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Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Montag, 29. Oktober 2012

Tiefgründiges, forderndes Interview mit Bischof Tebartz-van Elst

Armin Schwibach hat in gewohnt tiefschürfender Manier ein interessantes Interview mit dem Bischof von Limburg vorgelegt.
Ich zitiere eine Passage daraus zur Frage nach der Kirchensteuer:

>>Es muss grundlegend gesehen werden – und ich bin sehr dankbar, dass wir für die Kirche in Deutschland zu dieser klaren Lösung gekommen sind –, dass hier ein theologischer Zusammenhang wichtig ist: Die sichtbare Kirche ist von der unsichtbaren Kirche nicht zu trennen. Das ist eine fundamentale Glaubensüberzeugung in der katholischen Kirche. Dazu gehört dann auch die Verpflichtung als Teil einer Solidargemeinschaft mit seinem Beitrag daran mitwirkt, dass eine Gemeinschaft das, was ihr aufgegeben ist, auch übernehmen kann. Es gibt schnell die Versuchung, das eine vom anderen abzukoppeln.

Die kirchliche Gemeinschaft ist für katholische Christen eine konkrete Größe, in der die sichtbare Kirche auf Erden und die Kirche des Himmels zusammenkommen. „Sakramente gegen Geld“ bedeutet eine theologische Verkürzung und ist in seiner Aussage falsch. Denn es gibt auch in der katholischen Kirche Christen, die aus verschiedenen gründen am Sakramentenempfang gehindert sind. Der Zusammenhang „Geld–Sakramente“ kann so ohne weiteres nicht hergestellt werden. Es ist eher wichtig, daran zu erinnern, dass die Kirche Sakrament ist und was das ganz konkret bedeutet.

Zum kirchlichen Handeln gehört natürlich unbedingt die Einheit mit dem Nachfolger des heiligen Petrus und den Bischöfen: das ist die konkrete sichtbare Kirche. Man kann daher durchaus an einigen Stellen die Frage stellen, ob nicht Mittel in einer Weise ausgegeben werden, die dem Selbstverständnis der Kirche widersprechen. Dies muss im Einzelfall betrachtet werden, um zu erkennen, warum es diese Missstände gibt und wie diese abgestellt werden können.

Dass es aber in der weltweiten Kirche Unterstützung braucht, auch für die vielen Dienste, die die Kirche in Einheit mit dem Nachfolger Petri wahrnimmt, ist offenkundig. Auf der Bischofssynode habe ich dieses Solidaritätsbewusstsein gerade bei den Bischöfen erlebt, die aus den armen Kirchen des Südens kommen. Es ist für sie selbstverständlich, wenngleich mit weniger Mitteln, die communio der ganzen Kirche zu unterstützen. <<

Ganzes Interview hier.

Römisches Essay

Ein Gastbeitrag von Herbert Beschmann, den ich aus dem Newsletter bzw. der Homepage von Deutschland pro Papa übernehmen durfte. Deutschland pro Papa startet damit eine neue Serie:

>> Was hat Papst Benedikt XVI. eigentlich an sich, daß Millionen ihm zujubeln, wohin er auch kommt? Vor allem Jugendliche aber auch Andersdenkende? Obwohl er ja angeblich altmodische Auffassungen vertritt, die von der "modernen Masse" nicht mehr lebbar sein sollen? DpP geht dieser Frage nach: was fasziniert an diesem kleine, weißgekleideten Mann- persönliche Zeugnisse und Theorien. Den Anfang macht Herbert Beschmann, Protestant und Vater der 1. Vorsitzenden von Deutschland pro Papa, mit seinem "Römischen Essay":

Er ist eher - für einen Mann -, von kleiner Statur, in Zeiten hochgewachsener und schlanker Unternehmensführer eine bemerkenswerte Ausnahme. Sein Assistent achtet stets sorgfältig darauf, für seinen Chef ein Fußbänkchen bereit zu halten und hinter dem Rednerpult zu platzieren, wenn dieser mal wieder zu seinen Mitarbeitern sprechen möchte.
Und dann steht er da und redet – und man wundert sich immer wieder über die Ausstrahlung dieses Menschen, der so gar nicht in das Stereotypenbild des erfolgreichen Topmanagers passen will.

Ich frage mich jedes Mal wenn ich ihm zuhöre, welche Eigenschaften ich eher an ihm bewundern soll: seine intellektuelle Schärfe, mit der er vorsichtig aber nichts desto trotz
auf den Punkt genau die derzeitige Situation seines Hauses analysiert und seinen Mitarbeitern darlegt ohne zu vergessen, auf mögliche und notwendige Veränderungen hinzuweisen; oder die konsequente Botschaft von Gestik und Körpersprache, die ihnen signalisiert: „Ich meine was ich sage und ich stehe dafür ein“.

Ich höre ihm zu und denke: Hier spricht einer, dessen Aufrichtigkeit und Achtsamkeit gespeist wird einerseits von einer tiefen inneren Überzeugung, für sein Unternehmen das Richtige zu tun und das nicht nur in dem gegenwärtigen – man kann fast sagen: Kritischen Umfeld, in dem er sich mit seinen Mitarbeitern behaupten muss -, sondern auch gespeist von einem beeindruckenden Charisma, Kennzeichen und Voraussetzung jeglicher erfolgreicher Leadership, die es braucht, um die Umwelt für seine Ideen zu gewinnen.

Sein Visionen über eine erfolgreiche Zukunft seines Hauses, das hieraus folgende, notwendige Maß an unangepasstem und nicht dem Markt- und Zeitgeist verpflichteten Verhalten zusammen mit den Vorschlägen für eine vorsichtige Innovations- und Öffnungsstrategie („damit sich etwas ändert, muss alles so weit wie möglich bleiben, wie es war“): Hier wird eine Philosophie sichtbar, die vor allem auf Kontinuität setzt, auch dort wo, - wie Schumpeter es einmal ausdrückte:“ Kreative Zerstörung“ -, als eine weitere Option zur Wahl stände.

Ich bin sehr sicher, dass auch dieses Verhalten wohl überlegt und schlussendlich auch konsequent ist und nichts mit starrem Festhalten an angeblich verzichtbaren geistigen oder weltlichen Erfolgsfaktoren zu tun hat.

Die Botschaft des kleinen Mannes am Rednerpult an seine Zuhörer oder die Leser seiner Publikationen zum jetzigen und künftigen Zustand seines Unternehmens hat, so ist mein Eindruck, alle Diejenigen erreicht, die über den Tag hinaus Sinnerfüllung, Aufrichtigkeit und gelebte Authentizität als Maßstäbe ihres Verhaltens ansehen oder, wie es Hermann Hesse einmal ausdrückte: „Meine Aufgabe ist es nicht, das objektiv Beste zu geben, sonder das Meine so rein und aufrichtig wie möglich“.

Gemessen an diesem Anspruch hat mich dieser „Überzeugungstäter“ mit Firmensitz in Rom schon immer mächtig beeindruckt. Charismatischer Leader und emotionaler Kommunikator:
Um ihn, um die Zukunft seines Unternehmens, braucht man nicht zu bangen, der Botschafter und seine Botschaften: Sie werden beide gebraucht.

Herbert Beschmann, Unternehmensberater<<

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Monatsgesinnung für den November der hl. Anna Schäffer

300x

O heilige Schmerzensmutter und Mutter aller leidender Seelen im Reinigungsorte, - erbitte mir wahre Buße und Besserung meines Lebens. Dir übergebe ich mein Herz und hilf mir, meinen Vorsatz getreulich zu halten: Keine Sünde mehr!

[Die hl. Anna Schäffer hatte sich für alle 12 Monate des Jahres eigene Monatsvorsätze notiert.]




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cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

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