Selige Michelina von Pesaro – eine tapfere kleine Blüte im franziskanischen Blumengarten. In: Vatican-Magazin August-September
"Die "terra dei santi" und ihr lächelnder Stern. Der heilige Nikolaus von Tolentino und seine barmherzigen Wundentaten". In: Vatican Magazin Juni/Juli
"Von halblebigen Freibeutern zu hart arbeitenden Fischern - Katholische Blogger". In: Die Tagespost, 22.5.2010, S. 10. Online auch in einer Version auf dem Sendezeit-Blog der Medienpastoral des Erzbistums Freiburg hier.
Lesenwerter Artikel von Christoph Hämmelmann, insbesondere, wenn man sich für die altrituelle Gemeinde in der Diözese Speyer interessiert, aber natürlich auch, wenn man sich über Liturgiereform und Traditionsbewusstsein bei den syro-malabarischen Christen informieren möchte. Sehr schön. Hier zum Artikel.
>>Aber es ist auch die Rede von einer Glaubenskrise, die die Sicht auf die wesentlichen Glaubenswahrheiten trübt: Die wirkliche Gegenwart des auferstandenen Herrn in seiner ganzen Göttlichen Majestät, in der Heiligen Eucharistie und Kommunion ist hier eine davon. Jeder Gottesdienst muss auf die Anbetung von Ihm und die Vereinigung mit Ihm und durch Ihn auch untereinander ausgerichtet sein. Daraus schöpfen wir Kraft und Leben.
Ich denke, dass wir uns hierbei andere zum Vorbild nehmen können. In allen Orthodoxen und Orientalischen christlichen Kirchen ist die Ehrfurcht vor diesem erhabenen Mysterium absolut unantastbar und jede Profanierung ausgeschlossen.
Aber auch bei den nichtchristlichen Religionen sehen wir das gleiche. Im Judentum, Islam, Buddhismus und anderen östliche Religionen wäre jede Vermischung von Gottesdienst und profanen Ritualen, Texten und Musik unmöglich. Alle kehren sich dem Platz zu, der für sie heilig ist oder beugen sich zur Erde, wenn sie sich Gott zuwenden.
Und wir, die wir die größte tiefgehende Einsicht von Gottes Gegenwart unter uns haben, einen Gott, der Mensch wird, der uns in Brot und Wein seinen Leib und sein Blut hinterlässt, wir vergessen so oft, Ihm die Ehre zu geben, die Ihm zukommt.<<
Aus dem aktuellen Brief des Bischofs von Haarlem-Amsterdam (zur Beurlaubung des Priesters, der diese Oranje-Messe gefeiert hatte).
- eine Mitschwester von Sponsa Agni wird mit Verdacht auf Brustkrebs morgen untersucht
- Sabine Benedikta, die wegen äußerst schmerzhaftem Bandscheibenvorfall ins Krankenhaus eingeliefert wurde
- in den Anliegen des Heiligen Vaters für August: Für die Arbeitslosen und in Not Geratenen, um Verständnis und konkrete Hilfe. Für die durch Hunger und Krieg zur Auswanderung Getriebenen: Die Kirche öffne ihnen die Tore und biete ihnen ohne Rücksicht auf ihre Herkunft und Religion Heimat.
das ganze Jahr lang tu ich was für euch. Unterhalten, informieren, verärgern. Heute tut ihr mal was für mich, ja? Alipius möchte gerne wissen, wie der neue Bloggerpreis für katholische Blogger heißen könnte. Natürlich gibt es nur eine einzige mögliche Möglichkeit: Den HEMMA! Und zwar wegen Hemma von Gurk, weil sie eine Frau ist, und weil Isidor, bei allem Respekt, blöd klingt. Hemma dagegen klingt blöd-blöd, also gleich angemessen. Deshalb möchte ich, dass der neue Preis der Hl. Hemma von Gurk Preis wird. Gleichzeitig signalisiert ihr mit eurem Voting, dass ihr ein Herz für die Minderheit der katholischen Blogger aus Kärnten habt! Es gibt keinerlei Alternative. Bitte also in meinem Sinne abstimmen hier.
was mir peinlicher ist: Mitkatholiken, die an den Schauspielen mitwirken, die unter Mahlgemeinschaft firmieren, bzw. in Klammern Eucharistie (Hl. Messe) simulieren, oder das vernichtende Urteil selbst von Nichtkatholiken darüber.
Das ganze Jahr lang wird darüber diskutiert, wie man Menschen abholen kann, von wo auch immer, meinetwegen aus der fünften Raum-Zeit-Dimension oder dem dritten Kreis der Hölle, wie man denn Menschen Kirche nahe bringen kann, die mit ihr rein gar nichts am Hut haben - auf die allereinfachste Möglichkeit, nämlich einen gescheiten Gottesdienst resp. eine Hl Messe zu feiern, ist aber bisher scheinbar noch niemand gekommen.
Es wäre schön, wenn man sich mal wieder auf die guten alten Kernkompetenzen dazu besinnen würde. Ich selbst stehe übrigens am kommenden Sonntag im deutschsprachigen Raum kurz davor, mit der evangelischen Mamma einen evangelischen Gottesdienst zu besuchen, weil ich auf keinen Fall mehr Kumba Ya oder für Bläsersätze arrangierte Rocksongs in einer Hl. Messe ertragen kann und die hiesige evangelische Gemeinde auch innerhalb ihres an sich sehr unspektakulären Gottesdienstes im Gegensatz zu den unsrigen niemals auf solche Ideen käme.
FSSPX ist ja oberhirtlich nicht so erwünscht, weil die sind ja unerträgliche Schismatiker, die die Messe unerlaubt, aber wenigstens würdig feiern.
In Italien ist mir das jedenfalls noch nie passiert. Da gehen die Menschen in die Messe egal welcher Form, weil sie in die Messe gehen, und nicht, weil sie Eric Clapton neu arrangiert hören möchten.
Aber ich drehe mich im Kreis. I know.
>>Franz Werfel hatte auf der Flucht vor Nazi-Deutschland mit seiner Frau Alma im Sommer 1940 für mehrere Wochen Herberge in Lourdes gefunden, bevor es ihnen möglich war, über die Pyrenäen und weiter nach Amerika zu fliehen. Franz Werfel schreibt in seinem Vorwort zu dem Roman, dass er auf diese Weise die wundersame Geschichte des Mädchens Bernadette Soubirous kennen lernte. In seiner großen Bedrängnis habe er eines Tages ein Gelübde abgelegt: wenn er die rettende Küste Amerikas erreiche, werde er als erstes vor jeder anderen Arbeit das Lied von Bernadette „singen“, so gut er es könne.
Er betont, dass er dieses Lied „singe“, obwohl er kein Katholik sei, sondern Jude: Ich habe es gewagt, das Lied von Bernadette zu singen, obwohl ich kein Katholik bin, sondern Jude. Den Mut zu diesem Unternehmen gab mir ein weit älteres und viel unbewußteres Gelübde. Schon in den Tagen, da ich meine ersten Verse schrieb, hatte ich mir zugeschworen, immer und überall durch meine Schriften zu verherrlichen das göttliche Geheimnis und die menschliche Heiligkeit – des Zeitalters ungeachtet, das sich mit Spott, Ingrimm und Gleichgültigkeit abkehrt von diesen letzten Werten unseres Lebens. <<
(Aus dem Wikipedia-Eintrag dazu).
Dieser extrem tolle bloggende Bischof mit seinem coolen kanadischen Blog "Yukon Calling" hat noch keinen einzigen Google-Friend-Follower!
Ich selbst weiß nicht genau, wie das geht, aber die Blogoszesanen, die auf blogspot.com bloggen, kennen das ja wohl? Wer sich auskennt: Also los! Zeigt ihm doch eure Freundschaft?
Ich googelte gerade nach etwas anderem, da geriet mir diese herrliche Filmkritik auf den Monitor, über Roberto Rossellinis "Die Blumen des heiligen Franziskus".
>>Fast unbemerkt von westlichen Medien steht China mitten in einer neuen "Kulturrevolution". Immer mehr Chinesen wenden sich dem Christentum zu. Schon jetzt gibt es mehr Mitglieder in christlichen Kirchen als in der Kommunistischen Partei. Der Journalist und Publizist Michael Ragg hat auf drei Reisen durch China und Taiwan diesem Phänomen nachgespürt und spannende Fotos, Geschichten und Analysen mitgebracht, vor allem aus der katholischen Kirche. Er spricht darüber, warum christlicher Glaube und christliche Werte auf die junge Elite Chinas so anziehend wirken, wie die Christen jetzt schon das Land verändern und welche Chancen die Hinwendung Chinas zum Christentum für die westliche Welt bietet.<<
Termin: 2. August 2010, 20.00 Uhr, Gemeindehaus St. Ulrich, Badallee 58, St. Peter Ording.
Die Nachricht von den Toten - mögen sie in Frieden ruhen - traf mich beim Sonntagsfrühstück. Alleine die Bild-Zeitung störte meine Andacht - ich möchte zum Frühstück keine wildfremden Frauen mit blankem Busen sehen, die sich gegenseitig die Warzen lecken - nicht aus katholischen, sondern vielmehr ästhetischen Gründen. Anderer Frauen Brüste und Sexualpraktiken haben mich tatsächlich noch nie interessiert, egal, welcher Weltanschauung ich gerade frönte.
Was die Blogoszese dazu zu vermelden hatte, deshalb hier nun als Linkrutsche:
Vergessen wir auf keinen Fall das Gebet für die Opfer und die Angehörigen und hören wir lieber auf, uns deshalb zu streiten. Dass die Love Parade nicht gerade der Ausweis des guten Geschmacks der Deutschen global gesehen war ... Nein, Leute, wir haben uns früher halt einfach privat zugekifft und im kleinen Kreis Cream gehört, ohne uns dabei auszuziehen. Das geht. Prima sogar.
Wieso eigentlich ist es im deutschsprachigen Raum nicht möglich, eine Messe im ordentlichen Ritus auch ordentlich ausklingen zu lassen? Es gibt Menschen, die möchten nach der Messe gerne noch hinknien und beten. Lasst doch auch diese Kinder Gottes zu ihm kommen - und wehret ihnen nicht, indem ihr die Orgel auf Sturmgebraus stellt und eine Art Ausputzer zusammenorgelt, dass man keinen einzigen Gedanken mehr geradeaus denken kann.
Und wenn ihr schon eine kleine Bläsertruppe zusammenhabt, die auch brav Schuberts Heilig Heilig Heilig musikalisch gelungen untermalen, und man als vorletztes Lied gemeinsam prima "Großer Gott wir loben dich" gesungen hatte, warum, in drei Teufels Namen, muss man dann als letztes Lied nach dem Segen noch "Layla" von Eric Clapton, für Bläser arrangiert, in die Gemeinde hineinfönen? Warum?
Es kann ja sein, liebe Mitkatholiken, dass ihr den größten Teil eurer Jugend verpasst habt und jetzt irgendwas nachholen müsst. Bei mir ist das aber NICHT SO. Wenn ich Layla höre von Clapton, möchte ich eine Bierflasche an den Hals setzen, mir eine Zigarette anzünden und abrocken. Es ist ein Rocksong, Herrschaftszeiten! Wenn ich versuchen möchte, zu einem Rocksong zu beten, gehe ich auf mein eigenes Blog und wähle die Rubrik All time favourites an. Selbst die Esoteriker nutzen für ihren Meditationsblabla irgendwelche Walgesänge oder Klangschalenklänge, aber doch nicht Rocksongs!
Kann man eine Messe nicht einfach ohne Krawall beenden? Oder grassiert da die Angst, dass sich tatsächlich jemand hinknien könnte und die Leoninischen Gebete in der Intention sprechen, dass dieser Unfug endlich ein Ende nimmt?
Ach, aber herzlichen Dank auch, dass es wenigstens nicht "Sex Bomb" von Tom Jones oder "Sympathy for the devil" von den Stones war. Die gibt es - heißer Tipp - auch in wundervollen Arrangements für Bläser.
Den ganzen Sonntag herumgelaufen und anstatt die Erinnerung an die hl. Kommunion im Herzen, das abgenudelte Layla im Ohr gehabt. Erschwerend kommt hinzu, dass Layla es tatsächlich nur bringt, wenn der Meister himself prächtig gelaunt die Riffs dazu spielt. So wie hier.
wie gewohnt, auf der Medienseite, ein Artikel über bloggende Exzellenzen. Wenn unsere Bischöfe in die Tasten hauen ... kommt im deutschsprachigen Bereich zwar noch nicht viel bei rum, aber was noch nicht ist ... usw....
Katholischer Blogger-Preis? 70 Prozent waren bei Alipius dafür - ich auch. Man kann das nämlich ganz entspannt aufziehen, als ein Spaß-an-der-Freude-Preis, und ganz ohne Gremium und Organigramm usw.
Fehlt nur noch ein schöner Name. Isidor klingt irgendwie so nach Adebar klingt irgendwie so nach Storch.
Wer gute Ideen hat, bitte bei Alipius posten - ich habe jedenfalls keine. Außer, dass ich mir eine Frau wünsche, wenn es schon ein Heiligenname sein muss.
Heute bei meinem - deutschen - Arzt, ausgewanderte Koryphäe. Neben meinem Hauptproblem schilderte ich ein klitzekleines, typisches Frauenproblem. Großthema Haare - wo plötzlich zu viele, wo plötzlich weniger auftauchen.
Er so: Noch nicht im Wechsel? Nein? ... Naja, sie sind ja auch mehr der androgyne Typ.
Ich: *erstauntverstumm*
Er: Wissen Sie, wann dieses Problem gelöst werden wird? [nicht das mit meiner Androgynität, das andere]
Ich, begierig: Ja, wann denn nur? (*denkt sich: Sicher kommt bald was auf den Markt, he?)
Er, knochentrocken: Wenn der Papst heiratet.
(Ich hab mich dann ganz überaus schnell und unheimlich gut damit abgefunden, dass es für das Haarthema bei Frauen über 40 keine medizinische Lösung gibt).
24,714 Masses Offered by Priests
264,179 Holy Rosaries
439,413 General Prayers
137,363 Divine Mercy Chaplets
108,716 Mass Intentions
19,713 Novenas
31,847 Days of Fasting
44,357 Eucharistic Holy Hours
für den Heiligen Vater.
Dies alles wurde von der Cardinal Newman Society angeleiert und durch Blogger weitergetragen. Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche gründen. Und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden.
Gott behüte unseren Heiligen Vater. Gott behüte die, die unermüdlich für ihn beten, damit er nicht vor den Wölfen fliehe.
Ein ganz lieber Ex-Freund von mir (die Sorte, die man nie vergisst :-) ), aus meinen ganz wilden Zeiten, an die ich mich (nichtsdestotrotz:-) ) gerne zurückerinnere, hat seit einigen Jahren Hepatitis C durch kontaminierte Spenderblutübertragung und schwere gesundheitliche Probleme deshalb. Die Interferon-Therapie wirkt zwar, aber sie führt auch zu anhaltenden Depressionen. Jetzt ist seine langjährige Lebenspartnerin im Alter von kaum 40 Jahren an Brustkrebs erkrankt und erhält mehrfach schwere Chemo.
Bitte betet für Achim und Andrea. Danke!
das ist natürlich geeignet für ein wüstes 80gerJahre-Ping- obwohl ich bisher der Meinung war, Trini Lopez sei ein 60er Jahre Sänger gewesen. Bei Youtube steht aber 1984. Egal. Dann lautet die Kategorie halt, verkappte Sechziger in den Eighties.
ausgerechnet den Ablass, der nun wirklich keine Rolle mehr spielt im "normalen katholischen Glaubensleben", sondern letztlich zu einem folkloristischen Element für fromme Minderheiten im Katholizismus verkommen ist (de facto-Zustand, persönlich bin ich ein großer Fan davon), zu einem der Haupthindernisse für eine erfolgreiche Ökumene (natürlich aus einer von 20.000 möglichen protestantischen Sichtweisen zu erfolgreicher Ökumene) zu deklarieren. Und das sagen Leute, die Frauen ordinieren und sich damit ins vollständige ökumenische Abseits gegenüber sämtlichen Ostkirchen mitsamt der römisch-katholischen Kirche manövrieren.
Aber natürlich ist der Ablass und der Papst, der ihn verkündet, schuld, wenn es nachher wieder scheitert.
Klasse auch die Erkenntnis, dass der Ablass heute ja nicht mehr verkauft werde. Glückwunsch dazu.
Zum Jahrestag des 19. Juli 1943 - 362 amerikanische Flugzeuge bombardieren die Heilige Stadt mit 4.000 Bomben und Brandbomben - und der Bischof von Rom, Papst Pius XII., denkt nicht einmal daran, sich selbst in Sicherheit zu bringen.
Atemberaubend. Besprechung "Die blutbefleckte weiße Soutane" auf zenit.org
Die Idee dazu hat ein politisch korrekt eingestellter "Lehrer". Das Lehrer steht in Anführungszeichen, weil nach meiner altmodischen Meinung Schüler auch an kontrovers zu betrachtende literarische Werke herangeführt werden dürfen (wobei die "Kontroverse" bei den angeführten Werken nur darin besteht, dass sie, in Abbildung der Realität ihrer Entstehungszeit, bestimmte, durchaus nicht als sympathisch dargestellte Menschen das Wort "Nigger" aussprechen lassen) und der Lehrer schließlich dafür bezahlt wird, ihnen diese Werke auch zugänglich zu machen und sie unter verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren.
Dass die politisch korrekten Lehrer dazu keine Lust haben, spricht nicht gerade für ihre pädagogischen Fähigkeiten. Und zeigt einmal mehr auf, dass dieser politkorrekte Eifer zu Geschichtsleugnung, Denk- und Diskursverboten führt. Es wäre schließlich genauso gut möglich, die Werke beizubehalten und auf die Verhältnisse der Gesellschaft in ihrer Entstehungszeit hinzuweisen und die positive Entwicklung für Schwarze, auch durch Bürgerrechtler wie Martin Luther King in Gang gesetzt, hinzuweisen und zu diskutieren. Ich hielte das für den normalen Ablauf an einer Bildungseinrichtung, aber was ist heute noch normal.
Ich glaube, auf die Idee, ein Augustiner Chorherr zu werden, kommen junge Männer, die sich überlegen, ob das Leben in einem Orden was für sie wäre, nicht auf Anhieb. Der Herr Alipius schreibt, was sein täglich Leben im Stift Klosterneuburg so ausmacht.