Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


il cinguettio

ufficio

Du bist nicht angemeldet.

Handkommunion?

Ich ging also zur Hl. Messe, und ich dachte mir: Geh in die St. Anna Kirche. Alle ausgeschriebenen Zeiten in jeder römischen Kirche sollte man mal sicherheitshalber um eine halbe Stunde unterschreiten, dann haut es vielleicht hin. Also ich kam rechtzeitig zum Friedensgruß rein in die Sankt Anna. Der Priester schawallte was zum Weltfrieden und das jetzt also die Sekunde sei, einander zu lieben. Gut, dachte ich, ich bin alleine in der Bank, dem Friedensgruß nicht prinzipiell abgeneigt, aber wenn mangels Masse keine Gelegenheit dazu ist - auch immer sehr zufrieden. Nicht so der Zelebrant. Er war nämlich vehement und extraordinär unterwegs und scheute sich deshalb auch nicht, sich von hinterm Altar hervorzukämpfen und den ersten Bankreihen die Hände zu schütteln. In den Hinterbänken knieten neben mir unverzagt Ordensschwestern. Sie knieten. Und weiter knieten sie.
Und sie knieten auch dann noch, als der Priester kommunizierte, und ich starre ja kommunizierende Priester üblicherweise nicht an, es sei denn, sie exponierten sich durch Kieferbewegungen, als gälte es, ein Sesam-Knäckebrot in DIN A 4 -Größe zu vertilgen. Der Priester zerbiss, kaute, malmte, spülte nach, ich fürchtete für ihn schon, er hätte ein Fischfilet mit Gräten verzehrt. Dann kam die Kommunionausteilung an die Jugendlichen aus den ersten Bänken. Relativ schnell war mir klar: Komm, opfere doch einfach auf.
Die Teenager erhielten Handkommunion. Sie schlenderten vor, zum Altar, mit hängenden Armen, es drängte sich mir das Bild eines wandernden Neandertalers auf. Die allerheiligste Eucharistie nahmen sie auf die Hand, schoben sich sie sich beim Laufen in den Mund, die Jungs fuhren sich noch im Gehen und im demonstrativen Kauen durchs gegelte Haar, die Mädels schüttelten sich kauenderweise noch mal in koketten Kopfbewegungen die Lockenmähne zurecht, während sie in die Bank zurückschlenderten. Dass sie sich nicht den pushup-BH mit beiden Händen hochrückten dabei, war gerade mal alles. Es verging mir.
Ich opferte einfach auf.
Wäre auch okay gewesen, wenn ich sonstwo gewesen wäre, und nicht in der St. Anna Kirche im Vatikan.

[Disclaimer: Es ist möglich, die Handkommunion würdig zu empfangen. Es wäre aber auch schön, wenn man mehr praktische Ansichten davon bekäme.]
Sarah (Gast) - 15. Dez, 22:49

Disclaimer...

...um politisch korrekt zu bleiben (?) soweit bist du schon?

ElsaLaska - 16. Dez, 09:37

Das ist nur, damit nicht wieder empörte Kommentare kommen, ich äußerte mich gegen die Würdigkeit der Handkommunion, nur weil ich beschreibe, was ich sehe.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 16. Dez, 09:44

:-)
Dybart Simpson (Gast) - 16. Dez, 12:52

"ich äußerte mich *nicht* gegen die Würdigkeit der Handkommunion", oder?
Ulrich (Gast) - 16. Dez, 18:19

Konjunktiv II

würde ich sagen.
Dybart (Gast) - 16. Dez, 19:34

Ah! Kompliziertere Satzstruktur als angenommen.
ElsaLaska - 16. Dez, 19:37

Und ist er jetzt korrekt oder nicht?

Die Herren Online-Lektoren mögen bitte ihr fundiertes Urteil fällen! :-)
str - 16. Dez, 10:24

Ich habe mir schon einem Moment überlegt, ob ich antworten soll.

All das hätten die betroffenden Personen auch bei Mundkommunion machen können.

Geht die Kritik gegen diese Empfänger, dann okay - aber warum muß sich die Handkommunion überhaupt auf diese Weise "beweisen"?

Wie habe ich eigentlich das Aufopfern zu verstehen?

Johannes (Gast) - 16. Dez, 10:51

Ehrlich gesagt

wirst Du bei katholischen Gottesdiensten weit eher auf junge und mittelalte Damen mit Push-up-BHs, männermörderischen Dekolletés und Kriegsbemalung treffen als bei jeder anderen denkbaren christlichen Veranstaltung. Der klassische makeupfreie protestantische Typ in Schlabberklamotten, und Birkenstock-Sandalen mit Topffrisur mag ja vielleicht frömmer aussehen, aber wenn ich diese Damen sehe, scheint mir der Hexenbrenner Calvin vor meinem inneren Auge auf. An den völlig unschuldigen, tief frommen katholischen Frauentyp mit 20cm-Stilettos und allem was dazu gehört, werd ich mich andererseits wohl nicht mehr gewöhnen.
Als Teenie hab ich mit meinem langen Ostfriesenarmen wahrscheinlich auch wie ein Orang-Utan ausgesehen. Und damals bin ich auch jeden Sonntag in die Kirche gegangen.

str - 16. Dez, 11:33

Es gibt ja noch mehr als Tiefdekolletés und Schlabberlook.
Sarah (Gast) - 16. Dez, 13:28

sehe ich genauso....

Das "Es gibt ja noch mehr als Tiefdekolletés und Schlabberlook" sehe ich genauso...ich habe allerdings bei Lifeteen Deutschland in der Nähe von Heinsberg (also auf dem Dorf) den Priester auch mal anschließend gefragt ob er für seine jungen erwachsenen Mitarbeiter, die in der Messe etwas "vortragen" , das pinkfarbende Top und der schwarze BH und das in mindestens 2 Konfektionsgrößen kleiner als Körpergröße (nicht gerade schmächtig) und das Top dann nochmal eine Nummer kleiner als der BH, wirklich geeignete Kleidung hält...ich fands grausig...ich mag aber auch die klassisch makeupfreien (die übrigens meistens doch Make-up tragen) kurzhaarigen Frauen von WSK nicht, die sehen alle gleich aus und mein Mann hat gedroht, wenn ich jemals dazu mutieren sollte, läßt er sich scheiden und das würde sogar jeder Priester verstehen müssen....*g*
Braut des Lammes (Gast) - 16. Dez, 14:28

Stylish muß es offenbar auch sein

Also wißt ihr, wenn jetzt auch noch drauf geachtet wird, ob ich [horribile dictu!] eventuell *kein Makeup* oder auch noch Gantersandalen trage, dann frage ich mich schon, wo die Gedanken und Herzen der Menschen beim Kommuniongang eigentlich sind?
Sarah (Gast) - 16. Dez, 15:49

@ braut des Lammes

...mich selbst entschuldigend kann ich sagen, dass es nicht zum Kommunionempfang war, sondern die junge Dame mußte in der Messe etwas vorlesen und es tut mir leid, aber soetwas unestetisches habe ich selten gesehen...und sie gehörte offenbar zum "team" und sorry, da finde ich sollte der Priester auch mal den Mund aufmachen (dürfen) und da wag ich mich gar nicht vom Kommuniongang zu sprechen....
str (Gast) - 18. Dez, 09:39

Ich weiß ja nicht was sich diese Teamfrau "zu schulden" hat kommen lassen, aber mir kommen dennoch die Worte in den Sinn:

"Viele haben sich über ihn entsetzt, so entstellt sah er aus, nicht
mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen. [...] Er hatte keine schöne und edle Gestalt, so daß wir ihn anschauen mochten. Er sah nicht so aus, daß wir Gefallen fanden an ihm. Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut. Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er verachtet; wir schätzten ihn nicht."
Gregor (Gast) - 16. Dez, 17:12

Um mir so etwas zu ersparen...

...halte ich für gewöhnlich während der gesamten Zeit der Kommunionspendung die Augen geschlossen, oder zumindest auf den Boden gerichtet. Ist der Sammlung auch zuträglich (natürlich keine Garantie, die Zerstreuung lauert überall...).

Zu dem Einwand, das alles könne bei der Mundkommunion auch geschehen, würde ich differenzieren: So wie es im Moment ist (also Wahlfreiheit für eine der Formen, auch wenn Mundkommunion als Regelfall und Handkommunion nur als Indult vorgesehen ist), ist es sicher so, daß die, die sich bewußt für die Mundkommunion, zumal kniend (das gehört für mich zusammen), entscheiden, in der Regel (_in der Regel_) weniger unandächtig sein werden. Bestünde das Indult der Handkommunion nicht und würden also alle Kommunikanten die Kommunion kniend auf die Zunge empfangen, wäre der Einwand schon eher berechtigt. Allerdings verhindert ein kniender Empfang auf die Zunge, jedenfalls das "Im Weggehen in den Mund schieben", und führt nach meiner Überezugung durch die größere körperliche Versammlung auch in der Regel (_in der Regel_) zu einer größeren inneren Sammlung, und zu einemstärkeren Bewußtsein dessen, was man tut. Zudem würde dies - möglicherweise - zu einer geringeren Zahl gedankenloser (um das Wort sakrilegisch zu vermeiden) Kommunionen führen, da das Hinknien an der Kommunionbank vielleicht doch einige Leute, die entweder gar nicht katholisch oder nicht recht disponiert sind, davon abhalten, einfach so im Trott mit nach vorne zu latschen. Die vielen Gründe, die aus der Tradition und der Tugend der Gottesverehrung für eine Rückkehr zur knienden Mundkommunion sprechen, brauchen wir hier ja nicht wieder vorzutragen.

str - 16. Dez, 18:36

"Zu dem Einwand, das alles könne bei der Mundkommunion auch geschehen, würde ich differenzieren: So wie es im Moment ist (also Wahlfreiheit für eine der Formen, ..."

Schon richtig. Ich wollte nur damit sagen, daß solche Dinge am Menschen und seiner Einstellung, nicht an den Vorschriften liegen.

Mein Einwand ist mithin nicht dadurch abweisbar, daß Du auf den Status quo der Wahlfreiheit verweist - durch den kommt es nur bei den Mundkommunikanten seltener vor.

"Allerdings verhindert ein kniender Empfang auf die Zunge, jedenfalls das "Im Weggehen in den Mund schieben""

... was ja nur einer der Punkte war.

"und führt nach meiner Überezugung durch die größere körperliche Versammlung auch in der Regel (_in der Regel_) zu einer größeren inneren Sammlung"

... oder zum stärkeren Drang endlich Platz zu machen.

"Die vielen Gründe ... brauchen wir hier ja nicht wieder vorzutragen."

Nein, wirklich nicht.
ElsaLaska - 16. Dez, 19:39

Gut. Ich will ja auch nicht nur meckern.

Es ist jedenfalls schön, dass so viele Teenager bei der Messe waren.

Florian (Gast) - 16. Dez, 19:52

"Der Priester zerbiss, kaute, malmte, spülte nach, ich fürchtete für ihn schon, er hätte ein Fischfilet mit Gräten verzehrt."

Na davon kann ich auch ein Lied singen... Ich denke da könnte man auch viel zum Guten ändern. Wenn ich sowas, wie du es beschreibst, sehe (und das tu ich regelmäßig....), find ich das einfach unappetitlich. Wenn man aber nach der Austeilung den Rest des Blutes Christi noch "auf ex" runterstpült, damit der Kelch halt leer wird, und danach den Leib Christi aus mehreren in ein Ziborium _schüttet_, nicht irgendwie hinüberlegt, sondern schüttet, dann frage ich mich, wie viel ist dem Menschen das Wert, was er da umschüttet wie Weihnachtsplätzchen...

Zwetschgerich (Gast) - 17. Dez, 09:50

actuosa participatio oder was?

Liebe Elsa!

Vor einiger Zeit habe ich ein Buch von Corrado Pallenberg, "Hinter den Türen des Vatikan" (1961 erschienen) gelesen. Obwohl damals keine Handkommunion praktiziert wurde und auch Push-up-BHs noch nicht gängig waren, war die Lage damals offenbar auch nicht viel anders. Die Gemeinde in den Bänken war nach seiner Darstellung überwiegend weiblich. Die paar jungen Männer kamen v.a. wegen der jungen Frauen, weniger wegen dem Sohn Gottes. Der paßte mit seiner Lehre scheinbar nur am Rande in die Einstellungen des "Latin Lover" (Klischee, Klischee - aber seit den 50er-Jahren ungemein populär, Schlager und Kino sei Dank!).

ElsaLaska - 17. Dez, 10:03

Danke, werde mir das Buch mal besorgen!
Braut des Lammes (Gast) - 17. Dez, 11:16

@Sarah

In meiner Randbemerkung ging es mir ja eben darum, daß Frauen, denen – aus welchen Gründen auch immer – ganz offenbar nicht an hautenger Kleidung, hohen Absätzen, wallenden Locken oder Makeup gelegen ist, wiederum ebenfalls mit kritischen Seitenblicken bedacht wurden.
ElsaLaska - 17. Dez, 22:59

Und mir ging es wiederum nur um den Moment, in dem man zum Altar vortritt - das kann man gerne in voller Kriegsbemalung tun, oder auch eben nicht, wenn die Gestik vielleicht ein eher zurückgenommenes Ego vermittelt, ist es jedenfalls förderlich. Kann aber sein, dass ich da noch viel zu protestantisch denke, also zum Abendmahl wäre ich in dieser Manier, wie oben beschrieben, jedenfalls nicht gegangen :-) Und auch sonst niemand, den ich kenne bzw kannte :-)
str (Gast) - 18. Dez, 09:44

Elsa, ich glaube Du überschätzt hier die Unterschiede zwischen Katholisch und Prostantisch. Das sind keine Glaubens- sondern Stilfragen.

Der Hl. Johannes Chrysostomos, der Hl. Bernhard, der Hl. Franziskus und (auch wenn er kein Heiliger und ich kein Fan seiner) Savanorala waren keine Protestanten.

Dennoch sollte man von solch Äußerlichkeiten anderer absehen, seien es nun andere Mitfeiernden oder Priester.
ElsaLaska - 18. Dez, 10:26

Also befürwortest du Clownsmessen, str?

FingO (Gast) - 18. Dez, 01:09

"Wie die guten Söhne des Noe sollst du mit dem Mantel der Liebe die Erbärmlichkeiten zudecken die du an deinem Vater, dem Priester, bemerkst."
So schreibt Josemaria im Weg, und ich kann nur hinzufügen (sozusagen mein Disclaimer), daß es mir hier nicht um Deine Position zur Handkommunion geht. Außerdem kann ich Deinen Unmut, deine allg schlechte Stimmung während der Messe nachvollziehen; wenn die Gemeinde mit der Messe wirklich eine halbe Stunde früher als im Gottesdienstplan angegeben die Messe begann, ist das für Besucher echt ärgerlich. Wenn aber viele Jugendliche in der Messe waren, spricht das für eine außerplanmäßige Aktion, vllt waren sie zu Besuch oder sowas. Ärgerlich bleibts.

ElsaLaska - 18. Dez, 01:26

JA du hast Recht.

Und ich bekannte ja oben schon, eigentlich sollte man sich doch freuen, das so viele junge Menschen da waren. Ein bisschen gnagnagna sei mir jedenfalls erlaubt - altes protestantisches Ressentiment wahrscheinlich.
FingO (Gast) - 18. Dez, 08:42

"Ein bisschen gnagnagna sei mir jedenfalls erlaubt - altes protestantisches Ressentiment wahrscheinlich."
LOL, der Satz hat mir das erste Lächeln des Tages entlockt :)

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cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig....
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog...
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre...
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

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