Fassen wir mal kurz zusammen.
Der Ruf nach mehr Demokratie in "Kirche" erschallt lauter, unbedingter, und immer kompromissloser. Jüngestes Beispiel dafür ist These Nr. 9 vom Dialogprozess-Wochenende in Mannheim .... "9. Demokratischer und partizipativer Leitungsstil Mann / Frau, Laie / Amt"
...dessen Ergebnisse von S. Eminenz Kardinal Marx und den Exzellenzen Zollitsch, Bode und Overbeck am 13. August dem Hl. Vater vorgestellt werden.
Wir hören dazu:
Erzbischof Zollitsch sprach im Anschluss von einer "neuen Kommunikations- und Sprachfähigkeit". Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, mahnte konkrete Reformschritte an. Es dürfe keine "Kultur der Folgenlosigkeit" um sich greifen.
Und auch:
Die Deutsche Bischofskonferenz hat jetzt in Mannheim einen fünfjährigen Dialogprozess gestartet. Dabei gab es auch viele Wünsche von Delegierten, die ganz klar im Gegensatz zur Weltkirche stehen (z. B. Wunsch nach Frauen in allen Ämtern). Wie werden die Bischöfe mit diesen Themen sinnvoller Weise umgehen?
Marx: Ich habe das erste Treffen in Mannheim als sehr positiv erlebt. Es waren Gläubige engagiert dabei, die in der Mitte der Kirche stehen: Priester, Ordensleute, Vertreter von geistlichen Bewegungen, Verbänden und Räten haben mit den Bischöfen über den künftigen Glaubensweg der Kirche in einer guten Weise diskutiert. Wir wollen diesen Weg gemeinsam gehen. Zu einem ernsthaften Dialog gehört es, dass wirklich über alle Themen, die den Menschen auf der Seele liegen, gesprochen wird und dass nichts ausgeklammert wird. Denn wir wollen lehrende und lernende Kirche sein. Wir wollen die Sorgen und Nöte der heutigen Zeit verstehen, und wir wollen pastorale Antworten auf die Zeichen der Zeit geben. Klar ist aber auch, dass wir katholisch bleiben werden! Und so waren die Gebetszeiten und die Hl. Messe in Mannheim eine zentrale Grundlage.
Halten wir fest: In Mannheim waren 300 (dreihundert) Katholiken versammelt. Die "Ergebnisse" des Dialogwochenendes kann man hier nachlesen.
Die Petition Pro Ecclesia hat 15.000 Unterzeichner (fünfzehntausend) "aus der Mitte der Kirche" - wie sich jeder versichern kann, der die Doku dazu liest - in eineinhalb Monaten erreicht. Vertreter von Petition Pro Ecclesia waren zum Mannheimer Dialogwochenende ausdrücklich nicht eingeladen, um nicht "extremen Positionen" Raum zu geben - nach meinem letzten Kenntnis- und Informationsstand jedenfalls.
Wie vereinbart sich das eigentlich - und das ist insbesondere eine Anfrage an die beteiligten Bischöfe - mit dem "partizipativen Leitungsstil", der gefordert worden ist?
Der "Beteiligung möglichst vieler an Entscheidungen" in Kirche?
Wollen wir jetzt Partizipation und die Beteiligung vieler in Kirche - oder lieber nicht?
Können wir uns also drauf einrichten, dass die nächsten vier, fünf Jahre wieder genehme Minderheitenpositionen in der Kirche via Berufung auf den Hl. Geist (und die hl. deutsche Kirchensteuer), der durchaus auch in Stuhlkreisen wallt, wie man hörte, mehr partizipativen Leitungsstil verlangen, mehr Demokratie usw. und all die wohlfeilen Forderungen, während ein relativ großer Teil des Gottesvolkes, der sich in PPE abzeichnete (Memorandum:Kirche 2011 bekam immerhin 10. 000 Unterschriften, das sei hier noch ausdrücklich erwähnt, allerdings nicht nur von Katholiken und wurde bislang auch nicht übergeben, soweit ich informiert bin), stillschweigend übergangen wird?
[Ich möchte dazu noch ausdrücklich anfügen, dass diese keine offizielle Stellungnahme von PPE ist, sondern meinen privaten Anfragen als Einzelperson Ausdruck verleihen soll.]
...dessen Ergebnisse von S. Eminenz Kardinal Marx und den Exzellenzen Zollitsch, Bode und Overbeck am 13. August dem Hl. Vater vorgestellt werden.
Wir hören dazu:
Erzbischof Zollitsch sprach im Anschluss von einer "neuen Kommunikations- und Sprachfähigkeit". Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, mahnte konkrete Reformschritte an. Es dürfe keine "Kultur der Folgenlosigkeit" um sich greifen.
Und auch:
Die Deutsche Bischofskonferenz hat jetzt in Mannheim einen fünfjährigen Dialogprozess gestartet. Dabei gab es auch viele Wünsche von Delegierten, die ganz klar im Gegensatz zur Weltkirche stehen (z. B. Wunsch nach Frauen in allen Ämtern). Wie werden die Bischöfe mit diesen Themen sinnvoller Weise umgehen?
Marx: Ich habe das erste Treffen in Mannheim als sehr positiv erlebt. Es waren Gläubige engagiert dabei, die in der Mitte der Kirche stehen: Priester, Ordensleute, Vertreter von geistlichen Bewegungen, Verbänden und Räten haben mit den Bischöfen über den künftigen Glaubensweg der Kirche in einer guten Weise diskutiert. Wir wollen diesen Weg gemeinsam gehen. Zu einem ernsthaften Dialog gehört es, dass wirklich über alle Themen, die den Menschen auf der Seele liegen, gesprochen wird und dass nichts ausgeklammert wird. Denn wir wollen lehrende und lernende Kirche sein. Wir wollen die Sorgen und Nöte der heutigen Zeit verstehen, und wir wollen pastorale Antworten auf die Zeichen der Zeit geben. Klar ist aber auch, dass wir katholisch bleiben werden! Und so waren die Gebetszeiten und die Hl. Messe in Mannheim eine zentrale Grundlage.
Halten wir fest: In Mannheim waren 300 (dreihundert) Katholiken versammelt. Die "Ergebnisse" des Dialogwochenendes kann man hier nachlesen.
Die Petition Pro Ecclesia hat 15.000 Unterzeichner (fünfzehntausend) "aus der Mitte der Kirche" - wie sich jeder versichern kann, der die Doku dazu liest - in eineinhalb Monaten erreicht. Vertreter von Petition Pro Ecclesia waren zum Mannheimer Dialogwochenende ausdrücklich nicht eingeladen, um nicht "extremen Positionen" Raum zu geben - nach meinem letzten Kenntnis- und Informationsstand jedenfalls.
Wie vereinbart sich das eigentlich - und das ist insbesondere eine Anfrage an die beteiligten Bischöfe - mit dem "partizipativen Leitungsstil", der gefordert worden ist?
Der "Beteiligung möglichst vieler an Entscheidungen" in Kirche?
Wollen wir jetzt Partizipation und die Beteiligung vieler in Kirche - oder lieber nicht?
Können wir uns also drauf einrichten, dass die nächsten vier, fünf Jahre wieder genehme Minderheitenpositionen in der Kirche via Berufung auf den Hl. Geist (und die hl. deutsche Kirchensteuer), der durchaus auch in Stuhlkreisen wallt, wie man hörte, mehr partizipativen Leitungsstil verlangen, mehr Demokratie usw. und all die wohlfeilen Forderungen, während ein relativ großer Teil des Gottesvolkes, der sich in PPE abzeichnete (Memorandum:Kirche 2011 bekam immerhin 10. 000 Unterschriften, das sei hier noch ausdrücklich erwähnt, allerdings nicht nur von Katholiken und wurde bislang auch nicht übergeben, soweit ich informiert bin), stillschweigend übergangen wird?
[Ich möchte dazu noch ausdrücklich anfügen, dass diese keine offizielle Stellungnahme von PPE ist, sondern meinen privaten Anfragen als Einzelperson Ausdruck verleihen soll.]
ElsaLaska - 29. Jul, 23:46