Die vatikanische Gendarmerie
Wie man hört, ist der Chef, Generalinspektor Domenico Giani, kürzlich bei der Einfahrt des Papstautos nach Rio de Janeiro nervöser geworden, als man ihn eigentlich so kennt.
Niemand kann es ihm verdenken. Die Situation war heiß, das Papstauto in eine Nebengasse geraten und eingekeilt von Menschenmassen. Eine Situation, in der nicht nur eventuelle Gefahr für den Heiligen Vater bestehen konnte, sondern realistisch gesehen eben auch für die Menschen in der Masse - glücklicherweise gab es keine Massenpanik und glücklicherweise ist der Gendarmeriechef natürlich ein harter Knochen, der nicht einfach mal so eine Panik anstößt, weil er mit der aus Gründen höchster Vorsicht gezückten Waffe auch noch in die Luft schießt oder ähnliches... (Nicht auszudenken übrigens, der Attentäter, der damals auf JP II schoss, wäre final zur Strecke gebracht worden von den vatikanischen Sicherheitskräften. O vey. Das hätte aber schlechte Presse gegeben...)
Sein Vorgänger Camillo Cibin wurde aktuell in diesem Zusammenhang gerade auch wieder gewürdigt. Ulrich Nersinger zitiert in seinem Artikel über papale "Autopannen" (merkt ihr was? Die anderen haben "royale Babies", wir haben "papale Autopannen" *smile) aus der Geschichte auch eine Begebenheit, die er von Andreas Englisch, dem ehemaligen Bildzeitungs-Vatikankorrespondenten übernommen hat:
>>Bei den Generalaudienzen liefen zur Sicherheit neben dem Wagen des Papstes Offiziere der Päpstlichen Schweizergarde und der vatikanischen Gendarmerie einher. Nicht selten verhinderten sie Unfälle. Besonders Camillo Cibin, der Chef der Gendarmen, tat sich dabei hervor. Andreas Englisch, der Vatikankorrespondent der „Bild“, berichtete in seinem Buch über Johannes Paul II., „wie Cibin, eine Frau oder einen Mann, die versuchten den Papst anzufassen, von dem Papamobil wegpflückte wie einen reifen Apfel. Der robuste Karatekämpfer Cibin rettete Hunderte von Menschen das Leben, die versuchten, sich vor, auf und unter das Papamobil zu werfen. Er fischte sie sich einfach wie ein Papiertaschentuch aus der Luft und stellte sie sicher neben den Absperrungen wieder ab.“<<
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Niemand kann es ihm verdenken. Die Situation war heiß, das Papstauto in eine Nebengasse geraten und eingekeilt von Menschenmassen. Eine Situation, in der nicht nur eventuelle Gefahr für den Heiligen Vater bestehen konnte, sondern realistisch gesehen eben auch für die Menschen in der Masse - glücklicherweise gab es keine Massenpanik und glücklicherweise ist der Gendarmeriechef natürlich ein harter Knochen, der nicht einfach mal so eine Panik anstößt, weil er mit der aus Gründen höchster Vorsicht gezückten Waffe auch noch in die Luft schießt oder ähnliches... (Nicht auszudenken übrigens, der Attentäter, der damals auf JP II schoss, wäre final zur Strecke gebracht worden von den vatikanischen Sicherheitskräften. O vey. Das hätte aber schlechte Presse gegeben...)
Sein Vorgänger Camillo Cibin wurde aktuell in diesem Zusammenhang gerade auch wieder gewürdigt. Ulrich Nersinger zitiert in seinem Artikel über papale "Autopannen" (merkt ihr was? Die anderen haben "royale Babies", wir haben "papale Autopannen" *smile) aus der Geschichte auch eine Begebenheit, die er von Andreas Englisch, dem ehemaligen Bildzeitungs-Vatikankorrespondenten übernommen hat:
>>Bei den Generalaudienzen liefen zur Sicherheit neben dem Wagen des Papstes Offiziere der Päpstlichen Schweizergarde und der vatikanischen Gendarmerie einher. Nicht selten verhinderten sie Unfälle. Besonders Camillo Cibin, der Chef der Gendarmen, tat sich dabei hervor. Andreas Englisch, der Vatikankorrespondent der „Bild“, berichtete in seinem Buch über Johannes Paul II., „wie Cibin, eine Frau oder einen Mann, die versuchten den Papst anzufassen, von dem Papamobil wegpflückte wie einen reifen Apfel. Der robuste Karatekämpfer Cibin rettete Hunderte von Menschen das Leben, die versuchten, sich vor, auf und unter das Papamobil zu werfen. Er fischte sie sich einfach wie ein Papiertaschentuch aus der Luft und stellte sie sicher neben den Absperrungen wieder ab.“<<
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ElsaLaska - 25. Jul, 21:57