Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Donnerstag, 8. April 2010

Enough already.

Der jüdische Ex-Bürgermeister von New York, Ed Koch, schreibt in einem Kommentar für The Jerusalem Post:

>>I believe the continuing attacks by the media on the Roman Catholic Church and Pope Benedict XVI have become manifestations of anti-Catholicism. The procession of articles on the same events are, in my opinion, no longer intended to inform, but simply to castigate. The sexual molestation of children, principally boys, is horrendous. This is agreed to by everyone, Catholics, the Church itself, as well as non-Catholics and the media. ...
Many of those in the media who are pounding on the Church and the pope today clearly do it with delight, and some with malice. The reason, I believe, for the constant assaults is that there are many in the media, and some Catholics as well as many in the public, who object to and are incensed by positions the Church holds, including opposition to all abortions, opposition to gay sex and same-sex marriage, retention of celibacy rules for priests, exclusion of women from the clergy, opposition to birth control measures involving condoms and prescription drugs and opposition to civil divorce. ... I disagree with the Church on all of these positions. Nevertheless, it has a right to hold these views in accordance with its religious beliefs.

I believe the Roman Catholic Church is a force for good in the world, not evil. Moreover, the existence of one billion, 130 million Catholics worldwide is important to the peace and prosperity of the planet.<<

Ganzer Artikel hier.

Beate Beckmann-Zöller: Frauen bewegen die Päpste.

beckmann

Sechs mutige und heilige Frauen stellt die Autorin vor, die den Päpsten ihrer Zeit die Leviten gelesen haben. Bekanntester Name dabei dürfte derjenige Hildegards von Bingen sein. Die heilige Hildegard hat einen gewissen Ruf in der Wellness- und Esoterikszene erlangt, als Dinkelapostelin, Naturheilkundige und Edelstein-Mystikerin. Dieses Bild wird der großen prophetissa teutonica längst nicht gerecht. Denn die Äbtissin vom Rupertsberg hat den mächtigstens Männern ihrer Zeit widersprochen, dem Kaiser wie dem Papst, und dem korrupten Klerus ausgiebig den Kopf gewaschen. Auch Birgitta von Schweden und besonders Caterina von Siena taten sich selbst keinen Tort an, wenn sie sich über den Zustand der heiligen Mutter Kirche ereiferten und Päpsten wie Klerikern ins Gewissen redeten.
Mary Ward dürfte ebenfalls nicht unbekannt sein, sie ist die Gründerin der Englischen Fräuleins - eine Art weiblicher Zweig der Jesuiten - , zahlreiche Schulen tragen heute ihren Namen. Dafür hatte Mary Ward einen langen, zähen und geduldigen Kampf gegen die Widerstände von Männern in der katholischen Kirche geführt, bei dem es zahlreiche persönliche Rückschläge für sie gab. Allerdings wurde sie auch von vielen begeistert unterstützt.
Die selige Elena Guerra wiederum war eine italienische Ordensgründerin, die sich sehr für die Verehrung der dritten Person der Trinität, des Heiligen Geistes, einsetzte. Sie schrieb darüber an Papst Leo XIII., den sie versprach sich davon eine Erneuerung der katholischen Kirche. Der Papst reagierte darauf tatsächlich mit seiner Enzyklika Divinum illud munus - "Über die Wertschätzung des Heiligen Geistes."
Die später heilig gesprochene, zum Christentum konvertierte Jüdin Edith Stein schrieb einen eindringlichen Brief an Pius XI., in dem sie bereits 1933 die schreckliche Situation der Juden in Deutschland beschrieb und eine Verfolgung der katholischen Kirche ankündigte. Dieser Brief hat höchstwahrscheinlich mit einen Anstoß zur Enzyklika „Mit brennender Sorge“ gegeben.

All diese Frauen waren nicht etwa Einzelkämpferinnen gegen eine übermächtige Männerkirche, sondern sie scharten Bewunderer und Verehrer, Schülerinnen und Nachfolgerinnen um sich, gründeten Ordensgemeinschaften und liebten ihre Kirche, die für sie selbstverständlich den mystischen Leib Christi bildet.

Die Prüfungen, vor die man sie stellte, und die sie souverän bestanden, dienten letztlich zur weiteren Festigung und Legitimierung ihrer Autorität als von Gott bestellte Prophetinnen und Mahnerinnen.

Beckmann-Zöllers Buch mit den darin vorgestellten Frauen deckt einen Zeitrahmen von circa 1.000 Jahren ab und macht deutlich, dass deren Engagement in der Geschichte der Religionen doch eine einzigartige Sache ist.
„Wenig üblich war für Frauen in der Geschichte der Religionen die Ausübungen von geistigen Tätigkeiten. Von daher ist gerade die hier vorliegende Dokumentation der Briefe an die Päpste von besonderer Bedeutung: Sie zeigen den Esprit, mit dem die Frauen das Wort Gottes intelligent auslegten, und den Charme, mit dem sie ihre kraft- und geistvollen Botschaften den Päpsten präsentieren.“
Europäische katholische Christinnen des Mittelalters – und auch der Neuzeit - waren, auch wenn dazu fälschliche Ansichten kursieren, erstaunlich freie Frauen, denn als Ordensfrauen etwa waren sie vergleichsweise unabhängig genug, sich dem Studium und der Bildung zu widmen.

Zu jeder Persönlichkeit gibt es eine kurze Einführung mit biografischem Überblick, dann kommen die Frauen selbst zu Wort mittels Zitaten aus ihren Briefen. Diese sind nicht nur historische Dokumente, sondern teilweise wahre literarische Meisterwerke, insbesondere etwa die umfangreiche Korrespondenz von Caterina von Siena, die von der Forschung noch nicht ausreichend gewürdigt worden ist. Am Ende jedes Kapitels gibt Hinweise auf weiterführende Literatur.
Ein empfehlenswertes Buch für jeden, der sich für starke, intelligente und charismatische Frauenfiguren innerhalb der europäischen Geschichte interessiert.

Beate Beckmann-Zöller: Frauen bewegen die Päpste.
ISBN 978-3-86744-145-2
gebunden, 256 Seiten, 135 mm x 215 mm,
EUR 19,90 (D), sFr 33,50, EUR 20,50 (A)
Erschienen im Sankt Ulrich Verlag.
Bestellmöglichkeit direkt beim Verlag

Gute Nachrichten aus Südkorea.

Josef Bordat hat uns in einer beeindruckenden Zusammenfassung dargestellt, was die katholische Kirche den Südkoreanern bedeutet und wieviel Positives es von dort - nicht nur aus katholischer Sicht - zu berichten gibt.
Gute Nachrichten können wir wirklich mal gebrauchen zur Abwechslung.

Hier sein Artikel.

Darunter auch Kommentierungs- bzw. Diskussionsmöglichkeit!

Treffen katholischer Blogger im Mai.

Benita von Literatur und Leben hat bereits darauf hingewiesen:

Am Samstag, den 8. Mai, ab 14 Uhr
in Oberflockenbach im Haus der "Aktion Leben"

findet ein Treffen katholischer Blogger und Journalisten statt, zu dem Pater Engelbert Recktenwald FSSP und Benita herzlich einladen.

Das Treffen dient dem zwanglosen gegenseitigen Kennenlernen und Gedankenaustausch. Gewiß können wir bei dieser Gelegenheit auch gemeinsam darüber nachdenken, wie wir als Journalisten und Blogger in der Medienwelt noch wirkungsvoller die katholische Stimme zu Gehör bringen können - angesichts der derzeitigen Pressekampagne ein wichtiges Anliegen. Bei Interesse könnten wir darüberhinaus eine Stunde für Herrn Walter Ramm, den Gründer und Leiter der Aktion Leben, reservieren, damit dieser von seiner Arbeit erzählt.

Der Hauptteil des Treffens endet mit dem Abendessen um 18 Uhr. Wer mehr Zeit mitbringt, kann übernachten und am Sonntag an der hl. Messe teilnehmen, die P. Recktenwald um 10 Uhr feiert (im außerordentlichen Ritus).

Das Haus der "Aktion Leben" ist ein ehemaliges Gasthaus mit Übernachtungsmöglichkeit.

Oberflockenbach gehört zu Weinheim an der Bergstraße und liegt ca. 20 km nördlich von Heidelberg. Der Ort ist auch für alle, die aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen, gut zu erreichen.

Ich kann vermutlich nicht dabei sein, wünsche euch allen aber viel Spaß, ein paar schöne und anregende Stunden und einen interessanten Austausch.

Anmeldungen bitte bei Benita (benita[at]gmx[punkt]org) oder bei P. Recktenwald [chesterton[at]gmx[punkt]net]

Eidesstattliche Erklärung.

>>Gewalttätige Übergriffe des damaligen katholischen Stadtpfarrers von Schrobenhausen hätten sie niemals miterlebt, schreiben knapp 20 Bürger, die zu Mixas Amtszeit Ministranten waren oder sich als Jugendliche in der Pfarrei St. Jakob engagierten, in einem Offenen Brief. Sie können sich auch nicht vorstellen, dass Mixa zu solchen Übergriffen fähig gewesen wäre. „Unseren damaligen Stadtpfarrer Walter Mixa haben wir immer als einen Menschen erlebt, der Kindern und Jugendlichen mit viel Respekt und Wertschätzung begegnet ist. Zwischen dem Stadtpfarrer und uns herrschte ein herzliches und harmonisches Einvernehmen. Wir möchten ausdrücklich hervorheben, dass wir mit großer Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber unserem früheren Pfarrer Walter Mixa auf die Jahre unserer Jugendzeit zurückblicken.“<<

Das war die erste Wortmeldung, abgedruckt in der Bild-Zeitung. Wer die eidesstattliche Erklärung vermisst, der kriegt jetzt von mir hier eine geboten:

"Ich erkläre hiermit an Eides statt, dass ich den Eintrag dieses Blogs selbstständig verfasst und keine anderen Hilfsmittel als die genannten benutzt habe." Name, Vorname, Unterschrift.

Gut, gell? Schreibt man meistens vorne oder hinten als Vorsatzblatt zu einer Hausarbeit an der Uni.

Weitere Stellungnahmen:

Der Augsburger Diözesanrat und der ehemalige Pfarrgemeinderat von Schrobenhausen.

Die Infos sind von der Bistumsseite Augsburg, das muss ich ja extra noch mal dazu sagen, immerhin habe ich eine eidesstattliche Erklärung abgegeben, die benutzten Hilfsmittel anzugeben. (Notebook, Internet, Google, twoday.net, eine Zigarette - hab hoffentlich nichts vergessen.)

So, dann dürfen wir gespannt sein, wohin das noch geht.

cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

attenzione

la bocca

 

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