digitale spiritualität. eine betriebsanleitung
>>Katholische Weblogs gehören zweifellos zu den wichtigsten spirituellen Angeboten der Kirche und ihrer Mitglieder im Rahmen des Web 2.0. Die sogenannte "Blogozese", eine zunächst ironische Eigenbezeichnung - geschmiedet aus "Blog" und "Diözese" - der katholischen Weblog-Betreiber, die erstmals 2005 verwendet wurde, spiegelt Meinungsführerschaft und freien Gedankenaustausch in einem wider.
"Jeder steht mit jedem in Verbindung und so bildet sich das Kontinente umspannende reale Netzwerk der katholischen Weltkirche auch im virtuellen Raum ab", wie die in Italien lebende Journalistin Barbara Wenz schreibt, die selbst mit einem Blog namens "Elsas Nacht(b)revier in der Blogozese mitmischt.
Katholische Blogger "schreiben über die Bedeutung tagesaktueller liturgischer Festtage, sie meditieren über Bibelstellen, sie veröffentlichen fromme Bilder und ironische Comics, sie zitieren die 'Klassiker' wie Chesterton oder Bernanos, den Papst und die Kirchenväter. Sie stellen Überlegungen zu traditioneller und neuer Kirchenmusik an, sie greifen kirchenkritische Meldungen auf und kommentieren spöttisch bis scharf. Sie diskutieren kontrovers über die Piusbrüder und die Umsetzung von Vaticanum II, sie veröffentlichen Gebetstexte und starten virtuelle Gebetsketten zu bestimmten Anlässen. Sie finden Argumente für den Zölibat anstatt dagegen, und sie schreiben über Reizthemen mit gleich viel Humor wie katholischen Selbstbewusstsein." (Barbara Wenz: Von Freibeutern zu hart arbeitenden Fischern. Katholische Blogger erzählen mit Freude von ihrem Glauben. In: Die Tagespost, 22.5.2010.) <<
Aus: Digitale Spiritualität. Eine Betriebsanleitung. Von Stefan Meetschen. Bestellbar hier.
"Jeder steht mit jedem in Verbindung und so bildet sich das Kontinente umspannende reale Netzwerk der katholischen Weltkirche auch im virtuellen Raum ab", wie die in Italien lebende Journalistin Barbara Wenz schreibt, die selbst mit einem Blog namens "Elsas Nacht(b)revier in der Blogozese mitmischt.
Katholische Blogger "schreiben über die Bedeutung tagesaktueller liturgischer Festtage, sie meditieren über Bibelstellen, sie veröffentlichen fromme Bilder und ironische Comics, sie zitieren die 'Klassiker' wie Chesterton oder Bernanos, den Papst und die Kirchenväter. Sie stellen Überlegungen zu traditioneller und neuer Kirchenmusik an, sie greifen kirchenkritische Meldungen auf und kommentieren spöttisch bis scharf. Sie diskutieren kontrovers über die Piusbrüder und die Umsetzung von Vaticanum II, sie veröffentlichen Gebetstexte und starten virtuelle Gebetsketten zu bestimmten Anlässen. Sie finden Argumente für den Zölibat anstatt dagegen, und sie schreiben über Reizthemen mit gleich viel Humor wie katholischen Selbstbewusstsein." (Barbara Wenz: Von Freibeutern zu hart arbeitenden Fischern. Katholische Blogger erzählen mit Freude von ihrem Glauben. In: Die Tagespost, 22.5.2010.) <<
Aus: Digitale Spiritualität. Eine Betriebsanleitung. Von Stefan Meetschen. Bestellbar hier.
ElsaLaska - 9. Jul, 13:05
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