"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.
"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016
"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016
"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016
"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016
Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016
Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016
"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016
"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016
"Schicksalhafte Lektüre
Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016
"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015
"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa
Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015
"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015
"Leibhaftig, nicht als Symbol?
Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015
"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015
"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015
"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"
"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015
"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015
"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015
"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015
"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015
"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015
"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015
"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015
"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015
"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015
"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015
"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015
"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.
"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)
"Das Leben Jesu betrachten
Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015
"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015
"Digitale Karte des Ordenslebens -
Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015
"Eine Katakombenheilige im Exil
Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015
"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014
Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014
"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014
"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014
"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014
"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014
"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014
"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014
"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014
"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014
"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014
"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014
"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014
"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014
"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014
"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014
"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.
"Wohltuend für Seele, Geist und Körper
Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014
"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014
"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.
"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.
"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014
"Die Bärin wies den Weg.
Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013
"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013
"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013
"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013
"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.
"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013
"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013
"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013
"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013
"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013
"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013
"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013
"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013
"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.
"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.
"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013
"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013
"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013
"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.
"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013
"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013
"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013
"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte
Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013
"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.
"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.
"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.
"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.
"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.
"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.
"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012
"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012
"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012
Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012
"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.
"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012
"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012
"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012
"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.
Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.
"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012
"Wie eine lodernde Feuersäule
Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012
"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012
"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012
Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012
Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012
"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011
ist das fast schon schlimmer, als wenn ein Mensch stirbt. Es ist mir völlig klar, dass sich die Menschheit in dieser Frage spaltet, und zwar in Hundehasser oder Neutrale, und in Hundeliebhaber, die das anders sehen und diese Aussage verneinen, und solche, die sie uneingeschränkt bejahen.
Tatsächlich aber gibt es nichts Schlimmeres. Nicht deshalb, weil der Stellenwert eines geliebten Hundes etwa über dem eines geliebten Menschen stehen würde. Natürlich nicht.
Das Ding ist einfach folgendes: Da war eine treue Seele, die dich geliebt hat. Auch wenn du Scheiße aussahst, verkatert warst, grade keine Lust hattest, übergewichtig bist, eine Brille trägst, unzufrieden bist, einen Pickel am Kinn hast und/oder ein rechtes Ekel zu anderen sein kannst. Natürlich wollte diese treue Seele dich am liebsten gut aufgelegt sehen. Gut aufgelegt kann für dieses Wesen auch bedeuten, dass du Appetit auf deine Pizza hattest und ihm trotzdem die knusprigen Ränder aufgehoben und verfüttert hast. Gut aufgelegt kann auch bedeuten, dass du mal wieder ein freundliches Wort übrig hattest, auch wenn dir nicht danach zumute war. Fünf Minuten Zeit, um ein bisschen zu spielen.
Auch wenn du keine Lust hast und schwer angenervt von den üblich zweitrangigen menschlichen Problemen bist, sobald er sieht, dass du die Wanderschuhe anziehst und die Leine in die Hand nimmst, freut er sich wie Harry. Und diese Freude lässt er sich auch nicht dadurch verderben, dass er deine Motivation zum Gassi gehen etwa in Frage stellt.
Ich habe neulich einen kleinen Videofilm für gottesfürchtige Hundeliebhaber gesehen, der propagierte, dass Gott den Hund geschaffen hat, um dir ein kleines Stückchen von seiner Liebe begreiflich machen zu können. Eine bedingungslose Liebe, die einfach da ist.
Und genau deshalb ist es so fürchterlich, wenn ein guter Hund dich verlässt.
Einem Sterbenden kannst du beistehen, meistens kann er sich noch äußern, irgendwie. Du kannst, in deiner ganzen Trauer, immer noch dich beruhigen damit, dass du einen Wunsch erfüllen konntest, der Bitte nach einem Schluck zu trinken nachgekommen bist. Wenn Schmerzen sind, kannst du wenigstens mit Worten versuchen, zu trösten. Wenn auch das nicht mehr geht, kannst du die Hand halten und dem Sterbenden auf diese Weise vermitteln: Ich bin für dich da - ich bin bei dir.
Bei einem lieben Hund musst du zusehen, wie er leidet, wie er stirbt. Du kannst nur intuitiv wissen, ob jetzt die Minute da ist, in der du ihm in der hohlen Hand einen Schluck Wasser reichen solltest, weil er es nicht mehr zum Napf schaffen kann und fürchterlichen Durst hat. Und es dir doch nicht sagen kann.
Wenn du dich zum Einschläfern entscheiden musst, weißt du hinterher nie genau, ob das jetzt die richtige Entscheidung war. Immer kam sie zu früh - oder auch zu spät, je nach dem.
Wenn er dann gestorben ist, und du ihn vielleicht wenigstens im eigenen Garten beerdigen konntest, befindest du dich in einer Art Puppenstubenherd-betrieben-mit-Esbit-Hölle. Man hat dich von einer Liebe, tief wie ein Brunnen, getrennt, die als eine winzige Facette der Liebe Gottes aufleuchtete, wenn man wach genug dafür ist, um das zu verstehen.
Und wenn der Zustand der Hölle der Zustand ist, der die schlimmste Art von Gottferne bedeutet, dann ist der Tod eines Hundes, der dir auf seine Art ein wenig vermittelte, wie Gottes Liebe zu dir aussehen könnte, heißes Wachs, das dir als kleiner Vorgeschmack zum Inferno der Gottverlassenheit auf die Haut tropft. Und allemal schlimm genug.
Glauben, hoffen, lieben. Den Neuanfang wagen.
Ich habe mir nach dem Tod von Sharif-obwohl ich zuerst jeden Gedanken daran vollständig ablehnte, nach vier Wochen seinen Nachfolger Rasul aus dem Tierheim in Mainz geholt. Er führt den Auftrag seines Vorgängers, mir die großartige Liebe Gottes erfahrbar zu machen, gewissenhaft fort. Wenn er einmal sterben muss, wird wieder und aufs Neue eine ganze Welt untergehen.
Und wenn ich Glück habe, dann wird mir Gott einen neuen Boten auf vier Pfoten schicken, der vielleicht schon lange auf seine Chance in irgendeinem Heim gewartet hat. Der vielleicht sogar von Menschen gequält wurde - fassungslos las ich einmal in einem Newsletter der Herdenschutzhundhilfe von einer Kangal-Hündin, die man mit Teer übergossen aufgefunden hat - hoffentlich ist sie mittlerweile in einer lieben Familie untergekommen - und jetzt seinem eigentlichen Auftrag endlich glücklich nachkommen kann.
Auch hier gilt: Ein offenes Herz bewahren hilft, die Trauer zu überwinden. Und die Liebe Gottes bleibt sowieso bestehen.
Nur meine Erfahrung.
In vielen Familien, egal welcher Konfession, ob gläubig oder agnostisch, wird seit je her am Heiligabend ein betont bescheidenes Mahl gehalten - bescheiden natürlich im Hinblick auf die Gans oder den Karpfen to come.
Ich weiß nicht, wo die Motivation herrührt - ob die Hausfrau entlastet werden sollte, die an den kommenden Feiertagen stundenlang in der Küche schuften muss ( ... hm, ich merke gerade, der letzte Satz ist womöglich ein Fall für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, da nicht gendermainstreamig genug ...), ob der Heiligabend noch Teil der Fastenzeit ist oder warum eben das so ist. Doch ich weiß, dass es sehr viele, bemerkenswerte und schöne Familientraditionen dazu gibt.
Als ich noch ganz klein war, gab es Königinnenpastete mit Feldsalat. Das sind Blätterteignäpfchen, die mit einem Hühnerfleischragout mit Erbsen gefüllt und überbacken werden. Später bürgerte sich dann Matjesssalat mit Pellkartoffeln ein, unschlagbar gut angemacht mit rohen Karotten, Äpfeln, sauren Gürkchen und einem Sahnedressing von Mamma.
Für viele ist das klassische Heiligabend-Essen Würstchen mit Kartoffelsalat. Auch wenn wir dieses Jahr etwas aufwendiger kochen, die Erinnerung an solche Familientraditionen ist wunderbar.
Wie sah - oder auch sieht das vielleicht heute noch - bei euch aus?
Vor der Liturgiereform wurden nach der Stillen Messe die so genannten Leoninischen Gebete gesprochen - zur Verteidigung der heiligen Mutter Kirche. Es waren dreimal das Ave Maria, dann das Salve Regina und danach das Gebet zum hl. Erzengel Michael von Papst Leo XIII. selbst verfasst, nach einer furchtbaren Vision, die er empfangen hatte. Es bittet den hl. Erzengel Michael auch insbesondere um den Schutz für die ganze Kirche.
Heiliger Erzengel Michael,verteidige uns im Kampfe;
gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels,
sei unser Schutz.
‘Gott gebiete ihm‘, so bitten wir flehentlich;
du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stoße den Satan und die anderen bösen Geister,
die in der Welt umherschleichen,
um die Seelen zu verderben,
durch die Kraft Gottes in die Hölle.
Amen.
Pius X. fügt noch die Anrufung an das heiligste Herz Jesu hinzu.
Zunächst wurden die Gebete fakultativ, dem Priester frei gestellt, nach der Liturgiereform fielen sie vollständig weg.
KIRCHE IN NOT versucht in einer Initiative, das private Gebet zum hl. Erzengel Michael nach der Messe wieder neu zu beleben.
"Als Patron der katholischen Kirche und als Patron Deutschlands ist ihm viel anvertraut und es gibt einiges zu tun ... Bitten wir ihn täglich um seine mächtige Fürbitte bei Gott für Deutschland, die Welt, die katholische Kirche und für KIRCHE IN NOT." Es folgt ein Zitat von Papst Pius XII.:
"Noch nie war die Hinwendung zum heiligen Erzengel Michael so dringend wie heute. Denn die Welt, von Lüge und Hass vergiftet, von Terror und Gewalt zerrissen, hat die moralische Gesundheit und Freude verloren."
ging es denen, die Zeugnis für die Lehrreden, die Wundertaten, die immense, nicht mit dem Hirn zu erfassende Präsenz von Jesus Christus, als er noch unter uns weilte, die unglaublichen und bizarr-poetischen Vorgänge um seinen Tod und seine Auferstehung, noch darum, anderen Menschen mitzuteilen, dass Jesus rettet. Dass er wirklich Gottes Sohn ist, gesandt, um uns zu erlösen. Sie ließen sich von Löwen dafür auffressen, sie ließen sich in siedendem Öl garkochen, sie gingen singend dafür in den Tod. Denn sie waren überzeugt, dass, das, wovon sie sprachen, nicht eine Phrase, eine dumme Geschichte für kleine Kinder war , wir dürfen vermuten, dass ihre Existenz vollständig ergriffen und transformiert war von dieser Botschaft. So radikal verändert, dass nichts mehr anderes zählte. Wer wäre denn so bescheuert gewesen, sein Leben für einen einzigen großen Propagandabetrug hinzugeben? Nein, diejenigen, die danach und seither propagierten, schauten auch immer schön, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen und ihre eigene Haut zu retten. Einem (mitunter) halbherzigen Petrus wurde noch die Frage "Quo vadis?" vorgestellt.
Aber diese Menschen! Die Ur- und Frühchristen haben sich immer schon abgehoben von dem, was eigentlich opportun erschien. Fleisch und Blut Christi? Er hat es gesagt, er hat es eingesetzt - wir glauben daran.
Haben Sie an einen Menschen geglaubt wie an einen fanatischen Diktator?
An fanatische Diktatoren glaubt niemand und für ihn geht niemand, der nicht gehirngewaschen ist, in den Tod.
Und wenn gehirngewaschen, also nicht freiwillig und aus Liebe.
Was genau sie bewegt hat, weiß heute niemand mehr. Dass es wichtiger war, als alles andere, wichtiger als das eigene Leben, das der eigenen Angehörigen und der leiblichen Kinder, davon geben sie immer noch beredtes Zeugnis. Menschen gehen nicht in den Tod für rein gar nichts. Vielleicht werden Menschen hingeschlachtet für das Ziel einer Elite, die eine tyrannische Diktatur installiert hat.
Viellleicht werden Menschen auch für einen Sonnengott geopfert, von finsteren Machthabern.
Aber aufgrund ihrer Überzeugung und ihres Glaubens - nein, das war vollständig neu. Selbst Sokrates hat angesichts des Schierlingsbechers nur mit den Schultern gezuckt.
Es ging um den freiwilligen und noblen Tod, die eigene Würde. Den frühen Christen nicht - denn es war kein nobler Tod und schon gar nicht einer, der die eigene Würde befördern konnte - zunächst jedenfalls.
Okay. Das ist ethnologische Ritualforschung, und sie hat ihre absolute Berechtigung: Aber mit Jesus Christus, Entschuldigung, rein gar nichts mehr zu tun. Und wenn meine Botschaft nicht mehr mit Jesus Christus zusammenhängt, dann müssen natürlich unsere Fragen sein, wie wir sie überhaupt noch verständlich machen können. Denn wenn kein Atomkern mehr da ist, gibt es auch noch kaum was zu vermitteln.
Wie die moderne Naturwissenschaft einer schnellebigen und unübersichtlichen Welt ja sagt, zwischen dem Atomkern und der Hülle ist das meiste, was man antrifft, einfach nur leerer Raum.
Und ganz ganz viel leeres Geschwätz.