Arabisch als lingua franca?
Als ich 2010 zum ersten Mal den Flughafen Rimini betrat, um eine liebe Freundin abzuholen, staunte ich nicht schlecht.
Alle Beschriftungen war auf Russisch (und ich genieße das Privileg, kyrillisch lesen zu können und Russisch zu verstehen). Insofern fand ich mich prima zurecht, wenngleich ich doch befremdet war. Der Italiener gibt seine eigene Sprache wirklich nur ungern preis. Als ich dann diese Schrifttafel sah, auf der die Incoming Flights gelistet waren, wunderte ich mich nicht mehr. Circa alle 20 Minuten landete ein Flugzeug aus Krasnodar oder einer anderen russländischen Destination, von der nicht mal ich bislang gehört hatte.
Was ich sagen will, ist aber eigentlich etwas anderes. Ich habe mich in ziemlich vielen Ländern auf diesem überaus bunten Erdball aufgehalten, und es war mir stets ein persönliches Anliegen, die jeweilige Sprache zu beherrschen. Vor allem deshalb, weil ich keine Überraschungen bei meiner Essensbestellung im Restaurant gebrauchen kann. Aber in erster Linie als Referenz an meine Gastgeber. Also im Land, nicht (nur) im Restaurant. Da gehöre ich wohl zu einer aussterbenden Generation, einer Generation, die übrigens der Meinung ist, dass eine Person, die vor hat, sich eine Weile in einem fremden Land aufzuhalten, gefälligst die Landessprache halbwegs zu beherrschen hat. Ernstzunehmende Einwanderungsländer, die dies als Bedingung voraussetzen für Einwanderungswillige, haben das eigentlich schon immer gefordert - und mit gutem Recht.
In Deutschland ist ja irgendwie immer alles andersrum, deshalb haben wir auch Schulklassen, in denen 90 Prozent der Kinder den Unterricht nicht verstehen (wollen) und deshalb sind wir wohl auch PISA Schlusslicht. Warum zum Geier wir keine Anforderungen an Einwanderungswillige stellen, entzieht sich mir komplett. Nach meiner unmaßgeblichen Ansicht würde es absolut genügen, die Einwanderer setzten Macheten oder Autos nicht direkt gegen Menschen ein. Wenn sie dann das Glück hätten, verhaftet zu werden, lassen wir das mal dahingestellt, bekommen sie sowieso einen Dolmetscher. Win Win Situation.
BSW und die Linke, vulgo SED Mauerding, haben also jetzt im Berliner Wahlkampf auch auf Arabisch getextet. An sich ist das schon ein Offenbarungseid für ein Land, das sehr stolz darauf ist, zu den Einwanderungsländern zu gehören (freilich zu denen, die keine Anforderungen stellen, sondern Kriminelle noch belohnen - Disclaimer: Es sind nicht alle Einwanderer kriminell und haben einen 01.01.2020 im Pass als Geburtsdatum stehen. Das ist wirklich vollkommen klar, nur nicht denen, die meinen, alle Menschen, die schon länger hier leben - wie ich oder einige Mitglieder jüdischer Gemeinden - seien also per se nazi.)
Gut, ich machs kurz. Arabisch ist äußerst unpraktikabel. Man kann es nicht lesen und kaum aussprechen. Mehr noch: Es ist durch die Kehllaute auch noch sehr hässlich auszusprechen. (Gilt das schon als Straftat, eine Sprache zu diskriminieren? Egal). Das Vokabular ist allerdings durchaus blumig und ansprechend - weshalb ich mich frage, was ausgerechnet die Linken mit Sprachpoetik am Hut haben, aber es gibt eine Lösung:
Die bezaubernde Vokabel ( beinahe hätte ich Wokeable getippt):
MADSCHNUN مجنون (das ist nicht Persisch, oder, die Schreibung, von KI, die ich seit dem Moment liebe, in dem ich eingab: Slawische Sprachen und KI gibt Rumänisch aus!)
Naja, wir wollen es ja auch nicht lesen. Madschnun bedeutet auf Arabisch so viel wie besessen oder verrückt, balla balla.
Diese Vokabel wird, in welcher Schreibung auch immer, sicherlich nicht gebraucht werden in irgendwelchen deutschen Wahlkampfflyern. Weil das denken sich die Angesprochenen zu ihrem Gastland sowieso schon.
Und die schon lange hier Lebenden seit kurzem auch.
Alle Beschriftungen war auf Russisch (und ich genieße das Privileg, kyrillisch lesen zu können und Russisch zu verstehen). Insofern fand ich mich prima zurecht, wenngleich ich doch befremdet war. Der Italiener gibt seine eigene Sprache wirklich nur ungern preis. Als ich dann diese Schrifttafel sah, auf der die Incoming Flights gelistet waren, wunderte ich mich nicht mehr. Circa alle 20 Minuten landete ein Flugzeug aus Krasnodar oder einer anderen russländischen Destination, von der nicht mal ich bislang gehört hatte.
Was ich sagen will, ist aber eigentlich etwas anderes. Ich habe mich in ziemlich vielen Ländern auf diesem überaus bunten Erdball aufgehalten, und es war mir stets ein persönliches Anliegen, die jeweilige Sprache zu beherrschen. Vor allem deshalb, weil ich keine Überraschungen bei meiner Essensbestellung im Restaurant gebrauchen kann. Aber in erster Linie als Referenz an meine Gastgeber. Also im Land, nicht (nur) im Restaurant. Da gehöre ich wohl zu einer aussterbenden Generation, einer Generation, die übrigens der Meinung ist, dass eine Person, die vor hat, sich eine Weile in einem fremden Land aufzuhalten, gefälligst die Landessprache halbwegs zu beherrschen hat. Ernstzunehmende Einwanderungsländer, die dies als Bedingung voraussetzen für Einwanderungswillige, haben das eigentlich schon immer gefordert - und mit gutem Recht.
In Deutschland ist ja irgendwie immer alles andersrum, deshalb haben wir auch Schulklassen, in denen 90 Prozent der Kinder den Unterricht nicht verstehen (wollen) und deshalb sind wir wohl auch PISA Schlusslicht. Warum zum Geier wir keine Anforderungen an Einwanderungswillige stellen, entzieht sich mir komplett. Nach meiner unmaßgeblichen Ansicht würde es absolut genügen, die Einwanderer setzten Macheten oder Autos nicht direkt gegen Menschen ein. Wenn sie dann das Glück hätten, verhaftet zu werden, lassen wir das mal dahingestellt, bekommen sie sowieso einen Dolmetscher. Win Win Situation.
BSW und die Linke, vulgo SED Mauerding, haben also jetzt im Berliner Wahlkampf auch auf Arabisch getextet. An sich ist das schon ein Offenbarungseid für ein Land, das sehr stolz darauf ist, zu den Einwanderungsländern zu gehören (freilich zu denen, die keine Anforderungen stellen, sondern Kriminelle noch belohnen - Disclaimer: Es sind nicht alle Einwanderer kriminell und haben einen 01.01.2020 im Pass als Geburtsdatum stehen. Das ist wirklich vollkommen klar, nur nicht denen, die meinen, alle Menschen, die schon länger hier leben - wie ich oder einige Mitglieder jüdischer Gemeinden - seien also per se nazi.)
Gut, ich machs kurz. Arabisch ist äußerst unpraktikabel. Man kann es nicht lesen und kaum aussprechen. Mehr noch: Es ist durch die Kehllaute auch noch sehr hässlich auszusprechen. (Gilt das schon als Straftat, eine Sprache zu diskriminieren? Egal). Das Vokabular ist allerdings durchaus blumig und ansprechend - weshalb ich mich frage, was ausgerechnet die Linken mit Sprachpoetik am Hut haben, aber es gibt eine Lösung:
Die bezaubernde Vokabel ( beinahe hätte ich Wokeable getippt):
MADSCHNUN مجنون (das ist nicht Persisch, oder, die Schreibung, von KI, die ich seit dem Moment liebe, in dem ich eingab: Slawische Sprachen und KI gibt Rumänisch aus!)
Naja, wir wollen es ja auch nicht lesen. Madschnun bedeutet auf Arabisch so viel wie besessen oder verrückt, balla balla.
Diese Vokabel wird, in welcher Schreibung auch immer, sicherlich nicht gebraucht werden in irgendwelchen deutschen Wahlkampfflyern. Weil das denken sich die Angesprochenen zu ihrem Gastland sowieso schon.
Und die schon lange hier Lebenden seit kurzem auch.
ElsaLaska - 19. Sep, 19:00

















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