Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Dienstag, 28. Juli 2015

Zum Bedenken

>>For the past two hundred years, atheists have been loudly asserting that the dismissal of God will lead to human liberation. I would strenuously argue precisely the contrary. Once the human being is untethered from God, he becomes, in very short order, an object among objects, and hence susceptible to the grossest manipulation by the powerful and self-interested. In the measure that people still speak of the irreducible dignity of the individual, they are, whether they know it or not, standing upon Biblical foundations. When those foundations are shaken—as they increasingly are today—a culture of death will follow just as surely as night follows day. If there is no God, then human beings are dispensable—so why not trade the organs of infants for a nice Lamborghini?<<

Nun ja, wenn Gott tot ist, ist eben alles erlaubt resp. machbar. Erleben wir doch grade.

Ganzer Artikel hier.

Schdi menja i ja vernus'

[Das muss nochmal neu gepostet werden.]

Von Konstantin Simonov. Geschrieben zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges.
Eine wunderbare Übertragung von Klara Blum.

Wart auf mich

Wart auf mich, ich komm zurück,
aber warte sehr.
Warte, wenn der Regen fällt,
grau und trüb und schwer.

Warte, wenn der Schneesturm tobt,
wenn der Sommer glüht.
Warte, wenn die andern längst,
längst des Wartens müd.

Warte, wenn vom fernen Ort
dich kein Brief erreicht.
Warte - bis auf Erden nichts
deinem Warten gleicht.

Wart auf mich, ich komm zurück.
Stolz und kalt hör zu,
wenn der Besserwisser lehrt:
"Zwecklos wartest du!"
Wenn die Freunde, Wartens müd,
mich betrauern schon,
trauernd sich ans Fenster setzt
Mutter, Bruder, Sohn.
Wenn sie, mein gedenkend dann
trinken herben Wein.
Du nur trink nicht - warte noch
mutig - stark - allein.

Wart auf mich, ich komm zurück,
ja, zum Trotz dem Tod,
der mich hundert-, tausendfach
Tag und Nacht bedroht.
Für die Freiheit meines Lands,
rings umdröhnt, umblitzt,
kämpfend, fühl ich, wie im Kampf
mich dein Warten schützt.

Was am Leben mich erhält,
weißt nur du und ich:
daß du, so wie niemand sonst,
warten kannst auf mich.

cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

attenzione

la bocca

 

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