Dass es eine "Volksfront zur Befreiung Palästinas" auf deutschem Territorium gibt.
Wir begeben uns damit mittlerweile, aber das ist freilich auch Andersdenkenden langsam klar, in den Bereich des Surrealen.
Tatsächlich habe ich das Gefühl, in Anderswelt gelandet zu sein. Es begann konkret damit, dass ich Selenskyjs Vornamen erfuhr. Wolodymyr. Wer da nicht instantamente an Harry Potter denken muss ... Ich kann nichts dafür. Ich bin ein sehr assoziativer Mensch, möglicherweise auch noch neurologisch divers, weil das grad sehr angesagt ist.
Jetzt kommen die mir mit der Volksfront zur Befreiung Palästinas daher. Da fällt mir zwingend das Leben des Brian ein, ohne, dass ich etwas dafür könnte:
In einer westeuropäischen Großstadt hat die Kriminalität dermaßen zugenommen, dass übliche Gefängnisse nicht mehr über Kapazitäten verfügen. Also wurde eine ganze Stadt abgeriegelt, zur Hochsicherheitszone erklärt und mit einer 20 Meter hohen Mauer abgeschottet. Schwerstkriminelle werden dort abgesetzt, nachdem sie vorher sterilisiert wurden. Aufseher gibt es nicht. Es herrscht das Gesetz des Stärkeren. Die NATO befindet sich im Krieg mit Russland und ein nuklearer Vernichtungsschlag droht. Gerade als sich der deutsche Bundeskanzler zu Friedensverhandlungen nach Moskau und Peking aufmacht, wird die Kanzlermaschine entführt und gezielt über ehm, naja, auf dem Gebiet der Gesetzlosen zum Absturz gebracht. Der Kanzler überlebt und wird dort von den Sträflingen als Geisel genommen.
Jetzt schlägt die Stunde für einen Ex-Elitesoldaten, der ebenfalls als Sträfling in die Stadt der Gesetzlosen einfahren sollte. Sein Auftrag: Den Kanzler vor den Pädokriminellen, Raubmördern, Terroristen etcpepe zu schützen und heil wieder aus dem Sperrgebiet herauszubringen.
An sich eine interessante Idee für einen dystopischen Roman/Film.
Allerdings gibt es den schon, wie ich feststellen musste.
John Carpenter hat in dem Film "Die Klapperschlange" aus 1981 eine brillante Idee mit Kurt Russell als Snake Plissken. "Mein Name ist Plissken. Snake Plissken", oder auch andersrum, aber egal, sehr unterhaltsam umgesetzt. Seine Schauplätze sind New York und Manhattan. Und natürlich geht es nicht um einen bedeutungslosen deutschen Bundeskanzler, sondern den US-Präsidenten ...
Als ich 2010 zum ersten Mal den Flughafen Rimini betrat, um eine liebe Freundin abzuholen, staunte ich nicht schlecht.
Alle Beschriftungen war auf Russisch (und ich genieße das Privileg, kyrillisch lesen zu können und Russisch zu verstehen). Insofern fand ich mich prima zurecht, wenngleich ich doch befremdet war. Der Italiener gibt seine eigene Sprache wirklich nur ungern preis. Als ich dann diese Schrifttafel sah, auf der die Incoming Flights gelistet waren, wunderte ich mich nicht mehr. Circa alle 20 Minuten landete ein Flugzeug aus Krasnodar oder einer anderen russländischen Destination, von der nicht mal ich bislang gehört hatte.
Was ich sagen will, ist aber eigentlich etwas anderes. Ich habe mich in ziemlich vielen Ländern auf diesem überaus bunten Erdball aufgehalten, und es war mir stets ein persönliches Anliegen, die jeweilige Sprache zu beherrschen. Vor allem deshalb, weil ich keine Überraschungen bei meiner Essensbestellung im Restaurant gebrauchen kann. Aber in erster Linie als Referenz an meine Gastgeber. Also im Land, nicht (nur) im Restaurant. Da gehöre ich wohl zu einer aussterbenden Generation, einer Generation, die übrigens der Meinung ist, dass eine Person, die vor hat, sich eine Weile in einem fremden Land aufzuhalten, gefälligst die Landessprache halbwegs zu beherrschen hat. Ernstzunehmende Einwanderungsländer, die dies als Bedingung voraussetzen für Einwanderungswillige, haben das eigentlich schon immer gefordert - und mit gutem Recht.
In Deutschland ist ja irgendwie immer alles andersrum, deshalb haben wir auch Schulklassen, in denen 90 Prozent der Kinder den Unterricht nicht verstehen (wollen) und deshalb sind wir wohl auch PISA Schlusslicht. Warum zum Geier wir keine Anforderungen an Einwanderungswillige stellen, entzieht sich mir komplett. Nach meiner unmaßgeblichen Ansicht würde es absolut genügen, die Einwanderer setzten Macheten oder Autos nicht direkt gegen Menschen ein. Wenn sie dann das Glück hätten, verhaftet zu werden, lassen wir das mal dahingestellt, bekommen sie sowieso einen Dolmetscher. Win Win Situation.
BSW und die Linke, vulgo SED Mauerding, haben also jetzt im Berliner Wahlkampf auch auf Arabisch getextet. An sich ist das schon ein Offenbarungseid für ein Land, das sehr stolz darauf ist, zu den Einwanderungsländern zu gehören (freilich zu denen, die keine Anforderungen stellen, sondern Kriminelle noch belohnen - Disclaimer: Es sind nicht alle Einwanderer kriminell und haben einen 01.01.2020 im Pass als Geburtsdatum stehen. Das ist wirklich vollkommen klar, nur nicht denen, die meinen, alle Menschen, die schon länger hier leben - wie ich oder einige Mitglieder jüdischer Gemeinden - seien also per se nazi.)
Gut, ich machs kurz. Arabisch ist äußerst unpraktikabel. Man kann es nicht lesen und kaum aussprechen. Mehr noch: Es ist durch die Kehllaute auch noch sehr hässlich auszusprechen. (Gilt das schon als Straftat, eine Sprache zu diskriminieren? Egal). Das Vokabular ist allerdings durchaus blumig und ansprechend - weshalb ich mich frage, was ausgerechnet die Linken mit Sprachpoetik am Hut haben, aber es gibt eine Lösung:
Die bezaubernde Vokabel ( beinahe hätte ich Wokeable getippt):
MADSCHNUN مجنون (das ist nicht Persisch, oder, die Schreibung, von KI, die ich seit dem Moment liebe, in dem ich eingab: Slawische Sprachen und KI gibt Rumänisch aus!)
Naja, wir wollen es ja auch nicht lesen. Madschnun bedeutet auf Arabisch so viel wie besessen oder verrückt, balla balla.
Diese Vokabel wird, in welcher Schreibung auch immer, sicherlich nicht gebraucht werden in irgendwelchen deutschen Wahlkampfflyern. Weil das denken sich die Angesprochenen zu ihrem Gastland sowieso schon.
Und die schon lange hier Lebenden seit kurzem auch.