Erster Tag
Jesus: „Heute führe mir die ganze Menschheit zu, besonders alle Sünder, und tauche sie in den Ozean Meiner Barmherzigkeit ein.
Damit tröstest du Mich in Meiner bitteren Trauer um die verlorenen Seelen.“
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hier, dort auch die Gebete für die restlichen 8 Tage.
Barmherzigkeitsrosenkranz - Anleitung siehe hier.
ElsaLaska - 18. Apr, 14:45
Heilig Kreuz, du Baum der Treue,
edler Baum, dem keiner gleich,
keiner so an Laub und Blüte,
keiner so an Früchten reich:
Süßes Holz, o süße Nägel,
welche süße Last an euch.
Beuge, hoher Baum, die Zweige,
werde weich an Stamm und Ast,
denn dein hartes Holz muss tragen
eine königliche Last,
gib den Gliedern deines Schöpfers
an dem Stamme linde Rast.
Du allein warst wert, zu tragen
aller Sünden Lösegeld,
du, die Planke, die uns rettet
aus dem Schiffbruch dieser Welt.
Du, gesalbt vom Blut des Lammes,
Pfosten, der den Tod abhält.
Lob und Ruhm sei ohne Ende
Gott, dem höchsten Herrn, geweiht.
Preis dem Vater und dem Sohne
und dem Geist der Heiligkeit.
Einen Gott in drei Personen
lobe alle Welt und alle Zeit.
Amen.
ElsaLaska - 18. Apr, 08:20
an Behinderten, Gefangenen, Obdachlosen, sozialen Randgruppen usw. am GRÜNDONNERSTAG nicht so wohl fühle.
Den letzten Liebesdienst, den ich meinem sterbenden Vater erweisen konnte, war, seine Füße zu waschen und zu salben. Ich tue das auch heute noch für meine gebrechliche Mutter. Dazu gehört auch Fußnägel schneiden usw... Dies ist ein sehr weltlicher, wenngleich doch auch hoch spiritueller Dienst.
Es ist ein Dienst, der jeden Tag unterm Jahr stattfinden kann. Als Liebesdienst.
Es ist jedoch kein liturgischer Dienst.
Liturgisch gesehen hatte Jesus damals seinen Aposteln die Füße gewaschen, um ihnen zu zeigen, und zwar dreidimensional, haptisch und unmissverständlich, dass der Erste immer auch der Diener sein soll in einer Hierarchie.
Stehe ich nun hierarchisch über meinem Vater, meiner Mutter, in dem ich diesen Liebesdienst ausübe?
Steht Kardinal Marx oder der Heilige Vater vielleicht hierarchisch über Behinderten, Flüchtlingen oder Strafgefangenen?
Mit Sicherheit nicht. Darum ist dieser Dienst obsolet und eine vergeudete Geste, wenn der Hintergrund sein sollte, klar zu machen, dass ein eigentlich Höherstehender - wie damals Jesus Christus - seinen Gefolgsleuten diesen "erniedrigenden" Dienst erweist.
Sicher ist es gut gemeint, aber letztlich eine Aushöhlung dessen, was eigentlich intendiert war: Nämlich, dass der Ranghöhere sich vor den rangniedrigen Gefolgsleuten beugt.
Behinderte, Alte, Kranke, Flüchtlinge, sind ABER in unserem Sinne - im christlichen - niemals rangniedriger, sondern sie verkörpern Jesus in Person!
Es ist somit eine Selbstverständlichkeit, sie das ganze Jahr über zu umhegen und zu umsorgen.
Bei der Geste Jesu am Gründonnerstag jedoch ging es darum zu zeigen, dass niemand der Meister sein und den Vorrang innehaben solle in der hierarchisch gedachten Gemeinschaft von Führenden, sondern einer des anderen Diener. Damit diese Gemeinschaft der Führenden nicht aus dem Gleis gerät- nach weltlichem Maßstab.
Wenn nun nicht mehr die Führer den Führenden die Füße waschen, um ihnen ein Beispiel zu geben, wie konkret FÜHRUNG im christlichen Maßstab auszusehen hat - was geschieht dann?
ElsaLaska - 17. Apr, 21:21
Zurück zu den Fakten.
>>Bis um die Mitte dieses Jahrhunderts war die Auffassung verbreitet, das Wort "Ostern" leite sich von einer germanischen Frühlingsgöttin "Ostara" ab. Inzwischen ist wissenschaftlich geklärt, dass die Ostara unbewiesen ist; sie ist durch Rückschluss entstanden, indem angenommen wurde, Ostern müsse sich auf eine solche Gestalt zurückführen lassen. Der wohl älteste literarische Beleg für das Wort "Ostern" findet sich bei Beda Venerabilis 738 mit "Eostro". Das Wort bedeutet Morgenröte und ist von dem Wortstamm "ausos" abgeleitet, der im Griechischen zu "eos", Sonne, und im Lateinischen zu "aurora", Morgenröte, geführt hat. Im Althochdeutschen bildete sich Eostro zu "ôstarum" und im Altenglischen zu "eastron". Der kirchenlateinische Begriff "Pascha" oder "Passah" wurde seit jeher mit Ostern gleichgesetzt. Warum die Bezeichnung für die Morgenröte zum Synonym für Passah werden konnte, läßt sich an den Canones Hippolyti zeigen, wo es heißt: "Nemo igitur illa nocte dormiat usque ad auroram" - Niemand soll in dieser Nacht schlafen, sondern wach bleiben bis zur Morgenröte.<<
Von
hier.
ElsaLaska - 17. Apr, 21:04
>>„Die Bibel“, zehnteilige Serie. Gründonnerstag, 17. April, ab 20.15 Uhr Episoden 1–3 („Am Anfang“, „Exodus“, „Das gelobte Land), Karfreitag, 18. April, ab 20.15 Uhr Episoden 4–6 („Könige und Propheten“, „Babylon“, „Hoffnung“), Karsamstag, 19. April, ab 20.15 Uhr Episoden 7–10 („Der Weg“, „Verrat“, „Passion“, „Frohe Botschaft“), jede Episode ca. 47 Minuten, VOX<<
Ein Hinweis aus
einem Artikel von José Garcia in der aktuellen Tagespost, der Artikel bespricht auch ausführlich den Wert und die Qualität der ausgestrahlten Episoden aus Sicht des Verfassers.
ElsaLaska - 17. Apr, 12:44