Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Donnerstag, 2. Juli 2015

Italiens Premier spricht an der Humboldt-Universität Berlin über Europa

Eine Meldung, die sich leider beim Googeln auf den ersten Blick nicht in den deutschen Medien wiederfindet. BILD hat etwas dazu, aber die Worte Renzis in Bezug auf Russland ausgespart.
[Stand von heute mittag - das kann sich noch ändern.]

Ich verwende deshalb den Wortlaut eines Auszugs des Artikels der italienischen "La Stampa" vom 1. Juli 2015:

>>Con un discorso sul futuro dell’Europa, pieno di suggestioni e molto applaudito da docenti e studenti dell’Università Humboltdt, Matteo Renzi ha iniziato la sua giornata berlinese che culminerà nel pranzo con Angela Merkel, ma proprio nel suo “incipit” universitario il presidente del Consiglio ha inserito un passaggio significativo e inatteso. Parlando dei rapporti con la Russia, per sottolineare il suo dissenso dall’impostazione occidentale, Renzi ad un certo punto ha sostenuto che definire l’Europa come contraltare alla Russia «è un errore politico, un crimine culturale», «un falso storico». E poi, passando al piano strettamente politico ha affermato che «pensare di andare in guerra contro il terrorismo e lasciare fuori la Russia è errore strategico». E ancora: «Pensare all’Ue in funzione anti-Russia è un errore perché significa conoscere poco quel Paese ma anche non conoscere l’Europa». E dunque la Russia «è un nostro partner, che deve tornare nel consesso europeo». << Weiterlesen hier.

Übersetzung folgt als Update.
[Mit einer Rede über die Zukunft Europas, gespickt mit Vorschlägen und mit sehr viel Beifall von den Dozenten und Studenten der Humboldt-Universität bedacht, hat Matteo Renzi seinen Tag in Berlin begonnen, der seinen Höhepunkt bei einem Mittagessen mit Angela Merkel fand. Doch tatsächlich war es seine "Einführung" an der Universität, mit der der Ministerpräsident einen bedeutenden und unerwarteten Passus (für diesen Besuch) eingefügt hat. Von den Beziehungen zu Russland sprechend - und dabei seinen Dissens mit verschiedenen westlichen Standpunkten unterstreichend - formulierte Renzi, dass die Rede von der EU als dem Widerpart von Russland ein "politischer Fehler, ein kulturelles Verbrechen", "eine verfälschende historische Sicht" sei. Weiter führte er aus, dass es ein "strategischer Fehler" sei, wenn man einen Kampf gegen den Terrorismus führen und Russland dabei übergehen wolle. Und weiter: "Sich die EU als anti-russisch vorzustellen, sei ein Fehler, der beweise, dass man weder das Land noch Europa verstanden habe." Und weiter: "Russland ist unser Partner, der wieder in den europäischen Verband zurückkehren muss."]

Kampfbegriff "Russland-Versteher"

>>Matthias Platzeck: „Dass man den Begriff der Russland-Versteher mittlerweile schon fast als Kampfbegriff in der Gesellschaft verwendet, finde ich völlig verrückt.
Das ist eine Entwicklung, die ist krank.“<<
[auf der deutsch-russischen Städtepartnerschafts-Konferenz in Karlsruhe kürzlich]

Wieso "fast"?

Dienstag, 30. Juni 2015

Das SIND Probleme ...

"Wann darf ich mein Regenbogen-Profilbild auf Facebook wieder ändern?"

>>"Ich kann das Foto nicht wieder austauschen, sonst denkt jeder, ich wäre homophob - genauso gut könnte ich ein Selfie mit Putin posten", beschreibt ein anderer Umfrageteilnehmer seine Zwickmühle. <<

Und jetzt back to real life. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte informiert, liebe LGBT-Aktivisten, über die erschütternde Behandlung von Homosexuellen im Iran. Hier gäbe es noch einiges wirklich Sinnvolles zu tun. Leider nimmt dieses schreiende Unrecht relativ selten jemand wahr, die einschlägigen Kreise sind ja auch auf "Neokonservative", "christliche Fundamentalisten" und so weiter eingeschossen konzentriert.

>>Homosexualität ist in der Islamischen Republik Iran geächtet. Die Scharia, das islamische Rechtssystem, verurteilt Homosexualität als todeswürdiges „Verbrechen“. Das iranische Strafrecht bedroht Homosexuelle mit Peitschenhieben und der Todesstrafe. Männern droht immer die Todesstrafe, wenn sie der „passive“ Partner einer homosexuellen Handlung waren. Nach der dahinterstehenden Logik macht sich ein solcher Mann selbst zur Frau und verhält sich damit besonders widernatürlich. Dem „aktiven“ Partner droht unter bestimmten Bedingungen die Todesstrafe, ansonsten 100 Peitschenhiebe. Frauen drohen in jedem Fall 100 Peitschenhiebe.<< Weiterlesen hier.

Ich weise ebenfalls gerne auf den Link der IGFM zu einem Appellvorschlag gegen diese furchtbare Menschenverachtung hin.

Montag, 29. Juni 2015

Bellezza

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Sonntag, 28. Juni 2015

Sie wird aber nicht - und das hat komplexe Ursachen

>>West und Ost leisten sich einen neuen Kalten Krieg um einen gescheiterten Staat namens Ukraine – und haben in Wirklichkeit ein viel schwierigeres Problem mit einem gemeinsamen Feind, der allen Errungenschaften von Zivilisation und Aufklärung vor laufenden Smartphones den Kopf abschneidet.

Man diskutiert über die Rettung von Flüchtlingen und glaubt, dass ein Asylparagraf im Grundgesetz die neue Völkerwanderung regeln kann. Man unterscheidet feinsinnig zwischen friedfertigem Islam und gewalttätigem Islamismus und verkennt, dass zwei Dinge zugleich passieren, dass nämlich Muslime doppelt involviert sind, als die ersten und meisten Opfer der Dschihadisten, und dass diese sich zugleich aus der friedlichen muslimischen Szene rekrutieren.

Kein aufgerüsteter deutscher Verfassungsschutz, keine Globalüberwachung durch die NSA, kein neues Sturmgewehr für die Bundeswehr wird diesen mörderischen Spuk aufhalten. Es ist die islamische Welt selber, die ihre wild gewordenen Glaubensgenossen aufhalten muss. Nur sie kann es, sie muss es. Da reichen rituelle Beileidsbekundungen anlässlich jeder neuen Mordtat nicht aus.<<

Stefan Aust in einem Artikel für "Die Welt". Ganzer Artikel hier.

Fernsehansprache Benedikt XVI. am 16. April 2008 an das russische Volk

Liebe Bürger der Russischen Föderation,

ich bin dankbar für die Einladung, mich an Euch zu wenden und Euch meinen herzlichen Gruß auszusprechen, und ich nehme gerne die Gelegenheit wahr, die Wertschätzung, die Zuneigung und die Achtung auszudrücken, die der Nachfolger Petri und die Katholische Kirche seit jeher Euren Völkern und der Russisch-Orthodoxen Kirche gegenüber hegen.

Russland ist ein wahrhaft großes Land: in seiner territorialen Ausdehnung, seiner langen Geschichte, seiner erhabenen Spiritualität, seinem vielfältigen Kunstschaffen. Im vergangenen Jahrhundert wurde der Horizont Eures edlen Landes, wie der anderer Gebiete auf dem europäischen Kontinent, vom Schatten des Leidens und der Gewalt verdunkelt. Doch diese wurden durchkreuzt und besiegt vom glänzenden Licht so vieler orthodoxer, katholischer und andersgläubiger Märtyrer, die in der Unterdrückung durch schreckliche Verfolgungen gestorben sind.

Die Liebe zu Christus bis zum Martyrium, die ihnen gemeinsam ist, erinnert uns an die drängende Notwendigkeit, die Einheit der Christen wiederherzustellen, eine Pflicht, der sich die Katholische Kirche unwiderruflich verpflichtet fühlt. In diese Richtung bewegen sich die Katholische und die Russisch-Orthodoxe Kirche. Ich erinnere mich gut, dass beim II. Vatikanischen Konzil eine Delegation des Moskauer Patriarchats anwesend war, und ich habe die Kontakte mit der Russisch-Orthodoxen Kirche, die sich daran anschlossen, mitverfolgt. In den letzten Jahren haben sich diese Kontakte vor allem zwischen den Gläubigen, den Priestern und Bischöfen intensiviert. Und dann der interreligiöse, interkulturelle Dialog, der eine weitere vorrangige Aufgabe der Katholischen und ich wage zu sagen, auch der Russisch-Orthodoxen Kirche, ist.

Im Bewusstsein der geistlichen Gaben, deren Verwalter sie sind, und unter fester Bewahrung ihrer eigenen Identität, sind die Christen eingeladen, die Begegnung mit den Nachfolgern anderer Religionen zu suchen und mit ihnen einen fruchtbaren Dialog in der Liebe und in der Wahrheit zu etablieren. Deshalb bitte und wünsche ich mir, dass die tausendjährige russische Kirchenerfahrung weiterhin das christliche Panorama bereichert, im Geist ehrlichen Dienstes am Evangelium und am Menschen heute. Und jetzt ein Gruß in russischer Sprache [Original auf Russisch gesprochen]:

Ich freue mich sehr darüber, mich in russischer Sprache an das Volk und die Regierung dieses großen und mir so teuren russischen Landes zu wenden. Herzlich grüße ich unsere lieben orthodoxen Brüder, insbesondere Seine Heiligkeit, den Patriarchen von Moskau und ganz Russland, und die katholischen Bischöfe sowie ihre Gemeinden. Allen wünsche ich Frieden und Wohlergehen und gegenseitige Liebe, und ich rufe auf Sie alle den Segen Gottes herab.

Kommentar zum Tagesevangelium

Joseph Kardinal Ratzinger (Benedikt XVI., Papst von 2005-2013)
Der Gott Jesu Christi (München, Kösel-Verl., 1977, S. 82 ff.)

>>„Mädchen, ich sage dir, steh auf!"

„Du überlässest mein Leben nicht dem Totenreich; du duldest nicht, dass dein Frommer die Verwesung schaut.“ (Ps 16,10) Nach jüdischer Auffassung trat die Verwesung nach dem dritten Tag ein; das Schriftwort erfüllt sich an Jesus dadurch, dass er am dritten Tage aufersteht, vor dem Einsetzen der Verwesung; hier ist der Text zugleich mit dem Artikel vom Tod zusammengespannt: Dies alles geschieht im Rahmen der Schrift – der neue Tod Jesu führt ins Grab, aber nicht in die Verwesung. Er ist Tod des Todes...


Diese Überwindung der Todesmacht gerade da, wo sie ihre Unwiderruflichkeit entfaltet, gehört zentral zum biblischen Zeugnis... Wer dies bekennt, behauptet nicht ein seltsames Mirakel, sondern er behauptet die Macht Gottes, der seine Schöpfung respektiert, aber der an ihre Todesgesetzlichkeit nicht gebunden ist. Gewiss, der Tod ist die Grundform der gegenwärtig bestehenden Welt. Aber die Überwindung des Todes, seine reale, nicht bloß gedankliche Beseitigung, ist heute so sehr das Verlangen und Suchen des Menschen wie eh und je. Die Auferstehung Jesu sagt, dass diese Überwindung in der Tat möglich ist. Dass der Tod nicht prinzipiell und unwiderruflich zur Struktur des Geschaffenen, der Materie, gehört. Sie sagt freilich zugleich auch dies, dass die Überwindung der Todesgrenze letztlich nicht durch verfeinerte klinische Methoden, durch Technik möglich ist. Sie geschieht durch die schöpferische Macht des Wortes und der Liebe. Nur diese Mächte sind stark genug, die Struktur der Materie so grundlegend zu ändern, dass die Todesschranke überwindbar wird...

Vor allem aber wird damit sichtbar, dass der Glaube an die Auferstehung Jesu ein Bekenntnis zur realen Existenz Gottes ist. Und ein Bekenntnis zu seiner Schöpfung, zu dem unbedingten Ja, mit dem Gott zur Schöpfung, zur Materie, steht... Die Macht Gottes [ist] Hoffnung und Freude, das ist der erlösende Gehalt [der] Offenbarung an Ostern, die Ermächtigung zum Alleluja-Singen mitten in einer Welt, über der der schwere Schatten des Todes steht.<<

[via Evangelium Tag für Tag]

Samstag, 27. Juni 2015

Un' altra vita

Es ist so unbeschreiblich gigantisch, wenn zwei Drittel deines Blickfeldes schlicht nur Himmel sind. Über dir wölbt sich ein Dom, dessen Kuppelfresken sich andauernd verändern. Das eine Drittel Erde, dass du zu sehen bekommst, besteht aus Hügeln mit uralten Wehrstädtchen darauf, aus einer Handvoll Meer am östlichen Horizont und aus dem Hochgebirge im Landesinneren, das die meiste Zeit des Jahres sogar verschneit ist.
Draußen, über dem Meer, ganz weit unten, wetterleuchtet es.
Die Wetter - ein Phänomen. Manchmal stürmt und regnet es gegen die Nordseite des Hauses, während auf der Südseite die Sonne scheint und alles trocken bleibt.
Die Bougainvilleen blühen wie ein Feuerbrand, als wäre es das letzte Mal.
Der Mond taucht auf an diesem Gewölbe wie ein Licht, das ein mächtiger Herrscher gesetzt hat.
Überall wimmelt und raunt es in der Nacht. Einer Nacht, die durchzogen ist vom Duft der Lilien, als bereitete sie sich für ein großes Requiem vor.
Meine Feigenbäume tragen schwer an der süßen Last ihrer Frucht. Meine Lorbeerbäume blühen.
Alles ist in schwerem, heiligem Schlummer - nur über dem Meer leuchten die Gewalten.

Heiligsprechung von Louis und Zélie Martin

>>Die Eltern der Heiligen Theresia von Lisieux werden am 18. Oktober heiliggesprochen, während der Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie. Das hat Papst Franziskus an diesem Samstag in einem öffentlichen Konsistorium angeordnet. Louis und Zélie Martin sind das erste heiliggesprochene Ehepaar der Kirche. Zusammen mit ihnen wird der Papst am 18. Oktober auf dem Petersplatz zwei weitere Selige, einen Mann und eine Frau, zur Ehre der Altäre erheben: den italienischen Priester Vincenzo Grossi sowie die spanische Ordensfrau Maria dell’Immacolata Concezione, mit weltlichem Namen Maria Isabella Salvat Romero. Die Generalsuperiorin der Kongregation der „Schwestern der Gemeinschaft des Kreuzes“ wird damit bereits 17 Jahre nach ihrem Tod heiliggesprochen.<<

Via Radio Vatikan.

Louis und Zélie Martin werden auch und deshalb das nächste geistliche Paar sein, über das ich im Sommerheft Vatican-Magazin August - September 2015 schreibe.

Das Christentum ruht in dieser Zeit

Das Christentum ruht in dieser Zeit

da alte Ordnungen untergehen

und in der Verwandlung stehen,

altgefügte Gemeinschaften zerbrechen

und neue noch nicht gewachsen sind,

da das Böse als eine eschatologische Möglichkeit

des Endes aller Geschichte

als von innen, aus der Welt selber entspringend,

in Erwägung gezogen werden muss -

das Christentum und seine Kirche

ruht da auf den Kniescheiben

glaubhafter Christen“

(Edzard Schaper)

[via Erzabtei Beuron]

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