Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Samstag, 13. Februar 2016

Historisches Treffen Franziskus mit Kirill-Gemeinsame Erklärung-Zitate (I)

>>1. Durch den Willen Gottes des Vaters, von dem jede Gabe kommt, im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Beistand des Heiligen Geistes des Trösters haben wir, Papst Franziskus und Kyrill, Patriarch von Moskau und *dem ganzen Rus*, uns heute in Havanna getroffen. Wir danken Gott, der in der Dreifaltigkeit verherrlicht ist, für diese Begegnung, die erste in der Geschichte.

Mit Freude sind wir als Brüder im christlichen Glauben zusammengekommen, die sich treffen, um persönlich miteinander zu sprechen (vgl. 2 Joh 12), von Herz zu Herz, und die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Kirchen, den wesentlichen Problemen unserer Gläubigen und die Aussichten zur Entwicklung der menschlichen Zivilisation zu erörtern.<<

[*Liebe Leute von Radio Vatikan und kath.net, der Mann nennt sich zu Deutsch "Patriarch von Moskau und DER ganzen Rus" - die Rus ist weiblich.*]

4. Wir danken Gott für die Gaben, die wir durch das Kommen seines einzigen Sohnes in die Welt empfangen haben. Wir teilen die gemeinsame geistliche Tradition des ersten Jahrtausends der Christenheit. Die Zeugen dieser Tradition sind die Allerseligste Gottesmutter und Jungfrau Maria und die Heiligen, die wir verehren. Unter ihnen sind ungezählte Märtyrer, die ihre Treue zu Christus bezeugt haben und „Samen der Christen“ geworden sind.

[Eine grundlegende und grundstürzende Betonung der Gemeinsamkeiten zwischen beiden Kirchen. Dick zu unterstreichen.]

[Unter Punkt 7 ein Aufruf an die Orthodoxen und Katholiken, gemeinsam miteinander aktiv zu werden:]

Orthodoxe und Katholiken müssen lernen, in Bereichen, wo es möglich und notwendig ist, ein einmütiges Zeugnis für die Wahrheit zu geben. Die menschliche Zivilisation ist in eine Zeit epochalen Wandels eingetreten. Unser christliches Gewissen und unsere pastorale Verantwortung erlauben es uns nicht, angesichts der Herausforderungen, die eine gemeinsame Antwort erfordern, untätig zu bleiben.

[Die nächsten Punkte widmen sich entschieden der Christenverfolgung vor allem im Irak und Syrien und wenden sich gegen den Terror, der springende Punkt dabei ist aber, um diese gemeinsame Erklärung für alle Menschen guten Willens annehmbar und verstehbar zu machen, diese Ergänzung:]

Wenn wir die Stimme zur Verteidigung der verfolgten Christen erheben, möchten wir zugleich unser Mitgefühl für die Leiden zum Ausdruck bringen, die die Angehörigen anderer religiöser Traditionen erfahren, welche ihrerseits Opfer von Bürgerkrieg, Chaos und terroristischer Gewalt geworden sind.

[Und jetzt wird es politisch und konkret menschlich und es zeigt, wie sehr die orthodoxe und die gesamte Kirche an ihren Gliedern leidet, wenn die beiden Kirchenoberhäupter ihre Sorge - nicht nur - um die beiden Meetropoliten von Aleppo äußern:]

Wir bitten alle, die auf das Schicksal der Entführten, unter ihnen die Metropoliten von Aleppo Pavlos und Yohanna Ibrahim, die im April 2013 verschleppt wurden, Einfluss nehmen können, alles zu unternehmen, was für ihre rasche Befreiung nötig ist.

[Punkt 11 äußert die brennende Sorge über einen möglichen neuen Weltkrieg und die flehentliche Bitte zu Gott und an alle Verantwortlichen, sich an einen Tisch zu setzen. Gleichzeitig ist es die ultimative Aufforderung an alle Gläubigen, zu Gott dem Schöpfer inständig darum zu beten, dass er seine Schöpfung, unsere Welt, vor der Vernichtung - durch uns - bewahren möge.]

11. Flehen wir in unseren Gebeten zu Christus, dem Erlöser der Welt, um die Wiederherstellung des Friedens im Nahen Osten, der „das Werk der Gerechtigkeit“ (Jes 32,17) ist, auf dass sich das brüderliche Zusammenleben zwischen den verschiedenen Volksgruppen, Kirchen und Religionen dort intensiviere, auf dass die Flüchtlinge in ihre Häuser zurückkehren können, die Verletzten wieder genesen und die Seelen der unschuldig Getöteten die Ewige Ruhe finden.

Einen dringenden Appell richten wir an alle Parteien, die in die Konflikte verwickelt sein können, auf dass sie guten Willen zeigen und sich an den Verhandlungstisch setzen. Zugleich ist es nötig, dass die internationale Gemeinschaft alle möglichen Anstrengungen unternimmt, um dem Terrorismus mit Hilfe von gemeinsamen, vereinten und abgestimmten Aktionen ein Ende zu setzen. Wir rufen alle Länder auf, die in den Kampf gegen den Terrorismus involviert sind, in verantwortungsvoller und umsichtiger Weise zu handeln. Wir ermahnen alle Christen und alle Gottgläubigen, mit Inbrunst den sorgenden Schöpfer der Welt zu bitten, auf dass er seine Schöpfung vor der Vernichtung bewahre und keinen neuen Weltkrieg zulasse. Für einen dauerhaften und zuverlässigen Frieden sind besondere Bemühungen erforderlich, die darauf ausgerichtet sind, die gemeinsamen, uns verbindenden Werte wiederzuentdecken, die im Evangelium unseres Herrn Jesus Christus ihr Fundament haben.

Ganze Erklärung auch hier bei kath.net

Freitag, 12. Februar 2016

Historisches Treffen Franziskus mit Kirill-Gemeinsame Erklärung

Die Gemeinsame Erklärung von Papst Franziskus und Patriarch Kirill wurde soeben unterzeichnet und findet sich im Wortlaut
auf den Seiten von Radio Vatikan hier

Historisches Treffen Papst Franziskus mit Patriarch Kirill- hat begonnen

Update V:

Jetzt auf der Facebookseite von Patriarch Kirill mit seiner kurzen Rede nach der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung - meine Übersetzung kommt morgen nachgeholt.

>>Мы провели два часа в открытых братских дискуссиях с полным пониманием ответственности за свои Церкви, за свой верующий народ, за будущее христианства и за будущее человеческой цивилизации.

Это была очень содержательная беседа, которая дала нам возможность понять и почувствовать позиции друг друга, и результаты этой беседы дают мне возможность сказать, что сегодня две Церкви могут активно совместно работать, защищая христиан по всему миру. И с полной ответственностью совместно работать для того, чтобы не было войны, чтобы укреплялись основы семейной и личной общественной нравственности.<<

Übersetzung von mir: "Wir haben zwei Stunden im offenen brüderlichen Gespräch unter vollem Verständnis der Verantwortung für unsere Kirche, unsere gläubigen Menschen, für die künftige Christenheit und die Zukunft der menschlichen Zivilisation verbracht.
Es war ein sehr gehaltvolles Gespräch, welches uns die Möglichkeit gab, unsere jeweiligen Positionen zu verstehen und nachzuempfinden, und die Ergebnisse dieses Gesprächs ggeben uns die Möglichkeit zu sagen, dass heute die zwei Kirchen aktiv zusammenarbeiten können, um die die Christen auf der ganzen Welt zu schützen. Und mit voller Verantwortung dafür zu arbeiten, dass es Frieden geben möge (wörtlich: dass kein Krieg sei), dass die besondere Verantwortung der Familie und der einzelnen Person für Ethik/Moral in der Gesellschaft gestärkt werde.


Update IV:

Auf der Facebookseite des Patriarchen findet sich seit einer Stunde ein Foto mit Franziskus und der Bildunterschrift:

Меня не покидает чувство, что мы встречаемся с вами в правильное время в правильном месте.
Еще раз хочу подчеркнуть, что это произошло по воле Божией.
--
Началась встреча Святейшего Патриарха Кирилла с Папой Римским Франциском, 12 февраля 2016 года

(Mich verlässt das Gefühl nicht, dass wir uns hier zur richtigen Zeit am richtigen Ort begegnen. Nochmals möchte ich betonen, dass dies gemäß dem Willen Gottes geschieht.
Beginn des Treffens Seiner Hochheiligkeit Kirill mit Papst Franziskus, 12. Februar 2016. -

Übersetzung von mir)

Update III:

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Update II: Dieser Link führt zu einem kurzen Video mit der herzlichen Begrüßung zwischen den beiden - es ist ein umwerfender Moment, diese Weltstunde miterleben zu dürfen.

++++++

Update: Erstes gemeinsames Foto von Papst Franziskus und Patriarch Kirill heute in Havanna

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Foto via Armin Schwibach auf Twitter

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Franziskus ist vor wenigen Minuten auf dem Flughafen von Havanna gelandet.
Das Treffen beginnt in Kürze.

Vorab ein Exklusivfoto der vorbereiteten Erklärung von Kirill und Franziskus - der Inhalt wird erst nach dem Treffen veröffentlicht.

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Das Foto kommt via Elena Chinkova, einer Korrespondentin der Komsomol'skaja Pravda auf Twitter.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Du weißt, dass du in interessanten Zeiten lebst,

wenn sich das russische Verteidigungsministerium und der militärische Sprecher der US-amerikanischen Anti-ISIS-Operation "Inherent Resolve" auf Twitter miteinander rumzanken, wer denn nun gestern Angriffe auf Aleppo geflogen habe.


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Historisches Treffen Papst Franziskus mit Patriarch Kirill- zum Ablauf

Das Treffen wird nicht zwei Stunden, sondern drei Stunden dauern, davon sind eine Viertelstunde für die Öffentlichkeit vorgesehen.
Ab 14.15 Uhr (Ortszeit) am morgigen Freitag geht es dann zum Gespräch "unter vier Augen", wobei beide Kirchenführer vermutlich auch einen oder zwei Geistliche aus ihrer Entourage mitbringen werden.
Bereits im Vorfeld haben sich Franziskus und Kirill auf eine gemeinsame Erklärung einigen können - sie liegt bereits parat und kann morgen dann noch in einigen Punkten modifiziert und aktualisiert werden.
Diese Erklärung soll zum Abschluss des Gesprächs unterzeichnet werden, es folgt noch eine Ansprache für die Presse.

Das Moskauer Patriarchat hat erneut bestätigt, dass das Thema mit der obersten Priorität die Christenverfolgung bzw. der Völkermord in Nahost und Afrika sein wird.

>>Besonders auf die Situation im Nahen Osten und Afrika bezogen, haben die beiden Kirchenführer entschieden, ihre bestehenden Differenzen außer Acht zu lassen, um sich gemeinsam gegen den Völkermord an Christen zu engagieren. Aber auch die Aufgabe der christlichen Werte in Europa wird ein zentrales Gesprächsthema zwischen Patriarch Kyrill und Papst Franziskus sein.<<

Alle Informationen von der Seite der Orthodoxen Kirche in Österreich, wie direkt obendrüber orange verlinkt.

Historisches Treffen Papst Franziskus mit Patriarch Kirill

[Update: Der deutsche Text des Interviews von Mario Galgano mit Kardinal Koch ist also auch online zu haben:

>>Als der Papst bei seiner Rückreise aus der Türkei im November 2014 gesagt hatte, er würde Kyrill überall und zu jeder Zeit treffen, habe dies auf Moskauer Seite zu einer Öffnung geführt.

„Der Hintergrund ist aber noch ein anderer: wie Metropolit Hilarion (er ist für die Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats zuständig, Anm. d. Red.) bei der Pressekonferenz in Moskau sagte, war es von russisch-orthodoxer Seite nicht gewünscht in Europa durchzuführen. Europa gilt als der Kontinent der Kirchenspaltungen und all diese Treffen wollen ja nicht eine Fortführung der Kirchenspaltung sondern eine Überwindung der Spaltung sein. Deshalb hat man Kuba gewählt.“<<

Die Antworten Kardinal Kochs inbetreffs der Ukraine- und des Syrienkrieges bitte unter dem Link direkt nachlesen. Hier noch ein Zitat, um was es konkret gehen wird:

>>Doch bei diesem Treffen auf Kuba geht es ja zunächst nicht um die Begegnung von zwei politischen Figuren sondern um zwei religiöse, spirituelle Persönlichkeiten. Das steht im Vordergrund. Natürlich sind die beiden von den großen politischen Fragen wie Gerechtigkeit, Friede und Bewahrung der Schöpfung, Sorge um die Armen, Christenverfolgungen usw. berührt und von dem her wird natürlich auch das Gespräch und die Begegnung solche politische Fragen berühren.“<<

Ein lesenswertes Interview auf Radio Vatikan.

Nachtrag Ende]

Es mussten beinahe eintausend Jahre vergehen, seit dem Großen Morgenländischen Schisma hat sich kein Papst mit einem Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche mehr getroffen - und wir dürfen es morgen miterleben.

Das Treffen wird morgen, am 12. Februar 2016 in Havanna auf dem Flughafen stattfinden, vorgesehen ist eine Gesprächsdauer von zwei Stunden.

Zu den Hintergründen ein Interview mit Kurt Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Einheit der Christen, und Mario Galgano von Radio Vatikan, allerdings derzeit nur auf Italienisch, leider.
Vielleicht kommt es noch auf Deutsch, ansonsten übersetze ich gerne, sobald ich dazu Zeit übrig habe.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Aschermittwochsinitiative von "Kirche in Not"

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>>Gregor III. Laham ist Patriarch der melkitisch griechisch-katholischen Kirche mit Sitz in Damaskus, Louis Raphael Sako I. ist Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche und lebt in Bagdad.

Die beiden Oberhäupter der mit Rom unierten orientalischen Kirchen haben sich an KIRCHE IN NOT gewandt und bitten um ein Zeichen der Solidarität zu Beginn der Fastenzeit: „Beten und fasten Sie für den Frieden in unserem Land, damit die Flüchtlinge zurückkehren können und es auch für uns eine Auferstehung aus den Trümmern gibt“, schreibt Patriarch Sako.

Der Krieg in Syrien und im Irak nehme mehr und mehr „apokalyptische Ausmaße“ an. Patriarch Laham teilt diese Erfahrung. „Seit fünf Jahren durchschreiten wir die Wüste. Wir sehen das Leid der Kinder, den Schmerz der Eltern, wir sind umgeben von Hass und Tod“, so Laham. Die Christen wünschten sich nichts sehnlicher als Frieden.

Beide Patriarchen dankten ausländischen Hilfsorganisationen wie KIRCHE IN NOT für ihre Hilfe. „Ohne Sie wären viele von uns tot, verhungert oder erfroren. KIRCHE IN NOT ist für uns wie eine Mutter“, schreibt Sako. Genauso wichtig wie die direkte Hilfe sei die geistliche Unterstützung: „Was wir am meisten brauchen, ist Barmherzigkeit.“

Deshalb solle der Aschermittwoch zu einem weltumspannenden Zeichen der Verbundenheit werden. Die Solidarität überall auf der Welt sei ein großer Trost für die Christen in Syrien und im Irak, ergänzt Laham. Es gelte, der Kraft des Gebetes zu vertrauen. „Es ist unmöglich, dass der Herr die Gebete und Opfer seiner Kinder nicht erhört.“<<

Die Initiative trägt das Motto "Willst du das Kreuz für einen Tag mit ihnen tragen? Faste und bete am Aschermittwoch für Syrien und Irak"

KIRCHE IN NOT steht seit vielen Jahren solidarisch an der Seite der Christen im Nahen Osten. Mit Beginn der Flüchtlingskrise infolge des IS-Terrors wurden die Hilfeleistungen verstärkt. Um den Menschen zu ermöglichen, in ihrer Heimat zu bleiben, wurden zum Beispiel im Irak Containerdörfer errichtet, Schulen für Flüchtlingskinder gebaut sowie Lebensmittel bereitgestellt.

In Syrien unterstützt das Hilfswerk christliche Gemeinden bei der Bereitstellung von Wohnraum, Nahrung, Lebensmitteln und Bekleidung.

Eine Elegie auf Syrien

Ich wünschte, ich hätte eine Möglichkeit, euch die Herrlichkeit, Pracht und Schönheit von Dimasq, wie es war, als ich dort gewohnt hatte, zu zeigen. Die wunderschönen Begegnungen mit Angehörigen aller Religionen, die dort einmal friedlich beisammen lebten. Die Impressionen, wenn am Abend die Muezzin zum Gebet riefen und es von den Hängen um die Stadt widerhallte, hundertfach.
Die Holzkäfige vor den Häusern mit den singenden Kanarienvögeln darin. Die Fröhlichkeit und Sicherheit der christlichen Gemeinden dort, deren wunderschöne Frauen ihr Haar ohne Schleier trugen.
Die verstümmelten Bettler, denen ich gerne Münzen in ihren Becher warf. Achtlos, bis ein Gefährte sagte: Du darfst nicht einfach weitergehen- er will dich doch segnen dafür! So lernte ich, den Segen abzuwarten,welchen der greise Bettler auf mich herabrief, denn es war doch das, was seine Würde bewahrte: Dem Geber etwas schenken zu können, ohne selbst etwas zu besitzen - den Segen Gottes, in einer umständlichen Litanei, die ich erst lernen musste, abzuwarten. Ich kannte das ja nicht.

Die Kunsthandwerker und ihre Werkstätten, die Holz mit Perlmuttintarsien belegten und traumhafte Möbelstücke schufen. Ich wünschte, ich könnte euch den Geschmack des Hummus vom Kiosk an der Ecke beibringen, den wir uns für Pfennige zum Abendbrot holten, schmackhaft verziert mit wahren Pfützen von köstlichem Olivenöl, Spezereien, Gurken, Tomaten, Peperoni. Jeder Abend - ein Festmahl.

Ich wünschte, ich könnte euch die Städte Homs und Halab zeigen, wie ich sie noch sehen durfte.
Es ist gut, dass ich es nicht zeigen, euch es nicht sehen machen kann.
Ihr könntet nicht mehr aufhören zu weinen.

Dienstag, 9. Februar 2016

Aber jetzt noch schnell zu den relevanten Themen

Nämlich die Frage, was einen guten Katholiken ausmacht.

Ich teasere ja interessante Kommentare und Artikel mit für mich relevanten Zitaten hier gerne an, das ist aber leider bei diesem nicht möglich, sonst müsste ich ein Vollzitat bringen.

Also, wer als schlechter oder auch guter Katholik noch ein bisschen Fassenachtsstimmung braucht, bevor er morgen wieder das härene Hemd überzieht und das Cilicium anlegt, der schaue bei Mary of Magdala vorbei - es ist ein deutschsprachiges Blog - und vergesse auch nicht, auf den Link zu klicken, der erklärt, wem sie dort eine Antwort gibt.

Nachtrag: Ich konnte es nicht lassen.

>>1.Ein guter Katholik hat kein Lieblingsbuch. Bücher verführen zu Irrlehren und Häresien. Ein Katholik lernt lieber gar nicht erst lesen, bevor er sich solchen Gefahren aussetzt! Auswendig kann ein guter Katholik aber natürlich die letzte Ausgabe des Index der verbotenen Bücher. Nur für den Fall, dass einer seiner Mitbrüder doch lesen kann. Mit dieser Taktik fährt die katholische Kirche übrigens seit 2000 Jahren sehr gut: Sie hat effektiv dafür gesorgt, dass in Europa keine Universitäten gegründet wurden, hat das Geistesleben weitgehend unterdrückt und darauf geachtet, dass Forschergeist und Wissensdrang mit der Inquisition aus den Klöstern vertrieben werden. Schauen Sie sich die geistige Wüste an, die 2000 Jahre Christentum in der Welt hinterlassen haben!!!<<

Merkel, c'est la guerre oder Guten Tag, Soldaten!

Ich nutze mal die letzten Stunden der größtenteils ausgefallenen Fassenacht - jedenfalls, was die Züge betrifft und im ZDF soll es ja auch nicht so prickelnd gewesen sein am Freitag - um endlich mal etwas über Angela Merkel zu schreiben. Immerhin haben sich ja in den letzten Wochen sogar renommierte Psychiater mit diesem Thema beschäftigt, auch ohne dass Fassenacht war.

"Wir sind in den letzte Tagen nicht nur erschreckt, sondern auch entsetzt, was an menschlichem Leid für Zehntausende Menschen durch Bombenangriffe entstanden ist, vorrangig von russischer Seite". Angela Merkel. Die deutsche Bundeskanzlerin, für die der Syrien-Krieg Oktober 2015 mit dem Beginn des russischen Militäreinsatzes dort begonnen hat. (Nur am Rande erwähnt, die Vereinigten Staaten fliegen seit September 2014. Allerdings ist es ihnen merkwürdigerweise nicht gelungen, ISIS-Stellungen und Infrastrukturen massiv zu beschädigen, den Russen allerdings schon, weswegen ja die Türkei not amused ist, aber anderes Thema.)
Die deutsche Bundeskanzlerin, die dies anlässliches eines Staatsbesuches in der Türkei sagt, einem Land, in dem zugleich in den kurdischen Gebieten wie Cizre undsoweiter die türkische Armee mit voller Härte gegen Kurden vorgeht - insbesondere gegen Zivilisten.
Einem Land, das vor ein paar Monaten, Ende November 2015 einen russischen Kampfjet wegen angeblicher Verletzung des türkischen Luftraums abschießen ließ.
Zur Türkei gäbe es ansonsten noch äußerst viel zu sagen, aber es geht hier nicht um die Türkei.
Es geht um eine Kanzlerin, deren Handlungen und Gebaren ich sogar in Bezug auf ihre nicht existierende "Flüchtlings"politik noch irgendwie verstehen konnte. Sie meinte es halt gut. Istklar. Lassen wir die Frage einfach offen, mit wem sie es eigentlich gut meint - oder stellen wir als vorläufiges Antwortsangebot einfach das Wort "mit der Türkei" in den Raum.
Dass sie Kriegsführung hässlich findet - geschenkt. Wenn die "falsche Seite" am Land gewinnen ist, ist Krieg immer plötzlich hässlicher als vorher für alle anderen.
Was derweil im eigenen Land vorgeht, für das man sich eigentlich zuständig fühlen sollte - geschenkt. Oder habe ich bisher irgendwas zu den Silvesterübergriffen von Frau Merkel gehört? Von der Zunahme der alltäglichen Gewalt auf den Straßen, in den Flüchtlingsheimen?
Frau Merkel ist eine Superchristin, ganz bestimmt. Aber für geflüchtete Christen in ihrem eigenen Land interessiert sie sich nicht. Auch nicht für besorgte Juden. Ebensowenig für alte und junge Frauen, ob deutscher Abstammung oder mit Migrationshintergrund, oder als Touristinnen unterwegs in Deutschland.

Und im Angesicht von effektiver, aber hässlicher Kriegsführung, ist sie entsetzt und schockiert. Und das nicht im Bundeskanzleramt, sondern in der Türkei, wo sie immerhin schon auf Türkisch dem Ehrenspalier ein markiges "Guten Tag, Soldaten!" zurufen kann.
Für die deutschen Opfer des Selbstmordattentates in Istanbul im Januar 2016 gab es keinen - letzten - Gruß, kein schockiertes Statement.
Ich dachte, wir hätten mit Helmut Kohl schon den schlimmsten Kanzler aller Zeiten gehabt - aber über den konnte man wenigstens noch Witze machen.
Angela Merkel macht mich nur noch betroffen. Ein blödes Wort, aber ich finde gerade kein anderes.

Einfach nur noch betroffen.

Aufruf zur Kundgebung der syrischen Christen in Frankfurt

European Syriac Union lädt zur Demo am 13.02.2016 in Frankfurt am Main ein

Die Christen in Syrien werden zunehmend Opfer von terroristischen Anschlägen.
An der Genf III. Syrienkonferenz soll eine politische Lösung erreicht werden.
Die European Syriac Union (ESU) fordert eine gleichberechtigte Teilhabe der Christen an dieser Konferenz.

Sie rufen dazu auf, gemeinsam am 13.02.2016 in Frankfurt am Main dafür einzustehen und die Verbrechen am christlichen Volk in Form einer Kundgebung zu verurteilen.

Daten zur Demo:
Versammlung: Kaiserstrasse, Frankfurt am Main
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Kundgebung: Rossmarkt

Demo

Was ich schon vor einiger Zeit

mal gedacht und hier im Kommentarbereich auch geäußert hatte - ein treffender Artikel von Roger Letsch über die aktuelle politische Misere:

>>Eine starke liberale Partei hätte zur Vorsicht mahnen können, als die Kanzlerin im Alleingang „lasset‘ die Kindlein zu mir kommen“ rief. Sie hätte Alarm schlagen müssen bei dem Versuch der Regierung, außenpolitisches Prestige auf Kosten der Ressourcen des eigenen Volkes zu erlangen, sie hätte diesen Blankoscheck niemals unterschrieben. Eine solche Partei würde auch besser als CDU und SPD verstehen, welche Bedenken die Briten haben, wenn sie an Europa und Brüssel denken. Mehr Europa bedeutet nicht nur mehr Staat, sondern Superstaat und mehr Bürokratie (u.a. Bürokratie zum Bürokratieabbau) - etwas, das einem freiheitlich denkenden Menschen zutiefst zuwider sein muss. An einem europäische Superstaat, dessen Exekutive durch nichts legitimiert und dessen Entscheidungen zutiefst undemokratisch sind, baut ein Liberaler einfach nicht mit. Punkt.<<

Die ganze Lektüre lohnt sich hier auf "Achse des Guten.

Zugunglück in Bad Aibling

Ich schließe die Toten, die Verletzten und alle Angehörigen sowie die Bergungs-, Rettungs- und Hilfskräfte in mein Gebet ein.

Bisher gibt es 9 Todesopfer und 18 Schwerletzte.

Die CSU hat den traditionellen "Politischen Aschermittwoch" morgen aus Respekt vor den Opfern und zum Zeichen der Trauer abgesagt.

Über den Karneval 2016 wundert sich auf disputata

der Kollege Peter Winnemöller:

>>In diesem Jahr ist alles anders. Noch bei den grausigen Anschlägen auf die Redaktion von Charlie Hebdo hallte der Ruf durch Europa: Satire darf alles. Und wenn schon Satire alles dürfen darf, um wie viel mehr gilt dies der Narretei.

Doch weit gefehlt! Ein Motivwagen, der als Panzer daher kommt und mit der Aufschrift „Ilmtaler Asylabwehr“ beim Faschingsumzug im bayerischen Reichertshausen gezeigt wird, zieht Ermittlungen wegen Volksverhetzung nach sich. Ein Motivwagen, der als „Balkan-Express“ daher kommt und Aufschrift trägt: „Die Plage kommt“. Beschäftigt nun die Staatsanwaltschaft. Für diplomatische Verstimmungen sorgte sogar ein Motivwagen des ausgefallenen Karnevalsumzuges in Düsseldorf. Und weil die Wahrheit etwas länger braucht, wie wir jetzt wissen, werden wir es erwarten können, zu hören, welche Eklats der diesjährige Karneval noch verursacht hat.

Narrenfreiheit ist unangenehm, tut weh und zugegeben, ist oft genug peinlich bis zum Abwinken. Manchmal möchte man es einfach nicht sehen oder hören. Doch es gilt es zu ertragen. Das jedenfalls ist es, was ein karnevalsvermeidender Westfale davon verstanden hat. Am Aschermittwoch ist alles vorbei.<<

Ganzen Kommentar hier auf disputata.de lesen.

Der Jeck des Tages

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Von hier.

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@Guaneri
Hier der Guardian als Quelle für meine letzte...
Marco Gallina (Gast) - 13. Feb, 22:55
@Dunkelkatholik:
Obama ist weder Freimaurer, noch Muslim noch Kirchenfeind....
Hilarius (Gast) - 13. Feb, 22:32
Wenn Signore Gallina's...
Wenn Signore Gallina's Analysen zutreffen, dann sind...
Guaneri (Gast) - 13. Feb, 22:10
Wenn Putin mitgeküsst...
Wenn Putin mitgeküsst hat, dann hat auf der anderen...
Bekennender Dunkelkatholik (Gast) - 13. Feb, 21:18
@Siri
Ich sag Ihnen mal, was mir eigentlich fehlt an dem...
ElsaLaska - 13. Feb, 21:15

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