Ihren Einwand kann ich nachvollziehen. Auch das die Kapazitäten der Behörden erschöpft sind. Ich denke einfach, dass man diesem Krieg in Syrien zu lange tatenlos zugesehen hat. Dieser Fehler wurde ja auch im Bosnienkrieg gemacht. Dann hat man den Krieg verdrängt. Die Menschen in Syrien verlieren die Hoffnung, dass Frieden kommt. Sie kommen daher zu uns. Und die Regierung hat zu lange dieses Problem verdrängt und die nötigen Behörden für die Flüchtlinge nicht mehr ausgebaut. Auch der soziale Wohnungsbau wurde vernachlässigt. Bald werden sich arme Deutsche mit armen Flüchtlingen in Großstädten um die Wohnungen kloppen. Und was mich auch nervt, dass wir in Europa keine Regelungen getroffen haben wie die Flüchtlinge auf alle Mitgliedsstaaten gerecht verteilt werden.
So können wir uns annähern.
Tag und Nacht haben die Europäer Krisensitzung wegen Griechenland gemacht.
Dass die Flüchtlingswelle kommt, haben ALLE gewusst, sie wollten es nur nicht wahrhaben.
Und jetzt, wo es um Menschen geht, wird einmal im Monat fruchtlos in Brüssel herumgehockt und rein gar nichts passiert. So sieht es jedenfalls aus.
Eine deutsche Außenpolitik? Habe ich schon länger nicht mehr wahrgenommen.
Aber das Bemerkenswerte ist, ich habe auch von einer INNENpolitik schon länger nichts mehr gehört.
Und die Menschen im Land verstehen das alles nicht, auch nicht das mit dem Punkt, dass jetzt plötzlich groß Wohnungsbau veranstaltet wird, wo jahrelang nix ging.
Die gerechte Verteilung der Flüchtlinge in den EU-Staaten wird scheitern, da die einzelnen Standards zu unterschiedlich sind und hauptsächlich Deutschland, Österreich und Schweden bevorzugt werden. Wie will man denn einen Syrer zwingen, in Polen oder Ungarn zu bleiben, wenn man ihn dort zufällig einquartiert und er dort gar nicht bleiben will? Und wie sollten arme osteuropäische Staaten die deutschen Standards finanzieren?
Ansonsten muss man wirklich auch mal sehen, dass es zwar viele reiche (und wohlhabende) Deutsche gibt, aber das Land selbst vor Bauruinen und Schlaglöchern nur so wimmelt und das "reiche Deutschland" Jahr für Jahr einen Armutsbericht veröffentlicht, in dem die Anzahl der bedürftigen Kinder (und damit auch Eltern) immer weiter ansteigt. Das von Politik und Medien suggerierte Schlaraffenland, in dem man jedem neuen Einwohner mal so nebenbei ein hübsches Haus baut, ist hier in der Wirklichkeit gewiss nicht zu finden. Im Gegenteil, der Flüchtling wird gleich mal als Wirtschaftsfaktor gesehen, wenn nicht jeder als Fachkraft und sonstiger Arbeitnehmer, so wenigstens als Konsument. Hinter der Nicht-Politik steckt auch viel Eigennutz.
Und Brüssel lebt eh in seiner eigenen Welt. Dort sitzen eben in der Mehrheit abgewählte Ministerpräsidenten und Bürgermeister auf den Kommissarsposten, die schon während ihrer nationalen und lokalen Politikkarriere jedes Gespür für die Realität verloren haben. Nun sind sie hoffnungslos überfordert.
@depri-frei
Tag und Nacht haben die Europäer Krisensitzung wegen Griechenland gemacht.
Dass die Flüchtlingswelle kommt, haben ALLE gewusst, sie wollten es nur nicht wahrhaben.
Und jetzt, wo es um Menschen geht, wird einmal im Monat fruchtlos in Brüssel herumgehockt und rein gar nichts passiert. So sieht es jedenfalls aus.
Eine deutsche Außenpolitik? Habe ich schon länger nicht mehr wahrgenommen.
Aber das Bemerkenswerte ist, ich habe auch von einer INNENpolitik schon länger nichts mehr gehört.
Und die Menschen im Land verstehen das alles nicht, auch nicht das mit dem Punkt, dass jetzt plötzlich groß Wohnungsbau veranstaltet wird, wo jahrelang nix ging.
Ansonsten muss man wirklich auch mal sehen, dass es zwar viele reiche (und wohlhabende) Deutsche gibt, aber das Land selbst vor Bauruinen und Schlaglöchern nur so wimmelt und das "reiche Deutschland" Jahr für Jahr einen Armutsbericht veröffentlicht, in dem die Anzahl der bedürftigen Kinder (und damit auch Eltern) immer weiter ansteigt. Das von Politik und Medien suggerierte Schlaraffenland, in dem man jedem neuen Einwohner mal so nebenbei ein hübsches Haus baut, ist hier in der Wirklichkeit gewiss nicht zu finden. Im Gegenteil, der Flüchtling wird gleich mal als Wirtschaftsfaktor gesehen, wenn nicht jeder als Fachkraft und sonstiger Arbeitnehmer, so wenigstens als Konsument. Hinter der Nicht-Politik steckt auch viel Eigennutz.
Und Brüssel lebt eh in seiner eigenen Welt. Dort sitzen eben in der Mehrheit abgewählte Ministerpräsidenten und Bürgermeister auf den Kommissarsposten, die schon während ihrer nationalen und lokalen Politikkarriere jedes Gespür für die Realität verloren haben. Nun sind sie hoffnungslos überfordert.