Corriere Adriatico ist schon super.
Sie haben eine SMS-Ecke, man kann also eine SMS an die Zeitung schicken, wobei es nicht darum geht, sich ÜBER die Zeitung zu äußern, sondern Liebesschwüre oder Plänkeleien oder das letzte Fußballergebnis vom Lieblingsverein zu texten, und die werden dann in einer Spalte neben dem Sudoku veröffentlicht.
Gestern waren auch wieder die Bestseller der Woche in Italien drin, ich wollte eigentlich was drüber schreiben, aber ich bin akut lustlos. Auf den ersten Plätzen jedenfalls:
5. Dan Brown: Il codice da Vinci (no comment)
4. Tiziano Terzani: Das Ende ist mein Anfang. Der Mann ist allerdings wirklich großartig, leider an Krebs gestorben. Er war Journalist und Asien-Korrespondent beim Spiegel und hat sich mit Oriana Fallaci angelegt, die nach dem 11. September ein paar anti-islamische Anfälle im Corriere della sera zelebrierte. Das Buch wurde posthum herausgegeben, es ist eine Art erzählte Autobiografie, Terzani spricht mit seinem Sohn über sein Leben. Schön.
3. Enzo Bianchi: Der christliche Unterschied. Ein Sachbuch, Bianchi denkt über den Spagat nach, den die katholische Kirche angesichts den offenen moralischen und ethischen Fragen unserer Zeit zu bewältigen hat. Er plädiert für das Denken in größeren Zusammenhängen. Bianchi ist Vorsteher des Klosters von Bose.
2. Beppe Grillo: Tutto il Grillo che conta. Beppe Grillo ist ein Phänomen, links hab ich sein Blog verlinkt, das er auch auf Englisch fführt, hier noch ein Link zu einem Zeitartikel über ihn.
1. Andrea Camilleri: La vampa d'agosto (etwa: Die Hitze im August, die Glut des Augusts), ganz Italien liest den neuenCommissario Montalbano.
Keine Nymphen, keine säftelnde Altherrenprosa auf Lolitas Spuren in Sicht, zumindest auf den ersten fünf. Schön.
Gestern waren auch wieder die Bestseller der Woche in Italien drin, ich wollte eigentlich was drüber schreiben, aber ich bin akut lustlos. Auf den ersten Plätzen jedenfalls:
5. Dan Brown: Il codice da Vinci (no comment)
4. Tiziano Terzani: Das Ende ist mein Anfang. Der Mann ist allerdings wirklich großartig, leider an Krebs gestorben. Er war Journalist und Asien-Korrespondent beim Spiegel und hat sich mit Oriana Fallaci angelegt, die nach dem 11. September ein paar anti-islamische Anfälle im Corriere della sera zelebrierte. Das Buch wurde posthum herausgegeben, es ist eine Art erzählte Autobiografie, Terzani spricht mit seinem Sohn über sein Leben. Schön.
3. Enzo Bianchi: Der christliche Unterschied. Ein Sachbuch, Bianchi denkt über den Spagat nach, den die katholische Kirche angesichts den offenen moralischen und ethischen Fragen unserer Zeit zu bewältigen hat. Er plädiert für das Denken in größeren Zusammenhängen. Bianchi ist Vorsteher des Klosters von Bose.
2. Beppe Grillo: Tutto il Grillo che conta. Beppe Grillo ist ein Phänomen, links hab ich sein Blog verlinkt, das er auch auf Englisch fführt, hier noch ein Link zu einem Zeitartikel über ihn.
1. Andrea Camilleri: La vampa d'agosto (etwa: Die Hitze im August, die Glut des Augusts), ganz Italien liest den neuenCommissario Montalbano.
Keine Nymphen, keine säftelnde Altherrenprosa auf Lolitas Spuren in Sicht, zumindest auf den ersten fünf. Schön.
ElsaLaska - 24. Mai, 16:37
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