Bellarmin hat mir gestern den Link zu
diesem italienischsprachigen Artikel auf den Seiten von Globalist.it zugemailt, in dem es grob gesagt darum geht, dass der Papst sich jetzt zur europäischen Wirtschaftskrise äußern müsse. (Aus der bekannten Serie: Das Schweigen des Papstes - nur dass es diesmal halt um die europäische Wirtschaft geht, sozusagen.)
Von Bellarmin wurde das in der Mail wie folgt kommentiert - ich darf es als Gastbeitrag veröffentlichen:
>>> Vorschlag:
Der Papst krönt einen Kaiser des heiligen römischen Reiches europäischer Nationen (Franz-Ludwig I.). Der Kaiser handelt nur in Rücksprache mit dem Papst. Die Reichsbank wird in den Vatikan verlegt (die haben gute Beziehungen zur Schweiz und zu den Caymaninseln), die Inthronisierung findet in St. Peter statt. Der Kaiser ergreift Besitz des Lateranpalastes (den ihm der Papst überlässt) und reitet wie früher mal der französische König in die Basilika (auf einem Schimmel mit blauem Tuch). Der Papst zieht in den Quirinal um. Der italienische Präsident residiert im Vatikan (in der Seconda Loggia).
Da es nun einen Kaiser gibt, braucht der Papst wieder die Tiara. Die heilige Messe zur Krönung des Papstes findet im alten Ritus in Mondovision in New York statt. Der amerikanische Präsident huldigt dem Papst, der ihm den Kaiser vorstellt. Der Papst schreibt Lumen gentium neu und definiert den pastoralen Charakter (der fehlgeschlagen ist) des VII neu. Wall Street ändert den Namen und wird zur Pontifical Solidarity Street. Die amerikanischen Großbanken stellen den Antrag, ins IOR integriert zu werden: sie bringen ihr ganzes Geld einfach mit.
Der Papst kontrolliert über den europäischen Kaiser die europäischen Organe sowie die UNO und macht endlich sauber. Dem Islam wird gezeigt, wo er eigentlich herkommt und wo er sein toleriertes Leben weiterführen kann. Der Patriarch von Moskau und ganz Russland bittet darum, unter der Autorität des Papstes eine Residenz in Rom haben zu dürfen.
Der Dalai Lama dankt ab. Lhasa wird wieder zur Heiligen Stadt: der Papst lässt eine Residenz errichten und gründet die reformierten Benediktiner und Karthäuser von Tibet.
China bittet über den europäischen Kaiser den Papst um Vergebung. Das Politbüro stellt seine verzweigten Organe unter die Autorität des Romanus Pontifex.
Der Papst setzt per Dekret eine Weltwährung ein: den vatikanischen Gulden (er kann es, da er ja das ganze amerikanische Geld im IOR hat).
Das wäre doch eine nette Lösung aller Probleme.<<
Danke, Bellarmin für dieses köstliche Szenario!