009

UR-FRÖDS brechen ökumenische Verhandlungen

mit der römisch-katholischen Kirche mit sofortiger Wirkung ab. Diese sensationelle Meldung ging heute über die Ticker sämtlicher globaler Nachrichtenagenturen.
Das führende Gremium der UR-FRÖDS zeigte sich irritiert, nach den Worten einiger Ökumene-Aktivisten sogar regelrecht "traumatisiert" von dem Inhalt eines römisch-katholischen Whitepapers, welches über anonym bleiben wollende Kanäle dem deutschsprachigen Team der freikirchlichen Gemeinschaft zugespielt worden ist. Der Inhalt dieses Papers zerstöre die Früchte jahrzehntelanger freundschaftlicher Verhandlungen über eine Wiedereingliederung der römisch-katholischen Kirche in die Glaubensgemeinschaft der UR-FRÖDS.
Dr. Gunter Thiesbach, Vorsitzender des internationalen Ökumenebeirates der UR-FRÖDS dazu: "Es ist ein Skandal. Man hat uns fast 40 Jahre hinsichtlich der Absichten der RKK hinters Licht geführt! Die RKK hat Vaticanum II verzerrt, verfälscht und für eine neue Eiszeit in den Bemühungen gesorgt, die wir zwar konstatieren können, aber bislang noch nicht hinzunehmen wissen. Ich kann nur soviel sagen: Wir sind zutiefst enttäuscht."
Auf Nachfragen der anwesenden Journalisten erklärte Thiesbach, die katholische Kirche habe bislang auf eine infam zu nennende Art und Weise gegenüber ihren christlichen Geschwistern außerhalb der Ostkirche verheimlicht, dass sie an einen monotheistischen Gott glaube und auf die Einhaltung seiner Gesetze poche. Wie jeder wisse, sei dies seit dem Auftauchen des großen Menschheitslehrers Jesus vor 2000 Jahren obsolet, wenn nicht gar repressiv zu nennen. "Wir bemühen uns, seit Bestehen unserer Glaubensgemeinschaft, zu vermitteln, dass Gottesdienst nur dann nicht zum Götzendienst gerät, wenn wir den Menschen etwas bieten können, was ihnen Spaß macht und sie befriedigt. Deshalb bieten wir Götzendienste Gottesdienste an, in denen Kriminalromane gelesen und Filme gezeigt werden. Verehrungswürdige Werke genialer, verstorbener oder auch noch lebender Mitmenschen, die in ihrem Schaffen von der Kreativität und Schöpfungskraft, wie sie dem Genus Humanum in herausragender Weise innezuwohnen pflegt, Zeugnis ablegen können."
Auf die Frage eines italienischen Reporters, ob es denn in Deutschland, Österreich oder der Schweiz keine Lichtspielhäuser oder Bibliotheken mehr gebe, reagierte Thiebach pikiert. Italien solle sich viel mehr um den desolaten Zustand seines Fußballteams kümmern als um den Zustand anderer europäischer Glaubensgemeinschaften. Der italienische Journalist antwortete darauf in gut katholischer Manier mit einem ausschweifenden Mutterfluch in seiner Landessprache und kündigte auf Deutsch an, dass Italien die WM 2010 bereits auf Fürsprache von Padre Pio so gut wie in der Tasche habe. Die folgende verbale und non-verbale Auseinandersetzung zwischen den Anwesenden bei der Pressekonferenz, die sich mehrheitlich aus Anhängern des deutschen Fußballteams zusammensetzte, wurde nicht mehr dokumentiert.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Faszinierende Bilder.

Soweit ich informiert bin, ist es religionswissenschaftlich ein absolutes Novum, dass sich die Geburt einer neuen Weltreligion auf der Basis eines Ökumenischen Konzils der römisch-katholischen Kirche abspielt.
Gleichzeitig ist es spannend zu sehen, dass selbst nicht-christliche Religionen (hier vermutlich Yoruba)Vaticanum II akzeptieren, oder besser das, was sie darunter verstehen (in einer sogenannten Ashe-Messe):



In der deutschsprachigen Sektion dieser neuen religiösen Gemeinschaft, den UR-FRÖDS, wird derzeit hinter verschlossenen Türen heftig darüber diskutiert, ob es sinnvoll ist, mittels eines Kirchensteuerboykotts (Angehörige der UR-FRÖDS zahlen freiwillig die römisch-katholische Kirchensteuer) beim Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Benedikt, eine Erklärung durchzusetzen, nach deren Wortlaut er sich auch zum geistlichen Oberhaupt aller Anhänger von Yoruba deklarieren soll. Unter italienischen vaticanisti wird mittlerweile gemunkelt, dies sei womöglich zu einem streng geheimen Tagesordnungspunkt der derzeit tagenden Afrika-Synode bestimmt worden.

[Sollte dieser Vorschlag tatsächlich umgesetzt werden, kann Küng m.E. einpacken und heimgehen.]

[Video [via Rorate Caeli]

Samstag, 26. September 2009

Neufassung des Glaubensbekenntnisses.

Exklusiv vorab (das heißt vor Vaticanum III) hier also das Arbeitspapier der teilnehmenden UR-FRÖDS-Kommission.
"Wir sind schon sehr gespannt darauf, wie unser Arbeitspapier, das vollständig auf Vaticanum II basiert, wie wir es verstehen, bei den theologischen Ausschüssen ankommen wird. Und wir sind auch ein bisschen stolz, dass wir auf der Basis des vom Konzil vorgegebenen Geistes diesen in dialektischer Überwindung hin zu einer neuen, einer zeitgemäßen und vor allem ökumenischen Lösung in gerechter Sprache neu interpretieren konnten", freut sich UR-FRÖDSERIN Prof. Dr. Dörte-Maria Zumbrett-Dobel, die nachdrücklich auf den Vorschlagscharakter des neuen Wortlautes hinwies. Wo möglich und angebracht, so Zumbrett-Dobel, sei bei der "Gemeinsamen Mahlfeier" das neue Bekenntnis auch durch spontane Kreationen von Kindern ersetzbar, wie etwa "Ich glaube an die Zahnfee" oder "Ich glaube, dass ich die neue Lehrerin sehr gerne mag".

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an
an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, eventuell, wahrscheinlich aber nicht: gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,
zu richten in Solidarität mit den Lebenden und den Toten.

Ich glaube an den die Heilige Geistin,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung, die ich nicht nötig habe der Sünden,
Auferstehung der Toten, auch wenn eher unwahrscheinlich,
und ein das ewige Leben nach der Geburt.
Amen.

Donnerstag, 24. September 2009

Hans Küng,

Mastermind und Pressesprecher der UR-FRÖDS hat inzwischen gegenüber Elsas Nacht(b)revier bekräftigt, dass sich die noch junge christliche Gemeinschaft als eine Gemeinschaft zwischen den Konfessionen sehe [wir berichteten]. Nicht nur er, so betonte Küng, sehe sich in einem schmerzhaften Spagat zwischen evangelischen kirchlichen Gemeinschaften und der römisch-katholischen Kirche. Vordergründig gehe es dabei ums Image: Die evangelische Kirche besitze weder Bindung noch Profil, die katholische Kirche dagegen zuviel Autorität, beklagte Küng, der sich somit als Mann der via mediocra moderata zu erkennen gab.
In einem privaten Gespräch nach dem offiziellen Interview räumte Küng ein, dass das Problem der katholischen Kirche im eigentlichen Sinne sei, dass er SELBST zu wenig Autorität in offiziellen Kreisen genieße, während ihn in der evangelischen Kirche lediglich ein randständiges Dasein unter vielen, beklagenswert gleichgültigen Gesinnungsgenossen erwarte.
Deshalb werde Hans Küng natürlich, entgegen dem Trend, auch nicht aus der katholischen Kirche austreten, aber gleichzeitig seine Mitgliedschaft in der UR-FRÖDS aufrechthalten. [Küng hält ebenfalls weiter an der Auffassung fest, er hänge dem christlichen Glauben an. Vieles am Apostolischen Glaubensbekenntnis sei von Vaticanum II zum Beispiel gar nicht korrigiert worden, beginnend mit der Gottessohnschaft Jesu und der Jungfrauengeburt, obwohl zahlreiche Theologen bereits wegweisende Arbeiten darüber veröffentlicht hätten. Im Grunde handle es sich dabei nur einen Beschluss, der von einem noch zu nennenden Gremium der UR-FRÖDS festgehalten, postuliert und unter seiner Federführung verbindlich festgeschrieben werden müsse]. Auf die kritische Nachfrage eines Pressekollegen, dass in ein solcher Akt noch weiter hinaus aus den christlichen Gemeinschaften katapultieren würde und wie er sich nach einer solchen Aktion noch der Akzeptanz der beiden großen Geschwisterkirchen versichern wolle, erfolgte als Antwort ein kryptisches Kopfwiegen. Ebenfalls äußerst diffizil werde sich die Frage nach Frauenordination und "Gemeinsamer Mahlfeier" gestalten. Obwohl für die UR-FRÖDS die Frauenweihe grundsätzlich nicht in Frage stehe, sie mit geöffneten Armen zur Gemeinsamen Mahlfeier einlade, ist das Angebot "vermutlich geschuldet der durchsäkularisierten Gesellschaft, so Küng, "noch nicht auf das breite Interesse gestoßen, das er sich wünsche". Ob es daran liegen könne, dass man vielleicht im Rest der katholischen Welt, also global betrachtet, mit Befremden darauf schaut, dass Vaticanum II zur Anbiederung an protestantische Gemeindschaften ausgeschlachtet werden solle? Wo stehe er in seinem Verhältnis zur Ökumene mit den Ostkirchen, etwa?
Die Ökumene mit den Ostkirchen sei ja, so ein sichtlich erleichterter Küng, überhaupt gar nicht sein Problem, sondern das Problem des amtierenden Papstes, und zwar von ähnlicher Qualität wie die Verhandlungen mit den FSSPX. Möglicherweise müsse man die Ostkirchen als protokonziliar einstufen, weiterhin seien sie ja im Missionsgebiet der UR-FRÖDS auch gar nicht in nennenswerter Quantität vertreten. Unter dem Gesichtspunkt, dass die UR-FRÖDS ja immerhin auf dem Wege zu einer Weltkirche mit deutlich eurozentristischer Prägung und einer einheitlichen Kirchensprache - Deutsch - seien, könne man diese Aufgabe zuversichtlich zurückstellen und mit Beginn etwa des vierten Jahrtausends noch einmal neu und mit frischer Kraft angehen.
Inzwischen hat die südfranzösische Stadt Avignon den UR-FRÖDS eine Immobilie überschrieben, um dieser interessanten neuen noch-nicht kirchlichen Vereinigung einen ständigen Sitz für ihr leitendes Gremium verleihen zu können.

Wir werden den Weg dieser noch jungen Gemeinschaft, die sich in ihrem protestantischen Selbstverständnis originellerweise rein auf das Vaticanum II bezieht und ihre Teilnehmerschaft bei einem noch anzuvisierenden Vaticanum III bereits angekündigt hat, weiter mit Hintergrundberichten und Dossiers begleiten.

Montag, 21. September 2009

Die Grußbotschaft des Bundesteams

der Uniert-Reformierten Freikirche für Österreich, Deutschland und die Schweiz (UR-FRÖDS) zur Herbstvollversammlung der römisch-katholischen Bischöfe in Deutschland, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Auslegungsvarianten und -möglichkeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils für protestantische Christen.
Der Verdienst der UR-FRÖDS und ihr wichtigstes Anliegen ist es, durch die konsequente und exklusive Beschäftigung mit Vaticanum II der zeitgenössischen evangelischen Theologie neue Impulse zu geben.
Ausgerechnet für den protestantischen Gottesdienst erwarten sich die UR-FRÖDS in der von ihnen begeistert beobachteten angeblichen Umsetzung von SC belebenden frischen Wind: In noch viel zu wenig evangelischen Gemeinden sei das Volk auch körperlich um den Altar versammelt, sondern beschränke sich auf das Stehen und Sitzen in den Bänken.
Zweitwichtigstes Ziel der Arbeit des Bundesteams der UR-FRÖDS ist es, per Mehrheitsbeschluss (und Selbstsuggestion) die objektive Tatsache, dass die Reformation nicht mit Martin Luther begann und auch nicht von Deutschland ausging, zu ändern. Die tiefe Überzeugung, dass jedenfalls das Bundesteam der UR-FRÖDS in Deutschland die Reformation mitzuverantworten habe (an der jedoch alleine die katholische Kirche Schuld trage), führte zur Forderung nach einer kollektiven Bußübung, die "Gemeinsame Mahlfeier" genannt wird.
Die UR-FRÖDS engagieren sich ganz besonders stark in der Ökumene und gehen in ihren Bestrebungen so weit, römisch-katholische Bischöfe sowie hin und wieder sogar den Papst anzuerkennen, was bei einigen anderen evangelischen Kirchen für Befremden gesorgt und ihre Aufnahme in den Dachverband der Evangelischen Landeskirchen bisher wohl vereitelt hat.
Unüblich scheint jedoch, dass offenbar selbst von ordentlichen Protestanten die sogenannte gemeinsame Mahlfeier mit den UR-FRÖDS verweigert wird, ein Rückschluss, der sich aus der Forderung der UR-FRÖDS nach der Gemeinsamen Mahlfeier beim nächsten Ökumenischen Kirchentag ziehen lässt.

Die Uniert-Refomierten (von Spöttern auch "die Uninformierten" genannt), bilden eine kirchliche Gemeinschaft zwischen allen konfessionellen Stühlen.
Zu ihren prominentesten Mitgliedern zählen Hans Küng und Eugen Drewermann, ein Umstand, der bei einigen Theologen zu der Frage geführt hat, ob es sich bei den UR-FRÖDS überhaupt um eine christliche Gemeinschaft auf der Basis des Apostolischen Glaubensbekenntnisses handle. Andere Wissenschaftler vertreten dagegen die Auffassung, dass die Anerkennung des Glaubensbekenntnis auf keinen Fall als Maßstab für christlichen Glauben gelten könne, entscheidend sei vielmehr, getauft zu sein und die Kompetenz oder wenigstens den Willen zu besitzen, in einem Gremium mitzuarbeiten oder es zu leiten.

cantare

Persönliche Vorsätze...
Naja, mit einem Wort: Weniger. Möglichst enthalten...
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:28
Fastenzeit Advent
Ad Str: 1917 ist nicht ganz richtig. Schon Pius X....
Zwetschgerich (Gast) - 27. Nov, 15:20
Liegekreuz
Hier http://1.bp.blogspot.com/_ QL25W80JzPY/StME5VYqTAI/AA AAAAAAAx4/OC4Mt9JZ9WU/s160 0-h/Erntedank.jpg gibt...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 14:46
"Ab wann die verloren...
"Ab wann die verloren gingen wird nicht gesagt, obwohl...
str (Gast) - 27. Nov, 11:55
Ja, das stimmt. Jeder...
Ja, das stimmt. Jeder Sonntag unterbricht das Fasten....
str (Gast) - 27. Nov, 11:41
Der Süßkram...
Der Süßkram sollte sowieso erst am 25. Dezember...
str (Gast) - 27. Nov, 11:36
Früher (TM) hat...
Früher (TM) hat die adventliche Fastenzeit sogar...
Braut des Lammes (Gast) - 27. Nov, 10:04
@Sarah
Woher hast du denn gehört, dass es einen zweiten...
Birgitt Kerz (Gast) - 27. Nov, 09:44

la bocca

 

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