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Ich hatte mich ja neulich schon so nett mit dem Schlosser unterhalten, heute führte mich der Weg zum anerkannten "Maschinles"-Fachmann: er repariert Motorsensen (ohne Motorsense ist man hier in den Marken kein echter Mann!), Rasenmäher (weibisch), Kettensägen (toll!), Vespas, es stand sogar eine wunderschöne XT 500 in der Werkstatt herum.
Wie der Schlosser auch hat mein "Maschinles"-Spezialist seinen Arbeitsraum mit Postkarten, Dankesbekundungen, Zeitungsausschnitten dekoriert. Wir kommen ins Gespräch. "Schumacher! Klasse!" sagt er, als er hört, dass ich Deutsche bin. "Sie sind natürlich ein ferrarista!", sag ich. Natürlich. Super! Formel Eins ist klasse, und überhaupt Motorsport. Klar.
Er packt mich am Arm und führt mich zu seinem Schreibtisch. Hier hängt die Zeichnung einer völlig wahnsinnigen Motoguzzi, mit der irgendeiner Weltmeister geworden ist bei irgendeinem Rennen, und der hat meinem Maschinlesmann natürlich das Bild handsigniert. Und da: Unzählige Fotos von alten Vespas mit den zugehörigen Filmstars drauf: Gregory Peck und Audrey Hepburn, Dean Martin und was weiß ich. Und diese da, er zeigt auf eine Hepburn-Vespa, die hat er renoviert, extra nach Rom ist er dafür eingeladen worden. Der grauhaarige kleine Mann, der wegen der Kühle in seiner Werkstatt eine Daunenweste trägt, schaut mich über seine Lesebrille hinweg an.
Und das ist der Grund, warum ich hier in Italien so gerne zu Handwerkern gehe. Jeder hat eine Geschichte zu erzählen - von einem Leben voller Hingabe und irgendwie, ja, Schönheit.
Wie der Schlosser auch hat mein "Maschinles"-Spezialist seinen Arbeitsraum mit Postkarten, Dankesbekundungen, Zeitungsausschnitten dekoriert. Wir kommen ins Gespräch. "Schumacher! Klasse!" sagt er, als er hört, dass ich Deutsche bin. "Sie sind natürlich ein ferrarista!", sag ich. Natürlich. Super! Formel Eins ist klasse, und überhaupt Motorsport. Klar.
Er packt mich am Arm und führt mich zu seinem Schreibtisch. Hier hängt die Zeichnung einer völlig wahnsinnigen Motoguzzi, mit der irgendeiner Weltmeister geworden ist bei irgendeinem Rennen, und der hat meinem Maschinlesmann natürlich das Bild handsigniert. Und da: Unzählige Fotos von alten Vespas mit den zugehörigen Filmstars drauf: Gregory Peck und Audrey Hepburn, Dean Martin und was weiß ich. Und diese da, er zeigt auf eine Hepburn-Vespa, die hat er renoviert, extra nach Rom ist er dafür eingeladen worden. Der grauhaarige kleine Mann, der wegen der Kühle in seiner Werkstatt eine Daunenweste trägt, schaut mich über seine Lesebrille hinweg an.
Und das ist der Grund, warum ich hier in Italien so gerne zu Handwerkern gehe. Jeder hat eine Geschichte zu erzählen - von einem Leben voller Hingabe und irgendwie, ja, Schönheit.
ElsaLaska - 3. Mai, 21:37