Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Sanguis martyrum

Ein Gastbeitrag von Olaf Tannenberg.

In über fünfzig Ländern der Welt werden derzeit mehr als einhundert Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt, misshandelt, diskriminiert, vom Tod bedroht. Alle fünf Minuten wird ein Christ umgebracht. Neun von zehn aus Glaubensgründen verfolgte Menschen bekennen sich zum Christentum. Damit sind die Christen mit gewaltigem Abstand die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft weltweit. Mit Ausnahme Nordkoreas, Chinas und weniger anderer staatssozialistischer oder kommunistischer Länder, findet die Verfolgung von Christen hauptsächlich in muslimischen Staaten statt. Besonders die Bekämpfung des weltweiten islamistischen Terrorismus und der nordafrikanische ›Arabische Frühling‹ haben die ohnehin bittere Situation der Christen in vielen Ländern weiter verschärft. Überall dort, wo der Islam auf dem Vormarsch ist, wo religiöse und weltliche Macht zur Staatsgewalt miteinander verschmelzen, müssen die Christen mehr denn je bangen und fürchten - um die halbwegs gefahrlose Praktizierung ihres Glaubens ebenso, wie um ihr Leben, ihre Gesundheit und ihre Freiheit.

In Ländern wie Somalia oder Nigeria gilt die Ermordung eines Christen kaum als Verbrechen. Es wird sogar als Pflicht verstanden, bspw. einen zum Christentum konvertierten Ex-Muslim zu töten. Besonders Neu-Christen gelten dort - und anderswo - als ›Ungeziefer‹, das vernichtet werden muss, als ›Müll‹, der entsorgt werden muss. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen staatlichem und privatem Handeln. Strafverfolgung in solchen Fällen? Gibt es nicht! Menschenrechte? Fehlanzeige! Religionsfreiheit? Unbekannt!

Zum Grundrecht auf die Freiheit der Religionsausübung sagte Karl Hafen, Geschäftsführer der deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), während seines Vortrages im Rahmen des 12. Kongresses ›Freude am Glauben‹ des Forums Deutscher Katholiken im September 2012 in Aschaffenburg: »Religionsfreiheit ist nicht nur ein hohes persönliches Gut, sondern die Missachtung der Religionsfreiheit ist mitbestimmend für unsere Freiheit und das Leben und die Freiheit unserer Kinder. Die Achtung der Religionsfreiheit ist oft ein Prüfstein für unsere Toleranz, aber auch für Prinzipienstärke.«

Indes sind die meisten Abscheulichkeiten im Umgang mit den Christen der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt. Man muss gezielt nach einschlägigen Nachrichten suchen, um informiert zu sein. Meist finden sie sich auf Portalen im Internet. Und so geht wie ein düsterer Schatten neben der Verfolgung, Bedrängung und Diskriminierung von Christen in den christenfeindlichen Ländern und Gesellschaften die gedankenlose Verdrängung dieser Grausamkeiten innerhalb der westlichen Welt einher. Nur selten liest man in den meinungsbestimmenden Medien vom Leid der Christen auf dieser Welt, nur wenig wird ihr oft beklagenswertes Schicksal publiziert und den Menschen nahegebracht.

Das mangelnde Interesse der meisten deutschsprachigen Medien am Thema Christenverfolgung mag verschiedene Ursachen haben. Vielleicht möchte man die öffentliche Ruhe nicht durch das Erzürnen der gewaltbereiten Verfolger und ihrer hiesigen Anhängerschaft gefährden, oder man weiß es in den Redaktionsbüros einfach nicht besser, oder es wird Säkularismus für Neutralität gehalten, oder man hat ein generelles Problem mit dem Christentum.
Ich möchte an dieser Stelle nicht spekulieren. Interessant scheint mir allerdings die parteipolitische Verortung der einzelnen Beteiligten zu sein. Denn immerhin sieht sich gemäß einer Studie der Freien Universität Berlin vom Mai 2010 im Auftrag des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes und der Gesellschaft für Fachjournalistik [1] die Mehrheit der Politikjournalisten links der Mitte; mit 26,9 Prozent sind auffällig viele der Befragten Anhänger der Grünen.

Wie dem auch sei: Die Verfolgung von Christen existiert auch ohne größere mediale Aufmerksamkeit und darf nicht unter den Bettvorleger müder Medienmacher gefegt werden. Gegen das Verdrängen und Verschweigen soll nun hier die Stimme erhoben werden.
Die Serie ›Sanguis martyrum‹ wird Berichte über besonders markante Vorfälle enthalten und den bekannten, namenlosen und vergessenen Blutzeugen ein Gesicht geben bzw. wiedergeben. Daneben wird die Lage der Christen in einzelnen Staaten und Regionen näher betrachtet, es werden Hintergründe und Ursachen angesprochen und Entwicklungen analysiert.

Vor rund zweitausend Jahren sandte Christus seine Apostel aus, um der Welt das Evangelium zu bringen. Er sagte voraus, dass es Ablehnung, Anfeindungen und sogar Blutvergießen geben würde: »Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen« (Joh 15,20). Damit haben sich Christi Worte bewahrheitet. All jene wunderbaren Menschen, unsere Schwestern und Brüder vor dem Herrn, die ihr Blut vergossen, die ihr Leben und ihre Freiheit hingaben, die Drangsal und Not erlitten, bilden die wirkliche Elite der Kirche und dürfen nicht dem Vergessen preisgegeben werden. Denn, so sagte bereits im 3. Jahrhundert der altchristliche Apologet Tertullian:

»Sanguis martyrum est semen christianorum - Das Blut der Märtyrer ist der Samen für die Christen.«

[1] Studie FU Berlin ›Politikfachjournalistinnen und -journalisten‹, //www.dfjv.de/fileadmin/user_upload/pdf/Politikjournalistinnen_und_Journalisten.pdf

Empfohlene Links zum Thema:

IGFM Deutschland: //www.igfm.de

Kirche in Not: //www.kirche-in-not.de

Open Doors: //www.opendoors-de.org
E.T. (Gast) - 26. Okt, 23:48

Bemerkenswert

dieser Text - und danke dafür! Denn gerade
auch in christlichen Kreisen hierzulande gilt
vielerorts die Devise: "Die verfolgten Christen
werden gebeten, leiser zu sterben. Ihr Schreien stört unseren kuscheligen Dialog
mit dem Islam."
Betreffend Hintergründe und Ursachen: Das
Lesen von Koran, Hathiden, die Berücksichti-
gung der Sunna und der Geschichte seit 1400
Jahren ist hiefür sehr erhellend!

L. A. (Gast) - 27. Okt, 14:09

Danke, Olaf Tannenberg!

bin sehr gespannt auf die Serie, obwohl ich wünsche und bete, daß es den Anlaß dafür nicht gebe.
Ich möchte, da ja leider diese Religion am häufigsten an Ermordungen und anderen Verbrechen an Christen eine Rolle spielt, ein Buch Pater Samir Khalils SJ empfehlen, der zur Zeit im Libanon wirkt und ein Berater des Papstes für Islamfragen ist.
"100 Fragen zum Islam" beantwortet der Pater darin äußerst profunde und sachlich, es hilft sehr, diese Religion aus ihrer inneren Verfaßtheit nachzuvollziehen und zeigt auch auf, wo man sich gegenüber dem Islam naiven Illusionen hingibt, aber auch, wo Chancen lägen, einen nichtgewalttätigen Islam, bzw. friedliebende Muslime zu fördern und enthält auch viele Appelle an die westlichen Staaten, für die Relilgionsfreiheit in islamischen Staaten kämpferisch einzutreten und von in Europa lebenden Muslimen die bedingungslose Akzeptanz der hiesigen Rechtsverfaßtheit einzufordern.

Ähnlich äußert sich auch der koptische Bischof Anba Damian, hier ein Link zu einem neuen Interview in Heiligenkreuz:
//www.kath.net/detail.php?id=38606

ElsaLaska - 28. Okt, 13:54

Vorankündigung

Die Serie beginnt nach dieser Einführung durch den Gastautor am 31. Oktober, dem Jahresgedenktag des abscheulichen Geiseldramas in der Bagdader Sayidat-al-Nejat-Kathedrale im Jahr 2010.

Gerhard Hohm (Gast) - 28. Okt, 14:01

Hervorragend!

Lieber Olaf,
zunächst möchte ich Dir zu Deinen Ausführungen gratulieren, sie aber noch um die jüngsten Worte von Peter Scholl-Latour vom 25.10.2012 bei M. Lanz ergänzen.
Er sagte in etwa: „Im Irak, zum Beispiel, sind die Christen zumindest geduldet. Bei den streng gläubigen Muslimen muss man eines wissen, man kann Christ sein, man kann sogar Jude sein, aber man darf nicht gottlos sein. Die Bekenntnis zu einer Religion ist stets besser als keine Religion.
In Syrien, dem am stärksten säkularisierten moslemischen Staat im Vorderen Orient, leben etwa 10% Christen. Es ist eine Schande für den Westen, wie wenig er in der Lage ist, diese Menschen vor den islamistischen Angriffen zu schützen. Die Kuschelpolitik des Vatikans gegenüber dem Islam hilft hier überhaupt nicht weiter.

Zum Thema Medienverhalten gegenüber Christen möchte ich persönlich feststellen, dass deren parteipolitische Verortung sich interessanterweise prozentual in etwa deckt mit der von deutschen Lehrern. Auch hier haben wir einen wesentlich stärkeren linkspolitischen Anteil und einen praktisch doppelt so starken Anteil bei den Grünen. Zwischen 23 und 25% der Grünwähler sind Lehrer bei, mehr als doppelt so viele als im restlichen Wählermittel.
Ich denke, dieser spezielle Anteil versucht sein durchaus vorhandenes soziale Gewissen mithilfe einer Ersatzreligion zu befriedigen. Anstelle von Gott entdecken sie wieder die Natur, versuchen alles zu retten, was sie nicht direkt erklären können. Sie sind oberflächlich gebildet, können aber wissenschaftlich technische Zusammenhänge vielfach nicht erklären. Sie benötigen also einen Ersatzglauben.

ElsaLaska - 28. Okt, 14:44

@Gerhard

Nur zum Ausdruck von Scholl-Latour, die "Kuschelpolitik" des Vatikan helfe überhaupt nicht weiter, eine Anmerkung.
Vielleicht entsinnst du dich noch an die Regensburger Rede des Heiligen Vaters, in der er ein Zitat anführte, einen spätmittelalterlichen byzantinischen Kaiser über den Islam:
//de.wikipedia.org/wiki/Papstzitat_von_Regensburg

Darin wird die Glaubensverbreitung durch Gewalt beklagt und verworfen, wie sie insbesondere durch den Propheten Mohammed geschehen ist. In der außereuropäischen muslimisch geprägten Welt findet man ja eher wenige ziselierte Denker, der gesamte Wortlaut der Rede war somit irrelevant, das Zitat mit der Erwähnung Mohammeds genügte, damit - mal wieder - ein Flächenbrand ausgelöst worden ist, während dem auch Christen - mal wieder - zu Tode kamen. Dass das ganze seine völlig eigene Ironie hat, nämlich: Papst zitiert einen byzantinischen Kaiser, der die Gewaltbereitschaft des Islam beklagt, was dazu führt, dass der moderne Islam seine gewaltbereite Seite zu zeigen motiviert ist, macht es natürlich für die Opfer nicht besser.
Es gab allerdings auch eine positive Entwicklung: Nach dieser Rede startete auf Initiative eines jordanischen Prinzen ein Dialog mit um die 180 muslimischen Gelehrten und dem Papst, etwas, was noch nie dagewesen war.
Der Papst ist der oberste Pontifex, das heißt Brückenbauer, auch und gerade zwischen den Religionen. Dass es nicht die Aufgabe des Vatikans ist, verbal dreinzuschlagen und Sanktionen zu verhängen, sondern im Gegenteil im Dialog zu verbleiben, WEIL man am Heiligen Stuhl eben AUCH eine Verantwortung für die christlichen und insbesondere katholischen Minderheiten in islamisch geprägten Ländern hat, verdient aber nicht die Bezeichnung Kuschelpolitik. Sondern das ist einfach nur vernünftig. Scholl-Latour möge bitte einen konstruktiven Vorschlag machen, wie der Hl. Stuhl besser und adäquater vorgehen könnte, ohne den Christen in Nahost zu schaden.
Das erinnert mich übrigens auch an die Vorwürfe gegen Pius XII. Wann immer die Kirche zu unbequem wurde und das Wort gegen die Nazis erhob, gab es Vergeltungsmaßnahmen - einer davon fiel zum Beispiel Edith Stein zum Opfer.
Kuschelpolitik ist hier einfach das falsche Wort, wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen können - finde ich zumindest.
L. A. (Gast) - 28. Okt, 15:11

Pater Samir bei Raggs Domspatz

Dazu noch der Link zu P. Samirs Gespräch mit Michael Ragg von 24.8. 2012

//www.ewtn.de/video-podcasts/pater_samir

Darin kommt auch die Position des Papstes zur Sprache, die eben keine "Kuschelpolitik" ist.

Wirklich sehenswert! (wem die Stunde am Stück zu lang ist, seien zum Einstieg die letzten Minuten empfohlen, so ab Min. 55/56)
O. Tannenberg alias il capitano (Gast) - 28. Okt, 15:16

Ihr macht Sachen!

Aus meiner Sicht, liebe Elsa und lieber Gerd, habt ihr beide recht. Was den Vatikan und seine Dialogpolitik betrifft, sehe ich die Lage eher wie Elsa, was die westliche Welt betrifft, stimme ich eher Gerd - und damit Peter Scholl-Latour - zu. Gewalt hat über die Jahrhunderte immer wieder zu Gewalt geführt. Der Vatikan mit seinen 100 Schweizern und 130 Gendarmen KANN die Christen nicht vor Übergriffen und Verfolgung schützen, die säkulare westliche Welt WILL sie nicht schützen. Dabei ist die Situation von Land zu Land, von Region zu Region unterschiedlich. Ein Eingreifen in den Syrien-Konflikt, der erwartungsgemäß gegen Assad gerichtet wäre, würde derzeit den radikalen Islamismus begünstigen und die Lage der Christen verschlimmern. In Nigeria würde aber die Untertstützung der Regierungstruppen bei der Bekämpfung militanter Moslemgruppen die Situation der Christen verbessern. Ich möchte aber nicht schon jetzt mein Pulver verschießen, sondern nach und nach berichten.

Danke auch an die lobenden Worte für die Einführung in das Thema Märtyrer und Christenverfolgung im 21. Jahrhundert. Somit sehe ich mich ernstlich in die Pflicht genommen, weiterhin lesenswerte Arbeiten abzuliefern. Nochmals DANKE ;-)
Il capitano (Gast) - 28. Okt, 15:20

... für die lobenden Worte ... *meinegüte* Manchmal frage ich mich, wie ich überhaupt einen zusammenhängenden Text zustande bekomme :-))
Gerhard Hohm (Gast) - 28. Okt, 16:07

@Elsa

Ich muss mich bezüglich meines Peter Scholl-Latour Zitats z.T. korrigieren.
Nach erneutem Anhören in der Mediathek sprach P. Scholl-Latour zwar auch kurz von unserem Pabst, der seine Bischofdelegation damals in den Irak schickte, "die dann mal kurz auf den Tisch hauen konnten" (leider alles in seiner bekannten Art sehr genuschelt und schwer verständlich), aber bezüglich Syrien bezog er sich doch auf die Regierungen des Christlichen Abendlandes, "die Ihre Christen in Syrien nicht schützen können". Davor sagte er aber auch, dass ein miltärisches Eingreifen in Syrien im Vergleich mit Libyen wohl nicht sinnvoll sein würde. Wie er die Christen in Syrien geschützt haben möchte, blieb Scholl-Latour leider schuldig.
Das Wort Kuschelkurs habe ich wohl aus dem ersten Kommentar von E.T. gedanklich übernommen.
ElsaLaska - 28. Okt, 18:50

@Gerhard

Ah okay, da bin ich dann auch wieder ganz bei Scholl-Latour.
Mir war nicht klar, dass der Ausdruck Kuschelpolitik dann eher von dir stammte, aber im Grunde sind wir uns einig.
Der Vatikan muss das tun, was er tun kann, für alles andere wären jetzt mal der einstmals christliche Westen, seine Politiker und ja, vielleicht auch seine Einsatzkräfte - Verweis auf Nigeria - gefordert.
str - 29. Okt, 08:25

Elsa,

mich hat die Scholl-Latour'sche Kritik auch an die Anwürfe gegen Pius XII erinnert. Nicht nur in der Beschreibung der angeblichen "Kuschelpolitik", die Du beschreibst, sondern auch weil die Richtung zu sein scheint, daß "Vatikanische Politik" wirklich den Unterschied macht.

Glaubt denn PSL ernsthaft, wenn der Heilige Stuhl eine andere, islamkritischere Politik betreiben würde, würde das die Christen Syriens schützen?

Da wäre der Westen bzw. dessen Politik schon der richtigere Adressat, aber selbst hier ist es z. Zt. - da der Konflikt schon da ist - etwas daneben: was sollen die westlichen Regierungen denn tun, wenn sie nicht direkt intervenieren wollen?

Und daß es im Irak usw. Atheisten noch schwerer hätten als Christen ist 1. nur ein schwacher Trost für die real verfolgten Christen, 2. nicht so zutreffend: als Atheist bzw. als Säkularer kann man sich ja auch wegducken, als Christ kann man das nicht so leicht.
Il capitano (Gast) - 29. Okt, 15:16

Der Vatikan kann die syrischen Christen überhaupt nicht schützen, ganz gleich mit welcher Politik. Es wird immer gemäßigte muslimische Religionsführer, mit denen man die Sprache des Friedens und des Miteinanders reden kann, und es gibt daneben immer die Militanten, für die Zurückhaltung ein Zeichen der Schwäche ist, die Übergriffe nahezu provozieren. Der Dialog der Religionen ist daher immer eine Gratwanderung, deren Erfolg und Nutzen überhaupt noch nicht absehbar ist. Nachvollziehbar muss aber sein, dass der Heilige Vater gar nicht anders als 'kuschelig' agieren kann.

Scholl-Latour wendet sich allerdings konkret an die westliche Welt, die er als 'christliche Staaten' bezeichnet, damit diese den bedrohten Christen Beistand leisten. Daran hat die westliche Welt jedoch kein Interesse. Im Gegenteil, jedes Eingreifen in die inneren Belange muslimischer Staaten hat die dortige Situation für die Christen verschärft. Der Schutz von religiösen Minderheiten spielte in der Geo- und Militärpolitik des Westens bisher auch niemals eine Rolle, vielmehr wurden halbwegs stabile Staaten in organisiert chaotische Staaten umgewandelt.

Atheisten - und auch Polytheisten - haben es in der Tat teilweise noch schwerer als Christen und Juden, die immerhin vom Islam als Angehörige von Schriftreligionen 'anerkannt' werden. Aber das kann wirklich kein Trost sein ...
str - 31. Okt, 10:38

Il Capitano,

"die westliche Welt, die er als 'christliche Staaten' bezeichnet, damit diese den bedrohten Christen Beistand leisten. Daran hat die westliche Welt jedoch kein Interesse. Im Gegenteil, jedes Eingreifen in die inneren Belange muslimischer Staaten hat die dortige Situation für die Christen verschärft."

Das stimmt zwar: der Westen hat kein oder kaum Interesse, selbst ostentativ christliche Politiker wie etwa der vormalige US-Präsident nicht. Der jetzige sowieso nicht!

Nur, was genau soll der Westen denn effektiv tun? Sie schreiben ja selbst, daß jedes Eingreifen die Situation der Christen verschärft hat. Eben weil sie Dynamiken freisetzt, die dann (nicht nur, aber auch) sich gegen die Christen richten.

Und weil eben die westlichen Staaten in der islamischen Welt durchaus als das wahrgenommen werden, was sie zwar nicht sind, was aber Scholl-Latour sie nennt: christlich. Und die einheimischen Christen dann als "Komplizen" der Kreufahrer, denen man es heimzahlt.

Anderseits ist das bloße Zementieren des status quo (Mubarak, Assad) auch keine Lösung. Das Christen in Syrien nicht so Assad-feindlich sind wie andere ist verständlich. Nur stehen sie dann als Komplizen der Autokraten da, denen man es auch wieder heimzahlt.

Es ist schon zum Verzweifeln: die Christen des Nahen Osten sitzen zwischen allen Stühlen.

Nur was soll der Westen tun? Christliche Protektorate errichten?

" Atheisten - und auch Polytheisten - haben es in der Tat teilweise noch schwerer als Christen und Juden, die immerhin vom Islam als Angehörige von Schriftreligionen 'anerkannt' werden."

Naja, das würde ich differenzieren. Ein eifernder Atheist dürfte es sicher schwer haben, v.a. wenn er der Herkunft nach Moslem ist, weil dann steht er als Apostat da.

Andererseits kommen die ganzen "säkularen Moslems" viel besser mit derzeitigen Entwicklungen klar als Christen. Klar, etwaige Islamismus-Tendenzen betreffen auch sie. Aber von Hetzjagden speziell auf sie habe ich noch nichts gehört.
Il capitano (Gast) - 31. Okt, 13:22

@STR

Mit den islamischen Gottesstaaten ist es beinahe wie dem Kommunismus. Es gab und gibt beides nicht in seiner vollen Entfaltung. Wäre die Entwicklung abgeschlossen, so würden Christen und Juden ein Dasein als Schutzbefohlene unter islamischer Herrschaft führen, mit eingeschränkten Rechten, während Atheisten und Polytheisten überhaupt keine Rechte, ja nicht mal eine Daseinsberechtigung hätten. Dass es (noch) nicht so ist, hat verschiedene Ursachen, die ich hier nicht einzeln erläutern möchte.

Die Serie ›Sanguis martyrum‹ ist kein Aufruf zum Kreuzzug. Sie soll auch nicht die Bemühungen des Vatikan und speziell des Heiligen Vaters um den interreligiösen Dialog, um Frieden und Versöhnung torpedieren, sondern, im Gegenteil, die Notwendigkeit unterstreichen.

Und so ist mit dem Eingreifen der westlichen Welt nicht vorrangig eine militärische Intervention gemeint. Möglichkeiten gibt es viele. Nur gibt es eben nicht die EINE. Jedes Land und jede Region bedarf eigener Maßnahmen. So spräche in Syrien nichts gegen die Einrichtung von Schutzzonen für Zivilisten, vieles aber gegen die Unterstützung der von Dschihadisten unterwanderten Aufständischen.

Ich werde mich innerhalb der allgemeinen Situationsbeschreibungen der einzelnen Regionen und Länder im Rahmen der Serie bemühen, die jeweils geeigneten Wege näher auszuführen. Ein Allheilmittel werde ich allerdings nicht anbieten können. Dazu ist das Thema einfach zu komplex.
Josef Bordat (Gast) - 29. Okt, 13:59

Wichtiger Beitrag!

Danke Elsa, Danke Olaf Tannenberg, für das Aufgreifen dieses wichtigen und (leider) aktuellen Themas. Es ist unsere Aufgabe als (christliche) Blogger, den Finger in die Wunde zu legen und die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, wenn das in den Medien sonst nicht geschieht (wobei ich hier etwas Bewegung sehe).

LG, JoBo

ElsaLaska - 29. Okt, 16:27

Danke, JoBo,

Dein neuer Blogeintrag in diesem größeren Zusammenhang ist auch wieder ganz superb geworden:

https://jobo72.wordpress.com/2012/10/29/jahrhundertkommentar/

Danke dafür!
O. Tannenberg (Gast) - 29. Okt, 17:41

Ich danke auch

und schließe mich der Einfachheit halber Elsa an!
L. A. (Gast) - 30. Okt, 12:20

Auch meinen Dank!

Ja ein bißchen bewegt sich was.

Aber leider auch in die andere Richtung. Spon stellt mal wieder romtreue Katholiken via K..tz.net als Haßprediger dar, indem es katholische Autoren, deren Texte von K.tz.net gekapert wurden, als Autoren des Portals diffamiert. "Zufällig" rausgegriffen wurden Pfr. Jolie und Prof. G. May. Bei Spon ist anscheinend immer noch viel Spielraum nach ganz unten.

//www.spiegel.de/panorama/justiz/kreuz-net-katholische-kirchenmitarbeiter-publizieren-auf-hetzportal-a-863852.html
Il capitano (Gast) - 30. Okt, 15:15

Manchmal möchte ich meinen, dass Spon und k.tz.net sich eigentlich bestens verstehen müssten, in ihren Bemühungen zur Schädigung der römisch-katholischen Kirche. Beide instrumentalisieren die Kirche, zwar auf grundverschiedene Weise, aber stets zu deren Nachteil. Dass Hw. Jolie und Prof. May auf k.tz.net höchstselbst Beiträge verfasst haben, kann ich mir nun wahrlich nicht vorstellen. Da kann man sich glücklich schätzen, wenn die eigenen Beiträge 'nur' in den Trackbacks anderer seriöser romtreuer Blogs auftauchen. Nun ja, da bspw. die Reihe 'Sanguis martyrum' zwar Ross und Reiter nennen wird, ohne dabei aber auf den Duktus von k.tz.net zurückzugreifen, ist sie für die Hasspropagandisten jeder coleur uninteressant - hoffe ich zumindest. Aber ich kann mich täuschen ...
L. A. (Gast) - 30. Okt, 16:20

Da könnte was dran sein, Capitano, sogar bis in die Comboxen gibt es offenbar eine gewisse Mentalitätsverwandschaft. Pfr. Jolie jedenfalls hat via Priesternetzwerk - Seite schon dementiert.

An Deinem Stil und Niveau wird's ganz gewiß nicht liegen, aber sicher ist man heutzutage offenbar leider vor nichts.
Il capitano (Gast) - 30. Okt, 17:33

Nein, sicher kann man sich da wirklich nicht sein. Bedenklich ist doch schon die Tatsache, dass es auf k.tz.net überhaupt keine Beiträge von Pfr. Jolie gibt, sondern er seit nunmehr sieben Jahren immer wieder zitiert wird - wogegen man sich nicht wehren kann. Dies aber mit einer 'Autorentätigkeit' gleichzusetzen, ist nun wirklich der Nullpunkt im Niveau der journalistischen Recherche. Aber Spon verfolgt damit sicherlich einen wohlbekannten Zweck.

Verbreiten wir halt die Klarstellung: //www.priesternetzwerk.net/grossgalerie13_9____13205.html

Passend für Spon: Captcha 'show'
ElsaLaska - 30. Okt, 19:10

Peter "Recherchebombe" Wensierski ... :-)

L. A. (Gast) - 30. Okt, 19:43

Es geht noch bombiger!

Die "Recherchebombe" könnte vom blitzschnellen, wieselflinken Verwerter seiner fachlichen Auto -K.O.- Schläge in puncto Eleganz Wikipedia aber noch lernen. Dort unter Georg May:

"Von seinen nichtkanonistischen Werken hat sein Buch über die Katholische Kirche im Dritten Reich besondere Bedeutung erlangt.
Bekannt wurde Prälat Georg May auch durch seine Kritik am Zweiten Vatikanischen Konzil und durch seine Arbeiten über die Tridentinische Messe, als deren wissenschaftlicher Verteidiger er gilt.
Nach Berichten des Nachrichtenmagazins Der Spiegel finden sich Texte Mays auch auf dem sich als katholisch bezeichnenden, teils als verfassungsfeindlich eingestuften Nachrichtenportal kreuz.net.[2]"

Kritik an "DEM Konzil" + Verteidigung der tridentinischen Messe + Zitiertwerden auf k.tz.net = Verfassungsfeind + irgendwie Kirche und 3. Reich. (ohne daß man das sooo gesagt hat, versteht sich!). Respekt!

(Warum erwähnt man hier den "Spiegel" und das Gagaportal? May wurde x- fach in nahezu allen Organen auch des brutalstmöglichen Qualitätsschornalismus besprochen und zitiert.)

Da hält die Recherchebombe nur einmal kurz mit, als sie sich "May schreibt auf k.tz.net, Papst verlieh ihm dieses Jahr Titel" aufschwang. Wie kommt's eigentlich,daß ein Protestant die Agenda gewisser gremienkatholischer Kreise im Spon protegiert, gibt's da ökumenische Fortschritte?
Il capitano (Gast) - 30. Okt, 20:13

Eigentlich ist es ziemlich schwierig, zum Verfassungsfeind zu werden. Eigentlich. Denn da die Verfassung mittlerweile sehr 'eigenwillig' (nett ausgedrückt) ausgelegt wird, kann grundsätzlich jeder Mensch mit einer nicht-beliebigen Haltung als Verfassungsfeind eingestuft werden.
ElsaLaska - 30. Okt, 20:26

@Il capitano @L.A.

Ich bin heute leider nicht mehr besonders konzentriert, aber einen Tweet von "P. Master of Recherche Wensierski" wollte ich noch zitieren:
>>Zurück aus Rom: Limburger Bischof Tebartz-van Elst: Die Kirche braucht unbedingt die eucharistische Anbetung, sagt er - wo? Bei kathnet!<<

Äh, nein, Seine Exzellenz hat es EBEN nicht "bei kath.net" gesagt, sondern vor dem Heiligen Vater und der Weltbischofssynode, kath.net hatte die Rede aber dokumentiert. Ich bin mir nicht sicher, ob PW diesen Umstand besonders würdigen wollte oder was anderes damit andeuten und unterstellen, vielleicht werde ich ja noch eines Besseren belehrt.
Bis dahin gilt ja in dubio ...
L. A. (Gast) - 30. Okt, 20:38

In dubio?

In dem Sinn, daß er gar nicht weiß, was ein Zitat oder eine Dokumentation ist?

Auch möglich...
Il capitano (Gast) - 30. Okt, 20:45

Was bin ich froh, kein Tschornalist zu sein ...
ElsaLaska - 30. Okt, 21:16

@il capitano

Das muss man auch nicht sein, um von Peter "Recherchebombe" Wensierski als "Angehörige(r) eines fundamentalistischen Glaubenskommandos" diffamiert zu werden.
Nach circa vier Jahren habe ich mich soweit eingelassen, dass ich das Kompliment auch mal durchaus zurückgeben kann.
Il capitano (Gast) - 30. Okt, 21:25

@Elsa

Das geht ich nicht, ich gehöre keinem Kommando an, sondern bin Einzelkämpfer *nickt*
ElsaLaska - 30. Okt, 21:33

@il capitano

Jaja, das dachte ich dann auch mal... Bis mich die Recherchebombe in die Pfanne gehauen hat.
Seither warte ich drauf, dass mir Clemens Bittlinger eine Broschüre von den Zeugen Jehovas schickt und ich dazu die italienischen Sicherheitsbehörden informieren kann, um das möglichst GANZ BREIT IN DIE MEDIEN ZU TRETEN.

PS: "Recherchebomben" können sich ja hier mal durchlesen:
//www.menschclemens.blogspot.it/
Il capitano (Gast) - 30. Okt, 21:37

@Elsa

Ich bin unbekannt und unwichtig, mich haut man nicht in die Pfanne ;-)
Il capitano (Gast) - 30. Okt, 21:39

Ach ja, der Bomben-Katechismus-Clemmi ... :-))
L. A. (Gast) - 30. Okt, 22:57

@capitano

>>Ich bin unbekannt und unwichtig, mich haut man nicht in die Pfanne ;-)<<

So so! Und schon kann jeder Blindgänger ein "Ich bin ein Niemand" gehört haben wollen. Wenn man dann noch Schornalismus vorkonziliar mit "T" schreibt und sich "capitano" nennt...

Ich mein,wir haben vor über 300 Jahren Anklagen gegen Hexen gecancelt, aber manch andere Teil der Menschheit ist halt immer noch nicht so weit.
Il capitano (Gast) - 30. Okt, 23:09

@L.A.

Ärgerlich, jetzt hat das blöde 'T' mich doch glatt als vorkonziliar entlarvt ...
Na ja, da muss ich wohl nun durch ;-)
L. A. (Gast) - 31. Okt, 00:26

Keine Bange, wir haben ja die Kontinuität aller möglichen Hermeneutiken, Deine Serie wird gut! ;-)

Ich hab eigentlich den P. "The Bomb" W. nur verlinkt, um einen sehr bescheidenen Beitrag dazu skizzieren, wie orthodoxe Christen so dargestellt werden können, damit man deren Ermordung, Vergewaltigung, Verwundung, Vertreibung, Beraubung, Entrechtung nicht so sehr zur Kenntnis nehmen muß, weil sie ja selber so sind wie die Täter, was sich dadurch beweist, daß k.tz.net sie im Web zitieren kann. Selber schuld, oder so was. Die brauchen sich nicht beklagen. Und hierzulande haben wir schließlich andere Probleme,man kann z.B. auf k.tz.net zitiert werden. Und wenn da einer nolens volens wegen der Verteidigung eines Ritus oder wegen der Schikanen gegen Priester zitiert wird,die nicht anderes tun, als das, zu was sie geweiht wurden,ist ja klar, daß sie da nur zitiert werden,weil sie mit Hetze gegen Juden und Homos einverstanden sind.
Man kann leider nicht erwarten,daß die Leser von "The Bomb" intell(!)enter sind als er. Schade eigentllich.

Write, Capi(!)ano, write!
L. A. (Gast) - 31. Okt, 00:55

Und ach ja: das gilt auch, wenn man eigentlich nur die Rezeption einer Synode ein wenig spindoctorn wollte. Eigentlich. Nur.
L. A. (Gast) - 31. Okt, 15:57

Vorsichtshalber

Die aktuelle Version des Spon - Artikels firmiert unter dem Kürzel "bim".

Es war wohl ein anderer Experte am Werk.

ElsaLaska - 31. Okt, 16:04

In dem Fall bin ich dann die Recherchebombe, L. A. ;-)

Ich bin drauf gekommen, weil er es gewittert hatte, und da klang es so als sei der Artikel von ihm... Aber es muss auch guten journalistischen Nachwuchs geben!
Il capitano (Gast) - 31. Okt, 16:06

Hinter dem Kürzel 'bim' verbirgt sich Birger Menke, habe ich eben räscherschiert!
L. A. (Gast) - 31. Okt, 16:06

Würde also dann mein obiges >>P. "the bomb" W.<< revidieren müssen und bitten, stattdessen "den Artikel" zu lesen.
Il capitano (Gast) - 31. Okt, 16:09

Villeicht hat 'bim' sich ja von 'bomb' inspirieren lassen ;-)
L. A. (Gast) - 31. Okt, 16:12

Na, wir haben halt auch das Zeug zu Qualitätsschornalisten!
Den amateuerhaften Hang zur Irrtumskorrekur gewöhnen wir uns schon noch ab ;-)

@capitano
ächt gut räscherschiert, Du bist ein Käpsele! :-)
L. A. (Gast) - 31. Okt, 16:16

@capitano

Du meinst ein "Bombino"? ;-)
Il capitano (Gast) - 31. Okt, 16:19

@L.A.

'Bombino' passt prima, besonders bei diesem Bombenartikel!
ElsaLaska - 31. Okt, 16:58

Wir sollten ein Wim-Bim-Watschblok aufmachen....

Im Reschorschieren sind wir mindestens so gut wie die und es wäre witziger zu lesen ;-)))
Il capitano (Gast) - 31. Okt, 17:17

Ja, lasst uns watschen!

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