Elsas Nacht(b)revier

Francois Gérard: St. Térèse d'Avila
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Aktuelle Veröffentlichungen
"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.
"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016
"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016
"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016
"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016
Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016
Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016
"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016
"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016
"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016
"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015
"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015
"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015
"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015
"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015
"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015
"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"
"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015
"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015
"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015
"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015
"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015
"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015
"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015
"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015
"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015
"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015
"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015
"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015
"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.
"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)
"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015
"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015
"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015
"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015
"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014
Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014
"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014
"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014
"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014
"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014
"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014
"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014
"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014
"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014
"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014
"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014
"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014
"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014
"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014
"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014
"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.
"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014
"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014
"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.
"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.
"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014
"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013
"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013
"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013
"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013
"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.
"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013
"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013
"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013
"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013
"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013
"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013
"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013
"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013
"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.
"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.
"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013
"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013
"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013
"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.
"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013
"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013
"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013
"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013
"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.
"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.
"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.
"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.
"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.
"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.
"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012
"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012
"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012
Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012
"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.
"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012
"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012
"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012
"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.
Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.
Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012
"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012
"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012
"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012
"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net
"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012
"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012
"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012
Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012
"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012
Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012
Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012
"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011
"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.
Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch
Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011
In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<
Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.
il cinguettio
ufficio
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In dem "kann" hat es sehr wohl eine einheitliche Haltung gegeben. Desweiteren sehe ich im Buch Daniel und der Apokalypse die Beteiligung der Heiligen an der Gottesherrschaft grundgelegt.
Daß die Begründung der CA aber nicht früher kam, liegt einfach daran, daß sie auf dem Prinzip sola scriptura folgt, welches es eben 1500 Jahre lang nicht gab.
Die Bezugnahme auf 2 Makk 15 halte ich auch eher für fragwürdig was das Anrufen Heiliger angeht. Andererseits erscheint nun mal Jeremiah, was mindestens belegt, daß er irgendwie was von dem Gebet mitgekriegt hat und dann, wohl nicht gegen Gottes Willen, geantwortet hat.
"Wenn Du das schon erwähnst, dann doch bitte auch, dass diese Schriften selbst im Judentum bis in die neutestamentliche Zeit hinein heftig umstritten waren."
Das kann man so nicht stehenlassen: dann waren auch Jesaja etc. zwischen Pharisäern und Sadduzäern "umstritten" und das "Hohe Lied" und "Kohelet" unter den Pharisäern bzw. Rabbinen. Ja, die Rabbinen (ca. 90 n. Chr.) haben die Makkabäerbücher nicht in ihren Kanon aufgenommen, aber warum sollte man da auf sie hören? Das wird doch (schon von Luther) nur herbeigezogen, um mißliebige Bücher auszusortieren.
Oder wie sieht es eigentlich mit der Auferstehung aus? Wo steht das in den protokanonischen Büchern des AT?
Und nein, ich sehe nicht wo es den "Mißbrauch der Heiligenverehrung" im 16. Jahrhundert gab. Ehrlich nicht. Klärt mich mal auf, ihr Wissenden. Das Reliquiensammeln hat Luther wohlgemerkt bei seinem Patron nicht angeprangert. Und als ob Reliquiensammeln eine weitverbreitete Praxis gewesen wäre.
Zunächst einmal ist es keineswegs so, dass es das Prinzip des sola scriptura 1500 Jahre lang nicht gegeben hat. Es gibt eine außerordentlich breite theologische Debatte darüber, und sowohl protestantischerseits als auch katholischerseits ist einiges dazu geschrieben worden. Wenn es auch nur ansatzweise so etwas wie einen akademischen Konsens darin gibt, dann liegt er darin, dass sich das Problem des sola scriptura bis ins 16. Jahrhundert hinein einfach noch gar nicht gestellt hatte - dann aber mit aller Macht.
Im übrigen war es auch nie die Funktion des sola scriptura, alles, was biblisch nicht belegbar ist, auszuschließen. Das ist ein populäres (römisch-katholisches, aber nicht nur) Missverständnis. Sola scriptura bezeichnet bei den Reformatoren die letztgültige Entscheidungsinstanz, keinen naiven Biblizismus und keinen Ausschließlichkeitsfundamentalismus. Und da nach evangelischem Verständnis das gesamtbiblische Zeugnis gegen eine Anrufung oder gar Anbetung (und - es sei nocheinmal darauf verwiesen - hier besteht in evangelischer Perspektive ein potentieller Zusammenhang) der Heiligen spricht, könnte selbst ein fiktiver 1500 Jahre anhaltend praktizierter Götzendienst demgegenüber nicht ins Gewicht fallen.
Richtig ist, dass der Umfang des alttestamentlichen Kanons bis in die neutestamentliche Zeit hinein im Judentum heiß umstritten war, und so natürlich auch etwa Jesaja, da hast Du ganz Recht. Die Tora war hier das einzige, das als Grundlage und Richtschnur unumstritten war. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es verschiedene, teils gravierende Abstufungen dahingehend gab, was als Heilige Schrift anzunehmen sei und was nicht. Und da schneiden die Spätschriften deutlich schlechter ab - die jüdischen Parteiungen sind dafür ein beredtes Zeugnis, und wer sich mit der Geschichte der Kanonisierung der biblischen Literatur beschäftigt, wird um diese Einsicht nicht herumkommen. Ich persönlich hätte übrigens gegen eine Aufnahme der atl. Apokryphen in den biblischen Kanon nichts einzuwenden - m.E. spräche sogar einiges dafür, obwohl ich davon ausgehe, dass sich da in den nächsten Jahrzehnten evangelischerseits nichts ändern wird.
LG,
Tobias
Ach, Tobias,
Johannes, wir sollen an den "Stil des auferstandenen Jesus" erinnern, wenn wir uns in den sozialen Medien bewegen, meinte der Hl. Vater neulich. (Wobei ich nicht genau weiß, was der auferstandene Jesus zu bestimmten Theologen - beider Konfessionen - die dieselbe leugnen, gemeint hätte.)
Aber wenigstens kann ich mich noch drauf rausreden, dass ich im Sinne des Hl. Vaters "feinfühlig sichtbar werden lasse, was in euren Herzen ist" ...
:-)))
"... einige Hinweise, von denen mir klar ist, dass sie Deine Vorbehalte nicht restlos beseitigen können."
Ganz im Gegenteil. Du setzt auf alles, gegen das ich Vorbehalte habe, noch einen drauf.
"Zunächst einmal ist es keineswegs so, dass es das Prinzip des sola scriptura 1500 Jahre lang nicht gegeben hat. ... dass sich das Problem des sola scriptura bis ins 16. Jahrhundert hinein einfach noch gar nicht gestellt hatte - dann aber mit aller Macht."
Wie bitte? Du stellt es so dar, als ob sola scriptura mit einer inneren Notwendigkeit aufgekommen wäre. Es ist jedoch historisches Faktum, daß Luther das Prinzip spontan bei der Leipziger Disputaion gegen Eck postuliert, weil er aufgrund von Tradition incl. Kirchenväter widerlegt worden war. Anstatt die Niederlage zu akzeptieren, spielte er foul und bestritt einfach die Gültigkeit der ihm vorgehaltenen Stellen, da ja "nur die Schrift" gelten könne.
Und öffnete damit die Büchse der Pandora. Denn 1. was ist die Schrift, welche Bücher gehören daz? Luther hat auch später keine Hemmungen, Bücher nach Gutdünken zuzulassen oder auszuscheiden oder wenigstens zu beurteilen nach solch subjektiven Gründen wie "was Christum treibet". Ein Vorläufer der heutigen Exegatoren. 2. was ist der richtige Schrifttext? Den sicheren Urtext gibt es nämlich nicht? 3. Müßte nicht auch das genannte Prinzip in der Bibel enthalten sein, um Gültigkeit zu beanspruchen. 4. Ist es unmöglich, ein Buch nur aus sich herausverstehen. Nur zu leicht kann man dann im Buch Vorausgesetztes negieren. Man lese mal die theologischen Schriften John Miltons.
"Im übrigen war es auch nie die Funktion des sola scriptura, alles, was biblisch nicht belegbar ist, auszuschließen."
Nein, die Funktion zwar urspünglich, ad hoch etwas so begründetes abzubügeln. Etwas, mit dem man (aus welchen Gründen?) kein Problem hatte, hat man zumindest anfangs wilkürlich stehen lassen.
Äh, was eigentlich bedeutet dann "sola", wenn Deine Definition richtig wäre?
"Und da nach evangelischem Verständnis das gesamtbiblische Zeugnis gegen eine Anrufung oder gar Anbetung ... der Heiligen spricht"
Wenn dem so ist, dann liegt das aber daran, daß einfach jede Verehrung als Anbetung gesehen wird und daher dann jede Verehrung ausgeschlossen wird. Daß das biblische Zeugnis gegen eine Anrufung spräche ist doch (pardon!) gequirlter Mumpitz. Wo bitte schön sagt die Schrift etwas dagegen. Ein "sie sagt nichts dafür" - wie oben probiert und durch sola scriptura naheliegend - zählt jedenfalls nicht.
"könnte selbst ein fiktiver 1500 Jahre anhaltend praktizierter Götzendienst demgegenüber nicht ins Gewicht fallen."
Wenn wir dann schon wieder bei Götzendienstpolemik sind, dann erfindet doch eine neue Religion, liefert euch gierigen Machthabern aus, hebt die Bibel zuerst in den Himmel, um sie dann wie heute in der Theologie wie Dreck zu behandeln - ach ja, habt ihr ja bereits getan.
"Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es verschiedene, teils gravierende Abstufungen dahingehend gab, was als Heilige Schrift anzunehmen sei und was nicht. Und da schneiden die Spätschriften deutlich schlechter ab - die jüdischen Parteiungen sind dafür ein beredtes Zeugnis, und wer sich mit der Geschichte der Kanonisierung der biblischen Literatur beschäftigt, wird um diese Einsicht nicht herumkommen."
Zur Kenntnis nehmen muß man das, nur warum sollte man dem Diktat von Menschen folgen, die nicht an Christus glauben? Und diese operieren immerhin mit einem "bis hierhin, nachher nicht". Wie will man das mit der Existenz des NT verbinden? Und ich kritisiere hier den Heiligen Hieronymus genauso wie die Nichtheiligen Luther und Zwingli, wenn es auch erst die letzteren waren, die damit argumentativ gegen bzw. für bestimmte Lehren operiert haben.
Erst in Verbindung mit sola scriptura wird eine solch willkürliche Ausscheideritis brandgefährlich, denn vorher machte es ja lehrmäßig keinen Großen Unterschied, ob eine Schrift nur drinnen oder draußen war.
"Ich persönlich hätte übrigens gegen eine Aufnahme der atl. Apokryphen in den biblischen Kanon nichts einzuwenden"
Das ist zwar schön, bringt uns aber auch nicht weiter.
"obwohl ich davon ausgehe, dass sich da in den nächsten Jahrzehnten evangelischerseits nichts ändern wird."
Wie sollte es auch: wer sollte dergleichen festlegen. Mindestens die Hälfte der Protestanten hat ohnehin noch nie etwas von diesen Büchern gehört und glaubt ganz ehrlich, die Bibel habe schon immer aus 66 Büchern bestanden.
Dass mit dem Verweis auf die Schrift allein nicht einfach alle Probleme aus der Welt geschafft sind (Kanonfrage etc.), habe ich nirgendwo behauptet. Das wäre naiv - hermeneutische Probleme gibt es aber potentiell auch zuhauf, wenn man an der Autorität des kirchlichen Lehramts festhält, sei es das ordentliche oder außerordentliche. Es gehört zum Glauben, dass sich mit einer Antwort, mit einer Struktur, mit einem Muster nicht einfach alles in Wohlgefallen auflöst.
Was das 'sola' meiner (und das ist nicht meine - wenn Du's mir nicht glaubst, lies Luther ;-)) Definition zufolge im Kern bedeutet, habe ich oben bereits ausgeführt: es war die reformatorische Antwort in der Frage nach der letztgültigen Begründungsinstanz. Wo es zu einem Widerstreit zwischen Tradition und Schrift kommt, komme der Schrift alleine das letzte Wort zu.
Was die Heiligenverehrung angeht: Du übersiehst, dass ich eine Unterscheidung zwischen Verehrung, Anrufung und Anbetung getroffen habe. Und einen ersten Hinweis darauf, warum die Heiligenanrufung aus evangelischer Perspektive vom biblischen Gesamtzeugnis her problematisch ist, habe ich ebenfalls bereits gegeben - Sichtwort Mittlerschaft Christi.
Ich habe nicht behauptet, es habe 1500 Jahre Götzendienst gegeben - ich verweise gerne noch einmal auf das Wörtchen "fiktiv". Kein Grund also, mich hier anzugreifen. Vielleicht hast Du auch übersehen, dass ich keineswegs dafür plädiere, sich dem Diktat der jüdischen Kanonisierung zu unterwerfen. Ich habe weiter oben sehr deutlich darauf hingewiesen, dass meines Erachtens einiges dafür spräche, die atl. Apokryphen auch evangelischerseits in den Kanon aufzunehmen - das hast Du ja bemerkt. Warum uns das nicht weiterbringen soll, ist mir rätselhaft. Wenn Du der römisch-katholischen Kirche zugestehst, dass sie sich auf Tradition beruft, die sich fortwährend entwickelt hat und weiter fortentwickelt, dann könntest Du es ja evtl. auch evangelischen Kirchen zugestehen, dass sie zu der einen oder anderen Entwicklung ein paar Jährchen brauchen.
Insgesamt würde ich gerne noch sagen, dass ich es schade finde, mit welcher Aggressivität Du diese Diskussion führst. Ich gestehe Dir gerne zu, anderer Meinung zu sein - ich nehme das ja auch für mich in Anspruch. Aber missliebige Standpunkte der Lächerlichkeit preiszugeben, indem man sie als gequirlten Mumpitz bezeichnet, ihnen Fouls und Willkür unterstellt etc. - das bringt uns nun wirklich nicht weiter. Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass Christen eine solche Diskussions"kultur" nicht nötig haben, schon gar nicht, wenn sie sich ihres Glaubens fröhlich sicher sein können. Du magst mich als Ketzer, Spinner, Abweichler o.ä. betrachten - das ist Dein Problem. Aber wenn Du Dich schon auf ein Gespräch einlässt (niemand zwingt Dich dazu), fände ich es schön, wenn Du Dich in manchen Punkten etwas mäßigen würdest und darauf achtest, dass am anderen Ende des Internets auch ein Mensch aus Fleisch und Blut sitzt. Das muss an der Konsequenz in der Sache ja keinen Abbruch tun.
Gott mit Dir und viele Güße,
Tobias :)
Übrigens: daß "die Tradition", und auch "das Lehramt" unfehlbar ist, müßte meines Erachtens von den Begriffen ausgehend auch ein Lutheraner einsehen. Eine götzendienerische Tradition ist doch nicht die Tradition der Kirche. Der Unterschied kann doch nur darin liegen, daß der Lutheraner meint, eine Identität zwischen der Amtskirche und dem mystischen Leib Christi nicht behaupten zu können. Während der Katholik glaubt, daß der Herr schon verhindern wird, daß die Kirche als solche vom Glauben abfällt.
Was die Letztbegründung angeht, so müßte man sich doch erstmal einigen können darauf, daß sie nicht in dem Buch gesucht werden kann, daß wir zwar ehrfurchtsvoll auf Grund einer besonderen Stellung in der Vorletztbegründung das Wort Gottes nennen, sondern nur im Wort Gottes, das Fleisch angenommen hat. (Ich berühre damit nicht die Frage, welche weiteren Hilfsmittel zur Begründung theologischer Aussagen zu Rate zu ziehen sind.)
So, wenn Luther das schon länger gedacht und halt erst in Leipzig gesagt hat, dann sollte es ja auch eine belastbare Begründung geben, warum denn Sola Scriptura gelten sollte (und bitte schön aus der Schrift, denn lutherischer Kirche und Tradition allein glaube ich nicht) und warum die Kirche 1500 Jahre ohne das Prinzip auskam und warum die Kirche über diese Zeit Schismen und Streitigkeiten leidlich lösen konnte, es im Protestantismus aber seither selten ohen Fürstenmacht gelang. Was interessiert ist die Wahrheit und die Konsistenz des Prinzips.
"Das wäre naiv - hermeneutische Probleme gibt es aber potentiell auch zuhauf, wenn man an der Autorität des kirchlichen Lehramts festhält, sei es das ordentliche oder außerordentliche. Es gehört zum Glauben, dass sich mit einer Antwort, mit einer Struktur, mit einem Muster nicht einfach alles in Wohlgefallen auflöst."
Aber darum geht es eben nicht. Auch im katholischen Glauben gibt es Fragen, die einfach nicht (sicher) zu beantworten sind, etwa das Schicksal ungetauft gestorbener Kinder. Da hat es viele Antworten gegeben, aber bei keiner handelt es sich um sicheres Glaubenswissen.
"Was das 'sola' meiner (und das ist nicht meine - wenn Du's mir nicht glaubst, lies Luther ;-)) Definition zufolge im Kern bedeutet, habe ich oben bereits ausgeführt: es war die reformatorische Antwort in der Frage nach der letztgültigen Begründungsinstanz. Wo es zu einem Widerstreit zwischen Tradition und Schrift kommt, komme der Schrift alleine das letzte Wort zu."
Das genau ist Sola Scriptura aber eben nicht. Klar ich mag nicht ausschließen, daß Luther irgendwo wieder eine "heißt allein die Schrift, aber nicht eine Schrift die allein bleibt"-Luther-Gedanken-Pirouette geben, aber die sind in jedem Fall absurd.
Du selbst beweist es ja in Deinem Verweis auf die Augustana: weil es in der Bibel nicht belegt sei, daß man Heilige anrufen oder verehren solle, dürfe man dergleichen auch nicht. Das ist genau ein Argument wie ich es kritisiert habe. Einen Widerspruch Tradition - Schrift gibt es doch in der Sache gar nicht, sowenig wie in den zehntausend anderen durch Luther & Co. aufgemachten Streitfragen.
Und selbst wenn das, was ich kritisiere, ein Vulgär-Skripturalismus wäre, den Luther nicht verträte, so wird er doch seit fünf Jahrhunderten im Protestantismus ja nicht selten praktiziert.
"Was die Heiligenverehrung angeht: ..."
Dein Argument habe ich schon gelesen und verstanden. Nur operiert das dann schon wieder auf einer anderen Ebene als das "Schriftargument". Halten wir fest, daß ein Schriftargument hier nicht ziehen kann, was dann natürlich den Verbindlichkeitsgrad dieser protestantischen Ablehnung verringert.
Inhaltlich scheint mir hier die übliche Protestantische Obsession, irgendwer könnte Gott bzw. Christus etwas abschneiden vorzuliegen: kein Messopfer, weil dies ja das Opfer Christi schmälern würde, keine Beteiligung des Gläubigen an seinem Heil, denn das wäre ja quasi Selbsterlösung und, oh graus!, Werkgerechtigkeit. Der Mensch hat gefälligst ein Esel zu sein, auf dem Gott oder Teufel reiten. Natürlich keine Heiligen und keine (reelle) Kirche, denn das beeinträchtigt die Mittlerschaft Christi. Aber warum dann nicht die EKD zumachen und alle christliche Predigt, Seelsorge, Sakramentenspendung einstellen, denn auch diese beeinträchtigt dann die Mittlerschaft Christi. Nicht zu vergessen: der Heilige Geist.
Du hast eine Unterscheidung zwischen Verehrung, Anrufung und Anbetung zwar einerseits getroffen, was aber völlig folgenlos bleibt, da Du doch wieder alles in einen Topf wirfst:
"Und da nach evangelischem Verständnis das gesamtbiblische Zeugnis gegen eine Anrufung oder gar Anbetung (und - es sei nocheinmal darauf verwiesen - hier besteht in evangelischer Perspektive ein potentieller Zusammenhang) der Heiligen spricht"
Es gibt ein gesamtbiblisches Zeugnis gegen die Anbetung von allem, was nicht Gott ist. Gegen die Verehrung dagegen gibt es dergleichen nicht. (Ja, es gibt ein paar Stellen, die Verehrung von Menschen kritisch sehen. Esther fällt mir zuerst ein, wenn auch wohlgemerkt hier nur geschildert wird, daß Mordechai so handelt, nicht das es ihm so geboten war. Anderseits gibt es doch auch einige Stellen, die etwas verschwommen mit dem Gottesbegriff umgehen, selbst Christus tut das in Zitierung eines Psalms.) Und gegen die Anrufung sehe ich gar kein Zeugnis.
"Ich habe nicht behauptet, es habe 1500 Jahre Götzendienst gegeben"
Du hast es zumindest suggeriert, was anbetracht des geschichtlich reellen Vorwurfs an unsere Adresse nicht ganz wenig ist. Ich rede ja auch nicht von "fiktiven Brunnenvergiftung jüdischerseits". Das Wörtchen "fiktiv" übt in Deinem Satz keine sinnvolle Funktion aus - was sollte denn ein "fiktiver Götzendienst" für ein argumentatives Gewicht haben. Eine Fiktion hat gar kein Gewicht.
"Vielleicht hast Du auch übersehen, dass ich keineswegs dafür plädiere, sich dem Diktat der jüdischen Kanonisierung zu unterwerfen. Ich habe weiter oben sehr deutlich darauf hingewiesen, dass meines Erachtens einiges dafür spräche, die atl. Apokryphen auch evangelischerseits in den Kanon aufzunehmen - das hast Du ja bemerkt."
Da habe ich auch nicht Dich kritisiert, sondern jene, die so argumentieren, einschließlich solch urkatholischer Größen wie Hieronymus.
"Wenn Du der römisch-katholischen Kirche zugestehst, dass sie sich auf Tradition beruft, die sich fortwährend entwickelt hat und weiter fortentwickelt, dann könntest Du es ja evtl. auch evangelischen Kirchen zugestehen, dass sie zu der einen oder anderen Entwicklung ein paar Jährchen brauchen."
Aber weil die protestantischen Kirchen doch nur die Bibel haben und noch nicht mal das wenige, was an Bekenntnistexten da ist, - zumindest in den Landeskirchen - irgendwie noch eine Rolle spielt. Wer sollte denn bitteschön eine solche Entwicklung betreiben. Wer festschreiben? Wer festhalten?
"Insgesamt würde ich gerne noch sagen, dass ich es schade finde, mit welcher Aggressivität Du diese Diskussion führst. Ich gestehe Dir gerne zu, anderer Meinung zu sein - ich nehme das ja auch für mich in Anspruch."
Und ebenfalls gestehe ich Dir das zu. Die Ernsthaftigkeit des (klassischen) Protestantismus habe ich nie bestritten. (Jetzt im Gegensatz protestantischen Hochschullehrern, die ihren Studenten die Behauptung, Jesu Vater sei Joachim gewesen, als "Lesart des biblischen Textes" verkaufen - wie diese Woche geschehen.)
Auch wenn ich mich flapsig ausgedrückt habe - daß die Bibel gegen die Anrufung Heiliger spricht, ist halt nun mal nicht wahr! So wenig wie Mariens ewige Jungfräulichkeit biblisch bezeugt ist!
Ich weiß sehr wohl, das am anderen Ende ein Mensch sitzt und wenn ich Dich verletzt habe, dann tut es mir leid. Sicher sind auch die Schreiber der CA keine Dummerle, aber nur allzu oft (auch hier) habe ich es erlebt, daß wir Katholen in diese Ecke gestellt werden, während jedes noch so absurde Wort Luthers (die gegen Juden und Bauern ausgenommen) - und da gibt es nunmal sehr viel - als quasiidentisch mit "biblischer Aussage" genommen wird.
Du kannst mich ja gerne davon überzeugen, daß es für diese oder jene Behauptung eine biblische Grundlage gibt.
Gott und seine Friede sei auch mit Dir,
str