Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Montag, 25. Mai 2015

Alexei Borisovich Mosgovoy: Es ist nicht schlimm, im Mai zu sterben

Es ist nicht schlimm, im Mai zu sterben.
Macht dem Totengräber keine Qual.
Man hört der Nachtigallen Werben,
so wunderschön, ein letztes Mal.

Des Maiens erste Stürme fegen
hinweg über stille Beerdigungen.
Mit Tränen mischt sich der fallende Regen,
spült weg die schlimmen Erinnerungen.

Die Grabeshügel, sonst doch so öd,
wird der grüne Rasen säumen.
Vielleicht ein kleines Kreuzchen steht
unter alten Birkenbäumen.

Raschelnde Blätter im Winde verweht,
ganz leise. Sie sagen: Nun ist es vollbracht.
Des Grases Grün noch längst nicht vergeht.
Der Frühling ist eben erst wiedererwacht.

Es ist nicht schlimm, im Mai zu sterben.
In lauen, hellen Frühlingstagen
das ewige Leben mag ich erwerben,
auch wenn noch viele Zweifel nagen.

Es ist nicht schlimm, im Mai zu sterben.

[Übersetzung von Taras Sirko]

Samstag, 23. Mai 2015

Benefizveranstaltung für Nepal

eva-nepal

Freitag, 22. Mai 2015

Ein Labrador sieht zum ersten Mal einen kleinen Jungen

mit Down-Syndrom.Und er zeigt ihm mit allen seinen Mitteln seine unbedingte Liebe. Können wir davon lernen?
Leider erlaubt mir twoday.net nicht, das Video einzubetten.
Wer dem Link folgen möchte, wird ein bezauberndes und anrührendes Video sehen.
Vorher aber Taschentuch bereitlegen und die Werbeeeinblendung geduldig ignorieren.
Enjoy.

Video hier klicken.

Kommentar zum Tagesevangelium

>>Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigten über das Johannesevangelium, 123

„Weide meine Schafe“

Der Herr fragte Petrus, ob er ihn liebe, und das wusste er bereits. Und er fragte ihn nicht bloß einmal, sondern ein zweites und drittes Mal. Und jedes Mal gab Petrus zur Antwort, dass er ihn liebe, und jedes Mal übertrug er ihm die Aufgabe, seine Lämmer zu weiden. Seiner dreifachen Verleugnung entspricht hier eine dreifache Versicherung seiner Liebe. Seine Zunge muss jetzt seiner Liebe zu Diensten sein, wie sie zuvor seiner Furcht dienstbar war. Sein Wort muss ebenso klar Zeugnis geben angesichts des Lebens, wie es Zeugnis gegeben hat vor dem Tod. Er muss bei der Übernahme der Herde des Herrn einen Beweis seiner Liebe liefern, wie er einen Beweis seiner Furcht geliefert hat, als er den Hirten verleugnet hatte.

Es ist offensichtlich, dass diejenigen, die sich der Schafe Christi mit der Absicht annehmen, daraus eigene Schafe anstatt Schafe Christi zu machen, Liebe für die Schafe anstatt für Christus empfinden. Sie lassen sich leiten von Ruhmsucht, Herrschsucht oder Profitsucht und nicht vom liebenden Verlangen zu dienen, zu helfen und Gott zu gefallen. Das dreifache Wort Christi verurteilt diejenigen, über die der Apostel klagt, wenn er sie die eigenen Interessen über die Interessen Jesu Christi stellen sieht (vgl. Phil 2,21). Was bedeuten denn diese Worte: „Liebst du mich? Weide meine Schafe!“ Doch so viel wie: Wenn du mich liebst, dann nimm dich nicht deiner an, sondern meiner Schafe; betrachte sie nicht als die deinen, sondern als die meinen; mit ihnen suche meinen und nicht deinen Ruhm; meine, nicht deine Macht; meine, nicht deine Interessen... Machen wir uns doch keine Gedanken um uns! Lasst uns den Herrn lieben und verfolgen wir, wenn wir uns seiner Schafe annehmen, die Interessen des Herrn, ohne uns um die eigenen zu sorgen.<<

[via Evangelium Tag für Tag]

Menu del giorno

Foto0303

Donnerstag, 21. Mai 2015

Es war der Auftakt meines Horrorjahres

Während ich die Diagnose ALS für Mamma erhielt, musste mein Hund eingeschläfert werden, der Knochenkrebs hatte auf sein Auge übergegriffen und es "verdreht" hatte.
Die Ärztin, die ihm die Todesspritze setzte, meinte zu mir: Ich stelle mir immer vor, wie sie als Welpen im Himmel wiedergeboren werden. Und herumtollen.
Irgendwas muss sie ja sagen.
Aber es ist so, je älter ich werde, desto stärker wird meine Sehnsucht nach meiner Kindheit.

Mitte oder Ende November wurde geschlachtet.
Und ich weiß noch so gut, wie Mamma sorgfältig den Schinken räucherte.
Der wurde dann so gegen Weihnachten, eher in der Adventszeit, angeschnitten, mit dem schärfsten Messer, das aufzutreiben war.
Jedesmal hat sie Freunde eingeladen zum Anschnitt, es wurde gesellig beieinander gesessen, gelacht, gevespert mit einem guten Stück Brot. Ein Schoppen Wein fehlte auch nicht.
Damals gab es noch keinen Sekt oder Prosecco. Eigentlich hat man "Apfelbumber" dazu getrunken, also selbstgemachten Apfelwein aus der Herbstlese.
Dinge, die verloren gehen. Für immer.

Nochmals ZdK - diesmal von der Kölner Kirchenzeitung

>>Immer mehr Menschen leben davon, dass sie anderen deren Geld oder Wertgegenstände entwenden. So die jüngsten Polizeistatistiken. Die Zahl der Einbrüche und Diebstähle steigt Jahr für Jahr, während immer weniger Täter überführt werden können. So erleben viele Menschen heute ihre Lebenswirklichkeit. Wer etwas mitgehen lässt, muss sich anscheinend keiner Schuld bewusst sein. Machen doch alle. Damit die Zahlen nicht weiter stören, dringen wir darauf, dass Diebstahl nicht mehr bestraft wird und dass die Täter zu loben sind, weil sie vielleicht für die Playstation ihrer Kinder oder für eine Aufmerksamkeit für ihre Partnerin auf Beutezug gehen. Solches Handeln müsste die Gesellschaft eigentlich wertschätzen. Es ist vorbildlich.
Sie schütteln energisch den Kopf? Die Mitglieder des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) haben mit einer solchen Lebenswirklichkeit keine Probleme. Einstimmig forderten sie jetzt auf ihrer Vollversammlung in Würzburg in einer Erklärung zu Ehe und Familie eine „Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften (und) neuer Partnerschaften Geschiedener“. <<

Weiterlesen hier.

Kommentar zum Tagesevangelium

>>Symeon der Neue Theologe (um 949-1022), griechischer Mönch, Heiliger der Orthodoxen Kirchen
Ethik 1,6.8

„Sie sollen eins sein, wie wir eins sind: Ich in ihnen und du in mir“

Der Leib der Kirche Christi, harmonisch entstanden aus der Vereinigung Seiner Heiligen von Anbeginn der Welt an, erhält seine ausgeglichene und vollständige Gestalt in der Einheit der Kinder Gottes, der Erstgeborenen, die im Himmel eingeschrieben sind... Unser göttlicher Erlöser hat selbst die unauslöschliche und unteilbare Wirklichkeit der Vereinigung mit Sich offenbart, als Er zu den Aposteln sagte: „Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir, und ich bin in euch.“ (Joh 14,20). Und er verdeutlicht das noch, wenn er hinzufügt: „Ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind.“ (Joh 17,22). Und noch einmal: „[...] damit die Liebe, mit der Du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.“ (Joh 17,26) [...]

Oh welch eine wunderbare und unaussprechliche Herablassung der Liebe, mit der Gott uns umgibt, der Menschenfreund! Was Er der Natur nach bei Seinem Vater ist, das zu sein gewährt Er uns auf Sich bezogen durch Adoption und aus Gnade... Die Herrlichkeit, die dem Sohn durch den Vater gegeben ist, hat der Sohn wiederum uns aus göttlicher Gnade gegeben. Besser noch: Wie Er im Vater ist und der Vater in Ihm, so wird der Sohn Gottes aus Gnade in uns sein und wir im Sohn, wenn wir es wollen. Einmal uns ähnlich geworden durch das Fleisch, hat Er uns teilhaftig werden lassen an Seiner Gottheit und uns alle Seinem Leib verbunden. Denn die Göttlichkeit, an der wir teilhaben durch diese Gemeinschaft, ist nicht teilbar in unterschiedene Teile. Daraus folgt notwendigerweise, dass auch wir, wenn wir einmal an ihr in der Wahrheit Anteil haben, nicht mehr vom einen Geist getrennt werden können, da wir einen einzigen Leib mit Christus bilden.<<

[via Evangelium Tag für Tag]

Mittwoch, 20. Mai 2015

Für die Statistik

ich habe seit zehn Jahren 8.020 Beiträge geschrieben und dafür fast 41.000 Kommentare erhalten.
Grazie.

George Weigel über die deutsche Kirche

"Katechetisches Desaster" und "pastoraler Fehlschlag" von nationalem Ausmaß, "weitgehend leere Kirchen". Und schließlich:

>>The German Catholic crisis is not primarily institutional; the Catholic Church is Germany’s second-largest employer and its institutions are robust. The crisis is one of faith. German Catholicism is in crisis because German Catholics have not embraced the Lord Jesus and his Gospel with passion, conviction and joy, and are seeking their happiness elsewhere. That’s sad; that‘s tragic; that’s dispiriting. <<

Der das sagt ist einer profundesten Kirchenkenner und ein katholischer Journalist von internationalem Format. Allein, diejenigen, die es angeht, werden es nicht lesen - oder sich mal wieder taub stellen.

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