Luftwurst-Abstimmung im Vorprogramm der Freiburger Jugendvigil anlässlich des Papst-Besuches.
Zum kurz reinlesen hier ein
Bericht von Gabriele Kuby, wer es tatsächlich noch nicht mitbekommen haben sollte.
Ja, die Kommentare sind zum großen Teil äußerst ungnädig, aber auch das ist nunmal die Stimme des Gottesvolkes.
Peter Winnemöller vermutet in seinem Blogeintrag dazu "
Dilettanten" am Werk.
Ich muss ihm leider widersprechen. Jedenfalls hinsichtlich des Terminus - und würde stattdessen lieber von "Wahnsinn mit Methode" sprechen.
Nachtrag:
So geht es auch! [via
Catholicism Wow!]
ElsaLaska - 2. Okt, 20:31
mit der vorangehenden Lesung aus dem Buch Jesaja beschäftigt mich besonders, weil es sehr schön aufzeigt, wie vollständig und tiefwurzelnd Jesus Christus in der jüdischen Tradition lebte.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, möchte man denken, aber ich mache hin und wieder die Beobachtung, dass das bei manchen Christen vollständig aus dem Fokus geraten ist. Viele, wenn nicht die meisten Gleichnisse Jesu sind jedenfalls nur dann in ihrer ganzen Tiefe erfassbar, wenn man sie nicht aus dem Kontext der gesamten Hl. Schrift herausreißt. Das habe ich heute wieder an mir selbst gemerkt.
Buch Jesaja 5,1-7.
Ich will ein Lied singen von meinem geliebten Freund, ein Lied vom Weinberg meines Liebsten. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe.
Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit den edelsten Reben. Er baute mitten darin einen Turm und hieb eine Kelter darin aus. Dann hoffte er, daß der Weinberg süße Trauben brächte, doch er brachte nur saure Beeren.
Nun sprecht das Urteil, Jerusalems Bürger und ihr Männer von Juda, im Streit zwischen mir und dem Weinberg!
Was konnte ich noch für meinen Weinberg tun, das ich nicht für ihn tat? Warum hoffte ich denn auf süße Trauben? Warum brachte er nur saure Beeren?
Jetzt aber will ich euch kundtun, was ich mit meinem Weinberg mache: Ich entferne seine schützende Hecke; so wird er zur Weide. Seine Mauer reiße ich ein; dann wird er zertrampelt.
Zu Ödland will ich ihn machen. Man soll seine Reben nicht schneiden und soll ihn nicht hacken; Dornen und Disteln werden dort wuchern. Ich verbiete den Wolken, ihm Regen zu spenden.
Ja, der Weinberg des Herrn der Heere ist das Haus Israel, und die Männer von Juda sind die Reben, die er zu seiner Freude gepflanzt hat. Er hoffte auf Rechtsspruch - doch siehe da: Rechtsbruch, und auf Gerechtigkeit - doch siehe da: Der Rechtlose schreit.
Evangelium nach Matthäus 21,33-43.
Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen.
Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie.
Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erstemal; mit ihnen machten sie es genauso.
Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben.
Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.
Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?
Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.
ElsaLaska - 2. Okt, 17:13