Ganz Florenz macht heute eine Riesengrillparty
denn die bistecca fiorentina ist seit Anfang Januar wieder da! Als die echte Bistecca wegen der BSE-Krise verboten wurde, war das ein kulinarischer Trauertag, man ging gemeinsam mit der Familie und Freunden ein letztes Mal bistecca essen, begehrte gar gegen Europa auf. Aber jetzt ist sie wieder da, es gab ein Megabarbecue auf den Plätzen und die Metzger geben die ganze Woche Skonto auf bistecca. Die echte bistecca fiorentina stammt vom Chianina-Rind und wird aus der Wirbelsäule, also mit Markknochen geschnitten: Für einen toskanischen Fleischer, sagt Dario Cecchini, ein Traditionsmetzger aus dem Dorf Panzano im Süden von Florenz, hat das Schneiden des Fiorentina etwa die Bedeutung wie für den Priester der Segen am Ende des Gottesdienstes: Es ist der letzte Akt in der Liturgie des Fleisches.
Sie wird über dem Holzfeuer gegrillt, auf dem Holzbrett serviert, und nur mit Olivenöl, Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt. Im Lokal fährt der Ober mit einem Riesenwaggon an, darauf liegt das bestellte Stück, das außen knusprig braun gegrillt, zum Knochen hin, das ist gewollt, medium und schließlich roh ist. Schmeckt absolut fantastisch. Das beste Stück Rindfleisch meines Lebens war eine bistecca fiorentina.
Sie wird über dem Holzfeuer gegrillt, auf dem Holzbrett serviert, und nur mit Olivenöl, Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt. Im Lokal fährt der Ober mit einem Riesenwaggon an, darauf liegt das bestellte Stück, das außen knusprig braun gegrillt, zum Knochen hin, das ist gewollt, medium und schließlich roh ist. Schmeckt absolut fantastisch. Das beste Stück Rindfleisch meines Lebens war eine bistecca fiorentina.
ElsaLaska - 22. Jan, 13:41
sag mal,
*hat mal wieder appetit auf kartoffelsalat mit würstchen
*hat keine würstchen
Ne, ich hab das heute im Corriere gelesen
Außerdem hab ich in den Zeitblogs dieses Nachgesalzen-Blog gesehen und mir gedacht, naja, das kann ich eigentlich auch. Weil, wer kriegt schon frischen Dachs und steht vor der Frage, wie er ihn zubereiten soll? Da poste ich lieber praktische und selbsterprobte Beispiele, leicht nachzumachen, oberlecker.
Und mit den Rezepten polarisiert man die Leserschaft nicht so wie mit Sexthemen, deshalb.