Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

elsalaska[at]tiscali[punkt]it

ufficio

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Immer wenn die Aktivisten

in der katholischen Kirche anfangen wollen, etwas komplett Neues zu installieren, stellt sich nachher heraus, dass es das alles längst schon gibt.

>>
Kardinal Marx hat seine Mitbrüder (darunter offensichtlich auch die im Vorfeld als potentielle „Dissidenten“ gehandelten Bischöfe von Regensburg, Eichstätt und Passau) nicht nur bei diesem Thema hinter sich gebracht, sondern einen Befreiungsschlag im großen Stil inszeniert. „Die große Geschichte des Christentums liegt nicht hinter uns, sondern vor uns“ – das ist nicht nur ein markiges Statement, sondern Ausdruck einer durchaus konkreten Vision.
Gemäß dieser Vision gilt es von nun an, das Christentum nicht von der Vergangenheit, der Tradition her zu lesen, sondern es auf die Zukunft hin „experimentell“ neu zu entwerfen. Der Glaube könne nicht „bewahrt werden wir ein Schatz“, die Kirche habe vielmehr ihre kommende weltgeschichtliche Sendung in den Blick zu nehmen: „Werkzeug für die Einheit der Menschheitsfamilie“ zu sein. In der globalisierten Welt brauche es eine Religion, die Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen könne und die mit dem Prozess der Globalisierung verbundenen sozialen Spannungen zu moderieren verstehe. Und keine Religion sei für diese Aufgabe besser geeignet als das Christentum: „Eine globalisierte, universale Kirche in einer globalisierten Welt“.<< Aus einem Kommentar von Dr. M. Schäfer auf kath.net.

Nachdem man es in hiesigen Landen jahrzehntelang mit dem Protestantismus versucht hat, scheint man endlich festgestellt zu haben, dass es diese Denomination bereits gibt und sie eher minder erfolgreich ist als die katholische Kirche.

Ich bin gespannt, wann man bemerkt, dass es auch das Freimaurertum längst gibt.
Cassian (Gast) - 27. Feb, 13:32

WHAT?


Jürgen (Gast) - 27. Feb, 15:39

"Ich bin gespannt, wann man bemerkt, dass es auch das Freimaurertum längst gibt." - Ich kenne mich mit dem "Freimaurern" gar nicht aus, so ein anachronistischer Schmonzes interessiert mich auch null, aber was an den Äusserungen von Marx u. Co. ist "freimaurerisch"? Das täte mich interessieren.

ElsaLaska - 27. Feb, 16:16

@Jürgen

An den Äußerungen - hoffentlich gar nichts.
Aber das Konzept, das dahinter steht, ist eben schon da.
Da dich dieses Konzept aber nicht interessiert, was soll ich hier jetzt Referate halten? Es gibt doch Google.
str - 27. Feb, 20:09

Als selbsternannter König der kryptischen Anspielungen muss ich sagen, dass sich mir der Verweis auf die Freimaurer auch mit Google nicht erschließt.

In der Sache hat der Kardinal durchaus recht!
Confessor fidei (Gast) - 27. Feb, 19:44

Freimaurer und Kirche...

Die fünf Grundideale der Freimaurerei sind: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität. Mit diesen, aus der mörderischen "Französischen Revolution" gewonnenen Idealen einer Kultur des Todes ist die Freimaurerei spätestens seit dem "Konzil" und der großangelegten "Versöhnung" der Kirche mit der "Moderne" tief in die Una Sancta eingedrungen, mittlerweise bis ins Innerste, ins Allerheiligste. Die Freimaurer sind bis heute die gefährlichste Bedrohung für die Kirche, weil sie längst die entscheidenden Mächte dieser Welt okkupiert haben: UN, USA, EU etc. Dagegen war der Kommunismus ein harmloser Fisch.

Der gesellschaftliche Vorposten der Freimaurerei ist der "Rotary-Club". Die Mehrzahl der Bischöfe in Deutschland sind hochangesehene Mitglieder in dieser freimaurerischen Vereinigung, obwohl sie alle wissen, daß Kardinal Ratzinger als Glaubenspräfekt diese Mitgliedschaft für unvereinbar mit der Kirche erklärt hat. Demgemäß müßten diese Bischöfe allesamt exkommuniziert sein. Kirchenrechtlich sind sie es vielleicht auch "latae sententiae".
Einen Marx kümmert das nicht. Er ist natürlich "Rotarier". Und ein gewisser Herr Bergoglio ist es auch.

Da fällt einem die Selige Anna Katharina Emmerick ein, deren letztes Wort auf dem Sterbelager gelautet haben soll: „O, Ihr deutschen Spitzbuben!“ - Noch Fragen?

Per Marian ad Jesum.

str - 27. Feb, 22:06

Contra Ecclesiam nulla salus est ...

das gilt auch - oder vielleicht besonders - wenn man es in pseudo-katholische Phrasen und Verschwörungsgefasel kleidet!

Wenn Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität so schlimme Dinge sind, was wirft man der Revolution - die ja gerade diese von Anfang an mit Füßen trat - eigentlich vor.

PS. Wenn man die angeblich von Konzil verderbte Una Sancta so angeht, dann sollte man sich an eigene Formulierungen halten und nicht an Wortschöpfungen des heiligmäßigen Papstes Johannes Paul II vergreifen.
Confessor fidei (Gast) - 1. Mär, 12:41

@ STR: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität wurden mitnichten von der französischen Revolution "mit Füßen getreten", sondern von dieser in die Weltgeschichte implementiert. S. die Revolutionsparole "Liberté, Egalité, Fraternité".
Diese (Un)Werte haben v.a. aus der sog. "westlichen Welt" einen Raum gemacht, in dem die Kultur des Todes herrscht. Diese wird heute v.a. von der freimaurerisch-sozialistischen "UN" und der Weltmacht USA weltweit verbreitet, um eine antikatholische Eine-Welt-Religion zu etablieren. Wir sind schon sehr weit fortgeschritten auf diesem Weg: Homo, Genderismus, Euthanasie, Abtreibung, Feminismus etc. pp.

Vor allem dagegen richtet sich der gerechte Krieg, den Präsident Putin im Namen der unveräusserlichen Wahrheit des Christentums gegen den dekadenten Westen in der sog. "Ukraine" führt.
Pius (Gast) - 1. Mär, 14:35

@ Confessor: sehr gut, Sie sprechen aus, wie es ist. Ich bin dankbar, dass man solches im weitgehend auch schon links gleichgeschalteten Netz und "katholischen Blogs" noch lesen kann.

Ihr letzter Satz wird durch diesen aktuellen Bericht auf "kath.net" eindrucksvoll bestätigt:
http://www.kath.net/news/49596

Lang lebe das christliche Russland, der Hort einer Kultur des Lebens!
Hätte ich auch nie gedacht bis vor 10 Jahren, dass ich solches einmal empfinden würde. Aber Gort schreibt eben auf krummen Linien gerade.
ElsaLaska - 1. Mär, 14:40

@Confessor

Putin führt keinen Krieg in der Ukraine.
Confessor fidei (Gast) - 1. Mär, 15:25

Doch, das tut er durchaus. Und das ist auch gut so. Denn es ist ein reiner Verteidigungskrieg, der alle Anzeichen an sich trägt, die die Lehre der Kirche für den sog bellum iustum vorsieht. Den Krieg begonnen haben die USA und ihre Marionetten vom Maidan-Regime in Kiew.
eowyn (Gast) - 1. Mär, 17:41

Nochmals Confessor

Sie sollten besser hier nicht ukrainische Propaganda betreiben.
Die Menschen im Donbass kämpfen nicht für Putin, sondern für ihre Freiheit, ihre Autonomie, für ihr Russentum, das historisch ist - und gegen die brutalen Nazis der Ukraine.
Diese stellen immerhin rund 10 Prozent der ukrainischen Truppen, die gegen Donezk, Lugansk etc. kämpfen.
Deshalb hilft auch ein Blick auf die Verteilung der Sitze für Faschisten im ukrainischen Parlament wenig. Es geht vielmehr darum, was ein paar Tausend Bewaffnete in so einem Bürgerkrieg mit Männern, Frauen und Kindern anzustellen bereit sind.
Defendor (Gast) - 2. Mär, 13:44

Zitat eines Freimaurers – Marsaudon – über die neue Strategie der Freimaurerei:
-
„Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel,
sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt“
-
„In die Kirche eindringen“
ist denn die neue Strategie der Freimaurerei
Letztendliches freimaurerische Ziel aber ist die eigentliche
„Entpriesterlichung“
der Heiligen Mutter Kirche
„zu Gunsten“ einer „Laienkirche.“
Um dies bewerkstelligen zu können, bedarf es denn z.b. zunächst einer
„Übergangsform“;
zölibatäre Priester und verheiratete „Priester“ nebeneinander !
Und nun schauen wir uns um;
unentwegt hören wir aus modernistischen Kreisen das Gerede von der angeblichen
„Notwendigkeit der Lockerung des Zölibates“.
Missionsbischof Kräutler aktuell mit einer „neuen Variante“.
„PatoralreferentInnen“ ( also Laien !) sind ohnehin schon übermässig viel vertreten !
Letzendlich ist also diese Strategie der
„langsamen „Entpriesterlichung“ der Kirche auch dazu gedacht, das eigentliche Ansinnen der Freimaurerei zu forcieren;
die Einheit der Heiligen Mutter Kirche und der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS zu torpedieren, sprich die Heiligkeit der Kirche ins Natürliche herunterzuziehen.
Marie (Gast) - 1. Mär, 20:11

Es tut mir leid,

es tut mir weh.
Wie der hl. Vater Johannes Paul II bei seinen ersten Besuch hier in Polen, kann man nur Rufen:...niech wstąpi duch Twój! Komm Heiliger Geist, hier...!
So von Blindheit beschlagen zu sein, das ist Werk des Deiwels!!
Meint Ihr denn allen Ernstes, in Russland seien keine Faschisten? Das ist Faschismus pur! Meine Ihr allen Ernstes Putin sei ein Gottesmann? Er ist der Scharlatan in Person,! Schon das Sowjetsystem hat die offizielle ortodoksem Kirche instrumentalisiert, die wahrhaft Frommen verfolgt. Hier hat sich nichts geändert. Die Untergrundkirche sitzt weiter im Untergrundkirche und die Offizielle Kirche ist tief verstrickt in die Machenschaften Putins, wird mit Geld bestochen, beteiligt sich am Unrecht. Keine einer der Diskutanten versteht den Osten Europas, es fehlt Geschichtswissen, an Fachkenntnissen..... Ich habe Freunde in Russland, in der Ukraine, in Georgien, lebe bald 30 Jahre in slawischen Ländern, war Länge Mitarbeiter der Igfm und Menschenrechte liegen mir am Herzen. Entweder wirkt hier die Putinsche Propaganda oder meine Schwestern und Brüder im Glauben sind mit Blindheit auf einem Auge beschlagen. Verzeiht meine Ehrlichkeit, aber es gilt das Gute, nicht das Böse zu unterstützen. Komm Heiliger Geist, erläuchte die Herzen Deiner Gläubigen und entzünde in Ihnen das Feuer Deiner göttlichen Liebe....

eowyn (Gast) - 1. Mär, 21:23

Und mir tut das hier leid.

"Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Anfrage der Links-Partei zugegeben, dass nationale und internationale Konzerne in der Ukraine EU-Subventionen und Kredite erhalten. Es findet ein Transfer von fruchtbaren Ländereien an ukrainische Oligarchen und internationale Saatgut-Konzerne statt. Im Gegenzug erhält die Regierung in Kiew internationale Kredite."

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/02/27/kredite-aus-steuergeldern-saatgut-konzerne-kaufen-land-in-der-ukraine/

Und das ist sicherlich nicht das, was selige JP2 gewollt und gemeint hat.
Marie (Gast) - 1. Mär, 22:48

Trau, schau, wem....


Taras Sirko - 1. Mär, 22:55

Das Land

wird ja auch nicht an ausländische Regierungen verkauft, sondern an Unternehmen. Insofern hat der Bundestag korrekt geantwortet, ohne sich zu Flächenverkäufen an Nicht-Regierungen zu äußern. Es geht der Bundesregierung auch nichts an, wer in der Ukraine Land erwirbt oder veräußert. Bekannt ist allerdings seit Langem, dass besonders chinesische und US-Firmen große Agrarflächen und -betriebe in der Ukraine erworben haben, u.a. auch Monsanto.

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cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

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