Mit kleinen Einschränkungen - ich habe dies Jahr auch sehr sehr gute Bücher von Kollegen natürlich gelesen, siehe Seitenleiste rechts - würde ich doch dieses Buch als Buch des Jahres bezeichnen. Warum?
Nun, weil man darin vom Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke, zum Beispiel und unter anderen und weiteren bischöflichen Beiträgen, folgenden Satz in seinem Liebesbrief an die Kirche lesen kann:
"
Immer warst Du mir rätselhaft fremd und doch vertraut!"
Es soll mir noch mal irgendeiner wagen, zu behaupten, dass zölibatär lebende Priester oder auch Ordensfrauen keine Ahnung hätten von dem, was Liebe bedeutet und zutiefst ausmacht.
Eher ja wohl im Gegenteil! Vielleicht haben sie mehr Ahnung davon, was Liebe sein könnte, wenn wir diese Liebe jenseits unserer Egoismen und selbstsüchtigen Begierden Liebe sein lassen würden.
Noch ein Zitat von Exzellenz Hanke:
>>„Ich hab keine Frau, die Kirche ist auch nicht meine Frau. Die Kirche ist die Braut von Jesus. Aber ich gehöre zu Jesus und deshalb gehöre ich zur Kirche. In mir lebt der herrlichste Brautzug, in mir lebt das Liebespaar, das alles in seine Liebe mit hineinreißt. Ihre Landschaft, ihr Volk, ihre Kinder, all das lebt in mir. Also irgendwie bin ich mit der Kirche verheiratet und irgendwie mit der ganzen Welt. Das ‚Irgendwie’ hat mit Jesus zu tun. Er lebt ja in mir und ich lebe in ihm“.<<
Petra Knapp, Roland Noé (Hrsg)
Liebesbriefe an die Kirche
Verlag Kathshop.at
ca. 160 Seiten
978-3-902686-30-5
NUR 9,80 EURO
Das Buch kann ab sofort unter anderem im
KATHSHOP.at bestellt werden.